Hallo alle zusammen, ich wollte mich erstmal kurz vorstellen.
Ich heiße Heiner, bin fast 49 jahre alt und bin Anfang September 2011 wegen Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus gekommen, am Abend ins Krankenhaus und schon am anderen Morgen wurde mir die Diagnose Basilaris Migräne presentiert.
Vielleicht schreib ich mal wie es begann.
Bei einem Spaziergang mit meinem Hund Anfang September wurde es mir Schlagartig für eine halbe Sekunde schwarz vor Augen und ich dachte ich falle um, das ganze ging so schnell wie ein Blitz, das ich nichtmal einen Schritt zur Seite gemacht habe. Anschließend war ich schlagartig extrem schlapp und nicht leistungsfähig, Dinge wie Autofahren wo man sich Konzentrieren mußte vielen mir sehr schwer.
Auch hatte ich später das Gefühl mein rechtes Bein wird irgendwie Taub. Zwei Tage später bin ich zum Hausarzt der meinte es wären wahrscheinlich Kreislaufprobleme, hat noch Blutabgenommen und gesagt ich solle zur Vorsicht noch einen Termin beim Neurologen machen. Nach dem Wochenende rief mich der Hausarzt wegen der Blutwerte an, die waren ok, als ich im sagte das mitlehrweile nicht nur das re. Bein sondern auch der re. Arm und die Zunge taub seien hat er mich sofort ins Krankenhaus geschickt, nach CT, EKG, Blutabnahme, den üblichen Bewegungstests und Befragung wurde mir am nächsten Morgen gesagt das es wahrscheinlich kein Schlaganfall war sondern wahrscheinlich eine Basilaris Migräne.
In den volgenden Tagen wurde noch ein MRT ohne Kontrastmittel gemacht, wo auch 3 Stellen entdeckt wurden die wahrscheinlich aber alt sind, auch war ich 3 mal zu verschiedenen EEG untersuchungen und eine Lumbal Punktion wurde auch gemacht, zum Schluß wurden noch per Ultraschall die Hasladern seitlich, im Nacken und an den Schläfen untersucht.
Ich bekam das Medikament Eufiril 300mg was ich zur Profilaxe nehmen sollte und wurde nach 5 Tagen entlassen, an den folgenden Tagen war mir als wenn das Gehirn im Kopf hin und her schwankt und natürlich die Taubheitsgefühle.
Zwei Wochen später lag ich mit Entzündungswerten CRP von 15,3 und 41 Fieber auf der Intensivstation. Eine Woche Krankenhaus und bis auf Leberwerte von 120, die jetzt immer noch auf 120 sind, waren die Entzüngswerte und das Fieber weg.
Seit dem Tag im September, vor 4 Monaten, habe ich keinen Tag ohne Beschwerden und Symtomen.
Meine Symtome sind mitlehrweile:
Taubheitsgefühl im re. Bein, re. Arm, Zunge, Kiefer, verspannter Nacken, manchmal ein starker Druckschmerz hinter dem re. Auge, das Gefühl Sprachstörungen zu haben, Lichtempfindlichkeit, ich kann manchmal nicht auf schnelle Bewegungen schauen, brennendes Gefühl im Gesicht, das Gefühl Fieber zu haben, Gliederschmerzen wie bei einem Grippalen Infekt, Körperlich schlapp und nicht leistungsfähig, ein “schwummeriges” Gefühl im Kopf, Kopfschmerzen die meistens drückend oder stechend sind und in wenigen Sekunden von den Schläfen an den Hinterkopf oder auf den Kopf wechseln können, die Kopfschmerzen sind bis jetzt aber nicht so heftig wie bei anderen Migräne Patienten, Konzentrationsprobleme, manchmal ganz leichter Schwankschwindel, bei z.b. Aufregung starkes Zittern und manchmal Angst und Depresion.
Die ganzen Symtome wechseln über den Tag und auch die stärke schwank ständig hinn und her, nur wenn ich liege sind die Symtome meistens nur noch etwas da.
Seitdem 2. krankenhausaufenthalt mit dem Fieber hab ich das Eufiril abgesetzt und nehme 70 mg Beta Blocker seit etwa 10 Wochen, gebessert hat sich eigendlich nichts, irgendwelche Symtome sind wechselnd, seit anfang September immer da, jeden Tag rund um die Uhr.
Nun bin ich hier bei euch gelandet und hoffe auf Infos und einen Austausch mit euch.
Kann das Basillar Migräne sein? Seit 4 Monaten durchgehend?
Hat von euch Jemand Erfahrung mit Basilaris Migräne?
Könnt ihr arbeiten gehen?
Euch jetzt erstmal einen schönen beschwerdefreien Tag und viele Grüße
Heiner