Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Bin neu hier (EvilSadness)

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  • EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Hey,
    ich will mich mal kurz vorstellen. Mein Name ist Lisa und ich bin 23 Jahre alt, hab Migräne seit ich 11 bin….. nach jahrelangen ständigen Arztbesuchen (Neurologen usw) bekam ich dann endlich mit ca. 17 Jahren raus dass meine Migräne wohl durch Halswirbelblockaden und extreme Muskelverspannungen im Nacken-/Schulterbereich ausgelöst wird. Nehme bei Migräneanfällen zur Zeit Zolmitriptan 2,5 mg ein…. nur in letzter Zeit (seit ca. 2-3 Wochen) bekomme ich schon fast täglich Kopfschmerzen bzw. auch Migräne. Ich weiß dass man nicht täglich Triptane bzw. Schmerzmittel einnehmen sollte, aber was soll man machen? Ich könnte nie im Leben einen Migräneanfall ohne Triptane übersteheh, kam auch schon oft vor dass die nicht angeschlagen haben und ich Infusionen bekommen musste 🙁 Und meine Muskelverspannungen gehen trotz Massage und Krankengymnastik nicht weg, langsam bin ich echt am Verzweifeln. Vielleicht gehts hier jemandem genauso und kann mir Ratschläge geben?

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Hallo EvilSadness
    Herzlich willkommen hier im Forum
    Da hast du in deinen jungen Jahren auch schon einiges hinter dir.
    So wie ich herrauslese nimmst du sehr oft Schmerzmittel und da du von Kopfschmerzen und Migräne schreibst kommt mir der Verdacht das du schon im Mük (Medikamentenübergebrauchskopfschmerz) bist.
    Am besten erzählst du uns noch mehr von dir.

    Wie oft im Monat nimmst du Schmerzmittel ?
    Hast du eine Profilaxe dazu?
    Nimmst du hochdosiert Magnesium und Vitamin B2 ein?
    Was hast du sonst …außer Krankengym schon unternommen?

    Fragen über Fragen…aber wichtig um sich ein genaues Bild über deine Migräne machen zu können.

    Und am besten liest du dich hier im Forum mal quer durch ..da hab ich schon sehr viel erfahren was mich interessierte und was ich noch nicht wußte und du wirst sehen das es ganz vielen hier so geht wie dir.

    Fürs erste mal liebe Grüße Conny

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Willkommen im Headbook, liebe EvilSadness. 🙂

    Migräne wird nicht durch Verspannungen ausgelöst, sondern die Verspannungen gehören zur Migräne dazu! Wird die Migräne gut behandelt, lassen auch die Schmerzen in diesem Bereich nach.

    Wie Conny schon schreibt, könntest Du im MÜK sein. In diesem Fall musst Du eine Medikamentenpause machen, sonst wird alles nur noch schlimmer. Es gibt Möglichkeiten, damit die Attackenfrequenz wieder sinkt. Wenn Du noch ein bisschen mehr erzählst, können wir uns ein besseres Bild zu Deiner Situation machen.

    Du findest hier zu allen Themen schon Antworten und viel Aufklärung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Miggy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 463

    Liebe EvilSadness,

    leider ist es bei Migräne oft so, dass Auslöser und Symptome verwechselt werden. Und der Arzt zu dem man geht sucht speziell in seinem Fachgebiet z.B. der Ortopäde hält die Halswirbel für die Schwachstelle, der Psychologe die Gefühlswelt, der Zahnarzt die Weisheitszähne, der Hausarzt verschreibt Schmerzmittel. Schau dich hier ein Wenig um und vielleicht magst du ja deinen Nicknamen noch ändern. So mag ich dich gar nicht gerne ansprechen 🙁 . Und Namen haben Bedeutung, ich denke mir, dass es dir sehr schlecht ging, als du den Namen gewählt hast, aber das soll sich doch verändern.

    Soweit für heute und gute Nacht.

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Naja also ich geh selbst auch schon davon aus, da ich vor JEDEM Migräneanfall erst leichte Verspannungen spüre die dann so ausarten, vom Schulterblatt bis zum Nacken und in den Kopf, und dann erst entsteht die Migräne.. und es ist Migräne, mit allem drum und dran. Wer sich darüber informiert wird feststellen dass Migräne sehr wohl durch sogenannte Triggerpunkte (Muskelknoten) ausgelöst werden kann.

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Hallo Evilsadness,

    du wolltest Ratschläge von uns und hast sie bekommen. Und du meinst, wer sich informiert, müsste dir Recht geben?

    Wir hier sind sehr informiert und geben dir den Rat, die Migräne behandeln zu lassen.
    Wahrscheinlich kriegst du dann deinen Nacken auch besser in den Griff.
    Du scheinst ganz offensichtlich im Medikamentenübergebrauch zu sein. Da wirkt dann gar nichts mehr.

    Die Nackenschmerzen vor dem Migräneanfall kennen hier viele von uns. Auch bei mir ist es immer das erste Anzeichen. Trotzdem ist die Migräne eine vom Gehirn ausgelöste neurogene Erkrankung, die sich nicht bessern wird, solange du weiterhin bei deiner Meinung bleibst und jeden Tag Schmerzmittel und Triptane nimmst. Auch zusätzliche Physiotherapie hilft, wie du ja selber bemerkt hast, nicht. Sicher gibt es auch immer mal Migräneanfälle, die durch einen verspannten Nacken ausgelöst werden. Das ist aber eher selten.
    Es bleibt also deine Entscheidung, welchen Weg du dagegen einschlagen willst.

    Mach’s gut
    Julia

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Ähnlich verhält es sich auch mit gesteigertem Appetit auf Schokolade zb.
    Lange war man der Meinung das der Konsum von Schokolade einen Migräneanfall auslöst.

    Andersrum wurde ein Schuh draus.
    Viele bekommen als Vorbote einer kommenden Migräne einen plötzlichen Hunger ..ja Gier nach Schokolade….geben dieser dann nach und bekommen dann Migräne .Nicht die Schoki ist der Trigger sondern der Appetit darauf ist der Vorbote einer Migräne.

    Ein grummeln im Magen kann ein Vorbote einer Migräne sein ….nicht die Übelkeit ist die Ursache einer Migräne…so könnte man das anhand noch mehrerer Beispiele weiterführen.

    Wenn professionelle Massage und Krankengymnastik über längere Zeit hinweg nicht helfen dann solltest du vllt eine andere Sichtweise doch zulassen ..oder was meinst du?

    Wir alle hier wollen ja nur das eine ….nämlich dasselbe …die bestmöglichste Hilfe und Schmerzlinderung die es für uns in unserer Situation gibt .
    Das ist unser Ziel und dazu sind wir da um uns gegenseitig zu helfen und zu motivieren.

    Liebe Grüße Conny

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3895

    Wenn man sich informiert,
    dann wird man feststellen, dass der Migränekopfschmerz die ENDphase einer Attacke ist.
    Zuerst werden bestimmte Peptide pproduziert, die den Körper überschwemmen, dann ziehen die Gefäße sich zusammen um danach sich stark zu weiten. Und dieses Weiten macht den Kopfschmerz.
    Das andere Geschehen merken viel von uns an den oben geschilderten Anzeichen. Auch häufiges Gähnen gehört dazu. Das ist bei mir immer ein sicheres Zeichen, dass „es“ bald losgeht. Neuerdings auch Bauchschmerzen und die Schmerzen in Schulter und Nacken habe ich fast immer, bevor der Kopfschmerz auftritt.

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Ich kann nur widergeben was die Ärzte und Physiotherapeuten mir gesagt haben :/ werde morgen zu meinem Arzt gehen und ihn mal wegen einer Prophylaxe mit Betablockern fragen….. musste wenigstens die letzten zwei Tage keine Schmerzmittel zu mir nehmen 🙂 Schmerztagebuch hab ich schon geführt, war schon bei mehreren Neurologen. Es waren keine bestimmten Auslöser für die Migräne zu erkennen, bis eben auf die Blockaden der HWS usw. Dazu muss ich sagen dass mein Hausarzt auch Chiropraktiker ist. Vielleicht ist der auch ein bisschen auf einer Schiene festgefahren :/ vielen Dank für die bisherigen Antworten,

    liebe Grüße

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Hallo EvilSadness

    Prophylaxen gibt es ja noch andere als Betablocker.
    Da wären noch Topomax und Valporomo (glaub so heißt das) .Ich selber nehme Topomax womit ich gut zurecht komme.
    Ich selber habe selten Auslöser für meine Migräne erkennen können.
    Manchmal ja …wie psychischer Streß und 2-3 Trigger die ich kenne auf Lebensmittel wobei man auch da sagt eigentlich reagiert eine Migräne nicht auf solche.
    Zuviel Eiweiß zb ist eines bei mir.

    2- 3 Scampis gehen ….bei 5 Scampis gehts nach ner halben Stunde los.
    Mehrmals versucht …immer das gleiche Ergebnis.

    Ansonsten war die Suche nach Triggern meist erfolglos.
    Also da nicht verrückt machen.

    Erst seitdem ich meine Migräne als eigenständige Krankheit akzeptiert und angenommen habe kann ich besser damit umgehen und bin nicht mehr ständig auf der Jagd nach Ursachen sondern konzentriere mich mehr auf die Möglichkeiten der Schadensbegrenzung *grins*.Damit geht es mir besser.

    Die Festgefahrenheit eines Arztes verhindert leider das uns auch andere Möglichkeiten offenstehen.
    Das muß auch ich gerade durchmachen.Da muß man dann selber aktiv werden.
    Liebe Grüße Conny

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Das schrieb Prof. Göbel im Chat:

    Hartmut Göbel sagt:
    20. August 2012 um 17:52
    Liebe Sunny,

    Verspannung und erhöhte Schmerzempfindlichkeit im Nacken und Rücken sind häufig bei einer hochfrequenten Migräne. Die Migräne bedingt diese Symptome und werden gleichzeitig dadurch getriggert. Notwendig ist eine effektive Vorbeugung der Migräne. Nur dadurch wird sich in der Folge die Verspannung lösen, nicht jedoch umgekehrt.

    Freundliche Grüße
    Hartmut Göbel

    Solltest du im MÜK sein, wird jede Prophylaxe ohne vorherige Medikamentenpause wahrscheinlich nicht sehr viel bringen.

    Ich habe, in der Zeit bevor man mehr über die Migräne wusste und ich in Kiel behandelt werden konnte, Jahrzehnte meinen Nacken und Rücken mit Behandlungen ohne jeden Erfolg traktiert. Seitdem ich eine gute Migränebehandlung habe, ist das Problem weitgehend gelöst. Sicher ist das noch mal was anderes bei Menschen, die ihren Rücken beruflich stark belasten. Migräne löst es bei denen in der Regel aber auch nicht aus.

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Topamax ist doch dieses Mittel das auch bei Epilepsie eingesetzt wird oder? Und was ist Valporomo?

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    @julia
    das is sehr gut zu wissen, davon wusste ich nämlich überhaupt nichts.

    meli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Vielleicht meint Conny das Valproat, das ist ebenfalls ein Antiepileptika.

    Liebe Grüße

    Meli

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Ah ok, da werd ich das mal in die Hand nehmen 🙂

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Lisa,
    was du jetzt offenbar ganz dringend brauchst, ist nicht eine Liste von Medikamenten oder Verfahren zur Migränebehandlung, mit denen du dann zu deinem Hausarzt gehst, der eine chirotherapeutische Zusatzausbildung hat, sondern einen schmerztherapeutisch erfahrenen Arzt, möglichst Neurologen.

    Chiropraktisch würde ich mich, nach allem was ich inzwischen darüber weiß, nie wieder behandeln lassen.

    Sieh mal links unter Schmerztherapeuten, ob in deiner Nähe einer ist, der mit der Schmerzklink Kiel zusammen arbeitet und da lass dir dann einen dringenden Termin geben. Fahr auch gerne ein bisschen weiter dafür, es lohnt sich meist.

    Und dann noch meine übliche Werbung (aus Überzeugung): kauf dir das Buch von Prof. Göbel „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“. Darin findest du so viel über deine momentanen Probleme, dass du viel klarer beurteilen kannst, was gut für dich sein könnte und was nicht.

    Wie Conny schon sagte, jeder Therapeut hat sein Gebiet und daraus zieht er Schlüsse. Oft leider nicht immer die Richtigen was die Migräne betrifft. Oft ist das ganze Wissen noch nicht sehr verbreitet.
    Und noch eins: frag hier, immer wieder. Hier ist so viel geballtes Wissen über Migräne. Nutz das für dich.
    Hinter Bettina steht Prof. Göbel mit seinem riesigen Migränewissen, hier wirst du kompetent beraten.

    Ich wünsch dir alles Gute
    Julia

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Upps da hat doch mein Läppi wieder mal das nicht weitergegeben was ich geschrieben hab *grins*

    Meli du hast natürlich recht ….Valproat heißt das Medikament.
    Ich wollte damit auch nicht eine Liste von Medis aufzeigen sondern nur sagen das es außer Betablockern noch mehr Möglichkeiten gibt.

    Wenn man zum Doc geht der sich vllt nicht so gut damit auskennt dann wird er sich eventuell auch auf das einschießen was am gängisten ist.
    Und dann denke ich ist es gut wenn man selber weiß das es noch mehr gibt als nur Betablocker:)

    Wenn natürlich dieser super hilft wäre es klasse …wenn nicht hat man noch andere Optionen.

    Ich merke es immer wieder das es sehr hilfreich ist wenn man sich als Patient selber gut auskennt und damit nicht hilflos ausgeliefert ist .
    Und ich kann mir auch vorstellen das es für einen Hausarzt sehr sehr schwierig ist sich in jedem Bereich so gut auszukennen das er dem Patienten gerecht wird.
    Liebe Grüße Conny

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Ja, beim Neurologen war ich schon länger nicht mehr, hatte das ja eigentlich jahrelang ganz gut im Griff. Aber seit ein paar Wochen ist mir halt aufgefallen dass ich dauerhaft verspannt bin und mehr Migräneanfälle hab als sonst. Dann mach ich da auch gleich noch nen Termin, kann ja nicht schaden. Recherchiere schon die ganze Zeit im Netz, hab jetzt gerade das hier gefunden, also muss doch iwas dran sein oder? Nicht selten strahlen die Halswirbelsäulenbeschwerden auch in den Arm oder den Hinterkopf aus und können so zum so genannten Schulter – Arm – Syndrom (Cervicobrachialgie) oder hartnäckigen Kopfschmerzen und Migräne führt.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Lisa,

    HWS-Beschwerden können selbstverständlich in andere Bereiche hin ausstrahlen und es ist unbenommen, dass man auch mal Kopfschmerzen davon bekommen kann. Das sind allerdings dann sekundäre Kopfschmerzen, die man nie verwechseln sollte mit primären Kopfschmerzen. Migräne ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung neurologischen Ursprungs!

    Lass Dich nicht irreführen und such nicht weiter nach einer Diagnose, die Du gerne hättest, sondern informiere Dich gezielt und seriös zum Thema Migräne.

    Liebe Grüße
    Bettina

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Sooooo, dann meld ich mich mal wieder zu Wort. War jetzt nochmal beim Arzt und der hat mir Betablocker verschrieben, MetoHEXAL Succ 47,5 mg….. soll allerdings erstmal nur ne halbe Tablette abends nehmen, hat irgendjemand Erfahrung damit? Er meinte man könne frühstens nach 2 Monaten ein Ergebnis sehen. Hat sich mal wieder ganz schön angestellt, musste quasi darum betteln….. hat nicht mal wirklich darauf reagiert als ich erzählt hab dass ich so viele Schmerztabletten und Triptane im Oktober genommen hab. Freue mich auf Antworten,

    lg

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Ja so ist das liebe EvilSadness

    Auch bei mir wurde nie nachgehackt…obwohl ich es immer erzählt hatte.Nie eine Aufklärung wegen des Müks oder andere Tipps.

    Darum ist das Forum ja so wertvoll …man muß sich seine Informationen selber holen sonst kommst zu nix.

    Bei der Prophylaxe mußt Geduld haben…..

    Hab jetzt im Kopf ob wir dir schon zu Magnesium 600mg und Vitamin B2 400mg am Tag geraten haben?
    Wenn ich jetzt zurückblättere ist der text hier weg .
    Und Entspannungsübungen(progressive Muskelentspannung nach Jacobsen)
    Das alles regelmäßig hilft zusätzlich .

    Liebe Grüße Conny

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    also irgendwie bin ich da echt enttäuscht, gut dass man sich so gut selbst informieren kann.. von MÜK hat er mir auch noch nie was erzählt. Magnesium hab ich auch mal ne Zeit lang genommen, weiß jetz aber nicht mehr wie viel mg…. und ich hab mir erst vor zwei Wochen ne CD gekauft um diese Entspannungsübungen zu erlernen, hat mir mein Orthopäde geraten 😉

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Lisa,

    sei nicht enttäuscht über die Dinge, die nicht gut gelaufen sind, sondern freue Dich eher darüber, dass Du zumindest hier die richtige Unterstützung erhältst. 😉

    Betablocker ist gut und die Wirkung kann aber sogar 3 Monate auf sich warten lassen. Vorher sollte man auf keinen Fall absetzen, sofern die Nebenwirkungen zu tolerieren sind. Diese sind aber beim Betablocker meist nicht so schlimm.

    Solltest Du im MÜK sein, musst Du zuvor eine Pause machen, da sonst der Betablocker nicht richtig greifen kann. Das wäre sehr schade, da Du Dir dann nämlich die Chance auf eine gute Wirkung nehmen würdest.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Lisa,

    als ich vor einem Jahr feststellte, dass ich im MÜK sein muss und sich diese (meine! ich habe Volkswirschaft studiert) Diagnose dann in der Schmerzklinik bestätigt hat, war ich fassungslos, dass keiner meiner Ärzte auch nur auf die Idee gekommen ist, dass es so sein könnte, ich war zu der Zeit in Behandlung bei einem Neurologen, einer Ärztin für Reha-Medizin, einer Allgemeinärztin und einem Chirurgen. Alle haben gewusst, dass und was ich an Medikamenten nehme…, also, nicht enttäuscht sein.

    LG Johanna

    P.S. meine Diagnose kam natürlich nur durch die Hinweise hier im headbook zustande!!!

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Lisa,

    ich war mal bei einem Neurlogen der wusste das ich 40 Schmerzmittel im Monat genommen habe. Er hat mir nur vorgeschlagen ich solle diese reduzieren und mich nicht so anstellen. Also ich wundere mich über gar nichts mehr das ich im Medikamentenübergebrauch bin und das ich deswegen täglich 24 Stunden lang schmerzen habe hatte ich auch erst hier erfahren. Im Mai 2011 hatte ich dann eine Pause in Kiel gemacht.

    Also nicht wundern sondern nach vorne Blicken 🙂

    Liebe Grüße Anna

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Ohje ohje, und gerade in solche Ärzte setzt man ja sein ganzes Vertrauen wenns einem schlecht geht :/ also heute wär dann schon der fünfte Tag ohne Tabletten, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben 😉

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Aber ich bin echt froh hier gelandet zu sein, schon allein die Tatsache dass ich nicht alleine bin hilft schon ein bisschen nicht mehr alles so negativ zu sehen 🙂

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Bei einer Bekannten von mir kam auch erst der Orthopäde !!! drauf, dass sie Morbus Addison haben könnte, keineswegs der Hausarzt oder Internist.
    Zum Glück können wir uns durch dieses Forum viele Umwege und viel Leiden ersparen. Ich hoffe, dass noch viele Schmerzpatienten den Weg hierher finden, gerade die, die ärztlich nicht optimal betreut sind.

    Was meint ihr, sollten wir alle mal zusammenlegen und einen Werbespot für dieses Forum kurz vor den Hauptnachrichten senden lassen? 😉

    Fröhliche Grüße
    Heika

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Jaaa! 🙂 Oder einen Sponsor finden. Einen dankbaren ehemals Migränegeplagten oder so…

    EvilSadness
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 175

    Also ich find die Idee genial 🙂

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