Nani stellt sich vor…

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  • Ninchen
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    Hallo liebe Community,

    ich bin 44 Jahre alt, wieder glücklich verheiratet und habe einen Sohn (17). Migräne trat das erste Mal im Alter von 9 Jahren auf, ich strickte gerade in der Schule an einem Schal.Heftigste Schmerzen und sofort nach Hause, dort dann Erbrechen. Es gab ein paar Anfälle in der Kindheit.Ich hatte schon immer Probleme mit den Nieren ( ständige Nierenbeckenentzündungen ) und leider damit verbunden auch immer wieder Antibiotika das über mehrere Wochen eingenommen werden musste.Auch heute ist es noch so, sobald ich Antibiotika schlucken muss,keine 2 Stunden vergehen und die Migräne hat mich übelst im Griff…

    Im Alter von 14 Jahren bekam ich wegen meiner schrecklichen Akne damals die Pille verschrieben UND im Nachhinein muss ich sagen das es damit immer schlimmer wurde.Trotzdem nahm ich über viele Jahre diversen Hormon Krims Krams ein, zur Verhütung.

    Mit 27 bekam ich meinen Sohn, selbst aber in der Schwangerschaft gab es einige heftige Anfälle die damals mit Paracetamol und Vomex behandelt wurden,aus heutiger Sicht ein Drama….
    Direkt nach der Geburt fühlte mich immer unwohler, bekam aber zur Verhütung danach wieder einen NUVA Ring…Das ging 3 Jahre so.Als wir über ein zweites Kind nach dachten, wurde die Verhütung abgesetzt und plötzlich, Schwindel, Hitzewallungen, Kopfschmerzen.
    Diagnose : Vorzeitige Wechseljahre mit 30 Jahren. Aus gynäkologischer Sicht musste ich dringend eine Hormonersatztherapie machen um das Herz zu schonen sowie die Knochen.

    Seit 14 Jahren nehme ich diese Hormone nun, da es mir aber von der Migräne her sehr viel schlechter ging als vorher wurde immer wieder das Präparat gewechselt da ich ja bloß nicht OHNE Hormone sein darf.Auch natürliches Progesteron sowie Östrogen Gel brachten Linderung.
    Sobald die Phase mit dem Progesteron beginnt ,kommen zuverlässig heftige Attacken. Ich spiele nun mit dem Gedanken die Hormone einfach komplett abzusetzen und zu sehen was passiert, denn ich meine eigentlich das 14 Jahre HRT reichen.

    Mein Neurologe sieht das übrigens genau so. Ich habe sehr großen Respekt davor da ich Angst habe in ein Riesen Migräne Loch zu fallen, erstmal.
    Rückblickend würde ich sagen das es mir in der Zeit VOR meinem Sohn als wir versuchten schwanger zu werden allgemein besser ging,auch was die Migräne anging. Sie war sicher immer da aber niemals in dieser Häufigkeit…

    Ich bekomme seit letztem Jahr im Mai Botox, es hilft mir insofern das ich nicht mehr 2-3 Mal im Monat beim Notdienst lande und Infusionen brauche, ich bekomme die Anfälle seitdem mit meinen Möglichkeiten Triptane und Mittel gegen Übelkeit geregelt.Das ist doch schon mal ein Fortschritt für mich.
    Vorher wurde alles mögliche als Prophylaxe versucht Antidepressiva,Topiramat,Amitryptillin sowie Betablocker.Entweder ich habe sie nicht vertragen oder es gab eine nicht hinzunehmende Zunahme des Gewichts. Irgendwann hatte ich Gott sei Dank 30 kg abzunehmen und da will ich auch nie wieder hin.

    Ich bemerke das es mir gut tut wenn mein Darm ordentlich funktioniert, sobald da was nicht stimmt geht es heftig los.
    Momentan gehe ich nicht arbeiten da ich wegen der Migräne schon einige Jobs verloren habe. Was mich zusätzlich belastet, denn ich würde gerne meinen Beitrag leisten…

    Ich freue mich nun über regen Austausch mit euch,vielleicht erkennt sich ja jemand wieder, was die Hormone, besonders die Situation mit dem Progesteron, angeht und mag was dazu schreiben.

    Liebe Grüße

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
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    Willkommen, liebe Nani. 🙂

    Du bist jetzt 44 und nun kann man die Wechseljahre auch langsam durchkommen lassen. 😉 Soll heißen, dass ein Auslassversuch der Hormone nach so vielen Jahren vielleicht mal am Plan stehen sollte. Du kannst ja langsam ausschleichen, dann ist es schonender. Wer weiß, vielleicht geht es Dir sogar besser ohne Hormone.

    Super, dass Botox gut wirkt bei Dir. Auch von den Akutmedikamenten her bist Du gut eingestellt.

    Liebe Grüße
    Bettina

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