Jeder hier hat irgendwie seine Migräne-Geschichte. Bei mir kam die Migräne erst mit Anfang 30, anfangs half noch Aspirin ganz gut, dann bekam ich ein stärkeres Mittel, später das Triptan. Die Häufung bei mir geschah auch noch in der Zeit ohne Triptan, das alleine ist es wirklich nicht!
Bei mir braucht das Allegro ca. 2 Stunden, bis es gut wirkt. Ich denke, dass ich meistens schon den richtigen Zeitpunkt der Einnahme erwische, allerdings habe ich in der ersten Viertelstunde nach dem Tabletteschlucken oft das Gefühl, ich hätte doch noch zuwarten können. Nach diesen Minuten bin ich mir wiederum ganz sicher, dass es richtig war, das Triptan genommen zu haben, und in der zweiten Stunde hoffe ich ganz arg, dass es nun ENDLICH wirkt! Hilflos oder depri fühle ich mich nicht, nur total dankbar, dass der Schmerz bald ein Ende haben wird und es so ein gutes MIttel gibt (Ich hoffe, der Erfinder der Triptane hat den Nobelpreis bekommen!).
Die ganzen Tipps zur Prophylaxe sollen bestimmt nicht neuen Stress auslösen! Und jeder reagiert anders. Bei mir triggert ein unregelmäßiger Schlaf/Wachrhythmus die Migräne, anderen macht das gar nichts. Dafür kann ich eine Fastenwoche ohne einen Migränetag genießen, andere kriegen Migräne, wenn sie nur eine Mahlzeit auslassen. Aber ich denke, es lohnt sich, das für sich auszuprobieren. Ein Arzt sagte mir mal, dass ein regelmäßiger Ausdauersport statistisch gesehen die gleiche Erfolgsquote in der Migräneverbesserung zustande bringen würde wie eine medikamentöse Prophylaxe. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber falls ja, würde ich dafür schon mal ein halbes Jahr den inneren Schweinehund überwinden und mich regelmäßig zum Sport aufraffen.
Wünsche euch KEINEN MÜK und einen ruhigen Kopf für den Rest des Wochenendes!
Lieber Gruß
Heika