Hallo zusammen,
ich wende mich heute an Euch, weil ich nicht mehr so recht weiter weiß. Ich habe seit 22 Jahren mit Migräne zu tun und bereits alles Mögliche ausprobiert. Das Mittel meiner Wahl ist Ascotop 5mg Schmelztabletten, von denen gelegentlich sogar eine halbe reicht.Ich weiß auch nicht so recht, ob es die richtige Gruppe ist, bitte ggf. verschieben.
Meine Verbrauch war im Monat circa sechs Tabletten mit bis zu zehn leichten bis mittleren Anfällen. Es gab immer einen Zusammenhang zwischen meinem Eisprung und der eigentlichen Periode. Hier gab es eine Anfallshäufigkeit.Letztes Jahr im November wurden mir beide Eierstöcke entfernt aufgrund eines unklaren Befundes und eierstockkrebs in der Familie. die ersten drei Wochen danach waren grauenhaft. Ich hatte jede Nacht Kopfschmerzen/Migräne mit extrmer Schulter, Nackenbeteiligung(die ich vorher nie hatte….), sodass ich im Bett sitzen musste, an Liegen gar nicht zu denken war und ich kaum noch geschlafen habe. Ich ging zur Neurologin, die mir zusätzlich Sumatriptan verschrieb und mir riet zusammen mit dem Triptan 2 Tabletten Aspirin Brause einzunehmen. Ging nicht so gut .Irgendwann wurde es etwas besser und ich pendelte mich wieder auf 6 Tabletten pro Monat ein und nahm gelegentlich Sumatriptan(schmeckt ja scheußlich…)Das hilft inzwischen nicht mehr, also das Sumatriptan.
Seit Mitte Juli haben sich die Anfälle extrem gehäuft,- ich nehme manchmal fast täglich Medikamente (eine halbe Ascotop,eine ganze wenn ich arbeiten muss oder Dolomigran)Sie kommen nachts in der Regel zwischen drei und fünf Uhr gehen über den Nacken, Kopfhaut oder sitzen über einem Auge inklusive Nackenbeteiligung.Zwischenzeitlich hatte ich eine schwere Attacke mit stundenlangem Erbrechen und irgendwann dem Notarzt. 
Ich war wieder bei der Neurologin, die mir nun Betablocker verschrieb und die ich seit gestern abend einnehme. Ich muss dazu sagen, ich hatte diese Prophylaxenversuche alle schon. Betablocker musste ich abbrechen, wegen des Blutdruckes. Sie verschrieb es nun wieder, weil sie meint im Alter sei mein RR ja auch etwas höher…(bin jetzt 47
…)
Ich bin ziemlich fertig.Ich dachte nach der Eierstock OP sei vielleicht alles vorbei und stattdessen ist es eigentlich viel schlimmer geworden bis hin zum Medikamentenmissbrauch, da ich ja derzeit bis zu funfzehn Mal im Monat etwas einnehmen muss.
Jede Nacht aufwachen mit Schmerzen und nicht mehr liegen können ist sehr schwer aushaltbar.
Wer von euch hat Erfahrungen mit Betablockern? Wielange dauert es bis sie wirken? Wie gehe ich mit der Schlaflosigkeit um? Welche Medikamente fördern besonders den induzierten Kopfschmerz?
Die Tabletten sind ja auch sehr teuer inzwischen. Ich zahle 33 Euro für sechs Tabletten Ascotop und das Dolomigran kostet um die sieben 2 Stück. Das wisst ihr ja sicher alles.Maxalt vertrage ich nicht.
Habt ihr ein paar Tipps oder Aufmunterungen für mich? Ich trinke keinen Alkohol, stehe jeden Tag um sechs Uhr auf, schaue wenig TV und versuche schon so gut wie es geht mich runter zu fahren.
Danke
papu