Schlossklinik Bad Buchau (Rehaklinik)

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  • spacewriter
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    Sehr dankbar bin ich, dass mir die Schlossklinik in Bad Buchau empfohlen wurde. Daher möchte ich meine Erfahrungen der Reha hier kurz aufschreiben:

    Bei dem Neurologen, der die Kopfschmerzgruppe in der Schloßlinik in Bad Buchau leitet, habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Von seinem fundierten Wissen über Migräne konnte ich sehr profitieren. In der Kopfschmerzgruppe hat er medizinische Erkenntnisse und den Umgang mit Migräne in einer sehr anschaulichen und sympathischen Art erläutert. Ich hatte immer das Gefühl, dass er die Migräne sehr viel ganzheitlicher betrachtet, als nur rein aus der neurologischen Sicht heraus.

    Dr. G. hat uns immer dazu angehalten dass wir selbst unser bester Anwalt für unsere Migräne werden und uns das nötige Handwerkszeug dafür mitgegeben. Er hat alle meine Fragen sehr geduldig beantwortet, das hat mir eine große Sicherheit gegeben. Im Laufe der Reha ist es mir immer besser gelungen selber in Gefühl dafür zu bekommen, was mir gut tut und das auch umzusetzen.

    Dr. G. hat meine Akutmedikation umgestellt, sodass die Attacken seither deutlich kürzer sind.

    Es werden in der Klinik unterschiedliche Entspannungsverfahren angeboten. Die Progressive Muskelentspannung ist nun ein Ritual für mich jeden Tag vor dem Schlafen geworden. Ich habe währende der Reha endlich wieder in einen regelmäßigen Sport reingefunden. Das war zum Schluss aufgrund der vielen Migränetage nicht ausreichend möglich und wurde so irgendwann zum Teufelskreis.

    Die Stressbewältigungsgruppe bei einem Psychologen hat mir geholfen, meine persönlichen Stressverstärker herauszufinden.

    Ergotherapie war für mich auch eine interessante und überraschende Erfahrung. Dabei ging es nicht um das Ergebnis sondern um den Prozess während des Malens. Ich sollte mich selber beobachten, wie es mir dabei geht und was ich ändern kann, wenn etwas nicht stimmig für mich ist. Das waren kleine Auszeiten bei denen ich viel über mich selber erfahren konnte.

    Bei den Gesundheitsvorträgen konnte ich auch einiges für mich mitnehmen.

    Ich habe neben verschiedenen Sportangeboten auch Akupunktur und Manuelle Lymphdrainage bekommen.

    Die Klinik in einem alten Kloster hat mir gut gefallen. An jedem migränefreien Tag bin ich an den Federsee gelaufen, was für mich sehr entspannend war. Alle Mitarbeiter waren sehr nett, von der Putzfrau / Mitarbeiterinnen im Speisesaal bis zu den Therapeuten, Ärzten, Psychologen.

    Zurück Zuhause habe ich mir erst mal Noise Cancelling Kopfhörer besorgt um ein wenig der Ruhe aus Bad Buchau mit in die Großstadt zu nehmen 😉 . Ich hoffe, dass ich möglichst viel von dem was ich während der Reha gelernt habe, beibehalten und vertiefen kann. Momentan sieht der Migränekalender so gut aus, wie schon sehr lange nicht mehr… 🙂

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27721

    Hallo Spacewriter,

    vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, der sicher vielen eine gute Orientierung bieten kann. Dort kennt man sich wohl gut aus mit Migräne, hört auch auch von anderen immer wieder mal.

    Prof. Göbel hat den Ausspruch, dass man sein eigener Anwalt werden sollte, auch in seinen Büchern vermerkt. Es ist so wichtig, sich um sich selbst zu kümmern und für sich verantwortlich zu sein. So schafft man den Umgang mit der Schmerzerkrankung auch viel besser.

    Dir wünsche ich sehr, dass Du vieles im Alltag umsetzen kannst und langfristig von diesem Aufenthalt profitieren wirst. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
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    Beitragsanzahl: 457

    Hallo Spacewriter,

    das hört sich sehr vielversprechend an und wäre auch mal nicht so weit weg wie Kiel.
    Welche Voraussetzungen muss man denn erfüllen, um da hinzukommen?

    LG Anna

    spacewriter
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo Anna,

    mein Neurologe sagte damals, dass ich die Voraussetzungen für die Akutklinik in Kiel nicht erfülle, da dort nur die „ganz schweren Fälle“ genommen werden. Die Reha in der Schlossklinik fand ich eine sehr gute Alternative zu Kiel.

    Eine Reha kann beantragt werden wenn die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist. Vielleicht findest Du auf der Website der Deutschen Rentenversicherung genauere Infos zu den Voraussetzungen.

    Den Antrag für die Reha hatte ich zusammen mit meiner Hausärztin gestellt. Sie hatte dabei meine bisherigen ambulanten Behandlungen angegeben, da sie sagte, dass dann die Chancen für eine Genehmigung besser seien. Die Schlossklinik in Bad Buchau hatte ich bei dem Antrag als Wunschklinik angegeben.

    Dir viel Glück!

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Gut zu wissen, vielen Dank.

    Das könnte bei mir hinhauen. Ein ganz schwerer Fall bin ich sicher nicht, aber schwer genug, dass ich nicht mehr Vollzeit arbeite.
    Das muss ich bei meinem nächsten Arztbesuch mal ansprechen.

    Wie lange warst du dort?

    spacewriter
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Ich war insgesamt 6 Wochen dort. Zuerst wurden 4 Wochen von der Rentenversicherung Bund genehmigt, ich habe dann noch Verlängerung bekommen.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Wow, das klingt gut.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hallo ihr Lieben,

    beim Stöbern bin ich auf diesen ziemlich genau ein Jahr alten Thread gestoßen.
    Da wird mir wieder bewusst, wie lange ich womit schon rum mache und wie wenig sich eigentlich bewegt hat.

    Aber nun zu meiner Überlegung: Wenn ich nun am kommenden Dienstag das mit der Teilzeit und die Schwerbehinderung anspreche, dann wäre das doch auch vielleicht der richtige Zeitpunkt mal so eine Reha zu thematisieren.

    LG Anna

    Julia
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    Liebe Anna,
    bei Bad Buchau hab ich irgendwie einen entscheidenden Arztwechsel im Hinterkopf. Ich meine, Bettina hätte das in letzter Zeit mal angesprochen.
    Schönes Wochenende,
    Julia

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hallo Julia,

    danke für den Hinweis.

    Du meinst, dass ein gewisser Dr. G. nicht mehr dort ist?

    Aber was wäre für mich aus dem süddeutschen Raum dann die Alternative?

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7339

    Ja, leider!
    Das könnte, muss natürlich nicht unbedingt, eine deutliche Veränderung in der Behandlungsweise bedeuten.
    Liebe Grüße zurück,
    Julia
    P.S. eine Alternative wäre wohl die Berolina Klinik.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Julia.
    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hm, die liegt von mir aus gesehen fast so weit weg wie Kiel.

    Dann doch eher Königstein. Von dieser Klinik hört man hier auch eher wenig.
    Verständlich, da das ja das Forum von Kiel ist.

    Für mich als potentiellen Patienten wäre es aber schon mal interessant, zu wissen, was die Fachkollegen Prof. G. und Dr. Ch.G. so voneinander halten. Haben die dieselben Ansätze oder sind sie eher unterschiedlicher Meinung?!

    Dann wüsste ich auch, ob ich dort gegebenenfalls genausogut aufgehoben wäre.

    Früher gab es doch z.B. in Königstein diese komische Diät, die ich mit der Kohlenhydratreichen Ernährung irgendwie nicht in Einklang bringen kann.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7339

    😉😉😉 Na ja, was die beiden von einander fachlich halten, werden sie wohl hier in aller Öffentlichkeit so oder so nicht kundtun 😉😉😉!!!

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Ja, liebe Julia, das hatte ich auch nicht wirklich erwartet. 🙂

    Es wäre allerdings vielleicht hilfreich, wenn ähnlich wie bei der Ärzteliste auch sowas wie eine Liste von Kliniken gäbe, die nach den gleichen Richtlinien arbeiten.

    Ich kenne mich, ich kann ganz schön stur sein.
    Wenn ich hier was kennengelernt habe und die wollen mir dann was anderes aufquatschen, dann kann ich genausogut gleich wieder heimfahren.

    Einfach die wertfreie Info, ob die nach den gleichen oder nach anderen Grundsätzen arbeiten wäre ja schon hilfreich.
    Vorausgesetzt natürlich, dass man sich so gut kennt, dass man das weiß.

    Ist es nicht lustig, dass es lauter Prof. und Drs. G. sind?!

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    Susi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 494

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe gerade gesehen, dass der Bad-Buchau-Thread wieder hochgeholt wurde 😉
    Julia, der „entscheidende“ Arztwechsel fand in der Berolina-Klinim statt, das hatte ich vor einiger Zeit gelesen. Ich habe eben mal bei klinikbewertungen.de nach der Schlossklinik gesucht, da wird Dr. G. in einer Bewertung von November 2018 noch sehr lobend erwähnt. Ich glaube nicht, dass er plötzlich verschwunden ist, aber das ließe sich bestimmt mit einem kurzen Anruf in der Klinik klären.
    (Und falls Dr. G. das hier liest – ich weiß, dass er im Headbook mitliest – schöne Grüße nach Bad Buchau 😉)

    Liebe Grüße,
    Susi

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7339

    Hallo, liebe Susi, ich wollte dich gerade „aktivieren“, da ich aber ja aus Erfahrung weiß, dass du viel mitliest…. 😀. Danke!
    Wäre schön, wenn in Bad Buchau alles beim Alten wäre.

    Dir ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüße,
    Julia

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Oh, vielen Dank euch beiden für eure Mühe.

    Dann kommt das ganz dick mit auf meine Liste für den Dienstag.

    Das Land BW will mich Vollzeit haben? Dann sollen sie mich auch unterstützen!

    Ich bin wirklich gespannt wie ein Regenschirm, wie das Gespräch verläuft.

    LG Anna

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7339

    Hallo Anna, die Kieler Liste garantiert leider auch keine Sicherheit, dass nach Kieler Richtlinien behandelt wird, sondern besagt nur, dass Ärzte, die Migräne behandeln, sich dort angemeldet haben. Die Trefferquote ist dadurch aber wohl deutlich höher.
    Bei der DMKG gibt es neuerdings eine Liste mit Ärzten, die zertifiziert sind. Was das aber tatsächlich beinhaltet???
    Einen gutinformierten Arzt für unsere Köpfe zu finden, mit dem wir dann auch noch persönlich gut klarkommen, ist nicht einfach.
    Ruf doch mal in Bad Buchau an.
    LG, Julia

    P.S. meine Daumen sind ganz fest gedrückt!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Julia.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Um jetzt noch mal alle Klarheiten zu beseitigen 😜:
    Ich hatte kürzlich hier einem Mitglied mitgeteilt, dass der frühere leitende Oberarzt aus der Beronlina Klinik, Dr. M., dort nicht mehr tätig ist. Er war für die Kopfschmerzthemen zuständig und kannte sich gut aus. Meines Wissens (kenne ich aber auch nur vom Hörensagen), ist diese „Position“ jetzt nicht so wirklich besetzt. Hatte Dr. M. kürzlich bei einem gemeinsamen Vortrag getroffen und das so erfahren.

    Liebe Anna, zu Deiner Frage Kiel vs. Königstein: Das ist u. a. auch eine Geschmacksache. In Kiel wird rein evidenzbasiert gearbeitet, in Königstein war die völlig überholte F. X. Mayr.-Diät bis vor einiger Zeit sogar noch Pflicht. Jetzt ist dort aber ein leitender Arzt, der nur evidenzbasiert arbeitet. Man kann daher, wenn man sich deutlich zur Evidenz positioniert und Kräutlein & Co. ablehnt, dort ebenso effizient und erfolgreich behandelt werden.

    Eine Sache noch: Der Anfahrtsweg sollte nie (!) ein Kriterium sein. Für die beste Klinik der Welt würde ich auch buchstäblich um die Welt reisen. 😉

    So und falls Dr. G. hier gerade mitliest, winke ich auch mal freundlich in seine Richtung. 👋 🙂 Er wird immer wieder lobend erwähnt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7339

    Na, wie gut, dass sich mein Hinterkopf da getäuscht hat!
    Allen ein schönes Wochenende, egal ob 🌞 oder ⛄❄

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Ja genau, wieder mal völlig daneben gelegen. 😁

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3959

    Liebe Anna,
    so, wie ich dich verstanden habe, geht es dir im Moment nicht darum, einen Klinikaufenthalt konkret zu planen, sondern darum, solche Pläne in dem Gespräch auf den Tisch zu packen.
    Kiel ist ein Krankenhausaufenthalt, das andere Reha-Maßnahmen.
    Für meine Beihilfestelle war der Unterschied für die Kostenübernahme entscheidend.
    Aber in dem Gespräch kann das den Unterschied machen, dass man in ein Krankenhaus gehen MUSS, weil es anders nicht mehr geht und anschließend eine Reha macht, um wirklich wieder zu Kräften zu kommen.
    Der Krankenhausaufenthalt von 2-3 Wochen ist letztlich auch recht anstrengend. Ich war danach noch 2 Wochen krank geschrieben und hatte dann noch Osterferien. Danach ging es mir gut.
    Ob man das tatsächlich so in Angriff nimmt, kann man später entscheiden.
    Dann würde ich aber auch niemals die Entfernung vom Wohnort als Auswahlkriterium nehmen. Viel wichtiger ist, was zwischen diesen beiden weiten Fahrten passiert.

    Ich drück dir die Daumen für das Gespräch! !

    Liebe Grüße
    alchemilla

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hallo Bettina,

    vielen vielen Dank für deine Stellungnahme.

    Was den Anfahrtwegsweg angeht, gebe ich dir vollkommen recht.
    Allerdings, wenn es dort genauso o.k. ist, gäbe es andere Gründe für mich, dorthin zu gehen:

    1. Gibt es in Kiel keine Reha und dort schon, wenn ich das recht verstanden habe.

    2. Ist mein Fall vielleicht nicht schwer genug, dass ich überhaupt etwas bezahlt bekomme und dort gibt es auch Selbstzahlerangebote.

    3. Sollte ich mit meinem Arzt hier vielleicht tatsächlich mal nicht mehr klarkommen, wäre das vielleicht auch noch eine Option für eine ambulante Anlaufstelle.
    Kiel ist mir dafür definitiv zu weit.

    Dr. G. wäre übrigens auch auf der Liste der von der DMKG zertifizierten Ärzte.

    @alchemilla Gibt es in Königstein nur Reha, nicht auch Krankenhausaufenthalte wie in Kiel?

    Ja du hast recht, es geht mir darum, am Dienstag mal auf den Busch zu klopfen, aber zur Not auch darum, mir vielleicht mal selbst etwas Gutes zu tun.
    Am Dienstag weiß ich vielleicht mehr.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Hallo Anna,

    1. Kiel ist ein Akutkrankenhaus, keine Rekaklinik.

    2. Sicher nicht, das lass Dir schon von der Krankenkasse oder Rentenkasse bezahlen.

    3. Beziehst Du Dich auf Königstein? Wenn ja, erst mal erkundigen, ob ambulante Betreuung noch möglich ist. Ich weiß, dass es noch eine ambulante Privatsprechstunde gibt, aber ich denke, dass die für gesetzlich Versicherte nicht mehr existiert.

    Gibt es in Königstein nur Reha, nicht auch Krankenhausaufenthalte wie in Kiel?

    In Königstein ist beides möglich.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hallo Bettina,

    ich bin ja nicht gesetzlich versichert.

    Bei unserer Ärztesituation bin ich da tatsächlich zum ersten mal in meinem Leben froh darüber. Sonst wäre ich nämlich bei meinem jetzigen Arzt auch nicht untergekommen.
    Traurig aber wahr.

    Dann hatte ich das mit Königstein und Klinik und Reha doch richtig in Erinnerung.

    LG Anna

    spacewriter
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    hallo anna,

    ich bin heute noch dankbar für die zeit in bad buchau. von dr. g. durfte ich so viel lernen und habe dort ein ganz neues verständnis für die migräne bekommen. es ist sehr wertvoll was dr. g. mir mit auf den weg gegeben hat.
    dr. g. hat recht behalten, dass ich es schaffen kann meine triptan tage so zu reduzieren, dass ich keine medikamentöse prophylaxe benötige.
    ich kann es nur aus meiner sicht schildern, für mich war die reha in bad buchaue dank dr. g. jedenfalls eine tolle chance.

    liebe grüße und alles gute!

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Das klingt gut. Danke.

    Dann hoffe ich einfach mal das Beste.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Hallo Anna,

    man darf aber auch nicht vergessen, dass Privatpatienten mehr oder weniger die Praxis des Arztes finanzieren. In unserem heutigen Gesundheitssystem kann kaum mehr ein Arzt überleben ohne Privatpatienten. Traurig aber wahr.

    @spacewriter: Bitte Groß- und Kleinschreibung anwenden. Danke! 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 457

    Hallo Bettina,

    das stimmt mich jetzt wieder nachdenklich.
    Irgendwie ist das dann doch aber alles eine Riesensauerei.
    Ich wusste bloß, dass die Ärzte oft gegen Monatsende von den Kassen quasi nichts mehr bekommen.

    Außerdem habe ich mich neulich über Herrn Spahn aufgeregt mit seiner Verpflichtung zu 25h.
    Ist doch wieder mal typisch und genau wie bei mir. Alle stellen immer nur Forderungen und verfügen wie selbstverständlich über die Lebenszeit anderer.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Das ist auch eine Riesensauerei! Wenn ein Neurologe viele chronische Schmerzpatienten hat, die oft kommen, arbeitet er für diese Patienten den halben Monat für lau.

    Außerdem habe ich mich neulich über Herrn Spahn aufgeregt mit seiner Verpflichtung zu 25h.

    Darüber regst nicht nur Du Dich auf. 🤨 Am runden Tisch ist schnell mal was beschlossen, ausbaden müssen es diejenigen, die eh schon fast rund um die Uhr arbeiten.

    Liebe Grüße
    Bettina

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