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Allgemeines – medizinische Themen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Tag, 9 Stunden aktiv

In dieser Gruppe können wir über allgemeine medizinische Themen diskutieren, die nicht unbedingt und direkt mit Migräne in Zusammenhang stehen. Interessante Links und Informationen sind ebenfalls willkommen.

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Stoffwechsel im Gehirn nach absetzen von Antidepressiva (5 Antworten)

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  • Profilbild sifa vor 4 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,

    leider konnte ich zu dem Thema bisher nirgends was finden.

    Nun, seit einem Migräneanfall mit Aura vor einem halben Jahr weiß ich, dass ich unter Migräne leide. Ich habe mir bisher nie Gedanken über die Kopfschmerzen gemacht gehabt, obwohl sie auch sehr stark waren, und habe immer nur Ibuprofen / Paracetamol etc. eingenommen. Nun soll ich Amitritylin 10mg einnehmen. Ich hatte es versucht und litt unter Schlafstörungen und extremer Müdigkeit….

    Nun zu meiner eigentlichen Frage. Wenn man Antidepressiva über einen langen Zeitraum einnimt und dies dann irgendwann absetzt, ist der Serotoninspiegel der selbe wie vor der Einnahme der AD? Muss man dann sein leben lang AD einnehmen, wenn man an “Serotoninmangel” und somit an Migräne leidet, damit es einem gut geht? Oder passt sich der Stoffwechsel im Gehrin entsprechend an und behält den Zustand, den man während der Einnahme hatte, bei?

    Ich möchte dies wissen, ob sich der Versuch lohnt oder ich es lieber mit eher Migravent o.ä. versuchen sollte, da sind meine Bedenken geringer aufgrund der Nebenwirkungen.

    Ich hoffe dass man mir mehr dazu sagen kann. Mein Arzt ist nicht besonders gesprächig, bin nun auf der Suche nach einem neuen.

    Vielen Dank schonmal…

  • Profilbild regenbogen68 vor 4 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Sifa,

    willkommen hier im Forum! Du bekommst hier bestimmt Rat.
    Ich selbst kenne mich mit Deiner Prophylaxe nicht aus. Aber es melden sich bestimmt bald Forumsmitglieder, die dazu mehr wissen.

    Vielleicht könntest Du Dich in diesem Forum (Vorstellungsfaden) hier vorstellen und Dein Anliegen nochmals schildern:
    http://www.headbook.me/groups/mein-persoenlicher-migraeneverlauf/forum/

    Wie oft hast Du denn im Monat Migräne?
    Und was nimmst Du jetzt, wenn Du einen Anfall hast?
    Und wie lange nimmst Du die Prophylaxe jetzt schon? Du schreibst in der Vergangenheit – hast Du es nach kurzer Zeit wieder abgesetzt? Manchmal geben sich die Nebenwirkungen nach einiger Zeit.

    Eine gute ärztliche Betreuung ist wichtig; wenn Du Dich nicht optimal aufgehoben fühlst, ist es gut, wenn Du Dir einen neuen Arzt suchst.

    Hier kannst Du evt. auch noch schauen:
    http://www.headbook.me/groups/vorbeugung-mit-arzneimitteln/forum/

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 4 Monaten, 3 Wochen:

    Willkommen bei uns, liebe Sifa. :)

    Die wichtigen Fragen hat Dir Regenbogen schon gestellt.

    Prinzipiell hofft man, dass sich die leeren Speicher durch eine entsprechende Prophylaxe wieder füllen und dieser Zustand dann auch erhalten bleibt. Deshalb machen ja viele nach ca. 6 – 9 Monaten einen Auslassversuch, um zu sehen, ob man die Einnahme beenden kann.

    Ein Versuch (bei mehr als 10 Attacken im Monat) lohnt sich immer und Migravent (Classic) kannst Du unabhängig davon auf jeden Fall nehmen.

    Vielleicht findest Du in unserer Liste der Schmerztherapeuten einen in Deiner Nähe.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Jasmin vor 4 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo sifa,
    bei Amitrypt. hatte ich genau wie du Schlafstörungen und sogar mehr Migräne. Daraufhin habe ich immer gesagt, dass mir sowieso keine Prophylaxe hilft und schon gar kein Antid., da ich alle über einen Kamm geschoren habe. Auch ein Versuch mit Ergenyl scheiterte schon an der “Säuglingsdosis”.
    Nun nehme ich seit über einem Jahr Mirtazapin und es hilft mir tatsächlich insofern, als die Schmerzen nicht mehr so stark und langdauernd sind, auch sonst fühle ich mich damit wohler, außer dass ich morgens ein bisschen müde bin. Nun hatte ich gerade im Dez. einen Auslassversuch und die Schmerzen wurden wieder deutlich mehr, so dass ich nach Rücksprache mit meiner Ärztin nun die halbe Dosis nehme und die reicht nun tatsächlich, im Gegensatz zum letzten Jahr. So hoffe ich, dass ich es nähcstes Jahr vllt. ganz ohne schaffe.
    Ich kann dir auch nur raten,d ir aus der Liste auf dieser Homepage einen passenden Arzt auszusuchen, ich selbst habe auch eine gute Std. Anfahrt, muss aber nur selten in die Praxis und kann vieles telefonisch erledigen.
    Wie Bettina schon schrieb, kannst du Migravent in jedem Fall dazu nehmen, es zählt ja als Nahrungsergänzungsmittel.

    Alles Gute für Dich,
    Jasmin

  • Profilbild alioet vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Sifa, frohes neues Jahr.
    Ich nehme Amitriptylin seit 5 Jahren. Es war bisher das einzige Mittel was mich komplett beschwerdefrei gemacht hat. Aber leider immer nur für kurze Zeit. Der Körper gewöhnt sich daran. Dann bis Du nicht mehr so müde und leider läßt die Wirkung dann irgendwann nach so das Du höher dosieren mußt. Ich bin angefangen mit 10 mg war dann bei 50 mg. Jetzt bin ich bei 25 mg. Die Anfälle kamen irgendwann in der gleichen Zahl wieder. Jetzt habe ich durch andere Dinge weniger Migräne und will mich langsam ausschleichen. Das mache ich mit Amitriptylintropfen. 1 Tropfen gleich 2 mg. Jede Woche 1 Tropfen weniger. So merkt man eigentlich nichts vom runterdosieren.

    Alles Liebe alioet