Anna-So wars bei mir

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  • Anna
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    So ist es.

    Ohne meine Medis wäre die Reise eine Katastrophe geworden.

    LG Anna

    Anna
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    Beitragsanzahl: 430

    Jetzt muss ich noch was Negatives oder ich will eher sagen Dubioses berichten:

    Nachdem ich beim letzten Wechsel von den 25mg auf die 50mg Tabletten so ein Fiasko erlebt hatte (ich hatte ja die schlimme lange Attacke, die sich kaum behandeln ließ), bin ich ja auf die 25mg Tabletten zurück gegangen und erst einmal dabei geblieben.

    Es konnte ja eine zufällige Koinzidenz sein, aber ich hatte eher das Gefühl dass es sich fast wie ein Entzug angefühlt hatte und bei der Rückkehr zu den 25mg Tabletten die Müdigkeit wieder ein bisschen stärker war.

    Wie auch immer, vor und während des Urlaubs wollte ich nichts mehr riskieren und lieber bei dem bleiben was ich kannte und was funktionierte und das war auch gut so.

    Nachdem ich nun wieder zu Hause und „eingependelt“ war, startete ich einen neuen Versuch.
    Ich nehme ja nun morgens 50mg, vielleicht lag es ja auch daran, dass ich die Tabletten geteilt hatte.
    Außerdem muss ich erst ab Montag wieder arbeiten habe also noch keinen Stress.

    Und was soll ich sagen, es war genau gleich wie beim letzten Mal!!!
    Eine mordsmäßige Attacke, die sich auch mit Tabletten nur sehr mäßig beruhigen ließ.

    Das mag ja nun ein unglaublicher Zufall sein nur ich kann mir das gar nicht vorstellen.
    Seit ich das Topiramat nehme, habe ich kaum noch schwere Attacken.
    Ich habe 3 Wochen Reise mit Zeit- und Klimaumstellungen hinter mir.
    Teilweise waren wir mehrere Stunden auf Besichtigungstour und ich kam nicht so zum Essen, wie ich es sonst gewohnt bin und ich hatte nur eine leichte Attacke unterwegs und eine leichte nach der Rückkehr.
    Ich beginne wieder mit den 50mg Tabletten und liege übelst darnieder.
    Das kann doch nicht sein?!

    Hat Jemand schon mal was Ähnliches erlebt?
    Ich glaube schon, ich phantasiere!
    Ich habe keine Ahnung, woran das liegen kann.
    Außer durch den Überzug unterscheiden sich die Tabletten doch nicht?!
    Macht das so viel aus?
    Ich will auf jeden Fall keinen weiteren Versuch riskieren.
    Ich habe die Faxen dicke und bleibe lieber bei den 25mg Tabletten.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Anna,

    habe Deinen Beitrag jetzt zweimal durchgelesen, aber verstehe ihn leider nicht so ganz. 😉

    Du bist jetzt bei 25 mg (Tompamax?) und willst wieder auf 50 mg hochgehen? Aber dann bekommst Du schwere Attacken?

    Seit ich das Topiramat nehme, habe ich kaum noch schwere Attacken.

    Wie passt das? Sorry, ich checks grad echt nicht. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
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    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Bettina,

    da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

    In Summe habe ich vor dem Urlaub 75mg genommen.
    Morgens 37,5mg und abends 37,5mg.

    Im Urlaub habe ich auf 87,5mg erhöht, morgens 50mg und abends 37,5mg.
    Dabei habe ich aber alles mit 25mg Tabletten genommen.

    Vor dem Urlaub habe ich schon mal angefangen 50mg Tabletten zu nehmen, indem ich diese geteilt habe, da habe ich schon einmal so eine zweitägige, üble Attacke bekommen.
    Ich habe hier darüber geschrieben und überlegt, ob es am Teilen lag.
    Du hattest mir noch darauf geantwortet.
    Vorsichtshalber bin ich wieder zu den 25mg Tabletten zurückgegangen.

    Da ich ja aber nun morgens 50mg nehme und daher nicht mehr teilen müsste, habe ich einen erneuten Versuch gewagt und bin morgens auf die 50mg Tabletten gegangen.
    Und wieder habe ich genau so eine Attacke bekommen.
    Ich kann es mir nicht erklären.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Hallo Anna,

    Da ich ja aber nun morgens 50mg nehme und daher nicht mehr teilen müsste, habe ich einen erneuten Versuch gewagt und bin morgens auf die 50mg Tabletten gegangen.
    Und wieder habe ich genau so eine Attacke bekommen.
    Ich kann es mir nicht erklären.

    Ach so, es ging ums Teilen. Du denkst also, dass die andere Tablettensorte solche Attacken triggert. Ich tendiere da mal stark zum Zufall und würde Dir raten, es einige Tage weiter so zu testen. Es könnte sein, dass Tabletten mit anderer Galenik vielleicht nicht so gut wirken – dass sie aber Attacken triggern, fände ich schon sehr ungewöhnlich.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
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    Ich glaube auch nicht, dass sie direkt Attacken triggern.
    Ich habe das Gefühl, dass sie nicht wirken und deshalb indirekt zu einer Attacke führen.
    Ich fühlte mich wie auf einem Entzug!
    Es fühlte sich eher wie eine Entzugsattacke an.
    Deshalb halfen vermutlich auch keine Akutmedis und als ich wieder auf die anderen wechselte waren die Nebenwirkungen wieder stärker. Ich war dann ganz benommen.

    Ich mag sie eigentlich nicht nochmal testen.
    Ich hab es jetzt schon zweimal probiert und es war jedes Mal nicht gerade vergnügunssteuerpflichtig!
    Mein Mann würde sagen: „Never change a winning team.“
    Ich habe doch Tabletten, die wirken, nehme ich halt jeweils 2 davon.
    Andere bestehen auf das Original. Ich spare schon am Generikum.
    Muss ich zwingend auf die „größeren“ Tabletten umsteigen?

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27484

    Muss ich zwingend auf die „größeren“ Tabletten umsteigen?

    Nein, keineswegs! Ich dachte, Du wolltest umsteigen. Aber Du kannst doch bei den zwei Tabletten, den gewohnten, bleiben.

    Was auch immer das ist – es wäre ungewöhnlich, nach einer einzigen (eventuell nicht wirkenden) anderen Tablette solche extremen Reaktionen zu haben. Du hast ja den Wirkspiegel des Medikaments, das noch lange nicht aus dem Körper draussen ist. Womöglich reagierst Du aber auf einen Zusatzstoff, wer weiß das schon.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Bettina,

    es begann jetzt bei zwei unabhängigen Umstellungen, mit ca. zwei Monaten Abstand jeweils nach zwei Einnahmetagen.
    Es fing jeweils ganz harmlos an und ich habe es auch erst gar nicht damit in Verbindung gebracht.
    Beim ersten Mal hat es überhaupt nicht aufgehört und ließ sich durch nichts beruhigen.
    Das kannte ich bis dahin so gar nicht und schwere Attacken hatte ich seit Einnahmebeginn von Topiramat eigentlich gar keine mehr.
    Am Abend des dritten Tages habe ich auf die 25mg Tabletten zurückgewechselt, weil ich so langsam einen Zusammenhang vermutet habe und im Laufe des vierten Tages ist es dann voll abgeklungen.

    Dieses Mal hat es wieder am zweiten Tag begonnen und ist im Laufe des Tages immer schlimmer geworden. Wieder haben weder Triptane noch Schmerztabletten wirklich gut gewirkt.
    Dieses Mal habe ich am Abend des zweiten Tages zurückgewechselt und bin hier beinahe ins Koma gefallen und im Laufe des dritten Tages hat es sich wieder beruhigt.

    Das reicht mir eigentlich an Versuchen. 🙁

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Das reicht mir eigentlich an Versuchen. 🙁

    Absolut verständlich und es besteht ja überhaupt keine Notwendigkeit des Wechselns. 😉 Wir werden das Problem auch nicht lösen können.

    Also weiter alles Gute mit den zwei Tabletten. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Jetzt muss ich noch mal was Dubioses berichten.
    Vielleicht ist es ja nur Zufall aber es ist jetzt einfach schon ein paar Mal zusammen aufgetreten.

    Ich esse wirklich selten Joghurt, aber immer wenn ich in letzter Zeit mal einen Naturjoghurt gegessen habe, dann habe ich anschließend nicht nur Migräne bekommen, ich habe sie auch außerordentlich schnell bekommen.
    Das ist bei mir deshalb auffällig, weil sie bei mir normalerweise schleichend kommt.

    Beim letzten Mal habe ich am Abend einen gegessen. Beim ins Bett gehen, habe ich schon was gemerkt und morgens um halb vier saß ich senkrecht im Bett.

    Ich weiß, dass Lebensmittel eigentlich nichts mit Migräne zu tun haben, aber dieses Zusammentreffen ist nun schon auffällig.

    LG Anna

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4470

    Liebe Anna,

    solche Vermutungen bzw. vermeintlichen Zusammenspiele kennen wir alle. Die meisten hier habe solche zufälligen Verbindungen in ihrer Migränegeschichte schon erlebt.

    Ich würde dir gerne Prof. Göbels Antwort auf die Frage der möglichen Auslöser von Alkohol bis Zitrusfrüchten empfehlen. Ließ mal hier:

    etwas tiefer unten, unter dem Kleingedruckten von „Alkohol bis Zitrusfrüchte“ wird es sehr gut beschrieben wie sich solches Erleben festsetzen kann und nichts mit dem eigentlichen Lebensmittel zu tun hat. Auch das davor und das danach ist sehr lesenswert.

    Nichtsdestotrotz können Lebensmittel, gegen die man eine wirkliche Unverträglichkeit hat, Migräne auslösen. Sie fordern den Körper besonders heraus. Wie wir wissen, kann alles in diese Richtung triggern.

    Lass dir bitte den Joghurt weiterhin schmecken. Ich wünsche dir guten Appetit. 🙂

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Sternchen,

    ich kenne diese Antwort von Prof. Göbel schon lange und da ich Joghurt ohnehin nicht besonders mag, werde ich ohne besonderes Verlustgefühl einfach künftig auf ihn verzichten. 😉

    LG Anna

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Seit gestern sitze ich hier und bin wie gelähmt.
    Ich arbeite ja nur 80% und komme damit so einigermaßen rum.
    Nun hat das Land Baden Württemberg beschlossen, Teilzeitanträge nur noch zu genehmigen, wenn man minderjährige Kinder hat oder pflegebdürftige Angehörige pflegt.

    Bumm!

    Wenn ich ab Sommer Vollzeit arbeiten muss, dann schaffe ich das nicht.
    Ich bin gerade ziemlich verzweifelt.
    Kann denn mein Schmerzarzt bescheinigen, dass ich 80% arbeiten kann aber nicht 100%?

    LG Anna

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3945

    Liebe Anna,
    du hast noch keine Anerkennung einer Schwerbehinderung, nicht?
    Ich denke, dass so ein Antrag jetzt sehr sinnvoll wäre.
    Das würde solch einer Bescheinigung enorm viel Gewicht verleihen.
    Zu diesem Thema gibt es eigene Gruppe.

    Ich hoffe, dir schreiben noch andere zu deiner Frage.
    LG
    alchemilla

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Nein das habe ich nicht.

    Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas verblüfft. Ich habe mich bisher gar nicht als schwerbehindert eingestuft.
    Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass ich so etwas brauchen könnte, hm.

    LG Anna

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4470

    Liebe Anna,

    solche Schreiben sind zuerst einmal immer ein Schock. Nimm es nicht so ernst. Es gibt auch da viele Wege.

    Nun weiß ich nicht, wer dein Arbeitgeber ist, und was du arbeitest.

    Schließe aber aus deinem Beitrag, dass es das Land Baden Württemberg ist. Du hast auf jeden Fall die Möglichkeit durch ein Attest nachzuweisen, dass du nicht in der Lage bist. 100 % zu leisten.

    Sicher wäre allerdings der Weg über eine Schwerbehinderung eleganter, nachhaltiger und generell wirkungsvoller.

    Du hast bis zum Sommer noch Zeit genug das anzugehen. Also, mach dich nicht verrückt. Ich kenne diese Anweisung des Landes Baden Württemberg zwar nicht, bin mir aber sicher, dass das wenn überhaupt nur grundsätzlich so angedacht ist und nicht im speziellen durchgesetzt werden kann.

    Alles Liebe
    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  sternchen.
    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Sternchen,

    ja, es ist das Land Baden Württemberg und im Moment werden alle Teilzeitanträge der Lehrer abgelehnt. Meiner wurde gestern abgelehnt.
    Das ist gerade oberste Dienstanweisung, weil sie den Job jetzt so lange immer unattraktiver gemacht haben, bis sie jetzt niemanden mehr finden, der ihn machen will und jetzt sollen es die richten, die schon da sind und sich nicht wehren können.

    Ich bin noch immer wie vor den Kopf geschlagen, komme ich mit der Arbeitsbelastung in den letzten Jahren dank guter Stundenpläne meiner wohlmeinenden Schulleitung immer gerade so rum. Jetzt kann ich vor Panik gerade kaum denken, denn nur der Gedanke an 100% Arbeitsbelastung machen mir schon Angst. Das ist für mich nicht zu schaffen, zumindest nicht so wie es gerade ist.
    Die Hoffnung, dass es irgendwann auch mal wieder besser wird, stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    LG Anna

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3945

    Liebe Anna,
    als Landesbedienste habt ihr mit Sicherheit ein Schwerbehindertenvertretung.
    Diese Leute sind Ansprechpartner vom ersten Moment der Überlegung an, einen solchen Antrag ins Auge zu fassen.
    Bei uns in NRW gab es die auf Landesebene und -viel wichtiger für den einzelnen- bei den Regierungsbezirken und in den Schulamtsamtsbezirken.
    Sie beraten dich in allen Fragen. Ob das für dich in Frage kommt, wie du am besten vorgehen solltest, welche Vorteile ein GdB hätte usw.
    Bei uns gab es Stundenermäßigungen und Befreiung von Aufsicht usw.
    Sie werden dir auch helfen können bei Teilzeitanträgen.
    Du kannst diesen Antrag stellen und dann immer noch entscheiden, ob du ihn deinen Vorgesetzten vorlegst, wenn er erstmal da ist.
    Einen wohlwollenden Schulleiter verschreckt man nicht gerne mit amtlichen Bescheinigungen.
    Bei mir war es aber so, dass er und alle Kollegen sehr erschüttert waren, dass die Migräne tatsächlich soooo schlimm ist.
    Ich habe sie nicht vor den Kopf gestoßen sondern Verständnis geweckt.

    Hol dir Hilfe. Guck gleich morgen im I-net, wer deine Ansprechpartner sind und schreibe evtl schon E-mails, sobald du klarer siehst.

    Alles Gute!!!!
    alchemilla

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4470

    Aber es hilft dir jetzt überhaupt nicht panisch zu werden.

    Versuche das Ganze unbedingt gelassen zu sehen. Es gibt ja Wege für dich. Wenn du dich nicht alleine mit einem Antrag auf Schwerbehinderung auseinandersetzen möchtest, dann schalte den SOVD ein oder wenn es dir sympatischer ist, nimm dir einen Anwalt. Dort wird man dir helfen, den Schwerbehindertenantrag zu stellen. Ab 50% hast du auch einen besseren Kündigungsschutz.

    Es ist besonders wichtig für deinen Kopf als auch für deine Situation ruhig und besonnen alles anzugehen.

    Wie schon gesagt, es ist sicher eine grundsätzliche Entscheidung und nicht speziell für dich gedacht.

    Wenn du außerdem einen guten Chef an deiner Seite hast, siehe positiv nach vorne.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Hallo Anna,

    erst mal gar keine Panik, das lässt sich regeln! Beantrage jetzt gleich mal einen Schwerbehinderten-Ausweis. Dazu kannst Du Dir ein entsprechendes Formular des zuständigen Versorgungsamtes online runterladen, ausfüllen und mit einem Schreiben/Gutachten Deines behandelnden Arztes zurückschicken. Das Versorgungsamt kontaktiert dann von sich aus alle von Dir angegebenen Ärzte, die Du im Laufe der letzten Jahre wegen Deiner Erkrankung aufgesucht hast. Wichtig ist, dass der Arzt das Gutachten oder die Bescheinigung recht anschaulich anfertigt. 😉 Du selbst kannst auch noch ergänzen in einem extra Schreiben, wie sich Dein Leben mit der Erkrankung gestaltet und wie sehr Du im Alltag behindert bist dadurch.

    Hast Du die Bescheinigung erst mal, bist Du geschützt und hast Unterstützung, auch durch den Schwerbehinderten-Vertreter, den es wahrscheinlich auch an Deiner Schule gibt.

    Wenn Du nicht in der Lage bist, 100 % zu arbeiten, dann ist das mal so und niemand kann Dich zwingen, Deine Gesundheit noch mehr aufs Spiel zu setzen.

    Das wird schon alles gut werden, mach Dir keine Sorgen. Zeit genug hast Du auch noch bis zum Sommer.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4470

    wenn es in Baden Württemberg auch so ist, wie Alchemilla schreibt, dann bist du doch wirklich toll geschützt.

    Atme tief durch, und lass die Panik nicht zu.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Vielen Dank ihr Lieben, jetzt bin ich schon beruhigter, wenn auch immer noch etwas verwirrt.
    Bei so vielen Ärzten war ich ja noch gar nicht deswegen und so lange bin ich ja auch noch gar nicht in Behandlung.

    Ich habe, wie vermutlich so einige, erst einmal lange alleine rumgedoktort, Massagen und Heilpraktiker ausprobiert, bevor ich mich tatsächlich zum ersten Mal hilfesuchend an einen Neurologen gewandt habe.

    Beim ersten war ich nur einmal. Der war so unmöglich, da bin ich nie wieder hin.
    Bei meinem jetzigen Schmerzspezialisten bin ich erst zwei Jahre.
    Davor hat nur meine Hausärztin am Rande mal das eine oder andere mitbekommen.
    Weiß der dann wirklich genug, um sowas zu bestätigen.

    Ich finde, Migräne ist so eine schwierige Krankheit, denn mein Arzt hat mich ja nie mit Attacke gesehen. Er muss mir ja quasi glauben, was ich erzähle.
    Da haben meine Kollegen schon mehr miterlebt.
    Man hat halt kein Geschwür oder einen Ausschlag oder irgendwas, das man vorzeigen kann.
    Das verunsichert mich sehr.

    LG Anna

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3945

    Ja, Anna, genau so habe ich auch damals gedacht.
    Aber jeder, jeder Mensch, der sich mit dir diesbezüglich befasst hat, ist wichtig.
    Und die Ärzte KÖNNEN das bescheinigen.
    „Erst“ zwei Jahre gibt es nicht. „Schon“ zwei Jahre ist es.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Bei so vielen Ärzten war ich ja noch gar nicht deswegen und so lange bin ich ja auch noch gar nicht in Behandlung.

    Nun ja, das ist schon ein Argument. Dein Arzt kann aber bestätigen, dass Du trotzdem „ein schwerer Fall“ bist. Auch Du selbst im persönlichen Bericht kannst dies differenzieren.

    ch finde, Migräne ist so eine schwierige Krankheit, denn mein Arzt hat mich ja nie mit Attacke gesehen. Er muss mir ja quasi glauben, was ich erzähle.

    Deinem Arzt musst Du keine Attacke demonstrieren, er kennt die Erkrankung. 😉

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Naja, vielleicht ist ja auch nicht die Anzahl der Ärzte, bei denen man war, ausschlaggebend. Schließlich reicht ja eigentlich ein qualifizierter.
    Ich probier es jetzt einfach. Schlimmer werden kann es nicht.

    Ansonsten haben sie mich dann halt so, wie ich bin.
    Ich kann es dann definitiv nicht mehr so abfangen wie bisher.
    Dann hat auch niemand was gewonnen.

    LG Anna

    Rosinante
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 353

    Liebe Anna,
    bist du verbeamtet?
    Musst du auch manchmal wegen eines Migräneanfalls nach Hause und kannst nicht weiter unterrichten?
    Dann hat dein Schulleiter sicher schon mitbekommen, dass du unter Migräne leidest.
    Da würde ich dir als Lehrerin raten eine Gespräch mit deinem Schulleiter bezüglich deiner Arbeitszeit zu führen.
    Wenn du noch mehr ausfällst hat die Schule nichts gewonnen und falls du verbeamtet bist, hast du einen sicheren Arbeitsplatz.
    Liebe Grüße
    Rosinante

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Rosinante,

    einmal musste mich mein Sohn abholen, weil ich nicht mehr Auto fahren konnte und schon mehrfach dachte ich, ich muss anhalten um am Randstreifen zu k….
    Eigentlich war es manchmal schon kriminell, wie ich gefahren bin.
    Ja, meine Schulleitung hat mich schon live erlebt.
    Die sind nicht das Problem. Das RP ist das Problem.
    Die haben gerade die Direktive, alles aus privaten Gründen abzulehnen.
    Gesundheitliche Gründe habe ich bisher nicht direkt angegeben.

    Gesundheitliche Gründe sind da eigentlich als Begründung auch gar nicht vorgesehen.
    Ich denke aus gutem Grund, denn dann sollte man vermutlich tatsächlich den Weg über die Schwerbehinderung gehen.

    Ist im Moment noch alles neu für mich. Was ich aber jetzt keinesfalls möchte, ist, das alles schnell schnell machen, denn daraus entsteht nie etwas Gutes.

    Und ja, ich bin verbeamtet.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  Anna.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 397

    Liebe Anna,

    ich habe gute Erfahrung gemacht, meine Ärzte direkt u.A. wegen des Antrages auf Schwerbehinderung anzusprechen und sie gefragt, ob sie mich dabei unterstützen. Eigentlich sollte das ja selbstverständlich sein, aber so habe ich durch diesen Austausch für mich ein Stück weit Unsicherheit bzw. das Gefühl des „Angewiesenseins“ abbauen können.

    Auch, wenn meine Hausärztin offen zugibt, dass sie mir nicht helfen kann (außer AU), informiere ich sie über jeden Schritt, den ich in Absprache mit meinen Fachärzten gehe. So entstand über die Jahre ein gutes Vertrauensverhältnis, und sie kann so meine Lage sehr gut einschätzen.

    Ich sehe es wie du, liebe Alchemilla, es sind SCHON 2 Jahre, eine Zeit, in der dein Arzt dich, liebe Anna, und deine Situation kennenlernen konnte. Vielleicht ist es auch eine unnötige Denkweise, die sicher jeder von uns kennt, dass wir uns unseren Ärzten in einer Akutsituation „zeigen müssen“, damit sie unsere Lage einschätzen können. Da stimme ich dir, liebe Bettina, zu, wir brauchen nichts zu demonstrieren – jedenfalls nicht unsere Krankheit.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du dein Ziel (mit Hilfe) erreichst!

    Alles Gute
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Ihr Lieben,

    ich bin grad echt total gerührt.
    Denn auch wenn niemand mich so live und in Farbe erlebt wie meine Familie um mich rum, so erlebe nirgendwo so viel Verständnis wie hier.

    Durch euch fühle ich die Kraft, das zu schaffen. Mein Mann unkt hier nur rum.

    Vielen Dank euch allen
    Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  Anna.
    Susi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 493

    Liebe Anna,

    eine kurze Info für dich, wenn du den Antrag auf Schwerbehinderung stellst: hier in Baden-Württemberg ist dafür das jeweilige Landratsamt zuständig, ein Versorgungsamt gibt es nicht. Wir sind da „Exoten“ 😉
    Ich weiß jetzt nicht, wo in Baden-Württemberg du beheimatet bist. Aber für das Ulmer Landratsamt kann ich sagen, dass das mit den Anträgen recht flott gehen kann – ich hatte damals bereits zwei Wochen nach Antragstellung den Bescheid in der Hand, dass mir ein GdB 50 zuerkannt wird. Und bei der Verlängerung (ein GdB wird ja meist befristet gewährt) wurde die Gültigkeit bereits auf 10 Jahre hochgesetzt. Nur Mut also, ich drücke die Daumen, dass dein Antrag genauso unkompliziert durchgeht und sich das „Teilzeit-Problem“ schnell lösen lässt!

    Liebe Grüße
    Susi

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