Hallo ihr Lieben,
So, gestern ist Dr. Göbels Buch bei mir einetroffen und jetzt nutze ich natürlich jede freie Minute um darin zu Lesen. Ich war erfreut über die tolle Aufmachung des Buchs (Über sowas können sich wohl in erster Linie Medien-Freaks, zu denen ich nun auch gehöre, freuen
).
@regenbogen68: Im Moment scheint es so, als hätte ich eine etwas ruhigere Phase, in der ich die Regel schaffe… Ich hoffe, dir ging es dann auch besser?!
@alchemilla: Ich nehme eine halbe Tablette, nachdem mich mein Doc drauf gebracht hat. Ich möchte die Menge an sich reduzieren und manchmal hilft mir eben schon eine halbe Tablette. Ich möchte ja nicht ständig zum Doc rennen für neue Rezepte. Mittlerweile merke ich meist schon, wenn nur noch eine ganze helfen kann. Die machen mich halt immer recht matschig im Kopf. Das ist an der Arbeit nicht so wirklich vorteilhaft.
Ich will die Neurologin eh nochmal ansprechen, wegen Allegro. Ich möchte es einfach nochmal probieren, ob das nicht bei den langen Attacken besser ist, als 2 mal Sumatriptan nehmen.
@Bettina Frank: Wie gesagt, ich arbeite dran, die Medikamente zu reduzieren. gerade klappt das auch recht gut, auch wenn mir jetzt schon vor den nächsten Tagen graut, wegen dem Wetter… Aber sich selber verrückt machen, machts ja nicht besser.
Ich habe das mit der “Kohlehydratintoleranz” auf einer Migräne-Infoseite gelesen. Da ich ja recht schlank bin und auch sonst eher blass und auch bei erhöhter Nahrungsaufnahme nicht zunehme, würde ich das gerne abklären lassen. Es ist zwar nur ein “ergoogleter” Verdacht, aber bisher hat kein Arzt sowas mal angesprochen. Also muss ichs wohl selber tun.
Ich bin 24 und wiege bei 178 cm im Moment 54 KG (macht nen BMI von 17). Unter dem Topi habe ich 4 Kilo verloren, die ich gerade zurück erfuttert habe… Ich hatte mal 56 kg. Aber das bekomme ich wohl so schnell wieder hin.
Alchemillas Hinweis nehme ich durchaus an und denke aber weiterhin, dass es besser ist auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Häufig merke ich eben, was ich gerade brauche und was nicht.
Ansonsten nehme ich auf jeden Fall mit, dass Aushalten nichts bringt und man dann doch lieber einmal ordentlich medikamentös eingreifen sollte, als nur Häppchenweise.
@Ronja: Am besten sollten wir, also du und ich, es so halten, wie hier auch empfohlen wird: Behandeln, anstatt aushalten. Wenn ich so Phasen hab, hört es irgendwann gar nicht mehr auf, nichtmal nach Triptaneinnahme. Also besser frühzeitig intervenieren.
Mir hat es sehr geholfen, dass ich hier gelesen habe (und auch im Buch von Dr. Göbel), dass aushalten einen nicht zum Helden macht. Man tut sich selber damit keinen Gefallen.
Zudem es bei solch längeren Schmerzperioden wirklich nicht mehr gut zu unterscheiden ist, ob Wiederkehrekopfschmerz oder neue Attacke.
@Ben: Vieles davon wurde mir im laufe der Behandlungen bei den Ärzten ja auch so schon empfohlen. Diätische Ernährungsumstellung, Sport usw. Andere Maßnahmen habe ich selbst gelesen und versuche sie umzusetzen (angeglichener Schlafrythmus etc.). Ich habe, wie geschrieben im Moment eine etwas ruhigere Phase und möchte die nutzen, um noch ein paar Dinge abklären zu lassen. Daher auch der Termin im Schmerzzentrum und da steht ja auch noch das Venenscreening an. Ich möchte auch noch etwas länger Tagebuch führen um eventuell eine Systematik besser erkennbar zu machen.
So lange sich die Schmerzen verhalten, wie im Moment (fast ein ganzes Wochenende ohne, yay!) glaube ich, dass eine ambulante Behandlung mit Abklärung aller noch offenen Fragen und vor allem Selbstinformation ein guter Weg sind.
Allerdings bin ich der festen Meinung, sollte wieder so eine 2 – 3 Wochenphase kommen, dass eine Klinik und ein Aufenthalt dort das absolut richtige ist. Jetzt gerade gibt es keine Begründung, um stationär aufgenommen zu werden. Da sagt der Doc dann auch, dass er das nicht machen kann, wenn wirs gerade im Griff haben. Wenns wieder soweit ist, werde ich direkt Nägel mit Köpfen machen, aber so lange wie ich noch selber was tun kann, sollte ich das doch auch machen, oder? Ich möchte schließlich auch selber das Gefühl haben, selbst alles mögliche dafür getan zu haben, anstatt mich gleich an den nächstbesten Kittel zu klammern. 
Trotzdem danke ich auch für deinen Rat und schätze, dass ich auf lange Sicht wahrscheinlich nicht drumrum komme.