Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 21.10.2013

Dies ist unsere Gruppe zum Migräne- und Kopfschmerz-Chat und sie funktioniert folgendermaßen: Um ca. 12:00 Uhr des jeweiligen Chat-Tages wird die Kommentar-Funktion aktiviert. Will man eine Frage eintragen, klickt man in das Fenster der Kommentarfunktion. Hat man eine Frage eingetragen, sieht man unter seinem Beitrag “Antworten”. Diese Antwortfunktion benutzt Prof. Göbel, um die Antwort auf die vorherige Frage einzustellen. Prof. Göbels Antwort ist dann ein wenig eingerückt und unterscheidet sich daher auch optisch von den Fragen. Sollte der Fragesteller zum selben Thema noch eine Folgefrage haben, bitte auch auf “Antworten” klicken – aber nur dann! Sonst bitte immer in das Kommentar-Fenster schreiben. Nach dem Chat wird die Kommentar-Funktion wieder deaktiviert bis zum nächsten Chat-Tag. Alle Fragen und Antworten bleiben in diesem Blog erhalten und bestimmte Themen können jederzeit mit der Such-Funktion wiedergefunden werden. Alle Aktionen werden am Chat-Tag auch auf der Startseite des Headbook aufscheinen.

Fragen können nur am jeweiligen Chat-Tag ab 12:00 Uhr eingetragen werden. Bitte immer auf das aktuelle Datum in der Überschrift achten, das unter “Live-Chats” eingetragen ist.

By | 2013-10-21T22:34:27+00:00 September 9th, 2013|Kopfschmerz, Livechat, Migräne|57 Comments

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57 Kommentare

  1. Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 11:43 Uhr

    Die Chat-Gruppe ist geöffnet, Beiträge können jetzt eingestellt werden.

    Bitte nur eine Frage pro Person einstellen und die Situation kurz und bündig schildern. Danke für Eure Mitarbeit!

  2. Ulrike 21. Oktober 2013 um 12:00 Uhr

    Lieber Herr Prof Göbel,

    ich habe eine zeitlang Ergotamin genommen und zwar (als es keine Zäpfchen mehr gab) mit Hilfe einer Rektiole. Die Tabletten hatten oral keine Wirkung, während die genannte Applikation wirksam war.

    Meine Frage ist, ob diese Verfahrensweise auch mit Triptanen versucht werden kann. Ich selbst komme zwar im Moment gut mit Maxalt klar, aber Sumatriptan oder auch Zolmitriptan, die es in anderen Anwendungsformen gibt, helfen mir nicht.

    Meine Überlegung ist jetzt nicht nur für mich gedacht (im Fall, daß oral die Triptane nicht mehr wirken sollten), sondern auch für andere Betroffene. Es wird hier ab und zu berichtet, daß kein Akutmedikament wirkt und evtl. ist diese Anwendung für manche Betroffene ein Ausweg aus der schwierigen Situation, keine wirksame Akutmedikation zur Verfügung zu haben.

    Viele Grüße
    Ulrike

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 20:42 Uhr

      Liebe Ulrike,

      als einziges Triptan liegt Imigran (Sumatriptan) in Zäpfchenform vor. Vor der rektalen Anwendung mit anderen Triptanen möchte ich abraten. Es gibt keine Sicherheitsdaten. Ausweichoptionen stellen Sumatriptan subcutan im Pen und Nasensprays von Sumatriptan und Zolmitriptan dar.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  3. akascha 21. Oktober 2013 um 12:20 Uhr

    Hallo Herr Prof. Göbel,

    ich habe eine Frage zu Valproat, welches ich seit Juli als Prophylaxe einsetze (300 mg 1-0-2).

    Ich hatte zuerst Retardtabletten erhalten und dann ab Ende August / September, durch einen Fehler in der Apotheke, schnellfreisetzende Tabletten erhalten & gut vertragen. Ab September habe ich dann auch eine positve Wirkung gemerkt, die Migräneanfälle waren tatsächlich um 50% reduziert und die Wirkung des Triptans war wieder besser.
    Nun habe ich Anfang Oktober wieder die Retardtabletten bekommen und die Migräne hat sich auch wieder verschlechtert (mit langen Anfällen & Häufigkeit).

    Kann es hier einen Zusammenhang geben?

    Vielen Dank & Viele Grüße
    Astrid

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 20:45 Uhr

      Liebe Akasha,

      wenn Sie mit dem unretardierten Valproat bessere Erfahrung gemacht haben, können Sie dies weiter nutzen. Es gibt keine feste Präferenz für die eine oder die andere Form. Möglicherweise haben Sie während des Tages höhere Wirkspiegel und damit eine größere Wirkung bei unretardierter Gabe.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. su 21. Oktober 2013 um 12:33 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    meine Migräne tritt meistens zwischen 4:00 und 6:00h am Morgen auf, gäbe es hier evtl. eine Möglichkeit dem Anfall entgegenzuwirken. Außerdem dauert der Anfall ca. 4Tage ( 3Tage die eine Seite und am letzten Tag wandert es zur anderen Seite, ich nehme daher an 4 aufeinanderfolgenden Tagen Triptane auch unterschiedliche Ascotop, Allegro oder Naramig wobei ich die 10/20 Regel im Monat nicht überschreite. Halten Sie dies für in Ordnung, da ich fast jeden Monat etwa 8 Triptane nehmen muss.
    Viele Grüße und vielen Dank
    Su

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 20:50 Uhr

      Liebe Su,

      wenn Sie oft unter nächtlichen Attacken leiden, könnten Sie kurz vor dem Schlafengehen noch einen kleinen kohlenhydrathaltigen Snack zu sich nehmen. Dieser könnte den nächtlichen Blutzuckerabfall während der langen Nacht verhindern. Achten Sie auch auf einen regelmäßigen Tagesrhythmus.

      Ihr Einnahmeverhalten bezüglich der Triptane ist in Ordnung. Sie sollten jedoch möglichst im Anfall nur eine Triptanart verwenden. Bei langen Attacken haben sich besonders Naratriptan, Frovatriptan und Eletriptan bewährt. Die Kombination mit Naproxen 500 mg kann ebenfalls den Wiederkehrkopfschmerz verhindern.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. Zuckerschaukel 21. Oktober 2013 um 13:09 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,

    vielen Dank, dass Sie heute wieder Fragen beantworten!

    Ich habe eine Frage bezüglich der Einnahme von Naproxen:
    Ich nehme es im Anfall in folgender Reihenfolge:
    30 Tropfen MCP, Pantoprazol 40mg, Naproxen 500mg und Zolmitriptan 5mg mit je 10 Minuten Abstand.
    Da meine Migränen immer 72 Stunden dauern und ich manchmal auch in Status migraenosus von 10 Tagen komme, habe ich meist nach 12 Stunden das Thema des Wiederkehrkopfschmerzes.
    Ich habe trotz Magenschutz Probleme mit Naproxen und hatte auch schon mal einen Magenulkus. Im Moment nicht mehr, aber ich muss aufpassen, dass es nicht wieder passiert.

    Mir ist noch unklar, ob ich am Folgetag nach der ersten Einnahme aller Medikamente bei Wiederkehrkopfschmerz wieder die ganze Abfolge an Medikamenten einnehmen muss, um eine gute Wirkung zu erzielen?
    Mir scheint schon, denn als ich mal probeweise an einem Folgetag lediglich Zolmitriptan einnahm, war die Wirkzeit kürzer und schwächer, als ohne die anderen Medikamente vorher (oder war das Zufall?).

    Als ich bei Ihnen in der Klinik war, wurde mir Arcoxia alternativ zu Naproxen empfohlen, aber ich bin davon zu platt, denn die Betablocker als Prophylaxe und das Zolmitriptan machen mich sowieso schon sehr müde- das ist dann zu sedierend miteinander.
    Alternativ habe ich auf Anraten meines Neurologen auch Celebrex 100mg ausprobiert statt Naproxen, aber das hatte kaum Wirkung, meine ich und es war so, wie wenn ich lediglich ein Triptan eingenommen hätte.

    Wissen Sie vielleicht noch eine Alternative?
    Und falls nicht, wäre es gut für mich zu wissen, ob zur Behandlung des Wiederkehrkopfschmerzes am Folgetag tatsächlich wieder die ganze Abfolge eingenommen werden muss, um eine Wirkung zu erzielen ?
    Und gibt es einen Trick, Naproxen einzusparen? Denn so wie es bisher aussieht, ist es noch das beste für mich Naproxen zu nehmen- aber ich muss damit sparsam umgehen.

    Ich bedanke mich herzlich für Ihr Engagment.
    Mit Freundlichen Grüssen, Eva

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 20:57 Uhr

      Liebe Eva,

      Ihre Migräneattacken verlaufen sehr aggressiv und langanhaltend. Grundsätzlich ist Ihre Zusammenstellung sinnvoll, Sie müssen jedoch diese Pause von 10 Minuten zwischen den Einnahmen nicht einhalten.

      Beim Wiederkehrkopfschmerz können Sie austesten, ob die alleinige Einnahme von Zolmitriptan die Attacken stoppen kann. Bei einem anderen Anfall können Sie dann vergleichen, ob die Kombination besser wirkt. Sie bekommen so ein Gefühl für den individuell besseren Weg. Erstaunlich ist, dass Sie von Arcoxia müde werden, das ist sehr ungewöhnlich. Sie sollten es noch einmal alternativ ausprobieren, ob sich die Müdigkeit wiederholt.

      Wichtig ist bei Ihnen, eine möglichst wirksame Vorbeugung zu finden. Diese kann die Schwere der Anfälle lindern und auch zu einer besseren Wirkung der Akutmedikation führen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  6. Goldmaus 21. Oktober 2013 um 13:56 Uhr

    Sehr geehrter Prof. Göbel,

    zunächst einmal vielen Dank für Ihr unvergleichliches Engagement!

    Zu meiner Problematik: Ich nehme seit einigen Wochen Citalopram 20 mg 1-0-0.

    Im Beipackzettel steht, dass man es nicht zusammen mit so genannten 5-HT Antagonisten wie z. B. Sumatriptan und nicht mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie z. B. Ibuprofen einnehmen soll.

    Gilt dies auch für meine Medikamente Maxalt und Naproxen? Und wie sieht es mit Melperon aus?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und herzliche Grüße nach Kiel!

    Anja

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:01 Uhr

      Liebe Anja,

      nach unserer Erfahrung verträgt sich Citalpram sehr gut mit Sumatriptan und NSARs. Wahrscheinlich sprechen Sie auf das Serotoninsyndrom an, dieses hat sich in der Praxis als nicht bedeutsam erwiesen. Die Hersteller müssen aus rechtlichen Gründen den Hinweis aufnehmen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  7. Katharina 21. Oktober 2013 um 14:16 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    Da meine beiden Kinder auch Von KS und Migräne betroffen sind, ist meine
    Frage, wie oft im Monat sie (12 Jahre) höchstens ibuprofen einnehmen sollten und was Sie von biofeedback (vasokonstriktionstraining) in diesem Fall halten….?

    Herzlichen Dank,
    Katharina

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:05 Uhr

      Liebe Katharina,

      auch Kinder müssen sich an die 10/20-Regel halten. Wenn zweimal in der Woche oder öfter Kopfschmerzmedikamente notwendig sind, ist eine intensive Verhaltensmotifikation und gegebenenfalls medikamentöse Vorbeugung notwendig. Biofeedback kann dabei ein Baustein sein.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. ute d. 21. Oktober 2013 um 14:27 Uhr

    Sehr geehrter herr prof. Göbel,

    ich habe eine Frage zur Prophylaxe bzw. richtigen Einstellung .Ich habe 4 Jahre 30mg Doxepin, bzw. später 40mg eingenommen.Da die Wirkung nachließ, probierte man 75mg Velafyxin morgens und abends 100mg Opipram- leider ohne guten Erfolg.
    Jetzt habe ich meine 2.Botox Injektion bekommen und bin auf Amitriptylin umgestellt worden – allerdings nur 3-Tropfen abends(20 Tropfen sind ca 40mg Ami.) was mir sehr wenig vorkommt- da in Ihrem Ratgeber 50-75 mg geraten wird,und habe ich leider weder eine Verbesserung mit Botox noch mit Amitrip.- was vielleicht an der niedrigen Dosierung liegt ?

    Weiterhin weiß ich nicht, ob ich mit dieser Prohylaxe richtig eingestellt bin – mein Kopfschmerz/Migräneschmerz hat sich in den letzten Jahren verändert – wache fast jeden Morgen mit stark linksseitigen Schmerzen über Schläfe, Wange, Zähne bis hinunter zum HWS und BWS Bereich auf – der Schmerz ist reißend , als ob jemand meine eine Gesichtshälfte zusmmnedrückt. Die Ärztin meinte, dies sei jetzt eine Kombi mit atypischem Gesichtsschmerz. Hilft da auch ein Antidepressiva ? Interessant ist nur – das mir nur ein Triptan – 100mg Sumatriptan und 500mg Naproxen- helfen – welches ich ca 6-8 mal im Monat im Akutfall nehme, und das es auch – wei bei Migräne – nur einseitig ist ?
    Bin etwas verwirrt, welche Art des Kopfschmerzes es nun ist und was man tun kann…

    Hoffe auf etwas „Entwirrung“ .

    Viele Grüße

    Ute

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:12 Uhr

      Liebe Ute,

      bei Ihnen besteht noch Unklarheit, welche Kopfschmerzen diagnostisch vorliegen. Damit hängt zusammen, dass es offen ist, welche Vorbeugung bei Ihnen wirksam eingesetzt werden kann. Die Gabe von 3 Tropfen Amitriptylin ist nicht zielführend, es besteht eine deutliche Unterdosierung. Grundsätzlich kann jedoch Amitriptylin beim atypischen Gesichtsschmerz wirksam sein. Die gute Wirkung von Triptanen und Naproxen deutet auf das Vorliegen einer vorwiegenden Migräne hin.
      Eine präzise Diagnostik sollte durch ein Kopfschmerzzentrum angestrebt werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  9. Anna 21. Oktober 2013 um 14:32 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Goebel.
    Habe seit 50 Jahren Migräne, jedes Jahr ab Herbst kommt sie gehäufter und länger vor und kann
    bis zu 7 Tage dauern (seit 18.9.13 an 16 Tagen Migräne). Nehme Maxalt oder Naramig, Vomex
    und Dolormin-Migräne, um nicht zuviele Triptane zu nehmen. Was kann ich tun, um den
    Status migaenosus zu vehindern?

    Vielen Dank für Ihre Mühe und freundliche Grüße
    Anna

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:18 Uhr

      Liebe Anna,

      es scheint wichtig, dass Sie einen Schwerpunkt auch auf vorbeugende Maßnahmen lenken. D. h. Verhalten und gegebenenfalls Medikamente. Wenn Triptane besser wirken als Ibuprofen, können Sie diese bevorzugt einsetzen. Im Anfall können Sie auch das Triptan mit Naproxen und einem Antiemetikum kombinieren. Dies kann auch Kopfschmerztage reduzieren.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  10. Johanna 21. Oktober 2013 um 14:59 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,

    im November 2011 war ich (jetzt 49) in Kiel, seinerzeit mit der Diagnose chronischer Spannungskopfschmerz und Verdacht auf Migräne. Mittlerweile habe ich die Diagnose chronische Migräne.

    Trotz konsequenter Prophylaxe sowohl medikamentös als auch nichtmedikamentös, verbessert sich die Erkrankung nicht wirklich. Zur Zeit nehme ich neben Magnesium und B2, 50-0-50 Topamax und bekomme Botox gespritzt. Eine Prophylaxe mit Doxepin habe ich 1,2 Jahre mit mäßigem Erfolg durchgeführt.

    Nach einer guten Phase im Sommer mit 18-23 Kopfschmerztagen, davon 6-10 mit Migräne folgten von Ende August bis letzte Woche quasi dauerhaft Kopf- und Nackenschmerzen „unterbrochen“ von Migräne. Im Augenblick mache ich eine Medikamentenpause mit Unterstützung von Kortison.

    Obwohl ich nicht im MÜK sein dürfte, da ich auf die Einhaltung der 10/20 Regel achte, hat in der Dauerkopfschmerzphase kein „bewährtes“ Medikament gewirkt.

    Was kann hierfür die Ursache sein und gibt es irgendwie eine Möglichkeit der Optimierung um solche Dauerkopfschmerzphasen zu verhindern/abzukürzen. Diese kosten mich sehr viel Kraft und machen mir Angst.

    Vielen Dank für Ihre Zeit
    Herzliche Grüße
    Johanna

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:23 Uhr

      Liebe Johanna,

      Ihre Schilderung zeigt einen schwierigen Verlauf bei einer chronischen Migräne. Sie ist ja deshalb chronisch, weil vorbeugende Maßnahmen nicht greifen. Therapieverfahren mit belegter Wirkung sind Botox und die Neuromodulation. Aufgrund der Komplexizität sollten Sie sich noch einmal in einem Kopfschmerzzentrum individuell beraten lassen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  11. Wollmausi 21. Oktober 2013 um 15:06 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit für uns nehmen.

    Ich habe seit ca 10 Jahren Migräne und seit ca 2,5 Jahren relativ schlimm.
    Ich nehme seit dem 24.6. Flunarizin und vor ca 3 Wochen habe ich auf 10mg erhöht.
    Metoprolol hatte vorher leider keine Wirkung. Letztes Jahr im Juni war ich bei Ihnen in Kiel und habe Metoprolol und Doxepin bekommen, was wohl dank der Medikamentenpause zunächst eine gute Wirkung hatte, ich sollte aber dann den Beta Blocker rausnehmen und nur das Doxepin alleine hatte nicht so eine gute Wirkung, da der Beta Blocker alleine jetzt erneut wieder nicht half, nun das Flunarizin seit fast 4 Monaten.

    Leider scheint die Wirkung schon wieder nachzulassen, ich habe momentan 2-3 mal die Woche Migräne, sonst war es einmal wöchentlich.

    Würden Sie eine andere Prophylaxe empfehlen? Wenn ja, welche? Oder soll ich das Flunarizin erstmal bis mindestens Januar weiter nehmen?

    Im Akutfall nehme ich Allegro mit Naproxen und MCP Tropfen vorher. Meistens hilft es auch ganz gut und manchmal gar nicht.
    Darf man, nachdem Allegro nicht hilft, evtl ein Zolmitriptan oder ein anderes Triptan nachnehmen? Halte es dann immer so aus, was aber sehr schmerzhaft ist. Nehme dann meistens einen Tag später doch wieder eins,

    Letzte Woche hatte ich an 5 Tagen hintereinander Migräne, die ich am Montag, Mittwoch und Freitag mit einem Triptan behandelt habe, wobei es am Mittwoch nicht geholfen hat. Und ich Donnerstag und Freitag nicht arbeiten konnte. Ich bin aber noch unter 10 Tagen im Monat, im September hatte ich 8.

    Können das trotzdem schon wieder Anzeichen eines beginnenden Müks sein? Da es von 1 mal die Woche trotz Prophylaxe auf 2-3 mal gestiegen ist? Der Arzt in Kiel meinte, dass ich da wohl empfindlich sei.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Wollmausi

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:28 Uhr

      Liebe Wollmausi,

      Sie sollten zunächst die Wirkung von Flunarizin 10 mg abwarten. Es ist wichtig, sein Medikament ausreichend lange und in richtiger Dosierung einzusetzen, damit sich die Wirkung auch entfalten kann.

      Im Akutfall sollten Sie innerhalb eines Anfalles das Triptan nicht wechseln. Sie brauchen dann ein Ersatzmedikament aus einer anderen Medikamentengruppe. Beispiele sind Novaminsulfon oder Ibuprofen.

      Wenn Sie unter 10 Einnahmetagen im Monat liegen, ist auch ein langer Anfall noch kein Hinweis auf die Entstehung eines MÜKs.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  12. alexandra 21. Oktober 2013 um 15:43 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    ich bin 34 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Dauerkopfschmerzen. Am Anfang waren es 13-15 Tage Migräne mit und ohne Aura und Rest Spannungskopfschmerz. Seit dem hat die Migräne stätig zugenommen an der Intensität und der Frequenz. Seit Januar 2011 kann ich nicht mehr arbeiten , da ich 20- 26 Tagen Migräne in Monat habe und ständig in Status Migränosus bin. Seit dem 1.05.2012 bin ich Frühberentet wegen voller Erwerbsminderung und habe 70% Behinderung. Alle medikamentösen Prophylaxen: Symbalter, Amitripthilin, Trevilor, Beta Blocker, Flunarizin, Ergenyl, Doxepin, Topiramat, Anafranyl und Botoxtherapie, pflanzliche und homöopathische Mittel, haben nichts gebracht. Seit 10.09.2013 habe ich ununterbrochene Migräne, die mich verzweifeln lässt. Ein Krankenhausaufenthalt vor 2 Wochen in der Uni Klinik Bonn, ist erfolglos geblieben. Die Kortisontherapie, die mir sonst kurzfristig den Status Migränosus durchbrach, half mir dieses mal nicht! Im Jahr 2011 war ich bereits in der Schmerzklinik Kiel . Mein Schmerzarzt , mein Hausarzt und Ich wissen nicht mehr weiter. Wir haben mit meinem Hausarzt, letzte Woche den Antrag für den Aufenthalt in der Schmerklinik gestellt. Wiederholte Versuche seitens meines Hausarztes einen Arzt in der Klinik telefonisch zu sprechen, blieben erfolgslos, da wohl auch Urlaubzeit ist. In der Aufnahme hat man mir erst ein Termin über Weihnachten angeboten. In meiner Hilflosigkeit, wende ich mich direkt an Sie, Herr Prof. Göbel in der Hoffnung auf schnellere Aufnahme in der Klinik!!! Ich halte diese Schmerzen nicht mehr aus, bitte helfen Sie mir! Ich kann in meinem Zustand nicht noch 2,5 Monate warten. Im Moment wäre ich schon zufrieden, wenn die Migräne für 2-3 Tage unterbrochen wäre, dann könnte ich etwas Kraft schöpfen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich zu den Menschen gehöre , bei denen die Triptane nicht wirken und dazu kommt noch, dass zu Zeit die Schmerzmittel kaum noch Wirkung zeigen. Da meine Möglichkeiten bezüglich des weiteren Vorgehens bereits erschöpft sind, bitte ich um Ihre Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexandra W.

    • Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 17:10 Uhr

      Liebe Alexandra,

      ich schreibe Dir eine PN (Private Nachricht). Schau mal oben unter „Benachrichtigungen“ nach.

      Liebe Grüße
      Bettina

      • alexandra 21. Oktober 2013 um 19:45 Uhr

        Liebe Bettina,

        danke für Deine schnelle Antwort. Ich habe deine PN erhalten und habe Dir zurückgeschrieben, nur kann ich die Nachricht nicht abschicken. Weiß nicht woran das liegt. Kannst du mir deine E-Mail Adresse geben, dann schicke ich die Nachricht erneut.

        Viele herzlichen Dank

        • Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 19:46 Uhr

          Schreibe mir gerne auf meine Headbook-Mail: bettina@headbook.me

          • alexandra 21. Oktober 2013 um 19:57 Uhr

            Hallo Bettina,

            ich habe Dir, die Nachricht geschickt……..ich glaube jetzt müsste si angekommen sein. Ich musste erst mal schauen, wie das mit PN funktioniert.

            Danke

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:41 Uhr

      Liebe Alexandra,

      wir kümmern uns um Ihr Anliegen und suchen nach einer schnellen Lösung.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  13. Manuela 21. Oktober 2013 um 15:53 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    auch von meiner Seite ein herzliches Danke Schön für Ihre Zeit und Ihr Engagement!

    Nun zu meinem Anliegen: seit ich in den Wechseljahren bin, ist meine Migräne immer schlimmer geworden, so dass sie nun chronisch genannt wird. Es gibt gute Monate (zuletzt der August mit 8 Migränetagen), aber auch die anderen wie Juni und Juli mit 15 und 17 Schmerztagen. Hinzu gekommen sind außerdem Kopfschmerzen, die im hinteren Nackenbereich eigentlich nur auftreten, wenn ich mich z.B. gebückt habe. Als Prophylaxe nehme ich Topiramat (75mg und Amitriptylin 25mg).
    Ich habe gerade eine Medikamentpause mit Cortison hinter mir (1 Woche) und meine Schmerztherapeutin riet mir nun
    1. zu einem Auftenthalt in Kiel, den ich anstrebe sobald meine aufwendige Zahnbehandlung mit 2 Implantaten in ein paar Monaten abgeschlossen ist und
    2. zu einer Botoxbehandlung.
    Macht diese Sinn, wenn die anderen Prophylaxen anscheinend nicht so gut greifen oder soll ich damit warten, bis ich in der Kieler Schmerzklinik gewesen bin. Das Botox-Rezept liegt hier schon.

    Vielen Dank und viele Grüße aus Berlin,
    Manuela

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:45 Uhr

      Liebe Manuela,

      die Vorschläge Ihrer Ärztin kann ich auch von meiner Seite bekräftigen. Botox wird gerade dann eingesetzt, wenn andere Prophylaxen nicht greifen und eine chronische Migräne vorliegt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  14. luna 21. Oktober 2013 um 16:17 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr Göbel,
    ich nehme als Migräneprophylaxe 150 mg Venlafaxin, Botox und 600mg Ergenyl.Die Migräne bleibt davon unverändert, 10-13 X im Monat.
    Soll ich Ergenyl noch weiter erhöhen, wenn ja auf wieviel?
    Als Blutdrucksenker nehme ich seit langem Votum, soll ich das mal gegen Micardis austauschen oder wirken beide sowieso gleich?
    Danke für Ihre Mühe
    Mit feundlichen Grüßen
    Luna

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:49 Uhr

      Liebe Luna,

      Ihre Medikamentenkombination deutet auf eine schwer zu behandelnde Migräne hin. Viel Spielraum für eine Erhöhung besteht nicht mehr, Ergenyl könnte noch erhöht werden. Ihr Arzt wird Sie dazu genau beraten. Das gleiche gilt für die Blutdruckmedikation, ein Austausch wäre hier möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  15. sabine 21. Oktober 2013 um 16:30 Uhr

    Hallo Herr Dr göbel.. Ich Habe wirklich ein Problem Ich Habe laut der charitè Eine megräne Mit Aura Störung …Habe ein Haufen Medikamente bekommen Nur es hilft nicht Und Die Medikamente Haben Mich dick gemacht Nun Habe ich Vor einem Jahr Alles abgesetzt Und Das Auch Denn Ärzten Das Mit getreielt … Wiell es nicht hilft …So Nun Zu meinem Problem … Ich Habe Immer krampartig Anfälle Wo sich Eine Seite verkrampft ….es ıst bis jetz 2 mal in der woche Und Mich macht Das langsam richtig Fertig weil man einfach nicht rausbekommt Was helfen könnte … Ich Habe Das Schon seit 8 jahren am Anfang War es Mir nicht so bewusst Und Nun Ich Kann nicht mehr …

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:54 Uhr

      Liebe Sabine,

      wenn Sie mit der Behandlung nicht gleich zurecht kommen, ist einfaches Absetzen kein guter Weg. Sie sollten sich erneut beim behandelnden Arzt vorstellen, Ihre Probleme schildern und um eine Therapieanpassung bitten.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  16. angelika 21. Oktober 2013 um 16:34 Uhr

    Lieber Herr Professor Goebel, ich beabsichtige einen „Triptanentzug“ durchzuführen und habe 2 Fragen dazu:
    1. Kann ich bei Migräne einmal 100mg Kortison nehmen?
    2. Wenn ich Valoron nehme, welche Dorierung würden Sie empfehlen?
    Vielen Dank im voraus und herzliche Grüße nach Kiel,
    Angelika

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 21:56 Uhr

      Liebe Angelika,

      wenn Sie eine Medikamentenpause machen, sollten Sie sich ärztlich beraten lassen. Die grundsätzlichen Informationen dazu finden Sie im Headbook. In der Pause kann 100 mg Prednisolon sinnvoll sein. Valoron würde die Pause zunichte machen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  17. Yvonne 21. Oktober 2013 um 16:43 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,

    vielen Dank dass Sie sich die Zeit für diesen Chat nehmen.

    Ich war im Juni in Kiel und mir hat der Aufenthalt auch sehr viel gebracht.

    Leider habe ich im Moment eine wieder eine deutliche Migränezunahme von 4-8x auf 8-10x im Monat.
    Ich nehme zur Prohylaxe abends 25mg Amitriptylin, morgens 2,5mg Bisoprolol und 75mg Venlafaxin.
    Akutmedizin: 30 Tropfen MCP, Pantoprazol 40mg, Naproxen 500mg und Zolmitriptan 2,5mg (wobei mir Naproxen voll auf den Magen geht!!!!)
    Nun fragt meine Neurologin bzw. ich was man noch tun könnte gegen meine therapieresistente Migräne bzw. Neurologin sieht drei Möglichkeiten:
    „1. Evtl erneuter Cortisonstoß………oder 2. erneut Topiramat einsetzen (Prohylaxe mit 25mg vor Jahren erfolglos) aufdosierend bis 75 oder 100mg und dafür Amitripylin reduzieren…….oder 3. Amitriptylin Dosissteigerung auf 50mg (obwohl dadurch seit Therapiebeginn 10kg+)“

    Ansonsten lebe ich nach Stundenplan incl. geregelten Arbeitszeiten, geregelten Essenszeiten, eingeplanter Entspannung, Bewegung und sogar Verhaltenstherapie. – Alles nach Kiel eingeführt! Danke nochmal!!!!!!!!

    Ich würde mich freuen Ihre Ansicht zu erfahren und sage schonmal DANKE im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen
    Yvonne

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:01 Uhr

      Liebe Yvonne,

      Sie sind tapfer im Umgang mit Ihrer Migräne. Obwohl Sie alles richtig machen, bleibt die Migräne leider weiter aggressiv. Mir scheint, dass es noch zu früh ist, die Vorbeugung umzustellen. Lassen Sie sie erst einmal zur Wirkung kommen.

      Wenn Sie die 10/20-Regel überschreiten, wäre eine ambulante Pause eventuell mit Prednisolonschutz denkbar.

      Sollte sich keine ausreichende Wirkung einstellen, könnten Sie sich nochmal individuell beraten lassen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  18. BaluForKanzler 21. Oktober 2013 um 17:01 Uhr

    Moin Chef ;-))

    Ich war vor kurzem bei einem Anästhesisten, der sich auf Schmerztherapie spezialisiert hat. Er gab mir Spritzen mit Cortison und Lokalanästhetikum in den Hinterkopf, Hauptnerv. Er sagte, dies sei eine Blockade, mit der er das gleiche Ergebnis erzielen könne wie mit einer Stimulation. Und deswegen sei ein Ansprechen auf die Blockade ein Zeichen dafür, dass wohl auch der Einbau einer ONS (okkzipitale Nervenstimulation) Erfolg bringen würde. Die Spritzen seien also eine Art „Vortestung“ für die spätere OP.

    Was meinen Sie dazu?

    Viele Grüße und herzlichen Dank…

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:03 Uhr

      Liebe BaluForKanzler,

      es gibt keine Prognose der ONS-Wirkung durch Blockaden. Studien liegen dafür nicht vor.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  19. deportiva 21. Oktober 2013 um 17:35 Uhr

    Welche Folgen könnte es haben, wenn ich weiterhin mehr als 10-mal im Monat 1 Tablette Allegro ( Frovatriptan ) einnehmen würde und die Einzeldosis sich dabei NICHT erhöht? – Ich habe Anfang September die 2. Serie Botox erhalten, und es hilft nicht.

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:07 Uhr

      Liebe Margarete,

      die wahrscheinlichen Folgen sind: Sie werden noch mehr Kopfschmerzen bekommen, die vorbeugende Wirkung stellt sich nicht mehr ein, die Akutmedikation wirkt immer unzuverlässiger, Sie werden energielos und erschöpft …

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  20. ivitho 21. Oktober 2013 um 17:50 Uhr

    Hallo Prof. Göbel, ich nehme seit ca. 7 Mo. Topiramat 50 morgens & abends ein. Wegen Endometriose nehme ich derzeit (seit 5 Monaten) Cerazette 1xtägl. ein. Angeblich sollte ich damit nicht unter Migräneanfällen leiden. Jetzt leide ich aber derart häufig an extrem starker & langandauernder Migräne, trotz Topiramat, dass wir inzwischen schon auf die Höchstdosis (lt. meinem Arzt) gegangen sind & ich einfach glaube, dass die Migräne durch das Hormonpräparat ausgelöst wird. Denn bisher habe ich noch nie ein Hormonpräparat vertragen ohne Verschlimmerung meiner Migräne. Vor Cerazette war alles mit Topiramat im grünen Bereich. Kann die Cerazette die Ursache der Migräneverschlimmerung sein, auch wenn mein Gynäkologe meint, es sei nicht so, weil kein Östrogen enthalten ist? Vielen Dank für Ihren Rat.

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:09 Uhr

      Liebe Ivitho,

      die MIgränehäufung kann durch die Cerazette bedingt sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Einnahmepause möglich ist.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  21. Maria 21. Oktober 2013 um 17:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    da ich unter chronischer Migräne leide, habe ich vor 5 Wochen zum fünften Mal Botox gespritzt bekommen. Diesmal hatte ich – wie beim ersten Mal- knapp 3 Wochen lang fast täglich Nackenschmerzen und auch Migräne. Im Monat komme ich im Schnitt-von der ersten Behandlung an gerechnet-auf 9 bis 11 Migränetage, die meistens mit 1 bis 2 Tabletten Dolormin- Migräne zu ertragen sind. Bisher bekam ich immer 150 Einheiten Botox gespritzt. Nun meine Frage: Könnte sich bei 155 bis 195 Einheiten Botox ein besser Behandlungserfolg einstellen oder muss ich bei mehr Injektionen auch mit stärkeren Nackenschmerzen rechnen.
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Liebe Grüße

    Maria

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:13 Uhr

      Liebe Maria,

      Nackenschmerzen können eine vorübergehende Begleitwirkung durch die Behandlung sein. Wenn Sie sehr stark sind, kann Naproxen 500 mg helfen. Nach dem zugelassenen Schema werden mindestens 155 bis 195 Einheiten injiziert. Die zusätzlichen Einheiten können an den Stellen gegeben werden, die besonders sensitiv sind. Sie müssen also nicht am Nacken eingesetzt werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  22. An Ja R 21. Oktober 2013 um 18:07 Uhr

    Sehr geehrter Prof. Göbel,

    mir wurde im Mai /Juni diesen Jahres eine ONS-Elektrode (rechts) implantiert. Seit ca. 3 Wochen habe ich intermittierend Schmerzen, Schwellungen und Hautrötungen im Bereich der Elektrode. Eine Entzündung wurde Anfang letzter Woche ausgeschlossen. Manchmal sind die Schmerzen so stark, dass ich den Kopf unter Schmerzen nur eingeschränkt nach rechts und oben bewegen kann und schwere Gegenstände nur unter Schmerzen rechtsseitig tragen kann (dazu zählt auch einfach Tätigkeiten für die geringfügig Kraft aufgewendet werden muss wie z.B. Türen öffnen). Mittels Bildgebung wurde eine Verschiebung der Elektrode ebenfalls ausgeschlossen. Haben Sie noch eine Idee, wo die Ursache meiner Beschwerden liegen könnte und was ich dagegen tun könnte? (Leider fühle ich mich an meinem Behandlungszentrum aufgrund personeller Einsparungen derzeit nicht in so guten Händen… :()
    Vielen herzlichen Dank. Ich finde die Arbeit von Ihnen und Ihrem Team sehr wertvoll und wichtig!
    Anja Rabus

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:20 Uhr

      Liebe Anja,

      Schmerzen, Schwellung und Rötung sind typische Anzeichen für eine Entzündung. Die Annahme dieser Komplikation sollte daher nicht einfach ausgeschlossen werden. Es wäre überlegenswert, eine Zweitmeinung einzuholen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  23. Kerstin 21. Oktober 2013 um 18:13 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,
    kann nach einer längeren Einnahme von Vit B2 + Magnesium ein Gewöhnungseffekt entstehen?
    Ich nehme beides jetzt seit 14 Monaten ( Magn. 2 x 300 mg , Vit B2 2 x 250 mg ). Bevor ich die beiden Präparate eingenommen habe, hatte ich regelmäßig muskuläre Probleme, die mit der Einnahme Vit B2 + Magnesium vollkommen verschwunden sind. Jetzt, nach 14 Monaten treten wieder Symptome wie nächtlicher Wadenkrampf,…auf. Die Kopfschmerz und Migräne-häufigkeit hat sich nicht wieder negativ verändert. Kann/sollte ich die Dosierung erhöhen?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Kerstin

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:22 Uhr

      Liebe Kerstin,

      ein Gewöhnungseffekt ist unwahrscheinlich. Lassen Sie sich noch einmal ausführlich untersuchen, ob es noch andere Gründe für Muskelkrämpfe gibt, wie z. B. Schilddrüsenüberfunktion.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  24. Anita 21. Oktober 2013 um 19:31 Uhr

    Guten Abend sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    2008 war ich in der Migräneklinik in Königstein. Diesmal wurde ich abgelehnt, da ich derzeit bei der IKK Classic versichert bin.
    Viele Migränepatienten und auch meine Hausärztin haben mir Ihre Klinik empfohlen. Nehmen Sie Kassenpatienten der IKK an???
    Ich leide derzeit fast täglich unter Migräne und benötige dringend wieder einen stationären Aufenthalt.

    Vorab möchte ich mich herzlich für Ihre Bemühungen bedanken und wünsche einen schönen Abend.

    MfG
    Anita W. aus Heilbronn

    • Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 19:37 Uhr

      Liebe Anita,

      ich habe Deinen Nachnamen abgekürzt, damit Du anonym am Chat teilnimmst. Den meisten ist das doch so lieber. 😉

      Liebe Grüße
      Bettina

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:26 Uhr

      Liebe Anita,

      die Aufnahmemodalitäten können Sie der Homepage http://www.schmerzklinik.de entnehmen. Wir nehmen selbstverständlich auch Versicherte der IKK auf.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  25. Dominik 21. Oktober 2013 um 19:38 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    Ich bin 21 Jahre alt und habe schon seit acht Jahren regelmäßig Kopfschmerzen (Schläfenbereich,
    Augen, Nacken, Stirn) einseitig.. Gehen nicht einher mit Erbrechen und Übelkeit..
    Untersuchungen beim Neurologen, Orthopäden ergaben keine eindeutige Diagnose, ebenso
    die Kernspintomografie. Ohne Erfolg waren Akupunktur, Osteopaten-Behandlung, Krankengymnastik. Untersuchung beim HNO u, Augenarzt o. B. Blutdrucksenker, Blutverdünner, Magnesium, Hochdosierte Vitamine, Schüssler Salze & Homöopathie habe ich eingenommen.
    Kurzzeitig beschwerdefrei nach Blutdrucksenker Einnahme, danach unverändertes Schmerzbild.

    Um Ihren Rat bitte ich und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
    Dominik

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:28 Uhr

      Lieber Dominik,

      lassen Sie sich zunächst eine klare Diagnose stellen, dann kann auch eine gezielte Behandlung aufgebaut werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  26. Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 19:44 Uhr

    Frage von Ute:

    mein Neurologe hat mich am 16.09. wieder neu eingestellt.
    Citalopram-Hormosan 20 mg morgens eine
    Clomiparin 75 mg rät auch abends
    Tizanidin 4 mg eine abends uns eine halbe zur Nacht
    bei Bedarf Trimiparin AL 40 mg Tropfen 30 ml

    komme damit nicht zurecht. Kopf- und Gesichtsschmerz bleibt unverändert stark mit hoher Müdigkeit/Abgeschlagenheit.
    Heute wieder beim Neurologen – Änderung

    morgens kein Einnahme
    Citalopran abend ein und ne halbe
    Clomiparin 75 mg rät. abends eine
    Tizanidin AL 4 mg eine halbe zur Nacht

    da einfach keine Besserung eintritt, bin ich am Ende. Hatte gerade zwei Wochen Spanienurlaub und muß morgen wieder arbeiten.
    Kann mir Prof. Göbel noch einen Rat geben?

    • Hartmut Göbel 21. Oktober 2013 um 22:32 Uhr

      Liebe Ute,

      möglicherweise entsteht die Müdigkeit durch Clomipramin 75 mg am Abend mit Überhang in den Tag hinein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine unretardierte Darreichungsform und eine geringere Dosis versucht werden kann. Dies kann zu besserer Therapieakzeptanz und dadurch nachhaltiger Wirkung beitragen. Eine kurzfristige Wirkung ist nicht realistisch.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  27. Bettina Frank - Admin 21. Oktober 2013 um 19:44 Uhr

    BITTE AB JETZT KEINE WEITEREN FRAGEN MEHR EINSTELLEN !

    Danke! 🙂

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Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 21.10.2013

Dies ist unsere Gruppe zum Migräne- und Kopfschmerz-Chat und sie funktioniert folgendermaßen: Um ca. 12:00 Uhr des jeweiligen Chat-Tages wird die Kommentar-Funktion aktiviert. Will man eine Frage eintragen, klickt man in das Fenster der Kommentarfunktion. Hat man eine Frage eingetragen, sieht man unter seinem Beitrag “Antworten”. Diese Antwortfunktion benutzt Prof. Göbel, um die Antwort auf die vorherige Frage einzustellen. Prof. Göbels Antwort ist dann ein wenig eingerückt und unterscheidet sich daher auch optisch von den Fragen. Sollte der Fragesteller zum selben Thema noch eine Folgefrage haben, bitte auch auf “Antworten” klicken – aber nur dann! Sonst bitte immer in das Kommentar-Fenster schreiben. Nach dem Chat wird die Kommentar-Funktion wieder deaktiviert bis zum nächsten Chat-Tag. Alle Fragen und Antworten bleiben in diesem Blog erhalten und bestimmte Themen können jederzeit mit der Such-Funktion wiedergefunden werden. Alle Aktionen werden am Chat-Tag auch auf der Startseite des Headbook aufscheinen.

Fragen können nur am jeweiligen Chat-Tag ab 12:00 Uhr eingetragen werden. Bitte immer auf das aktuelle Datum in der Überschrift achten, das unter “Live-Chats” eingetragen ist.

By | 2013-09-09T22:38:19+00:00 September 9th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 21.10.2013

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