liebe ines,
es ist keine frage des geldes, sondern eine frage der “richtigen” krankenversicherung.
ich habe für den klinikaufenthalt für meinen sohn und mich als begleitperson zum beispiel genau 0,00 € bezahlt. und wir sind ganz normal gesetzlich krankenversichert.
die klinik ist zwar eine privatklinik, aber sie ist für einige kassen auch vertragsklinik. es sind dort ganz viele patienten, die in einer gesetzlichen krankenversicherung versichert sind.
bettina hat dir schon zu erklären versucht (ich habe es nur angedeutet), dass migräne eine eigenständige erkrankung ist. und du sagst, bei deinem sohn wurde sie diagnostiziert.
seine augenerkrankung kann natürlich migräneanfälle “triggern” (zum ausbruch bringen!). es gibt möglichkeiten, das zu verhindern oder zumindest zu minimieren.
mein sohn hat vor unserem klinikaufenthalt einige monate fast ausschließlich im dunklen zimmer gelegen, konnte gar nicht mehr zur schule gehen. er hatte jeden tag migräne! – und nur eine prophylaxe hat ihm helfen können. alles andere, was wir versucht haben, war vergebens.
wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es, ihm die 4 monate kindheit, die ihm dadurch verloren gingen, wieder zu geben.
das war keine frage des geldes, es war einfach unwissenheit und auch ignoranz von einigen ärzten, die uns das leben schwer machten. sie wussten nicht, wie sie ihn zu behandeln hatten. weil er mit seiner erkrankung so etwas wie ein exot für sie war.
ich wünsche deinem sohn, dass ihm schneller geholfen wird.
liebe grüße
monika