Hallo Sophia,
ich denke, dass Du Dir jetzt noch nicht sooo den Kopf darum machen solltest (im wahrsten Sinne des Wortes).
Wie meine Vorredner gesagt haben, wäre es sicherlich gut, Dich um eine gute Prophylaxe zu kümmern und wenn Du die Muße dazu hast, Entspannungsübungen zu erlernen oder z. B. Yoga oder solche Dinge zu machen. Aber in der Regel hat man mit 16 sicherlich anderes im Kopf.
Dass Du neben der Schule noch am Wochenende jobbst, ist ja schon enorm – oder ist das heute das “Normale”?
Während des Studiums war es bei mir so, dass ich durch die Migräne zwar gehandicapt war, aber da mein Studienfach viel Freiheiten ließ – ich hatte im Grundstudium nur 3 oder 4 Veranstaltungen pro Woche mit Anwesenheitspflicht -war es gut machbar.
Im Nachhinein sehe ich das nicht nur als Vorteil, denn weil ich es irgendwie immer so hingekriegt, ich mich also durchgewurschtelt habe, habe ich es schon im Studium versäumt, mich um eine gute Prophylaxe zu kümmern.
Es war dann halt nicht so dringend, wenn Du verstehst, was ich meine. Bei einem Studium mit mehr Präsenzfächern hätte ich das Studium wohl nicht geschafft bzw. länger gebraucht bzw. ich hätte mich einfach früher um eine gute Behandlung gekümmert bzw. kümmern “müssen”; so habe ich womöglich viele Jahre unnötig gelitten?
Zu diesem Zeitpunkt bin ich “nur” zu unterschiedlichen Hausärzten gegangen, habe mir Triptan-Rezepte geben lassen und habe oft die Migräne durchgestanden.
Was ich Dir sagen will, meine persönliche Meinung: Ich finde es gut, dass Du Dir frühzeitig Gedanken um Deine Zukunft machst, aber lass Dich erst mal nicht bzgl. der Berufsdurchwahl durch die Migräne beeinflussen, sondern gucke, wie Du Dir ein möglichst migränefreies Leben schaffen kannst.
(Ich hatte z. B. auch mal einen Zahnarzt mit Migräne – der hat dann halt ab und an auch mal Termine abgesagt …)
Viele Grüße
Susisonne