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Klinik-Erfahrungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 4 Wochen aktiv

Welche Erfahrungen hat man gemacht?

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  • Profilbild Tanja vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    hallo alle,

    ohne mit kiel in konkurenz zu treten, aber vielleicht ist es ja mal ganz interessant zu wissen, was noch so geht bzgl klinikaufenthalten. auch wenn ich hier erst nach und nach meine erfahrungen einstellen werde, weil es noch vor mir liegt, aber ich denke, man kann schon mal informieren.
    ich wohne bei berlin und mir hat meine neurologin letzte woche erzählt, dass die schloßpark-klinik in berlin seit kurzer zeit eine stationäre schmerztherapie anbietet. sie meinte, ich solle da mal anrufen, man würde erst mal einen termin bekommen um getest zu werden, ob man “behandlungswürdig” wäre, damit man “echten patienten” nicht den platz wegnähme. habe da dann angerufen und mir dabei gar nichts gedacht außer, naja, die geben mir nen gesprächstermin in 9 monaten, so läuft das doch immer.

    nix da!
    die sehr nette assistentin fragte nach den eckdaten (alter, schmerztyp (also migräne), seit wann (bei mir seit 30 jahren), bisherige behandlung), und sagte, ich könne noch im dezember für ein gespräch kommen, aber ich sollte dann gleich einen einweisungsschein und eine kostenübernahme der kk mitbrigen.
    ich war ganz verwirrt und meinte, ich dachte, ich werde erst mal “geprüft”. sie: “nee, das sehe ich so schon, dass sie hier her gehören!” ich war so baff, hatte damit nicht gerechnet.
    geeinigt haben wir uns dann auf einen termin mitte januar, weil, und das hat mich noch mehr umgehauen, wenn man dort zum gespräch kommt, dann wird man innerhalb von 10-14 tagen auch dort gleich aufgenommen. das passte mir zeitlich zu ende dezember gerade gar nicht… daher mein termin dann im januar 2012.

    in den 14 tagen, die man dort stationär behandelt wird, bekommt man also entspannungstechniken beigebracht und weiteres, was genau noch dort passiert, werde ich euch nächste woche schreiben, da frag ich noch mal genau nach, weil ich wegen des termins noch mal dort anrufen muss.

    klar, diese 14 tage sind jetzt kein ersatz für eine professionelle kur, die über mehrere wochen geht und bei der man komplett individuell eingestellt wird, medikamentös etc. aber einige techniken zu lerne, wie man mit schmerzen umgehen kann, in einer sozusagen “kurzzeitkur”, finde ich gar nicht schlecht.
    ob es auch so toll wird- man wird sehen!
    grundsätzlich war ich extrem überrascht, dass die so schnell einen termin für mich frei hatten, die frau am telefon war super freundlich und das finde ich schon mal sehr angenehm.

    erster eindruck also:
    gut!

    liebe grüße
    tanja

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Tanja,

    dass Du in dieser Klinik so schnell einen Termin erhalten hast, liegt daran, dass sie nicht so frequentiert ist, wie z.B. Kiel. Es gibt einige Kliniken in Deutschland, die einen stationären Aufenthalt für Migräniker und sonstige Schmerzpatienten anbieten, auch ambulant wird einiges angeboten.

    14 Tage reichen völlig aus, um eine Schmerzmittelpause zu machen und neu auf ein Medikament eingestellt zu werden, Entspannungsverfahren kennenzulernen und psychologische Betreuung zu erhalten. Es ist ja keine Kur (welche für Schmerzpatienten auch vorrangig nicht zu empfehlen ist), sondern ein kompaktes Programm, um den Schmerzkreislauf durchbrechen zu können und eine adäquate Behandlung zu erhalten.

    Allerdings möchte ich Dich gleich darauf hinweisen, dass hier im Forum aus berufs- und datenschutzrechtlichen Gründen keine “Klinikbewertungen” erfolgen dürfen. Dafür gibt es extra Portale, in denen alle Kliniken bewertet werden können.

    Über die Schmerzklinik Kiel darf natürlich genauer berichtet werden, da das Headbook ja zur Schmerzklinik gehört. ;)

    Ich wünsche Dir sehr viel Erfolg und eine gute und erfolgreiche Zeit in der Klinik!

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild sternchen vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Tanja,
    schön, dass Du eine so gute Erfahrung mit der Klinik in Berlin gemacht hast, und dass Du Dich gut aufgehoben fühlst. Egal ob der Eindruck aufrecht erhalten bleibt oder nicht, ich wünsche Dir viel Erfolg.
    Ich glaube nicht, das die Schmerzklinik Kiel eine weitere gute Klinik als Konkurenz ansieht. Ich habe eher den Eindruck, dass das Gegenteil der Fall ist. Es wird händeringend nach guten Schmerzspezialisten gesucht.
    Auf eine gute Voruntersuchung würde ich allerdings schon auch großen Wert legen. So am Telefon eine Einschätzung abzugeben ist vielleicht ein bißchen verfrüht. Aber vielleicht hattest Du jemandes sehr kompetenten. :)
    Alles Gute und viel Erfolg.

    Lieber Gruß
    Sternchen

  • Profilbild Tanja vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    hallo bettina,
    heißt das, ich schreibe dann besser nichts mehr weiter?
    will ja auch nichts rechtliches falsch machen. dachte nur, dass wenn man mal nach alternativen zu kiel sucht, man dann hier und da auch mal andere erfahrungen lesen kann. im endeffekt ist es hier ja mit allem so, ich stelle ja auch meine erfahrungen mit medikamenten hier ein etc.

    mir ging es nur darum, zu schreiben, was es noch so gibt und regional informationen zu hinterlassen, wenn man das sammeln kann und ggf auch die erfahrungen, die manch einer dort macht, lesen kann, können nachfolgende generationen (klingt schön, nicht ;-) ) damit vllt was anfangen. oder auch nicht.

    notfalls musst du den thread dann löschen,wenn das nicht geht. weil dann macht alles weitere, was ich schreiben wollte, wohl keinen sinn.
    “bewerten” wäre wohl zu hoch gegriffen, dafür gibt es ja QM-Systeme, ich finde, praxis-berichte passender :-D

    also dann, lassen wir uns überraschen, ob einerseits die klinik da was taugt, und andererseits ob ich das hier erzählen darf
    *schmunzel*
    tanja

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Tanja,

    Du kannst sehr gerne berichten, wie es Dir gefallen hat und wie es Dir danach geht. Es soll einfach nur keine “Bewertung” der Klinik erfolgen. Unser Headbook wird von vielen gelesen und da es einer Klinik angeschlossen ist, muss man einfach gewisse Dinge beachten. In einem völlig unabhängigen Forum kann jeder schreiben was er will. Man kann sich positiv über seinen Klinikaufenthalt äußern, man kann total negativ berichten, wenn man das so empfunden hat und keiner kann dagegen vorgehen, es hat einfach keine Konsequenzen. Hier liegt die Sache ein wenig anders und ich bin mir ganz sicher, dass Du das nachvollziehen kannst.

    Es gibt ein Portal Klinikbewertungen und hier kannst Du Deine Erfahrungen einstellen und gegebenenfalls darauf verweisen. Das ist dann berufs- und datenschutzrechtlich in Ordnung und trotzdem kann jeder an Deinen Erfahrungen teilhaben. Alles klar? ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,
    auch ich bin neu. Ich habe vor langer langer Zeit mich hier einmal Umgeschaut, mehr auch nicht.
    Nun war ich 2 Wochen in Kiel in der Schmerzklinik und ich bin froh dort gewesen zu sein. Anfangs hatte ich Angst, vor allem was Krankenhaus heißt.
    Mich plagten mitunter auch Migräne Anfälle von Kind an.
    Nun kann ich alle Schmerzen (auch Rücken) besser ertragen.
    Leider hatte ich nach dem Klinikaufenthalt 2 Tage eine Migräne Attacke, auch die ist wie immer vorbei gegangen.
    Ich habe in Kiel auch tolle Menschen kennen gelernt.

    Liebe Grüße

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Railwaycom,

    freut mich, dass Du eine gute Zeit in Kiel hattest. Dass man die ersten Tage zu Hause ein paar Attacken hat, ist ganz normal. Die Umstellung muss erst mal verkraftet werden.

    Hast Du noch unter Narkolepsie zu leiden?

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    ja habe ich und das wird mir nun zum Verhängnis. Obwohl ich ganz schnell einen neuen Termin bei einer Neurologin bekommen habe – am Montag jetzt. Die alte Praxis gibs nicht mehr und ich hatte mich lange nicht mehr dort gemeldet – vor Angst.

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Inwiefern wird Dir das zum Verhängnis? Du warst also am Montag schon bei der neuen Neurologin? War der Termin gut?

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Du hattest übrigens in diesem Forum Migräne und Narkolepsie früher schon mal geschrieben. Wenn es um Narkolepsie geht, schreibe dann bitte dort wieder weiter, damit es zum Thema passt.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Tanja vor 4 Monaten, 1 Woche:

    huhu an wen auch immer, falls es jmd interessiert!
    war heute beim informationsgespräch, also man muss wirklich sagen, dass es zu aller erst ein krankenhaus ist, ich hatte gefragt, wie man unterkommt und es hieß 3-4bettzimmer.
    ich muss lachen, ehrlich, sitze hier und schütte mich aus, weil wie soll ich eine schmerztherapie in einem 4bettzimmer machen? was für ein witz!

    egal, also das gespräch mit den ärzten (eine psychologin und dem schmerztherapeuten) war sehr intensiv. was mich hier wieder mal erstaunt ist die tatsache, dass man als patient heutzutage echt ziemlich selbstbewußt und forsch dasitzen muss. hat jetzt also nix mit der klinik zu tun, ich bin am überlegen, ob ich mich nicht selbständig mache und eine patentien-coach-praxis eröffne, um patienten fit zu machen für gespräche mit ärzten. wie oft ist es mir schon so gegeangen, dass man vom arzt regelrecht “an die wand therapiert” wurde, oder abgefertigt, weil keine zeit. wenn man dann nicht sich durchsetzt und sagt “hey – hallo, so nicht”, dann ist man echt total überrumpelt. und es ist ja auch so abhängig davon, wie man sich selber fühlt. wenn es einem schlecht geht, dann hat man kaum den nerv, gegen zu halten.

    da ich heute insofern ganz locker drauf war, weil ich schließlich da freiwillig hingehe und nicht einen klinischen notfall habe, hab ich also meine historie erzählt, mir das angehört und auch gegen gehalten, als der schmerztherapeut mit der meinung kam, dass er ja eigentlich gar nicht mit topiramat behandelt, jedenfalls nur, wenn nichts anderes hilft und man sich überlegen müsse, ob wir dann nicht umswitchen.
    so weit kommts noch, ich geh da 2 wochen hin und der setzt mir topiramat ab und ich geh durch die hölle oder was?? neeneenee, ich hab meine therapie mit meiner neurologin, die zieh ich durch und er soll mir sagen, was man noch alles machen kann, für eine prophylaxe geh ich da nicht hin.

    ist das nicht immer komisch mit den ärzten? oder machen die das mit absicht um einen zu testen, wie man so drauf ist? wie sehr man selber mit seiner therapie mitmacht, weil wenn man nicht dahinter steht, dann bringts das auch nicht?
    *rätsel*

    auf dem weg nach hause hab ich überlegt, ob ich das mache oder nicht (wegen dem mehrbettzimmer). mein entschluß ist, dass ich da hingehe, ich das ausprobiere und wenn ich nach ein paar tagen merke, das geht nicht, lass ich mich entlassen. ich bin da total freiwillig und muss mich nicht mit einer therapie quälen, die es nicht bringt. ich denke, es soll ja was bringen, und wenn das krankenhaus nicht in der lage ist, die bedingungen dafür zu schaffen, muss ich mir das leiden nicht noch erhöhen, das hab ich als migräniker schon ausreichend.

    in 10 tagen gehts los, wenn nix dazwischen kommt, ich bin gespannt wie’n flitzebogen!

    gruß
    tanja

  • Profilbild regenbogen68 vor 4 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Tanja,

    ich gratuliere Dir! Zu Deinem Auftreten und Deiner Einstellung.
    Du musst da nicht bleiben. Das ist keine Zwangseinweisung. Du kannst jederzeit gehen. Aber sich das einmal anzuschauen, ist ganz richtig.
    Die Sache mit den Zimmern haben sich die Ärzte, die dort arbeiten, nicht ausgesucht. Möglicherweise ist das noch eine ältere Klinik?

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild Ronja vor 4 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Tanja,

    was ist das für ein Krankenhaus oder welche Art von Klinik? In Krankenhäusern gibt es natürlich solch große Zimmer – leider.
    Ich weiß jetzt nicht, auf welchen HIntergrund du dich stationär behandeln lassen möchtest. Ich habe jetzt deinen Vorlauf nicht parat, habe trotz Suche nichts im Forum gefunden, sicherlich hastdu darüber berichtet. Eine Neuein-/Umstellung der Prophylaxe kannst du natürlich auch ambulant machen, insbesondere wenn du deine Neurolgoin an deiner Seite hast.

    Als ich in die Schmerzklinik ging, habe ich mir vorgenommen, die Vorschläge der Ärzte zu befolgen. Ich wollte dann nicht meinen eigenen Plan auspacken, den ich übrigens damals nicht hatte, da ich nur noch wusste , dass es so nicht mehr weitergehen kann.

    Ich denke, wenn man in eine Klinik geht, ist es schon wichtig, für die Ratschläge offen zu sein und sich innerlich darauf einzulassen. Ganz wichtig ist es doch, darauf zu achten, wann und wo ich mich unbedingt durchsetzen muss. Wenn du mit dem Therapieplan jetzt schon nicht einverstanden bist, solltest du vielleicht gar nicht erst in diese Klinik gehen. Ist das nicht zum Scheitern verurteilt? Gibst du den Ärzten dort eine Chance?
    Am besten du sprichst auch mit deiner Neurologin darüber.

    Gute Entscheidungsfindung und herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild Gonzo16 vor 4 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Tanja,

    die Idee mit der patentien-coach-praxis finde ich klasse. Den Gedanken hatte ich auch schon. Ich glaub, das würde sehr vielen Ärzten und Patienten eine Menge Fragen und Irrtümer ersparen.

    By the way: In Kiel war ich auch fast die ganze Zeit zu dritt im Zimmer… also so ungewöhnlich ist das nicht. Klar ist das nicht optimal, aber alles andere leider oft nicht finanzierbar – weder von den Krankenkassen, noch privat.

    Viele Grüße,
    gonzo

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 4 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Tanja,

    man muss als Patient selbstbewusst auftreten und auch wissen, was man will. Die Frage ist, was willst Du? Die Prophylaxe scheint ja doch so gut zu sein, dass Du nicht absetzen willst. Also kein Prophylaxewechsel (würde ich auch nicht machen, wenn die Propyhlaxe passt) und das ist einer der Hauptgründe, in die Klinik zu gehen. Zusätzlich werden einem Strategien an die Hand gegeben, mit Schmerzen besser umgehen zu können, Entspannungsverfahren werden einem nahegebracht und einiges mehr.

    Überlege Dir vor dem Aufenthalt, inwieweit Du bereit bist, auf die Ärzte und Psychologen einzugehen und ob es jetzt der richtige Zeitpunkt für den stationären Aufenthalt ist.

    Liebe Grüße
    Bettina