Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 07.07.2014

Dies ist unsere Gruppe zum Migräne- und Kopfschmerz-Chat und sie funktioniert folgendermaßen: Um ca. 12:00 Uhr des jeweiligen Chat-Tages wird die Kommentar-Funktion aktiviert. Will man eine Frage eintragen, klickt man in das Fenster der Kommentarfunktion. Hat man eine Frage eingetragen, sieht man unter seinem Beitrag “Antworten”. Diese Antwortfunktion benutzt Prof. Göbel, um die Antwort auf die vorherige Frage einzustellen. Prof. Göbels Antwort ist dann ein wenig eingerückt und unterscheidet sich daher auch optisch von den Fragen. Sollte der Fragesteller zum selben Thema noch eine Folgefrage haben, bitte auch auf “Antworten” klicken – aber nur dann! Sonst bitte immer in das Kommentar-Fenster schreiben. Nach dem Chat wird die Kommentar-Funktion wieder deaktiviert bis zum nächsten Chat-Tag. Alle Fragen und Antworten bleiben in diesem Blog erhalten und bestimmte Themen können jederzeit mit der Such-Funktion wiedergefunden werden. Alle Aktionen werden am Chat-Tag auch auf der Startseite des Headbook aufscheinen.

Fragen können nur am jeweiligen Chat-Tag ab 12:00 Uhr eingetragen werden. Bitte immer auf das aktuelle Datum in der Überschrift achten, das unter “Live-Chats” eingetragen ist.

By |2014-07-07T20:52:42+00:00Juni 11th, 2014|Information, Kopfschmerz, Livechat, Migräne|49 Comments

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49 Comments

  1. Bettina Frank - Admin 7. Juli 2014 um 11:57 Uhr

    Fragen können jetzt eingetragen werden. Bitte kurz fassen und nur eine Frage pro Person stellen.

    Danke für Euer Verständnis. 🙂

    • Assja 7. Juli 2014 um 13:07 Uhr

      Lieber Herr Professor Göbel,

      Ich leide an Spannungskopfschmerz-und Migräne. Die Spannungskopfschmerzen habe ich mit Sport und Entspannung gut in den Griff bekommen. Nicht aber die alle drei bis vier Wochen wiederkehrenden Migräne Attacken. Hier ist das Problem, dass diese mindestens drei Tage dauern. Ich nehme zu Beginn Ibu 800 und MCP. Wirkt dies nicht – dann zügig Sumatriptan 25 nasal. Das Sumatriptan wirkt – aber nur ca. 2-4 h. Dann nehme ich mit gleichem Erfolg nochmals Sumatriptan. Die Attacke geht aber noch weiter und es hilft dann auch kein Ibu mehr, so dass ich schon mehrmals ins Krankenhaus musste, bzw. von meiner Hausärztin Aspisol und Cortison i.v. bekam. Mein behandelnder Neurologe empfiehlt mir trotz der kurzen Wirkdauer weiter Sumatriptan und zusätzlich eine Prophylaxe mit Dociton oder Topiramat. Ich bin darüber sehr verunsichert, da ich mehrere schwere depressive Episoden überstanden habe, noch Cymbalta 30 nehme und diese Medikamente bei Depressionen eigentlich nicht empfohlen werden. Mein Neurologe meinte, dass diese Nebenwirkungen nicht zwingend auftreten, man es einfach ausprobieren muss. Amitriptylin habe ich in niedriger Dosierung nicht vertragen, da es so dämpfend wirkt und meine Stimmung runter gezogen hat. Können Sie mir einen Rat geben? Vielen Dank.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:33 Uhr

        Liebe Assja,

        Ihnen kommt es darauf an, die sehr langen Attacken in den Griff zu bekommen. In der Migräneakuttherapie ist es wichtig, dass man initial möglichst gleich bei Beginn des Anfalls ein Akutmedikament einnimmt. Man sollte auch bei schweren Attacken nicht zunächst ein Schmerzmittel und dann ggf. später Sumatriptan einnehmen.

        Versuchen Sie daher mit Ihrem Arzt zu erörtern, ob es nicht sinnvoller ist, zunächst ein wirksames Triptan in einer ausreichenden Dosierung einzunehmen. Langwirksame Triptane sind zum Beispiel Zolmitriptan 5 mg, Relpax 40 mg, Naratriptan 2,5 mg und andere. Möglicherweise könnten Sie dadurch verhindert, dass der Anfall sehr schwer wird und bei Ihnen immer wieder Notfallsituationen mit Krankenhausaufnahme erforderlich werden. Sie können auch das Triptan gleich mit einem Mittel gegen Übelkeit sowie einem langwirksamen Schmerzmittel wie zum Beispiel Naproxen kombinieren. Wenn dann die Attacken ihren Schrecken verlieren, sieht die Lage schon entspannter aus.

        Zusätzlich könnten Sie auch zur Vorbeugung ein weiteres Medikament erwägen. Da bei Ihnen jedoch nur alle drei bis vier Wochen eine schwere Migräneattacke auftritt, würde dieses aus meiner Sicht nicht erforderlich sein. Wenn in der Vorgeschichte bereits Depressionen bestanden, raten wir nicht zur Einnahme von Topiramat. Darunter können Depressionen wieder erneut auftreten.

        Freundliche Grüße
        Hartmut Göbel

    • Purzelchen 7. Juli 2014 um 18:54 Uhr

      Hallo, Professor Göbel,
      können Sie sagen ob es einen Zusammenhang gibt zwischen Migräne und dem Sjögren-Syndrom?
      Herzliche Grüße und vielen Dank
      Purzelchen (w)

      • Bettina Frank - Admin 7. Juli 2014 um 20:52 Uhr

        Liebe Purzelchen,

        Du hattest Dich hier oben mit Deiner Frage noch reingeschummelt, obwohl ich den Chat schon eine Stunde lang geschlossen hatte! Bitte beim nächsten Mal die Frage rechtzeitig einstellen, ich hatte die Gruppe bereits ab 12 Uhr geöffnet.

        Weil Du aber so schön rot bist 😉 ; habe ich nun doch noch eine Antwort von Prof. Göbel für Dich: „Es besteht kein Zusammenhang“.

        Liebe Grüße
        Bettina

  2. Maria 7. Juli 2014 um 12:07 Uhr

    Sehr geehrter Professor Göbel,
    gern hätte ich wieder Ihren Rat (Wiederkehrschmerz). Stationär bei Ihnen 6/2012 wg. Migräne o. Aura. 52 Jahre alt, in Vollzeit berufstätig, derzeit ohne Prophylaxe bei ca 9 Migränetagen/Monat. Im Anfall hilft oft (aber leider nicht immer!) Maxalt 10 mg. Fast immer Wiederkehrkopfschmerz. Bei Wiederkehrschmerz nehme ich eine 2. Maxalt und hoffe, sie hilft. Leider hilft nichts anderes (kein Naproxen, Ibu 800 o.a.). Die Migräne ist re.seitig oder zieht vom Hinterkopf pochend nach oben. Hätten Sie noch eine Alternative, wenn das Maxalt nicht wirkt? Nach zwei schmerzfreien Wochen habe ich seit Di (jetzt 6 Tage) immer wieder aufkommende Migräne. So eine lange Attacke habe ich zu den kürzeren ca 1 x/Monat. Was kann ich bei diesem Wiederkehrschmerz tun? Cortison? Freundliche Grüße, Maria

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:34 Uhr

      Liebe Maria,

      auch bei Ihnen treten sehr lange Attacken auf. Wenn Sie mit Maxalt 10 mg keine nachhaltige Schmerzkupierung erzielen können und Wiederkehrkopfschmerzen auftreten, sollten Sie das Triptan einmal auswechseln. Langanhaltende Triptane sind, wie schon in der vorherigen Frage ausgeführt, zum Beispiel Zolmitriptan 5 mg, Relpax 40 mg, Almotriptan 12,5 mg, Naratriptan 2,5 mg oder Allegro 2,5 mg.

      Eine Kombination dieser Triptane mit einem langanhaltenden Schmerzmittel wie Naproxen 500 mg und einem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen wie zum Beispiel Vomex oder MCP kann hilfreich sein. Bei neun Migränetagen pro Monat sollte auch eine wirksame Migräneprophylaxe erwogen werden. Diese muss individuell zusammengestellt werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  3. Sonnenblume88 7. Juli 2014 um 12:08 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    zunächst möchte ich mich ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, dass wir Migränepatienten unsere Fragen an Sie stellen können.

    Ich bin 25 Jahre alt, Nichtraucherin und leide seit der Pubertät an Migräne ohne Aura.
    Seit knapp einem Jahr führe ich auf Anraten des Hausarztes eine Migräne- Prophylaxe durch, Akupunktur und Betablocker. Da ich niedrigen Blutdruck habe -100-110/80 bei hohem Puls (ca. 80) -, ist der Betablocker schwach dosiert:
    Beloc-Zok Herz 23,75 mg – 1/2 Tablette täglich.

    Im Schmerzfall nehme ich Ibuprofen 600 mit Magenschutz (Pantoprazol Nyc 20 mg), bei etwa 10 Schmerztagen pro Monat (Verbesserung durch die Prophylaxe).

    Ist der Magenschutz bei der Einnahme von Ibuprofen sinnvoll oder eher nicht?

    Wegen des erhöhten Schlaganfallrisikos (WHO) hat mich nun meine Gynäkologin auf die Migräne in Verbindung mit der östrogenhaltigen Pille (Belara) angesprochen. Sie rät zu einer reinen Gestagenpille.
    Im Moment nehme ich Belara durchgehend ca. 4-5 Monate wegen starker Migräne, auch in der 7-tägigen Einnahmepause.

    Kann ich die östrogenhaltige Pille noch weiter nehmen?

    Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße

    Sonnenblume88

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:37 Uhr

      Liebe Sonnenblume 88,

      die von Ihnen geschilderte Migräneprophylaxe mit Akupunktur und ½ Tablette Beloc-Zok Herz ist wahrscheinlich nicht wirksam. Wenn Ibuprofen 600 mg ausreichend wirkt, können Sie diese Medikation ohne weiteres beibehalten. Bedenklich ist jedoch die hohe Attackenfrequenz von zehn Schmerztagen pro Monat. Dies zeigt auch, dass Ihre vorbeugende Behandlung nicht ausreichend wirksam ist. Sie sollten darauf abzielen, deutlich unter zehn Tage pro Monat zu erreichen. Die Einnahme von Pantoprazol ist normalerweise in der Attackentherapie nicht notwendig und auch nicht wirksam.

      In Ihrer Situation sollten Sie mit Ihrem Arzt erörtern, ob Sie nicht ein spezifisches Migräneakutmedikament aus der Reihe der Triptane erhalten. Möglicherweise können Sie allein dadurch einige Migräneattacken einsparen, indem die Kopfschmerzen am nächsten Tag nicht wieder auftreten. Des Weiteren sollten Sie mit ihm erörtern, eine wirksame Migräneprophylaxe nach den Leitlinien zu erhalten. Dieses scheint bisher nicht realisiert zu sein. Gleichgültig ob Sie eine reine Gestagen-Pille oder eine östrogenhaltige Pille einsetzen: Beide sind für die Migränevorbeugung nicht wirksam. Sie sollten daher nicht aus diesem Grund diese Medikamente einsetzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. Marlene 7. Juli 2014 um 12:09 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    im Chat vom April 2011 wiesen Sie auf die geringere Wahrscheinlichkeit der Entstehung eines Müks bei längerer Einnahme von Arcoxia hin. Können Sie diese Aussage heute noch bestätigen und wenn ja, warum führt die Einnahme von z.B. Ibuprofen bei gleicher Anzahl der Einnahmetage schneller zum Mük als im Fall von Arcoxia??

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort und liebe Grüße nach Kiel.
    Marlene

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:39 Uhr

      Liebe Marlene,

      die genauen Entstehungsmechanismen des Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes sind im Einzelnen nicht bekannt. Es spielen jedoch nach unserer Erfahrung die Wirkdauer eines Medikamentes und der konstante Wirkspiegel eine wichtige Rolle. Arcoxia hat eine Wirkdauer von über 24 Stunden. Bei regelmäßiger, täglicher Einnahme entsteht somit ein nahezu konstanter Wirkspiegel. Anders ist dies bei Ibuprofen. Die Wirkdauer liegt hier bei rund 3 Stunden. Es kommt damit zu einem ständigen Auf und Ab des Wirkspiegels bei häufiger Dosierung. Diese Veränderung registriert das Nervensystem und steuert dagegen. Unsere Erfahrung ist, dass sogenannte retardierte langwirksame Schmerzmittel nicht zu einem Medikamentenübergebrauch führen, währenddem kurzwirksame Schmerzmittel dies bewirken können. Darüber hinaus wirkt üblicherweise Arcoxia bei einem Migräneanfall nicht alleine. Auch aus diesem Grunde ist daher die Entstehung eines Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes nicht wahrscheinlich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. Friedrich 7. Juli 2014 um 12:13 Uhr

    Sehr geehrter Herr Göbel!

    Vorab vielen Dank für die Möglichkeit Ihnen hier Fragen stellen zu können.

    Kurzer Überblick über mich selbst: Seit Sommer 2012 leide ich unter dem chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp (jeden Tag durchgängig) von mittlerer und meist gleich bleibender Intensität, bin 17 Jahre alt und gehe in Kassel aufs Gymnasium und mache nächstes Jahr mein Abitur. Weiter nehme ich seit dem 04.06.2013 abends 2x25mg Amitriptylin retardiert ein und gehe seit über einem Jahr täglich etwa 25-30 Minuten Laufen und mache mindestens 15 Minuten Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen am Tag. Auch konnte ein Orthopäde eine leichte craniomandibuläre Dysfunktion bei mir feststellen. Ansonsten bin ich laut zahlreicher Fachärzte und Untersuchungen (u.a. MRT) kerngesund.

    Nun zu meinen Fragen:

    In den ersten Monaten, als ich mit Laufen, PMR und der Einnahme von Amitriptylin begonnen habe, konnte ich die Intensität der Kopfschmerzen sehr gut verringern, doch stagniert seitdem die Entwicklung: Seit ca. 7 Monaten haben sich meine Kopfschmerzen weder verbessert, noch verschlechtert, obwohl ich weiterhin gelaufen bin und die PMR gemacht habe. Daher frage ich mich, ob das immer noch die richtige Therapie für mich ist? Wären Ergänzungen zu dieser Therapie oder Änderungen daran sinnvoll? Sie schreiben z.B. in ihrem Buch „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“ (2012) von Stressreduktion, Massagen (und vielleicht auch Akupunktur?) als gute Behandlungsmöglichkeiten des Kopfschmerzes vom Spannungstyp? Wäre das sinnvoll?

     Kann Amitriptylin langfristige gefährliche Nebenwirkungen haben, wenn es länger als ein Jahr eingenommen wird?

    Was empfehlen Sie am ehesten zur Therapie des chronischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp?

    Wie lange kann es Ihrer Meinung nach noch dauern, bis ich „kopfschmerzfrei“ bin, da ich nächstes Jahr mein Abitur schreibe?

    Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Zeit,

    Robert

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:42 Uhr

      Lieber Robert,

      Sie beschreiben sehr informativ Ihre Situation und den Kopfschmerzverlauf. Ihre Behandlung erscheint sehr gut organisiert und strategisch ausgerichtet. Leider ist der chronische Spannungskopfschmerz manchmal nur mit langem Atem und viel Geduld zu verbessern. Wichtig ist, dass man den einmal eingeschlagenen richtigen Weg nicht nach zu kurzer Zeit aufgibt und damit den Erfolg in Frage stellt.

      Die Therapie mit Amitriptylin in einer Dosierung von 50 mg ist in der Regel ausreichend. In Einzelfällen kann man auch eine weitere Erhöhung auf 75 bis 100 mg in Erwägung ziehen. Die Verträglichkeit von Amitriptylin ist gut, langfristige gefährliche Nebenwirkungen sind nicht wahrscheinlich. Die vielfältigen Möglichkeiten in der Behandlung des chronischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp können Sie in dem von Ihnen zitierten Buch ersehen. Die Zeitdauer bis zu einer Besserung bei chronischem Kopfschmerz vom Spannungstyp ist leider im Einzelfall nicht vorherzusagen. Ich hoffe sehr, dass sich auch bei Ihnen bald eine deutliche Kopfschmerzlinderung oder gar Kopfschmerzfreiheit einstellt. Ihre Behandlung jedenfalls ist sehr gut dafür geeignet.

      Für das Abitur wünsche ich Ihnen alles Gute.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

      • Friedrich 7. Juli 2014 um 18:50 Uhr

        Vielen Dank für Ihre umfangreiche Antwort!

        Freundliche Grüße
        Robert

  6. Vero 7. Juli 2014 um 12:17 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Göbel,
    vielen Dank für die Möglichkeit, auf diesem Wege Fragen an sie zu richten. Ich habe seit vielen Jahren chronische Migräne und habe mehrfach Botox nach PREEMPT erhalten. Leider hat auch Botox bei mir bisher keine Besserung bewirkt, andere Medikamente, die ich von meinem Nervenarzt über die Jahre bekommen habe, und Akupunktur leider auch nicht. Aus diesem Grund möchte ich Sie fragen, ob Sie mir eventuell auch alternative Behandlungsmethoden empfehlen können, da mir von einem Heilpraktiker zu chinesischer Medizin oder Ayurveda geraten wurde.

    Viele Grüße und lieben Dank
    Vero

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:42 Uhr

      Liebe(r) Vero,

      chronische Migräne ist eine schwerwiegende, ernste Erkrankung. Sie ist kein Übungsplatz für alternative Therapien. Sogenannte alternative Behandlungsmethoden sind ungeprüft, ihre Wirkung ist nicht belegt. Ich kann Ihnen daher nicht dazu raten.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

    • Vero 7. Juli 2014 um 19:09 Uhr

      Sehr geehrter Herr Professor,
      welche Therapie gibt es sonst noch? Mein Nervenarzt sprach von einer operativen Möglichkeit mit der Einpflanzung einer Elektrode am Hinterkopf, was ich allerdings nicht möchte, da ich keine guten Erfahrungen bei Klinikaufenthalten hatte. Gibt es noch bessere Alternativen.

      Viele Grüße

      Vero

  7. malaya 7. Juli 2014 um 12:21 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    zunächst wieder herzlichen Dank für diese Möglichkeit, hier Fragen zu stellen.

    Ich nehme seit ca. 6 Wochen Lyrica als Einmaldosis abends.
    Ich weiss, dass dies eine sehr geringe Dosis ist.

    Nun habe ich oefter mildere Migräneanfaelle, jedoch gleichzeitig ungewöhnlich viele Tage an denen ich um die Mittagszeit leichte bis mittlere einseitige Kopfschmerzen bekomme. Diese gehen oft ueber Nacht wieder weg. Das kenne ich so eher nicht.
    Kann es sein, dass diese Kopfschmerzen eine Art ‚Entzugskopfschmerz‘ sind, da die Wirkdauer von Lyrica sehr kurz ist und ich bis zur nächsten abendlichen Einnahme ein zu grosses Absinken des Wirkspiegels habe?

    Danke und herzliche Grüße

    Malaya

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:43 Uhr

      Liebe Malaya,

      ich halte es nicht für sehr wahrscheinlich, dass die Einnahme von Lyrica den Migräneverlauf verändert, weder positiv noch als eine Art Entzugskopfschmerz negativ. Es scheint so zu sein, als ob Sie neben den Migräneanfällen auch noch einen Kopfschmerz vom Spannungstyp haben. Hier sollte eine gezielte Vorbeugung sowohl für die Migräne als auch für den Kopfschmerz vom Spannungstyp erwogen werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. Peter 7. Juli 2014 um 12:23 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    danke für die Möglichkeit , wieder eine Frage an Sie zu stellen.
    Neben häufiger Migräne leide ich unter Schmerzen im Bereich des 2.Trigeminusastes (Schmerzen sind nicht einschießend sondern bohrend und ständig vorhanden). Weder Anti-Epileptika noch Antidepressiva haben bisher eine Besserung gebracht. In der Fachliteratur wird immer wieder über die Möglichkeit einer Therapie mit Capsaicin berichtet. Da das trigeminale System ja auch an der Entstehung der Migräne beteiligt ist, stellt sich mir nun die Frage, ob eine Behandlung mit Capsaicinhaltiger Salbe (2-4mal täglich und über acht Wochen) oder das Pflaster „Qutenza“ ev. kontraproduktiv im Hinblick auf die Migräne wäre und sie dadurch erst getriggert oder verschlimmert werden könnte. Prophylaxe- und Verhaltensmaßnahmen bzgl. der Migräne sind mir bekannt und werden angewendet, aber der ev. Zusammenhang zwischen Migräne und der Reizung durch Capsaicin wäre für mich von großem Interesse.
    Daher danke ich Ihnen nochmals ganz herzlich für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüße
    Peter

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:50 Uhr

      Lieber Peter,

      bisher gibt es keine wissenschaftlichen Belege dazu, ob capsaicinhaltige Salbe oder das Cutenza-Pflaster bei den von Ihnen beschriebenen Schmerzen wirksam sind. Ich halte dies nicht für wahrscheinlich, da die Schmerzen nicht in der Peripherie entstehen, wo Sie sie empfinden. Dort nämlich wirkt Capsaicin. Die Schmerzen sind eine spezielle Form von zentralen Schmerzen und werden direkt im zentralen Nervensystem ausgelöst und unterhalten. Daher unterscheiden sich primäre Kopfschmerzen wie Migräne von vielen anderen Schmerzerkrankungen, die im Äußeren des Körpers entstehen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  9. Martina 7. Juli 2014 um 12:27 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    nicht wenige Ihrer Migränepatienten leiden unter einer diagnostizierten Histaminunverträglichkeit, die sie unter Berücksichtigung der allgemeinen Prophylaxe-und Verhaltensmaßnahmen auch zur Einhaltung einer bestimmten Diät oder dem Weglassen entsprechender Nahrungsmittel veranlasst. Weniger hört und liest man über eine Tyraminunverträglichkeit, die ja ebenso Kopfschmerzen und/oder Migräne auslösen kann. Dazu nun meine Frage: haben Sie Erfahrungen damit und wie testet man diese ev. Unverträglichkeit aus (es besteht keine Einnahme von MAO-Hemmern).
    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und wünsche Ihnen eine schöne neue Woche.

    Mit lieben Grüßen
    Martina

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:52 Uhr

      Liebe Martina,

      Phenylethylamin, Tyramin und Aspartam werden mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht. Wissenschaftliche Belege sind jedoch nicht schlüssig. Ihr Potenzial, Kopfschmerzen auszulösen oder zu unterhalten, ist daher nicht ausreichend validiert. Hintergrund für die Annahme eines Zusammenhangs sind sehr alte Untersuchungen, aus denen ein Zusammenhang zwischen bestimmten Nahrungsbestandteilen und primären Kopfschmerzen hergestellt wurde. Kopfschmerzen durch Nahrungsbestandteile und Zusätze sind bekannt und auch wissenschaftlich belegt für Natriumglutamat, das sogenannte China-Restaurant-Syndrom. Die Kopfschmerzen sind dabei meist dumpf, brennend und mit Ausnahme bei Migränepatienten nicht pulsierend. Andere Symptome sind dabei Engegefühl, Druck- und Spannungsgefühl im Bereich des Gesichtes, brennende Missempfindungen im Bereich der Brust, des Halses oder der Schulter, Gesichtsrötung, Schwindel und Bauchschmerzen. Dieser Symptomkomplex ist daher sehr einfach von einer Migräne zu unterscheiden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  10. Utii 7. Juli 2014 um 12:40 Uhr

    Guten Tag , Prof . Dr. Göbel,
    Vielen Dank für die Möglichkeit Ihnen hier eine Frage zu stellen.
    Zu meiner Person: ich bin 46 Jahre alt und habe seit ungefähr 30 Jahren Migräne mit Aura.
    Bis vor einem Jahr so alle 8 bis 12 Wochen.
    Seit einem Jahr teilweise bis zu 4 mal im Monat. Die Migräne dauert in der Regel so 4-6 Stunden.
    Gegen die Migräne nehme ich Sumatripan 100, Ibuprofen und Magnesium.
    Wegen der Häufung in letzter Zeit war ich bei einer Neurologin, die mich erst einmal ins MRT geschickt hat. Bezüglich der Migräne wurde nichts gefunden, dafür aber eine AVM im rechten Bereich des Kleinhirns.
    Ich wurde jetzt schon zweimal embolisiert und muss in nächster Zeit noch ein bis zweimal hin.
    Da mich das ganze psychisch doch etwas mitgenommen hat( Gedankenkarusell), hat meine Ärztin mir Ende Mai Mirtazapin verschrieben. Als ich dann eine Migräne bekommen habe, war die sehr stark und ich hatte den Eindruck das die Medikamente nicht anschlugen. Daraufhin sollte ich das Mirtazapin wieder absetzen. Jetzt meine Frage: gibt es Antidepressiva das man auch zu Triptanen und Ibuprofen unbedenklich nehmen kann, was ist mit Citalopram?
    Als Prophylaxe mache ich täglich Muskelentspannung nach Jakobsen, Nordic Walking mindestens 4x die Woche 5km und nehme Magnesium.

    Vielen Dank für Ihre Mühe, mit freundlichen Grüßen
    Utii

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:53 Uhr

      Liebe Utii,

      Ihre Migränehäufigkeit ist in den letzten Monaten leider sehr stark angestiegen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass die arteriovenösen Malformationen mit dem Migräneleiden zusammenhängen. Wegen der potenziellen Blutungsgefahr kann jedoch je nach Situation es notwendig sein, dass eine direkte Behandlung durch Embolisation vorgenommen wird.

      Bei psychischen Begleitstörungen, insbesondere Depression und Ängsten, kann die Gabe von einem Antidepressivum erwogen werden. Gut bewährt haben sich sogenannte trizyklische Antidepressiva, zum Beispiel Amitriptylin oder Doxepin. Erörtern Sie mit Ihrer Ärztin, ob diese Behandlung für Sie in Frage kommt. Das sonstige Behandlungsprogramm, das Sie durchführen, ist sehr umfangreich und auch zielführend. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und gute Besserung.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

      • Utii 7. Juli 2014 um 19:00 Uhr

        Vielen Dank für Ihre Antwort, der Arzt hat mir jetzt Citalopram 10-20mg verschrieben, Kaninchen diese auch nehmen?
        Mit freundlichen Grüßen
        Utii

  11. Mika 7. Juli 2014 um 14:47 Uhr

    Hallo Herr Prof. Dr. Göbel,

    Ich nehme als Akutmedikation Naratriptan oder Zolmitriptan ein und würde gern wissen, wie viele Stunden nach der Einnahme ich mein Herzkreislaufsystem wieder mit z.B. Ausdauersport oder Sauna belasten kann, wegen der gefäßzusammenziehenden Wirkung.

    Also es geht wirklich um die Frage, ob ich z.B. abends in die Sauna gehen darf, wenn ich mittags ein Triptan genommen haben. Allein aus Sicht der medizinischen Wirkung, unabhängig davon, ob ich mich nach einer Migräne danach fühle oder nicht.

    Vielen Dank für Ihre Antwort und schöne Grüße
    Mika

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 18:59 Uhr

      Lieber Mika,

      wichtige Regel in der Attackentherapie der Migräne ist, dass man Ruhe und Entspannung einleitet. Dies gilt auch, wenn man ein Akutmedikament, zum Beispiel ein Triptan oder ein Schmerzmittel verwendet und die Schmerzen gut kupiert werden. Das Nervensystem braucht diesen Ausgleich, die Wirkung der Medikation ist dann auch besser. Wenn Sie sich am Nachmittag oder am Abend wieder fit fühlen, bestehen gegen Ausdauersport oder einen Saunabesuch aus meiner Sicht keine Bedenken. Es kommt jedoch darauf an, wie Sie sich individuell fühlen. Eine generelle Aussage dazu ist nicht möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  12. Tine 7. Juli 2014 um 14:49 Uhr

    Hallo Prof. Göbel,

    während einer Migräneattacke habe ich erhöhten Blutdruck. Ich nehme Vomex und Naramig. Danach bekomme ich oft noch einen erhöhten Puls ( 95). Gibt es ein Triptan, dass schonender für Herz und Kreislauf ist?
    Manchmal bin ich während einer Attacke sehr unruhig, kann ich dann trotz Vomex noch 0,5 Tavor nehmen?
    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Tine

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:00 Uhr

      Liebe Tine,

      Naramig ist eines der besonders verträglichen Triptane. Eine sehr gute weitere Option gerade bei Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen ist das Frovatriptan (Allegro). Die Gabe von Tavor kann in Ausnahmefällen erwogen werden, grundsätzlich ist davon jedoch abzuraten. Insbesondere bei regelmäßiger Einnahme, es kann dabei schnell Gewöhnung eintreten. In Hinblick auf den erhöhten Blutdruck, der hohen Pulsfrequenz und auch der Unruhe würde sich ein Betablocker als mögliche Option anbieten. Besprechen Sie dies einmal mit Ihrem behandelnden Arzt, ob hier nicht ein Therapieversuch eingeleitet werden sollte.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  13. Sylvia 7. Juli 2014 um 14:55 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,

    kann es sein, dass bei einer langfristigen Triptaneinnahme (max. 10 pro Monat) innere Organe, z.B. Niere/Leber, geschädigt werden und welche Werte im Blutbild würden eine solche Schädigung aufzeigen? Wird der Wirkstoff über die Niere oder Leber abgebaut und besteht in diesem Zusammenhang die Gefahr, dass man Dialysepflichtig wird?

    Vielen Dank für Ihre Antwort und mit freundlichen Grüßen
    Sylvia

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:01 Uhr

      Liebe Sylvia,

      Triptane wurden gerade deshalb entwickelt, um eine langfristige, verträgliche und sichere Migräneattackentherapie zu realisieren. Auch nach über 20 Jahren des Einsatzes sind mir bisher keine Nieren- oder Leberschädigungen dadurch bekannt. Fälle, dass jemals durch Triptane eine Dialyse erforderlich wurde, sind mir ebenfalls nicht bekannt.

      In der Migränetherapie sollte man darauf achten, die Attackenhäufigkeit gering zu halten und wenn die Anfälle auftreten, diese möglichst schnell zu kupieren. Die Migräne ist eine der schwersten behindernden Erkrankungen des Menschen, eine nicht ausreichende Migränetherapie kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Deswegen bin ich immer wieder überrascht, wie groß die Ängste der Betroffenen vor der Therapie sind und das eigentliche Problem, nämlich die effektive Behandlung der Migräne, oft aus den Augen verloren wird.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  14. Lichtblick 7. Juli 2014 um 15:01 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Göbel.
    Ich bin 43 Jahre alt und leide seit 30 Jahren an Migräne.
    Seit 4 Wochen kommen die Migräneanfälle täglich und lassen sich nur durch die tägliche Einnahme von Triptanen (Relpax) und ggfs. unter zusätzlicher Gabe von Novalgin ertragen.
    Unmittelbar davor hatte ich durch eine Kortisontherapie eine 5-wöchige Zeit komplett Schmerzfrei und ohne jegliche Einnahme von Schmerzmitteln oder Triptanen.
    Ein Versuch, anstatt der Triptane z.B. Opiate intravenös zu geben, hat keine Schmerzlinderung gebracht.
    Ich komme in 6 Wochen zu Ihnen nach Kiel und mache mir nun große Sorgen, sollte ich es bis dahin nur mit einer täglichen Einnahme von Triptanen schaffen. Wie sehen Sie das ?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:08 Uhr

      Liebe Lichtblick,

      Ihre Schilderung spricht für einen schwerverlaufenden Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch sowie einer schweren zugrundeliegenden Migräne. Die therapeutische Strategie führt bisher nicht zu einer Linderung, im Gegenteil anscheinend zu einer Chronifizierung und weiteren Unterhaltung der schweren Migräneverlaufsform.

      Opioide, insbesondere intravenös, haben in der Therapie der Migräne keinen Platz. Sie sind nicht wirksam, können jedoch weitere Probleme wie Gewöhnung und psychische Veränderungen bedingen. Bei Ihnen ist es wichtig, dass eine adäquate Medikamentenpause durchgeführt wird. Gleichzeitig muss eine effektive Migränevorbeugung gefunden werden, damit der Medikamentenübergebrauch nicht immer wieder entsteht.

      Sie sollten vor der stationären Aufnahme kein Cortison einsetzen und selbständig jetzt die Pause versuchen. In der Regel ist bei Ihrem Verlauf nicht zu erwarten, dass eine ambulante Behandlung das Krankheitsbild wirksam verändern kann. Besser wäre es, die Zeit mit den Triptanen in dieser Sondersituation zu überbrücken und dann während der stationären Aufnahme eine neue Therapiestrategie aufzubauen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  15. anneliese 7. Juli 2014 um 15:19 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Göbel,
    Ich habe seit der Kindheit Migräne, zur Zeit an etwa 10 Tagen im Monat. Dass es sich um Migräne handelt ist erst etwa seit 2 Monaten diagnostiziert, da das Triptan Asco top nasal bei einem Anfall hilft. Ich habe mit meinem Arzt besprochen, dass ich versuche vorrangig das Triptan anzuwenden sobald ich merke dass ein Anfall kommt. Vorher habe ich verschiedene Schmerzmittel genutzt.

    Seit etwa drei Wochen habe ich nun fast jeden Tag Kopfschmerzen. Wenn ich das Triptan nehme, geht es mir den ganzen Tag gut, aber es kommt fast immer am nächsten Tag etwa zur gleichen Zeit (vormittags) wieder und ich muss wieder das Triptan nehmen. Bei Schmerzmitteln war es selten länger als 10 Tage, meist haben die Anfälle etwa 3 Tage gedauert. Ich habe das Gefühl dass ich mit den Triptanen den Migräneanfall nicht gestoppt bekomme. Sollte ich die Art der Einnahme verändern, z.B. die Kombination mit einem Schmerzmittel oder eine zweite Einnahme des Triptans am Abend? Oder macht es Sinn nochmal ein anderes Triptan zu probieren? Die Einnahme von Zolnitriptan und Rizatriptan als Tablette hat nicht angeschlagen.

    Außerdem wollte ich noch fragen, ob es empfehlenswert ist, nach der Triptaneinnahme sich auszuruhen, oder ob es möglich ist sich auch zu bewegen (z.B. Schwimmen gehen, Radfahren). Mir geht es dann eigentlich gut und ich habe Lust mich zu bewegen.

    Ich bedanke mich für Ihre Hilfe,
    mit freundlichen Grüßen

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:09 Uhr

      Liebe Anneliese,

      Ihre Schilderung könnte dafür sprechen, dass sich bei einem episodischen Migräneverlauf sich ein Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch einstellt. Möglich ist jedoch, dass aufgrund einer akuten Situation eine Attackenhäufung besteht, die zu einem späteren Zeitpunkt wieder von alleine sich reduziert.

      Denkbar ist auch, dass der episodische Migräneverlauf sich in einen chronischen Migräneverlauf wandelt. Entscheidend ist, dass Sie die 10-20-Regel einhalten. Dazu ist eine effektive Vorbeugung erforderlich. Ihre Schilderung spricht auch dafür, dass Sie mit dem jetzt eingesetzten Triptan immer wieder einen Wiederkehrkopfschmerz erleiden, nach anfänglicher Besserung sich also erneut ein Kopfschmerz einstellt. Es sollte daher erwogen werden, ein anderes Triptan mit einer längeren Wirkung einzusetzen. Schließlich ist auch die effektive Vorbeugung durch Verhalten und Medikation notwendig. Im akuten Migräneanfall sollte immer Ruhe und Entspannung eingeleitet werden. Es ist kontraproduktiv, wenn man ein Triptan einnimmt, die Schmerzen abklingen und man dann sofort wieder aktiv wird. Grundsätzlich sollte man 2 bis 4 Stunden Ruhe und Pause einhalten. Dies wird dazu führen, dass die Nachhaltigkeit der Wirkung verbessert wird, der Körper sich erholen kann und die Häufung der Migräne nicht eintritt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  16. BaluForKanzler 7. Juli 2014 um 15:25 Uhr

    Hallo Herr Prof. Göbel,

    Mein Arzt hat mir gegen Muskel- und Gelenkschmerzen Oxycodon + Novalgin verschrieben, welches ich täglich einnehmen soll. Da ich zusätzlich aber auch Migräne habe, bin ich in Sorge, ob ich davon einen MÜK bekomme. Was meinen Sie dazu? Gibt es Schmerzmittel, die keinen MÜK auslösen?

    Danke für Ihre Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen.

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:28 Uhr

      Liebe Balu vor Kanzler,

      gegen Muskel- und Gelenkschmerzen ist es sehr ungewöhnlich, Oxycodon und Novalgin einzusetzen. Es müsste eine ganz ungewöhnliche Situation vorliegen, um eine entsprechende Therapiestrategie zu wählen. Eine entsprechende Therapie ist nur bei besonderen Indikationen zielführend. In jedem Fall ist es problematisch, wenn gleichzeitig, wie bei Ihnen, eine Migräne besteht.

      Es ist zu erwarten, dass in kurzer Zeit eine medikamenteninduzierte Häufung der Migräne und dann ein Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch sich entwickelt. Grundsätzlich gilt die Regel, dass alle Schmerzmittel, die wegen Migräne im akuten Anfall helfen, auch einen Medikamentenübergebrauch bedingen können. Dies wäre ein Grund, in einer besonderen Situation ein Opioidschmerzmittel in retardierter Freisetzung zu wählen. Diese wirken in der Regel nicht bei Migräne, so dass sie dann auch bei regelmäßiger Gabe in langsam freisetzender Form keinen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz bedingen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  17. rifa 7. Juli 2014 um 15:26 Uhr

    Sehr geehrter Prof.Göbel,
    Meine Tochter (15) leidet seit ihrem 9.Lebensjahr unter Rücken-u.Kopfschmerzen.Alle notwendigen Untersuchungen wurden gemacht -o.B.In einem Schmerzzentrum wurde sie.behandelt u. zur Selbsthilfe angeleitet. KG-Übungen (stärkere Kopfschmerzen u. beidseitige Achillessehnenentzündung),progressive Muskelentspannung (Muskelkater), Ausdauersport (Rücken- u. Muskelschmerzen),Kletterkurs(nach d. 3.Std beidseitige Sehnenentzündung, die erst nach 8 Wo. abklang),Biofeedback, Tens, Akupunktur,Osteopathie.Keine d.Therapien fürten zur Schmerzlinderung, offenbar reagiert der Körper meiner Tochter bei erhöhter Muskelaktivität mit Verkrampfungen und noch mehr Schmerzen.Nach einer OP (2012) wurden erstmalig -Ass,Ibuprofen, Novalgin- verabreicht- ohne jeden Kopfschmerzlindernden Effekt . Gibt es dafür eine Erklärung? Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung wurde diagnostiziert u. im Deutschen Kinderschmerzzentrum (Datteln 06.2013) behandelt.Die tägl. „Dauerkopfschmerzen“ sind auch heute noch da. Nach lesen ihres aufschlussreichen Buches, konnte ich sehr viele Übereinstimmungen beim chron. Kopfschmerz vom Spannungstyp, mit Störung der den Kopf umgebenden Muskulatur erkennen. Trotz therapieresistenz u.eingeschränkter Lebensqualität wurde eine medikamentöse Prophylaxe von den Behandlern bisher ausgeschlossen, Wird diese- Amitryptilin und BotulinumtoxinA – Prophylaxe bei Minderjährigen noch nicht eingesetzt ?
    Oder wäre sogar wichtig diese zur Verhaltens- und Schmerztherapie zu beginnen?
    Mit freundl.Grüssen
    Rifa

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:30 Uhr

      Liebe Riva,

      der Kopfschmerz vom Spannungstyp bei Kindern lässt sich sehr schwer behandelt. Dies hängt damit zusammen, dass der jugendliche Organismus anders reagiert als der von Erwachsenen. Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp ist grundsätzlich ein nur sehr träge und erst nach langer Zeit auf therapeutische Anstrengungen ansprechender Kopfschmerz. Es erfordert daher einen langen Atem, hier eine Schmerzlinderung zu erzielen. Gerade bei Kindern fallen dieses Abwarten und die Geduld sehr schwer. Grundsätzlich ist auch bei Kindern und Jugendlichen eine Behandlung mit Amitriptylin möglich. Amitriptylin muss jedoch dann sehr individuell eingesetzt werden.

      Die Effektivität von Botulinumtoxin A bei chronischem Kopfschmerz vom Spannungstyp ist nicht belegt. Wenn Sie das zitierte Buch zur Hand haben, lesen Sie bitte noch einmal sorgfältig den Abschnitt zum chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp durch. Sie finden dort alle möglichen, sich als wirksam erwiesenen Therapieoptionen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  18. Ann-Kristin 7. Juli 2014 um 16:00 Uhr

    Sehr geehrter Professor Göbel,

    Nachdem das Botox (April) nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, stehe ich nun ziemlich hoffnungslos da und blicke in eine völlig ungewisse Zukunft.
    Sie hatten bei mir die ONS vorgeschlagen. Nach langem Überlegen, Meinungen einholen und Erfahrungsberichten habe ich mich dagegen entschieden:
    Meine 2 Therapeuten (Lymphdrainage/Manuelle Therapie) , die mich 2 mal in der Woche 1 Stunde (!) behandeln, sehen Z.B. den ganz starken Zusammenhang zwischen meiner BWS/Verspannungen und den Kopfschmerzen.
    Und auch ich empfinde zur Zeit meine Kopfschmerzen mehr als äußerst starke Spannungskopfschmerzen und eher an weniger Tagen als Migräne.
    Nach so einer einstündigen Behandlung geht es mir auch immer erstmal besser und ich kann dadurch oft auf eine Schmerztablette verzichten. Und das bestätigt meiner Meinung nach die Entscheidung gegen die ONS.
    Wie sehen Sie das?
    Die Verspannungen und Blockaden kehren jedoch immer wieder zurück.
    Ich muss dazu sagen, dass ich durch meine schlechte Verfassung auch keine Kraft für Sport mobilisieren kann.
    Ich „vegetiere“ gerade eher so vor mich hin…

    Meine Frage :
    Kann man mir noch irgendwie helfen?

    Venlafaxin wurde bei mir ausgeschlichen .Meine derzeitige Medikation sieht folgendermaßen aus:

    Tianeurax 12,5mg 1-1-1
    Micardis 40mg 1-0-0
    Bisoprolol 10mg 1-0-0
    Amitriptilin 50mg 0-0-1
    (vorher 100mg)

    Ich habe das Gefühl, dass die Depressionen durch das Tianeurax unverändert dominant sind.
    Desweiteren habe ich seit ein paar Wochen stark mit immer wiederkehrenden Kreislaufbeschwerden zu kämpfen. (Kommt das vom Venlafaxin-Entzug? )

    Ich weiß einfach nicht weiter. Seit einem 3/4 Jahr bin ich nun arbeitsunfähig.

    Haben Sie noch irgendwas im „Petto“?
    Ich weiß gar nicht mehr an wen ich mich wenden soll.
    Ich fühle mich so hilflos und vor allem hoffnungslos …

    Tut mir leid, dass ich mich nicht kürzer fassen konnte. Ich weiß nicht, was ich hätte weglassen können…

    Liebe Grüße und Vielen Dank für eine Antwort!

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:31 Uhr

      Liebe Ann-Kristin,

      es tut mir leid, dass Sie weiterhin sehr stark durch Ihre Kopfschmerzerkrankung beeinträchtigt sind. Ich bitte um Verständnis, dass ich hier in diesem Chat nicht zu solch komplexen individuellen Verläufen Stellung nehmen kann.

      Ein paar grundsätzliche Bemerkungen: Die chronische Migräne setzt sich zusammen aus Migräneattacken an mindestens 7 Tagen pro Monat, darüber hinaus sind die Kopfschmerzen an den anderen Tagen pro Monat nicht definiert, sie müssen jedoch insgesamt an weiteren 8 Tagen im Minimum auftreten. Die sogenannten weiteren Kopfschmerzen können sich in vielfältiger Weise äußern, zum Beispiel als Kopfschmerz vom Spannungstyp, als einseitige dumpf-drückende Kopfschmerzen etc.. Eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit der Kopf- und Nackenmuskulatur ist typischerweise Begleitsymptom. Die Besserung durch Lymphdrainage oder durch manuelle Therapie ist in keiner Weise ausschlaggebend für eine Diagnose. Sie kann auch nicht die Begründung für oder gegen eine Therapie sein. Sie schreiben, dass Sie trotz dieser Maßnahmen sehr schwer beeinträchtigt sind und sich hilfs- und hoffnungslos fühlen. Unter dieser Rücksicht sollten Sie erwägen, noch einmal eine individuelle Beratung vornehmen zu lassen und sich dabei offen für andere Therapiewege zeigen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  19. Zuckerschaukel 7. Juli 2014 um 16:22 Uhr

    Sehr geehrter Professor Göbel,

    vielen Dank für diese Sprechstunde mit Ihnen.

    Ich habe eine Frage zur Akutbehandlung:
    Kann ich Naproxen, Arcoxia und Ibuprofen innerhalb eines Anfalls von meist 72 Stunden (manchmal auch länger) mischen?
    Ich nehme sie zusätzlich zum Triptan ein. ( Ich habe schon alle Triptane durchprobiert und keins hilft allein).

    Also in der Abfolge:
    1. Tag : Naproxen plus Triptane
    2. Tag: Arcoxia plus Triptane
    3. Tag und folgende : Ibuprofen plus Triptane

    Der Hintergrund für meine Frage ist, dass ich sowohl von Naproxen als auch von Arcoxia nur eine Tablette vertrage. Bei Naproxen bekomme ich trotz Panthozol ab der 2. Tablette Magen- Darm- Krämpfe (hatte auch schon einen Ulkus bei längerer Einnahme). Und bei Arcoxia bekomme ich starke Risse in der Mundschleimhaut ab der 2. Tablette.

    Alternativ könnte ich ja auch nur Ibuprofen nehmen, aber da kommt der Wiederkehrkopfschmerz so schnell, dass ich zu viel Triptane innerhalb 24 h einnehmen muss.

    Parallel suche ich auch nach einer Prophylaxe, aber es gestaltet sich sehr schwer.

    Was sagen Sie zu meiner obigen Überlegung zur Akutbehandlung?
    Oder haben Sie noch einen anderen Vorschlag?
    Vieleen Dank Ihnen!

    Mit Freundlichen Grüssen,
    Zuckerschaukel

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:32 Uhr

      Liebe Zuckerschaukel,

      die Mischung von verschiedenen Wirkstoffen innerhalb kurzer Zeit mit ähnlichem Wirkmechanismus sollte in aller Regel vermieden werden. Naproxen, Arcoxia als auch Ibuprofen haben einen sehr ähnlichen Wirkmechanismus in der Reduktion von Entzündungen und Schmerzen. In der Regel ist es besser, man dosiert eines dieser Wirkstoffe adäquat aus. Hintergrund dafür ist, dass man bei Nebenwirkungen genau weiß, welches Medikament man nicht verträgt.

      Darüber hinaus kennt man die Interaktionen der verschiedenen Substanzen nicht, man kann so Nebenwirkungen bedingen, die schwer abzuschätzen sind. Hintergrund Ihrer Frage ist wahrscheinlich, dass Sie immer wieder unter Wiederkehrkopfschmerzen leiden und deshalb eine möglichst nachhaltige Attackentherapie erzielen wollen. Wahrscheinlich ist dann der Einsatz von Naproxen die beste Option, Sie können damit eine langfristige und nachhaltige Wirkung erzielen. Zusätzlich können Sie das Medikament mit einem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen kombinieren. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst früh im Anfall mit ausreichender Dosierung die Medikation einnehmen und es ist auch treffend, dass Sie eine möglichst wirksame Prophylaxe benötigen. Auch daran muss gearbeitet werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  20. Christel2014 7. Juli 2014 um 17:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    herzlichen Dank für Ihr Engagement für die vielen Migränepatienten, denen Sie weiterhelfen.

    Ich bin 63 Jahre alt und leide seit 50 Jahren an Migräne, in manchen Fällen (ca. 20%) mit Aura.

    In den letzten Jahren kam ich mit der Einnahme von Ibuprofen 600 zurecht, wobei sich die Migränetage unter Stress häuften, ich blieb aber meist bei oder unter 10 Schmerztagen.

    Seit etwa dem Jahr 2005 trat eine zweite Art von Kopfschmerzen bei mir auf:
    immer linksseitig, Schmerzen um und hinter dem Auge und der Schläfe. Diese Schmerzen entwickeln sich immer am Vormittag, halten dann unvermindert an und verschwinden erst am Nachmittag des dritten Tages. Die Schmerzen sind unabhängig von körperlichen Aktivitäten, beeinträchtigen mich stark, sind durch Schmerzmittel nicht zu bekämpfen, es treten Rötungen am Auge auf und auf der linken Seite läuft die Nase wie bei einem Schnupfen.
    Ein Neurologe diagnostizierte nach mehreren Untersuchungen diese Kopfschmerzen als „eine Art von Migräne“ und verordnete Ascotop 2,5mg (Schmelztablette). Damit komme ich einigermaßen zurecht.
    Im SWR-Fernsehen sah ich einen Bericht über Migräne, in einem Teil des Berichts erwähnten Sie, dass Ascotop nicht für alle Patienten und für alle Fälle anzuwenden sei. Daher wüsste ich sehr gerne, ob ich Ascotop in diesem Fall maximal an bis zu 10 Tagen pro Monat einnehmen kann oder ob es Kontraindikationen gibt, auf die ich achten müsste. (Blutdruck ohne medikamentöse Unterstützung 120/80).

    Nochmals vielen Dank für Ihren Rat und Ihre Hilfe.

    Christel2014

    • Hartmut Göbel 7. Juli 2014 um 19:33 Uhr

      Liebe Christel2014,

      die von Ihnen jetzt seit dem Jahre 2005 auftretende neue Kopfschmerzform ist nicht ohne weiteres als Migräne einzuordnen. Geklärt werden muss, ob es sich hier um eine mögliche Hemicrania continua handelt. Dazu ist ein sogenannter „Indometacin-Test“ erforderlich. Wichtig ist eine genaue Beschreibung und Einordnung der Symptome. Dies ist nur durch eine direkte körperliche Untersuchung und eine genaue Aufnahme des Kopfschmerzbildes möglich. Triptane sind unter anderem dann nicht geeignet, wenn ein unkontrollierter hoher Blutdruck besteht, ein Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall vorliegt. Dies scheint bei Ihnen nicht der Fall.

      Es ist Ihnen zu empfehlen, sich aufgrund Ihrer Schilderung noch einmal in einer spezialisierten Kopfschmerzsprechstunde vorzustellen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  21. Bettina Frank - Admin 7. Juli 2014 um 18:07 Uhr

    Der Chat ist jetzt geschlossen, bitte KEINE FRAGEN MEHR EINSTELLEN !

    Prof. Göbel beginnt mit den Antworten, die dann nach und nach gelesen werden können.

    Liebe Grüße
    Bettina

  22. Beate 7. Juli 2014 um 18:45 Uhr

    Guten Tag Herr Prof. Göbel wollte sie mal fragen ob sie mir eine gute Klinik für Fibromylargi empfehlen können .Bei mir wirken auch keine Medikamente geh auch regelmäßig zu schmerzambulanz .Ich wollte sie auch einmal fragen ob ich für die nervenstimulation (das Gerät) geeignet wäre. Ich war auch schon bei Ihnen in der Klinik 2013 ich habe ständig schrekliche schmerzen am meisten Nacken und Kopf ich kann schon garnicht gerade aus laufen ich liege fast den ganzen Tag im Bett .Liebe grüße aus Dortmund sendet Beate Hanslik .p Medikamente die ich nehme sind morgens 60 mg Cymbalta und abends 25 mg synoidon

    ———————————

    Liebe Beate,

    ich schreibe Dir noch eine PN. Bitte künftig keinerlei Fragen mehr einstellen, wenn ich den Chat geschlossen habe. Irgendwann muss Schluss sein und das sollten die Mitglieder auch akzeptieren. Man kann 6 Stunden lang die Fragen einstellen!

    Liebe Grüße
    Bettina

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