Schwerbehinderung und Erwerbsminderungsrente

Schwerbehinderung und Erwerbsminderungsrente

Schwerbehindertenbescheid bei chronischer Migräne und Spannungskopfschmerzen nur 20 Prozent!

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  • monalisa45
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    Beitragsanzahl: 129

    Hallo,

    ich habe heute meinen Bescheid wegen meiner chronischen Migräne und chronischen Spannungskopfschmerzen bekommen. Ich bekomme nur 20 Prozent, trotz des Entlassberichts der Schmerzklinik. Wie bekomme ich jetzt meine 50 Prozent? Ich hatte meinen Kopfschmerzkalender mitgeschickt …. Bei den Funktionsbeinträchtigungen im Bescheid steht:

    1. Kopfschmerzsyndrom, Migräne
    2. Funktionsbehinderung der Wirbelsäule, Chronisches Schmerzsyndrom

    20 Prozent seien angemessen. Das ist eine Frechheit!! Ich habe seit einem Jahr keinen Tag mehr ohne Kopfschmerzen trotz Prophylaxe und seit meinem 14. Lebensjahr Migräne.

    Wie kann ich in den Widerspruch begründen oder kann mir hier die Klinik helfen?

    Gleichzeitig habe ich heute auch noch eine Mieterhöhung um 17 Prozent bekommen. Schönes Wochenende ….

    Liebe Grüße
    Moni

    malaya
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 645

    Liebe Moni,

    ich kann Dir nur empfehlen den VdK zu Hilfe zu nehmen. Natürlich gibt es auch dort unterschiedliche Mitarbeiter, aber ich habe schon viel Positives gehört.
    Kannst ja mal googeln, ob es den bei Euch in der Stadt gibt. Der Vdk verlangt für seine Leistungen auch nur ein vergleichsweise geringes Entgelt.
    Kämpfe für Dein Recht und nimm Hilfe von in diesen Dingen erfahrenen Personen in Anspruch!

    Lass Dich durch den Bescheid erstmal nicht ins Bockshorn jagen oder runterziehen.

    Viel Erfolg und alles Liebe

    malaya

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4423

    Liebe Moni,

    ja auch ich kann dir den VdK bzw. SOVD empfehlen. Besonders, da Du dann auch keine zusätzliche Belastung bzgl. der Formalitäten hast. Es kostet einen jährlichen Beitrag von weniger als 100 Euro und bei Widerspruch eine Grundgebühr.

    Jeder, der eine Erwerbsminderungsrente beantragt, sollte zunächst mit solchen Ergebnissen rechnen. Dann ist man besser vorbereitet. Es ist oftmals ein Kampf, der durchgestanden werden will.

    Alles Gute
    wünscht
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Moni,

    schließe mich den anderen an: sofort Widerspruch einlegen!

    Du bist völlig unterbewertet, aber das hat bei manchen Stellen leider Methode. Sie hoffen, dass man die Kraft nicht mehr hat, sich zu wehren. Wende Dich an Deinen behandelnden Arzt, der Dir ein Gutachten schreiben soll. Unbedingt mit rein müssen Depressionen, die aufgrund der langen Schmerzproblematik entstanden sind. Ich setze mal voraus, dass das bei fast jedem Schmerzpatienten der Fall ist. Depressionen zählen viel rein in die Bewertung. Fehlen sie in der Begründung, erreicht man kaum eine angemessene Gradzahl.

    Lass Dich nicht unterkriegen – nimm den Kampf auf. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Frauke
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Liebe Moni,
    hat sich bei Dir inzwischen etwas getan? Mir geht es ganz ähnlich: ich leider unter chronischer Migräne, Spannungskopfschmerzen und Depressionen und habe nur 30% bekommen…
    Liebe Grüße
    Frauke

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4423

    Liebe Frauke,

    das gleiche, was ich im vorherigen Beitrag an Moni geschrieben habe, möchte ich auch Dir ans Herz legen.

    Konsultiere den VdK oder eine andere ähnliche Hilfsorganisation, und lass Dir helfen.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    monalisa45
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 129

    Liebe Frauke,

    ich habe vor zwei Monaten Widerspruch eingelegt, aber bisher noch nichts gehört. Ich war wegen der Migräne und Depressionen 2 Jahre bei einem Psychologen in Behandlung und habe auf Anfrage die Adresse mitgeteilt, aber er wurde um keinen Bericht vom VA gebeten. Er meinte nur Fachärzte werden angeschrieben!

    Liebe Grüße
    Moni

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Hallo,

    ich habe nun ja schon viele Fälle ,,betreut“ die nur 20-30 % Schwerbehinderung bei chronischer Migräne bekommen haben.

    Bis jetzt haben alle die Widerspruch eingelegt haben, dann ,,plötzlich“ 50 oder 60 % Schwerbehinderung bekommen. Wir haben dann zum Widerspruch immer den Befundbericht des Arztes und eine Kopie aus der Tabelle Gdb als Anlage dabei gelegt und dann wurde vom Versorgungsamt anders entschieden. Falls jemand Hilfe braucht, kann mir derjenige auch eine PN schicken.

    Hier ist der link zur Tabelle GdB
    http://www.gesetze-im-internet.de/versmedv/anlage_8.html

    Pamela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Pamela,

    wir haben alle Infos zur Schwerbehinderung, Widerspruch und Verschlimmerungsantrag auch hier im Headbook hinterlegt.

    Das nur zur allgemeinen Info, daher bitte einfach in dieser Gruppe ein bisschen querlesen. 🙂 Wichtig ist auf jeden Fall, dass man bei einem auch objektiv zu niedrigem Grad der Behinderung Widerspruch einlegt. Fundierte Aufklärung vor Antragstellung wiederum schützen vor Enttäuschung. Einen ausreichend hohen Grad der Behinderung gibt es nunmal nur dann, wenn die Behinderung auch tatsächlich da ist. Daher vorher informieren und realistische Erwartungen haben. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    monalisa45
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 129

    Hallo,

    nach meinem Widerspruch gegen den Schwerbehindetenbescheid vom 02.04.2014 wegen meiner chronischen Migräne, chronischen Spannungskopfschmerzen und der Depressionen habe ich nun statt GdB 20 30!! bekommen. Das ist doch der blanke Hohn. Mein Therapeut hat ein Gutachten geschrieben, dass ich wegen meiner Erkrankung starke Depressionen habe und nun steht im neuen Bericht 1. Chronisches Schmerzsyndrom, Migräne, seelische Störung, und Funktionsbehinderung der Wirbelsäule. Dabei hatte ich die Tabelle zum GdB beigelegt. Es ist zum Verrücktwerden. Da hat man täglich Schmerzen und muss sich über so eine Sache aufregen und die Migräne wird noch schlimmer 🙁

    Jetzt muss ich wohl gegen die Entscheidung klagen. Habt ihr Erfahrung damit und könnt ihr mir ein paar Tipps geben? Ist nur unser Versorgungsamt in Heidelberg so unmenschlich oder geht es euch auch so?

    Unglückliche Grüße
    Moni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Moni,

    leider ist die Bewertung von Bundesland zu Bundesland oft recht unterschiedlich.

    Nun hast Du zumindest mal einen Grad von 30, mit dem Du Gleichstellung beim Arbeitsamt beantragen kannst. Die Erfolge beim Klagen sind unterschiedlich, da wird jeder was anderes sagen. Was meint denn Dein Arzt dazu, unterstützt er Dich dabei?

    Liebe Grüße
    Bettina

    monalisa45
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 129

    Hallo,

    heute habe ich den Widerspruchsbescheid vom Versorgungsamt bekommen. Es wurde auf kein Argument des Widerspruchs eingegangen, obwohl der Widerspruch super formuliert war. Der Mann, der das für mich gemacht hat, hat dafür mehrere Stunden Arbeit investiert und hat jedes Argument des Versorgungsamtes auseinandergenommen. Stattdessen bekomme ich nur einen nichtssagenden Widerspruchsbescheid mit Textbausteinen wie z.B. „ein Gesamt-GdB von 50 kann beispielsweise nur angenommen werden, wenn die Auswirkung der Behinderung so erheblich ist wie etwa beim Verlust einer Hand, eines Beines …. Ein solches Ausmaß erreichen die bei Ihnen vorliegenden Funktionsbeeinträchtigungen nicht.“

    Das ist doch eine Unverschämtheit! Zählen 34 Jahre Migräne und Spannungskopfschmerzen nicht, davon 2 Jahre beides chronisch. Kein Tag seitdem ohne Schmerzen… Dann muss man sich noch deshalb aufregen, was die Migräne noch verschlimmert. Dabei habe ich ein Gutachten wegen Depressionen, den Abschlußssbericht der Schmerzklinik und mein Kopfschmerztagebuch eingereicht. Jetzt muss ich klagen!

    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Klageweg?

    LG Moni

    Petra
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo Monalisa
    Tut mir wirklich leid, aber bitte mach weiter ich habe damals 2009 durch meine Rechtsschutzversicherung und somit mit meinem Anwalt geklagt.Also ich habe die zuständige Stadt (bei mir Essen) verklagt. Nach dem habe ich gewonnen, es war ein langer Weg. Aber du musst ihn gehen und nicht aufgeben. Ich bin auch für alle Fälle in den VdK eingetreten, die helfen ja auch, aber das weißt du ja.
    Nach dem ersten Theater (so muss ich das leider nennen) bekam ich 50 GdB und im letzten Jahr habe ich Verschlimmerung beantragt, erst hat man mich für geheilt erklärt und im Dezember bekam ich 60 GdB. Ich bin jetzt allerdings seit 2010 in Rente und jetzt auch unbefristet. Ich wollte das nur erwähnen, weil den Mitarbeiter bei diesen Ämtern das völlig egal ist und die auch mich frech angelogen haben.
    Bitte mach weiter, ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft.
    Petra

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Moni,

    tut mir auch sehr leid, dass Du nun den Klageweg gehen musst. Bist Du denn schon Mitglied im VdK? Wenn nein, schnell Mitglied werden, denn sie unterstützen mit eigenen Anwälten auch bei der Klage.

    Hast Du beim Antrag nur Migräne und Spannungskopschmerzen angegeben, oder auch andere Beschwerden, Depressionen z. B., die ja fast jeder hat durch eine lang andauernde Schmerzerkrankung?

    Gib nicht auf, ich schließe mich da Petra an! Es kann ein langer Weg sein, aber am Ende wirst Du gewinnen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Moni,

    hattest du „nur“ den Abschlussbericht oder zusätzlich ein Schreiben der Schmerzklinik zur Vorlage beim Versorgungsamt? Ich denke bei mir hat das den Ausschlag gegeben, kein Arzt von mir wurde angefragt.

    Ich drück dir die Daumen.

    LG Johanna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Ein Gutachten der Schmerzklinik hatte ich auch und das war auch bei mir sehr wichtig. Allerdings wurden auch alle von mir angegebenen Ärzte kontaktiert und um Stellungnahme gebeten. Die Vorgehensweise ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

    monalisa45
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 129

    Vielen Dank für eure Aufmunterung! Ich bin Mitglied beim VdK und hatte den Abschlussbericht, ein Gutachten über Depressionen, ein Bericht meines Arztes und mein Kopfschmerztagebuch beigelegt. Ich zieh das jetzt durch und gebe nicht auf. Jetzt erst recht!

    Liebe Grüße Moni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Unbedingt weiter durchziehen, nicht aufgeben. Es wird schon auch damit gerechnet, dass man aufgibt. Bleibt man aber dran und wird „lästig“, klappt es meist dann recht schnell.

    christianr
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Die Versorgungsämter darf man aber nicht über einen Kamm scheren.

    Vielleicht kurz zu meiner Migränekarriere:
    Ich bin jetzt 30 Jahre alt (männlich) und habe seit der frühesten Kindheit Migräne, aber noch nie so schlimm wie in den vergangenen zwei Jahren. In den letzten zwölf Monaten hatte ich durchschnittlich 15 Migräne Tage pro Monat (Migränekalender), diverse Prophylaxen inkl. Botox haben nicht geholfen. Die Diagnose von meinem Neurologen lautet (echte) chronische Migräne ohne Aura, mit den üblichen Begleiterscheinungen (Licht- und Lärmempflindlichkeit, mit Völlegefühl/Übelkeit/Erbrechen).

    Ich habe im Ende Oktober den Antrag nach Sozialgesetzbuch (Schwerbehindertenrecht) gestellt und ich hatte nicht viele Unterlagen als Nachweis meiner Migräne bzw. zur Häufigkeit:
    – 2011 war ich in der Migräne-Ambulanz im UKE in Hamburg, dort habe ich nur einen ambulanten Entlassungsbericht (1 1/2 Seiten lang) eine Zusammenfassung meiner Migränekarriere bekommen.
    – In dem Antrag ging es nur um die Migräne und ich habe als einzigen behandelnden Arzt meinen Neurologen angegeben (seit 2 Jahren in Behandlung). Den habe ich natürlich vorher informiert, dass ich den Antrag stelle und das er dazu Stellung nehmen muss. Mit dem Hinweis, dass er sich dabei Mühe geben soll 😉 Aber so gut verstehe ich mich mit dem Arzt auch nicht. Was er tatsächlich an das Versorgungsamt geschrieben hat, weiss ich auch nicht.
    – Dann habe ich noch eine dreiviertel Seite eigene Erläuterungen dem Antrag beigelegt. Also ich habe versucht so objektiv wie möglich meine alltägliche Belastung mit der Migräne darzustellen ohne zu Übertreiben. Aber relativ detailliert, das z.B. auch bei einer mittleren Migräneattacke keine Hausarbeit möglich ist.

    Der Bescheid vom Versorgungsamt kam nach ca. sechs Wochen und ich habe auf Anhieb einen Grad der Behinderung von 50 bekommen. Allerdings erstmal nur für die nächsten zwei Jahre.

    Nachdem was ich hier so gelesen habe, hab ich damit gerechnet, dass mein Antrag abgelehnt wird oder nur mit 20 oder 30 stattgegeben wird. Aber es ist von Anfang an gut gelaufen. Ich wollte auch erst zum VdK und mir Unterstützung holen, aber das war mir dann zu kompliziert. Bei einem Einspruch würde ich es aber auf jeden Fall über den VdK machen.

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    ich hatte hier im Headbook auch gelesen, dass einige eine eigene Darstellung beilegen.

    Ich habe das auch auf 1,5 Seiten gemacht. Nochmal den Verlauf geschildert, auch falsche Behandlung von Ärzten erwähnt (z.B. täglich Novalgin…), meine Einschränkungen geschildert mit Beispielen und auch Gedanken und Gefühle wie Hilflosigkeit z.B.. Alles sehr sachlich dargestellt.

    Ich hatte mich ebenfalls auf „Kampf“ eingestellt und auf Anhieb GdB 50 erhalten, unbefristet.

    Ich war schon vorher „vorsichtshalber“ in den VdK eingetreten, bleibe da jetzt auch drin, weil es eine gute Sache ist, da hilft mein Beitrag vielleicht anderen.

    Ich drück dir die Daumen Moni, gut, dass du nicht aufgibst!

    LG Johanna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Wie ich schon oben schrieb, wird es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt.

    Ich hatte nur einen Einzeiler geschickt mit dem Antrag und das Gutachten aus Kiel beigelegt. Ich erhielt auf Anhieb einen Grad von 60 unbefristet.

    Aber ich denke, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die eigene Geschichte mitzuschicken.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Konstanze
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Liebe Monalisa,
    ich habe Migräne und Epilepsie und komme trotz aller Bemühungen nicht über einen Grad von 75. Die Migräneanfälle treten bei mir 2-3 Mal wöchentlich auf. Davon wurde ein Grad von 50 auf die Epilepsie angerechnet. Was geholfen hat, damit ich zusätzlich Buchstaben bekomme, war, dass ich genau meinen Tagesablauf geschildert habe, die Schmerzen die ich jede Woche mehrmals habe! Ich drück Dir also ganz fest die Daumen. Es wäre schön, wenn Du auch, wie Bettina oder Johanna , einen GdB von 60 oder 50 erreichst.
    Konstanze

    monalisa45
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 129

    Hallo,

    vielen Dank für eure Unterstützung. Nach mehr als 2 Jahren Kampf und Klage vor dem Sozialgericht habe ich einen GdB von 60 anerkannt bekommen, allerdings nur befristet bis September 2017.

    Aber immerhin …

    Ohne eure Hilfe hätte ich bestimmt aufgegeben. Heute bin ich aus der fast sechswöchigen Reha in Bad Buchau heimgekommen. Auch dort war ich mit Hilfe der Migränecommunity in Facebook. Der Tipp dort die Reha durchzuführen war Gold wert. Mit Unterstützung von Dr. G. Name von der Moderation abgekürzt habe ich viel Neues über die Krankheit und auch über mich gelernt.

    Ich wünsche euch allen ein ruhiges und entspanntes Wochenende

    LG Moni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Moni,

    das freut mich wirklich sehr zu hören. 🙂 Auch, dass die Reha so gut verlaufen ist. Ich habe den Namen des Arztes abgekürzt, da wir hier keine Namen öffentlich nennen.

    Lebe Dich wieder gut zu Hause ein und mach ganz langsam. Es dauert ein bisschen, bis man wirklich wieder angekommen ist zu Hause.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Muscheltraeger
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo zusammen,
    Hallo Moni,
    ich habe gerade dieses Forum gefunden und Deinen Thread gelesen. Gerade heute habe ich mit Hilfe des VdK den Antrag auf Anerkennung eines GdB ausgefüllt.
    Nun suche ich Infos nach den Erfolgsaussichten und Deine Geschichte ist ja besonders turbulent.

    Hast Du denn die Verlängerung oder die Aufhebung der Befristung deines GdB beantragt und bekommmen?
    September 2017 ist ja nun schon ein Weilchen her.

    Liebe Grüße

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Muscheltraeger,

    mach Dir nicht so viele Gedanken deswegen. 🙂 Wenn Du schwer behindert bist durch Deine Schmerzen, wirst Du sicher einen entsprechenden GdB erhalten. Wichtig ist, vom Arzt ein aussagekräftiges Gutachten zu erhalten.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Muscheltraeger
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Danke, liebe Bettina.
    Ich lass mich überraschen.

    Dasy1974
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Hallo, ich kann nur Berichten und habe gleichzeitig eine Frage. Ich bekam jetzt mein Feststellungbescheid mit GdB 30. Störungen ebenfalls, Migräne und Funktionstörungen an der Wirbelsäule. Ich habe auch kämpfen müssen, um erstmal von 20 auf 30 zu kommen. Ich hatte ein Migränetagebuch geschrieben (6 Monaten), und meinem Neurologen gebeten, mich zu unterstützen.

    Jetzt ist natürlich meine Frage, da ich arbeitslos bin, kann ich mit der 30 schon was erreichen. Gleichzeitig bin ich Nichtleistungsempfänger, und nur gemeldet beim A-Amt. Die Bearbeiterin meinte es ändert sich nichts für mich, warum habe ich dann aber gekämpft. Wir leben am Existensminimum und ich hatte gehofft, dass sich etwas positiv für mich ändern kann? Trugschluss?

    Es wäre nett, wenn Ihr mir positive Nachrichten geben könnt. Danke.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Hallo Dasy,

    Die Bearbeiterin meinte es ändert sich nichts für mich, warum habe ich dann aber gekämpft. Wir leben am Existensminimum und ich hatte gehofft, dass sich etwas positiv für mich ändern kann?

    der GdB von 30 hat nur im Arbeitsleben Vorteil, dann kannst Du nämlich Gleichstellung beantragen und wirst rechtlich auf eine 50 „hochgestuft“. Wenn Du arbeitslos bist, kannst Du damit leider nichts anfangen.

    Kann man Dir im Arbeitsamt denn nicht zu einer neuen Stelle verhelfen? Eventuell auch mit weiterbildenden Maßnahmen?

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    super-angie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 79

    Hallo Dasy,
    mit dem GdB von 30 kannst Du Dich einem schwerbehinderten Menschen gleichstellen lassen. Diese Information und wo man den Gleichstellungsantrag stellt, müßte als Schreiben Deinem Bescheid beiliegen.
    Voraussetzung für eine Gleichstellung ist, dass Du ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen kannst oder dass Dein Arbeitsplatz gefährdet ist (z. B. durch viele Krankheitstage).

    Du kannst Dich auch an das Amt wenden, die den Bescheid erstellt hat und fragen welche Hilfen es gibt.

    Meistens ist es besser, bei den Bewerbungen um einen Arbeitsplatz nichts von der Behinderung zu erwähnen. Weil Schwerbehinderte und Gleichgestellte einen besonderen Kündigungsschutz genießen, scheuen sich Arbeitgeber diese einzustellen. Nur offen sagen darf das keiner.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald eine Arbeit findest.

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