Liebe Frau Frank,
sie sagten, daß sie aufgrund bisheriger Erfahrungen die von mir entwickelte Kopfgelenktherapie zu den “unzähligen Verfahren” – sprich ‘Atlas-Schülchen’ – subsumieren. Das ist nicht gerechtfertigt.
Bei der Kopfgelenktherapie handelt es sich um ein Verfahren, das in dreijähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit von einer in Kassel wirkenden Medizinischen Kooperationsgemeinschaft (d.i. eine von der Bundesärztekammer akkreditierte Form der Zusammenarbeit zwischen einem Mediziner und einem nicht-medizinischen Akademiker) entstanden ist.
Das Verfahren beruht auf einer anatomischen Neuentdeckung, die in mehrfacher Hinsicht abgesichert ist (anatomisch, osteometrisch, radiologisch, klinisch). Es handelt sich um den Hinteren Digastricusbauch (Venter psterior musculi digastrici), der beim Menschen regelhaft einen seitenungleichen Verlauf nimmt. Dies ist wohl ein entwicklungbiologisches Relikt. Eine symmetrische Digastricus-Muskelführung zu induzieren, ist ganz leicht.
Es wurde die Erfahrung gemacht, daß diese Therapie auch für Migräne geeignet ist. Sie sagten, daß ‘Manipulationen’ am cerviko-cranialen Übergang Migräneausfälle auslösen können. Aufgrund der Kopfgelenktherapie werden Migräneanfälle sogar unterbrochen! Das ist kaum zu glauben, aber ich habe das selbst erlebt, wie die junge Frau nach der Behandlung beschwerdefrei war.
Ihre Beachtung ist mir sehr wichtig, ich möchte Ihnen nahelegen, das Verfahren, das im Internet akribisch, aber auch lebensnah (z.B. ist dort das Statement einer Ärztin zu finden) beschrieben ist, in Hinsicht auf seine medizinwissenschaftliche Seriosität prüfen zu wollen.
Auch ich bin der Meinung, das schmerzkranke Patienten Anspruch haben auf naturwissenschaftlich gesicherte Verfahren. Mein Anliegen ist, mit Prof. Göbel in Kontakt zu treten, ihn von der Wirksamkeit der Kopfgelenktherapie – welches, wie gesagt, auf einer anatomsichen Neuentdeckung beruht und deswegen überraschendes therapeutisches Potential hat – zu überzeugen und möglicherweise ein gemeinsames Forschungsvorhaben durchzuführen, damit die Kopfgelenktherapie als mainstream-Therapeutikum anerkannt wird.
Ich verspreche Ihnen, daß dies einen wissenschaftlich Durchbruch in der Kopfschmerzforschung bedeuten könnte. Voraussetzung wäre, daß Prof. Göbel sich mit der Thermatik auseinander setzt. Ich stehe zur Verfügung, weil ich mich ethisch verpflichtet fühle, das von der o.g. Med. Kooperationsgemeinschaft, entwickelte Verfahren transparent zu vermitteln.
Herzliche Grüße
Robert Emmanuel