Medikamentenpause Jana

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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Jana,

    wirklich toll, dass Du es schon so lange durchgehalten hast.

    Mit Vomex, Trimipramin und Kühlen komme ich da gerade nicht mehr weiter.
    Gibt es noch irgendwas was ich tun kann?

    Frag doch mal den Arzt, ob Du noch einmalig (!) Kortison nehmen kannst. Einfach, damit dieser Mist mal stoppt. Vielleicht klappt es ja, sonst stellt sich halt die Frage, ob man diese Pause auch mal als beendet bezeichnet. 😉 Wobei halt auch die Diagnose chronische Migräne durch die lange Pause gestellt werden könnte. Ach, Du tust mir grad richtig leid.

    Wie handhabst du das mit Vomex, Trimipramin und Kühlung? Habe auch alles 3 im Haus, weiß aber noch immer nicht so genau, wie ich die Trimipramin-Tropfen am besten einsetze (Einnahmezeitpunkt, Dosierung, kombiniert oder zeitlich getrennt vom Vomex…). Hast du da Tips für mich?

    Liebe Katrin, Trimipramin wird abends eingesetzt. Man schläft dann gut, es kann auch die Attacken eindämmen. Vomex kann man noch dazunehmen, würde es aber erst mal einzeln testen.

    Liebe Grüße
    Bettina und gute Besserung in die Runde.

    Janana
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    Liebe Katrin,

    danke für deine lieben Worte! Es tut mir sehr Leid, dass es dir auch so schlecht geht! Ich befürchte, so wirklich helfen kann ich dir leider auch nicht 🙁 Aber ich berichte einfach mal, wie ich es mache.

    Also ich experimentiere schon seit Jahren immer mal wieder mit Vomex und das scheint bei mir leider, trotz meines eher geringen Körpergewichts vergleichsweise (laut Arzt), eine eher schwache Wirkung zu haben.
    An Tagen, an denen ich schon mit Migräne aufwache und weiß, dass es eine starke Attacke wird bringt es mich am sichersten über den Tag, wenn ich über den Tag verteilt 4x 100mg nehme. Habe ich auch vor der Medikamentenpause am Wochenende ab und zu mal gemacht um Medikamententage zu sparen.

    Um mich mal wirklich „abzuschießen“ muss ich es allerdings höher dosieren, dann komme ich mit den 400mg aber nicht mehr über den ganzen Tag, weil die Wirkung bei mir trotzdem recht schnell wieder nachlässt und das Erbrechen dann auch wieder einsetzt, wenn ich nichts nachnehme.
    Andere reagieren aber wohl auf weniger schon deutlich stärker, ich glaube das muss man vorsichtig ausprobieren.

    Trimipramin-Tropfen nehme ich erst seit ein paar Wochen, dafür jetzt jeden Abend (und nicht nur bei Bedarf). Ich musste es langsam hochdosieren, ich weiß leider nicht, wie das ist, wenn man es nur bei Bedarf mal nimmt. Mich macht es Abends angenehm müde und lässt mich zumindest bei leichteren Attacken auch ganz gut schlafen.

    Zu MCP kann ich leider nicht viel sagen. Außer dass es mir extremen Schwindel beschert hat das Zeug bei mir gar keine Wirkung.

    Fühl dich mal lieb gedrückt und halt durch 😉

    Liebe Bettina,

    der nette Anrufbeantworter meines Arztes hat mir heute morgen erzählt, dass die Praxis krankheitsbedingt leider geschlossen ist.

    Also konnte ich wegen Kortison noch nichts erfragen. Ich glaube aber leider auch nicht, dass mein Arzt davon im Moment viel hält. Wäre die Pause damit dann aber nicht auch irgendwie „beendet“?

    Vielleicht klappt es ja, sonst stellt sich halt die Frage, ob man diese Pause auch mal als beendet bezeichnet. 😉 Wobei halt auch die Diagnose chronische Migräne durch die lange Pause gestellt werden könnte.

    Genau das ist das Problem 🙁 Mir wäre gerade nichts lieber, als die Pause als beendet anzusehen. Mein Arzt hält es aber offenbar für relativ wichtig, dass ich die acht Wochen durchziehe um dann die Diagnose chronische Migräne stellen zu können. Und da ich mal davon ausegehe, dass er mich nicht einfach nur gerne quälen möchte ;), hat das wohl seinen Grund.

    Ich bin zwar immer noch nicht überzeugt, dass die Diagnose nu so wichtig wäre (irgendwie will ich sie eigentlich auch gar nicht haben, glaube ich). Aber es wären jetzt „nur“ noch zwei weitere Wochen. Wenn ich jetzt abbreche, müsste ich dafür ja irgendwann ganz von Vorne anfangen und das tu ich in absehbarer Zeit sicher nicht.

    Aber im Moment sind die zwei Wochen absolut unvorstellbar, ich kämpfe grad schon mit jeder weiteren Stunde. Es fehlt einfach gerade die Kraft die Schmerzen noch weiter zu ertragen.

    Aber noch hangle ich mich von Stunde zu Stunde weiter 😉

    Liebe Grüße
    Jana

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Jana,

    Also konnte ich wegen Kortison noch nichts erfragen. Ich glaube aber leider auch nicht, dass mein Arzt davon im Moment viel hält. Wäre die Pause damit dann aber nicht auch irgendwie „beendet“?

    Nein, die Pause wird durch Kortison nicht beendet. Man nimmt es ja anfangs sogar begleitend.

    Mein Arzt hält es aber offenbar für relativ wichtig, dass ich die acht Wochen durchziehe um dann die Diagnose chronische Migräne stellen zu können. Und da ich mal davon ausegehe, dass er mich nicht einfach nur gerne quälen möchte ;), hat das wohl seinen Grund.

    Ich bin zwar immer noch nicht überzeugt, dass die Diagnose nu so wichtig wäre (irgendwie will ich sie eigentlich auch gar nicht haben, glaube ich). Aber es wären jetzt „nur“ noch zw

    Ganz sicher will Dein Arzt Dich nicht quälen. 😉 Und für die sichere Diagnose werden in aller Regel eben diese acht Wochen ohne Schmerzmittel angesetzt. Wenn Du noch irgendwie durchhalten könntest, kann die Diagnose gestellt werden und man ist dann ganz sicher, dass kein MÜK mehr besteht.

    Die Diagnose chronische Migräne ist wichtig, um gewisse Therapiemöglichkeiten vor den Kassen rechtfertigen zu können. Aber auch für Dich und weitere behandelnde Ärzte ist eine exakte Diagnose hilfreich und wichtig.

    Es fehlt einfach gerade die Kraft die Schmerzen noch weiter zu ertragen.

    Ich kanns Dir so nachfühlen … 🙁

    Alles Gute,
    Bettina

    sternchen
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    Liebe Jana,

    eigentlich ist alles gesagt. Nichtsdestotrotz möchte ich dich ermutigen, die letzen 14 Tage noch durchzustehen. Du warst bisher so tapfer.Du schaffst auch die letzten 14 Tage.

    Es wäre wirklich schade, wenn du die Prozedur ein anders Mal wiederholen müßtest. Ohne diese Diagnose bekommst du eben U.U. auch nicht die erforderlichen Mittel, die es nur bei chronischer Migräne gibt. Das würde dich in Zukunft mehr treffen. Wenn es ganz schlimm kommt, dann schreib hier einfach ein wenig. Mir hat auch das beim Durchhalten geholfen.

    Eine chronische Migräne muss man nicht ein Leben lang haben. Es kann durchaus sein, dass die Häufigkeit der Anfälle abnimmt, und die chronische Migräne zu einer normalen Migräne wird. Also keine Angst vor der Diagnose.

    Alles Liebe
    Sternchen

    heika
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    Liebe Jana,

    könntest du dir nicht bei einem anderen Arzt ein Rezept über Kortison ausstellen lassen? Wenn du dort kurz deine Situation schilderst, wäre das vielleicht möglich. Und dir wäre evtl. viel geholfen, denn das Kortison kann Ruhe in den Kopf bringen und dir wieder ein wenig Luft verschaffen.

    Oder falls dein Arzt die Praxis wieder öffnet, einfach einen Ausdruck mitnehmen, dass Kortison in solchen Fällen gut helfen kann. Hast du das Buch von Prof. Göbel „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“? Das hatte ich mal mit zu einem Hausarzt mitgenommen, um Überzeugungsarbeit leisten zu können. Es war dann allerdings gar nicht nötig. Und du vermutest ja auch nur, dass er von Kortison nichts hält. Vielleicht klappt´s ja doch!

    Lieber Gruß
    Heika

    Janana
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    Danke euch für die lieben Worte! Da kommen mir doch gleich die Tränen. Dann werde ich irgendwie versuchen noch weiter durchzuhalten, scheint ja schon sinnvoll zu sein, die acht Wochen dann auch zu erreichen, wenn ich jetzt schon so weit bin.

    Eine chronische Migräne muss man nicht ein Leben lang haben. Es kann durchaus sein, dass die Häufigkeit der Anfälle abnimmt, und die chronische Migräne zu einer normalen Migräne wird. Also keine Angst vor der Diagnose.

    Irgendwie habe ich wirklich Angst vor der Diagnose, chronische Migräne klingt so dauerhaft und weitaus schlimmer als „normale Migräne“, aber damit beschäftige ich mich dann wenn es soweit kommen sollte. 😉

    Liebe Heika,

    könntest du dir nicht bei einem anderen Arzt ein Rezept über Kortison ausstellen lassen? Wenn du dort kurz deine Situation schilderst, wäre das vielleicht möglich

    Ich hätte mich mit viel Wartezeit in die „Vertretungspraxis“ setzen können, danach war mir heute aber wirklich nicht. Außerdem möchte ich jetzt eigentlich auch ungern zu einem anderen Arzt.

    Habe mich, glaube ich, auch schlecht ausgedrückt. Mein Arzt hält durchaus was von Kortison, achtet aber auch sehr darauf es nicht zu oft einzusetzen und ich hatte es zu Beginn der Medikamentenpause ja schon und ein paar Wochen davor auch schon mal, weil es nicht anders ging.

    Ganz liebe Grüße
    Jana

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5456

    Liebe Jana,

    in diesem Fall hat dein Arzt auf jeden Fall recht und du vermutest wahrscheinlich ziemlich richtig, dass er einer erneuten Einnahme von Kortison zum heutigen Zeitpunkt kritisch gegenüber stehen würde. Was durchaus für deinen Arzt spricht.

    Ich hatte frühere Beiträge nicht nachgelesen gehabt, dann hätte ich wohl besser kombiniert.

    Von Herzen wünsche ich dir, dass du die zwei Wochen auch noch packst!
    Du könntest dir den Endspurt hilfreich bildlich vor Augen malen: Nimm ein Blatt, mal 14 Kästchen drauf und hake jeden Tag am Abend eines ab. Und das mit ganz viel Stolz!!

    Alles Gute! Und viel Nerv, viel Kraft, viel Mut!

    Lieber Gruß
    Heika

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Morgen,

    ich habe meinen Arzt tatsächlich gleich um 8 ans Telefon gekriegt, da er zwar wieder da ist, aber seine Termine wohl vorsorglich alle schon mal abgesagt wurden, sodass er jetzt Zeit hat 😀

    Naja kaum hatte ich ihn am Telefon bin ich in Tränen ausgebrochen. Das ist eigentlich so gar nicht meine Art, ich bin normalerweise eher ein sehr lebensfroher und optimistischer Mensch. Das hat ihn wohl auch etwas erschrocken, sodass er knapp 20 Minuten mit mir geredet hat, obwohl er sonst nicht gerade kommunikativ ist.

    Er meint, er würde mir so gerne was geben, was mir die Schmerzen nimmt, er kann mir aber eben nichts mehr geben und weiß als Arzt, dass es falsch wäre mich die Pause jetzt beenden zu lassen. Auch wenn es ihm so echt schwer fällt mich drängen zu müssen, weiter durchzuhalten.

    Wir brauchen die klare Diagnose eben um mehr Behandlungsspielraum zu haben (das hattet ihr mir ja auch inzwischen schon schön erklärt 🙂 ) und dann werden wir alles daran setzen mir wieder mehr Schmerzfreiheit zu verschaffen.

    Durch die zwei Wochen muss ich jetzt aber eben erstmal irgendwie noch durch. Er ist sich sicher, dass bestimmt noch wieder schmerzfreie Momente kommen werden (hatte ich in den letzten Wochen zwischendurch ja auch immer wieder, wenn auch oft eher kurze Momente). Und die nächsten schmerzfreien Stunden soll ich bitte dazu nutzen zum Tango zu gehen 😉

    Ich weiß, dass ich bei ihm wirklich in guten Händen bin und er wohl leider auch Recht hat, wenn er sagt, dass er im Moment nichts mehr tun kann und ich die zwei Wochen unbedingt noch durchhalten soll. Ich bin ihm auch wirklich dankbar für das Gespräch und jetzt auch wieder etwas zuversichtlicher, dass auch die Diagnose „chronische Migräne“ nicht unbedingt bedeuten würde, dass ich mit täglichen Schmerzen leben muss.

    Allerdings hilft das auch gerade nur begrenzt. Das ist jetzt inzwischen der achte „Migränetag“ in Folge und ich habe nicht das Gefühl, dass die Attacke irgendwann auch mal wieder aufhören möchte, eher im Gegenteil.
    Jede kleinste Bewegung lässt sowohl die Schmerzen als auch die Übelkeit unerträglich werden, sodass auch „Ablenkung“ nicht möglich ist, auch wenn es meiner Stimmung vermutlich verdammt gut tun würde. Wie haltet ihr denn lange Schmerzphasen aus ohne völlig zu verzweifeln?

    Damit werde ich mich jetzt bewegungslos auch erstmal wieder ins Bett verkriechen.

    Ich wünsche euch von Herzen einen deutlich besseren Tag!

    Jana

    P.S. Erstmal kann ich noch einen Tag auf meinem Kalender abhaken, habe ich gestern Abend nicht mehr gemacht 😉

    heika
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    Beitragsanzahl: 5456

    Liebe Jana,

    ich fühle wirklich sehr mit dir!
    Ich stecke gerade schon länger selber in einer schwierigen Phase mit kaum schmerzfreien Stunden oder gar Tagen, und dann nicht zu verzweifeln, ist wirklich eine große Kunst.

    Mir hilft es, Ziele zu haben. Du hast ja dieses Ziel mit den 14 Tagen, die du noch durchstehen musst. Oder heute „nur“ noch 13. (Und du hast schon so viel geschafft!!!)

    Ich habe mir schon vor Monaten das Ziel gesetzt, wenn sich die Situation bis Ende März nicht bessert, etwas zu unternehmen. In meinem Fall heißt es, eine medikamentöse Prophylaxe in Angriff zu nehmen, obwohl sich bei mir innerlich alles dagegen sträubt. Doch irgendwann kann man einfach nicht mehr, und manchmal kann man im Leben halt nur zwischen „auf diese Art schwierig“ und „auf andere Art schwierig“ wählen. „Schwierig“ und „weniger schwierig“ wären einfacher zu entscheiden. 😉

    Manchmal ist einfach alles doof: Kopf doof, Übelkeit doof, Aushaltenmüssen doof, Tag doof, Nacht doof, Schlappheit doof, Laune doof, … … …

    Nein, nicht alles! Headbook ist nicht doof!!! 🙂
    Nur die Sache mit dem „geteiltes Leid ist halbes Leid“, trifft bei akuten Schmerzen leider nicht zu. Ach, wäre das schön! Kämpfen wir uns also weiter durch, Jana.

    Mitfühlender Gruß
    Heika

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4473

    Liebe Jana,

    dein Text läßt schon ein wenig bessere Stimmung vermuten. Das freut mich sehr.

    Ich kann nur von mir berichten. Ich nutze in solche Zeiten ganz viel Eis und Wärme. Bei mir helfen auch Massagen. Mal brauche ich sie richtig dolle, und manchmal hilft nur eine leichte Lymphdrainage. Das ist wirklich ganz individuell.

    Ganz oft kann ich mit der CD Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen von der Schmerzklinik Erleichterung schaffen. Wenn der Bereich Schulter Nacken in dieser Sitzung behandelt wird, dann kann ich so richtig in den Schmerz hinein dehnen, sodasss ich nach einer Stunde wirklich etwas schmerzreduzierter aus der Übung gehe. Probiere es mal, wenn der Schmerz von der Schulter in den Kopf zieht. Dann den Hals so zu strecken und zu dehnen, dass es eine Lockerung bringt. Wichtig ist, dass man mindestens 30 Sekunden in der Streckung verharrt.

    Oft geht es natürlich auch nicht ohne Bett. Aber manchmal suche ich den Kontakt zu anderen Menschen. Allein um mich abzulenken. Die Stunden im Bett erlebe ich oft als soooo intensiv schmerzhaft, dass es mich wirklich nur im Notfall dorthin verschlägt.

    Mir hat manchmal sogar das schreiben hier im Headbook geholfen. Aber oft waren meine Augen gar nicht in der Lage etwas zu lesen. Ja, und immer wieder der Blick auf den Kalender. Den Haken, den du heute Morgen gemacht hast, der bringt mir in solchen Momenten Hoffnung zurück.

    Also, du siehst, es gibt eine lange Liste, was man tun kann. Jeder muss seinen Weg finden. Für mich sind diese schlimmen Zeiten bisher immer auch Zeiten der Wegfindung gewesen. Sie waren hart, und doch bin ich ein deutliches Stück vorangekommen. Voran, in der Erkenntnis, die Krankheit anzunehmen, mit ihr gut zu leben, und das Beste daraus zu machen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Katrin
    Teilnehmer
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    Liebe Jana,

    es ist schön, dass sich dein Arzt Zeit genommen hat und dass das Gespräch dich zuversichtlicher gemacht hat!

    Es ist doch klar, dass du in deinem jetzigen Zustand auch weinst! Lass es zu, was vorne rauskommt, kann sich hinten nicht stauen! Und wenn es dich auch nur ein bisschen entlastet, das ist völlig in Ordnung!

    Auch wenn es dir so schwer erscheint, was sind jetzt noch 13 Tage im Vergleich zu 43 Tagen, die du schon geschafft hast! Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber du schaffst das!!! Ganz bestimmt! Und wir unterstützen dich in Gedanken ganz fest!!!

    Ja, es ist jetzt vielleicht das Beste, dich gar nicht zu bewegen und so viel wie möglich zu schlafen. Dafür hast du ja deine kleinen Helferlein! Schau, dass du eine gute Position findest. Mir tut es immer am besten, nicht zu liegen, sondern – so wie Heike – den Oberkörper schräg zu lagern. Vielleicht kannst du dir dein Bett so einstellen oder hast etwas, womit du dir was „bauen“ kannst! Eis am Kopf, Wärmflasche an den Füßchen!

    Wie haltet ihr denn lange Schmerzphasen aus ohne völlig zu verzweifeln?

    Das ist gar nicht leicht zu beantworten! Ich bin mir nicht sicher, ob man eine solche Phase ohne Verzweiflungsmomente meistern kann!
    Mir hilft manchmal eine ganz sanfte und leichte Entspannungsmusik, dann bin ich ein bisschen abgelenkt, manchmal ein Kreuzworträtsel oder schreiben (mit Stift auf Papier, an den Rechner kann ich dann nicht! Und Ruhe!!! Mein lieber Mann hat mir auch schon mal mein Lieblingsmärchen vorgelesen, ganz leise! Ich habe immer meinen Plüschaffen dabei, der IMMER lustig guckt 🐵! Schau, was dir gut tut! Und wenn du ganz langsam umher tigerst oder ständig andere Bedürfnisse hast – egal, geh ihnen nach ohne zu bewerten! Dass es dir das Aushalten ein bisschen leichter macht, nur das zählt!

    Ich drück dich!
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4473

    Liebe Jana,

    ich glaube, wenn du diese Zeit geschafft hast, dann sind auch wir hier alle ganz, ganz stolz auf dich.

    Daumen hoch, du schaffst das. Das wünschen wir dir von ganzem Herzen.

    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von  sternchen.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27490

    Liebe Jana,

    Du hast wirklich einen tollen Arzt und schön, dass er heute Deine Verzweiflung richtig spüren konnte und sich Dir ausführlich gewidmet hat.

    Habe mich, glaube ich, auch schlecht ausgedrückt. Mein Arzt hält durchaus was von Kortison, achtet aber auch sehr darauf es nicht zu oft einzusetzen und ich hatte es zu Beginn der Medikamentenpause ja schon und ein paar Wochen davor auch schon mal, weil es nicht anders ging.

    Kortison darf nur sehr begrenzt eingesetzt werden, das ist absolut richtig! Allerdings kann manchmal eine einzige Gabe die Schmerzspirale wieder stoppen und man erträgt die restliche Zeit besser. So war das gedacht gewesen.

    Nimm Dir so viel Ruhe wie möglich, auch weiter mal sedieren und sonst kann ich Dir nur alles Gute für die restlichen Tage wünschen. Habe grad auch keine gute Phase, wie so viele zur Zeit, falls das ein ganz kleiner Trost ist.

    Alles Liebe,
    Bettina

    Janana
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    Ihr Lieben,

    ich bin ganz gerührt von den ganzen lieben Worten!!! Da muss ich doch jetzt wenigstens meinen Dank nochmal loswerden und noch kurz antworten bevor es zurück ins Bett geht 🙂

    Liebe Heika,

    Nur die Sache mit dem „geteiltes Leid ist halbes Leid“, trifft bei akuten Schmerzen leider nicht zu. Ach, wäre das schön! Kämpfen wir uns also weiter durch, Jana.

    Ohja, halbe Schmerzen wären schön! Ich wünsche dir auch ganz bald wieder bessere Phasen und viel Durchhalten!

    Liebes Sternchen,

    Ich kann nur von mir berichten. Ich nutze in solche Zeiten ganz viel Eis und Wärme. Bei mir helfen auch Massagen. Mal brauche ich sie richtig dolle, und manchmal hilft nur eine leichte Lymphdrainage. Das ist wirklich ganz individuell.

    Eis ist aufm Kopf und die Wärmflasche auch im Bett 😉 Wobei ich je nachdem wie stark die Übelkeit ist auch oft gar keine Wärme abkann, nicht mal an den Füßen, dann fliegt sie raus. Mit Massagen könnte man mich allerdings grad eher foltern.

    Mit Progressive Muskelentspannung will ich mich schon länger mal beschäftigen, habe es bisher allerdings nie gemacht. Werde das aber demnächst mal nachholen. Bin irgendwie bei autogenem Training hängen geblieben.

    Oft geht es natürlich auch nicht ohne Bett. Aber manchmal suche ich den Kontakt zu anderen Menschen. Allein um mich abzulenken. Die Stunden im Bett erlebe ich oft als soooo intensiv schmerzhaft, dass es mich wirklich nur im Notfall dorthin verschlägt.

    Ich halte eigentlich auch viel von Ablenkung und wenn es nur ein gaaanz ruhiger halbstündiger Besuch bei einer Freundin auf nen Tee ist, die Stimmung hebt es meistens. Heute ist aber leider so ein Tag, an dem wirklich nur das Bett bleibt.

    Liebe Jana,
    ich glaube, wenn du diese Zeit geschafft hast, dann sind auch wir hier alle ganz, ganz stolz auf dich.
    Daumen hoch, du schaffst das. Das wünschen wir dir von ganzem Herzen.
    Sternchen

    🙂 Da kommen mir doch gleich wieder die Tränen 😉 Wenn ich die Zeit schaffe, habt ihr da definitiv sehr zu beigetragen!

    Liebe Katrin,

    Ja, es ist jetzt vielleicht das Beste, dich gar nicht zu bewegen und so viel wie möglich zu schlafen. Dafür hast du ja deine kleinen Helferlein! Schau, dass du eine gute Position findest. Mir tut es immer am besten, nicht zu liegen, sondern – so wie Heike – den Oberkörper schräg zu lagern. Vielleicht kannst du dir dein Bett so einstellen oder hast etwas, womit du dir was „bauen“ kannst! Eis am Kopf, Wärmflasche an den Füßchen!

    Ja, scheint wirklich das Beste zu sein, bzw das einzige was heute überhaupt in Frage kommt. Die paar Minuten an meinem wirklich dunklen Laptop zu sitzen erfordern gerade schon Höchstanstrengungen und gefallen dem Kopf gar nicht (aber eine Reaktion auf eure so unglaublich lieben Nachrichten muss schnell sein 🙂 )

    Ich bevorzuge auch eine Mischung aus Sitzen und Liegen mit einigen Kissen im Rücken, die aber den Kopf nur so wenig wie möglich berühren dürfen. Not macht ja erfinderisch, da baut man sich schon das was man braucht.

    Dein Plüschaffe hat mich jetzt fast zum Lachen gebracht 😉 Schön, dass wenigstens der immer lustig gucken kann.

    Liebe Bettina,

    Allerdings kann manchmal eine einzige Gabe die Schmerzspirale wieder stoppen und man erträgt die restliche Zeit besser. So war das gedacht gewesen.

    Hatte ich auch so verstanden 😉 Wäre aber ja trotzdem wieder Kortison (wenn auch nur einmalig) und das will er im Moment wohl vermeiden.

    Nimm Dir so viel Ruhe wie möglich, auch weiter mal sedieren und sonst kann ich Dir nur alles Gute für die restlichen Tage wünschen. Habe grad auch keine gute Phase, wie so viele zur Zeit, falls das ein ganz kleiner Trost ist.

    Danke, ohjee, dann wünsche ich auch dir, dass ganz schnell wieder eine bessere Phase kommt 😉

    Ganz liebe dankbare Grüße
    Jana

    Katrin
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    Dein Plüschaffe hat mich jetzt fast zum Lachen gebracht 😉 Schön, dass wenigstens der immer lustig gucken kann.

    Hier ist er für dich und alle, die eine kleine schmunzelnde Aufheiterung brauchen.

    heika
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    Absolut köstlich, Katrin. Danke für das Bild!
    Da kriegt man gleich gute Laune – so viel der Kopf das eben halt zulässt…

    Bettina Frank – Admin
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    So ein Süßer, aber der Arme hat wohl auch Kopfaua. 😉

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 397

    Nein, Bettina, ihm geht es IMMER gut, deswegen hat er ja auch IMMER gut lachen, was hat er das docht gut!!!

    Er ist mein kleiner Großwesir! Der Turban ist Zeichen seiner Weisheit, die da lautet: Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen. Okay, okay, hat er bei Kant geklaut, aber sich schlaue Sprüche eines schlauen Menschen zu eigen zu machen, ist ja auch schon sehr schlau! Gemäß seines weiteren Mottos: Fehlt dir selbst ein schlauer Spruch, im Netz find‘st du davon genuch!

    Gute Nacht ihr Lieben!

    Viva la Vida! 🍀

    Janana
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    Der ist ja toll, danke 🙂

    Josefine
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    Liebe Katrin,
    ich habe mich in deinen Plüschaffen verliebt! 🙂 🙂 🙂
    LG, Josefine

    Bettina Frank – Admin
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    Ach so ist das mit Deinem Kameraden. 🙂 Dann bin ich ja froh, dass in seinem Oberstübchen alles gut in Ordnung ist. 😉

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Schön, dass ich das Bild hier jetzt immer in meinem Verlauf sehe, das bringt mich jetzt jedes mal zum Schmunzeln. Danke dafür 😉

    Ich hatte heute tatsächlich einen besseren Tag und da gibt’s doch gleich mal einen positiveren Beitrag! Nachdem ich die Nacht noch statt mit Schlaf mit Erbrechen und höllischen Schmerzen verbracht habe wurde es gegen morgen dann tatsächlich etwas besser.

    Keine Ahnung wo die Energie plötzlich herkam, gut ging es mir noch lange nicht, aber heute Nachmittag in ich dann ganz spontan zum Tango.
    Mehr als drei Tänze und kurz zugucken war nicht drin und jetzt hämmert der Kopf auch wieder ordentlich, aber gegen die letzten Tage ist das schon verdammt viel wert und hat die Stimmung zumindest vorübergehend unglaublich gehoben.

    Auch wenn es vielleicht vernünftiger gewesen wäre mich zu schonen und gerade Musik und Bewegung zu meiden, aber irgendwie musste ich einfach dringend mal raus. Dafür kriegt der Kopf jetzt auch wieder Eis und Ruhe 😉

    Ganz liebe Grüße
    Jana

    Katrin
    Teilnehmer
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    Liebe Jana,

    das sind ja gute Nachrichten! Ich freue mich mit dir, dass deine Befindlichkeit es zugelassen hat, dass du zu deinem geliebten Tango gehen konntest. Das ist bestimmt eine sehr gute Motivation, die verbleibenden Tage deiner Medikamentenpause zu schaffen! Und wer weiß, vielleicht werden es so gar mehr als 8 Wochen! Wow, wie das klingt – 8 Wochen!

    Es freut mich, dass mein kleiner Rabauke auch dir ein Schmunzeln entlockt 😊. Dann hat es sich doch gelohnt, dass ich hier mein Affen-Outing hatte…!

    Apropros vernünftig: eine Freundin schickte mir kürzlich den Spruch, dass wir doch öfter das tun sollten, was uns glücklich macht, und nicht unbedingt das, was vernünftiger wäre! Wobei das eine das andere nicht zwangsläufig ausschließen muss 😉!

    ich habe mich in deinen Plüschaffen verliebt! 🙂 🙂 🙂

    Oh, oh, oh, liebe Josefine, ich hoffe, dass es keinen Liebeskummer gibt…😉! Er hat nämlich seinen Platz schon fest in meinem Herzen, er ist einfach goldig und tut gut – in allen Lebenslagen!

    Übrigens, liebe Bettina, mein Armin – so heißt die kleine Lachboje – war beide Male mit mir in der Schmerzklinik und hat so gar Prof. Göbels Aufmerksamkeit erregt. Ich fand es wirklich sehr sympathisch, dass Armin auch ihm ein Lächeln entlockt hat! Tja, der Armin kocht wohl alle weich!

    Ich wünsche euch ruhige Köpfe und eine gute Nacht!
    Katrin

    Janana
    Teilnehmer
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    Liebe Katrin,

    Ich freue mich mit dir, dass deine Befindlichkeit es zugelassen hat, dass du zu deinem geliebten Tango gehen konntest. Das ist bestimmt eine sehr gute Motivation, die verbleibenden Tage deiner Medikamentenpause zu schaffen!

    Danke 🙂 Meinen Tango möchte ich mir einfach noch nicht ganz nehmen lassen. Auch wenn ich von den vielen Stunden, die ich früher mit tanzen verbracht habe, inzwischen ganz weit entfernt bin. Aber ich freue mich über jede Minute die irgendwie geht 🙂 Wir grauts schon davor, dass ich irgendwann erkennen muss, dass auch das eigentlich nicht mehr geht.

    Und wer weiß, vielleicht werden es so gar mehr als 8 Wochen!

    Ich glaube allerdings das ist völlig ausgeschlossen. Da müsste schon noch ein Wunder passieren.

    Heute morgen hätte ich meine Triptane schon wieder sehr nötig (sind aber sicher in einer Schublade „versteckt“ 😉 ) und nu muss ich mich auch noch meinem Praktikumsbericht und der Bachelorarbeit einer Freundin widmen und mein Stundenplan fürs kommende Semester will auch mal fertig erstellt werden.
    Also ein „Laptoptag“, an dem ich nicht mal richtig sedieren kann. Auch wenn ich mir grad noch nicht wirklich sicher bin, ob ich sediert nicht vielleicht doch eher weniger Mist fabrizieren würde als mit so einem Migränekopf.

    Oh, oh, oh, liebe Josefine, ich hoffe, dass es keinen Liebeskummer gibt…😉! Er hat nämlich seinen Platz schon fest in meinem Herzen, er ist einfach goldig und tut gut – in allen Lebenslagen!

    Der Gute hat bestimmt nichts dagegen in mehreren Herzen zu sein 😉

    Wünsche euch allen einen guten Tag!

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5456

    Liebe Jana,

    ich musste mal 3 1/2 Monate ohne Triptane auskommen. Da habe ich tatsächlich die Tablettenpackung meinem Mann mit zu seinem Arbeitsplatz gegeben. Ich wollte sie nicht im Haus haben, damit ich nicht in größter Verzweiflung doch noch…

    Dein Countdown läuft!

    Das mit dem Tango tanzen von dir finde ich klasse. Die Seele braucht auch was zum Freuen, das ist so wichtig!
    Meine Familie versucht mich immer zu bremsen, wenn ich mich an guten Tagen voller Lebensfreude in Unternehmungen stürze. So, als würde ich dadurch die nächste Attacke förmlich heraufbeschwören. Doch da ich meine Attacken auch bekomme, wenn ich still und einsam nur auf dem Sofa sitze 😉 , möchte ich wenigstens in den guten Zeiten LEBEN. (Natürlich im vernünftigen Rahmen, doch den Maßstab für „vernünftig“ will ich selber setzen. 🙂 )

    Lieber Gruß und weiterhin viel Kraft zum Durchhalten,
    Heika

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    @katrin:
    „Es ist besser, den kurzen Schmerz der Wahrheit zu erleben, als den dauerhaften Schmerz der falschen Hoffnung ertragen zu müssen.“
    (Verfasser unbekannt)

    Der fröhliche Gesichtsausdruck, die entspannte Sitzhaltung, der Turban als Tüpfelchen auf dem i – und dann noch der überraschende Name Armin! Umwerfend! 😀

    @janana:
    „Der Gute hat bestimmt nichts dagegen in mehreren Herzen zu sein 😉“
    Genau!!! 🙂

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 397

    Liebe Josefine, wie wahr, wie wahr! 😊 😢 😊

    sternchen
    Teilnehmer
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    Liebe Jana,

    nun war ich 2 Tage nicht hier. Da freut es mich um so mehr, von dir so schöne Zeilen zu lesen. Wie klasse! Du machst das genau richtig, und du kannst wieder einen weiteren Tag vom Ma0band abtrennen.

    Mach weiter so, hab das Ziel direkt vor Augen, sei weiter so cool und sag den letzten paar Tagen, dass sie sich die erledigten Tage anschauen sollen, weil sie keine Chance haben. Du wirst kämpfen und sie locker hinter dir lassen.

    Meine Daumen sind weiterhin gedrückt.

    Alles Liebe
    Sternchen

    sternchen
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    Liebe Josefine,

    „Es ist besser, den kurzen Schmerz der Wahrheit zu erleben, als den dauerhaften Schmerz der falschen Hoffnung ertragen zu müssen.“
    (Verfasser unbekannt(

    Ein toller Spruch. Danke dafür.

    Alles Liebe
    Sternchen

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    Josefine
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