Schwerbehinderung und Erwerbsminderungsrente

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EMR Antrag abgelehnt aber REHA Maßnahme angeboten. Wer hat Erfahrungen damit?

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  • Elke
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52
    #6582 |

    Hallo Ihr Lieben,
    beim EMR Antrag wurde abgelehnt und einen REHA Maßnahme angeboten. Der VdK sagt, es schwierig so ein Angebot abzulehnen, da ich ein Mitwirkungsrecht habe. Ich war ja bereits in der Schmerzklinik Kiel und habe ansonsten auch so gut wie alle Therapien und Methoden ausprobiert. Ich habe echt keine Lust auf eine REHA Maßnahme. Rausgerissen aus der Familie, und wieder die üblichen Sachen wie Gespräche, Entspannung, und und und ich brauche meine Umgebung!….Vielleicht habe ich auch Vorurteile, aber ich würde wenn dann nur in eine Kopfschmerzklinik gehen. So etwas bietet die Rentenversicherung aber nicht an. Habt ihr Erfahrungen mit REHA Einrichtungen und Migränetherapie? Oder wie habt ihr es geschafft die REHA zu vermeiden? Gruß Elke

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25328

    Liebe Elke,

    ich kann so gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Rehamaßnahmen bringen in aller Regel für die Migräne nichts, eventuell für die psychische Stabilität und um Entspannungsverfahren zu lernen oder zu vertiefen.

    Ich denke, dass Du Dich dieser Empfehlung nicht widersetzen kannst. Nach der Reha und weiterhin ohne Verbesserung kannst Du einen erneuten Antrag stellen.

    Vielleicht schreiben Dir noch Mitglieder mit Erfahrung zu diesem Thema.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo Elke,
    bei mir war das auch so, EU Rente abgelehnt und Reha-Maßnahme. Gehe mal gleich mit dem VdK in den Widerspruch und trete die Reha-Maßnahme an, auch wenn wir alle wissen, eine psychosomatische Reha bringt nicht.
    Ich war vorher auch in Kiel und hatte einen Befundbericht und war auf Medis eingestellt. Prof. Göbel hatte mir sogar noch ein Schreiben gemacht, dass so eine Reha ,,Blödsinn“ ist.
    In der Rehaklinik haben sie dann die Unterlagen aus Kiel gelesen und gemeint, das wäre nicht ausschlaggebend, sie hätten einen anderen Ansatz.
    Ich hatte vor dieser Reha noch einen Termin bei Dr. Heinze in der Ambulanz der Schmerzklinik. er hat mich dann erst mal mit Medikamenten vorsorgt, die ich mitnehmen sollte, falls ich dort keine Medis bekomme. In psychosomatischen Kliniken haben sie ja immer die Meinung, das wäre alles ,,psychisch“ und wollen mit Psychotherapie und Ergotherapie und Sporttherapie behandeln. Er hatte gesagt, ich solle immer wenn ich Migräne habe ins Schwesternzimmer gehen und sagen, dass ich mein Medikament brauche, weil ich einen Migräneanfall habe. Zu dieser zeit habe ich den Imigran injektpen benutzt weil nur noch dies wirkte.
    Erst mal hatten, die den gar nicht da, ich habe gesagt ich hätte noch eine Kartusche für den Notfall, diese werde ich dann benutzen, aber dann müssten sie Ersatzkartuschen bestellen. Ich wollte dann in mein Zimmer und spritzen, da haben die tatsächlich gesagt, ich müsse das im Schwesternzimmer machen. Da ich immer in den Oberschenkel spritze, habe ich das abgelehnt. Im Schwesternzimmer waren noch andere Patienten und ich habe gesagt, ich würde mir hier nicht die Hose ausziehen und spritzen, wenn ein Haufen Patienten rund um steht. Also bin ich ins Zimmer, gespritzt und mich hingelegt. Nach 10 min stand eine Schwester im Zimmer und meinte ich hätte jetzt Sporttherapie und müsse dort hingehen. Ich habe ihr dann klar gemacht, das ich jetzt so lange liegenbleibe bis der Migräneanfall vorbei ist und dann könnte ich vielleicht noch zu irgendeiner Therapie gehen, wenn es mir besser geht.
    Zu dieser Zeit hatte ich täglich Migräne ohne Unterbrechung, also bin ich dann zu den Schwestern um mir meine Ersatzkartusche Imigran abzuholen. Die haben das Ding immer die Runde gedreht und wollten mir nicht die zwei Ampullen geben, die dort drin sind, man kann die Kartusche nicht teilen. Also mussten sie mir die Kartusche mitgeben unter Widerwillen.
    Du solltest immer wenn Du Migräne oder Kopfschmerz hast, Dich im Schwesternzimmer melden und sagen, Du brauchst Dein Medikament und musst Dich hinlegen. Quäle Dich auf keinen Fall zu irgendeiner Therapie, die auf dem Plan steht, sonst kommt im Rehabericht, die Formulierung, der Patient ist arbeitsfähig und die EU Rent wird abgelehnt.
    Man muss gute Nerven haben um diese psychosomatischen Rehas zu überstehen, schon weil sie dort nicht einsehen, das Migräne eine neurologische Erkrankung ist.
    Als dann meine Ärztin im Gespräch zu mir sagte, sie glaube nicht, dass ich Migräne habe sondern ein Hypochonder sei, habe ich ihr gesagt, ich glaube nicht, dass ich mich noch weiter mit ihr unterhalten müsse, raus gegangen und Tür zu. Los geheult habe ich erst im Zimmer.
    Dann habe ich die Bfa angerufen und gefragt ob mir irgendwelche Nachteile entstehen wenn ich die Reha, abbreche und habe auch den Grund benannt.
    Ich habe dann meiner Ärztin gesagt, dass ich jetzt abreise und für mich diese Reha beendet ist, da ging ein Theater los, Stationsarzt, Oberarzt usw. sind mir dann hinterher gerannt und waren der Meinung ich dürfe das nicht.
    Mein Mann hat mich dann abgeholt und weg war ich, danach war ich noch Mal stationär in Kiel, das es mir so schlecht ging nach dieser ,,wunderschönen Reha.

    Aber ich habe dann die EU Rente bekommen, auch wenn ich ein Hypochonder bin.
    Du musst die Reha zwar machen, geht nicht anders, aber das steht man irgendwie durch und mache bloß nicht aus Pflichtgefühl , eine Therapie mit obwohl es Dir hundeelend geht. Das wird dann so ausgelegt, das Du arbeitsfähig bist.

    Ich hoffe ich habe Dir mit diesem Bericht etwas geholfen, so dass Du weißt was bei diesen Rehas so abgeht. Aber Du kannst auch Glück haben und die Klinik ist ok, aber das weiss man vorher ja nie.

    Pamela

    Ullibeere
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo Elke und Sternthaler, wenn ich das hier jetzt lese bekomme ich schon wieder starke Zweifel und Ängste ob ich das richtige getan habe. Ich habe mich ja nun im März endlich getraut mein Antrag für die EU abzugeben. Aber ich glaube nicht das ich stark genug bin das alles durchzustehen. Wenn ich nun noch eine Reha machen muss, Wochen von meiner Familie weg, ich leide extrem unter Heimweh und helfen tut es ja eh nichts dann könnte ich jetzt schon weinen. Es ist so schlimm, dass es kranken Menschen so schwer gemacht wird.

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo Ullibeere,
    ich weiss, dass ist sehr schwer, aber Du hast alles richtig gemacht. Mir ging es furchtbar in dieser Klinik, ich hätte die ganze Zeit heulen können. Mir hat es geholfen oft mit zu Hause zu telefonieren, ich habe sowieso fast die ganze Zeit runter gelegen mit Migräne. Natürlich hat der Stress dort in der Klinik, die ja ,,einen ganz anderen Ansatz“ zur Behandlung der Migräne haben, noch viel dazu beigetragen, dass es mir richtig schlimm ging.
    Ich habe mir jeden morgen gesagt, du musst dadurch, egal wie. Meine Migränefreundin hier aus dem Dorf, hatte das 1 Jahr vorher auch so durch, auch psychosomatische Klinik, bei Migräne, sie hatte mich schon darauf vorbereitet, was da kommt.
    Du schaffst das, suche Dir dort ein paar nette Menschen, denen es ähnlich geht, mit jemanden zu reden hilft oft.
    Ja, es wird kranken Menschen extrem schwer gemacht und das Ziel für diese Rehakliniken heißt, feststellen, dass Du arbeitsfähig bist. Manchmal hat man den Eindruck, die kriegen eine ,,Kopfprämie“. Ich kenne hier aus der Gegend 6 Frauen, die auch in Kiel waren und EU Rente beantragt hatten. Alle mussten zu so einer Reha fahren, es blieb keinem erspart, aber sie haben es alle geschafft und mit dem VdK hast Du auch Hilfe.
    Also Augen zu und durch, ich weiss, es ist schwer.

    Ganz liebe Grüße Pamela

    Ullibeere
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Danke liebe Pamela für die Nachricht, sie tat mir gut. Sobald ich Bescheid bekomme melde ich mich und hab wenn ich darf, sicher noch Fragen. Liebe Grüsse 🙂

    Trullalinchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 165

    Hallo Ullibeere,

    ich habe meine EM Rente bewilligt bekommen, nachdem ich im ABstand von vier Jahren zweimal zu einer psychosomatischen REHA war, bei der letzten 2011 hat mich mich dann nach viel hin- und her als kurzfristig arbeitsunfähig entlassen. Ich hatte enormes Glück mit der Psychologin dort, die hat nicht arbeitsfähig diagnostiziert, der Arzt meinte ich könne arbeiten.
    Aus beiden Meinungen zusammen wurde dann kurzfristig, dann habe ich sofort den Antrag auf EM Rente gestellt, ein Schreiben meiner Psychiaterin beigefügt und mich dauerhaft von der krankschreiben lassen. Bin wirklich alle zwei Wochen hin und habe der erklärt es geht nicht.
    Im November 2011 war ich dann in Kiel und nach dem Schreiben der super tollen Ärztin dort hat es dann geklappt, erst nur teilweise, dagegen habe ich sofort Wiederspruch eingelegt und nun ist sie befristet bis Juli 2014.
    Die Reha ansich war nicht so schlimm wie bei Pamela, ich hatte nette Kollegen und habe mich halt immer abgemeldet, wenn ich wegen Migräne nicht teilnehmen konnte.
    Migränemittel haben die dort aber nicht, nimm bloss alles mit.
    Ich habe die sechs Wochen zum Erholen vom Alltag genommen, hatte ja bis einen Tag vorher gearbeitet.

    Einige Sachen, die mich zu stark anstrengen (Joggen, Krafttraining usw. habe ich direkt abgelehnt.

    Du musst die REHA machen, vielleicht hast Du Glück und musst nicht soweit weg, dann kann dein Mann dich mal besuchen, meiner war auch zweimal da.
    Du schaffst das und dann nimmst du den VDK und wirst sehen, es klappt bestimmt mit der EM Rente.
    Viel Glück

    Liebe Grüsse
    Trullalinchen

    Elke
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Danke für eure Antworten. Ich werde die REHA machen und hatte heute schon das erste tolle Erlebnis. Ich rufe also bei der Rentenversicherung an und frage, ob es spezielle REHA Einrichtungen für Migräne Patienten gibt und da sagt doch die Frau zu mir: “ Migräne, dass hat doch was mit Verspannung zu tun, oder? Ich gucke mal…“ Ohje, die haben ja keine Ahnung!
    Ich glaube die haben keine Klinik für uns! Ich werde versuchen in die Heinrich-Heine-Klinik nach Potsdam zu kommen. Da war ich 2002 schon. Es ist schön dort….nur Migräne behandeln die dort, wie in den anderen phsychosomatischen auch….mit den üblichen Methoden wir Entspannung, Gespräche, Massagen, Bädern….

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Elke,

    vielleicht solltest Du auch mal eine Einrichtung für Schmerzpatienten allgemein ins Auge fassen. Ist schon traurig, wie unaufgeklärt die „wichtigen“ Stellen oft noch sind in Hinsicht Migräne.

    Ich glaube, es gibt eine Seite, wo die Kliniken der Rentenversicherungen aufgeführt sind. Ansonsten… Massagen, Bäder… ist ja auch nicht schlecht, wenn man es verträgt.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    PS: Gib mal bei Google Rentenversicherung Rehakliniken ein, da triffst Du auf ein Verzeichnis der Kliniken der RV.

    Elke
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Danke Happy für deinen Tipp. Ich hab den Antrag ausgefüllt und versuche das Beste daraus zu machen 😉 Heute ist es mir eh egal. Ich habe endlich nach 5 Tagen keine Migräne mehr!

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Elke,

    dann wünsche ich Dir noch schnell ein schönes Wochenende bei weiter freundlichem Köpfchen! 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Ullibeere
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo ihr Lieben 🙂 Ist es bei eine Reha so, dass man sich die Klinik aussuchen darf ? Und muss man 6 Wochen eine Reha machen oder 3 Wochen? Liebe Grüsse Ullibeere 🙂

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Ulli,

    generell schickt einen die Rentenversicherung irgendwo hin. Aber man kann Wünsche äußern. Am besten macht man das gleich bei der Beantragung. Soweit ich weiß, ist die Reha zunächst mal auf 3 Wochen beschränkt. Während der Reha wird dann entschieden, ob diese verlängert wird oder nicht.

    Eine Verlängerung ist eher selten, aber möglich. Ich war vor Jahren insgesamt 6 Wochen in Reha, das ist aber eher eine Seltenheit.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 164

    Ich war im letzten Jahr zur Reha, direkt für 5 Wochen. Der Rentenversicherungsträger hat mir die Klinik vorgeschlagen – doch leider war ich da falsch. Der Arzt kannte mein Triptan nicht … Ich habe die ganze Zeit gehofft, das es besser wird und habe mich nicht getraut abzubrechen. Doch es war vertane Zeit, die nur viel Stress für meine Familie gebracht hat.
    2 Wochen Verlängerung wurden mir dann noch angeboten, doch die hab eich dankend abgelehnt!
    Ich würde auf jeden Fall versuchen, darauf zu achten das eine Reha dort gemacht wird, wo die Leute Ahnung von der Migräne haben!

    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Hallo!
    Ich habe Eure Erfahrungen mit Reha interessiert verfolgt! Ich stehe nun auch an dem Punkt, eine Reha zu machen. Mein Krankengeld läuft in 5 Wochen aus und man sagte mir, vor einem Rentenantrag sei eine Reha sinnvoll. Jetzt wollte ich in die Runde fragen, ob vielleicht auch jemand eine Einrichtung kennt, die sich gut mit Migräne auskennt? Damit der Aufenthalt wenigstens Sinn macht! Ich würde mich über einen Tip sehr sehr freuen!
    Viele Grüsse von Evae

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Liebe Bettina,
    weisst du vielleicht, wo ich bei der Schmerzklinik nachfragen könnte, welche Rehaeinrichtungen sich mit Migräne und Schmerztherapie auskennen? Für Schmerztherapeuten haben sie ja netterweise extra eine Liste angefertigt. Gibt es so etwas auch für Rehaeinrichtungen, weil es ja anscheinend immer wieder nahegelegt wird erst eine Reha zu machen, bevor eine Rente in Betracht gezogen wird. So ist das bei mir jetzt auch und ich habe mich in der Gruppe Erwerbsminderung informiert, und da wurden die Rehaeinrichtungen als nicht informiert erfahren. Sie wussten wohl nicht mal, dass Migräne eine neurologische Erkrankung ist sondern haben sie psychosomatisch behandelt. Ich kenne die Ansätze der Psychosomatik und denke das macht die Reha sinnlos und uns Patienten sehr viel Stress in der Behandlung. Ich habe auch schon bei der Rentenversicherung nachgefragt, aber die hatten gar keine Ahnung. Hast du eine Idee dazu? Vielen Dank und liebe Grüsse von evae

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo evae,

    soweit ich weiss, hat die BfA keine Rehaeinrichtungen, die sich Migräne wirklich auskennen. Es werden alle Patienten zur psychosomatischen Reha geschickt, was ja wie wir wissen Blödsinn ist. Ich habe auch mal bei der BfA angerufen und gefragt, ob es denn noch nicht zu ihnen durchgedrungen ist, dass Migräne eine neurologische Erkrankung ist. Die Antwort war nein, für Migräne sind die psychosomatischen Rehakliniken vorgesehen. Natürlich spielen verhaltenstherapheutische Maßnahmen auch eine Rolle, aber so wie das in Kiel gemacht wird.

    In solchen Rehakliniken kriegste doch tatsächlich zu hören, du sollst dir diesen Spruch immer wieder sagen,, Die Migräne kommt, die Migräne geht und ich habe die Kontrolle“.
    Ich glaube bei einer richtigen Migräne würde ich die Kontrolle verlieren und diesem netten Therapeuten ,,die Ohren langziehen“.

    Ich weiss nicht, vielleicht sollte die BfA mal darüber offiziell informiert werden, dass sie hunderte Patienten mit Migräne zu solchen, für sie sinnlosen Rehamaßnahmen schickt. Vielleicht weiss unsere ,, Mutter Oberin““ Bettina, wie man die BfA mal über ihre Unkenntnis in Sachen Migräne aufklären kann.

    Liebe Grüße Pamela

    glückdererde
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 416

    Mutter Oberin! (?)

    Aber sonst stimme ich Dir zu.

    Liebe Grüße an Pamela und die anderen

    langeselend

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo Langeselend,

    voriges Jahr nach dem Forentreffen, hatten wir ja beschlossen, auf dem freien Platz an der Klinik ein Zentrum für Betroffene und deren Familien zu bauen, mit Eigenversorgung und anderen tollen Möglichkeiten. (War Spaß).
    Da einer das Sagen haben muss, wurde Bettina von mir zur ,, Mutter Oberin“ ernannt, ihre Aufgabe besteht darin die Arbeit zu verteilen.
    In diesem Zentrum ist für Dich bestimmt auch Platz, jeder macht das was er gut kann, ich wollte die Kühe melken und Kräuter anbauen.

    Nur wir haben ein Problem, das Geld, deswegen suchen wir ja eine Scheichin oder Oligarchin, die die Kosten übernehmen.

    Pamela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6558

    Ach, da kommen die Erinnerungen hoch. War das schön 😀 !!!

    Ich wollte das nötige Geschirr töpfern und dein Mann den Hausmeister geben.
    Aber ohne die nötige Scheichin ? 😉
    Und unsere „Mutter Oberin“, das war das und die Beste !!!
    Das Grundstück nebenan ist noch frei……. ;), vielleicht treffen wir ja noch eine Oligarchin. Gibt, glaub ich, mehr davon als Scheichinnen, die über ihr Geld verfügen dürfen.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25328

    Na fein, was für Pläne Ihr macht. 😉 Mutter Oberin … 😉

    Liebe Evae,

    Pamela hat ja einen Erfahrungsbericht beigesteuert, ich kann nichtmal das, da ich noch nie in Reha war und hoffentlich auch nie muss. Es gibt keine derartigen Listen, da es auch keine Rehaeinrichtung gibt, die Sinn für einen Migräniker machen würde.

    Lass von diesem Vorsatz ab, sonst wirst Du sicher enttäuscht werden. Sieh die Reha als Auszeit aus dem Alltag, vielleicht gibt es Schmerzbewältigungsseminare o.Ä. Nimm einfach mit, was für Dich hilfreich sein könnte und zieh es durch. 😉

    Bleib aber selbstbewusst, lass Dir nichts einreden, Dich nicht in die Psycho-Ecke schieben wegen der Migräne und im besten Falle kannst Du sogar noch ein wenig Aufklärung betreiben. Nötig haben sie wahrscheinlich alle.

    LIebe Grüße
    Bettina

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Liebe bettina, lieber sternthaler, liebe langeselend, liebe julia,
    habt ganz vielen dank für eure amüsanten und informativen antworten!
    ich würde auch mitmachen in der Lebensgemeinschaft und könnte Malen, tanzen und verrücktes nähen anbieten. Bodenständige Qualitäten sind eher rar bei mir, aber die sind ja auch schon gut abgedeckt…
    es ist nicht zu fassen, dass wir da durch diese sinnlosen rehas durchmüssen. wer hat sich sowas ausgedacht und warum wird sowas finanziert?
    ich bin manchmal ziemlich frustriert wohin die migräne mein leben lenkt und dass ich meine ärtze, sachbearbeiter und therapeuten aufklären muss…sollte es nicht anders herum sein? vorallem, dass einem so wenig geglaubt wird ist übel!
    vielen dank euch nochmal und grüsse! evae

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25328

    Vieles im Gesundheitssystem macht leider keinen Sinn und wir können nur kopfschüttelnd zusehen. Unser Geld fließt teilweise in Kanäle, wo es einfach nur sinnlos versinkt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Was ist verrücktes Nähen? 😉

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Liebe Bettina,
    verrücktes Nähen ist Nähen ohne Sinn und Verstand und so siehts auch nachher aus…Hauptsache es macht Spass und rattert…na kannst du Dir was drunter vorstellen?
    Ein paar der Ergebnisse haben überraschenderweise schon Freunde erworben…aber so ganz in die Öffentlichkeit kann man die Objekte nicht bringen…eher was für verrückte Liebhaber…Gruss eva

    Sanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 316

    Hallo Eva

    Es gibt eine Reha Klinik für Migräne und Kopfschmerzen….
    Schicke Dir eine pn.
    Aber ohne Gewähr 😉
    Eine Bekannte war dort.

    Lg sanni

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Hallo Sanni,
    oh vielen dank- hab deinen Beitrag jetzt erst gelesen. Klingt ganz gut finde ich. war deine bekannte zufrieden? Gruss eva

    Mella Krümmelcookie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 48

    Hallo,

    ich klinke mich hier mal mit ein.
    Ich gebe in den nächsten Tagen meinen EM Antrag ab und hoffe, dass ich nicht mehr in eine Reha muss. Den VdK hier vor Ort kann man eine Pfeiffe rauchen. Ich war am Donnerstag da und habe mich hinterher so extrem über diese „Dame“ aufgeregt, dass ich eine Migräne bekommen habe… Menno, so war das nicht gedacht. Also wenn es bei mir zu einem Widerspruch kommt, muss ich auf meinen Onkel (Rentenberater) und meinen Stiefvater (mein persönlicher Schreiberling) vertrauen. Die können sowas.
    Da ich auch orthopädisch eine Großbaustelle bin, durfte ich damals in eine orthopädische Rehaklinik. Die erste habe ich nach 3Tagen abgebrochen, da ich mich durch die „Therapie“ vor Schmerzen gar nicht mehr bewegen konnte und nur noch geheult habe. Das war Horror. Hatte dann auch den Ärger, wie ich mit meinen 22 Jahren zu einer Stationsärztin bin und ihr verklickert habe, dass denen ihr Therapieplan sowas von kontraproduktiv ist etc. Bin dann noch am gleichen Abend abgereist.
    Danach kam ich in die Elfenmaar Klinik nach Bad Bertrich und die hat mir sehr gut getan. Auch wenn sie mir körperlich nichts gebracht hatte, konnte ich die Seele mal baumeln lassen. Hätte vorher nicht gedacht, dass ich das so gut kann.
    Ich hoffe, dass ich jetzt aber nicht mehr in eine Reha muss. Meine Kinder haben alle Fell und vier Beine und wir würden uns sehr schmerzlich vermissen, wenn ich etliche Wochen von denen getrennt wäre.
    Ich bin gespannt was kommt und drücke euch allen im Behördendschungel die Daumen

    LG Mella

    Sanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 316

    Liebe Eva

    Bei meiner Bekannten konnten sie leider nicht helfen.
    Es liegen bei ihr aber auch besondere Umstände vor, dass sie vieles nicht nehmen kann an Medis.
    Ihr tat einfach auch die Erholung ganz gut .

    Lieben Gruß
    Sanni

    Ullibeere
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo Ihr Lieben,
    Nun hab ich vor ein paar Tagen auch eine Ablehnung wegen der Erwerbsminderungsrente bekommen.
    Ich erfülle nicht die medizinischen Voraussetzungen. 🙁
    Einen Antrag für eine Reha haben sie auch gleich mitgeschickt.
    Nun hab ich noch mal eine Frage, ich habe am Montag einen Termin beim
    Vdk gemacht, weil ich merke Unterstützung kann jetzt nicht schaden.
    Natürlich werde ich einen Widerspruch einlegen.
    Wir haben aber auch eine Rechtschutzversicherung mit Berufsrechtsschutz,
    Unterstützen die einen genauso wie der Vdk ?
    Ich werde es morgen erst klären können, aber mache mir nun schon das Wochenende, wieder die ganze Zeit Gedanken.
    Vielleicht kann mir einer von Euch ja weiter helfen. 🙂
    Lg Ullibeere 🙂

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