Hallo ihr Lieben,
vielen Dank schonmal.
@Julia: Zugetraut hätte ich es mir schon, aber halt nur mit der Möglichkeit, jederzeit Schmerzmittel/Triptane nehmen zu können. Es handelt sich bei mir um eine betriebsbedingte Kündigung, unser Laden wird verkleinert, und da bin ich überflüssig. Mein Chef hatte mich vor seinem Urlaub massiv unter Druck gesetzt, doch in unserer anderen Buchhandlung (eben jener, in der ich jetzt die Vertretung machen soll) anzufangen, weil da eine Stelle zu besetzen wäre, und schreckte auch nicht davor zurück, meine bisherigen Leistungen kleinzureden (“Sie werden sich sowieso schwertun, woanders was zu finden, Sie kennen sich ja nur mit Theologie aus” – das stimmt absolut nicht, im Gegenteil). Seine Überredungsversuche gingen teilweise auch sehr ins Persönliche, was ich absolut unangemessen fand. Aus verschiedenen Gründen habe ich dieses “Angebot” angelehnt, und irgendwie sehe ich es jetzt auch nicht ein, mir noch den Buckel krummzuschuften. Leider habe ich mein Zwischenzeugnis (das allerdings vom Chef meines Chefs, der auf meine Absage sehr verständnisvoll reagiert hat, geschrieben wird) noch nicht, und ich will mir da dann auch nix Negatives reinschreiben lassen deswegen. Danke auf jeden Fall schonmal fürs Daumendrücken
@Cinderella: dass Migräne nicht heilbar ist, weiß ich. Mein Arzt schreibt mich für die Woche nach dem Klinikaufenthalt noch krank, mein Chef weiß also, dass ich insgesamt drei Wochen gar nicht da sein werde. Ich habe ihm vor einiger Zeit auch schon gesagt, dass ich vermutlich für längere Zeit keine Schmerzmittel nehmen darf und dann, falls ich Migräneattacken bekomme, zu Hause bleiben muss. Er hat mich nur groß angeschaut und das offenbar schnell wieder vergessen…
Naja, ich werde morgen wahrscheinlich ganz spontan reagieren, wird dann schon schiefgehen. Ist halt für beide Seiten irgendwie blöd, wenn ich immer so unbestimmt bleiben muss, aber ich hab lange genug immer Triptane eingeworfen um zu “funktionieren”, jetzt gehts halt nicht mehr.
Liebe Grüße,
Susi