Adrenalin stellt sich vor…

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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Adrenalin,

    höre auf Tanni, sie kennt sich aus. 😎 Und wenn sie sagt, Du sollst Dich nicht so verausgaben, dann heißt das was. Sonst bremsen nämlich wir sie immer ein wenig. 😄

    Flummi
    Teilnehmer
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    Liebe Adrenalin

    Es ist ein Mix aus extremes Pochen im Kopf, leichten Schwindel und einen “Schmerz“ in gerade beanspruchter Muskulatur – damit komme ich klar. Dazu bin ich glaube ich einfach zu geil auf Sport haha…

    Diese und andere Symptome hatte ich damals genau wie du ignoriert! Wobei das Pochen bei mir eher Stiche waren.

    Ich erkenne mich irgendwie wieder, hoffe aber das du frühzeitig mehr Wissen erlängst als ich.

    Gruß Flummi

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Guten Abend zusammen 🙂
    Ich habe nach der anstrengenden Woche ersteinmal seeehr lange geschlafen 😀
    Vielen, vielen Dank für eure lieben Worte!

    Um noch einmal auf das Sport-Thema zu kommen – davor esse ich nur max. eine Kleinigkeit. Ich hatte es einmal mit Frühstück versucht, aber da wurde mir beim Training sehr schlecht, zumal ich auch nicht so richtig die Zeit dazu habe, meine Arbeit beginnt um 6Uhr.
    Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen und versuchen mehr Pausen integrieren, es wäre naiv nicht auf eure Erfahrungenn zu hören 🙂

    Die Aussage mit dem Folterknast in Guantanamo hat ich sehr amüsiert 😀 So etwas ähnliches sage ich auch öfters, aber dann wird es manchmal so heftig, dass ich denke, schlimmer kanns garnicht werden 😛

    Adrenalin ist hochwirksam – okay…ja einerseits sogar logisch, aber dann absolut schlecht für meine Hobbies, die bestehen quasi alle aus Adrenalin 😀
    Richtig Flummi, daher mein Name 😉

    Ich wünsche euch ein erholsames und hoffentlich schmerzfreies/reduziertes Wochenende 🙂

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Guten Morgen 🙂

    wie angekündigt, habe ich mir eure Ratschläge zu Herzen genommen und meine Aktivitäten sehr weit herunter gefahren.
    Stand der Dinge ist allerdings, dass ich erst Mitte-Ende Juni meinen Botox-Termin habe, weil die Praxis schlichtweg überrannt ist.

    Ich bin ziemlich verzweifelt momentan.
    Abends gibt die Migräne Vollgas, irgendwann schlafe ich vor Übermüdung für 3-4 Stunden ein. Danach nimmt der Schmerz aber völlig Überhand und ich wache meist nassgeschwitzt auf und kann erst gegen 4-5 Uhr morgens wieder einschlafen (vorausgesetzt ich bin krank geschrieben oder es ist Wochenende). Gegen Mittag lässt es dann einigermaßen nach, sodass ich irgendwie klar komme, doch selbst das ist kaum erträglich.
    Mein Arzt weiß glaube ich auch nicht mehr weiter, denn er konnte mir nichts Neues verschreiben. Daher teste ich hin und wieder etwas aus, was bisher nicht geholfen hat, in der Hoffnung, dass es jetzt vielleicht doch etwas Linderung bringt…leider ohne Erfolg.
    Ich weiß nicht, wie ich es bis Juni aushalten soll und alle Hoffnungen in diesem Botox-Versuch zu stecken erscheint mir nicht sinnvoll (die mögliche Enttäuschung wird dadurch ja noch größer)
    Schon seit längerem bin ich am Ende meiner Energie, was mich erst recht fertig macht, denn ich hätte gerne mein Leben zurück – und sei es nur für ein paar Tage im Monat.

    Beste Grüße
    Adrenalin

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Ein Nachtrag.
    Ich habe hier einmal quer gelesen – Anreiz dazu gab mir Regina’s pers. Schmerzverlauf.
    Kann es denn wirklich sein…?
    Dieser für mich schon unbeschreibliche Schmerz tritt zur Zeit immer abends und nachts auf. Wie gerade geschrieben wache ich irgendwann nassgeschwitzt auf. Mein Nase ist auf einer Seite zu geschwollen und der höllische Schmerz am linken Auge bringt mich zum Weinen und ist gerötet.
    Es sind wie Messerstiche hinterm Auge und in der Schläfe und ich bin quasi wie gelähmt vor Schmerz.
    Da ich aber eigentlich komplizierte chron. Migräne/Spannungskopfschmerz diagnostiziert bekommen und ich mich mit anderen Schmerzarten nie befasst habe, würde ich sagen es ist eine heftige Migräne. Seit 2Wochen äußert es sich jetzt aber wie gesagt anders und ich bin nun im Forum hellhörig geworden…

    Bitte um Meinungen.

    kris
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 221

    Liebe Adrenalin,

    wenn ich deinen letzten Beitrag so lese, kommt mir spontan Clusterkopfschmerz in den Kopf. Aufgrund deiner Beschreibung abends und nachts und der Messerstiche hinter dem Auge. Das Auge tränt und die Nase ist verstopft. Auch bei mir tritt dies gehäuft nachts auf. Mittlerweile aber auch über Tag. Und ich habe chronische Migräne sowie Cluster. Kann jedoch nicht näher darauf eingehen, da ich in der Weiterbildung sitze und nur immer kurz schauen kann.

    LG
    kris

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7266

    Hallo Adrenalin,

    ich selber habe keinen Cluster, kann also nur die hier in 10 Jahren gelesenen Berichte zugrunde legen.
    Ein Cluster fängt klar abgegrenzt an und hört in der Regel nach 30-60 Minuten wieder auf, und das wiederholt sich meist mehrfach durch die Nacht (gibt es auch tagsüber). Du beschreibst deine Schmerzen aber als sich langsam steigernd. Und du kannst sogar einschlafen während der Schmerzen. Das spricht nicht unbedingt für ein Clustergeschehen, sondern doch eher für ganz heftige Migräneschmerzen. Während eines Clusteranfalls schläft wohl niemand ein! Zudem kommt, im Gegensatz zum absoluten Ruhebedürfnis bei Migräne beim Cluster noch eine extreme Unruhe und der Zwang zur Bewegung dazu.

    Um dem genauer auf die Spur zu kommen, solltest du auch das Clusterwissen auf der Seite der Schmerzklinik genau lesen. Und vielleicht noch mal genauer deine Beschwerden und dein Verhalten beschreiben.

    Ich wünsche dir sehr, dass du „nur“ Migräne hast,
    liebe Grüße,
    Julia

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Danke euch beiden für die schnelle Antwort.
    Ok, um es genauer zu beschreiben
    Ich wache mitten in der Nacht auf und habe die oben beschriebenen Schmerzen, da ist es auch unmöglich wieder einzuschlafen. Wie lange das dauert oder ob es oft hintereinander ist, kann ich nicht sagen. Der Schmerz ist so heftig, dass ich mich wie gelähmt fühle, ruhig liegen bleiben kann ich dennoch nicht lange.
    Ich kann das ganze nicht zuordnen, es fühlt sich anders an als sonst.
    Liebe Julia ich hoffe auch, dass es nur heftigste Migräne ist, die ich so noch nie hätte.

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7266

    Liebe Adrenalin,

    bleib dran, das schnell abzuklären.

    Ich kann mich aber auch an schwerste Migräneanfälle in der „Vortriptanära“ erinnern, in denen ich auch nicht liegenbleiben konnte, sondern den Kopf an die Wand hauen musste! Und das war ganz sicher kein Cluster. Also abklären lassen!

    Ist das jetzt neu oder hattest du schon früher solche Phasen? Hast du Sumatriptan als Inject im Haus? Vielleicht könnte ein Versuch damit dir mehr Klarheit bringen. Und schau dich doch bald nach einem Arzt mit sehr viel Kopferfahrung um.

    Da du ja gerade Reginas Thread zur Verfügung hast, findest du dort auch viele Hinweise auf mögliche kompetentere Ärzte. Einen Versuch mit dem Hinweis auf Cluster solltest du aber sofort auch bei deinem Arzt starten, wer weiß, evtl. kann er dir auch helfen.

    Alles Gute,
    Julia

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 104

    Hallo liebe Adrenalin,

    ich kenne mich medizinisch nicht gut genug aus, aber ich hatte mal eine sehr nette Trigeminusneuralgiephase, bei der ich beinahe ausgeflippt wäre. Das ist schon einige Jahre her, ich weiß nicht woher es kam, damals war alles sowieso noch komplett durcheinander. Das ging so 2, 3 Monate und hört sich an wie das, was du hattest. Es hat einfach von selber wieder aufgehört und die Diagnose war eben Trigeminusneuralgie. Hast du dich evtl. verkühlt o.ä.? Bei mir habe ich eine Lüftung im Verdacht, danach ging es nämlich los.

    Liebe Grüße,
    Bea

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen von  Beatrice.
    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5510

    Liebe Adrenalin,

    es gibt noch weitere Möglichkeiten für deine Symptome, z.B. eine paroxysmale Hemikranie, lies doch mal hier ein wenig:

    http://www.headbook.me/groups/trigemino-autonome-kopfschmerzen/

    Das Wichtigste ist, dass ein kompetenter Neurologe sich mit deiner Symptomatik befasst. Wir sind nur Laien und können nur mutmaßen und mit unseren eigenen Schmerzgeschichten vergleichen.

    Cluster und paroxysmale Hemikranie haben einige Parallelen, das Medikament Indometacin könnte bei der p.H. ansprechen.
    Die Symptome kommen immer von der Reizung gewisser Nerven her, deshalb ähneln sie sich oft. Von daher ist eine genaue Beschreibung, wann, wie und wie oft die Schmerzen auftreten, beim Arzt für die Diagnosestellung so wichtig.

    Gerade erst am letzten Samstag hatte ich Kontakt mit einer Frau mit paroxysmaler Hemikranie, die die hilfreichen Schmerzmittel nicht verträgt. Das ist auch eine äußerst schwierige Schmerzgeschichte.

    Lieber Gruß
    Heika

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    @ Julia
    Das ist jetzt erst neu und ich hatte das vorher noch nie. Ich war am Montag sogar beim Arzt, habe aber nur lapidar meine Symptome erzählt und er ist nicht darauf eingegangen. Nur weil ich jetzt bei Regina mitgelesen habe, sah ich es nun aus einem etwas anderen Blickwinkel. Ich habe leider garkeine Triptane im Haus, weil dir mir bei meiner Migräne nicht helfen.

    @ Beatrice @ heika
    Ich habe dort etwas durchgelesen und ich sehe die Parallelen zwischen Cluster und paroxysmale Hemikranie – wobei ich einfach die Hoffnung auf eine Veränderung der Migräne habe.

    Ich hoffe mein Arzt ist kompetent genug, um daraus Schlüsse ziehen zu können, leider war ich wie gesagt am Montag noch nicht auf den heutigen Wissensstand und ich befürchte, dass ich so schnell keinen Termin bekommen 🙁

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27629

    Liebe Adrenalin,

    nun hast Du bereits einiges an Input erhalten und ich drücke Dir die Daumen, dass es kein Cluster oder eine sonstige trigemino-autonome Kopfschmerzart ist. Dein Arzt scheint ja kompetent, er wird Deine Symptome zuordnen und Dir vernünftig raten können. Für die Wartezeit – setze doch mal Imigran Injekt zum Testen ein für diese neue Schmerzart.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Guten Morgen zusammen 🙂

    ich war bei meinem Arzt, beziehungsweise leider bei der Vertretung, und habe nun Zolmitriptan nasal und Indometacin zum Testen bekommen.
    Nach 2Wochen soll ich berichten.
    Nach zwei Nächten kann ich sagen, dass mir das Triptan, wenn ich es rechtzeitig nehmen kann, in der 10mg Dosis etwas hilft. Der Horror verschwindet dann nach circa 15min.
    Das Indometacin soll ich die ganzen 2Wochen lang einnehmen.
    Wenn es nun aber so weiter geht und ich jede Nacht über diese Zeit das Triptan nehme (+ Indo), ist das doch viel zu viel?!

    Liebe Grüße
    Adrenalin

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5510

    Liebe Adrenalin,

    dass du das Indometacin nun einige Tage durchnehmen sollst, macht wirklich Sinn, weil man dann sehen kann, ob du darauf ansprichst. Für die Diagnosestellung ist das sehr wichtig, gerade wegen man Richtung Hemicrania continua oder paroxysmale Hemikranie denkt, die auf Indometacin gut ansprechen.

    Zwei Wochen erscheinen mir allerdings recht lang, denn die Wirkung des Indometacins tritt recht schnell ein, wenn sie denn eintritt. Ich habe selber zwei Mal mit Indometacin getestet, jeweils 7 Tage lang, einmal mit der normalen Dosis, einmal mit der doppelten.
    Es fiel mir äußerst schwer, diese jeweils 7 Testtage „herzugeben“, noch dazu, da das Medi bei mir ohne Wirkung blieb. Doch einmalig kann man die 10er-Regel auch mal sprengen, ohne dass man gleich in einen MÜK rutschen muss. Die Diagnosefindung war bei mir damals einfach wichtiger als alle anderen Aspekte.

    Das Triptan sollst du ja nach Bedarf einsetzen, warte einfach die nächsten Tage ab. Nimmt man ein Triptan zu viele Tage hintereinander, kann die Wirkung eh nachlassen, bei mir ist das nach dem 3. Tag der Fall.
    Und beides zwei Wochen lang immer zusammen einzunehmen, würde noch dazu verhindern, dass man die Wirkung der einzelen Medis genau differenzieren kann.

    Lieber Gruß
    Heika

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