Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Migräneprophylaxe endlos (Kiki)

Ansicht von 23 Beiträgen - 31 bis 53 (von insgesamt 53)
  • Autor
    Beiträge
  • Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 323

    Liebe Kiki,

    Ich werde auch seit letztem Jahr mit Botox behandelt.

    Das hat mit Akupunktur absolut nichts gemeinsam, bis auf das Gepiekse 😜

    Akupunktur hat bei mir schlimmste Anfälle getriggert. Das ist bei Botox überhaupt nicht der Fall.

    Im Gegenteil, ich habe sehr gute Wirkung.

    Es gibt hier auch eine Botoxgruppe. Da kannst du dich ja etwas einlesen.

    LG

    Jojo

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo an alle, danke für den Tipp mit der Botox-Gruppe. Habe gleich mal ein bisschen reingelesen. Bin etwas erschrocken von den Nebenwirkungen die einige von euch haben. Mein Schmerzdoc und der Neurologe wollen sich ja auch schulen lassen, um bald Botox anbieten zu können in der Praxis. Wenn ich das aber so lese, dann habe ich echt Angst mich auf so etwas ein zu lassen. Aber trotzdem Danke für den Hinweis auf eure Botox-Gruppe, werde ab und an mal rein schauen um mich so langsam darauf vor zu bereiten bzw. mich überhaupt erst mal damit zu befassen. Habe ich es richtig verstanden, das der Arzt nicht alle Punkte spritzen muss, sondern das er auch variieren kann?
    Ich frage nur deshalb, weil bei mir die Migräne mal rechts und mal links ist, rechts allerdings schlimmer und öfters.
    Liebe Grüße

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 323

    Liebe Kiki,

    Botox ist die nebenwirkungsärmste Prophylaxe. Ausserdem verschwinden die eventuell unangenehmen Nebenwirkungen wieder.

    Ich hatte, bis auf ein hängendes Lid, noch nie Probleme. Was genau beunruhigt dich denn so?

    Einige Stellen können übrigens schon variieren.

    Liebe Grüße,

    Jojo

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Naja, Schmerzen, man sieht anders aus als man vorher aussah. Das sind schon Nebenwirkungen die ein erst mal erschrecken. Kann ja auch nicht normal sein, wenn man nach dem Spritzen in der gespritzten Gegend ne Woche Schmerzen hat.
    Habe mich in der LWS-Gegend auch schon von nem Radiologen unter CT gegen Schmerzen spritzen lassen (Cortison), und hatte da keine Schmerzen hinterher.
    Der Neurologe sagte ja auch, das Botox nur wenn man anders nicht anders helfen kann. Es hat halt neben positiven auch negative Effekte. Ich werde das auf jeden Fall noch überdenke, ob ich das mal tun werde.
    Das mit der Akkupunktur ist natürlich sehr schade, das das eher negativ ist. Habe mir im letzten halben Jahr regelmässig Triggertapes im Nacken un d Rücken setzten lassen. Da hatte ich eigentlich ein ganz gutes Gefühl, das es die Muskulatur etwas beeinflusst. Deshalb ja auch die Überlegung mit der Akkupunktur, weil das ja die gleichen Stellen sind wie beim Tapen.
    Trotzdm Danke für die Infos.
    Liebe Grüße

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo, vielleicht bin ich ja ein Einzelfall, aber ich habe zwei Mal Botox bekommen (einmal in Kiel, einmal zuhause) und beide Male bin ich von den Schmerzen beim Spritzen fast umgekippt. Die Schmerzen waren für mich wirklich fast unerträglich, daher finde ich, kann man nicht sagen, das wäre nur ein kleiner Pieks. Ich werde daher keine Botoxbehandlung mehr machen, hatte nach dem Spritzen jeweils ganz schlimme Anfälle, was bei der Tortur ja kein Wunder war. Ich denke, bei vielen läuft es besser, aber ich muss sagen, komplett verallgemeinern sollte man das nicht.

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 323

    Zum Glück ist das nicht der Regelfall, liebe SteffiN.

    Ich kann Spritzen nicht ausstehen. Wir lachen heute noch darüber, dass wir unsere Hochzeit fast verlegen mussten, wegen meiner Spritzen-Phobie. Wir waren datum-mäßig in Verzug geraten, weil ich mich um die Blutabnahme drückte.

    Unsere Hausärztin war ganz hilfsbereit, und hat das Ganze in einem Not-Eilverfahren durchgedrückt. Ansonsten hätten wir die Hochzeit im letzten Moment verlegen müssen.

    Aaaaber, ich schwöre euch: am Donnerstag werde ich wieder breit grinsend im Wartesaal sitzen, und mich wie ein kleines Kind auf die Botox-Spritzen freuen. (Auch wenn ich lieber auf die Wand als auf die Spritze gucke 😂)

    Ja, es piekst ein bisschen, strudelt so komisch beim Ohr, die Stirn fühlt sich wie Beton an, und beim hängenden Lid kommt bei mir so ein bisschen Karl-Dall-Feeling auf. Wenn ich dann rund ein bis zwei Wochen später wieder im Botox-Himmel schwebe, danke ich der Pharmaindustrie für dieses wunderbare Mittelchen.

    LG von Jojo, die jetzt schon voller Vorfreude ist 😉

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von  Jojo.
    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    liebe jojo schön das es dir hilft. Ich hoffe ja immer noch as das Flunarizin irgendwann besser wirkt. Aber da ich jetzt nach 2 Monaten noch nicht so glücklich bin mit dem Ergebnis und es laut Packungsbeilage ja nach 2 Monaten helfe soll, denke ich halt an Alternativen. War jetzt 2 Wochen wegen meinem Rücken ausser Gefecht und muss sagen das in der letzten Woche durch meine Schonhaltung die Migräne wieder vermehrt war, ;-( Auch habe ich immer noch die extreme Müdigkeit, mein Blutdruck ist ständig im Keller, so das mir ständig schwindelig ist. Inzwischen bin ich schon so sauer auf mich selbst, das ich immer noch nicht irgendwas gefunden habe was mir hilft. Ich mache Qui gong, Bio Feedback, gehe regelmässig joggen wenn mein Rücken nicht gerade spinnt. Jetzt bin ich halt wirklich am überlegen ob Botox ne Alternative ist. Habe ich das richtig verstanden, das die Wirkung erst nach 2 Wochen einsetzt? Boah, das ist aber auch echt lange. In welchen Abständen musst du denn die Spritzen setzten lassen?
    Liebe Grüße

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 323

    Liebe Kiki,

    Man sollte einer Prophylaxe drei Monate, in der richtigen Dosierung geben. Hab noch etwas Geduld 😉

    Wann die gute Wirkung von Botox einsetzt, ist individuell. Ich merke, dass bei mir nach ein bis zwei Wochen der Schmerzkalender wieder langsam leerer wird.

    Ich hatte gleich nach der ersten Behandlung eine gute Wirkung. Andere müssen erst zwei, drei Behandlungen abwarten, bevor sie Besserung verspüren.

    Botox wird alle drei Monate gespritzt.

    Liebe Grüße

    Jojo

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Liebe Jojo, OK. Das ist dann 4 mal im Jahr. Gut, das geht aber.
    Werde mal noch den nächste Monat Flunarizin durchstehen, habe eh erst wieder am 2. November nen Termin beim Neurologen. Allerdings haben mir jetzt schon einige gesagt, geht’s dir nicht gut oder warum zitterst du so. Also noch ne Nebenwirkung die ja nach ner weile auftreten kann. Fällt einem selber gar nicht so auf. Meiner Schwiegertochter hat mich heut nämlich auch schon gefragt.
    Trotzdem Danke für deine Antworten, also abwarten und Tee trinken und weiter entspannen üben. (und über Botox nachdenken, als Alternative)
    Liebe Grüße

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Kiki,

    Jojo hat Dich inzwischen schon super aufgeklärt, ich möchte auch noch meinen Senf dazugeben. 🙂 Es gibt keine Prophylaxe, die weniger Nebenwirkungen hat als Botox. Es ist keine Akuttherapie, daher ist die Wirkung erst nach ca. zwei Wochen zu erwarten. Bei anderen Prophylaxen wartet man oft gute drei Monate. 😉 Das würde ich Dir auch noch bezüglich Flunarizin raten. Sei nicht sauer auf Dich, Du kannst doch nichts dafür. Viele müssen einiges durchprobieren, bis sie das Passende gefunden haben. Das ist ganz normal, da bist Du wahrlich kein Einzelfall.

    Die Schmerzen, die Steffi schildert, kann ich keinesfalls so bestätigen. Steffi, tut mir leid, dass Du so leiden musstest, aber das ist wirklich mehr als ungewöhnlich. Vielleicht warst Du recht aufgeregt und hattest diese Probleme durch den ganzen Stress? Sonst sind das halt Piekser, wie bei sonstigen Spritzen auch und in einigen Minuten ist es ja vorbei. Ich erhalte Botox seit ca. 10 Jahren, hatte nie Probleme und fast immer gute Wirkung. Es wäre also völlig verkehrt, wenn Du nun Ängste aufbauen würdest, die absolut nicht gerechtfertigt sind.

    Bevor man Botox erhält, sollte man andere Prophylaxen bereits getestet haben. Das ist aber nur durch den Kostenfaktor begründet, da Botox nun mal sehr teuer ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 152

    Hallo Zusammen,

    Mir tun die Botox–Spritzen auch jedesmal ziemlich weh. Ich werde zwar nicht Ohnmächtig (das tut mir echt leid Steffi), aber mir laufen dabei die Tränen runter. Ich bin aber mittlerweile durch die Dauerschmerzen sehr Berührungsempfindlich in den Bereichen, ich denke das ist der Grund.

    Zur Akupunktur: Ich habe mehrmals Akupunktur versucht und nie einen positiven Effekt gehabt. Ich fand es auch eher unangenehm.

    Wünsche einen schönen Tag.

    Liebe Grüße Astrid

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von  akascha.
    neele
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 95

    Hallo Kiki,
    ich bekomme inzwischen auch seit 3 Jahren Botox. Also ganz schmerzfrei sind die Spritzen nicht, kommt auch immer darauf an, wer spritzt. Wenn man angespannt ist, ist es unangenehmer als wenn man es „locker“ nimmt. Ich habe allerdings auch jedes Mal nach dem Spritzen einen Migräneanfall.
    Das Botox hat jetzt für mich nicht so den durchschlagenden Erfolg, aber ich habe seit dem keine Nackenschmerzen mehr und es hat einen stabilisierenden Effekt.
    Akkupunktur habe ich auch mehrmals probiert (ohne jeden Erfolg), ich fand es allerdings unangenehmer als die Botoxspritzen.
    Liebe Grüße
    Neele

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo ihr Lieben, ich möchte damit keinem Angst machen, jeder sollte Botox probieren, denn ganz viele profitieren ja auch davon. Ich fürchte, ich bin am Kopf einfach massiv schmerzempfindlich, denn Blut abnehmen etc macht mir immer gar nix. Ich kann aber bestätigen, dass ich in Kiel andere Patienten kennengelernt, die ohne Probleme Botox bekommen haben, daher ist es eine individuelle Sache 🙂

    Viele Grüße,
    Steffi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Ich denke, es war gut, auch noch andere Berichte zu lesen, sonst kommt jetzt wirklich noch eine diffuse Angst auf, die absolut unberechtigt wäre. 😉 Wie Neele schon schreibt, Akupunktur ist da wirklich schlimmer – um einiges!

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Guten Abend. Danke für die vielen Antworten von euch. Akupunktur hatte ich mal ne Zeit lang für meinen Rücken. Hat allerdings nicht so viel gebracht. Ich werde noch mit dem Flunarizin weiter machen und mal Magnesium direkt besorgen. Vielleicht nehme ich das falsche Magnesium. Nehme Kapseln aus der Apotheke. Viele liebe Grüsse

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo alle zusammen.
    Ich weiss ja das einige auch das Flunarizin als Prophylaxe nehmen. Ich nehme es und seit ca. 4 Wochen habe ich sehr häufig zuckende Augen und ein zittern am Körper, das ich nicht beeinflussen kann (bei Anstrengung verschlimmert es sich). Könnte das mit dem Flunarizin zusammen hängen?
    Im Beipackzettel steht ja auch Parkinsonähnliche Anzeichen können auftreten. Mein Neurologe meint es könnte ein Tremor sein und hat am Donnerstag noch Blut genommen zwecks Schilddrüsenfunktion. Er meinte das könnte es auch sein.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen damit gemacht?
    Das Flunarizin scheint jetzt nach 3 Monaten auch endlich zu wirken. Statt 14 mal habe ich noch ca. 8 bis 9 mal Migräne und einen Teil davon kann ich ohne Medikamente überstehen.
    Noch eine schönen Restsonntag euch allen.
    Liebe Grüße

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Kiki,

    diese Nebenwirkung ist bekannt und bevor Dein Arzt die große Diagnostik auffährt, sollte vielleicht zuerst in diese Richtung gesehen werden. Nimmst Du 10 mg? Wenn ja, wäre vielleicht eine Reduzierung auf 5 mg ein Weg, um erkennen zu können, ob es Dir damit besser geht. Manchen reicht auch eine niedrige Dosis, allerdings müsste diese Nebenwirkung dann aber weg sein. Sonst müsstest Du nämlich leider absetzen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo Bettina, danke für die schnelle Antwort. Ich nehme nur 5mg, kann es also nicht reduzieren. Ich soll das Flunarizin bis Ende Januar nehmen. Ich nehme es auch nur jeden 2. Tag. Eigentlich sollte ich es jeden Tag nehmen. Im Beipackzettel steht aber jeden 2. Tag, also haben wir uns jetzt so geeinigt. Ich bin ja auch froh das es mit der Migräne besser wird. Dadurch das ich durch Flunarizin mich runter fährt komme ich nicht mehr so schnell in Stress. Wird das noch schlimmer und muss ich es schnell absetzen?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Kiki,

    ja, es kann schlimmer werden und Du solltest das zeitnah mit dem Arzt besprechen. In aller Regel muss man bei solchen Nebenwirkungen leider absetzen. 🙁

    Liebe Grüße
    Bettina

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo zusammen. Bin mal wieder online nachdem ich zur Zeit mal wieder vermehrt mit meiner Migräne zu kämpfen habe. Ich habe einen Artikel gelesen, in dem über Kaltlasertherapie bei Migräne berichtet wird. Hat da schon irgendwer Erfahrung mit sammeln können?
    Das klingt unheimlich interessant und wäre eine echte Alternative zu Medikamenten und Co.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Kiki,

    hört sich nur interessant an, ist aber nichts dahinter. Und nein, es ist leider keine Alternative, sonst hätten wir uns schon längst alle gelasert und Headbook wäre überflüssig. 🙂 Das gilt für alle anderen Heilsversprechen ebenso. Zudem ist es sehr teuer und die Kasse zahlt zurecht nicht, da jegliche Evidenz fehlt. Wäre ein Schuss in den Ofen, den Du Dir getrost ersparen kannst.

    Liebe Grüße
    Bettina

    kiki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo alle zusammen.
    Mein Schmerzdoc hat mich Ende Mai in die Schmerzklinik eingewiesen, da ich zur Zeit jeden 2 bis 3 Tag Migräne oder Kopfschmerzen hatte. Diese Woche bin ich gut durchgekommen. Hatte keine Migräne, wie schön.
    Habe jetzt erfahren, dass die Wartezeit 6 bis 9 Monate beträgt. Ist dass noch normal?
    Leider bringt mir dass alles durcheinander. Habe gerade meine Arbeit durch Schließung der Firma verloren und wollte jetzt eigentlich eine Fortbildung machen über mehrere Monate und gleichzeitig auf Stundenbasis in eine neue Firma einsteigen.
    Was nun????
    Mein Dos und der Neurologe sind der Meinung ich bekomme schon teilweise durch die Medikamente meine Anfälle, aber ich bin ja auch ab und an eine bis eineinhalb Wochen ohne Anfall.
    Ich weiss jetzt echt nicht mehr was ich machen soll, wenn ich dann meinen Termin bekomme.:-(

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Kiki,

    es gibt so viele Schwerbetroffene, die auf einen Platz warten, daher sind die Wartezeiten leider lang. Du bist ja bereits seit Mai angemeldet, es kann auch mal schneller gehen. Warte mal ab und entscheide dann, wenn Du einen festen Termin hast. Die Fortbildung wird eh einige Monate dauern und danach gehst Du dann stationär. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

Ansicht von 23 Beiträgen - 31 bis 53 (von insgesamt 53)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Zur Werkzeugleiste springen