Migräne- und Kopfschmerz-Chat am 05.12.2016

Dies ist unsere Gruppe zum Migräne- und Kopfschmerz-Chat und sie funktioniert folgendermaßen: Um ca. 12:00 Uhr des jeweiligen Chat-Tages wird die Kommentar-Funktion aktiviert. Will man eine Frage eintragen, klickt man in das Fenster der Kommentarfunktion. Hat man eine Frage eingetragen, sieht man unter seinem Beitrag “Antworten”. Diese Antwortfunktion benutzt Prof. Göbel, um die Antwort auf die vorherige Frage einzustellen. Prof. Göbels Antwort ist dann ein wenig eingerückt und unterscheidet sich daher auch optisch von den Fragen. Sollte der Fragesteller zum selben Thema noch eine Folgefrage haben, bitte auch auf “Antworten” klicken – aber nur dann! Sonst bitte immer in das Kommentar-Fenster schreiben. Nach dem Chat wird die Kommentar-Funktion wieder deaktiviert bis zum nächsten Chat-Tag. Alle Fragen und Antworten bleiben in diesem Blog erhalten und bestimmte Themen können jederzeit mit der Such-Funktion wiedergefunden werden. Alle Aktionen werden am Chat-Tag auch auf der Startseite des Headbook aufscheinen.

Fragen können nur am jeweiligen Chat-Tag ab 12:00 Uhr eingetragen werden. Bitte immer auf das aktuelle Datum in der Überschrift achten, das unter “Live-Chats” eingetragen ist.

By | 2016-12-05T21:49:14+00:00 November 17th, 2016|Livechat|56 Comments

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56 Kommentare

  1. Bettina Frank - Admin 5. Dezember 2016 um 12:09 Uhr

    Die Chat-Gruppe ist geöffnet, fragen können eingestellt werden.

  2. Siena 5. Dezember 2016 um 12:10 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel

    Herzlichen Dank, dass Sie hier Fragen beantworten!

    Meine Frage betrifft den Zusammenhang zwischen Levothyroxin und Migräne. Ich reagiere auf die Gabe des Hormons mit Migräne, und zwar
    1. wenn ich die Dosis steigere,
    2. wenn ich eine ausreichend hohe Dosis nehme.

    Ich habe seit 20 Jahren Migräne (bin 38 Jahre alt). Das Anfallsmuster ist aber nun ein völlig neues. Alte Regeln sind ausser Kraft gesetzt. Ich bin fast jeden Tag kurz vor einer Migräne. Gehe ich mit dem Levothyroxin zurück, verschwindet die Migräne sofort. Aber dann bin ich so müde, dass ich kaum mehr aufstehen kann.

    Ich bin sehr verzweifelt, da ich wegen dieses Problems bereits ein Jahr erwerbsunfähig bin.

    Deshalb meine Fragen an Sie:
    Ist Ihnen das Phänomen bekannt? Was würden Sie mir raten?

    Sehr herzlichen Dank jetzt schon.
    Freundliche Grüsse
    Siena

    Hier noch etwas mehr Hintergrund:
    – Migräne seit 1995, vor allem menstruell. Alle anderen Anfälle mit radikalen Verhaltensänderungen quasi eliminiert. Prophylaxe zurzeit 600 mg Magnesium, 400 mg Riboflavin.
    – CIS seit 2011. Keine Basistherapie zurzeit.
    – Thyreoiditis de Quervain 2015. Seither Hypothyreose und Hormonsubstitution. Vorgehen im Moment: Sehr langsames Einsteigern des Levothyroxin.

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 18:48 Uhr

      Liebe Siena,

      erhöhte Werte der Schilddrüsenhormone können mit häufigeren Migräneattacken einhergehen. Auf der anderen Seite ist es für den Stoffwechsel wichtig, dass die Schilddrüsenwerte im Normalbereich eingestellt werden. Es stellt sich aufgrund Ihrer Angaben die Frage, ob die erhöhte Migränehäufigkeit mit übernormalen Schilddrüsenwerten verbunden ist oder ob Sie bei Normalwerten mit dieser erhöhten Risikobereitschaft für Migräne reagieren. Denkbar wäre z. B., neben der Behandlung mit Levothyroxin zusätzlich eine Einstellung auf einen Betablocker vorzunehmen. Besprechen Sie diese Option mit Ihrem Endokrinologen näher.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  3. Maria 5. Dezember 2016 um 12:11 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel, ich bitte um einen Rat. Ich habe pro Monat zwischen 8 und 13 Tagen Migräne u führe seit Jahren einen Kopfschmerzkalender. Hin und wieder habe ich 6 Tage andauernde Migräneattacken. 3 Tage hintereinander sind für mich normal, dann Maxalteinnahme 2 Tabletten in 24 Std. jeweils; die übrigen 3 Tage wache ich in den Morgenstunden mit Migräne auf u muss leider erneut 1 x/Tag zum Maxalt greifen, so dass ich auf 6 Tage komme. Den Tag über ist es dann meist ok. Ich gehe dann zur Arbeit. Ich bin 54 Jahre alt, habe seit Kindheit Kopfschmerzen, sicher als Migräne erkannt 1996, war 2012 in Ihrer Klinik, div. Prophylaxen wie Betablocker, Antidepress., Topiramat, Flunarizin in 20 Jahren ausprobiert ohne greifbaren Erfolg auch in Kombination mit Naproxen. Frei verkäufliche Mittel wirken gar nicht. Was raten Sie mir bei den langen Attacken? Was halten Sie von Botox in meiner Situation als vielleicht letzte Möglichkeit? Freundliche Grüße Maria

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 18:49 Uhr

      Liebe Maria,

      aufgrund Ihrer Schilderungen entnehme ich, dass bei Ihnen vor allem lange Attacken das Problem darstellen. Bei langen Attacken empfehlen sich länger wirksame Triptane wie z. B. Eletriptan, Naratriptan oder Almotriptan. Diese können auch in Kombination mit Naproxen 500 mg eingenommen werden. Tritt die Attacke länger als 3 Tage auf, spricht man von einem sogenannten Status migraenosus. In diesem Fall kann man auch z. B. Prednisolon 100 mg und ggf. Diazepam 10 mg im Ausnahmefall einnehmen um den Anfall zu kupieren. Botulinumtoxin ist zugelassen für die chronische Migräne mit mindestens 15 Kopfschmerztagen pro Monat.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. Katharina 5. Dezember 2016 um 12:14 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    ich bin 35 Jahre alt und leide seit 30 Jahren an chronischer Migräne. Da ich 15 und mehr Schmerztage im Monat habe und davon 10 im Monat mit einem Triptan behandle, habe ich im August das erste Mal Botox von meinem Neurologen zur Behandlung meiner chronischen Migräne bekommen.
    Während der Sitzung bin ich ohnmächtig geworden, konnte die Behandlung aber dennoch zu Ende durchführen lassen. In den folgenden zwei Wochen litt ich unter starken Muskel- und Nackenverspannungen und konnte den Kopf beim Bücken kaum selber halten. Ich hatte sogar Probleme mit dem Kiefer beim Kauen. Diese Beschwerden haben sich nach 2 Wochen jedoch gelegt, allerdings hat sich meine Migräne Problematik seitdem verschlimmert: sowohl die Anfallshäufigkeit als auch die Intensität der Schmerzen hat noch zugenommen. Es ist eine deutliche Verschlechterung im Gegensatz zu vor der Behandlung mit Botox aufgetreten.
    Meine Frage ist jetzt, ob Ihnen solche Behandlungsverläufe mit einer Verschlechterung der Migräneproblematik bekannt sind und ich trotzdem noch auf eine Besserung der Migräne durch die Botox Therapie hoffen kann. Ich bin momentan stark verunsichert und habe den eigentlichen Termin für die 2. Botox Sitzung erst mal ausgesetzt. Meine Prophylaxemedikamente (Amitriptylin und Topamax) nehme ich weiterhin.
    Um eine Antwort aufgrund Ihrer Erfahrung mit Botox wäre ich sehr dankbar. In der behandelnden Praxis bin ich momentan die einzige Patientin die so eine Verschlechterung des Migräne Zustandes nach Botox hat.
    Vielen Dank und viele Grüße Katharina

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 18:51 Uhr

      Liebe Katharina,

      die von Ihnen geschilderten Erfahrungen sind sehr ungewöhnlich. Nach einer entsprechenden Behandlung können für 2 Wochen Muskelschmerzen, ähnlich wie einem grippalen Infekt, in den behandelten Muskeln auftreten. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Wirkung einsetzt. Diese Beschwerden klingen in aller Regel ab und sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Schmerzstoffe, die im Muskel eingeschlossen waren, durch die Muskelentspannung freigesetzt werden und die entsprechenden Beschwerden auslösen. Der von Ihnen geschilderte Zusammenhang mit der Behandlung und der Zunahme der Migräne ist ganz untypisch. Sie können in der Folgezeit auf eine Besserung der Beschwerden hoffen, manchmal ist es so, dass bei der ersten Behandlung noch gar keine Besserung zu erzielen ist und Sie möglicherweise jetzt den Spontanverlauf Ihrer Migräne erleben. Im Allgemeinen setzt man 2-3 Zyklen ein um zu entscheiden, ob die Therapie anspricht oder nicht.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. deportiva 5. Dezember 2016 um 12:16 Uhr

    Ich leide seit Jahren unter chronischer Migräne. Wie kann ich bei Bedarf eine mögliche Attacke in der folgenden Nacht verhindern, wenn ein bekannter Auslöser ( Ausflug, warmes Bad, AquaFitness ) stattgefunden hat? Früher habe ich dann Ergotamin in halber Dosierung genommen.

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 21:48 Uhr

      Liebe Deportiva,

      die von Ihnen geschilderte Anwendung von Ergotamin ist nicht bestimmungsgemäß. Akutmedikamente sollten erst mit Einsetzen des Anfalls verwendet werden. Sie wissen ja sonst auch nicht, ob das Medikament überhaupt notwendig gewesen wäre. Wenn die Attacke ausbleibt, hätte sie möglicherweise auch spontan ausbleiben können. Besser wäre es, wenn Sie Ihr Verhalten vor dem erwarteten Anfall überprüfen, sich dabei weniger belasten und insbesondere auf einen regelmäßigen Tagesrhythmus achten würden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  6. sabina 5. Dezember 2016 um 12:16 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Göbel,

    vielen Dank für die Möglichkeit, Ihnen Fragen zu stellen!!

    Ich bin 35 Jahre alt, habe seit 10 Jahren Migräne ohne Aura. Trigger sind eindeutig Menstruation und wahrscheinlich auch Stress und unregelmäßiges Essen/Tagesablauf. Ich komme auf ca. 6-9 Migränetage im Monat auch wenn ich Triptane (Zomig) nehme.

    Konkret habe ich folgende Fragen:

    – Muss ich eine Migräne-Prophylaxe mit Magnesium oder mit Pestwurzelextrakt mit meinem Neurologen besprechen oder kann ich mich selbst „therapieren“? Wenn ja, wie sieht aus Ihrer Sicht die richtige Dosis aus?

    – Wie verhalte ich mich richtig, während einer Migräneattacke, vor allem nachdem ich ein Triptan eingenommen habe? Kann ich direkt nach Einsetzen der Wirkung zB weiterarbeiten, Hausarbeit machen, lesen, etc. oder raten Sie davon ab?

    Vielen Dank!
    Sabina

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:18 Uhr

      Liebe Sabina,

      eine Vorbeugung mit Magnesium oder auch mit Pestwurzextrakt können Sie eigenständig vornehmen. Magnesium wird in einer Dosierung von 2 x 300 mg eingesetzt. Bei Pestwurzextrakten müssen Sie auf die jeweilige Packungsbeilage achten, diese können sehr unterschiedlich sein und es kommt ganz speziell auf den Extrakt an.

      Nach der Einnahme eines Triptans zur Behandlung der akuten Migräneattacke sollten Sie Ruhe und Entspannung einleiten. Rückzug und Reizabschirmung sind ebenfalls wichtig. Wenn Sie gleich durchstarten wollen, können Sie möglicherweise die Wirkung des Triptans zunichte machen, die Folge ist entweder primäre Unwirksamkeit oder Wiederkehrkopfschmerz mit der Folge einer weiteren Notwendigkeit für die Einnahme. Dies ist ein typischer Grund für die Entstehung von Medikamentenübergebrauchskopfschmerzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  7. Marlene 5. Dezember 2016 um 12:17 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    ich leide unter chron. Migräne, Kopfschmerzen vom Spannungstyp und Gesichtsschmerzen. Sowohl Triptane als auch alle gängigen Schmerzmedikamente erzielen kaum eine Wirkung, obwohl kein Mük vorliegt. Als letzte Migräneprophylaxe habe ich zweimal im Abstand von drei Monaten Botoxinjektionen bekommen – leider auch ohne Erfolg.
    Eine Veränderung bzgl. des Schmerzgeschehens hat es dennoch gegeben. Ich habe seit einigen Wochen, ca. 4 Wochen nach der zweiten Botoxinjektion, als Nebenwirkung der Einnahme von 1000mg ASS oder 600 mg Ibuprofen starke, schneidende Schmerzen im Oberkopfbereich bekommen. Nach ca. 3-4 Stunden klingen diese Schmerzen wieder ab. Ich nehme diese Schmerzmedikamente schon sehr lange und habe etwas derartiges noch nie zuvvor erlebt. Könnte es eine Art Wechselwirkung mit dem Botox sein oder gibt es ev. eine andere Erklärung dafür?

    Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Antwort.
    Liebe Grüße

    Marlene

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:19 Uhr

      Liebe Marlene,

      eine Wechselwirkung, wie von Ihnen vermutet, halte ich nicht für wahrscheinlich. Es ist möglich, dass unter der vorbeugenden Behandlung die Migräneattackenphänomenologie sich verändert und Sie nach Einnahme der Akutmedikation ein entsprechend unterschiedliches Schmerzbild erleben. Im Einzelfall ist leider nicht zu bestimmen, ob ein Zusammenhang zwischen der vorbeugenden Behandlung und der Akutbehandlung besteht.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. deportiva 5. Dezember 2016 um 12:18 Uhr

    Wie vermeide ich einen Wiederkehrkopfschmerz? Frovatriptan ( Allegro ) bringt nur 1 freien Tag, auch in Kombination mit Naproxen oder Metamizol.

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:21 Uhr

      Liebe eiportiva,

      der Wiederkehrkopfschmerz ist leider nicht zu 100 % zu vermeiden. Bei ca. 30 % aller Attacken treten Wiederkehrkopfschmerzen auf. Wiederkehrkopfschmerzen sind dann präsent, wenn die Wirkung des Triptans nachlässt und die Migräneattacke länger als die Wirkung des Triptans primär besteht. Typischerweise kann die Migräneattacke ja an bis zu 3 Tagen auftreten. Es ist dann richtig, dass bei Wiederauftreten des Kopfschmerzes das Triptan erneut eingenommen wird. Dabei ist speziell die 10-20-Regel zu beachten. Nähert man sich der Einnahmefrequenz von 10 Tagen pro Monat ist es erforderlich, dass eine vorbeugende Behandlung zusätzlich zur Akuttherapie aufgenommen wird.

      Ginkgo-Extrakt ist weder hinsichtlich einer Wirkung in der Vorbeugung noch in der Attackentherapie belegt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  9. deportiva 5. Dezember 2016 um 12:20 Uhr

    Eignet sich Gingko-Extrakt 500 mg 3 x tgl. als Prophylaxe / Attackentherapie?

  10. Wilhelm 5. Dezember 2016 um 12:20 Uhr

    Guten Tag Herr Professor Göbel,

    ich bin 75, habe seit meiner Jugend Migräne, die mit zunehmendem Alter immer heftiger wurde. Im Februar 2012 war ich bei Ihnen in stationärer Behandlung. Das hat mir sehr geholfen, so dass ich die Tablettenpause anschließend zuhause um 6 Wochen verleängern konnte. Mit fortschreitender Zeit verschlimmerte sich mein Zustand wieder, so dass ich durchschnittlich an jedem 2. oder 3. Tag Migrände habe. Im Oktober haben die Anfälle erstmals 3 und 3 ½ Tage angehalten mit sehr variablen Schmerzarten und –intensitäten. Den typischen einseitigen Kopfschmerz habe ich nur noch hin und wieder. Immer aber ist mir übel bis zum Erbrechen und bei starken Anfällen friere ich sehr. Wegen Gefahr des Tablettenübergebrauchs überschreite ich niue mehr als 6, in seltenden Ausnahmen 7 Tablettentage im Monat. Allerdings nehme ich an mehr Tagen Vomex 50mg ein, die die Übelkeit allerdings nie beseitigen, aber rechtzeitig genommen, stoppen sie manchmal den Anfall und helfen beim Schlafen.

    Gleichmäßigen Tagesrythmus, 3 Liter Trinken, regelmäßige Mahlzeiten ohne Zucker halte ich ein.

    Frage: Könnte ich noch einmal eine stationäre Aufnahme bei Ihnen beantragen?

    Vielen Dank,

    Wilhelm Westermann

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:33 Uhr

      Lieber Herr Westermann,

      Sie befolgen sehr gut die Regeln und sind konsequent in der Vorbeugung. Nach Ihren Worten zeigt die Migräne jedoch weiterhin einen sehr aggressiven Verlauf. Eine Wiederholung der stationären Behandlung ist bei nicht ausreichend wirksamen ambulanten Maßnahmen möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  11. Peter 5. Dezember 2016 um 12:23 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    in einem Artikel des Magazins der deutschen Schmerzliga ( Ausgabe 3, Herbst 2016 ) wurde berichtet, dass in einer Studie mit über 600 Patienten durch die Injektion oder Infusion einer speziell entwickelten Kombination der Vitamine B6, B12 und Folsäure eine deutliche Reduzierung chronischer Schmerzen nachgewiesen werden konnte.
    Meine Frage lautet nun, ob Sie diese Ergebnisse durch eigne Erfahrungen bestätigen können oder ein solcher Wirkmechanismus für Sie vostellbar wäre.

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen

    Peter

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:33 Uhr

      Lieber Peter,

      die von Ihnen genannten B-Vitamine werden seit vielen Jahren in der Behandlung von Nervenschmerzen eingesetzt. Eine sichere Wirkung ist jedoch nicht belegt, ein Wirkmechanismus ist jedoch vorstellbar. Zur Migränevorbeugung wird z. B. Vitamin B2 erfolgreich eingesetzt, die Wirkung ist in kontrollierten Studien dokumentiert.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  12. Sandra 5. Dezember 2016 um 12:25 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof.Göbel,
    ich bin 41 Jahre alt und habe Migräne seit ich 12 Jahre alt bin. Medizinisch bin ich gut versorgt. Von Spritzen, über Nasenspray, Triptane und Zäpfchen bis Flunarizin als Vorbeugung ist alles immer dabei.
    Ich habe immer gehofft, dass ich mich an Migräne gewöhnen würde und die Sehstörungen besser weg stecken könnte…aber je Älter ich werde, desto sensibler werde ich. Ich bin sehr dünnhäutig geworden und ertrage es immer schlechter so hilflos zu sein, auch wenn ich die Schmerzen im Griff habe.Jede Migräneattacke gleicht einem persönlichen Zusammenbruch. Ich lasse mir auch therapeutisch helfen. Aber auch der Therapeut kann einem die Migräne ja nicht wegnehmen. Von der medizinischen Seite abgesehen, haben Sie auch Ideen die Psychosomatische Seite des Migräne wieder in den Griff zu bekommen. Möchte einfach ein „normales“ Leben führen ohne Angst.

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:35 Uhr

      Liebe Sandra,

      Sie beschreiben sehr vielfältige Behandlungen, die auch aus meiner Sicht zielführend sein können. Die Migräne lässt sich nicht einfach abschütteln. Die Bereitschaft dazu ist genetisch bedingt, man trägt sie ein Leben lang mit sich. Durch Anpassung des Verhaltens und durch Umsetzung von wirksamen Therapiestrategien kann das Risiko, mit Migräne zu reagieren, reduziert werden. Eines der Hauptprobleme bei der Migräne ist, ständig Angst vor der nächsten Attacke zu haben, ausfallen zu müssen, Schmerzen zu ertragen, bettlägerig zu sein, nicht funktionieren zu können. Dagegen hilft eine wirksame kompetente Therapie. Trotz der genetisch bedingten Migränebereitschaft kann man zumeist die Migräne sehr gut stabilisieren, man muss dafür jedoch sein Leben anpassen. Dies ist nicht immer leicht, aber in aller Regel wirksam und effektiv.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  13. Biggie 5. Dezember 2016 um 12:26 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    mit respektvollem Dank für Ihre wertvolle Zeit, kurzgefasst zwei Fragen :
    1.was bevorzugen Sie bei mittelschwerer Migräne o.A.
    Sofort Triptan (Frovatriptan )oder zuerst Novalgin ? Triptan hilft bei mir sehr gut ,nur leider das letzte Mal mit starken Schluckblockaden u Herzklopfen. Jetzt habe ich etwas Angst vor der Einnahme. Arzt rät : weg von Triptan,erstmal hochdosiert Novalgin.
    Novalgin wird von einigen Medizinern hier in AT sehr „verteufelt“….

    2. Lt Neurologe soll über eine Prophylaxe bei konstant 2-3 Attacken im Monat nachgedacht werden. Ich bin bei 6-7 und will trotzdem keine Prophylaxe . Neurologe rät mir an unbedingt zu einem Versuch.
    Bitte um kurze Einschätzung.
    Vielen Dank und gesegnete Weihnachten für Sie und Ihre Lieben.
    Biggie

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:37 Uhr

      Liebe Biggie,

      es gibt mittlerweile 7 verschiedene Triptane. Wenn Sie bei einem Nebenwirkungen haben, können Sie auf ein anderes wechseln. Häufig verschwinden dann die von Ihnen genannten Beschwerden. Auch ist es möglich, dass die beschriebenen Beschwerden einmalig auftreten und beim nächsten Anfall nicht vorhanden sind. Novalgin wird häufig als Ersatzmedikament eingesetzt: Wirkt das zunächst eingesetzte Triptan nicht, kann es im gleichen Anfall verwendet werden um die Attacke zu kupieren.

      2-3 Attacken sind nicht unbedingt ein Parameter für die Notwendigkeit einer Vorbeugung. Wenn Sie 2-3 leichte Attacken haben, die auf Ibuprofen ansprechen, die Migräne dann innerhalb von einer halben Stunde kupiert ist, ist kaum großer Leidensdruck vorhanden und keine Notwendigkeit, eine Vorbeugung zu nehmen. In der Regel ergibt sich die Frage nach einer Vorbeugung dann, wenn Attacken an mehr als 6-7 Tagen im Monat vorhanden sind, sehr schwere Attacken bestehen, die auf Akutmedikamente nicht ansprechen, starke Funktionsausfälle bestehen und ähnliches. Es kommt also auf den einzelnen individuellen Verlauf an.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  14. lili 5. Dezember 2016 um 12:26 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    ich habe auch eine Frage zu langen Attacken, falls es sich mit der Antwort zu der Frage von Maria doppelt, kann ich auch da lesen, meine Situation ist aber etwas anders, deshalb dennoch: Ich habe chronische Migräne und kürzlich zum zweiten Mal Botox bekommen und nehme zusätzlich Doxepin als Prophylaxe, beides eher mit spärlicher Wirkung bislang.
    Ich habe wiederholt sehr lange Attacken, 4 Tage sind fast normal, aber es kommen auch 8-10 Tage vor. Ich gehe nicht davon aus, dass ich im Mük bin. Habe auch zwischendurch dann mal 3-6 Tage, die richtig gut sind. Im Anfall nehme ich meist Asco Top Nasal bei Beginn des Anfalls, im Verlauf dann noch Naratriptan wegen der langen Wirkdauer. Das nehme ich dann oft abends wenn der Schmerz noch da ist, um eine gute Nacht zu haben und es bringt mich oft über den gesamten Folgetag ohne weitere Einnahme. Ich nehme Akutmedikamente nicht an mehr als 10 Tagen im Monat, aber eben öfter zwei Triptane pro Tag.
    Meine Frage ist: gäbe es etwas, was ich tun könnte oder anders machen müsste, um einen langen Anfall zu durchbrechen. Neulich habe ich mich dann schon zwei Tage krank gemeldet, in der Hoffnung, dass mehr Ruhe helfen könnte, aber das hat dann auch nichts verändert und das kann ich bei chronischer Migräne natürlich nicht immer tun.
    Vielen Dank für Ihre Antwort und Grüße nach Kiel,
    lili

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:39 Uhr

      Liebe Lili,

      tatsächlich habe ich eine ähnliche Frage bereits weiter oben beantwortet. Grundsätzlich können Sie auch über 3 Tage ein Triptan einnehmen, wenn eine gute Wirkung besteht und die Schmerzen kupiert werden. Auch nach 2 oder 3 Tagen kann ein Wiederkehrkopfschmerz auftreten. Spricht dann das Triptan wieder gut an, ist eine Weiterbehandlung möglich, so lange Sie unter der 10-Tagesgrenze bleiben. Zufriedenstellend ist dieses Vorgehen jedoch nicht, da das hohe Risiko besteht, dass Sie in einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz hineinlaufen. Daher wünscht man sich, dass die Attacke möglichst nach 3 oder spätestens 4 Tagen beendet werden kann. Aus diesem Grunde versucht man ab dem dritten Tag im Ausnahmefall die Attacke z. B. mit Prednisolon 100 mg und Diazepam 10 mg zu kupieren. Eine ähnliche Vorgehensweise würde auch in der Notfallaufnahme erfolgen. Wichtig ist jedoch, dass eine effektive Vorbeugung bei entsprechend langen Attacken überlegt wird. Auch sollten Sie während des Anfalls nicht Ihre Funktionsfähigkeit austesten, sondern Ruhe und Entspannung einleiten und sich zurückziehen, dann kann das Triptan besser wirken und die Migräne besser kupiert werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  15. Jenny 5. Dezember 2016 um 12:27 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    vielen Dank für diese Möglichkeit und entschuldigen Sie bitte, falls die Frage schon einmal gestellt wurde.
    Da ich schwanger bin, meine Fragen:
    Wie lange empfehlen Sie nach der Einnahme von Sumatriptan 100 (+ evtl Naproxen) nicht zu stillen?
    Was wäre bei einer Migräne während der Geburt?

    Viele Grüße und herzlichen Dank
    Jenny

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:47 Uhr

      Liebe Jenny,

      allgemeingültige Standards und Empfehlungen zu Ihrer Frage gibt es nicht. Ein praktikables Vorgehen wäre z. B. vor der Einnahme die Muttermilch abzupumpen und in ein Fläschchen zu geben. Das kann dann auch der Papa geben, wenn Sie die Nacht einmal durchschlafen wollen und am nächsten Morgen ohne Migräne aufwachen können. 24 Stunden nach der Einnahme sollte dann das Medikament im Körper weitestgehend abgebaut sein.

      Maßnahmen bei einer Migräne während der Geburt müssen ganz individuell von der jeweiligen Situation abhängig gemacht werden. Da hier Ärzte vor Ort sind, kann die Behandlung sehr individuell je nach Symptomatik gesteuert werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  16. Hoeder 5. Dezember 2016 um 12:34 Uhr

    Ich möchte gern erfahren, auf welchen Originalstudien die Empfehlung beruht, an nicht mehr als zehn Tagen im Monat ein Triptan einzunehmen.
    Danke!

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:47 Uhr

      Epidemiologische Studien zeigen, dass bei Einnahme von Akutmedikamenten an 10 und mehr Tagen im Monat die Kopfschmerzfrequenz kontinuierlich ansteigt. Originalstudien recherchieren Sie bitte unter den entsprechenden Datenbanken und Lehrbüchern.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  17. Lora 5. Dezember 2016 um 12:36 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,

    vielen lieben Dank für Ihre wertvollen Ratschläge! Sie haben mir immer weiter geholfen.

    Ich habe eine chronische Migräne und Depressive Verstimmung. Beide habe ich seit Ende August gut im Griff mithilfe von: Topiramat 100 mg, Venlafaxin 225 mg, Botox und Verhaltenstherapie. Da bin ich mit der Situation sehr zufrieden.

    Allerdings habe ich seit 20.10 sehr starken Schmerzattacken im Kiefer (oben & unten), Zähnen, Schläfe, unter dem Auge, Nase, Lippen – alles nur rechts. Von einigen Minuten bis zur halben Stunde lang (1-2 Attacken pro Tag). Vom Verlauf her: 20.10 – 23.10; 04.11 – 08.11; 12.11 – 14.11; 18.11 – 30.11;
    Die Schmerzen sind meistens zu gleicher Zeit aufgetreten: entweder um 06:20 oder um ca. 17 Uhr oder beides (fahrt zur Arbeit, von der Arbeit). Am WE auf der Fahrt zum Hobby und zurück.
    Übergang kälter-wärmer? Stress? ….

    Die erste Untersuchung beim Zahnarzt am 08.11 mit dem Röntgen war ohne Befund. Der Schmerzverlauf läuft wie 2- und 3 Ast vom Trigeminus, aber nicht elektrisierend. Man konnte nicht sagen von welchen Zähnen das kommt. Nach den Schmerzen bleibt lange noch Krampf in der Lippe unten.

    Dann ist am 25.11 eine alte Füllung rausgefallen und am 28.11 wurden 2 Zähne oben rechts behandelt (Wurzelbehandlung).

    Seit 30.11 gab es solche extrem starke Attacken nicht mehr. Nur ab und zu leichte Schmerzen in den Zähnen rechts.

    Die Frage ist: können solche Schmerzattacken von einem Zahn kommen, die sich auf die 2 Äste vom Trigeminus aufwärts ausbreiten? Oder ist das eher etwas Neurologisches / mit Migräne verbunden? Wie gehe ich da am besten vor? Ich habe demnächst einen Termin bei der Kopfschmerzambulanz, sollte ich das erwähnen? Ich bin nicht sicher ob das Problem jetzt gelöst ist oder ob es einfach eine Pause ist.
    MRT vom Kopf im Sommer war ohne Befund.

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
    Lora

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:48 Uhr

      Liebe Lora,

      die von Ihnen beschriebenen Schmerzen können verschiedenste Ursachen haben. Die von Ihnen beschriebene Zahnwurzelentzündung ist ohne weiteres als Ursache denkbar. Auch Irritationen des Kiefernervens im Bereich der Kieferhöhle sind möglich. Hier sind spezielle Untersuchungen erforderlich. Sprechen Sie dies bei Ihrem Termin in der Kopfschmerzambulanz an, damit man den Symptomen nachgehen kann.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  18. Juliette 5. Dezember 2016 um 13:35 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    mein Orthopäde hat eine Atlaskorrektur vorgeschlagen in Kombination mit einer zahnärztlichen Beißschiene, die einen Tag danach angepasst werden soll – durch diese Aufbisschiene sollen, durch die „Dicke der Schiene“ nachts die Zähne daran gehindert werden überhaupt aufeinanderzutreffen und dadurch das „Knirschen“ verhindert werden. Die Termine sind nun für kurz vor Weihnachten vereinbart.

    Im Bezug auf die Atlaskorrektur gehen die Meinungen ja auseinander. Wie sehen Sie das gesamte Vorgehen? Könnte es u.U. die chronische Migräne mit Aura auch negativ beeinflussen?

    Vielen Dank und eine schöne restliche Vorweihnachtszeit!
    Juliette

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:49 Uhr

      Liebe Juliette,

      Sie beschreiben in Ihrer Frage nicht, warum die vorgeschlagenen Maßnahmen wie Atlaskorrektur und Beißschiene durchgeführt werden sollen. Notwendig scheint mir, dass bei Ihnen zunächst eine spezifische Kopfschmerzdiagnose, falls denn diese dann das Problem darstellt, gemacht wird und danach eine spezifische Behandlung aufgrund bewährter Leitlinien initiiert wird.

      Es ist unwahrscheinlich, dass Migräne die Wahrscheinlichkeit von viralen Infekten erhöht. Umgekehrt ist es jedoch möglich, dass durch eine Schwächung des Immunsystems und vermehrter Infekte die Migräne häufiger wird.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  19. Juliette 5. Dezember 2016 um 13:40 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    eine zweite Frage hätte ich noch. Und zwar hat sich nach wiedereinsetzen der Migräneattacken (seit ca. 2 Jahren habe ich diese wieder vermehrt) auch mein Immunsystem sehr verschlechtert – ich komme in diesem Jahr auf bis zu 10 unterschiedliche Infekte/virale Infekte. Kann es einen Zusammenhang geben? Ich mache mich auf Ursachenforschung und freue mich über jeden Tipp und Hinweis.

    Herzlichen Dank,
    Juliette

  20. anno54 5. Dezember 2016 um 13:55 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Göbel,
    ich bin 62 Jahre alt, habe seit 50 Jahren Migräne und sehr viel Therapieerfahrungen.Meine Anfälle kann ich mit Sumatriptan 50mg eigentlich gut behandeln, ich bin aber häufig im MÜK.
    Meine Frage: Wie hoch ist das Risiko die Triptane auch im Alter zu nehmen? Gefäßerkrankungen habe ich keine.Mache mir aber Gedanken über mein Schlaganfallrisiko.
    Mit freundlichen Grüßen Anno

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:50 Uhr

      Liebe Anno,

      die Hersteller der Triptane haben klinische Studien nur bis zum 65. Lebensjahr durchgeführt. Daher können sie die Einnahme von Triptanen im Alter über 65 nicht empfehlen. Sicherheitsdaten liegen ihnen nicht vor. Im Einzelfall kann jedoch der behandelnde Arzt und der Patient entscheiden, dass Triptane auch im Alter über 65 eingesetzt werden. Liegen keine Gefäßerkrankungen oder andere Kontraindikationen vor, ist es grundsätzlich möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  21. augenstern 5. Dezember 2016 um 14:38 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    zunächst einmal danke, dass Sie sich heute wieder Zeit nehmen, unsere Fragen zu beantworten!

    Seit vielen Jahren leide ich unter Migräne mit Aura und komme zur Zeit durch die Prophylaxse mit Topiramat und im Akutfall mit Zolmitriptan gut zurecht. Zusätzlich leide ich an rA, die leider nicht so gut in den Griff zu bekommen ist.
    Nun habe ich seit einigen Wochen ein neues „Problem“, das ich nicht so recht einordnen kann: Es zuckt ständig unter meinem linken Auge, nicht nur vorübergehend sondern zunehmend und es lässt nicht nach. Da die Migräne bei mir immer linksseitig auftritt, frage ich mich, ob dieses Zucken mit der Migräne zusammenhängen könnte. Es ist einfach sehr unangenehm und störend. An meinem Lebensablauf hat sich nichts geändert und Stress habe ich auch nicht vermehrt. Haben Sie einen Rat oder Tipp für mich?

    Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort und
    mit freundlichen Grüßen,
    augenstern

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:51 Uhr

      Liebe Augenstern,

      ein Zucken im Augenbereich kann verschiedenste Ursachen haben. Es kann Hinweis für eine erhöhte nervliche Anspannung sein, oder aber auch Ausdruck spezifischer neurologischer Bewegungsstörungen. Sie sollten sich speziell neurologisch untersuchen lassen. Eine Umstellung der Migränevorbeugung könnte ebenfalls erwogen werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  22. Alice15 5. Dezember 2016 um 15:08 Uhr

    Hallo Herr Dr. Göbel,
    die Ernährung bei Migräne wird weiterhin viel diskutiert. Ob reichlich Kohlenhydrate oder entgegengesetzt hauptsächlich Eiweiß, in Form von Quark mit Früchten zum Frühstück bin ich mittlerweile etwas irritiert. Ich habe beides ausprobiert, kann aber keine Besserung feststellen. Ich bin mit Eiweiss am Morgen länger satt und vertrage es gut, kein Grummeln im Bauch wie bei Brötchen, aber die Migräneattacken sind geblieben.
    Mit langen Essens-Pausen geht es mir nicht gut, ich werde dann schnell zittrig, fühle mich unterzuckert, bekomme schneller Migräne. Das Gleiche passiert, wenn ich nur Kohlenhydrate esse.
    Abends ganz auf Kohlehydrate zu verzichten (soll ja sooo gesund sein und schlank machen) habe ich probiert, da sind bei mir Unruhe beim Einschlafen und Migräne am Morgen schon fast vorprogrammiert. Wie ist Ihre jetzige Meinung dazu. Ich konnte eine Info dazu bisher im Forum nicht finden. Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

    • Bettina Frank - Admin 5. Dezember 2016 um 16:03 Uhr

      Liebe Alice, sicher hast Du unsere Ernährungsgruppe noch nicht gefunden, denn dort werden alle von Dir überlegten Fragen bereits diskutiert und die Expertenantworten sind aktuelles Wissen: http://www.headbook.me/groups/ernaehrung/forum/

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:53 Uhr

      Liebe Alice,

      bezüglich der Empfehlungen zur Ernährung bei Migräne darf ich auf die Ernährungsgruppe in Headbook verweisen, den Link hatte Ihnen Frau Frank dazu eingestellt. Dort werden Sie auch die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen wiederfinden und Empfehlungen für eine Ernährungsweise, die den Erfordernissen des Nervensystems bei Migräne Rechnung trägt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  23. Hanna Plank 5. Dezember 2016 um 15:38 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    ich leide seit der Pubertät unter mehrmaligen Migräneattacken im Monat. Typische Auslöser sind bei mir hormonelle Veränderungen, Stress usw. Ich kann diese Attacken sehr gut mit Triptanen im Griff behalten. Leider leide ich nun seit etwa drei Monaten zudem unter einer Depression, gegen die mir mein Arzt nun Citalopram verschrieben hat, was mir auch sehr gut hilft. Nun soll man aber ja keine Triptane während der Einnahme von Citalopram einnehmen, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden. Da reine Schmerzmittel aber meine Migräne nur bedingt dämpfen und der Alltag dann sehr schwer für mich ist, möchte ich Sie fragen, ob es ein Triptan gibt, dass in Kombination mit Citalopram eingenommen werden darf, oder ob Sie eine andere medikamentöse Kombination vorschlagen können.
    Ich danke Ihnen vorab für eine Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hanna Plank

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 19:53 Uhr

      Liebe Frau Plank,

      das Serotoninsyndrom spielt in der praktischen Therapie nach unseren Erfahrungen keine Rolle. Die Einnahme eines Antidepressivums in Verbindung mit einem Triptan ist nötig. Es geht darum, auf das theoretische Problem hinzuweisen, um bei entsprechenden Symptomen zu intervenieren.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  24. Vinifera 5. Dezember 2016 um 16:05 Uhr

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,

    vielen Dank für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen.

    Ich bin 32 Jahre alt und habe eine chronische Migräne. Aktuell habe ich etwa 3 Tage Migräne, dann 1-2 Tage Ruhe und dann gehts wieder los. Zwischen den Attacken besteht eine leichte bis mittlere Migräne. Begleitet wird es stehts von Übelkeit, oftmals würgen, ab und an auch erbrechen, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit usw. Die Attacken werden oftmals begleitet von einschießenden Schmerzen am Trigemuns 1. und 3. Ast auf der Migräneseite. Ausgelöst werden kann dies durch trinken oder Luftzug.

    Als Prophylaxe wurden probiert:
    Topiramat bis 150 mg
    Amitriptylin
    Venlafaxin
    Botox
    Gabapentin
    Bisoprolol
    Nebivolol
    Stangyl (wurde nicht vertragen)
    Petadolex
    Migravent

    Aktuell nehme ich Gabapentin 3x600mg, Venlafaxin ret. 150mg, Petadolex, Migravent, Valdoxan 25mg.

    Die Betablocker kann ich nicht in ausreichender Dosierung anwenden, da sie starke Durchfälle (wird auch nach längerer Einnahme nicht weniger), Muskelschmerzen und Muskelschwäche verursachen, sodass ich nicht mehr ohne Schmerzen die Treppe zu meiner Wohnung (2. Etage) laufen kann.

    Topiramat brachte eine minimale Besserung, die aber nicht ausreichend war. Angenehm war, dass ich das Gefühl hatte „langsamer“ zu sein.

    Während des Absetzens von Amitriptylin wurde Topiramat eindosiert. Ich hatte das Gefühl, dass die Migräne in der Zeit wo beide Medikamente gleichzeitig verwendet wurden, eine Besserung da war. Meine damalige Neurologin hielt das für Zufall.

    Ich benötige eine neue Prophylaxe.

    1) Kann die gleichzeitige Einnahme von Amitriptylin und Topiramat Erfolg bringen, oder war es Zufall?
    2) Wird Zonisamid als Alternative zu Topiramat in der Migräne Prophylaxe eingesetzt und wäre dies ein lohnenswerter Versuch? (ich habe gelesen es hat eine stärkere Wirkung an spannungsabhängigen Calziumkanälen)
    3) Aufgrund meiner Depression ist die dämpfende Wirkung von Amitriptylin nicht ideal. Wären Clomipramin oder Desipramin eine Alternative?

    Ich weiß, dass eine Therapieänderung hier nicht erörtert werden kann. Ich habe in 2 Wochen einen Termin bei meinem Schmerztherapeuten und möchte gerne selbst Ideen mitbringen und gut vorbereitet sein.

    Ergänzend: meine Tante hat Parkinson. Daher kam für mich Flunarizin bisher nicht in Frage.
    Aufgrund meines BMI von über 30 möchte ich Valproinsäure wenn möglich vermeiden.

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Vinifera

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 20:00 Uhr

      Liebe Vinifera,

      die gleichzeitige Einnahme von Amitriptylin und Topiramat kann eine erhöhte Wirksamkeit möglich machen.

      Bezüglich Zonisamid gibt es keine kontrollierten Daten zur Wirksamkeit in der Migränevorbeugung.

      Bei einer Depression ist der Einsatz von Topiramat ungünstig, der Wirkstoff kann Depression und Angst erhöhen. Für die Behandlung der Depression gibt es verschiedenste Möglichkeiten, die je nach dem Einzelfall ausgewählt werden können. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur auf eine medikamentöse Vorbeugung setzen. Erfahrungsgemäß kann dies ein wichtiger Bestandteil in der Vorbeugung sein, die Vorbeugung durch Wissen, Information und Verhaltensanpassung, Entspannung sowie Tagesplanung und vieles andere mehr sind jedoch sehr bedeutsame Therapiebausteine.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  25. anedli 5. Dezember 2016 um 16:17 Uhr

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,

    ich habe seit 4 Wochen ein Hörgerät (Im-Ohr-Gerät) und hatte in diesem Zeitraum deutlich mehr Spannungskopfschmerzen und Migräne. Ist es möglich, dass die Nerven durch die Gewöhnung an das veränderte Hören angespannt/gestresst sind? Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen.
    Anna

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 20:04 Uhr

      Liebe Anedli,

      ein neues Hörgerät kann durch eine veränderte akustische Stimulation des Nervensystems die Häufigkeit von Kopfschmerzen erhöhen. Nach Gewöhnung an den neuen Höreindruck kann sich dieses wieder legen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  26. Islay 5. Dezember 2016 um 16:40 Uhr

    Meine Frage: können Triptane „süchtig machen“?

    Ich bin 52 Jahre und habe ca. 10-12 Migränetage pro Monat ( seit 2003) und schaffe es gerade immer so an nicht mehr als 10 Tagen Schmerzmittel besonders nicht mehr als 10 Triptane zu nehmen.

    Folgende Beobachtung: wenn ich zu Beginn einer Attacke nur Ibuprofen und Novalgin nehme geht der Kopfschmerz nie ganz weg, die Attacke dauert dann meist nur 2-3 Tage ( ist aber schlechter/ gar nicht auszuhalten)

    Nehme ich gleich ein Triptan geht der Schmerz innerhalb von 2 h weg, kommt aber zuverlässig nach 24 h wieder. Ich muss dann bis zu 5 Tagen lang das Triptan alle 24 h nehmen, sonst wird der Schmerz richtig intensiv ( volle Attacke), die letzten zwei Tage ist es eher ein recht dumpfer Dauerschmerz, der trotz Triptan manchmal nicht mehr weggeht. So habe ich das Gefühl, dass das Triptan für eine Verlängerung der Attacke sorgt. 5- tägige echte Migräneattacken sind doch ungewöhnlich, oder?

    Ist dieses Phänomen bekannt und gibt es eine Erklärung dafür?

    Gibt es eine Möglichkeit, die Attackendauer zu verkürzen? Die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen oder auch von Dimenhydrinat mit dem Triptan hat nichts genutzt.

    Ich wechsel während einer Attacke ab mit Naramig, Allegro und Relpax, habe aber nicht das Gefühl, dass das etwas bringt.

    Danke für Ihre Zeit, die hier gestellten Fragen auch der anderen sind für mich immer sehr interessant und hilfreich.

    Mit lieben Grüßen, Islay

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 20:05 Uhr

      Liebe Islay,

      Triptane machen nicht süchtig. Sie schieben auch nicht die Attacke hinaus. Sie stoppen die Freisetzung von bestimmten Entzündungsfaktoren. Hört ihre Wirkung nach 4-8 Stunden auf, kehrt der Kopfschmerz wieder. Nimmt man die Triptane jedoch an 10 und mehr Tagen im Monat ein, stellt sich die Empfindlichkeit der Rezeptoren im Körper um. Lässt man dann das Triptan weg, tritt aufgrund des Mangels des Wirkstoffes eine überschießende spontane Empfindlichkeit auf mit der Folge, dass die Kopfschmerzen erneut einsetzen. Dieses Phänomen wird als Rebound-Kopfschmerz bezeichnet, ein Rückschlagkopfschmerz, der dann zur erneuten Einnahme des Triptans führen kann und letztlich die Grundlage des Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes wird.

      In Ihrer Situation sollten Sie versuchen, durch Optimierung der Migränevorbeugung durch Verhalten sowie möglicherweise durch die Wirkung einer medikamentösen Vorbeugung die Häufigkeit als auch die Dauer der Migräne zu reduzieren.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  27. Anne 5. Dezember 2016 um 17:00 Uhr

    Sehr geehrter Prof. Göbel,

    ich habe eine Frage zur Beendigung eines Migränestatus. Sollte die erste Kortisongabe ausreichend sein, um die Migräne zu beenden? Unter der anfänglicher Gabe von 100 mg Prednisolon existiert bei mir Migräne etwas abgeschwächt weiter, besonders am Nachmittag nehmen die Schmerzen wieder stark zu. Ist eine zweite geringere Gabe empfehlenswert (30 mg)?
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße nach Kiel

    Anne

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 20:05 Uhr

      Liebe Anne,

      zur Kupierung eines Status migraenosus kann Prednisolon 100 mg auch an einem zweiten oder gar dritten Tag gegeben werden. Ein Ausschleichen ist bei dieser kurzfristigen Gabe in der Regel nicht erforderlich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  28. Haykka 5. Dezember 2016 um 17:27 Uhr

    Lieber Herr Prof. Göbel,

    ich habe eine Frage und würde mich sehr freuen, wenn Sie diese kurz beantworten könnten – vielleicht profitieren ja auch andere migräne-schmerzgeplagte Leserinnen/Leser. Ich nehme seit ungefähr 4 Monaten regelmäßig und aus guter Quelle folgende Nahrungsergänzungsmittel ein: Omega 3 Lachsöl, Schwarzkümmelöl, Vitamin D und stelle eine signifikante Verbesserung meiner Migräneanfälle fest (auch im Vergleich zu jahrelanger medikamentöser Prophylaxe). Dies kann man auch im Schmerztagebuch wirklich auffällig ersehen. Sind meine Beobachtungen lt. Ihrer Einschätzung auf die NEM (besonders Omega 3) zurückzuführen bzw. haben Sie ähnliche Erfahrungen? Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihre Beantwortung meiner Frage und würde mich freuen, wenn vielleicht der/die Eine oder Andere ähnliche positive Erfahrungen machen könnte. Ihnen allen hier wünsche ich eine helle, warme Adventszeit und glanzvolle, wunderschöne Weihnachten. Viele liebe Grüße von Haykka…

    • Hartmut Göbel 5. Dezember 2016 um 20:06 Uhr

      Liebe Haykka,

      eine bewusste Ernährung, die insbesondere regelmäßig und nach den wissenschaftlichen Empfehlungen durchgeführt wird, kann per se das Risiko für Migräne reduzieren. Studien, die belegen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Lachsöl, Schwarzkümmelöl oder Vitamin D die Migränehäufigkeit reduzieren, sind nicht bekannt. Im Einzelfall kann dies immer denkbar sein. Die regelmäßige Ernährung mit essentiellen Fettsäuren ist aus gesundheitlicher Sicht zu befürworten. Möglich ist dies, wenn man regelmäßig Fisch konsumiert. Eine ausgeglichene Ernährung scheint mir sinnvoller zu sein, als spezielle Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  29. Bettina Frank - Admin 5. Dezember 2016 um 17:48 Uhr

    Der Chat ist jetzt geschlossen, Fragen können nicht mehr eingestellt werden. Im Laufe des Abends werden die Fragen beantwortet, neue Fragen bitte nicht mehr einstellen während der Zeit der Beantwortung. Danke!

  30. Alex 5. Dezember 2016 um 20:28 Uhr

    Hallo,

    ich habe dieses Forum beim googlen nach Informationen für Gleichstellungsgründe bei starker Migräne gefunden.

    Ich habe übelst starke Migräne und Tinnitus sowie inzwischen depressive Störungen aufgrund der anhaltenden Beschwerden. Mein Arbeitgeber hat bisher nicht auf meine Beschwerden mit erleichternden Maßnahmen reagiert, somit habe ich beim Versorgungsamt erstmalig incl. erfolglosem Einspruch einen Gesamt GDB von zumindest 40 erwirken können. GDB30 für Migräne und GDB20 für Tinnitus.

    Ich möchte nun schnellstmöglich die Gleichstellung erhalten, habe aber dass Problem dass ich nicht weiß was ich hier angeben muss bzw. welche Formulierung „wasserfest“ ist so dass ich die Gleichstellung auch in jedem Fall erhalten werde. Ich möchte nicht das Risiko eingehen, dass der Antrag abgelehnt wird und benötige daher dringend Hilfe bei der richtigen Formulierung etc. Mein Personalrat und Schwerbehindertenvertretung sind genau so ratlos wie ich wie man den Antrag am besten begründen kann.

    Ich habe leider einen Arbeitgeber der über „Leichen geht“ und dem die Belange seiner Mitarbeiter primär egal sind. Für mich ist es dennoch wichtig meinen Arbeitsplatz zu behalten und möchte dies mit der Gleichstellung einwenig mehr sichern. Ich arbeite im öffentlichen Dienst.

    Mein Ziel ist nach der Gleichstellung die Erlangung eines GDB von minimum 50, dieser würde mir vom Beschwerdebild momentan auch zustehen, laut Beschwerden sogar mindestens 60. Leider ist das Versorgungsamt anderer Meinung.

    Primär zählt für mich aber jetzt aktuell erst einmal die Gleichstellung!

    Wie bitte formuliere ich das nun, wer kann mir helfen, wen kann ich fragen, ich bin inzwischen sehr verzweifelt.

    Vielen Dank
    Alex

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