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Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK)

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 7 Stunden, 43 Minuten aktiv

Wie entsteht MÜK, wie erkennt man ihn und wie wird er behandelt?

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Tags: mÜk

”Nochmal” eine Medikamentenpause – wie lange? (2 Antworten)

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  • Profilbild Sonne vor 10 Monaten:

    Ich leide seit ca. Anfang 2007 unter Migräne. Diese steigerte sich von einmal im Monat bis zu ca. 11 Schmerzmitteltagen/ 15 Migränetagen monatlich (Januar 2010). Im Januar 2010 war ich dann zwecks Medikamentenpause für 2 Wochen in der Schmerzklinik Kiel. So kam ich (inkl Kiel) auf eine vierwöchige Medikamentenpause.
    Prophylaktisch habe ich anschließend diverse Medikamente eingenommen(Serotoninblocker, Betablocker, Antidepressiva etc). Ambulant bin weiterhin bei einem Neurologen in Behandlung. Die Migräne- / Schmerzmitteltage blieben auch nach Kiel fast unverändert (ca l0 Schmerzmittel – und 15 Migränetage). Ich habe im Mai 2011 nochmal auf eigene Faust 4 Wochen auf alle Medikamente verzichtet. Schmerzmittel-/Migränetage blieben erneut fast (+/-1)unverändert. Mein Doc sagt nun, dass man nach der letzten Medikamentenpause endgültig von einer chronischen Migräne ausgehen kann. Sein Vorschlag: Topamax. Ich befürchte Nebenwirkungen und nun lese ich in den Foren, dass man eigentlich erst nach 8 Wochen Medikamentenpause einen MÜK ausschließen kann. Muss ich “vorsichtshalber” nochmal einen weiteren Medikamentenentzug starten.. diesen für 8 Wochen..

  • Herzlich willkommen, Stef! :)

    Starre Regeln gibt es nicht, das muss individuell gesehen werden. So wie Du das schilderst, scheint es wohl chronische Migräne zu sein. Dies hatte Dir ja auch Dein Neurologe schon mitgeteilt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du irgend einen Vorteil für Dich erzielen könntest, weitere 8 Wochen zu leiden.

    Ich denke, die Zeit ist reif für Topamax, nachdem Du ja schon einige Prophylaxen durch hast. Manche profitieren ja sehr gut (ich auch viele Jahre) und die Nebenwirkungen lassen in der Regel nach einigen Wochen/Monaten nach.

    Viel Erfolg und keine “unnötigen” Qualen mehr!

    Liebe Grüße
    Bettina