Bilder, Videos, Geschichten zum Advent und Neujahrswünsche

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  • Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Unser Weihnachtsmarkt ist schon eröffnet, alle Buden sind schon bestückt und das Adventsgeschäft hat begonnen. Passend dazu hatte es auch geschneit, allerdings recht feucht. 😉

    Ingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 40

    Oh, ich freue mich auch so auf den 1.Advent . Morgen gehts Los es wird geschmückt . Der Adventskranz ist schon fertig . Allen eine schöne besinnliche vor Weihnachtszeit.

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Was der Schnee doch ausmacht! Bis gestern war ich noch überhaupt nicht in adventlicher Stimmung, aber jetzt, wo draußen alles weiß ist, freue ich mich auch darauf, am Wochenende eine vorweihnachtliche Atmosphäre in meine Wohnung zu zaubern. 🙂 Am liebsten habe ich Kerzen in allen Variationen und Fensterschmuck (Sterne u.ä.)! 🙂

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Ich liebe die vorweihnachtliche Zeit.
    Bei der Deko muß ich mich immer bremsen damit es nicht zuviel wird .Wenns draußen kalt und dunkel ist ….drinnen überall die kleinen Lichter brennen …der Kachelofen brennt.Herrlich.
    Keine Zeit des Jahres genieße ich so wie diese.

    Anonym
    Beitragsanzahl: 1354

    GuMo Conny! Ich liebe die Adventszeit auch sehr.
    Bei uns dekoriert allerdings mein Mann das Haus.
    Mir reicht es schon, dass ich das im Kindergarten machen darf.
    Ebenso hat er früher, als die Kinder klein waren, mit ihnen die Kekse gebacken.
    Ich hatte da keine Lust mehr zu.
    Ich habe dann nur noch genossen 🙂
    Dusty

    marion
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 123

    Bei uns ist die weihanchtliche Zeit auch die schönste. Da ich am 22. November Geburtstag habe, fangen wir meistens schon um diese Zeit das Dekorieren an.
    Da geht es uns wie Dir, Conny. Ich muß mich da auch meist bremsen. Ich würde am liebsten das ganze Haus mit vielen schönen Sachen zudekorieren. Aber mein Mann hat ja da auch noch ein Veto-Recht 🙂 Und wenn man dann auf den ein oder anderen kleinen Weihnachtsmartk geht (die großen gefallen mir meist nicht und ich halte auch den vielen Trubel bzw. die vielen Menschen kaum aus), nen leckeren heißen Pflaumenwein trinkt und sich an den Buden, Lichtern und einfach dem Schönen erfreuen kann.

    Hallo Dusty, das finde ich ja gut das ich nicht die einzige bin die keine Plätzchen backen will. Machte sonst auch immer mein Mann mit den Kindern. In diesem Jahr versucht sich unsere Tochter mal an dieser Kunst. ich backe zwar unheimlich gerne, aber Plätzchen backen ist nichts für mich.

    Wünsche Euch allen einen schönen 1.Advent
    Marion

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Während bei Euch der Schnee sanft rieselt, tobt bei uns der Sommerwind.
    Wenn jemand Lust hat, Bilder zu schicken von Euren hübsch dekorierten Häusern, lasse ich mich gerne anstecken von der Weihnachtsstimmung! 😉

    Liebe Grüße
    Ulrike

    andrea68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 429

    bei uns ist es genauso liebe ulrike, einfach grauenhaft habe überhaupt keine Adventstimmung. Liebe Grüße aus dem grauen österreich Andrea

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Ich schicke ein bisschen Schnee zu dir, Ulrike! 😉
    smileys
    Unvorstellbar, dass bei euch gerade Sommer ist! Du musst ja in einer komplett anderen Stimmung sein als wir hier!

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Wie lieb von Dir! 🙂
    Und wieder sooo schöne Musik und Bilder.
    Ja, es ist schon komplett anders mit der Stimmung hier und ich bin ehrlich gesagt froh, daß ich über Weihnachten hier bin.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich!
    Ulrike

    andrea68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 429

    hallo Ulrike, wo bist du denn das bei dir der sommerwind bläst?

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Wir leben in Südafrika. Und der Sommerwind hat sich zu einem richtigen Sturm entwickelt. Blauer Himmel und die Bäume biegen sich, unglaublich! Aber jetzt ist es durch. Windstille. Genau richtig für das Gospelkonzert heute abend! 🙂

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Startet alle gut in den Advent. Mit etwas Glück bekommen wir heute auch noch einen Adventskalender eingebaut. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 287

    Wir hatten gerade heute unseren ersten Schnee hier, das war auch ein schöner Einstieg in den Advent 🙂

    LG
    MiRi

    Sonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    Wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Liebe Bettina,
    „Mit etwas Glück bekommen wir heute auch noch einen Adventskalender eingebaut.“ Oooh, da bin ich aber sehr gespannt und voller Vorfreude!! 🙂
    LG, Josefine

    P.S.
    Darf ich auf einen Adventskalender – mit ansprechenden, schönen Texten – aufmerksam machen?
    http://www.seelenfutter.de (= eine meiner Lieblingsseiten)

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Sonne,

    das Bild ist wunderschön!

    Verrätst Du mir auch, wie Du das hier hingebastelt bekommen hast. Wir haben das heute auch schon mit einem Bild , leider erfolglos probiert.

    Dir auch eine schöne Adventszeit! 🙂
    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Super schön ist das Bild, liebe Sonne. 🙂

    @josefine und Ulrike: Danke für den Tipp, liebe Josefine. Nicht jede Seite lässt sich in WordPress einbauen, sonst hätte ich selbst schon einen eingestellt. Ist eine etwas knifflige Sache, das muss Prof. Göbel machen. Er ist unterwegs, hatte gestern so schlechtes Internet, dass sich keine Seite laden ließ. Heute wird er es nochmal versuchen und hoffentlich erfolgreich sein. 🙂

    Es gibt verschiedene Programme zum Hochladen der Bilder, liebe Ulrike und dann klappt das ganz einfach. Vielleicht lässt Du Deinen lieben Mann mal ran? 😉 Ich stelle gerne mit http://666kb.com/ ein. Man muss die Bilder nur vorher auf 666 kb verkleinern. Ist ein kostenloses Programm.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    @ulrike, Bettina: Auch ich habe Probleme mit dem Einstellen von Bildern (hab noch nie Bilder verkleinert o.ä.) und kann leider nicht meinen lieben Mann ranlassen, da ein solcher nicht existiert 😉 !! Ich versuche es später mal mit dem von dir genannten Programm, Bettina. Selbst ist die Frau, gell, Ulrike! 😉

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Arbeitest Du mit Microsoft, Josefine? Da gibt es den genialen Microsoft Picture Manager. Mit dem habe ich früher gerne gearbeitet, klappt super. Lade Dir den runter, wenn Du kein Programm zur Bildbearbeitung auf Deinem PC hast, dann klappt das auch ohne Mann. 😉

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Photoscape ist auch ganz gut 🙂

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Oh danke, mein Mann freut sich schon auf eine neue Aufgabe! ;), obwohl er ein Microsoft-Ablehner ist, um es mal höflich zu sagen. Er liebt es , mit Linux zu arbeiten. Ich werde ihn aber schon dazu kriegen. Aber Bilder verkleinern kann ich schon allein! 😉 Mit einem Programm IrfanView.
    @ Josy: Falls Du wider Erwarten nicht klar kommst, kannst Du gerne in Kontakt mit mir treten. Zusammen kriegen wir das hin. ! 🙂

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Und jetzt haben wir dank Prof. Göbel auch einen Adventskalender. 😀

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Guten Morgen zusammen!
    Ach, ich freu mich so über den schönen Adventskalender! 😀 Da werd ich wieder zum Kind und bin jeden Tag gespannt, was hinter dem „Türchen“ wohl versteckt ist. Einfach toll!
    Herzlichen Dank, Herr Prof. Göbel!!
    Liebe Grüße, Josefine

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Einen schönen 1 Advent wünsch ich euch.
    Bettina ich hoffe es ist ok wenn ich eine Geschichte poste

    Interview mit dem Weihnachtsmann
    Eine vorweihnachtliche Betrachtung

    Es hatte schon wieder geklingelt. Das neuntemal im Verlauf der letzten Stunde! Heute hatten, so schien es, die Liebhaber von Klingelknöpfen Ausgang. Mürrisch rollte ich mich türwärts und öffnete.

    Wer, glauben Sie, stand draußen? Sankt Nikolaus persönlich! In seiner bekannten historischen Ausrüstung. „Oh“, sagte ich. „Der eilige Nikolaus!“ – „Der heilige, wenn ich bitten darf. Mit h!“ Es klang ein wenig pikiert. „Als Junge habe ich Sie immer den eiligen Nikolaus genannt. Ich fand’s plausibler.“ – „Sie waren das?“ – „Erinnern Sie sich denn noch daran?“ – „Natürlich! Ein kleiner hübscher Bengel waren Sie damals!“

    „Klein bin ich immer noch.“ – „Und nun wohnen Sie also hier.“ – „Ganz recht.“ Wir lächelten resigniert und dachten an vergangene Zeiten.

    „Bleiben Sie noch ein bißchen!“ bat ich. „Trinken Sie noch eine Tasse Kaffee mit mir!“ Er tat mir, offen gestanden, leid.

    Was soll ich Ihnen sagen? Er blieb. Er ließ sich herein. Erst putzte er sich am Türvorleger die Stiefel sauber, dann stellte er den Sack neben die Garderobe, hängte die Rute an einen der Haken, und schließlich trank der mit mir in der Wohnstube Kaffee.

    „Zigarre gefällig?“ – „Das schlag ich nicht ab.“ Ich holte die Kiste. Er bediente sich. Ich gab ihm Feuer. Dann zog er sich mit Hilfe des linken den rechten Stiefel aus und atmete erleichtert auf. „Es ist wegen der Plattfußeinlage. Sie drückt niederträchtig.“ – „Sie Ärmster! Bei Ihrem Beruf!“ – „Es gibt weniger Arbeit als früher. Das kommt meinen Füßen zupaß. Die falschen Nikoläuse schießen wie die Pilze aus dem Boden.“

    „Eines Tages werden die Kinder glauben, daß es Sie, den echten, überhaupt nicht mehr gibt.“ – „Auch wahr! Die Kerls schädigen meinen Beruf! Die meisten von denen, die sich einen Pelz anziehen, einen Bart umhängen und mich kopieren, haben nicht das mindeste Talent! Es sind Stümper!“ – „Weil wir gerade von Ihrem Beruf sprechen“, sagte ich, „hätte ich eine Frage an Sie, die mich schon seit meiner Kindheit beschäftigt. Damals traute ich mich nicht. Heute schon eher. Denn ich bin Journalist geworden.“ – „Macht nichts“, meinte er und goß sich Kaffee zu. „Was wollen Sie seit Ihrer Kindheit von mir wissen?“ – „Also“, begann ich zögernd, „bei Ihrem Beruf handelt es sich doch eigentlich um eine Art ambulanten Saisongewerbes, nicht? Im Dezember haben Sie eine Menge Arbeit. Es drängt sich alles auf ein paar Wochen zusammen. Man könnte von einem Stoßgeschäft reden. Und nun …“ – „Hm?“ – „Und nun wüßte ich brennend gern, was Sie im übrigen Jahr tun!“

    Der gute alte Nikolaus sah mich einigermaßen verdutzt an. Er machte fast den Eindruck, als habe ihm noch niemand die so naheliegende Frage gestellt. „Wenn Sie sich nicht darüber äußern wollen …“ – „Doch, doch“, brummte er. „Warum denn nicht?“ Er trank einen Schluck Kaffee und paffte einen Rauchring. „Der November ist natürlich mit der Materialbeschaffung mehr als ausgefüllt. In manchen Ländern gibt’s plötzlich keine Schokolade. Niemand weiß wieso. Oder die Äpfel werden von den Bauern zurückgehalten. Und dann das Theater an den Zollgrenzen. Und die vielen Transportpapiere. Wenn das so weitergeht, muß ich nächstens den Oktober noch dazunehmen. Bis jetzt benutze ich den Oktober eigentlich dazu, mir in stiller Zurückgezogenheit den Bart wachsen zu lassen.“

    „Sie tragen den Bart nur im Winter?“ – „Selbstverständlich. Ich kann doch nicht das ganze Jahr als Weihnachtsmann herumrennen. Dachten Sie, ich behielte auch den Pelz an? Und schleppte 365 Tage den Sack und die Rute durch die Gegend? Na also. – Im Januar mache ich dann die Bilanz. Es ist schrecklich. Weihnachten wird von Jahrhundert zu Jahrhundert teurer!“ – „Versteht sich.“ – „Dann lese ich die Dezemberpost. Vor allem die Kinderbriefe. Es hält kolossal auf, ist aber nötig. Sonst verliert man den Kontakt mit der Kundschaft.“ – „Klar.“ – „Anfang Februar lasse ich mir den Bart abnehmen.“

    In diesem Moment läutete es wieder an der Flurtür. „Entschuldigen Sie mich, bitte?“ Er nickte. Draußen vor der Tür stand ein Hausierer mit schreiend bunten Ansichtskarten und erzählte mir eine sehr lange und sehr traurige Geschichte, deren ersten Teil ich mir tapfer und mit zusammen-gebissenen Ohren anhörte. Dann gab ich ihm das Kleingeld, das ich lose bei mir trug, und wir wünschten einander auch weiterhin alles Gute. Obwohl ich mich standhaft weigerte, drängte er mir als Gegengeschenk ein halbes Dutzend der schrecklichen Karten auf. Er sei, sagte er, schließlich kein Bettler. Ich achtete seinen schönen Stolz und gab nach. Endlich ging er.

    Als ich ins Wohnzimmer zurückkam, zog Nikolaus gerade ächzend den rechten Stiefel an. „Ich muß weiter“, meinte er, „es hilft nichts. Was haben Sie denn da in der Hand?“ – „Postkarten. Ein Hausierer zwang sie mir auf.“ – „Geben Sie her. Ich weiß Abnehmer. Besten Dank für Ihre Gastfreundschaft. Wenn ich nicht der Weihnachtsmann wäre, könnte ich Sie beneiden.“

    Wir gingen in den Flur, wo er seine Utensilien aufnahm. „Schade“, sagte ich. „Sie sind mir noch einen Teil Ihres Jahreslaufs schuldig.“ Er zuckte die Achseln. „Viel ist im Grunde nicht zu erzählen. Im Februar kümmere ich mich um den Kinderfasching. Später ziehe ich auf Frühjahrsmärkten umher. Mit Luftballons und billigem mechanischen Spielzeug. Im Sommer bin ich Bademeister und gebe Schwimmunterricht. Manchmal verkaufe ich auch Eiswaffeln in den Straßen. Ja, und dann kommt schon wieder der Herbst – und nun muß ich wirklich gehen.“

    Wir schüttelten uns die Hand. Ich sah ihm vom Fenster aus nach. Er stapfte mit großen, hastigen Schritten durch den Schnee. An der Ecke Ungerstraße wartete ein Mann auf ihn. Er sah wie der Hausierer aus, wie der redselige mit den blöden Ansichtskarten. Sie bogen gemeinsam um die Ecke. Oder hatte ich mich getäuscht? Eine Viertelstunde danach klingelte es schon wieder. Diesmal erschien der Laufbursche des Delikatessengeschäftes Zimmermann Söhne. Ein angenehmer Besuch! Ich wollte bezahlen, fand aber die Brieftasche nicht gleich. „Das hat ja Zeit, Herr Doktor“, meinte der Bote väterlich. „Ich möchte wetten, daß sie auf dem Schreibtisch gelegen hat!“ sagte ich. „Nun gut, ich begleiche die Rechnung morgen. Aber warten Sie noch, ich bring‘ Ihnen eine gute Zigarre!“ Die Kiste mit den Zigarren fand ich auch nicht gleich. Das heißt, später fand ich sie ebensowenig. Die Zigarren nicht. Die Brieftasche auch nicht. Das silberne Zigarettenetui war auch nicht zu finden. Und die Manschettenknöpfe mit den großen Mondsteinen und die Frackperlen waren weder an ihrem Platz noch sonstwo. Jedenfalls nicht in meiner Wohnung.

    Ich konnte mir gar nicht erklären, wohin das alles geraten sein mochte. Es wurde trotzdem ein stiller hübscher Abend. Es klingelte niemand mehr. Wirklich, ein gelungener Abend. Nur irgend etwas fehlte mir. Aber was? Eine Zigarre? Natürlich! Glücklicherweise war das goldene Feuerzeug auch nicht mehr da. Denn das muß ich, obwohl ich ein ruhiger Mensch bin, bekennen: Feuer zu haben, aber nichts zum Rauchen im Haus, das könnte mir den ganzen Abend verderben!

    von Erich Kästner

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Ein kleiner Baumwollfaden

    Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er nicht ausreicht, so, wie er war. „Für ein Schiffstau bin ich zu schwach“, sagte er sich, „und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich – und ich selbst mich am wenigsten.“

    So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

    Währenddessen läuft draußen in der kalten Nacht ein Klümpchen Wachs in der Dunkelheit umher. „Für eine dicke Weihnachtskerze bin ich viel zu klein“, jammerte es, „und wärmen kann ich kleines Ding alleine auch niemanden. Um Schmuck für eine tolle Kerze zu sein, bin ich zu langweilig. Ach, was soll ich denn nur tun, so alleine in der Dunkelheit?“

    Da kommt das kleine Klümpchen Wachs am Häuschen des Baumwollfadens vorbei! Und da es so sehr fror und seine Angst so riesig war, klopfte es schüchtern an die Tür. Als es den niedergeschlagenen Baumwollfaden sah, kam ihm ein wunderschöner Gedanke. „Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab’ eine Idee. Wir beide tun uns zusammen. Für eine große Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zur kurz und ich hab dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!“

    Ein kleines Lächeln huschte über das Gesicht des Baumwollfadens und er wurde plötzlich ganz glücklich. Er tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: „Nun hat mein Dasein doch einen Sinn.“

    Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten, für den einen oder anderen Lichtblick zu sorgen?!

    (Verfasser unbekannt)

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 287

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin auch noch ganz entzückt über den Adventskalender. Eine schöne Fundgrube voller Entdeckungen… 🙂

    LG
    MiRi

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    So, jetzt bin ich mal gespannt, ob das klappt mit dem Bild!
    Das ist also ein Adventskranz Stellenboscher Art. Ehrlich gesagt war mein Beitrag dabei, das Band herumzuwickeln 😉

    Und wie bitte schön, komme ich in den Adventskalender??? 😉

    Liebe adventliche Grüße
    Ulrike

    Anonym
    Beitragsanzahl: 1354

    Sehr hübsch. Immerhin hast Du etwas kreatives dazu beigetragen 🙂

    Einfach draufklicken, dann bist Du drin.

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Ulrike auch das band bändigen will gekonnt sein 😉

    links in der Spalte wo du auch die Suche findest …über der Ankündigung fürs nächste Forumstreffen 2013 ….da ist der Kalender ….klicken ..drin bist

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