Tiefgründiges

Ansicht von 30 Beiträgen - 511 bis 540 (von insgesamt 551)
  • Autor
    Beiträge
  • Steffi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 58

    Eine schöne Geschichte…
    Ja, wie man in den Spiegel reinschaut… 😉

    Euch allen einen schönen Tag!

    Steffi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 58

    „Zeitnehmen“ – eine sehr schöne Geschichte, Bettina!

    (direkt unter der Geschichte wird bei mir kein Antwort-/Kommentarfeld angezeigt, deshalb schreibe ich es jetzt hierhin, hoffe das passt so.)

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Ja klar passt das so. 🙂 Ich glaube, das Forum habe ich dann wohl geschlossen, es war der Geburtstagsthread von Prof. Göbel.

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Das Auge sagte eines Tages: „Ich sehe hinter diesen Tälern im blauen Dunst einen Berg. Ist er nicht wunderschön?“
    Das Ohr lauschte und sagte nach einer Weile: „Wo ist der Berg? Ich höre keinen!“
    Darauf sagte die Hand: „Ich versuche vergeblich, ihn zu greifen. Ich finde keinen Berg!“
    Die Nase sagte: „Ich rieche nichts. Da ist kein Berg!“
    Da wandte sich das Auge in eine andere Richtung.
    Die anderen diskutierten weiter über diese merkwürdige Täuschung und kamen zu dem Schluss:
    „Mit dem Auge stimmt etwas nicht!“

    Khalil Gibran

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2010

    Schön und zugleich sehr nachdenklich machend… Danke liebe Josefine 🙂

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Ja, es macht nachdenklich und zeigt auch auf, dass man doch miteinander sprechen sollte. Und zuhören, und verstehen und sich auf andere Sichtweisen einlassen, um letztendlich auch von dieser Schönheit profitieren zu können.

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Was heißt Erfolg?

    Oft und viel lachen;
    die Achtung intelligenter Menschen
    und die Zuneigung von Kindern gewinnen;
    die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und
    den Verrat falscher Freunde ertragen;
    Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden;
    die Welt ein wenig besser verlassen,
    ob durch ein glückliches Kind,
    ein Stückchen Garten
    oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft;
    wissen,
    dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war,
    weil du gelebt hast.
    Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.

    (Ralph Waldo Emerson)

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Josy,

    dieser Beitrag von Emerson kommt mir gerade recht, weil mich diese Frage, was für mich „Erfolg im Leben“ ist, gerade viel beschäftigt.

    Viele wunderbare Anregungen! DANKE! 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre von  Ulrike.
    KaGo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 196

    Dieses Gedicht mag ich sehr, es drückt „leben“ in einer ganz besonderen Art aus:

    Nicht fertig werden

    Die Herzschläge nicht zählen
    Delphine tanzen lassen
    Länder aufstöbern
    Aus Worten Welten rufen
    horchen was Bach
    zu sagen hat
    Tolstoi bewundern
    sich freuen
    trauern
    höher leben
    tiefer leben
    noch und noch
    nicht fertig werden

    (Rose Ausländer)

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Ich muss doch wieder mal eines meiner Lieblingsforen aus der Versenkung nach oben holen!! 😉

    „Ich brauche nur das zu tun, was ich will, und nicht, was die anderen von mir erwarten.
    In der Gemeinschaft ist es leicht, nach fremden Vorstellungen zu leben.
    In der Einsamkeit ist es leicht, nach eigenen Vorstellungen zu leben –
    aber bewundernswert ist nur der, der sich in der Gemeinschaft die Unabhängigkeit bewahrt.“

    (Ralph Waldo Emerson)

    Liebe Grüße
    Josefine (taucht langsam wieder auf 😉 )

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Oh ja super! 🙂

    Dieses Fazit von Emerson ist sehr einfach zu verstehen und immer wieder doch gar nicht einfach umzusetzen! 😉

    So schön, dass wir wieder etwas zu lesen von dir bekommen! 🙂

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    „Oft nach einem Tag,
    oft schon nach einer Stunde
    belächelst du den Schmerz und
    fühlst nicht mehr die Wunde.“

    (Friedrich Rückert)

    Ich bin so dankbar dafür, dass ich, sobald eine Migräneattacke überstanden ist, schnell vergesse, wie schlimm die Schmerzen waren. „Belächeln“ tue ich sie allerdings nicht. 😉 Und chronische Schmerzpatienten fühlen sich von dem Spruch sicher NICHT angesprochen…

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2010

    Liebe Josefine,

    weshalb sollte man sich davon nicht angesprochen fühlen? Es gibt sicher Phasen, in denen ich kaum die Kraft habe, um mich in den kurzen Atempausen, die der Schmerz mir gönnt, auch nur halbwegs zu erholen – aber wann immer ich eine schmerzfreie Zeit genießen darf, tue ich es auch 🙂 Und dann vergesse ich allzu gerne, wie es sich anfühlt, mit einem Dickschädel durch die Gegend zu rennen – und dazu gehört für mich auch, darüber lächeln zu können…

    Naja, ich bin vielleicht eigen. Aber wenn man den Spruch von Herrn Rückert weiter denkt, kommt heraus, dass jede Wunde mit der Zeit zwar verheilt, aber dennoch eine Narbe hinterlässt. Manchmal klein und kaum spürbar, manchmal erinnert die Narbe aber auch immer wieder an das was war, selbst wenn die Wunde längst vergessen scheint.

    Liebe Grüße, Tanni

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Interessant, deine Gedanken, liebe Tanni! Du hast schon ein besonderes Talent zum positiven Denken. 🙂
    Über die Migräne, auch wenn die Attacke vorbei ist, zu lächeln, gelingt mir nicht. Aber es gelingt mir, das Schöne zu sehen und zu genießen.

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Gerade in der Zeitung gelesen:

    „Mische ein bisschen Torheit
    in dein ernsthaftes Tun und Trachten.
    Albernheiten im rechten Moment
    sind etwas Köstliches.“

    (Horaz)

    Das trifft auch auf Headbook zu. 😉 😀

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3945

    😀 ♥ 😀 ♥ 😀

    Dusty
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1021

    👍🏼😊

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 3 Monate von  Dusty.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7198

    Josefine, 💛 ❤ 💛 ❤ 💛

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Dieses Video hat mich sehr berührt! Habe es auf Pias Facebook-Seite entdeckt, und am selben Tag wurde es mir von einem Freund per Mail geschickt – so ein Zufall…

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Vielen Dank, liebe Josy. Wunderbar, das Video und für mich ein genialer Einstieg in die Woche! 🙂

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 224

    Vielen Dank für das Video!!! Habe es gleich weiteren gezeigt.
    lili

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 330

    Ein tolles Video. Danke dafür!

    LG

    Jojo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Sehr schönes Video, danke Josefine. 🙂

    KaGo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 196

    Ein wunderbares, nachdenklich machendes Video, vielen Dank dafür 🙂

    Liebe Grüße,
    KaGo

    Dusty
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1021

    Ich möchte euch das Buch
    „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck ans Herz legen.

    Er beschreibt darin, auf durchaus heitere Weise, seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5456

    Danke, liebe Dusty, für den Tipp.

    LG Heika

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    ich schreibe jetzt auch mal hier meinen Tipp. Auf Empfehlung eine Psychologin aus meine Reha-Nachsorge habe ich mir zwei Bücher gekauft von Russs Harris. „Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei“ und „Raus aus der Glücksfalle“. Russ Harris ist ACT Therapeut (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), ganz grob geht es darum „trotzdem“ zu „machen“.

    Viele Gedanken von Achtsamkeit, MBSR und ähnlichen Methoden finde ich wieder. Ich habe begonnen, gerade das erste Buch zu lesen und bin recht angetan von der Herangehensweise.

    Falls es jemand liest, viel Spaß ddabei!

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Heute morgen habe ich ein wunderschönes Gedicht von Novalis gelesen und seither geht mir die Anfangszeile nicht mehr aus dem Kopf. 😉

    Vielleicht lerne ich noch den Rest auswendig.

    Kann jemand von euch noch Gedichte auswendig hersagen?

    Ist doch eigentlich eine sehr schöne Sache. 🙂

    Gedicht:

    Wer Schmetterlinge lachen hört,
    der weiß, wie Wolken schmecken.
    Der wird im Mondschein ungestört
    von Furcht, die Nacht entdecken.

    Der wird zur Pflanze, wenn er will,
    zum Stier, zum Narr, zum Weisen.
    Und kann in einer Stunde
    durchs ganze Weltall reisen.

    Der weiß, dass er nichts weiß,
    wie alle anderen auch nichts wissen.
    Nur weiß er, was die andern
    und auch er selbst noch lernen müssen.

    Wer in sich fremde Ufer spürt,
    und Mut hat sich zu recken,
    der wird allmählich ungestört
    von Furcht, sich selbst entdecken.

    Abwärts zu den Gipfeln
    seiner selbst blickt er hinauf,
    den Kampf mit seiner Unterwelt
    nimmt er gelassen auf.

    Wer Schmetterlinge lachen hört,
    der weiß, wie Wolken schmecken.
    Der wird im Mondschein ungestört
    von Furcht, die Nacht entdecken.

    Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
    der wird genauso sterben
    und ist selbst dann lebendiger
    als alle seine Erben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 12 Monate von  Ulrike.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Ich kenne das Gedicht auch, liebe Ulrike. Ist wunderschön und ergreifend.

    Also ich kann noch sehr viele Gedichte und Balladen zumindest noch zur Hälfte auswendig. Z. B. die Bürgschaft, der Taucher, Belsazar, die Glocke, Erlkönig, der Zauberlehrling … die fallen mir jetzt mal spontan ein.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5456

    Ein wunderschönes Gedicht, liebe Ulrike, danke. Ich kannte es noch nicht.

    Bist du dir wegen des Copyrights sicher, dass das Gedicht von Novalis stammt? Im Internet ist Verschiedenes zu finden. Ich schicke dir per PN mal eine Info.

    Leider kann ich nichts mehr an Gedichten auswendig, eigentlich schade. Wobei: Wahrscheinlich fehlte mir mein Leben lang eine begeisterte Zuhörerschaft, die mich hätte motivieren können, das freie Vortragen diverser literarischer Kostbarkeiten zu kultivieren. 😉 😉

    Fröhlicher Gruß
    Heika

Ansicht von 30 Beiträgen - 511 bis 540 (von insgesamt 551)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.