Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 26.11.2012

  1. Dusty sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof.Göbel,

    ist es möglich, neuropathische Kopfschmerzen mit Botox zu behandeln?

    Mit freundlichem Gruß
    Dusty

  2. Sanni sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    Was halten Sie von Navoban Infusionen bei Fibromyalgie ?

    Vielen Dank für den heutigen Chat und Grüße nach Kiel
    Sanni

  3. andrea68 sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel, meine Tochter ist 17 jahre und hat seit ca. 10 jahren Migräne vor einem jahr hat sie eine ideopathische thrompozytophenie und 3 bis 4 Monate danach fing die Migräne sich an zu häufen mit ca. 2-3 Anfälle pro woche seit 2 wochen nimmt sie jetzt Topamax 25mg am abend und seit 1 woche hat sie Dauerkopfschmerzen normale Anfälle und dazwischen leichtere Attacken bei uns gibt es keine schmerzambulanz in der nähe und dieses Monat ist sie schon bei 8 Triptane die letzten immer so bei 6-8. Was raten sie uns? Wir verhandeln gerade mit unserer Kasse da wir weihnachten gerne in ihre Klinik stadionär kommen würden. Liebe Grüße Andrea

    • Liebe Andrea,

      es ist nicht wahrscheinlich, dass die idiopathische Thrombozytopenie eine Verbindung mit der Migräne hat.

      Eine Pause ist gut begründet, da die Wahrscheinlichkeit eines MÜK besteht. Während des stationären Aufenthalts kann die Behandlung dann vertieft werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. Miriam M. sagt:

    Sehr geehrter Prof. Göbel,

    ich habe seit zwei Jahren in unregelmäßigen Abständen ein sichelförmiges Flimmern vor den Augen, das ganz genau der Symptomatik einer Aura entspricht, manchmal begleitet von Kopfschmerzen, manchmal nicht. ABER die Aura wechselt immer wieder die Seite, mal ist sie links zentriert, mal rechts. Ich habe noch keinen Arzt deswegen aufgesucht, aber kann es sein, dass ich eine Migräne mit Aura habe?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Miriam M.

    • Liebe Miriam,

      die Aura wechselt in der Regel immer wieder die Seiten, daher ist das Auftreten bei Ihnen ganz normal. Eine neurologische Untersuchung ist anzuraten.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. ivitho sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    trifft es zu, dass man als Frau mit einer häufig auftretenden, stark ausgeprägten & trotz Schmerzmitteleinnahme lang andauerenden Migräne (mit Aura) Erkrankung einem erhöhten Schlaganfallrisiko ausgesetzt ist? (Leide zusätzlich unter Endometriose & Schilddrüsenunterfunktion.)

    Vielen Dank ivitho

    • Liebe Ivitho,

      es trifft leider zu. Das Risiko ist um den Faktor 2 – 3 erhöht. Es ist daher wichtig, alle anderen Risikofaktoren zu minimieren und auch die Migräne gut zu behandeln.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  6. R a b e a sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel! Ich war im Juni d. J. bei Ihnen stationär in der Klinik. Ich nehme nun regelmäßig 150 mg Venlafaxin und 2,5 mg Bisoprolol (Nebenwirkung Tachykardie) zur Migräneprophylaxe. Die Medikamente vertrage ich gut. Die Migräne ist nicht mehr so schmerzhaft. Die Anfallshäufigkeit hat sich jedoch nur wenig verändert. Besteht die Möglichkeit, das Venlafaxin noch weiter zu erhöhen? Können Sie mir einen Rat geben? Vielen Dank im Voraus. Ein ehemalige sehr zufriedene Patientin. “Rabea”

    • Liebe Rabea,

      danke für Ihre netten Zeilen. Venlafaxin ist bereits gut ausdosiert und sollte nicht weiter erhöht werden. Sie können jedoch das Bisoprolol auf 5 mg anheben.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  7. Xandrian sagt:

    Hallo Herr Professor Göbel! Meine normale Migränebehandlung erfolgt mit Topiramat (Tagesdosis von 100 mg) was an sich auch sehr gut funktioniert. Ich konnte meine Migräneanfälle jetzt auf ca. vier pro Monat senken und diese sind nicht mehr so schlimm (d. h. keine Erbrechen etc. mehr). Trotzdem habe ich noch relativ häufig eine Art “Zwischenschmerz”. Das heißt es ist schon mehr als ein Kopfschmerz aber noch nicht wirklich eine ausgeprägt Migräne. Das ist zwar auszuhalten aber doch nervig. Über die lokale Therme würde eine Migränemassagebehandlung nach Bruno Blum angeboten werden. Könnte sowas helfen? Wie sind hier die Erfahrungen? Vielen Dank.
    Schöne Grüße, Tobias

    • Lieber Tobias,

      unter Topamax muss nicht unbedingt eine Reduktion der Häufigkeit der Migräneattacken stattfinden. Typisch ist sogar, dass die Häufigkeit konstant bleibt, jedoch die Intensität abgesenkt wird. Wahrscheinlich sind Ihre “Zwischenschmerzen” leichte Migräneattacken.

      Eine Massagebehandlung wird hierbei kaum Einfluss haben.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. R a b e a sagt:

    Nachtrag zu meiner obigen Frage:
    Bei Einnahme von Venlafaxin hatte ich als Nebenwirkung die Tachykardie (140 Puls/Minute in Ruhe), daher die Verordnung von Bisprolol.

  9. nina sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel, vor knapp 2 Jahren war ich wegen hochfrequenter Migräne und seit Jahren bestehendem episodischen atyp. Gesichtsschmerz in Ihrer Klinik. Zur Zeit nehme ich Opipramol ohne Erfolg. Mein Neurologe schlug wegen des in letzter Zeit immer öfter auftretenden GS vor, für 2-3 Monate Valoron retard + Amitriptylin zu nehmen, um die Situation zu beruhigen. Welche Auswirkungen auf die Migräne sind zu erwarten? Ich bin jetzt schon bei >10 Triptantagen/Monat, Triptanpausen brachten bisher nie dauerhafte Attackenreduzierung. Herzlichen Dank für Ihr Engagement und beste Grüße, Nina

    • Liebe Nina,

      bei neuropathischen Schmerzen im Gesicht kann ein Opioid sinnvoll sein. Nimmt man ein retardiertes Präparat, ist keine Auswirkung auf die Migräne zu befürchten.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  10. 1975goerli sagt:

    Hallo Herr Dr.,

    ich leide unter Aura-Migräne, was mir sehr viel Angst macht. Demnächst muss ich zum Zahnarzt und habe die Befürchtung, durch die Spritze/Betäubung einen Migräneanfall zu bekommen. Ist das möglich und kann man was – im Vorfeld – dagegen tun?

    • Liebe Goerli,

      man kann vieles zur Vorbeugung gegen Migräne tun. Es gelten die allgemeinen Vorbeugeregeln. Wenn in der speziellen Situation Angst besteht, können Sie z.B. die Progressive Muskelrelaxation einsetzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  11. 1975goerli sagt:

    Nachtrag zu meiner obigen Frage:

    Herr Professor, ich wollte Ihnen nicht Ihren Titel unterschlagen!

    Entschuldigen Sie bitte!

  12. Alinya sagt:

    Hallo Herr Prof. Göbel,

    im August war ich bei Ihnen in der Klinik und habe die Schmerzmittelpause 10 Wochen durchgehalten. Gleich die erste Einnahme von Sumatriptan hat aber dazu geführt, dass ich fünf Tage lang Migräne hatte (Drei Tage mit Sumatriptan, dann zwei Tage im Bett liegend ausgehalten). Kann es sein, dass mein Körper trotz Schmerzmittelentwöhnung sofort wieder mit lang anhaltenden Migräne-Anfällen auf das Triptan reagiert? Was würde dies für meine Attackenbehandlung bedeuten? Mit anderen Schmerzmitteln als Triptanen habe ich keine Erfolge gehabt.

    Ich freue mich auf eine Antwort und danke Ihnen, dass Sie diesen Live-Chat anbieten. Ich denke gerne an die zwei Wochen in der Klinik zurück, weil es für mich ein großer Erfolg war!

    Alinya

    • Liebe Alinya,

      die Länge der Attacke ist spontan bedingt und wird nicht durch das Triptan verursacht. Bei langen Attacken empfiehlt sich auch die Behandlung mit Relpax, Allegro oder Almogran. Zur Wirkverlängerung wäre noch Naproxen 500 mg möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  13. mayamove sagt:

    Sehr geehrter Prof. Göbel,
    wie viel Kortison darf man bei der Migränebehandlung einsetzen und in welchem Intervall kann man das Kortison maximal einnehmen? Seit meinem Klinikaufenthalt bei Ihnen habe ich das hochwirksame Kortison schon mehrmals von meinem Hausarzt bekommen, um eine nicht enden wollende Attacke zu stoppen. Ich nehme dann 2 Tage 40 mg, 2 Tage 20 mg, 10, 5 . Das sind dann 8 Tage und seit Juli 2012 jeden Monat. Allegro führt bei mir im 24 Std.-Takt immer wieder zu Migräne, daher nehme ich nach 3 Tagen Kortison ( andere Triptane wirken viel kürzer).
    Ich möchte Kortison richtig einsetzen, können Sie mir helfen?
    Liebe Grüße aus dem Odenwald sendet Ihnen
    Maya

    • Liebe Maya,

      Kortison sollte Ausnahmesituationen vorbehalten bleiben. Für eine engmaschige, in Monatsabständen erforderliche Behandlung, ist es nicht gedacht. Da Migräne über viele Jahrzehnte auftreten kann, sind sonst Nebenwirkungen von Kortison zu erwarten.

      Eine Häufigkeit von 4 x im Jahr scheint vertretbar.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  14. angelika sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr Goebel,
    da mir ein sog. Kortisonschema schon 2 Mal gut geholfen hat, würde ich gerne wissen, wie oft man das wiederholen darf, oder ob man ggfs. eine dauerhafte niedrig dosierte Menge Kortison zu sich nehmen darf um sich vor einem Migräneanfall zu schützen? Vielen Dank für Ihre Antwort! Herzliche Grüße A. Hanner

    • Liebe Angelika,

      Kortison ist nicht für die Dauertherapie geeignet. Man sollte es immer für die Notfallbehandlung in der Hinterhand halten. Eine dauerhafte niedrig dosierte Menge Kortison ist keine geeignete Vorbeugung zur Migräneprophylaxe. Wichtig ist, dass man sowohl die Vorbeugung durch Verhalten als auch durch Medikamente so gestaltet, dass man möglichst an weniger als an zehn Tagen pro Monate akute Attacken hat und die Gefahr eines Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes vermieden wird. Dann ist ein Kortisonschema auch nicht erforderlich. Die zu häufige und die länger dauernde Einnahme von Kortison kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen im gesamten Körper führen, daher ist eine Dauereinnahme nicht möglich. Für die akute Anwendung von Kortison in einer Notfallsituation sind solche Befürchtungen nicht relevant.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  15. gelborange sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    im Februar diesen Jahres war ich in Ihrer Klinik. ich habe chronische Migräne an 15 Tagen im Monat, halte seit dem Aufenthalt bei Ihnen die 10/20 –Regel ein. Ich nehme Maxalt und (Naproxen)
    Ich habe Sie im Mai angeschrieben, da das zur Prophylaxe verordneten Venlafaxin und die Erhöhung auf 112,5 mg für mich unverträglich waren.
    Wir kamen überein, dass ich wieder zu Topiramat, Tagesdosis 100 mg wie vor dem Klinikaufenthalt zurückgehe. Die Erkenntnisse des Klinikaufenthaltes sollten mir dabei helfen die 10/20 –Regel ein zu halten.
    Sie fanden es wichtig, dabei die Blutwerte zu kontrollieren. Das habe ich jetzt (bereits Anfang Oktober) durch den Hausarzt durchführen lassen, mit dem Ergebnis, das der Kretinin-Wert bei 1,37>1,2 liegt. Ich habe mir daher noch einen weiteren Untersuchungswert aus der 1. Topiramat-Phase besorgt, der liegt bei 1,3.
    Hinzu kommt, dass ich jetzt auch wieder Spannungskopfschmerzen an ca. 3 Tagen habe, die ich ohne Medikation versuche auszuhalten. Zu den 5 Tagen Migräne ohne Akutmedizin, ist das schon eine harte Nummer. Mein Hausarzt möchte, dass ich als erstes auf Naproxen 500 verzichte. Seiner Meinung belastet dies die Nieren zu stark. Er gab mir Novaminsulfon als Ersatz. Ist das genau so anwendbar wie Naxopren in Hinsicht aus die Triptanverstärkung bzw. –verlängerungswirkung?

    • Liebe Gelborange,

      die gemeinsame Einnahme von Naproxen mit einem Triptan ist dadurch begründet, dass Naproxen eine lange Wirkdauer von über 12 Stunden hat. Man möchte damit den Wiederkehrkopfschmerz möglichst vermeiden oder die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Wiederkehrkopfschmerzes reduzieren. Alle sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika, wie auch Naproxen, können bei zu häufiger Einnahme die Niere belasten. Dies trifft für Novaminsulfon nicht zu. Allerdings beträgt die Wirkdauer von Novaminsulfon nur ca. 4 Stunden. Der Effekt auf die Vermeidung des Wiederkehrkopfschmerzes ist daher nicht zu erwarten. Eine Wirkungsverlängerung ist daher nicht mit Novaminsulfon zu erzielen.

      Bei Einnahme von Topiramat sollte auch geprüft werden, ob möglicherweise eine Nierensteinbildung besteht. Sind die Kreatininwerte weiterhin erhöht, sollte eine entsprechende Untersuchung veranlasst werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

      • gelborange sagt:

        Vor vier Wochen sind Muskel-und Gelenkschmerzen unerträglich geworden. Ich habe dann begonnen Topiramat auszuschleichen. Seit 14 Tagen bin ich auf Null. Migräne ist fast unverändert. Eine weitere Blutuntersuchung ist Anfang Dezember angesetzt.
        Ich habe jetzt alle Prophylaxe – Medikamente durch.
        Amitriptilin habe ich auch schon vor meinem Aufenthalt bei Ihnen mit nicht erträglichen Nebenbewirkungen ausprobiert.
        Bei der Einnahme von Betablockern konnte auch keine wesentliche Verbesserung erzielt werden. Habe diesen mehrere Jahre genommen, bis ein Puls unter 50/min auftrat.
        Was kann ich jetzt noch machen?

        • Liebe Gelborange,

          für chronische Migräne gibt es noch zwei zugelassene Therapieoptionen:

          1. Botox
          2. die ONS (Occipitalnerven-Stimulation)

          Informationen dazu finden Sie in Headbook.

          Freundliche Grüße
          Hartmut Göbel

  16. su sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    ich leide seit 30 Jahren an Migräne, die Triptane helfen mir sehr gut. Da ich vor einiger Zeit die Diagnose Verdacht auf Normaldruckglaukom gestellt bekommen habe und der Sehnerv schon eine starke Excavation aufweist bin ich sehr beunruhigt, da mir kein Augenarzt sagen konnte, ob sich die Triptane evtl negativ auf die Durchblutung des Sehnervs auswirken, im Hinblick auf die Gefäßverengung. Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar, da ich ohne die Triptane kaum meinen Alltag durchstehen kann
    Herzliche Grüße
    Su

    • Liebe Su,

      Triptane haben keinen Effekt auf den Augendruck. Daher ist nicht anzunehmen, dass durch die Triptaneinnahme der Augendruck verändert wurde.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  17. Thomas sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    am 03.11.2012 wurde ich in Kiel von Herrn Dr. Dräger mit Botox behandelt.
    Als Nebenwirkung habe ich zeitweise starke Nackenschmerzen.
    Kann ich etwas dagegen tun oder zieht sich dieses Problem durch die ganze Zeit der Behandlungsdauer?
    Mit freundlichen Grüßen aus Köln,
    Thomas

    • Lieber Thomas,

      nach der Behandlung mit Botox können in den ersten 10 bis 14 Tagen Schulter- und Nackenschmerzen bestehen. Die Beschwerden fühlen sich ähnlich an wie bei einem grippalen Infekt oder wie bei Muskelkater. In dieser ersten Phase der Behandlung treten aus den sogenannten Triggerpunkten der Muskulatur Stoffe aus, die diese Muskelschmerzen bedingen. Diese werden abgebaut und sind daher nach ca. zwei Wochen nicht mehr vorhanden. Die Muskelschmerzen klingen ab und der positive Effekt von Botulinumtoxin tritt ein. Für die Behandlung dieser Muskelschmerzen können übergangsweise Medikamente eingenommen werden, z.B. Ibuprofen oder Naproxen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  18. georgine sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    ich war im Oktober ’12 in Ihrer Klinik wegen lebenslanger Migräne und täglichen Spannungskopfschmerzen. Da ich Topiramat nicht vertragen habe (vor allem abgenommen habe), wurde ich prophylaktisch dort auf Opipramol 100 gesetzt, die ich in Absprache mit meinem Arzt auf 125 mg erhöht habe. Seitdem geht es mir deutlich besser, ich kann auch wieder besser schlafen und habe – ein völlig neues Lebensgefühl – immer mal wieder schmerzfreie Tage. Auf wie viel mg kann ich Opipramol im Bedarfsfall aufdosieren, wenn die Wirkung nachlässt? Einige Male, so auch heute, hatte ich im linken Stirnbereich pulsierende Schmerzen, zwar nicht so stark wie Migräne, auch auch nervtötend. Was kann das sein?
    Danke für Ihre Antwort und viele Grüße aus Offenburg
    Georgine

    • Liebe Georgine,

      Opipramol ist gut verträglich und eine Dosisanhebung auf z.B. 2 x 100 mg ist häufig erforderlich. Es wird auch in dieser Dosierung gut vertragen. Wenn pulsierende Kopfschmerzen einseitig auftreten ist es möglich, dass es sich um einen Migräneanfall handelt, der jedoch unter der Vorbeugung weniger stark ausgeprägt ist. Eine Behandlung wie für die Migräne empfohlen, kann dann eingesetzt werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  19. Jutta sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    nach 3o Jahren starker Migräne und immer wieder in psychosomatischen Kliniken,ist es da schwer,eine Einweisung vom Neurologen in die Schmerzklinik nach Kiel zu bekommen?
    Mit freundlichem Gruß
    Jutta

    • Liebe Jutta,

      ein Neurologe, der sich mit der zeitgemäßen Kopfschmerztherapie beschäftigt hat, sollte Ihnen bei weiter bestehendem schwerem Leidensdruck eine entsprechende Einweisung für die spezialisierte stationäre Behandlung ausstellen. Es steht Ihnen die freie Arztwahl zu. Von dieser können Sie Gebrauch machen, falls ein entsprechendes Verständnis nicht besteht.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  20. Maria sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    seit ich Botox gegen meine chronische Migräne gespritzt bekomme, haben sich glücklicherweise die Migränetage um die Hälfte reduziert, jedoch wirken die Triptane kaum noch. Ich nehme jetzt Ibubrofen 500, was oft aber nicht immer ausreichend wirkt. Meine Frage: Kann man zum Ibuprofen noch ein anderes Schmerzmittel einnehmen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüße
    Maria

    • Liebe Maria,

      normalerweise beeinflusst die Behandlung mit Botulinumtoxin nicht die Wirksamkeit der Triptane. Es kann zunächst geprüft werden, ob der Wechsel auf ein anderes Triptan wieder zu einer besseren Wirkung führt. Sie können auch gleichzeitig zum Triptan ein Schmerzmittel kombinieren, in der Regel verwendet man Naproxen 500 mg um die Wirksamkeit nachhaltig zu erhöhen. Auch die Kombination von Ibuprofen mit einem Triptan ist grundsätzlich denkbar. Zusätzlich können Sie auch das Triptan mit einem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen wie z.B. Metoclopramid oder Vomex kombinieren. Achten Sie auch darauf, dass Sie die Akutmedikation möglichst frühzeitig im Anfall einsetzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  21. moonlight sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    zunächst herzlichen Dank für die Zeit die Sie sich wieder einmal für uns nehmen!
    Ich war vor genau einem Jahr bei Ihnen in Kiel und bin mit der Verdachtsdiagnose chronische Migräne plus chronischer Spannungskopfschmerz entlassen worden.
    Leider habe ich nach wie vor jeden Tag Schmerzen und mein Schmerztherapeut und ich denken an einen erneuten Aufenthalt in Kiel.
    Zwei Fragen vorab:
    Ich leide seit einigen Wochen zunehmend unter ständig vorhandenen Sehstörungen. Keine Migräneauren (die letzte Aura hatte ich im August für ca. 30 Minuten, ansonsten höchstens einmal pro Jahr), sondern alles was ich betrachte flimmert bzw. zittert. Bereits im Januar bemerkte ich dieses Phänomen beim Betrachten von einem Tellerstapel. Jetzt leide ich 24 Stunden unter diesen Sehstörungen und sie behindern mich sehr.
    Der Augenarzt schließt das Auge als Ursache aus und vermutet eine neurologische Ursache (Entzündung, MS, etc.), da ich auch immer wieder unter Taubheitsgefühlen im linken Bein, Kribbeln etc. leide.
    Eine Lumbalpunktion im April ergab hier keinen Hinweis außer einem grenzwertig erhöhten Liquordruck von 24cm. Sehstörungen und Taubheit waren hier jedoch nicht ausgeprägt.
    Mein Neurologe rät zu einer erneuten Lumbalpunktion. Ich stehe dieser allerdings sehr skeptisch gegenüber, da es wieder zu starken postpunktionellen Unterdruck Symptomen gekommen ist.
    Haben Sie eine Idee woher diese Sehstörungen kommen können und was wirklich zielführend ist, um Klarheit zu schaffen?
    Außerdem möchte meine Orthopädin wegen eines seit 7 Wochen anhaltenden LWS Syndroms mit starken Schmerzen eine längere Einnahme eines Schmerzmittels wie beispielsweise Ibuprofen 800mg versuchen, auch um eine Chronifizierung zu vermeiden.
    Ich habe hier bislang gezögert, da ich stets darauf bedacht bin, die 10/20 Regel einzuhalten.
    Vielen herzlichen Dank für Ihre Einschätzung und liebe Grüße nach Kiel
    Doreen

    • moonlight sagt:

      P.S.
      Bei mir besteht ein recht großes PFO: Sehstörungen durch eine Daueraura? Migranöser Infarkt?

      • Liebe Moonlight,

        die Kombination aus chronischer Migräne und chronischem Kopfschmerz vom Spannungstyp sind leider sehr schwerwiegende hartnäckige Kopfschmerzdiagnosen, die eine langfristige Behandlung erfordern.

        Die von Ihnen beschriebenen Sehstörungen erfordern eine eingehende neurologische Untersuchung. Darüber hinaus können die Sehstörungen auch durch bestimmte Medikamente ausgelöst oder unterhalten werden. Solche Medikamente werden auch typischerweise bei chronischer Migräne oder bei chronischem Spannungskopfschmerz eingesetzt.

        Es erscheint mir wichtig, bevor weitere invasive Diagnostik durchgeführt wird, dass die Gesamtsituation spezialisiert geklärt wird. Bestehen bei Ihnen zusätzlich anhaltende Rückenschmerzen, muss eine weitere verträgliche Behandlung gefunden werden. Vor der längeren Einnahme von Ibuprofen würden wir abraten, eine weitere Chronifizierung der Migräne und des Kopfschmerzes vom Spannungstyp ist mit großer Wahrscheinlich die Folge und es kommt dann durch die Therapie zu einer Chronifizierung. Das Gegenteil dessen, was beabsichtigt ist, wird damit also wahrscheinlich erzielt. Entscheidend ist also eine grundlegende verträgliche vorbeugende Behandlung. Ich denke, dass eine stationäre Diagnosebewertung und Therapieeinstellung der komplexen Problematik, die Sie schildern, angezeigt ist.

        Freundliche Grüße
        Hartmut Göbel

  22. tympi sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof.Göbel,
    seit 6 Wo. nehme ich Metoprolosuccinat als Migräneprophylaxe ein. Seit dem wache ich jede Nacht bereits zwischen 3 und 4Uhr auf und kann dann absolut nicht mehr einschlafen. Langsam geht der wenige Schlaf an die Substanz. Kann das v.d. Mittel kommen u. würde es etwas bringen, wenn ich z.B. auf Propranol wechseln würde?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüße
    tympi

    • Liebe Tympi,

      Betablocker können leider den Schlaf stören. Einerseits können z.B. unangenehme Träume erzeugt werden, aber auch der Schlaf insgesamt kann verändert werden. Ob eine Umsetzung auf Propranolol eine Besserung bringt, kann man nur ausprobieren. Alternativen zu Metoprolol sind das von Ihnen genannten Propranolol oder das Bisoprolol. Eine Alternative, gerade bei Schlafstörungen, zur Migräneprophylaxe wären trizyklische Antidepressiva, wie z.B. Amitriptylin oder Doxepin. Besprechen Sie die verschiedenen Möglichkeiten mit Ihrem behandelnden Arzt, manchmal muss man tatsächlich die verschiedenen Optionen systematisch durchtesten, bis eine verträgliche und wirksame Therapie gefunden wird.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  23. Lilli sagt:

    Hallo prof. Göbel.
    Ich nehme seit 2 monate 3 (400mg) Neurontin und 3 (25 mg) Indometacin, 1 somac, täglich, gegen Hemicrania Continua. Diagnose bestätigt. Das hillft leider nicht.Habe auch Piroxicam (20mg) ohne erfolg versucht. Ich vertrage die Indometacin schlecht. Können Sie etwas anderes empfehlen? Bin in St. Olavs Hospital beim prof S. patientin. Es ist leider lange fahrzeit und er ist sehr beschäftigt, deswegen frage ich Sie um rat. Liebe grüsse aus Norwegen.

    • Liebe Lilly,

      die Behandlung der Hemicrania continua ist leider oft individuell komplex. Die Dosierung mit 3 x 25 mg Indometacin ist sehr gering, eine mangelnde Wirkung lässt sich allein schon durch die geringe Dosierung erklären. Häufig ist eine Dosierung mit 3 x 50 mg Indometacin bis zu 3 x 100 mg Indometacin notwendig. Piroxicam ist nach unserer Erfahrung bei der Hemicrania continua nicht wirksam. Hauptproblem der Indometacin-Behandlung ist jedoch die schlechte Langzeitverträglichkeit, insbesondere hinsichtlich der Nebenwirkungen im Magen-Darmbereich. Ist die Diagnose einer Hemicrania continua jedoch gesichert, ist es bedauerlicherweise das einzige wirksame Medikament, für das eine Wirksamkeit belegt ist. Im Einzelfall können jedoch verschiedene weitere Therapiemöglichkeiten individuell getestet werden. Eine Therapieoption ist z.B. Cox-II-Hemmer wie Arcoxia. Entsprechende Behandlungsversuche können Sie mit Ihrem Kopfschmerzzentrum oder Ihrem Hausarzt durchführen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  24. Lilli sagt:

    Hallo, nocheinmal Prof. Göbel
    Ich habe vergessen zu fragen, ob Sie ehrfahrung haben mit der dauerzeit von die Hemicrania Continua? Seltener fall in Norwegen und der Prof. S konnte mir keine antwort darauf geben.
    Danke vielmals für ihre zeit. LG Lilli

    • Liebe Lilly,

      die Auftretenszeit der Hemicrania continua ist individuell sehr unterschiedlich. Es gibt Verläufe, die nur über wenige Monate bestehen. Leider kann die Hemicrania continua auch länger, über Jahre und noch länger, auftreten. Dieses hängt immer vom individuellen Einzelfall ab. Daher ist eine gut verträgliche Langzeittherapie wichtig, um langfristig eine verträgliche Therapie zu etablieren.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  25. gelborange sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    und noch eine Frage:
    haben Gesichtsschmerzen, genau an der Stelle wo sonst die Migräne in einer tieferen Lage tobt, etwas mit derselben zu tun?
    Ist das ein Folgeschmerz, eine Gereiztheit?

    • Liebe gelb-orange,

      zwischen den einzelnen Migräneattacken können tatsächlich Kopf- oder Gesichtsschmerzen auftreten. Dies hängt mit einer Übererregbarkeit der Nervenfasern des N. trigeminus zusammen. Typisch sind z.B. stichartige Kopfschmerzen, die von Fall zu Fall auftreten können. Auch eine Überempfindlichkeit gegen Kälte oder gegen Druck kann lokal bestehen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Migräne und der Überempfindlichkeit.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  26. torsten52 sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    ich war am freitag beim augenarzt ,bin glaucompatient.meine augenärztin ist aus ungarn, kein wissen über cluster patienten, noch dazu wechseln hier ständig die ärzte in der klinik. nun habe ich morgens ständig den druck auf dem linken auge , bis hin zu leichten schmerzen. haben Sie erfahrungen oder den kenntnisstand das clusterpatienten mit einem glaucom ( was ja wirklich sehr selten sein dürfte)mit dem linken auge ernste probleme bekamen? und eine frage noch, kann ein mensch von oder besser an triptanen süchtig werden . ich bedanke mich und sende viele grüße aus salzwedel torsten E.

    • Lieber Thorsten,

      ein Zusammenhang zwischen Clusterkopfschmerz und Glaukom ist ungewöhnlich und nicht anzunehmen. Clusterkopfschmerz führt nicht zu Glaukom, umgekehrt führt ein Glaukom nicht zu einem Clusterkopfschmerz. Jedoch kann ein Glaukom, ähnlich wie beim Clusterkopfschmerz, sehr schwere Schmerzanfälle auslösen. Dabei sind jedoch typischerweise auch Sehstörungen zu erwarten, die beim Clusterkopfschmerz nicht vorhanden sind. Eine intensive und wirksame Behandlung ist so oder so dringend erforderlich.

      Triptane machen nicht süchtig. Sie können jedoch bei Patienten mit primären Kopfschmerzen wie Migräne oder Spannungskopfschmerz bei einer hochfrequenten Einnahme zu einem Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch führen. Nach Nachlassen der Wirkung der Triptane tritt dann ein sogenannter Rebound-Kopfschmerz auf, der die erneute Einnahme des Triptans erforderlich macht. Daher ist die 10/20-Regel essentiell: An maximal 10 Tagen pro Monat können Akutmedikamente wie Triptane eingesetzt werden, an 20 Tagen pro Monat sollten sie vermieden werden.

      Diese Regel gilt nicht für Patienten mit Clusterkopfschmerzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  27. Marta sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    ich war im März bei Ihnen in der Klinik und wurde aufgrund meines MÜK mit beloc, und Doxipin 25 mg, MG und Vitamin B eingestellt. Mir geht es damit ausgesprochen gut, seit Juli habe ich fast keine Kopfschmerzen mehr und wenn, dann komme ich ohne Schmerzmittel aus. Ich habe kein Triptan mehr gebraucht. Nun zu meiner Frage: Kann ich Beloc und Doxipin als Dauermedikation weiter nehmen oder sollte ich versuchen es abzusetzen. Nebenwirkungen bemerke ich nicht, im Gegenteil ich fühle mich sehr wohl.
    Danke für Ihre Antwort und herzliche Grüße

    • Liebe Martha,

      es freut mich zu lesen, dass die Kopfschmerzen deutlich an Aggressivität nachgelassen haben und es Ihnen ausgesprochen gut geht. Besonders beeindruckend ist, dass Sie keine Akuttherapie mit Triptanen mehr gebraucht haben. Die Vorbeugung mit Beloc und Doxepin ist als Dauermedikation möglich. Wenn eine gute Wirksamkeit besteht, kann man nach einem längeren Zeitraum, z.B. nach sechs bis neun Monaten, überlegen, diese Medikation ganz abzusetzen. Immer wieder kommt es vor, dass dann der gute Behandlungseffekt ohne die Vorbeugung bestehen bleibt. Hat man daran jedoch Zweifel und möchte die Sicherheit der Wirksamkeit weiter aufrechterhalten, kann ohne weiteres diese Behandlung längerfristig fortgeführt werden, auch über Jahre. Für dieses Vorgehen sprechen der gute Behandlungseffekt und auch die gute Verträglichkeit bei Ihnen. Aus dieser Sicht würde ich zunächst die weitere Einnahme empfehlen und dann in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf das Absetzen erwägen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  28. sternchen sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,
    ich als Mitleserin dieses November/Dezember Chats 2012 habe wieder sooo…. viel Neues dazugelernt. Es war eine Mammutlauf. So viele Fragen wurden gestellt, und alle wurden sie beantwortet. Ich bedanke mich ganz recht herzlich für diesen unglaublichen Einsatz der uns hier Monat für Monat zuteil wird. Nun wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles Gute und einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Sternchen

    • Liebes Sternchen,

      Prof. Göbel ist wieder unterbrochen worden, er kommt aber nachher nochmal zurück und wird Deine lieben Worte lesen.

      Darf ich schon mal vorher Danke sagen in der Zwischenzeit? :) Du stellst so selten Fragen, bedankst Dich aber immer so lieb. Ich finde es auch wichtig, dass wir immer wieder erkennen, dass dieses Angebot etwas ganz Besonderes ist und dass es das sonst in dieser Art und Weise nicht gibt. Prof. Göbel leistet diesen Service für seine Patienten und auch ihm völlig unbekannte Menschen nach einem langen Kliniktag, wenn eigentlich mal Freizeit angesagt wäre. Dies ist nicht selbstverständlich und dies sollte auch so wahrgenommen werden.

      Deshalb hab ich mich jetzt so richtig gefreut und ganz spontan dazwischengeschrieben.

      Liebe Grüße
      Bettina

  29. moonlight sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    ich möchte mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen bedanken generell für die unglaubliche Arbeit, die Sie neben all Ihren Aufgaben auch hier noch für uns leisten und im Besonderen für Ihre so umfangreiche Antwort auf meine doch sehr komplexe Fragestellung. Wie so oft war ich einmal mehr berührt und hatte Tränen in den Augen, weil ich solch einen Einsatz leider selten bis nie erleben durfte. Es ist absolut nicht selbstverständlich und ich (und ich glaube ich spreche für alle hier) weiß das sehr zu schätzen.
    Ganz herzlichen Dank und berührte Grüße nach Kiel
    Doreen

  30. Liebes Sternchen, liebe Bettina, liebe Moonlight,

    vielen herzlichen Dank für die freundlichen Worte. Ich lerne jedes Mal durch die Fragen selbst viel dazu. Ich freue mich, wenn die Antworten weiterhelfen können.

    Freundliche Grüße
    Hartmut Göbel

By | 2016-12-20T17:55:30+00:00 November 26th, 2012|Livechat|0 Kommentare

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