huhu an wen auch immer, falls es jmd interessiert!
war heute beim informationsgespräch, also man muss wirklich sagen, dass es zu aller erst ein krankenhaus ist, ich hatte gefragt, wie man unterkommt und es hieß 3-4bettzimmer.
ich muss lachen, ehrlich, sitze hier und schütte mich aus, weil wie soll ich eine schmerztherapie in einem 4bettzimmer machen? was für ein witz!
egal, also das gespräch mit den ärzten (eine psychologin und dem schmerztherapeuten) war sehr intensiv. was mich hier wieder mal erstaunt ist die tatsache, dass man als patient heutzutage echt ziemlich selbstbewußt und forsch dasitzen muss. hat jetzt also nix mit der klinik zu tun, ich bin am überlegen, ob ich mich nicht selbständig mache und eine patentien-coach-praxis eröffne, um patienten fit zu machen für gespräche mit ärzten. wie oft ist es mir schon so gegeangen, dass man vom arzt regelrecht “an die wand therapiert” wurde, oder abgefertigt, weil keine zeit. wenn man dann nicht sich durchsetzt und sagt “hey – hallo, so nicht”, dann ist man echt total überrumpelt. und es ist ja auch so abhängig davon, wie man sich selber fühlt. wenn es einem schlecht geht, dann hat man kaum den nerv, gegen zu halten.
da ich heute insofern ganz locker drauf war, weil ich schließlich da freiwillig hingehe und nicht einen klinischen notfall habe, hab ich also meine historie erzählt, mir das angehört und auch gegen gehalten, als der schmerztherapeut mit der meinung kam, dass er ja eigentlich gar nicht mit topiramat behandelt, jedenfalls nur, wenn nichts anderes hilft und man sich überlegen müsse, ob wir dann nicht umswitchen.
so weit kommts noch, ich geh da 2 wochen hin und der setzt mir topiramat ab und ich geh durch die hölle oder was?? neeneenee, ich hab meine therapie mit meiner neurologin, die zieh ich durch und er soll mir sagen, was man noch alles machen kann, für eine prophylaxe geh ich da nicht hin.
ist das nicht immer komisch mit den ärzten? oder machen die das mit absicht um einen zu testen, wie man so drauf ist? wie sehr man selber mit seiner therapie mitmacht, weil wenn man nicht dahinter steht, dann bringts das auch nicht?
*rätsel*
auf dem weg nach hause hab ich überlegt, ob ich das mache oder nicht (wegen dem mehrbettzimmer). mein entschluß ist, dass ich da hingehe, ich das ausprobiere und wenn ich nach ein paar tagen merke, das geht nicht, lass ich mich entlassen. ich bin da total freiwillig und muss mich nicht mit einer therapie quälen, die es nicht bringt. ich denke, es soll ja was bringen, und wenn das krankenhaus nicht in der lage ist, die bedingungen dafür zu schaffen, muss ich mir das leiden nicht noch erhöhen, das hab ich als migräniker schon ausreichend.
in 10 tagen gehts los, wenn nix dazwischen kommt, ich bin gespannt wie’n flitzebogen!
gruß
tanja