Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Besserung in Sicht !? (Fröschin)

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  • Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Hallo Fröschin,

    Hut ab, da hast Du aber einiges durchgezogen. Mit Verhaltensänderungen – sofern machbar – kann man oft mehr bewirken als mit Medizin. Lass Dich nicht verunsichern und das mit der Schwiemu machst Du auch gut. 😉

    Inwieweit jetzt natürlich der Betablocker mithilft, ist immer schwierig zu beurteilen, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig geändert werden. Aber Hauptsache, Dir gehts damit gut.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Hallo Bettina,
    Du hast natürlich Recht, dass man die Wirkung des Betablockers in dem Fall schwer beurteilen kann. Für mich fühlt es sich an, als bekäme ich damit die Ruhe und Gelassenheit, die ich für die Veränderungen brauche. Der Weg ist noch weit und wer weiß, wohin er mich führt bzw. wohin ich mich führe. Auch wenn das vielleicht nicht die übliche Wirkung des Betablockers ist, wenn ich damit mein Ziel erreiche…. da bin ich flexibel 😉.
    Leider ist heute die 10tägige Schmerzpause zuende. Der Luftdruck ist zu schnell gestiegen 😟.
    LG

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Für mich fühlt es sich an, als bekäme ich damit die Ruhe und Gelassenheit, die ich für die Veränderungen brauche

    Da hast Du vermutlich den richtigen Schluss gezogen. 🙂

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Liebe Fröschin,

    vielen, vielen Dank für diesen Einblick! Da hast du ganz schön Last getragen und es selbst geschafft, dich durch dein Verhalten ein Stück weit zu entlasten – toll 👏 😊!
    Ich freue mich riesig für dich, dass du deinen – wenn auch nicht immer einfachen – Weg unbeirrt gehst und dich nicht verunsichern lässt oder dich selbst verunsicherst!

    Auch ich befinde mich auf einem solchen Weg! Anfangs war es sehr schwer, ich bekam u.a. so gar mal zu hören, ich hätte mich zum Negativen entwickelt…! Und ich habe festgestellt: je öfter ich für mich selbst sorge, desto einfacher wird es für mich, und für die anderen wird es immer selbstverständlicher! Irgendwann war es einfach kein Diskussionsthema mehr. Mir fällt es auch noch nicht immer leicht, aber meistens ist es meine Bewertung, die in mir negative Gefühle hervorruft, und nicht die der anderen! Es ist schon irre, wie sich (erlernte und eigene) Denkmuster und Verhaltensweisen so vertiefen, und es doch einiger Mühe und Kraft bedarf, sich davon zu lösen und neue Sichtweisen zu entwickeln, mit denen es einem besser geht!
    Ich denke, wenn es eine gute Balance zwischen Selbstfürsorge und der Fürsorge für andere gibt, ist das für alle gesund. So ist es hilfreich für die anderen, wenn sie wissen, dass sie zu dir kommen können und eine Erklärung bekommen, und hilfreich für dich, dass du ihnen die Sachen nicht abnimmst. Im Notfall entlastet man den anderen sicher gerne, wenn es möglich ist.

    Bezüglich der Schilderungen über deinen Mann musste ich schmunzeln. Genauso war es bei uns auch 😂! Mir ist genauso wie dir bewusst geworden, dass die Verantwortung, wenn ich ihm sage, was er machen soll, immer noch bei mir liegt und mir Anspannung beschert! Das muss einem wirklich erstmal KLAR werden…! Als ich begann, mich nicht mehr um seine „Zuständigkeiten“ im Haushalt zu kümmern (z.B. mit Fragen wie „Wann machst du das?“ oder Aufforderungen „Kümmere dich doch bitte darum!“), war das Aushalten für mich sehr schwer. Aber es wurde immer besser und jetzt flutscht es. Und wir nehmen uns manchmal auch gegenseitig etwas ab, wenn ich z.B. über Tage flach liege oder er arbeitsmäßig sehr eingespannt ist. Es ist für uns beide viel leichter geworden 😊😊😊!

    Ich hoffe, dass es dir schnell wieder besser geht und wünsche dir alles Gute und Kraft für deinen Weg!

    Es grüßt dich herzlich

    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Katrin,
    Danke für Deinen lieben Worte.
    Wie ich gelesen habe, sind hier viele, die eine schwere Last tragen oder getragen haben.
    Wenn ich Deine Schilderungen so lese, habe ich doch noch Hoffnung für meinen Mann 😎. Es ist für ihn auch eine Umstellung, bisher habe ich mich um fast alles gekümmert (und ich meine auch wirklich fast alles) und plötzlich nicht mehr. Wie es aussieht, ist mir klar geworden, dass ich ihn geheiratet und nicht adoptiert habe 🙊.
    Ich weiß, dass es noch lange dauern wird, bis sich alles eingespielt hat. Sowohl beruflich als auch privat. Und wie Du richtig geschrieben hast, oft sind wir es selber, die uns im Wege stehen. Anerzogene Verhaltensweisen lassen sich nicht so einfach überschreiben.
    Aber ich arbeite daran.
    LG
    Fröschin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Liebe Fröschin,

    genau, es ist nicht nur für uns eine Umstellung, sondern auch für unsere Männer! Sie brauchen für diesen neuen Weg auch Zeit – so wie wir – diese sollten wir ihnen und uns zugestehen! Gemäß der Weisheit, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht!
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, der Anfang ist gemacht und du hast schon mehr als einen Schritt gemacht! Weiter so!!!👍

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Guten Morgen liebe Fröschin,

    vergessen: schau dir mal das Video „Männer-Emanzipationstest“ von Michel Abdollahi an. Ist echt ein Knaller und gewährt uns Frauen mal einen Einblick, welchen Blick viele Männer – ob bewusst oder unbewusst (?) – auf das Thema Hausarbeit haben, ist echt der Knaller!!! Natürlich bringt M. A. die „Wahrheiten“ zum Thema mit Humor ans Licht.

    Geht es dir heute besser? Mich hat es gestern auch noch mächtig umgehauen, schon der 13. Migränetag diesen Monat. Meine Medikamente haben aber wieder sehr gut geholfen, heute gönne ich mir wieder besonders viel Ruhe und lege meine Beine hoch. Zu viel mehr fühle ich mich heute auch nicht in der Lage.

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Das ist wirklich ein Knaller, Katrin.
    Sind aber doch NUR 40 Jahre zwischen den beiden Filmem! 😉 Da muss man den Männern wohl noch etwas Zeit gönnen! Wird schon werden…., irgendwann… vielleicht ja doch noch… Geduld, Geduld

    😉 😉 😉 Und bis dahin nehmen wir Frauen einfach ein paar „Notfalltropfen“ aus dem Bachblütensortiment mehr! Bevor wir platzen! 😉 😉 😉

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    🤣 🤣 🤣

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Guten Morgen Katrin,
    der Film ist echt der Knaller. Man sollte es nicht glauben.
    Da haben wir unsere Männer doch besser ausgesucht, oder 😎.
    Ja, mir geht es wieder besser, allerdings merke ich, dass die Migräne noch im Hintergrund „lauert“. Bei mir ist das in diesem Monat jammern auf sehr hohem Niveau. Habe gerade 10 schmerzfreie Tage hinter mir und insgesamt nur 4 Migränetage und nur einmal behandelt.
    Ich hoffe Dir geht es auch wieder besser. 13 Migränetage und heute ist erst der 17te. Das kann wirklich niemand nachempfinden, der keine Migräne kennt. Ich hoffe Du bekommst auch bald mehr schmerzfreie Tage.
    LG
    Fröschin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Genau, wir haben die guten Männer!!! Meiner ist gerade vom Markt zurück und hat uns wieder leckere Köstlichkeiten zum Schlemmen mitgebracht.

    Ach, auch Jammern darf mal sein. Wenn du 10 schmerzfreie Tage hattest und an dieser (Schmerz)freiheit schnuppern durftest, ist es verständlich, dass es dir nicht passt, wieder in die Knie (oder ins Bett?) gezwungen zu werden. Aber was soll‘s, nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch, auch wenn es noch nicht in Sicht ist. Der Himmel ist ja auch immer blau – über den Wolken!

    Ich habe heute nah am Wasser gebaut, in meinem Kopf scheint sich wieder etwas zusammenzubrauen… Schiete! Wenn es nicht anders geht, werde ich 3 Cortison-Tage einschieben, nützt ja nix!

    Ich wünsche dir gute Besserung!
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Ist schon echt schade, dass wir wissen, dass eine Attacke naht und es nicht verhindern können. Ich hoffe, Du hast Glück und das „Gewitter“ verzieht sich wieder. Mein Kopf hat sich noch nicht entschieden.
    Jetzt werde ich mal die letzten Vorbereitungen für die Gäste treffen.
    Dir ebenfalls gute Besserung.
    LG
    Fröschin

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Guten Morgen Katrin,
    wie gehts Dir? Ich hoffe, es ist nicht so schlimm geworden!
    LG
    Fröschin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Hallo liebe Fröschin,

    danke für deine guten Wünsche!

    Ich hoffe, dass es dir wieder besser geht und du die Zeit mit deinen Gästen genießen konntest!

    Die Migräneattacke nimmt und nimmt kein Ende! Mein Geduldsfaden ist heute morgen gerissen, ich nehme 3 Tage Cortison. Ich habe mich den ganzen Vormittag nicht bewegt und in der Küche gesessen, das hat meinem Kopf gut getan.

    Mein lieber Mann hat uns Blumenkohl mit Sesamsaat und Reis gebacken, zugucken und bedienen lassen macht auch Spaß…😉!

    Vor 2 Stunden habe ich meditativ Madeleines gebacken, damit konnte ich mich sehr gut ablenken, und für nachher zum Kaffee ist auch noch was leckeres rausgekommen.

    Ich denke, dass ich es heute ohne meine Akutmedikamente schaffe! Ich hungere die Migräne aus 😜😜😜 – das Luder!

    Ich wünsche dir und allen headbookern einen schönen Sonntag!

    Alles Liebe
    Katrin

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr! 🗝
    Marie Curie

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Katrin,
    das tut mir echt leid, dass das Gewitter nicht vorbei gezogen ist. So ein ……
    Ich war auch froh, als unsere Gäste gegangen sind. Die Migräne hat sich dann doch entschieden und ist mit einer Geschwingigkeit rangerauscht, die ich selten erlebe. Leider war Replax 40mg nicht ganz stark genug ( mehr wollte der Neurologe nicht verschreiben), aber den Rest habe ich weggeschlafen. Heute ist soweit alles okay. Hoffentlich bleibt es, Morgen muss ich wieder arbeiten.
    Lass Dir die Madeleines schmecken und hoffentlich gehts Dir bald wieder besser.
    Bis denn
    LG
    Fröschin

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Hallo,
    Wie es aussieht, ist die Euphorie erst einmal vorbei.
    Leider werde ich den Betablocker absetzen müssen. Auf die Hälfte reduziert habe ich schon, als ganz plötzlich Herzrhythmusstörungen auftraten. Danach ist es besser geworden. Meine Hausärztin rät dringend, es ganz abzusetzen, bevor meine Pollenallergie beginnt und damit meine Asthmaneigung stark steigt. Sie würde auch die weitere Behandlung übernehmen. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie ein sehr breites Wissen hat. Aber man kann mit ihr gut Dinge besprechen und neue Infos einbringen.
    Mein Neurologe war ohnehin der Auffassung, dass es nur noch eine Möglichkeit gäbe. Irgendwas mit „D“ (habe ich leider vergessen), das wäre aber nichts bei Depressionen. Da die Anfahrt recht lang ist und die Abstände der Termine m.E. zu groß sind, würde ich mich relativ leicht trennen.
    Ich brauche etwas, das mein Gewicht nicht erhöht (Knie- und Hüftarthrose), das Depressionen nicht verstärkt und bei Asthma genommen werden kann.
    Ich habe hier mal ein wenig gelesen, und das Buch von Dr. Göbel zu Rate gezogen und bin bei Candesartan gelandet.
    Wäre das eine Möglichkeit?
    Welche Erfahrungen habt ihr damit?

    LG
    Fröschin

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Ihr Lieben,
    Ich könnte mal Euern Rat brauchen.
    In meinem Kommentar von gestern habe ich das vermutlich mal wieder zu sehr verklausuliert.
    Ich bin auf der „Suche“ nach einer neuen Prophylaxe.
    Den Betablocker werde ich bald absetzen; sobald die ersten Pollen mein Asthma aktivieren.
    Leider kann ich nicht warten bis zum nächsten Termin beim Neurologen Ende April. Einen früheren Termin bekomme ich nicht. Außerdem war er der Meinung, dass es außer Betablocker und Topiramat (kann ich nicht nehmen) nur noch ein Medikament gäbe, das in Frage käme, aber das wäre bei Depressionen nicht gut (irgendwas mit D).
    Meine Suche hat mich zu Candesartan geführt.
    Ich habe etwas gesucht, das nach Möglichkeit mein Gewicht nicht noch höher treibt, das wäre für mein kaputtes Knie und die angeschlagene Hüfte schlecht. Und das ich bei Depressionen nehmen kann.
    Leider habe ich nichts zur Dosierung gefunden.
    Vielleicht kann mir jemand sagen, ob Candesartan etwas für mich wäre und wie man es dosiert.
    Ich würde das mit meiner Hausärztin besprechen, die mich dann auch weiter begleiten würde.
    Vielen Dank schon mal.
    LG
    Fröschin

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5244

    Liebe Fröschin,

    Candesartan ist in aller Regel gut verträglich und hat als Nebenwirkungen weder eine Gewichtszunahme noch eine Entstehung oder Verstärkung von Depressionen aufgeführt.
    Die normale Einstiegsdosis als Blutdrucksenker sind 8mg, so viel enthält eine Tablette. hochdosieren kann man bis 32mg. Welche Dosierung sich speziell zur Migräneprophylaxe eignet, weiß ich nicht, dazu wird sich sicherlich Bettina noch genauer äußern.
    Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Und ich kann gut verstehen, dass du nicht noch zwei Monate warten möchtest.

    Soweit ich irgendwo weit hinten in meinem Hinterkopf meine zu wissen 😉 , gibt es aber auch im Bereich der Antidepressiva Mittel, bei denen keine Gewichtszunahme zu erwarten ist. Vielleicht irre ich mich, doch auch das kann Bettina später noch klarstellen. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Liebe Fröschin,

    die Betablocker sind schon lange nicht mehr absolute Kontraindikation bei Asthma. Wenn dein Asthma gut eingestellt ist, könntest du es vielleicht weiternehmen. Das muss deine HÄ und evtl. ein Lungenfacharzt entscheiden. Ich habe jahrelang neben meinem laut Pulmologen mittelschweren Asthma das Metoprolol genommen.

    Es gibt aber auch noch so einige andere Prophylaxen, wie Heika schon schreibt, dafür ist dann Bettina zuständig.

    Dann versuchen wir mal gut durch die Pollenzeit zu kommen. Hast du ein Kombipräparat zur täglichen Inhalation?
    Alles Liebe,
    Julia

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Heika,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    Ich bin immer noch irritiert, wieviel Möglichkeiten der Medikamentierung man hier findet und wie wenig davon die „normalen“ Ärzte kennen. Und leider reagieren nicht alle Ärzte positiv auf Vorschläge von Patienten.
    Beim ersten Termin im Oktober 2017 hatte ich erst einen recht guten Eindruck vom Neurologen. Als ich Anfang Februar zur Befundbesprechung dort war, plötzlich ein ganz anderes Bild. Die Untersuchungen waren alle o.B. Er hat sich dann das KS Tagebuch angeschaut, aus dem klar ersichtlich war, dass sich die Attacken um ca. 50 % reduziert haben. Trotzdem hat mir plötzlich und unerwartet eine Standpauke gehalten. Das sei ja alles psychosomatisch und ich müsste nur mehr für mich tun, dann wäre alles wieder i.O.
    Mir ging es an dem Tag viel zu schlecht, um dazu etwas zu sagen……
    Und dafür fahre ich ziemlich weit……jedesmal ca. eine Stunde mit dem Auto.
    Meine Hausäeztin ist zwar keine KS Spezialistin, ist aber immer bereit sich alles anzuhören und zu bedenken. Sie würde auch die weitere Begleitung übernehmen.
    Lag
    Fröschin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Guten Morgen liebe Fröschin,

    Candesartan habe ich auch als Prophylaxe probiert. Ich habe es nach 2 Wochen abgesetzt, weil ich als Nebenwirkung sehr starke Hinterkopfschmerzen bekommen habe, die ich nicht tolerieren konnte. Weitere Nebenwirkungen waren bei mir Unruhe und dass ich sehr schnell aus der Puste war.

    Die Nebenwirkungen treten nicht bei jedem auf. Es wäre einen Versuch wert (natürlich in Absprache mit deinem Arzt und unter Berücksichtigung der von dir genannten Punkte!).

    Mir ist es auch wichtig, unter einer Prophylaxe kein Gewicht zuzunehmen. Deshalb hat mir mein Arzt als AD Venlafaxin empfohlen. Hattest du das schon?

    Ich wünsche dir und allen einen herrlich sonnigen Wintertag!

    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Julia,
    Ja, mein Lungenfacharzt hatte auch grünes Licht gegeben im Oktober, mit dem Hinweis, dass es u.U. im Frühjahr Probleme geben könne. Hinzu kommt bei mir eine Hausstauballergie, die ebenfalls bei höherer Belastung Atemnot verursacht. Ich mache seit fast 5 Jahren eine Desensibilisierung und nehme ganzjährig Loratadin und Novopulmon 400; letzteres je nach Jahreszeit mehr oder weniger oft. Meine „Pollenzeit“ beginnt im Moment mit den Birken (kurz aber heftig) und endet mit dem letzten Grashalm (lang und heftig) der blüht. In der Zeit der stärksten Blüte nehme ich noch eine niedrige Dosis Cortison.
    Ich musste den Betablocker schon halbieren, weil nach 5 Monaten plötzlich Herzrhythmusstörungen auftraten, die jetzt wieder fast weg sind. Die Untersuchung war o.B.
    Um diesen „Problemen“ aus dem Wege zu gehen, denke ich an einen Wechsel.
    LG
    Fröschin

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Guten Morgen liebe Katrin,
    Ich hatte gelesen, dass es zu diesen NW kommen kann, hoffe aber immer, dass man ja nicht alles bekommen muss.
    Venlafaxin habe ich gerade angeschaut, wäre auch eine Idee, danke 🙂. Eine NW (leider selten) könnte Gewichtsabnahme sein. Werde ich am Montag mit meiner Psychotherapeutin besprechen,

    Ich habe in den letzten Tagen Deine Diskussion hier mitgelesen. Das war sehr interessant, bei vielem, was Du beschrieben hast, habe ich mich auch erkannt.
    Ich bin mir bei mir nur nicht ganz sicher, ob ich das aus Liebe/Verantwortung heraus mache, oder als Selbstschutz. Warum auch immer; ich finde Alchemilla hat Recht, ich muss lernen das kommentarlos auszuhalten. Tun andere mit mir auch.
    Dir auch einen schönen sonnigen Tag. Hier soll das erst mal der letzte sein.
    LG
    Fröschin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    Alchemilla hat Recht, ich muss lernen das kommentarlos auszuhalten. Tun andere mit mir auch.

    👍👍👍! Dann sind wir beim Lernen ja schon zu zweit 😉!
    Gemeinschaft macht stark!!!

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Da kommt wieder Dein Spruch: ….kannst alt werden wie eine Kuh…..
    ins Spiel. Den hat meine Oma immer gesagt 😊

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Liebe Fröschin,

    wenn dir der Betablocker als Migränprophylaxe gute Dienste getan hat, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, dabeizubleiben. Es sei denn, die Herzrhythmusstörungen kamen eindeutig vom Betablocker. Besprich das noch mal eingehend mit deiner Ärztin, denn JEDER Mensch hat Extrasystolen. Oft werden die sogar, wenn nötig ( meist weil sie nerven und nicht unbedingt, um sie zu beseitigen), mit Betablockern behandelt.

    Und nun noch mal zum Asthma. Besitzt und benutzt du ein Peakflow-Meter zum täglichen Überwachen deiner Lungenfunktion? Wenn nicht, kostet nicht viel und ist sehr hilfreich!

    Ich will jetzt deinen Àrzten nicht reinreden, aber auch deine Asthma-Allergie-Behandlung könnte man noch „modifizieren“.
    Mir wird immer wieder vom Chef einer großen Lungenklinik geraten, eine Kombination aus Kortison und einem Mittel zur Bronchienerweiterung dauerhaft zu nehmen. („Immer wieder“ nicht, weil ich so schwer betroffen bin, sondern weil ich im Urlaub auf Föhr die Gelegenheit zur Beratung und Untersuchung nutze, nachdem ich einmal mit schwerem Asthma dort in seiner Ambulanz gelandet war. Und weil er viel Ahnung hat!
    Nach seiner Meinung sollte ich die Kombi, eigentlich seit Langem Standard in der Asthmabehandlung!!!, zum Inhalieren konsequent dauerhaft nutzen. Außerdem habe ich noch ein Spray zur Brochienerweiterung für den Fall, dass die tägliche Medikation nicht ausreicht.
    Auch er hat mir nicht vom Betablocker abgeraten, allerdings bei konsequenter Dauerbehandlung.

    So, jetzt habe ich dich zugetextet! Aber vielleicht kannst du so deine jetzige Behandlung noch ein wenig optimieren?

    Lieber Gruß,
    Julia

    PS: es gibt für die Beschwerden im Nasenrachenraum ein neues sehr wirksames Mittel: Dymista, auch eine Kombi aus Kortison und lokalwirkendem Antiallergikum. Hat mir in der letzten Pollensaison sehr gut geholfen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate, 2 Wochen von  Julia.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Oh, danke Katrin.
    Ich probiere gerade zum zweiten Mal, Candesartan statt Telmisartan zu nehmen. Und wieder starke Kopfschmerzen und Kurzluftigkeit schon bei der kleinsten Anstrengung. Das wird heute noch geändert, da nehm ich lieber das Telmisartan weiter. Für die Migräne ist es eh egal, ob Cande- oder Telmisartan und ich nehme es hauptsächlich gegen den hohen Blutdruck.

    Und noch was: für das lange Lernen sollte man mal die Tierrasse wechseln! Kühe werden nicht mehr so alt, dass sie noch weise werden könnten 😉 🙁

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 320

    🤣🤣🤣

    Wirst du alt wie ein Stör,
    lernst du immer mehr und mehr!

    Der wird ca. 150, wenn ihn vorher keiner wegfängt…! 😉

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    😉 😁 😏

    Fröschin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Ihr Lieben,
    vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise.
    Vielleicht schreibt Bettina noch etwas, ich warte mal ab.
    Ich habe dann noch das WE, um mir alles durch den Kopf gehen zu lassen.

    Sonnige Grüße vom Niederrhein
    Fröschin

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