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Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK)

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Woche, 2 Tagen aktiv

Wie entsteht MÜK, wie erkennt man ihn und wie wird er behandelt?

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Tags: mÜk

Wann weniger Kopfschmerzen nach Absetzen aller Medikamente (6 Antworten)

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  • Profilbild kinga vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Hallo, habe seit 4 Wochen kein Triptan mehr genommen. Habe 2 Attacken ohne durchgestanden und will noch einen Monat ohne Triptan schaffen, um meinem Körper mal eine Chance des Triptanvergessens zu geben. Jetzt habe ich fast das Gefühl der Analgetikaentzug (Gelonida, Ibuprofen) macht mir mehr zu schaffen. Seit 18 Tagen kein Analgetika. Davor 14 tage ausschleichende Cortisonbehandlung. Dann dachte ich der Fall ist erledigt. Habe aber immer noch jeden 3. Tag leichte bis mittlere Kopfschmerzen, die vom Nacken hochziehen. Die machen mich richtig depressiv, weil sie immer so im Hintergrung sind. Aber, wenn ich es bis Mittag aushalte und viel trinke bessern sie sich manchmal von alleine. Ist aber nicht lustig. Bleibt das so. Oder braucht der Körper doch länger als 2 Wochen um den jahrelangen Übergebrauch zu überwinden. Ich will so lange es geht keine Schmerzmitel nehmen um aus der Abwärtsspirale rauszukommen. Mit der 10 Tages Regel bin ich schon ganz schnell wieder im fast zu viel nehmen und zu oft dran denken. Nehme Topamax als Profilaxe und Doxipin. Wer hat Erfahrung damit? Gruß, Kinga

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Liebe kinga,

    es kann schon sein, dass Du noch mit den Umstellungskopfschmerzen zu kämpfen hast. Du machst aber alles richtig, indem Du so lange es möglich ist, mit der Medikamenteneinahme wartest. Ich glaube nicht, dass man einen genauen Zeitrahmen benennen kann, den das Schmerzsystem benötigt, um sich wieder zu regenerieren. Jeder Mensch reagiert da unterschiedlich. Auch kommt es sicher darauf an, wie lange der Übergebrauch schon bestand und ob viele verschiedene Substanzen eingenommen wurden. Wenn Du unsicher bist, frage nochmal Deinen behandelnden Arzt um Rat. Zusätzlich kannst Du Deine Frage auch nochmal am kommenden Montag beim Chat stellen.

    Bleiben wird dieser Zustand sicher nicht, ganz im Gegenteil, wird es Dir bald besser gehen. Denke daran, den Stress etwas zu minimieren, regelmäßig zu essen und überhaupt Deinen Tagesablauf zu strukturieren.

    Wie lange nimmst Du schon Topamax und Doxipin?

    Alles Gute
    Bettina

  • Profilbild kinga vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Liebe Bettina, seit 9 Monaten, aber das war wahrscheinlich alles überdeckt vom MIK. Als ich das Cortison nahm die ersten 14 Tage zum Entzug gings mir richtig gut. Es ist eher so dass ich jetzt mehr so leichte nervige Kopfschmerzen von Nacken aus habe. Aber häufig. Ich habe halt fast jeden Tag ein Ibuprofen genommen, dann wars weg. Ich muss wieder 3x die Woche Ausdauersport machen 30 Min. Machst du das? Grüße Kinga

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Liebe kinga,

    wahrscheinlich war es vom MÜK überdeckt und die Prophylaxen hatten gar keine Chance zu wirken. Ausdauersport ist sicher gut. Achte aber darauf, dass der Blutdruck nicht zu sehr steigt – also nicht überanstrengen. Ich mache so gut wie keinen Sport mehr, da ich meistens Migräne davon bekomme. Aber andere profitieren gut davon. Wenn Du es schon gewöhnt bist von früher, versuche langsam wieder reinzukommen.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Monika vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Mal “off topic”

    Wenn ich bei den Beiträgen zu diesem Thema auf der Startseite auf “Ansehen” klicke, kommt bei mir nur diese Meldung:

    Es gibt noch keine Antworten zu diesem Thema. – ansonsten bleibt die Seite leer.

    Ich muss direkt auf den Link des Themas gehen, dann erscheinen alle Beiträge.
    Bei den anderen Themen funktioniert der “Ansehen”-Link.

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild jasmin vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Hallo Kinga,
    also ich kann dir auch aus Erfahrung raten, dass zwei Wochen noch nicht genug ist für den Entzug bzw. das Verschwinden der Symptome. Ich habs mal 3 Monate ohne alles versucht, weil ich das ganze Zeug so leid war und alles immer schlimmer wurde. Nach und nach wurde es tatsächlich besser und irgendwann half sogar mal Aspirin für den Notfall. bin dann aber wieder mit gelegentlichen Triptanene angefangen, als mein Mann phasenweise schwer krank war und ich funktonieren musste, habe mir dann aber nie mehr als 1-2 Tage Schmerzmittel/Triptane pro Woche zugestanden und zweimal im Jahr ne 14 -tägige Pause. Das hat sich bewährt. Die Anfälle sind an Dauer und Intensität weniger.
    Viel Erfolg und halte durch!
    Jasmin