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Mein persönlicher Schmerzverlauf

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 8 Stunden, 8 Minuten aktiv

Hier könnt Ihr über Euren persönlichen Schmerzverlauf berichten. Sei es Migräne, Aura, Sonderformen der Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Neuralgien, oder sonstige Schmerzzustände.

Wie begann alles, wie entwickelte sich die Erkrankung, verstärkte oder verbesserte sie sich. Wie ging ich damit um in früheren Zeiten, wie verarbeite ich sie jetzt. Was bewegt mich, was macht mir Angst und was gibt mir Hoffnung.

Hier geht es nicht nur um den rein medikamentösen Behandlungsverlauf und was man schon alles versucht hatte, sondern auch um die psychische Ebene, mit dieser Erkrankung umzugehen.

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Kurz vor dem stationären Klinikaufenthalt. (Simone) (20 Antworten)

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  • Profilbild Simone vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo,
    ich bin 28Jahre, neu in diesem Forum und sehr froh diese Seite gefunden zu haben.
    Ich leide seit meinem 5. Lebensjahr an Migräne. Seit mittlerweile10Jahren nehme ich täglich Tabletten. Anfänglich mehr (bis zu 10Thomapyrin täglich) später “weniger” (1Triptan täglich) heute grundsätzlich 1Triptan und zusätzlich öfter 2 Ibruprofen. Ich habe häufiger versucht aus diesem Kreislauf auszubrechen, bin von Arzt zu Arzt gezogen und habe mir allerlei gute Ratschläge angehört. In der Regel Kommentare wie “Sie wissen ja das sie sich über kurz über lang umbringen”, “Sie nutzen die Tabletten nur als Aufputschmittel” “Hören Sie sofort damit auf”. Meist war ich nach den Arztbesuchen so fertig, dass ich einige Tage keine Tabletten genommen habe, die Folge waren Schmerzen ohne Ende und eine riesen Angst vor weiteren Schmerzen. Logisch oder nicht, ich habe danach jeweils noch mehr Tabletten genommen.
    Ich bin seit Jahren voll berufstätig, habe nebenher studiert und meinen beruflichen Alltag gemeistert, ohne dass jemand meine Abhängigkeit bemerkt hätte. Gelitten hat vor allem mein Privatleben. Unter der Woche kann ich Kopfschmerzen meist mit Tabletten verhindern, am Wochenende geht das nicht mehr.
    Ich kann nicht, wie ich hier gelesen habe, Trigger erkennen. Ich glaube aber auch, dass ich dafür schon zu lange Tabletten nehme.
    Über Umwege bin ich im letzten Jahr an eine Neurologin in Essen gelangt, die mir sofort eine Einweisung in die Schmerzklinik Kiel gegeben hat. Ich habe eine Weile mit mir gehadert, mich dann aber entschieden diesen Schritt zu gehen.
    Im Februar ist es nun soweit. Ich bin bereit, an mir zu arbeiten und weiß auch das es eine sehr harte Zeit wird. Trotzdem habe ich eine unglaubliche Angst davor, dass ich es nicht schaffe, weil ich zu schwach bin diese Schmerzen auszuhalten.
    Ich mache mir tausend Gedanken darüber wie meine Abwesenheit auf der Arbeit ankommt, wie in meinem Freundeskreis, wie ich die Bahnfahrt zurück (mit eventuellen Schmerzen) meistern kann usw.
    Ich habe ständig das Gefühl versagt zu haben und es fehlt mir die Kraft (in dieser Beziehung) an mich selber zu glauben.
    Ist es irgendwem vor seinem Klinikaufenthalt genauso gegangen?
    Verzweifelte Grüße, Simone

  • Profilbild regenbogen68 vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,

    willkommen hier. Ich finde es wunderbar, dass Du hier im Forum gelandet bist und hier schreibst. Und überhaupt am allerbesten ist es, dass Du nach Kiel gehst.
    Es ist der absolut richtige Schritt.

    Du bist weder mit Deinem Problem alleine noch bist Du in Kiel alleine. Du wirst dort unterstützt. Und ich denke, es werden sich bestimmt ein paar Menschen melden, die Dir erzählen, wie es dort war.
    Alle berichten nur Gutes!
    Hast Du hier links schon einmal im Gästebuch gelesen?
    http://www.schmerzklinik.de/ueber-uns/gaestebuch/

    Mein Lieblingsposting ist das von Marianne Storm ;-)

    Zu Deiner Abwesenheit in der Arbeit: Worüber machst Du Dir genau Sorgen?
    Und bei Deinen Freunden: Welche Gedanken hast Du da genau derzeit?

    Über die Bahnfahrt zurück würde ich mir am wenigsten Gedanken machen. Denn dann wird es Dir schon besser gehen!

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild alchemilla vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,
    herzlich willkommen hier im Forum.
    Das ist eine echte Glücksphase für dich!
    Erst die Entscheidung, nach Kiel in die Klinik zu gehen,
    jetzt hier das Forum entdeckt zu haben . . .
    Gratuliere
    und es ist nicht ironisch.
    Du wirst bestimmt noch in dem Forum herumlesen und feststellen, wie unendlich Vielen es genau so ergangen ist.
    Eine Gruppe gibt es hier über Klinikberichte. Da lies mal zuallererst. Das ist alles sehr ermutigend.
    Ich wage die Behauptung, dass die Zeit endloser und aussichtsloser Schmerzen vorbei sein wird.
    Zum Einen wird man dir aus dem Kreislauf heraushelfen und OHNE dass du vor Schmerzen umkommst. (Diese Selbstversuche mutterseelenallein habe ich auch gehabt und es geht einfach nicht. Die Klinik hat Mittel, das ganz anders zu gestalten)
    Zum anderen wirst du sehr viel über Schmerzen und speziell Migräne lernen und für mich war das sehr wichtig, zu WISSEN, was da eigentlich passiert.
    Und in deiner Angst wirst du dort auf gar keinen Fall allein gelassen. Zu schwach um solche Schmerzen auszuhalten, sind wir ALLE !
    Ich will dir nichts Genaues versprechen, wie speziell deine Therapie aussehen wird. Denn das entscheidet man dort natürlich individuell. Ganz sicher aber ist die herzliche Aufnahme, dass du dort immer ernst genommen und gehört wirst und dass du nicht entmündigt wirst, sobald du die Schwelle übertreten hast -wie bei anderen Kliniken es oft der Fall ist.
    Nur MUT
    Halte den Januar irgendwie noch durch. So wie immer. Versuche nichts mehr auf eigene Faust und ohne Hilfe.
    Später wirst du vielleicht auch in deiner Umgebung einen Arzt finden können ,der im Sinne der Klinik arbeitet und dich NICHT mit diesen Sprüchen abspeist.

    Für mich war der Klinikaufenthalt das Beste, was mir passieren konnte.
    Wird für dich auch so werden.

    Alles Liebe
    und schlaf gut und voller Hoffnung! ! ! !
    LG
    alchemilla

  • Profilbild regenbogen68 vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    P.S.: Es geht nicht um LEIDEN in Kiel, sondern um das BEENDEN des permanenten Leidens in Kiel. Das beginnt mit Kiel! Alle sind dort bemüht, Dir zu helfen.

  • Profilbild sternchen vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Wie sehr viele von uns, hast Du eine schlimme Migräne- und Schmerzgeschichte hier hingelegt. Du mußtest schon so viel Kraft aufbringen, um den ständigen Schmerz zu ertragen, da ist es nur zu verständlich, dass diese Kraft ein Ende hat. Wir kennen das alle, wie es ist, wenn man nicht mehr weiter weiß. Genau aus diesem Grunde müchte auch ich Dir zum Deinem Schritt in die Schmerzklinik Kiel zu gehen gratulieren. Es war das Beste was Du tun konntest. Dort wird man für Dich da sein. Man wird sich Deine Ängste ganz genau anhören und gezielt darauf eingehen. Du brauchst Dich vor der Bahnfahrt nicht zu fürchten, es gibt viele Möglichkeiten Dir zu helfen, und Dich zu unterstützen. Du wirst es schaffen, und anschließend sehr stolz sein, den Weg gemeistert zu haben. Dein Kraftspeicher wird langsam aufgefüllt werden und Du wirst mit der Migräne viel besser fertig werden. Auch für mich war der Aufenthalt in Kiel vor ca. 5 Jahren die Wende in meiner Migränequälerei. Mach es ganz wie Alchemilla schon schreibt, halte den Jan. noch irgendwie durch, und schau ganz zuversichtlich in den Feb. und freu Dich auf Kiel. Besser kann es für Dich nicht kommen.
    Ganz lieber Gruß
    Sternchen

  • Profilbild lwin vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,
    ich kann Dich so gut verstehen, denn mir ging es genau wie Dir. Ich wurde auch von der Neurologin in Essen umgehend nach Kiel geschickt. Ich habe zuletzt 21 Migränetage im Monat gehabt. Und genausoviele
    Triptane im Monat gebraucht. Daneben noch ab und zu Ibupropfen. Ich bin am 3011.2011 absolut hoffnungslos nach Kiel gefahren.
    Natürlich war es nicht einfach diese starken Schmerzen ohne Schmerzmittel auszuhalten, aber es ist zu schaffen!!!!!
    Die Ärzte sind sehr, sehr nett. Man ist ja auch mit sovielen Patientinnen zusammen, denen es ähnlich schlecht geht.
    Nachdem ich die starken Absetzkopfschmerzen überstanden hatte, hatte ich dann 20 Tage keine Schmerzen, das war für mich wie ein Wunder.
    Zu Hause hat es mich schon wieder erwischt, ich darf aber inzwischen wieder Triptane nehmen und komme ganz gut mit Naramit klar. Früher half nur Imigran 100 mg.
    Endlich habe ich wieder Hoffnung, da ich gemerkt habe, dass ich auch selbst war tun kann. Ich war völlig hoffnungs- und mutlos.
    Lass den Januar noch verstreichen, danach wird Dir ganz sicher geholfen!!!!
    Liebe Grüße
    Die Löwin

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum, liebe Simone. :)

    Deinen Beitrag habe ich in das Vorstellungsforum verschoben, da es hier besser passt.

    Meine Vorschreiberinnen haben Dir ja schon Mut gemacht, da brauche ich mich nur noch anzuschließen. Du wirst das alles sehr gut schaffen, denn in Kiel erhältst Du ein Konzept für die Bewältigung Deiner Kopfschmerzen. Du bist von nun an nicht mehr alleine, musst diesen Kampf nicht mehr ohne Unterstützung führen. Den Januar schaffst Du auch noch, denn Du nimmt einfach die Medikamente, die Du brauchst. Vor der Medikamentenpause brauchst Du keine Angst zu haben, da Du in Kiel jede Unterstützung erhältst, die Du brauchst. Medikamente, die die leeren Speicher wieder auffüllen, werden Dir helfen, die Schmerzen gut ertragen zu können. Lass Dich fallen und beginne wieder ganz von vorne.

    Deine Trigger lese ich aus Deinen Zeilen aber schon heraus. ;) Viel Arbeit, daneben ein Studium – kein Wunder, dass es so gekommen ist. Du hast aber auch sehr viel geleistet in den letzten Jahren und darauf kannst Du sehr stolz sein. Jetzt bist Du dran und Deine Gesundheit und das ist gut so. Danach wirst Du weiterhin aktiv am Leben teilhaben können, aber unter viel günstigeren Bedingungen für Dich und Dein Gesundheit.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Blümchen vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone, auch von mir herzlich willkommen in diesem Forum. Ich hatte das Glück im November 2011 in Kiel zu sein. Nachdem ich in Kiel zunächst auf eine Medikamentenpause gesetzt wurde (Kortison) hatte ich in Kiel nur “einen” heftigen Migränetag. Da auch ich vorher die letzten Monate jeden Monat ca. 15 Tage Kopfschmerzen/Migräne hatte, war dass jetzt für mich schon ein Erfolg. Zuhause angekommen hatte ich dann im November/Anfang Dezember 3x Migräne, welche ich aber mit 1 x Triptane und Naproxen in den Griff bekommen habe. Die Zeit in Kiel solltest Du genießen und an Dich denken, es geht um Deine Gesundheit, die Dir keiner schenken kann. Ich weiß, es ist leichter gesagt, als getan, aber es geht ja um Dich. Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich das begriffen habe ;) . Freu Dich auf Kiel. Liebe Grüsse Blümchen

  • Profilbild Doro vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    hallo liebe Simone,
    schön, dass Du uns gefunden hast.
    Du wirst in Kiel auf ein Leben mit unabhängigem Wohlbefinden vorbereitet. Du wirst wieder in deine eigene Stärke geführt und lernst Dich wieder neu kennen. Es gibt so viele wirksame Möglichkeiten, der Migräne zu begegnen und die wirst Du in Kiel kennenlernen. Die Migräne ist und bleibt ein Teil von uns, und wenn wir ab und an den Blick für uns verlieren sind hier in diesem Forum viele liebe Menschen, die uns helfen beim Schauen.
    Hab nur Mut.
    Alles Liebe
    Doro

  • Profilbild Simone vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Wow, ich bin wirklich überwältigt von so viel Mitgefühl- herzlichen Dank!!!!

    Danke, fürs Verschieben, Bettina. Wahrscheinlich hast du mit der Vermutung um meine Trigger gar nicht so unrecht:(

    Ich habe mittlerweile auch ins Gästebuch reingelesen und bin sehr erleichtert dort und hier so viele positive Erfahrungen mit Kiel lesen zu können. Ich werde versuchen, den Januar noch möglichst “entspannt” zu verleben und keine Experimente mehr zu starten. Eure Postings haben mir sehr viel Mut gemacht.

    Vielleicht hat noch jemand Anworten auf meine vielen Fragen zum Aufenthalt in Kiel:
    Ich muss wahrscheinlich einen Tag vor Beginn des Aufenthalts mit der Bahn anreisen. Kennt jdm eine günstige Pension o.ä. in der Nähe?
    Ist es möglich in der Klinik Besuch zu empfangen oder macht das keinen Sinn?
    Im Anschreiben stand, dass ich einen tragbaren CD-Player mitbringen soll. Ist damit ein Discmann gemeint oder geht auch ein MP3Player?

    Ich danke euch wirklich von ganzem Herzen für eure Antworten.
    LG Simone

  • Profilbild lwin vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,
    ich habe im Hotel “Am Segelhafen” übernachtet. Es kostete 60 Euro pro Nacht. Das Zimmer war sauber und gemütlich und das Frühstück sehr gut. Man hat von dort einen Fußweg von ca. 8 Min. zur Klinik. Ich hatte meinen Koffer schon einen Tag vorher in der Klinik abgestellt, so dass ich am Einlieferungstag nur eine kleine Tasche tragen musste.
    Mit dem CD-Player ist ein Discman gemeint. Man kann ihn sich in der Klinik aber auch günstig ausleihen.
    Ich denke schon, dass man Besuch empfangen kann. Aber in der Woche ist man immer bis 18 Uhr beschäftigt. Ich hatte keinen Besuch, weil der Weg so weit war.
    Liebe Grüße und mach Dir nicht zuviel Sorgen………
    Die Löwin

  • Profilbild Julia vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Hi Simone, wenn du sagst, dass du über die Klinik kommst, wird das Zimmer sogar noch etwas billiger :D

  • Profilbild Piggy1963 vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Simone,
    jetzt hat mich Julia “überholt”…, ich habe für das Zimmer EURO 55,00 bezahlt. Ich hatte in Kiel keinen Besuch, habe mir das vorher bewusst so gewünscht und war vor Ort sehr froh darüber, so konnte ich wirklich in jedem Augenblick das tun, was für mich gut war und war nicht “unter Druck”, denn ich bin da ehrlich zu mir, wenn ich Besuch gehabt hätte, der “extra für mich” angereist wäre, ich hätte mich nicht mit einem Wärmekissen und einer Entspannungs-CD ins Bett gelegt…. LG und viel Érfolg in Kiel Freu dich drauf!
    P.S.Meine wichtigsten Utensilien im Nachhinein waren: Schlafbrille, Ohropax, eine Stirnlampe zum lesen im Bett (die Nachttischbeleuchtung war nicht optimal), zwei Fleecjacken (für den Zwiebellook…) für den Aufenthalt im Haus.

  • Profilbild Anna2104 vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Simone,

    auch ich bin einen Tag früher mit der Bahn angereist. Ich habe auch im Hotel Segelhafen übernachtet für 55 Euro. Wie die anderen schon sagten wenn du sagst das du von der Klinik kommst dann hast du da so einen Sondertarif. Die Klinik kannst du dann schon aus dem Zimmer vom Segelhafen aus sehen ist also wirklich nicht weit zu laufen. Ich würde mir den Tipp den Bettina mit den Koffern hier schon öfters gegeben hat beim nächsten mal wirklich umsetzen. Den Koffer kannst du via Hermes ein paar Tage vorher schon in die Klinik schicken lassen. Ich habe es nicht gemacht (war wirklich sehr anstrengend für mich) viele Rolltreppen waren kaputt die Bahn hatte oft verspätung und ich hatte immer wieder den schweren Koffer den ich von Zug zu Zug schleppen musste. Also das ist wirklich ein nützlicher Tipp !!

    Zum Besuch kann ich sagen am Anfang dachte ich auch es wird schwer so ganz ohne Besuch. Aber es war besser so für mich, ich hatte viel Zeit für mich konnte schlafen wann ich wollte, und du bist in der Klinik ja auch nie alleine. Du kannst wenn es dir gut geht am Wochenende was unternehmen wenn nicht dann mach dir keinen Streß. Nutze die Zeit nur für dich. Du wirst sehen die 2 Wochen gehen viel zu schnell um. 2 Wochen nur für dich daran musste ich mich erst mal gewöhnen. Also freu dich auf Kiel (ich hatte auch Angst) kann man ja in meinen Postings die ich vor Kiel geschrieben habe lesen aber die Zeit in Kiel war sehr schön. Ich habe die Klinik betreten und mich gleich wohl gefühlt. Alle sind sehr nett und sehr bemüht einem die 2 Wochen so schön wie möglich zu machen auch wenn man manchmal durch die Hölle gehen muss so wie ich bei meiner Medikamentenpause. Aber ich habe es auch geschafft :-)

    Liebe Grüße Anna

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 4 Monaten, 2 Wochen:

    Du hast ja die wichtigsten Tipps schon erhalten, aber ich möchte auch noch mal betonen, dass man lieber keinen Besuch erhalten sollte. Nie mehr sonst hat man die Gelegenheit, einfach nur in den Tag hineinzuleben, sich keine Gedanken machen zu müssen und sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Das ist sehr heilsam und jeder Besuch bringt wieder Unruhe rein. Verzichte darauf, es wird Dir unglaublich gut tun.

    Liebe Grüße
    Bettina