Mein persönlicher Schmerzverlauf

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Immer mal wieder was Neues (Daniela)

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Daniela,

    das hört sich gut an und toll, dass Du das mit den Tischen durchdrücken konntest. 😉

    Zieht Ihr also jetzt wieder weg vom Bodensee, oder was war noch mal der Grund für den erneuten Umzug?

    Alles Gute und einen reibungslosen Umzug wünsche ich Euch!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi,

    naja 7km weg vom Bodensee ;o)

    Der Hauptgrund ist der anstrengende Vermieter; aber vielleicht hätten wir es auch so gemacht. Das ist jetzt eine Neubauwohnung bei einer Baugenossenschaft, die wir schon ausm Schwarzwald kennen. Da braucht man keine Angst haben, dass wegen Eigenbedarf gekündigt wird. Und wir sind da die ersten Mieter…das hat was :o)

    Wir erhoffen uns, dass das jetzt endlich mal ein dauerhaftes Zuhause wird. Es ist nicht mehr direkt am See; dafür zentral in einem Kleinstädtchen, wo ein paar mehr normale Menschen leben und es deshalb auch mehr „Leben“ gibt das ganze Jahr und nicht nur in der Touristensaison.

    Und da ich ja in Überlingen arbeite sehe ich den See trotzdem jeden Tag :o)

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Moin,

    wow, dieses Jahr noch nix geschrieben :o)

    Kurzes Update: Migräne nix neues – Schulter hat sich erledigt weitestgehend (seitdem die Arbeitsplätze alle umgebaut wurden).

    Ich hab ne Frage vermutlich an Gudrun: hab mal wieder was aufgeschnappt zum Thema Abnehmen: geht grad durch die Medien Intervallfasten – ist das möglich bzw. sinnvoll für Migräniker?
    Gibt die 2 Methoden: 16:8 (wenn man 8 Stunden Schlaf annimmt und dann 4h davor und 4h danach nix isst hat man noch 8h in denen man normal essen darf) oder 5:2 (an 5 Tagen in der Woche isst man normal, an 2 Tagen nur 500 Kalorien).

    Vermutlich wieder nix für Migräniker *g* aber ich wage zu fragen. Kann man in 8h genug bzw. sinnvoll KH zu sich nehmen, dass der Migränekopp 16h fasten durchhält?

    Oder bringt es was an einzelnen Tagen kalorienreduziert zu essen?

    Hoffnungsvolle Grüßle
    Daniela

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1950

    Liebe Daniela,

    Schön, mal wieder von Dir zu lesen 😊
    Es freut mich, dass wenigstens Deine Schulter aktuell Ruhe gibt!

    Ich glaube wir haben gestern die gleiche Sendung gesehen 😁 Meine Meinung dazu: beim Intervallfasten geht der Körper unweigerlich irgendwann vom Verbrennungs- in den Fettstoffwechsel über. Dies ist zunächst mal ein Reiz, denn unsere Köpfe verarbeiten müssen – es gibt Migräniker, die mit diesem Hin und Her keine Probleme haben (das sind die, die auch ansonsten nicht auf regelmäßige Mahlzeiten achten müssen oder problemlos auf Kohlenhydrate verzichten können) und es gibt Migräniker, die diesen Übergang nicht vertragen…

    Ich selbst provoziere ab und an beim Training genau diesen Übergang, um meinen Glykogenspeicher auszubauen – mein Kopf mag dies nicht, aber wenn ich danach rechtzeitig wieder Zucker zu mir nehme, kann ich die beginnende Migräne noch stoppen.

    Wenn du keine regelmäßigen Mahlzeiten brauchst, würde ich es an deiner Stelle einfach mal testen 😉 andernfalls wahrscheinlich lieber nicht…

    Liebe Grüße, Tanni

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Liebe Daniela,

    auch ich freue mich, wieder ein Lebenszeichen von dir zu bekommen. Dein fröhlicher Schreibstil hat mir richtig gefehlt.

    Super, dass sich deine Schulterprobleme so gut wie erledigt haben. Das soll gerne so bleiben! Und falls es mal wieder zwicken sollte, gleich was unternehmen, bevor´s schlimmer wird. Schultersachen bekommt man schnell und wird sie nur sehr mühsam, wenn überhaupt, wieder los.

    Ich habe aus früheren Zeiten im Zusammenhang mit dir noch sehr angenehme Erinnerungen an Austausch über Pralinenherstellung und Schmelzen von Kuvertüre 🙂 . Tja, das bleibt leider bei den wenigsten von uns ohne Konsequenzen, weshalb ich deine Frage wegen des Intervallfastens gut verstehen kann.
    Tanni hat da schon sehr gut drauf geantwortet, dem schließe ich mich vollumfänglich an. Ausprobieren! Genauso wie es Migränepatienten gibt, die völlig unregelmäßig von den Zeiten und der Dauer her schlafen und aufstehen können, gibt es auch welche, die ohne Probleme Mahlzeiten auslassen können, ohne dass der Kopf meckert.
    Andere müssen nur mal zwei Stunden später ins Bett gehen oder eine Mahlzeit verschieben oder ganz auslassen und prompt zieht eine heftige Attacke herauf.

    Vom grundsätzlichen Verständnis her werden regelmäßige Mahlzeiten empfohlen, das macht bei Migräneköpfen auch wirklich Sinn, und bei empfindlichen Personen sogar noch spät abends ein kleiner Snack, damit der Blutzuckerabfall über Nacht nicht so extrem ausfällt.

    Kalorien kann man in 8 Stunden auf jeden Fall genügend aufnehmen, Kohlenhydrate auch reichlich, doch diese eben nicht „auf Vorrat“. Es macht sogar wenig Sinn, auf einmal eine sehr große Menge Kohlenhydrate aufzunehmen, weil dann der Blutzuckerspiegel extra stark ansteigt, eine starke Insulinausschüttung folgt, die dann in den Überhang kommt und Heißhunger auslöst. Zumindest, wenn man nicht strikt Vollkornprodukte verwendet, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen.

    Um das Intervallfasten gibt es gerade in allen Medien einen großen Hype, das sollte man auch wissen.
    Wobei ich persönlich Fastenzeiten grundsätzlich positiv gegenüber stehe, das ist aber eine sehr persönliche Angelegenheit von mir und nichts für normale Migräneköpfe und sollte hier auch nicht diskutiert werden.

    Auch sehr erfolgreich (und alles andere als unbekannt 😉 ): Das ständige unkontrollierte Zwischendurchessen weglassen, Vollkornprodukte, Eiweiß und viel Gemüse, mäßig Obst bevorzugen und die ganzen Fett-/Zuckerbomben weglassen, die doch ach so gut schmecken und das Leben ein wenig schöner (wenn auch nicht gesünder) machen. 😉 Leider aber auch unser Sättigungsgefühl überlisten und das (auch von Suchtkranken bekannte) Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren. Daher die Glücksgefühle beim Schokoladeessen – seufz! 🙂 Womit wir wieder bei der Kuvertüre wären… 😀

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 3 Wochen von  heika.
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    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3895

    Ihr Lieben,
    es ist sehr schade, dass das Intervallfasten gerade dabei ist, eine Hype zu werden.
    Denn das bedeutet, dass in dem Sog auch viel Unfug verbreitet wird.
    Ich kenne das schon länger und mir tut es sehr gut.
    Es ist wichtig, wie Tanni und Heika schreiben, die EIGENE Verfahrensweise zu erproben und nicht stur irgendwelchen „Regeln“ zu folgen.
    Der Effekt besteht nur sekundär in Gewichtsreduktion.
    Bei diesen Fastenintervallen können sich auch die Organe „erholen“ und werden nicht ständig an die Arbeit getan.
    Wichtig ist dafür, das unaufhörliche „Zwischendurch-Essen“ zu lassen.
    Ich esse um 18 Uhr zu Abend und frühstücke um 8 Uhr. Das sind 14 Stunden Erholungspause. Das ist schon sehr gut.
    Die Morgenmigräne, von der ich früher oft überrascht wurde, ist dadurch nicht mehr geworden. ( Eher weniger, aber das liegt nicht an den Essenszeiten, vermute ich).
    Ich vermute, dass sich der Verdauungsapparat -anders las unsere Reizverarbeitung im Gehirn- daran gewöhnen und sich umstellen kann, dass er nicht mehr ständig zu tun bekommt.
    Mich überzeugen die Aussagen dazu, die von Ärzten kommen und die das ungefähr so erklärt haben.
    Also: Ausprobieren – und sachte anfangen.

    LG alchemilla

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4254

    🙂 🙂 🙂

    Guten Morgen,

    da sieht man mal, kaum ist das Thema Abnehmen auf dem Tisch, da sind alle wieder da. 🙂 🙂 🙂 Ich auch. 🙂 🙂 🙂

    Liebe Daniela,

    auch ich habe die Sendung gesehen. 🙂 Ja, es ist ein Hype!!!. Aber es spricht ja nix gegen einen Hype, wenn er als Motivation dient, ein deutliches „ZUVIEL“ los zu werden. Kleinigkeiten sollte man tolerieren, und versuchen diese im Rahmen zu halten.

    Das Intervalfasten ist biologisch begründet. Aber auch diese Form des Abnehmens hilft nur, wenn man es auf immer durchhält. Ich glaube übrigens nicht, dass man in den Essenszeiten futternd kann was man möchte. Es heißt normal essen. Wenn du in diesen Zeiten alles in dich hineinstopfst, was dir vor die Flinte kommt, und du so auf 3 000 Kalorien kommst, wirst du, so glaube ich nicht abnehmen.

    Und da wären wir wieder an dem Punkt, wo man sagen kann, alle Diäten haben eins gemeinsam. Sie sind eigentlich eine reine Rechenaufgabe. +/- kleine Vorteile durch Stoffwechselprozesse. 7000 Kalorien sind ein Kilogramm. Wer diese Kalorien weniger ißt, als er verbraucht, nimmt
    1 kg ab.

    Egal, wie du dich entscheidest, ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg. Vielleicht berichtest du ja später mal.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi allerseits,

    hihi heika, die Schokolaterie gibt’s noch, aber ich mache mittlerweile nur noch Pralinen, wenn es einen Anlass gibt, wo ich sie mitbringe. Letztes Weihnachten z.b. gabs für alle neuen Mitarbeiter bei der Weihnachtsfeier 8 Pralinen von mir…schön verpackt.

    Oder für die Kirche bring ich immer mal was mit. Im August heiraten Freunde….die wollen evtl. auch welche… Aber das ist dann eben was besonderes und das soll es auch bleiben.

    Mal sehen ob ich das mit dem Intervallfasten ausprobiere – im Moment hab ich recht unregelmäßige Mahlzeiten. Ich denke ich muss mir das Knabbern abends vorm Fernsehr abgewöhnen. Oder durch was gesundes ersetzen. Wenn ich arbeite, fällt es mir nicht schwer nix zu essen zwischendurch…aber wenn man abends gemütlich aufm Sofa sitzt *g* fällt das schon schwerer.

    Wenn ich es ausprobiere dann berichte ich auf jeden Fall davon :o)

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi,

    ich hab einige Versuche unternommen, aber ich schaffe das nicht, das Intervallfasten. Wenn ich das Frühstück weg lasse, hab ich mittags totalen Heißhunger auf Süßes und kann mich nur schwer dazu bringen nicht viel zu viel zu essen.

    Abends gar nix mehr essen, oder ab einer bestimmten Zeit nix mehr fällt mir auch schwer. Gerade jetzt im Sommer sind wir abends oft lange unterwegs und essen erst hinterher; da passt mein Leben irgendwie nicht rein in dieses Schema.

    Dafür habe ich endlich angefangen regelmäßig schwimmen zu gehen. Immer donnerstags nach der Arbeit – das ist mit dem Chef abgesprochen…der erinnert mich sogar dran; das ist mit meinem Menne abgesprochen; und es tut sooooo gut.

    Da momentan viele lieber in den See springen, als Bahnen zu ziehen, habe ich meist eine ganze Bahn für mich. Und wenn ich mal zu platt bin zum Bahnen schwimmen, gibt’s da ein Wellnessbereich, mit Unterwasserbeleuchtung – der is auch toll, da gitbs 3 Bereiche, da ist es total leer….da kann ich mich aufm Rücken treiben lassen – himmlisch ;o)

    Die Migräne ist im Moment noch unbeeindruckt. Aber irgendwann muss man ja mal anfangen ;o)

    Ich hoffe euch gehts gut!
    Grüßle Daniela

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1735

    Liebe Daniela,

    warum willst du Intervallfasten? Für Migräniker ist es wichtig, dass der Blutzuckerspiegel nicht absackt.
    Intervallfasten löst oft Migräne aus.

    Lieben Gruß
    die Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Hallo Daniela,

    erschließt sich mir auch nicht, warum Du Intervallfasten getestet hast. Das ist einfach nichts für Migräniker, denn da ist Dir die Migräne sicher.

    Aber sonst läuft ja alles gut bei Dir, das freut mich.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1950

    Liebe Daniela,

    ich finds toll, dass du das Intervallfasten probiert hast und jetzt auch davon berichtest 🙂 Darum hatten wir dich ja gebeten 😉
    Schade, dass es nicht so einfach funktioniert, aber deine Idee mit dem Schwimmen finde ich wunderbar – und bei den aktuellen 38 Grad (ihr habt wahrscheinlich nicht viel kühler als ich hier) ist Schwimmen einfach herrlich!
    Und ich finde, dein Chef macht das richtig gut! Darfst ihn dafür gerne mal ein Lob aussprechen 😉

    Nur so nebenbei: Hast du mal Aquacycling oder Aquafitness versucht? Hab ich jetzt ein halbes Jahr lang als knieschonende Alternative betrieben, hat auch richtig viel Spaß gemacht 😀

    Liebe Grüße,
    Tanni

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi,

    @tanni: hab schon mal drüber nachgedacht; aber es gibt hier kaum Angebote zu für mich sinnvollen Uhrzeiten. Meine Firma verändert grad einiges, vielleicht ergibt sich dadurch was passendes; mal sehen.

    Ich war heute endlich mal bei einem Neurologen. Hab das ziemlich lange vor mir her geschoben… je länger desto mehr hab ich mich drüber geärgert 😉

    Ich hatte im Prinzip 3 Anliegen: Seit Monaten hab ich oft abends unruhige Beine, kann deshalb nicht einschlafen; bekannt unter restless legs.

    Außerdem schlafwandle ich ab und zu.

    Als 3. wollte ich eine 2. Meinung zu meiner Migränevorbeugung. Der Rheumatologe hatte ja angemerkt, dass der Betablocker für die Autoimmunreaktion verantwortlich sein könnte.
    Mein Schmerztherapeut will aber keinen Auslassversuch machen, weil er sagt der Betablocker nutzt mehr als er schadet.

    Für Punkt 1 hat mir der Neurologe ein Medikament gegeben: Neupro, ein Dopaminagonist. Soweit so gut. Nachdem ich die Packungsbeilage gelesen habe weiß ich grad nicht mehr so genau ob ich das nehmen möchte.

    Zu Punkt 2: er sagte mit Schlafwandlen kennt er sich nicht so gut aus. Er hat dann in einem dicken Wälzer nachgeschaut, hat ein paar Schlagworte vorgelesen *g* und eins davon war: Nebenwirkung von Betablockern *g*.

    Was uns zu Punkt 3 führt. Ich habe ihm das alles geschildert und gesagt, dass mein Schmerztherapeut den Betablocker auf keinen Fall absetzen will.

    Er sagt warum? Es gibt genug andere mögliche vorbeugende Medikamente – im Prinzip das gleiche was Bettina hier schon gesagt hatte. Er hat mir jetzt Ergenyl chrono aufgeschrieben; das ist Natriumvalproat und Valproinsäure. Hab ich hier auch schon gesehen – selber aber noch nie genommen.

    Alles in allem fand ich den Besuch gut. Allerdings sind mir im nach hinein doch noch einige Fragen gekommen.
    Erstens hat er nix zur Dosierung gesagt. Stand vielleicht aufm Rezept, aber der Apotheker hat auch nix gesagt, obwohl ich dazu gesagt hatte dass das alles neu ist….naja; muss ich wohl nochmal hin.

    Den Betablocker soll ich langsam absetzen. Und dann das neue nehmen…aber wie gesagt weiß ich nicht in welcher Dosis.

    Naja und das Neupro – da stehen ziemlich heftige Nebenwirkungen in der Packungsbeilage. Man sollte zumindest am Anfang weder Auto fahren, noch Maschinen bedienen. Davon hat der Arzt nichts gesagt…das ist in meinem Job echt ungünstig und ich hab ihm ziemlich genau gesagt was ich beruflich mache – hm, bin da jetzt etwas verunsichert. Ich denke ich lass es einfach liegen bis Montag und geh da noch mal hin oder rufe noch mal an.

    Hat von euch einer Erfahrungen damit (mit Neupro gegen restless legs). Zumindest das Neupro hab ich in der niedrigsten Dosierung.

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi,

    ich hab ma ne Kurze Frage:

    seit 2 Wochen setze ich den Betablocker ab. Habe mich aber noch nicht getraut das Ergenyl anzufangen, weil der Arzt grad im Urlaub ist.

    Hatte da mal schlechte Erfahrungen…

    Jetzt hab ich überlegt, ob ich nicht einfach mal abwarte, was die Migräne tut ohne den Betablocker. Vielleicht reicht das Amitriptylin ja aus?

    Oder ist es doch sinnvoll direkt mit dem Ergenyl anzufangen?

    Grüßle Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Liebe Daniela,

    es spricht doch eigentlich nichts dagegen, den Einnahmebeginn von Ergenyl noch ein wenig hinauszuzögern, wenn du nicht einen verstärkten Leidensdruck nach dem Absetzen des Betablockers hast, also wenn du nicht derart häufige und/oder heftige Attacken hast, dass du wegen nicht ausreichender Akutmedi-Wirkung oder dem Überschreiten der 10/20-Regel Probleme bekommst und das Mittel deshalb unbedingt brauchst.

    Wenn du schon mal schlechte Erfahrungen gemacht hast, wird dein Arzt das bestimmt verstehen, dass du warten wolltest, bis er wieder erreichbar ist. Die Zeitspanne ist sicherlich überschaubar, wenn er nicht gerade zu einer Weltreise aufgebrochen ist. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi Heika,

    hab jetzt 2 Wochen lang die halbe Dosis genommen und hatte gestern die 3. Attacke im August. Also weit weg von hohem Leidensdruck.

    Und am 14.9. hab ich schon den nächsten Termin beim Neurologen. Ich glaub auch dann warte ich erst mal ab.

    Ist zwar schon lange her – aber damals hat mir ein Arzt Topiramat verschrieben, ich hab völlig schräg drauf reagiert und wollte Rücksprache mit dem Arzt halten…der war aber im Urlaub und KEIN Arzt im Umkreis von 50km hat sich getraut sich zu äußern…nicht mal die Uni-Klinik. Glücklicherweise hatte ich eine gute Freundin, die damals als Gerichtsmedizinerin gearbeitet hat. Die hat mir dann geholfen. Aber seitdem hab ich so ein kleines Trauma…Arzt verschreibt neues Medikament und geht dann in Urlaub….muss ich nich haben ;o)

    Außerdem is beruflich grad schwierig – viele Nebenwirkungen kann ich grad nich gebrauchen…klar mehr Migräne wär auch doof – aber das kenn ich zumindest und damit kann ich umgehen ;o)

    Auch dafür ist es sinnvoll, das neue Medikament noch bis zum Ende der Urlaubszeit zu schieben – da fällt es mir ggf. leichter mal auszufallen.

    Grüßle Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Das ist doch klasse, Daniela, dass du am 23. eines Monats erst drei Attacken hast. Sollte das tatsächlich so weiter gehen, stellt sich auf jeden Fall die Frage, weshalb und ob du das zweite Medi überhaupt noch nehmen sollst… ?

    Jetzt genieße erst mal diesen guten Monat, der dich ein wenig über die Touristenströme, die aktuell das Bodenseegebiet „fluten“, hinwegtrösten soll. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Daniela,

    Dir gehts doch grad nicht so schlecht, da würde ich gar nicht über eine weitere Prophylaxe nachdenken. 😉 Ergenyl ist auch nicht so ganz „ohne“, also warte einfach mal ab.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Hi ihr 2,

    jo ich denke auch; war etwas unsicher…der Neurologe meinte bei Ergenyl wären keine Nebenwirkungen zu erwarten, außer vielleicht dünneres Haar; aber die Packungsbeilage sieht das etwas anders. Und ich hab auch hier ein bisschen quer gelesen.

    Und da ich bis jetzt keine Verschlechterung spüre mit weniger Betablocker werd ich auf jeden Fall erst mal abwarten. Hab ja auch angefangen regelmäßig schwimmen zu gehen. Wär ja wirklich super, wenn ich keine weitere Prophylaxe brauche ;o)

    Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Absolut richtig, erst mal Abwarten und Tee trinken. 🙂

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 638

    Soo ein kurzes Update von mir:

    hab viel gewartet und viel Tee getrunken ;o) und es hat sich gelohnt…

    In der ersten Woche als ich den Betablocker ganz abgesetzt hatte, hatte ich eine kleine Episode…immer einen Tag Migräne – einen Tag schmerzfrei….da dachte ich naaa…geht’s jetzt doch los?

    Aber nach 3 Attacken war der Spuk vorbei, danach hatte ich ganze 9 schmerzfreie Tage, bis zur nächsten Attacke – so kann man das gut aushalten.

    Anfang August hab ich angefangen abzusetzen, Anfang September hab ich die letzte Tablette genommen. Und es wurde eigentlich nur stetig besser. Juni/Juli waren es jeweils 6 Attacken; August und September nur noch 4 und im Oktober bin ich bis jetzt bei 2….wobei da eine dabei war, die sicherlich mindestens zur Hälfte Kater war (mein Mann wurde 50 und sein Bruder hat ne Flasche Whiskey mitgebracht…).

    Von daher sehe ich recht positiv in die Zukunft.

    Das einzige was sich bisher unbeeindruckt zeigt: die Autoimmungeschichte…bis jetzt ist die erhöhte Körpertemperatur noch nicht verschwunden. Ich bin aber nicht mehr so schlapp wie mit Betablocker. Ich geb dem noch ein paar Monate, aber da es mir ohne den Betablocker momentan eindeutig besser geht; brauch ich den auf jeden Fall nicht mehr. Und falls ich nochmal Ärzte aufsuchen sollte wegen der Immungeschichte, fällt die „Ausrede“ Medikamente weg.

    Sonnige Grüßle vom Bodensee!
    Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Liebe Daniela,

    deine positive Aufwärtskurve, besser gesagt deine Abwärtskurve, was deine Attackenanzahl angeht, liest sich super. Ich freu mich sehr für dich!

    Hoffentlich klärt sich das mit deiner Autoimmunerkrankung auch noch. Ich wünsche es dir sehr!

    Lieber Gruß
    Heika

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