Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Immer mal wieder was Neues (Daniela)

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Daniela,

    das hört sich gut an und toll, dass Du das mit den Tischen durchdrücken konntest. 😉

    Zieht Ihr also jetzt wieder weg vom Bodensee, oder was war noch mal der Grund für den erneuten Umzug?

    Alles Gute und einen reibungslosen Umzug wünsche ich Euch!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi,

    naja 7km weg vom Bodensee ;o)

    Der Hauptgrund ist der anstrengende Vermieter; aber vielleicht hätten wir es auch so gemacht. Das ist jetzt eine Neubauwohnung bei einer Baugenossenschaft, die wir schon ausm Schwarzwald kennen. Da braucht man keine Angst haben, dass wegen Eigenbedarf gekündigt wird. Und wir sind da die ersten Mieter…das hat was :o)

    Wir erhoffen uns, dass das jetzt endlich mal ein dauerhaftes Zuhause wird. Es ist nicht mehr direkt am See; dafür zentral in einem Kleinstädtchen, wo ein paar mehr normale Menschen leben und es deshalb auch mehr „Leben“ gibt das ganze Jahr und nicht nur in der Touristensaison.

    Und da ich ja in Überlingen arbeite sehe ich den See trotzdem jeden Tag :o)

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Moin,

    wow, dieses Jahr noch nix geschrieben :o)

    Kurzes Update: Migräne nix neues – Schulter hat sich erledigt weitestgehend (seitdem die Arbeitsplätze alle umgebaut wurden).

    Ich hab ne Frage vermutlich an Gudrun: hab mal wieder was aufgeschnappt zum Thema Abnehmen: geht grad durch die Medien Intervallfasten – ist das möglich bzw. sinnvoll für Migräniker?
    Gibt die 2 Methoden: 16:8 (wenn man 8 Stunden Schlaf annimmt und dann 4h davor und 4h danach nix isst hat man noch 8h in denen man normal essen darf) oder 5:2 (an 5 Tagen in der Woche isst man normal, an 2 Tagen nur 500 Kalorien).

    Vermutlich wieder nix für Migräniker *g* aber ich wage zu fragen. Kann man in 8h genug bzw. sinnvoll KH zu sich nehmen, dass der Migränekopp 16h fasten durchhält?

    Oder bringt es was an einzelnen Tagen kalorienreduziert zu essen?

    Hoffnungsvolle Grüßle
    Daniela

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1980

    Liebe Daniela,

    Schön, mal wieder von Dir zu lesen 😊
    Es freut mich, dass wenigstens Deine Schulter aktuell Ruhe gibt!

    Ich glaube wir haben gestern die gleiche Sendung gesehen 😁 Meine Meinung dazu: beim Intervallfasten geht der Körper unweigerlich irgendwann vom Verbrennungs- in den Fettstoffwechsel über. Dies ist zunächst mal ein Reiz, denn unsere Köpfe verarbeiten müssen – es gibt Migräniker, die mit diesem Hin und Her keine Probleme haben (das sind die, die auch ansonsten nicht auf regelmäßige Mahlzeiten achten müssen oder problemlos auf Kohlenhydrate verzichten können) und es gibt Migräniker, die diesen Übergang nicht vertragen…

    Ich selbst provoziere ab und an beim Training genau diesen Übergang, um meinen Glykogenspeicher auszubauen – mein Kopf mag dies nicht, aber wenn ich danach rechtzeitig wieder Zucker zu mir nehme, kann ich die beginnende Migräne noch stoppen.

    Wenn du keine regelmäßigen Mahlzeiten brauchst, würde ich es an deiner Stelle einfach mal testen 😉 andernfalls wahrscheinlich lieber nicht…

    Liebe Grüße, Tanni

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5334

    Liebe Daniela,

    auch ich freue mich, wieder ein Lebenszeichen von dir zu bekommen. Dein fröhlicher Schreibstil hat mir richtig gefehlt.

    Super, dass sich deine Schulterprobleme so gut wie erledigt haben. Das soll gerne so bleiben! Und falls es mal wieder zwicken sollte, gleich was unternehmen, bevor´s schlimmer wird. Schultersachen bekommt man schnell und wird sie nur sehr mühsam, wenn überhaupt, wieder los.

    Ich habe aus früheren Zeiten im Zusammenhang mit dir noch sehr angenehme Erinnerungen an Austausch über Pralinenherstellung und Schmelzen von Kuvertüre 🙂 . Tja, das bleibt leider bei den wenigsten von uns ohne Konsequenzen, weshalb ich deine Frage wegen des Intervallfastens gut verstehen kann.
    Tanni hat da schon sehr gut drauf geantwortet, dem schließe ich mich vollumfänglich an. Ausprobieren! Genauso wie es Migränepatienten gibt, die völlig unregelmäßig von den Zeiten und der Dauer her schlafen und aufstehen können, gibt es auch welche, die ohne Probleme Mahlzeiten auslassen können, ohne dass der Kopf meckert.
    Andere müssen nur mal zwei Stunden später ins Bett gehen oder eine Mahlzeit verschieben oder ganz auslassen und prompt zieht eine heftige Attacke herauf.

    Vom grundsätzlichen Verständnis her werden regelmäßige Mahlzeiten empfohlen, das macht bei Migräneköpfen auch wirklich Sinn, und bei empfindlichen Personen sogar noch spät abends ein kleiner Snack, damit der Blutzuckerabfall über Nacht nicht so extrem ausfällt.

    Kalorien kann man in 8 Stunden auf jeden Fall genügend aufnehmen, Kohlenhydrate auch reichlich, doch diese eben nicht „auf Vorrat“. Es macht sogar wenig Sinn, auf einmal eine sehr große Menge Kohlenhydrate aufzunehmen, weil dann der Blutzuckerspiegel extra stark ansteigt, eine starke Insulinausschüttung folgt, die dann in den Überhang kommt und Heißhunger auslöst. Zumindest, wenn man nicht strikt Vollkornprodukte verwendet, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen.

    Um das Intervallfasten gibt es gerade in allen Medien einen großen Hype, das sollte man auch wissen.
    Wobei ich persönlich Fastenzeiten grundsätzlich positiv gegenüber stehe, das ist aber eine sehr persönliche Angelegenheit von mir und nichts für normale Migräneköpfe und sollte hier auch nicht diskutiert werden.

    Auch sehr erfolgreich (und alles andere als unbekannt 😉 ): Das ständige unkontrollierte Zwischendurchessen weglassen, Vollkornprodukte, Eiweiß und viel Gemüse, mäßig Obst bevorzugen und die ganzen Fett-/Zuckerbomben weglassen, die doch ach so gut schmecken und das Leben ein wenig schöner (wenn auch nicht gesünder) machen. 😉 Leider aber auch unser Sättigungsgefühl überlisten und das (auch von Suchtkranken bekannte) Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren. Daher die Glücksgefühle beim Schokoladeessen – seufz! 🙂 Womit wir wieder bei der Kuvertüre wären… 😀

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate, 3 Wochen von  heika.
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    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3930

    Ihr Lieben,
    es ist sehr schade, dass das Intervallfasten gerade dabei ist, eine Hype zu werden.
    Denn das bedeutet, dass in dem Sog auch viel Unfug verbreitet wird.
    Ich kenne das schon länger und mir tut es sehr gut.
    Es ist wichtig, wie Tanni und Heika schreiben, die EIGENE Verfahrensweise zu erproben und nicht stur irgendwelchen „Regeln“ zu folgen.
    Der Effekt besteht nur sekundär in Gewichtsreduktion.
    Bei diesen Fastenintervallen können sich auch die Organe „erholen“ und werden nicht ständig an die Arbeit getan.
    Wichtig ist dafür, das unaufhörliche „Zwischendurch-Essen“ zu lassen.
    Ich esse um 18 Uhr zu Abend und frühstücke um 8 Uhr. Das sind 14 Stunden Erholungspause. Das ist schon sehr gut.
    Die Morgenmigräne, von der ich früher oft überrascht wurde, ist dadurch nicht mehr geworden. ( Eher weniger, aber das liegt nicht an den Essenszeiten, vermute ich).
    Ich vermute, dass sich der Verdauungsapparat -anders las unsere Reizverarbeitung im Gehirn- daran gewöhnen und sich umstellen kann, dass er nicht mehr ständig zu tun bekommt.
    Mich überzeugen die Aussagen dazu, die von Ärzten kommen und die das ungefähr so erklärt haben.
    Also: Ausprobieren – und sachte anfangen.

    LG alchemilla

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4423

    🙂 🙂 🙂

    Guten Morgen,

    da sieht man mal, kaum ist das Thema Abnehmen auf dem Tisch, da sind alle wieder da. 🙂 🙂 🙂 Ich auch. 🙂 🙂 🙂

    Liebe Daniela,

    auch ich habe die Sendung gesehen. 🙂 Ja, es ist ein Hype!!!. Aber es spricht ja nix gegen einen Hype, wenn er als Motivation dient, ein deutliches „ZUVIEL“ los zu werden. Kleinigkeiten sollte man tolerieren, und versuchen diese im Rahmen zu halten.

    Das Intervalfasten ist biologisch begründet. Aber auch diese Form des Abnehmens hilft nur, wenn man es auf immer durchhält. Ich glaube übrigens nicht, dass man in den Essenszeiten futternd kann was man möchte. Es heißt normal essen. Wenn du in diesen Zeiten alles in dich hineinstopfst, was dir vor die Flinte kommt, und du so auf 3 000 Kalorien kommst, wirst du, so glaube ich nicht abnehmen.

    Und da wären wir wieder an dem Punkt, wo man sagen kann, alle Diäten haben eins gemeinsam. Sie sind eigentlich eine reine Rechenaufgabe. +/- kleine Vorteile durch Stoffwechselprozesse. 7000 Kalorien sind ein Kilogramm. Wer diese Kalorien weniger ißt, als er verbraucht, nimmt
    1 kg ab.

    Egal, wie du dich entscheidest, ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg. Vielleicht berichtest du ja später mal.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi allerseits,

    hihi heika, die Schokolaterie gibt’s noch, aber ich mache mittlerweile nur noch Pralinen, wenn es einen Anlass gibt, wo ich sie mitbringe. Letztes Weihnachten z.b. gabs für alle neuen Mitarbeiter bei der Weihnachtsfeier 8 Pralinen von mir…schön verpackt.

    Oder für die Kirche bring ich immer mal was mit. Im August heiraten Freunde….die wollen evtl. auch welche… Aber das ist dann eben was besonderes und das soll es auch bleiben.

    Mal sehen ob ich das mit dem Intervallfasten ausprobiere – im Moment hab ich recht unregelmäßige Mahlzeiten. Ich denke ich muss mir das Knabbern abends vorm Fernsehr abgewöhnen. Oder durch was gesundes ersetzen. Wenn ich arbeite, fällt es mir nicht schwer nix zu essen zwischendurch…aber wenn man abends gemütlich aufm Sofa sitzt *g* fällt das schon schwerer.

    Wenn ich es ausprobiere dann berichte ich auf jeden Fall davon :o)

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi,

    ich hab einige Versuche unternommen, aber ich schaffe das nicht, das Intervallfasten. Wenn ich das Frühstück weg lasse, hab ich mittags totalen Heißhunger auf Süßes und kann mich nur schwer dazu bringen nicht viel zu viel zu essen.

    Abends gar nix mehr essen, oder ab einer bestimmten Zeit nix mehr fällt mir auch schwer. Gerade jetzt im Sommer sind wir abends oft lange unterwegs und essen erst hinterher; da passt mein Leben irgendwie nicht rein in dieses Schema.

    Dafür habe ich endlich angefangen regelmäßig schwimmen zu gehen. Immer donnerstags nach der Arbeit – das ist mit dem Chef abgesprochen…der erinnert mich sogar dran; das ist mit meinem Menne abgesprochen; und es tut sooooo gut.

    Da momentan viele lieber in den See springen, als Bahnen zu ziehen, habe ich meist eine ganze Bahn für mich. Und wenn ich mal zu platt bin zum Bahnen schwimmen, gibt’s da ein Wellnessbereich, mit Unterwasserbeleuchtung – der is auch toll, da gitbs 3 Bereiche, da ist es total leer….da kann ich mich aufm Rücken treiben lassen – himmlisch ;o)

    Die Migräne ist im Moment noch unbeeindruckt. Aber irgendwann muss man ja mal anfangen ;o)

    Ich hoffe euch gehts gut!
    Grüßle Daniela

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1735

    Liebe Daniela,

    warum willst du Intervallfasten? Für Migräniker ist es wichtig, dass der Blutzuckerspiegel nicht absackt.
    Intervallfasten löst oft Migräne aus.

    Lieben Gruß
    die Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Hallo Daniela,

    erschließt sich mir auch nicht, warum Du Intervallfasten getestet hast. Das ist einfach nichts für Migräniker, denn da ist Dir die Migräne sicher.

    Aber sonst läuft ja alles gut bei Dir, das freut mich.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1980

    Liebe Daniela,

    ich finds toll, dass du das Intervallfasten probiert hast und jetzt auch davon berichtest 🙂 Darum hatten wir dich ja gebeten 😉
    Schade, dass es nicht so einfach funktioniert, aber deine Idee mit dem Schwimmen finde ich wunderbar – und bei den aktuellen 38 Grad (ihr habt wahrscheinlich nicht viel kühler als ich hier) ist Schwimmen einfach herrlich!
    Und ich finde, dein Chef macht das richtig gut! Darfst ihn dafür gerne mal ein Lob aussprechen 😉

    Nur so nebenbei: Hast du mal Aquacycling oder Aquafitness versucht? Hab ich jetzt ein halbes Jahr lang als knieschonende Alternative betrieben, hat auch richtig viel Spaß gemacht 😀

    Liebe Grüße,
    Tanni

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi,

    @tanni: hab schon mal drüber nachgedacht; aber es gibt hier kaum Angebote zu für mich sinnvollen Uhrzeiten. Meine Firma verändert grad einiges, vielleicht ergibt sich dadurch was passendes; mal sehen.

    Ich war heute endlich mal bei einem Neurologen. Hab das ziemlich lange vor mir her geschoben… je länger desto mehr hab ich mich drüber geärgert 😉

    Ich hatte im Prinzip 3 Anliegen: Seit Monaten hab ich oft abends unruhige Beine, kann deshalb nicht einschlafen; bekannt unter restless legs.

    Außerdem schlafwandle ich ab und zu.

    Als 3. wollte ich eine 2. Meinung zu meiner Migränevorbeugung. Der Rheumatologe hatte ja angemerkt, dass der Betablocker für die Autoimmunreaktion verantwortlich sein könnte.
    Mein Schmerztherapeut will aber keinen Auslassversuch machen, weil er sagt der Betablocker nutzt mehr als er schadet.

    Für Punkt 1 hat mir der Neurologe ein Medikament gegeben: Neupro, ein Dopaminagonist. Soweit so gut. Nachdem ich die Packungsbeilage gelesen habe weiß ich grad nicht mehr so genau ob ich das nehmen möchte.

    Zu Punkt 2: er sagte mit Schlafwandlen kennt er sich nicht so gut aus. Er hat dann in einem dicken Wälzer nachgeschaut, hat ein paar Schlagworte vorgelesen *g* und eins davon war: Nebenwirkung von Betablockern *g*.

    Was uns zu Punkt 3 führt. Ich habe ihm das alles geschildert und gesagt, dass mein Schmerztherapeut den Betablocker auf keinen Fall absetzen will.

    Er sagt warum? Es gibt genug andere mögliche vorbeugende Medikamente – im Prinzip das gleiche was Bettina hier schon gesagt hatte. Er hat mir jetzt Ergenyl chrono aufgeschrieben; das ist Natriumvalproat und Valproinsäure. Hab ich hier auch schon gesehen – selber aber noch nie genommen.

    Alles in allem fand ich den Besuch gut. Allerdings sind mir im nach hinein doch noch einige Fragen gekommen.
    Erstens hat er nix zur Dosierung gesagt. Stand vielleicht aufm Rezept, aber der Apotheker hat auch nix gesagt, obwohl ich dazu gesagt hatte dass das alles neu ist….naja; muss ich wohl nochmal hin.

    Den Betablocker soll ich langsam absetzen. Und dann das neue nehmen…aber wie gesagt weiß ich nicht in welcher Dosis.

    Naja und das Neupro – da stehen ziemlich heftige Nebenwirkungen in der Packungsbeilage. Man sollte zumindest am Anfang weder Auto fahren, noch Maschinen bedienen. Davon hat der Arzt nichts gesagt…das ist in meinem Job echt ungünstig und ich hab ihm ziemlich genau gesagt was ich beruflich mache – hm, bin da jetzt etwas verunsichert. Ich denke ich lass es einfach liegen bis Montag und geh da noch mal hin oder rufe noch mal an.

    Hat von euch einer Erfahrungen damit (mit Neupro gegen restless legs). Zumindest das Neupro hab ich in der niedrigsten Dosierung.

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi,

    ich hab ma ne Kurze Frage:

    seit 2 Wochen setze ich den Betablocker ab. Habe mich aber noch nicht getraut das Ergenyl anzufangen, weil der Arzt grad im Urlaub ist.

    Hatte da mal schlechte Erfahrungen…

    Jetzt hab ich überlegt, ob ich nicht einfach mal abwarte, was die Migräne tut ohne den Betablocker. Vielleicht reicht das Amitriptylin ja aus?

    Oder ist es doch sinnvoll direkt mit dem Ergenyl anzufangen?

    Grüßle Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5334

    Liebe Daniela,

    es spricht doch eigentlich nichts dagegen, den Einnahmebeginn von Ergenyl noch ein wenig hinauszuzögern, wenn du nicht einen verstärkten Leidensdruck nach dem Absetzen des Betablockers hast, also wenn du nicht derart häufige und/oder heftige Attacken hast, dass du wegen nicht ausreichender Akutmedi-Wirkung oder dem Überschreiten der 10/20-Regel Probleme bekommst und das Mittel deshalb unbedingt brauchst.

    Wenn du schon mal schlechte Erfahrungen gemacht hast, wird dein Arzt das bestimmt verstehen, dass du warten wolltest, bis er wieder erreichbar ist. Die Zeitspanne ist sicherlich überschaubar, wenn er nicht gerade zu einer Weltreise aufgebrochen ist. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi Heika,

    hab jetzt 2 Wochen lang die halbe Dosis genommen und hatte gestern die 3. Attacke im August. Also weit weg von hohem Leidensdruck.

    Und am 14.9. hab ich schon den nächsten Termin beim Neurologen. Ich glaub auch dann warte ich erst mal ab.

    Ist zwar schon lange her – aber damals hat mir ein Arzt Topiramat verschrieben, ich hab völlig schräg drauf reagiert und wollte Rücksprache mit dem Arzt halten…der war aber im Urlaub und KEIN Arzt im Umkreis von 50km hat sich getraut sich zu äußern…nicht mal die Uni-Klinik. Glücklicherweise hatte ich eine gute Freundin, die damals als Gerichtsmedizinerin gearbeitet hat. Die hat mir dann geholfen. Aber seitdem hab ich so ein kleines Trauma…Arzt verschreibt neues Medikament und geht dann in Urlaub….muss ich nich haben ;o)

    Außerdem is beruflich grad schwierig – viele Nebenwirkungen kann ich grad nich gebrauchen…klar mehr Migräne wär auch doof – aber das kenn ich zumindest und damit kann ich umgehen ;o)

    Auch dafür ist es sinnvoll, das neue Medikament noch bis zum Ende der Urlaubszeit zu schieben – da fällt es mir ggf. leichter mal auszufallen.

    Grüßle Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5334

    Das ist doch klasse, Daniela, dass du am 23. eines Monats erst drei Attacken hast. Sollte das tatsächlich so weiter gehen, stellt sich auf jeden Fall die Frage, weshalb und ob du das zweite Medi überhaupt noch nehmen sollst… ?

    Jetzt genieße erst mal diesen guten Monat, der dich ein wenig über die Touristenströme, die aktuell das Bodenseegebiet „fluten“, hinwegtrösten soll. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Liebe Daniela,

    Dir gehts doch grad nicht so schlecht, da würde ich gar nicht über eine weitere Prophylaxe nachdenken. 😉 Ergenyl ist auch nicht so ganz „ohne“, also warte einfach mal ab.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi ihr 2,

    jo ich denke auch; war etwas unsicher…der Neurologe meinte bei Ergenyl wären keine Nebenwirkungen zu erwarten, außer vielleicht dünneres Haar; aber die Packungsbeilage sieht das etwas anders. Und ich hab auch hier ein bisschen quer gelesen.

    Und da ich bis jetzt keine Verschlechterung spüre mit weniger Betablocker werd ich auf jeden Fall erst mal abwarten. Hab ja auch angefangen regelmäßig schwimmen zu gehen. Wär ja wirklich super, wenn ich keine weitere Prophylaxe brauche ;o)

    Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Absolut richtig, erst mal Abwarten und Tee trinken. 🙂

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Soo ein kurzes Update von mir:

    hab viel gewartet und viel Tee getrunken ;o) und es hat sich gelohnt…

    In der ersten Woche als ich den Betablocker ganz abgesetzt hatte, hatte ich eine kleine Episode…immer einen Tag Migräne – einen Tag schmerzfrei….da dachte ich naaa…geht’s jetzt doch los?

    Aber nach 3 Attacken war der Spuk vorbei, danach hatte ich ganze 9 schmerzfreie Tage, bis zur nächsten Attacke – so kann man das gut aushalten.

    Anfang August hab ich angefangen abzusetzen, Anfang September hab ich die letzte Tablette genommen. Und es wurde eigentlich nur stetig besser. Juni/Juli waren es jeweils 6 Attacken; August und September nur noch 4 und im Oktober bin ich bis jetzt bei 2….wobei da eine dabei war, die sicherlich mindestens zur Hälfte Kater war (mein Mann wurde 50 und sein Bruder hat ne Flasche Whiskey mitgebracht…).

    Von daher sehe ich recht positiv in die Zukunft.

    Das einzige was sich bisher unbeeindruckt zeigt: die Autoimmungeschichte…bis jetzt ist die erhöhte Körpertemperatur noch nicht verschwunden. Ich bin aber nicht mehr so schlapp wie mit Betablocker. Ich geb dem noch ein paar Monate, aber da es mir ohne den Betablocker momentan eindeutig besser geht; brauch ich den auf jeden Fall nicht mehr. Und falls ich nochmal Ärzte aufsuchen sollte wegen der Immungeschichte, fällt die „Ausrede“ Medikamente weg.

    Sonnige Grüßle vom Bodensee!
    Daniela

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5334

    Liebe Daniela,

    deine positive Aufwärtskurve, besser gesagt deine Abwärtskurve, was deine Attackenanzahl angeht, liest sich super. Ich freu mich sehr für dich!

    Hoffentlich klärt sich das mit deiner Autoimmunerkrankung auch noch. Ich wünsche es dir sehr!

    Lieber Gruß
    Heika

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi allerseits,

    ich hab da mal ne Frage: als ich am Donnerstag von der Arbeit heim kam waren Handwerker da, die eine Bodenbeschichtung gemacht haben. Wenn ich aus der Tiefgarage komme muss ich am Raum vorbei, wo die den Kleber dafür anrühren und der Geruch ist sehr ätzend… die Arbeiter machen das nur mit Gasmaske…, nur von der einen Minute durchlaufen hatte ich direkt Kopfschmerzen. Und gefühlt roch alles nach dem Zeug…

    Ich musste mich dann auch am Freitag krank melden. Meine Migränemedikamente haben nicht gewirkt – vermutlich wars ja auch keine reine Migräne. Wie würdet ihr da reagieren? Reagiert ihr auch manchmal so extrem auf Gerüche? Sollte ich mir einfach ein stärkeres Triptan bereitlegen für solche Fälle, oder helfen Migränemittel eh nicht?

    Naja, ich hoffe mal die sind bald fertig mit dem Zeug, das zieht sich jetzt schon Monate hin; langsam nervt es.

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27207

    Hallo Daniela,

    extreme Gerüche lösen sehr zuverlässig Migräne aus, das war jetzt nichts Ungewöhnliches bei Dir. Und dass ein Triptan mal nicht anschlägt, kann auch immer wieder mal vorkommen. Ich würde da nicht mehr vorbeigehen, wenn es sich vermeiden lässt. Oder die Luft anhalten. 😉 Mache ich auch, wenn ich mit Leuten im Lift fahre und es „duftet“ ganz stark nach Parfum oder sonstigem.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Moin,

    hab mal wieder eine kleine Frage, ich hatte jetzt mehrere Momente, die neu sind, und ich würde gerne wissen, ob sie der Migräne zugeordnet werden können, oder ob ich das anderweitig abklären lassen sollte:

    meist ist es gekoppelt mit Lärm, mit wird schwindelig, leicht übel, und dann kommt auf einen Schlag ein Tinitus auf einem Ohr und ich höre da schlechter – es fühlt sich auch „taub“ an, als würde man das Ohr mit Watte zuhalten. Der Hörausfall dauert aber nur ein paar Sekunden; so 20-30 Sekunden. Dann ist der Hörverlust wieder weg, der Tinitus auch, aber meist ist mir noch einige Zeit (mehrere Stunden) übel und schwindelig.

    Das erste Mal so konkret hatte ich es vor ca. 2 Wochen – in der Firma wurde ein neuer Lüfter eingebaut – der ist dummerweise genau an meinem Platz und macht ca. 75db Lärm. Immer – sehr störend – aber es war noch keine Zeit das anzusprechen beim Vorgesetzten – muss ich im neuen Jahr mal machen.

    Heute morgen hatte ich eine Migräneattacke, die sich aber gut behandeln ließ; als ich vor 1h von der Post heim lief, hielt neben mir ein LKW am Kreisverkehr….als der bremste und die quietschten direkt neben meinem Ohr, da kam es wieder….Tinitus, Hörverlust, leichter Schwindel – jetzt ist es besser. Da ich heute morgen Migräne hatte, dachte ich vielleicht hat es damit zu tun??

    Ob das vorher auch Migränetage waren, weiß ich jetzt nicht mehr. Dachte anfangs ja das war nur einmalig.

    Wegen einem Tinitus war ich schon mal beim HNO – aber bis auf dass der mir hinterher die genaue Frequenz gesagt hat, konnte der mir nicht wirklich helfen oder hat damals zumindest nix anderes gefunden…

    Grüßle Daniela

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4423

    Hallo Daniela,

    das sind Symptome, die kenne ich auch. Bei mir gehört es zur Migräne. Alle Dinge die du schilderst, passieren bei mir auch unabhängig von einander.

    Wenn es nun wieder weg ist, dann würde ich pers. entspannt damit umgehen. Wir Migräniker sind schon auch sehr sensible. Da fällt alles sofort auf. 🙂 🙂 🙂 Aber du kennst dich sicher selbst am besten.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi allerseits,

    ich hab da mal ne gaanz andere Frage: da ich momentan immer mehr im Labor arbeite und da die Luft oft schlecht ist habe ich mir Sauerstoff zugelegt, ich wollte mal ausprobieren, ob mir das hilft gegen beginnende Kopfschmerzen; wenn die Luft da drin schlechter wird.

    Wirklich gefährlich wird das Raumklima nicht – es gibt eine Gaswarnanlage. Aber als Migräniker reagiert man ja oft auf Gerüche und Sauerstoffmangel empfindlicher als Otto Normal – dachte einen Versuch ist es wert. Den Sauerstoff hab ich für 20€ in einer 8L Flasche in der Apotheke bekommen *g* sieht aus wie eine Haarsspray-Flasche.

    In der Packungsbeilage steht jetzt dass man das nicht anwenden darf bei Fieber (hab ich ja immer) und Adipositas.

    Beides ist mir neu. Auch in meiner Sanitätshelferausbildung hab ich nix davon gehört, dass Fieber oder Übergewicht gegen Sauerstoffgabe sprechen…

    Leider steht in der Packungsbeilage keine Begründung. Könnt ihr mir da weiter helfen? Vielleicht einer der Clusterköpfe, die Erfahrung mit Sauerstoff haben?

    Grüßle Daniela

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1980

    Liebe Daniela,

    ich bin jetzt erstmal neugierig und würde gerne wissen, in was für einem Labor du genau arbeitest… Ist es ein Labor mit sauerstoffreduzierter Atmosphäre? Mit welchen Chemikalien und Gasen wird umgegangen?

    Was genau meinst du damit, wenn du sagst, dass die Luft schlecht ist? Einfach so, dass du gerne mal durchlüften würdest, weil sie verbraucht ist? Oder so, dass man Chemikalien riecht?

    Also wenn ihr nicht in einem Labor mit sauerstoffreduzierter Atmosphäre arbeitet und die Atemluft nicht durch undichte Stickstoffflaschen, Helium oder Methan verdrängt wird, dann halte ich es auch für einen Migränekopf für äußerst unwahrscheinlich, dass die „schlechte Luft“ mit Sauerstoffmangel einhergeht und dass dadurch Kopfschmerzen provoziert werden.

    Hintergrund: Nur „Inertgase“, zu diesen zählen vor allem Stickstoff und Edelgase sowie Methan (dieses ist zwar brennbar, aber hat keine Wirkung auf den Körper), sorgen durch die Verdrängung von Sauerstoff für schlechte Luft. Andere Gase, die Wirkung auf den Körper haben, dazu gehört auch Kohlenstoffdioxid, haben diese Wirkung bereits bevor der Körper einen Sauerstoffmangel überhaupt bemerken kann.

    Einfaches Rechenbeispiel: Der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre liegt bei 20,9% – ab einer Konzentration kleiner 17% beginnen der Körper auf Sauerstoffmangel zu reagieren. Haben wir eine Konzentration von 20,7% Sauerstoff in der Luft und wurde dieser durch CO2 verdrängt, so liegt der CO2-Gehalt bei 1% – und hat damit bereits das doppelte vom Arbeitsplatzgrenzwert, so dass euer Warngerät längst Alarm geben müsste… Eine Unterschied von 20,9 zu 20,7% Sauerstoff merkt aber auch ein Migränekopf nicht.

    Deswegen bin ich (außer wenn du in einem sauerstoffreduzierten Labor arbeitest) skeptisch, ob dir Sauerstoff in irgendeiner Form helfen wird und bitte dich, vorsichtig damit umzugehen! Lieber eine bessere Lüftung einbauen lassen, häufige Pausen an der frischen Luft oder aber Luftzufuhr in Form von Atemluft…

    Ansonsten zu deiner Frage mit Sauerstoff und Fieber bzw. Adipositas: Ich weiß, dass Sauerstoff bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel COPD, gefährlich sein kann. Darüber hinaus erinnere ich mich noch an meinen Sanitätslehrgang, bei dem wir das Thema Sauerstoffgabe bei Herzinfarkt besprochen hatten. Hier wurde uns gesagt, dass eine zu hohe Sauerstoffgabe zu Blutgerinnseln führen (Sauerstoff kann ganz schön aggressiv sein) und dadurch die Situation der Herzinfarktpatienten sogar verschlimmern kann, während der Effekt der Sauerstoffzugabe für eine bessere Sauerstoffversorgung des Körpers in diesem Fall zu keiner wirklichen Verbesserung der Situation führt. Daher soll Sauerstoff in diesem Fall nur in geringer Dosierung gegeben werden, es hat dann vorwiegend die Wirkung, dass viele Patienten sich dadurch beruhigen…

    Ich kann mir auch bei Fieber und Adipositas durchaus vorstellen, dass die „Aggressivität“ des Sauerstoffs hier zu Komplikationen führen kann, so dass die Gabe nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen soll. Aber das ist nur Mutmaßung – ich würde mich an deiner Stelle mit deinem Arzt – oder vielleicht mit deinem Betriebsarzt (der kann womöglich auch etwas gegen die Schlechte Luft an sich bewirken 😉 ) besprechen.

    Liebe Grüße, Tanni

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 651

    Hi Tanni,

    danke für deine wie immer kompetente und schnelle Antwort. Ich hab dir eine private Nachricht geschickt, will hier nicht so offen genauer auslegen was ich so mache.

    Ich werd mal meinen Hausarzt anquatschen, der sollte ja zumindest wissen, ob der Sauerstoff in meinem Fall schaden kann oder nicht.
    Der Betriebsarzt ist leider inkompetent. Der Konzern hat zwar 2 eigene, die sind aber für unseren Standort nicht zuständig.

    Grüßle Daniela

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