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Lebensfreude trotz Schmerzen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Woche, 1 Tag aktiv

Erfahrungsberichte und Gedanken zu einem trotz Migräne und sonstiger Schmerzen glücklichem Leben.

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Sprüche und Gedanken zum Erhalt der Freude am Leben (34 Antworten)

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  • Profilbild Julia vor 1 Jahr, 5 Monaten:

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Profilbild Kimeta vor 1 Jahr, 5 Monaten:

    Nicht aufgeben beim Leben mit Migräne:

    Thomas Edison hat jahrelang an der Glühbirne gebastelt, nichts hat funktioniert. Er wurde gefragt: “Wie haben Sie das ausgehalten, so viele tausend Male zu scheitern?” Er antwortete: “Ich bin nie gescheitert. Ich habe erfolgreich Wege eliminiert, die nicht zum Ziel führten.”

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 5 Monaten:

    Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt

    Aus Japan

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 5 Monaten:

    Wir werden Frieden finden. Wir werden den Engeln lauschen
    und den Himmel sehen funkelnd von Diamanten.

    Anton Tschechow

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 4 Monaten:

    Das ganze Leben ist ein einziges Wiederanfangen.

    Hugo von Hoffmannsthal

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 4 Monaten:

    Es sind die einfachen Dinge, die das Leben zu einem Fest machen.

    (Jeremy A. White)

  • Profilbild Ronja vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

    Pearl S. Buck

  • Profilbild Elisabeth vor 6 Monaten, 4 Wochen:

    “Um dein Leben zu genießen, musst du nicht erst darauf warten bis alles perfekt ist.” Joyce Meyer

  • Profilbild Ronja vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Es gilt, sein Leben lang zu arbeiten,
    zu kämpfen und jeden Tag neu zu beginnen.
    Man muss nicht nur mit anderen Geduld haben,
    sondern auch mit sich selbst.

    Franz von Sales

  • Profilbild heika vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Ich habe gerade die Lebensgeschichte einer Amerikanerin gelesen, die im Alter von 4 Jahren durch unglückliche Umstände von ihrer Mutter mit dem Auto überrollte wurde, wobei der gesamte Unterbauch zerstört worden war. Die Ärzte gaben ihr keine Überlebenschance, doch sie schaffte es. 187 Operationen später und von einer schweren Staphylokkeninfektion immer noch nicht geheilt, schrieb sie (im geschätzten Alter von Mitte 30) ihre Geschichte auf. Einige Zeilen möchte ich hier zitieren, weil sie auf alle Menschen zutreffen können, die immer wieder von Schmerzen geplagt und in ihrem Leben eingeschränkt werden:

    “Mit den Jahren hatte ich abertausende Male die Entscheidung getroffen, mich nicht vom Schmerz bestimmen zu lassen. Wenn ich nicht immer wieder bereit gewesen wäre, mich zusammenzureißen und weiterzumachen, wenn ich zugelassen hätte, dass Selbstmitleid und Bitterkeit sich wie Angelhaken in meine Seele gegraben hätten, hätte ich alles verpasst. Alles, was wirklich wichtig war.”
    Heather Hornback-Gland “Du sollst leben” S. 344

    Ich wünsche uns allen, dass wir unseren Schmerzen nicht mehr Platz einräumen als unbedingt nötig und nie aufhören, den optimalen Weg zu suchen, um zu jeder Zeit das Beste aus unserer Situation zu machen.
    Heika

  • Profilbild sonja vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Heika,

    vor dieser Frau habe ich einen riesigen Respekt. Sie hätte allen Grund mit ihrem Schicksal zu hadern, doch sie rappelt sich immer wieder auf, auch eine solche Infektion, die sich so weit ich informiert bin, möglicherweise bei ihren zahlreichen Krankenhausaufenthalten eingefangen hat, ist nicht ohne.

    Ich werde mir die zitierten Sätze immer wieder vor Augen führen, die sind sehr hilfreich.

    Liebe Grüsse

    Sonja

  • Profilbild Julia vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Heika,

    ich denke, Schmerzen sind so individuell und nicht vergleichbar, weder an irgendwelchen Skalen noch untereinander. Jeder muss seinen Weg selber finden. Der Weg der Heather H. ist aber sicher für jeden richtig und dringend zu empfehlen. Und bestimmt der Schlüssel zu ein bisschen “Trotzdem-Glück”.
    Das sollten wir uns immer wieder vor Augen halten.

    Lieber Gruß
    Julia

  • Profilbild sonja vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Einen Menschen zu nehmen wie er ist, ist noch gar nichts, das muss man immer. Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen wie er ist!

    (Name des Verfassers nicht gefunden)

  • Profilbild Simone vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Heika,

    mich würde es sehr interessieren, wie die arme Mutter diese Tragödie verkraftet hat. Bestimmt wird in dem Buch doch darüber berichtet?

    Die Sätze bringen es auf den Punkt. Wenn man mit Schmerzen leben muss und sein Leben nicht aufgeben will, hat man nur diese eine Wahl. So denke ich auch, auch wenn’s ab und zu nicht leicht fällt ;)

    Lieber Gruß
    Simone

  • Profilbild heika vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,

    ich bin dir noch eine Antwort schuldig. In dem Buch wird erzählt, wie die Mutter direkt nach dem Unfall reagierte. Sie schaffte es mit übermenschlichen Fähigkeiten, Hilfe zu holen und fremde Leute zu bitten, sich um die andere kleine Tochter zu kümmern.
    Später holten sie die Bilder und Ereignisse selbstverständlich immer wieder ein. Sie wünschte sich, die Ereignisse wie in einem Film zurückspulen zu können und noch einmal ablaufen lassen zu können, diesmal mit dem routinemäßigen Überprüfen der Autotür, was sie jedes Mal tat, außer dieses eine Mal. Was fatale Folgen hatte.

    Danach folgten natürlich unzählige, teils wochenlange Krankenhausaufenthalte, in denen sie ihrer Tochter immer zur Seite stand. Die Mutter fand wohl genau die richtige Mischung, ihre Tochter in dieser Zeit liebevoll und einfühlsam zu begleiten und sie trotzdem in Krisenzeiten mit einem durchaus auch mal angebrachten “Reiß dich zusammen und mach weiter!” vorwärts zu bringen.

    Und es gab ja gar keine andere Wahl, als nach diesem Unglücksfall all diese mühsamen Wege zu beschreiten. Mutter und Tochter hätten es sich durch Hysterie oder Verzweiflung oder Depression nur noch schwerer gemacht, dies hätte zusätzlich Kraft gekostet. Und so haben sie immer versucht, den Blick nach vorne zu richten und das Beste aus der Situation zu machen.

    Lieber Gruß
    Heika