Neuvorstellung Ka.tha – Migräne

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  • Ka.tha
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    Liebe Julia,

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe eine Tablette bekommen, aber ich frage morgen nochmal nach Tropfen. Sind die besser verträglich?
    Soweit ich weiß, ist eine Aufdosierung angedacht.

    Liebe Grüße!

    Julia
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    Auf jeden Fall feiner zu dosieren. Weißt du wieviel Milligramm von welchem Medikament du bekommen hast? Wenn nicht, nie was einfach so runterschlucken! Wir sind doch keine Kleinkinder und auch nicht unmündig!

    Aufdosieren ist immer angedacht, aber wenn man zu hoch anfängt, können, müssen nicht, die Nebenwirkungen ganz schön beeinträchtigend sein, was man vermeiden kann. Das wird aber in den Krankenhäusern, wo die Patienten ja eh rumliegen, meist nicht ernst genommen.

    Aber warte mal ab, wie es dir morgen geht. Ob du sehr müde bist….

    Wirst sicher gut schlafen.
    Liebe Grüße,
    Julia

    heika
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    Es ist ja eigentlich die allgemein gültige Meinung hier, dass man niemals mit zwei verschiedenen medikamentösen Prophylaxen gleichzeitig starten soll. Unter Umständen reicht ein einziges Mittel, um eine ausreichende Besserung zu erzielen, und dann würde man mit dem zweiten, unnötigen Medi den Körper nur unnötig belasten und sich evtl. auch mit unnötigen Nebenwirkungen auseinandersetzen müssen.

    Julia hat dich gut beraten, Ka.tha, das aber dann Ärzten klar zu machen, dass man es lieber anders machen möchte, ist manchmal gar nicht so einfach.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  heika.
    Ka.tha
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    Lieben Dank euch beide 🙂 Ich werde morgen noch einmal nachfragen. Ich möchte auch auch wissen, was tatsächlich hilft, und das kann ich ja nicht, wie ihr ja auch schreibt, wenn ich beides gleichzeitig nehme…

    Liebe Grüße

    Julia
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    Beitragsanzahl: 7197

    Na ja, und wenn die nicht „gehorchen“ 😉 wollen, bist du ja in der komfortablen Situation, die Kortisonphase da noch ausklingen zu lassen und auf deinen, ja doch recht kurzfristigen, Termin bei der neuen und ja guten Ärztin warten zu können.
    Auf zwei Prophylaxen würde ich mich nicht einlassen an deiner Stelle. Zur Not schluckst du die Tabletten einfach nicht. Aber erstmal versuch es natürlich mit einem vernünftigen Gespräch.
    Toi toi toi

    Ka.tha
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    Beitragsanzahl: 34

    Liebe alle,

    Hat jemand von euch Erfahrung mit Cefamig und / oder Migravent?

    Liebe Grüße,
    Ka.tha

    Julia
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    Beitragsanzahl: 7197

    Liebe Ka.tha,

    du fragst nach Cefamig, einem homöopathischem Mittel mit nicht mehr als einer sehr wirkungsvoll aufgemachten Website! Wirkung kann nicht mehr sein als teures Placebo.😉

    Beim Migravent sieht es anders aus. Aber da emphielt es sich, das Migravent Classic zu nehmen, weil nur das das besser aufzunehmende Magnesium-Citrat enthält und Vit B2, aber nicht die vielen, bestenfalls unnützen, Nahrungsergänzungen, die niemand braucht. Einige können sogar auf Dauer schaden!
    Günstiger kann man aber Magnesium-Citrat und Vit B2 (nicht Komplex!) auch einzeln im Internet kaufen.

    Schönen Sonntag,
    Julia

    Ka.tha
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    Beitragsanzahl: 34

    Liebe alle,

    Ich war nun eine Woche in einer neurologischen Klinik und wollte mich zuerst bei euch herzlich für alle zeitnahen und guten Ratschläge bedanken und kurz von meinen Erfahrungen berichten.
    Nachdem ich über die Notaufnahme Aspirin bekommen hatte und stationär aufgenommen wurde, wurde eine Therapie mit Prednisolon gestartet. Ich habe 2 Tage 100mg in Tablettenform und 5 Tage 100mg per Infusion bekommen, dazu Magenschutz, Vitamin B und Magnesium und Schlafmittel. In den ersten Tagen zusätzlich Novaminsulfontropfen, was, wie ich nun weiß, für die Medikamentenpause nicht förderlich ist, und diese hatte ich eigentlich angestrebt. Zusätzlich hatte ich einige Kurse für Bewegung, nach denen es mir meist nicht gut ging und übel war und verschiedene Physiotherapien.
    Sehr zu loben waren die Schwestern und Physiotherapeuten, die wirklich helfen wollten und viele Fragen beantwortet haben.
    Als Prophylaxe habe ich Topiramat bekommen, darauf allerdings allergisch reagiert und dann Amitriptylin und Flunarizin erhalten. Mittlerweile nehme ich nur das Amitriptylin 25mg und kämpfe mit der Müdigkeit. Die Ärzte dort meinten, ich solle beide Prophylaxemittel nehmen, Amitriptylin gegen Spannungskopfschmerz und Flunarizin gegen Migräne.
    Enttäuscht war ich natürlich wegen der Novaminsulfontropfen, die meine Pause wohl nun verhindert haben. Laut Aussage des Arztes dort, aber von der Einnahme ok wären.
    Bei einem Anfall wurde mir geraten, ein Übelkeitsmittel, 20 Novaminsulfontropfen und 2 Thomapyrin zu nehmen. Auf Triptane solle ich komplett verzichten, da ich diese übergebrauche.
    Momentan dosieren ich das Prednisolon ab und versuche ohne Schmerzmittel und Triptane auszukommen. Im akuten Anfall habe ich aber meine Zweifel, ob ich das ohne Triptane hinbekomme. Thomapyrin möchte ich, da es ein Kombipräparat ist, nicht nehmen (Laut Arzt wäre das aber ok, Thomapyrin hätte inzwischen den schlechten Ruf verloren). Dann eher Naproxen.

    Seit der Therapie mit Prednisolon habe ich beidseitige Dauerschmerzen, mal mehr, mal weniger.

    Geraten wurde mir sonst für zuhause, täglicher Ausdauersport, mittags Muskelentspannung, morgens heiß-kalt duschen, Krankengymnastik, Physiotherapie.

    In 3 Wochen habe ich einen Termin bei einer Schmerztherapeutin und werde alles noch einmal mit ihr besprechen.

    Recht glücklich bin ich mit dem Ergebnis nicht, hoffe aber immer noch, dass zumindest ein paar Tage ohne Schmerzmittel und Triptane ein bisschen geholfen haben.
    In irgendeine Neurologie, die nicht auf Kopfschmerzen und Migräne spezialisiert ist, werde ich nicht noch einmal gehen. Teilweise wurde genau das Gegenteil von dem erzählt, was ich bisher aus Kiel erfahren habe und ich war deswegen doch sehr verwirrt. Meine Hoffnung liegt nun auf der Schmerztherapeutin und der Klinik in Kiel.

    Liebe Grüße,
    Ka.tha

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 2 Wochen von  Ka.tha.
    heika
    Teilnehmer
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    Liebe Ka.tha,

    du meine Güte, da sträuben sich mir beim Lesen ja sämtliche Nackenhaare! Dass du solche Erfahrungen in einer neurologischen Abteilung in einem Krankenhaus machen musst, ist einfach sehr, sehr schlimm. Und leider gar nicht so selten…

    Dass du unter dieser hoch dosierten Kortisontherapie zu Bewegungskursen geschickt wurdest, ist vollkommen unverständlich. Unter Kortison sollte man körperliche Ruhe halten, damit diese Therapie richtig greifen kann. Gegen entspannende Physiotherapie/Massage ist nichts zu sagen, das kann gut unterstützen, aber körperliche Bewegung?!

    Das mit dem Novaminsulfon weißt du selber, dass man darauf hätte verzichten sollen. Doch was will man denn als Patientin machen in so einem Fall? Das ist wirklich schwierig. Beim nächsten Mal packst du Prof. Göbels Buch ein. 😉

    Zwei Prophylaxen gleichzeitig zu starten, ist auch nicht optimal. Bei guter Wirkung kann man nie wissen, ob nicht eines davon diese auch schon bewirkt hätte und man belastet den Körper unnötig.

    Kombipräparate wie Thomapyrin führen ganz besonders schnell in einen MÜK.
    Wie viele Triptane hast du denn genommen, wenn du von einem Übergebrauch sprichst? Ob du Triptane oder die üblichen Schmerzmittel, auch Naproxen, nimmst, spielt keine Rolle für die 10/20-Regel. Das muss man unbedingt wissen. Oft denkt man nämlich, dass Triptane die „stärkeren“ Medikamente sind, das stimmt so aber nicht. Sie sind die bei Migräne gezielter wirkenden.

    Erhol dich erst einmal von all den Aufregungen und alles, alles Gute für die nächsten Tage! Wenn ich eine Attacke ohne Medis durchstehen will, helfen mir 150mg Vomex-Zäpfchen für die Nacht recht gut, man könnte aber zur Sedierung auch noch stärkere Mittel nehmen, die allerdings dann verschreibungspflichtig sind.

    Und tröste dich damit: Gleich ein paar Tage am Stück ohne Schmerzmittel/Triptane sorgen auf jeden Fall dafür, dass sich dein Nervensystem erholen kann und sind ein echter Gewinn. (Auch wenn man den ersehnten Joker aus der Lostrommel nicht ziehen konnte. 😉 )

    Ich wünsche dir sehr, dass die beidseitigen Kopfschmerzen möglichst bald wieder verschwinden.

    Lieber Gruß
    Heika

    Daniela
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    Hi Ka.tha,

    mir gehts da wie Heika, das macht einen immer wieder sauer, wenn man sieht wie wenig sich Neurologen auskennen; bei den Basics. Zumindest die Bereitschaft sich zu informieren oder zuzugeben, dass man nicht alles aus dem Stehgreif wissen kann sollte man voraussetzen können – aber leider sind viele „Götter in Weiß“ nicht bereit dazu – sehr sehr schade!

    Ich habe noch eine kleine Anmerkung zum Amitriptylin: du sagst du kämpfst mit der Müdigkeit; ich kenne das, ich nehme auch Amitriptylin 25mg; und habe das mehrmals abgesetzt und wieder angefangen. Es gibt Amitriptylin auch niedriger dosiert – vielleicht ist es für dich sinnvoll langsamer anzufangen; also z.B. mit 10mg oder mit Tropfen, die haben 2mg pro Tropfen, die kann man ganz langsam aufdosieren.

    Wann nimmst du das Amitriptylin? Für mich hat es sich, gerade in der Anfangszeit bewährt, es spätestens gegen 19 Uhr zu nehmen. Dann „schläft“ sich die Müdigkeit aus und ich bin morgens wieder fit. Bei mir hat es ca. 2 Wochen gedauert, bei der Enddosis von 25mg abends, bis ich nicht mehr so müde war nach der Einnahme.

    Und noch eine Kleinigkeit zur 10/20er Regel: wie Heika schon gesagt hat ist es für uns Migräniker egal ob Triptan oder Schmerzmittel – was ich hier gelernt habe ist: wenn ich eh was nehme, dann richtig! Also es ist egal ob ich wenig oder viel nehme – Einnahmetag ist Einnahmetag – und dann hau ich lieber richtig drauf als dass ich den Schmerz nur kitzel. Klar sollte man Tageshöchstdosen nicht überschreiten – aber es ist besser einen oder 2 Tage stark zu behandeln als z.b. eine Woche mit schwachen Schmerzmitteln – das belastet den Körper viel mehr und führt schneller in den MÜK.

    Ich wünsche dir gute Besserung und alles Gute und bessere Ärzte für die Zukunft!
    Grüßle Daniela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7197

    Liebe Ka.tha,

    danke für deinen ausführlichen Bericht über den ja wohl total danebengegangenen Versuch einer Medikamentenpause. Es ist immer wieder nicht zu verstehen, wie wenig bis gar kein Verständnis der Migräne bei sehr vielen Neurologen vorhanden ist! Und selbst wenn man als Patient mit Wissen zur Materie kommt, wird es einem sehr oft unmöglich gemacht, sich auch nur ein kleines bisschen Gehör zu verschaffen.
    Da ergibt sich für mich als einziger Ausweg, dass wir das hier angebotene, evidenzbasierte Wissen annehmen, um für uns selber sorgen zu können. Denn nur mit ganz viel Wissen über eine gute Migränetherapie können wir beurteilen, ob der Arzt, dem wir uns anvertrauen und dem wir ja auch vertrauen können sollten, unserem Vertrauen auch gerecht wird.

    Also machen wir hier alle zusammen weiter und helfen uns gegenseitig, so viel Kompetenz zu erlangen, dass wir uns diese „Ausflüge in medizinische Überraschungseier“ künftig möglichst ersparen können. Oder, wenn wir schon drin sind, schnell wieder verschwinden, zu unserem eigenen Wohl.
    Das bedeutet 1., dass wir lernen, wie eine gute Migränetherapie funktionieren sollte. Da das aber leider, wie wir alle wissen, nicht immer klappt, brauchen wir 2. viel Wissen und die nötigen Medikamente im Haus, um die Attacken allein zuhause meistern zu können.
    Nur das wird uns helfen, zukünftig gar nicht, oder wenigstens viel seltener, an Ärzte zu geraten, denen das nötige Fachwissen fehlt.

    DIES SOLL KEINE ALLGEMEINE ÄRZTESCHELTE SEIN, AUF KEINEN FAll! Es gibt viele wunderbare Ärzte, und sie können nicht alle Ecken der Medizin gleichermaßen gut beherrschen. Aber ihre Grenzen sollten sie erkennen und unser Wissen dann bitte auch respektieren.

    Zurück zu dir, liebe enttäuschte Ka.tha, da jeder Tag ohne Medikamente ein bisschen den Kopf beruhigen kann, hat die „Pause“ ja vielleicht doch etwas gebracht. Ändern kannst du den ganzen Murks jetzt leider nicht mehr, also warts ab. Mach jetzt während der Abdosierphase keine von den sportlichen Empfehlungen, Duschen wirst du sowieso (auch ohne Verordnung 😉 nehm ich mal an), und dass Thomapyrin nicht „gesünder“ geworden ist…..

    Ich wünsch dir mit deiner neuen Ärztin dann eine kompetentere Partnerin gegen deine Kopfschmerzen. Berichte mal, und wenn du Fragen hast, du weißt ja, wie du uns erreichst.
    Und die Aussicht auf Kiel hast du ja auch noch ☺

    Alles Liebe,
    Julia

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe alle,

    Vielen Dank für eure netten Worten.

    Liebe Heika, ich habe täglich Naratriptan genommen, ab und zu auch Naproxen, wenn gar nichts mehr ging Imigran nasal. Also im MÜK bin ich daher, denke ich mal… deshalb war die Pause auch meine große Hoffnung. Wenn ich heute noch durchhalte habe ich 6 Tage ohne Schmerzmittel und Triptane geschafft.

    Liebe Daniela, danke für den Tipp mit den Tropfen. Julia hatte mir das auch gesagt, der Arzt in der Klinik meinte, das gäbe es nicht als Tropfen. Ich werde das aber bei meinem Termin bei der Schmerztherapeutin nochmal erfragen. Ich habe die Einnahme nun so auf halb sieben, sieben abends gelegt und inzwischen das Amitriptylin als retard und nicht „normal“, oder wäre es „normal“ besser und dann lieber schlafen bis es morgens besser ist?

    Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung,
    Viele Grüße,
    Ka.tha

    Julia
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    Beitragsanzahl: 7197

    Hallo, liebe Ka.tha, vielleicht hilft es dir vorübergehend bis du mit deiner neuen Ärztin sprechen kannst, deine Amineurin 25 mg ret. zu halbieren. Das ist möglich, hab gerade mal nachgesehen.
    Wäre schön, wenn du nach Ende der Kortisontherapie doch noch drei schmerzfreie Tage am Stück schaffen würdest, also, wenn möglich, noch ein bisschen ohne Akutmedikamente durchhalten. Wenn nicht, die Welt geht so schnell nicht unter. Weniger Medikamente sind auch schon erholsam für dein Schmerzsystem.

    Liebe Grüße,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27484

    Liebe Ka.tha,

    es wurde alles gesagt, ich muss nichts wiederholen. Sage nur auch noch, dass es mir sehr leid tut, wie unprofessionell und schlichtweg falsch an manchen Stellen Du behandelt wurdest.

    Kurze Zusammenfassung, was alle anderen vorher schon geschrieben hatten:

    Nie zwei Prophylaxen ohne zwingenden Grund gleichzeitig starten.
    Vielleicht jetzt doch mal Amitriptylin testen, das es selbstverständlich in Tropfenform gibt und dadurch viel feiner zu dosieren ist. 25 mg sind meist für den Anfang zu viel, oft reicht weniger als die Hälfte aus zum Eindosieren. Nicht zu spät am Abend nehmen wegen des Überhangs.

    Thomapyrin würde ich gar nicht einziehen lassen bei Dir zu Hause, da es nur begrenzt wirkt und als Kombinationsschmerzmittel schneller in einen MÜK führt.

    Bei einem Übergebrauch ist es egal, ob Du Triptane oder Schmerzmittel nimmst, daher ist die Empfehlung, nur auf Triptane zu verzichten, sorry – Unfug. Behandle weiter mit dem für Dich passenden Triptan innerhalb der 10/20-Regel.

    Unter Kortison muss man sich schonen, da es anstrengend für den Körper ist und größere Anstrengung den Effekt einer Pause fast zunichte machen kann. In Kiel rät man sogar, nicht die Treppen zu laufen, sondern den Lift zu nutzen.

    Amitriptylin ist ideal während der Pause und auch danach, um weiter auf Schmerzmittel verzichten zu können. Es sediert auch angenehm, der Schlaf wird besser, das Nervensystem beruhigt sich wieder.

    Sei jetzt nicht verzweifelt, ein wenig hat diese Zeit sicher gebracht. Nun weißt Du es besser, hast bald den Termin bei der Schmerztherapeutin und lässt Dich noch mal vernünftig beraten. Wird alles gut werden, manchmal braucht es halt einen zweiten Anlauf. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
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    Beitragsanzahl: 660

    Hi Ka.tha,

    retard oder nicht? Ich habe nie retardierend genommen. Ich denke wenn man mal die Enddosis erreicht hat und der Körper sich dran gewöhnt hat, ist das fast egal.

    Am Anfang kommt es eben drauf an; es ist denke ich für dich eher eine Frage der richtigen Eindosierung – wenn man langsam anfängt, sind die Nebenwirkungen auch nicht so heftig. Bei 25mg am Abend würd ichs eher nicht retardierend nehmen, eben damit ichs ausschlafen kann – wenn man es retardierend nimmt ist der Einnahmezeitpunkt nicht so wichtig, denn das Medikament wird ja eh über den Tag verteilt aufgenommen. Aber ich habe da selber keine Erfahrungen, wie sich das auf die Nebenwirkungen auswirkt ;o)

    Grüßle Daniela

    Ka.tha
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    Liebe alle,

    Vielen Dank für alle Tipps. 🙂

    Liebe Julia,
    leider habe ich es nicht geschafft. Ich war noch etwas zuversichtlich, da ich gestern am sehr frühen Morgen mit Schmerzen in der rechten Gesichtshälfte aufgewacht bin und schon dachte, ich kann nicht arbeiten. Ich habe dann das Prednisolon 40mg genommen und konnte doch arbeiten. Das kenne ich so nicht, normal wird es, einmal angefangen immer schlimmer. Heute morgen bin ich aber dann leider wieder gegen 5 Uhr morgens mit starken Schmerzen, diesmal in der linken Gesichtshälfte, was für mich eher ungewöhnlich ist, aufgewacht, habe bis Mittag durchgehalten und dann ging nichts mehr und ich musste auf Triptan und Naproxen ausweichen. Frust!

    Liebe Daniela,
    Vielen Dank, ich werde bei der Schmerztherapeutin nochmal nachfragen. Die Tabletten retard, die ich momentan habe, kann man vierteln, das mache ich auch, denn 1/4 entsprechen dann 25mg. Noch kleiner bekomme ich sie, glaube ich, nicht.

    Liebe Bettina,
    Vielen Dank für deine Zusammenfassung, die sollte ich mir ausdrucken und in Prof. Göbel Buch legen:)

    Zwei Fragen stellen sich mir gerade noch: Wird Amitriptylin auch als Prophylaxe gegen Spannungskopfschmerz verwendet?

    Bekommt man von Amitriptylin Hunger? Ich hab so das Gefühl, ständig was essen zu müssen…

    Liebe Grüße an alle,
    Ka.tha

    heika
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    Liebe Ka.tha,

    es ist, wie es ist, Schmerzen sind einfach sehr schlimm, und wenn es nicht mehr ging, ging es nicht mehr!
    Eine Medikamentenpause macht man idealerweise in einer Klinik, in der man rundum betreut wird, optimal mit Medikamenten zur Sedierung und gegen die Übelkeit versorgt wird und sich um nichts kümmern muss. Was du in der letzten Zeit geleistet hast, ist enorm!

    Amitriptylin ist eine hervorragende med. Prophylaxe gegen Spannungskopfschmerzen, auch gegen Migräne. Deshalb bei Mischformen auch besonders geeignet.

    Und ja, es wirkt appetitsteigernd. Neulich schrieb hier schon jemand, dass man bei der Einnahme das Körpergewicht im Auge behalten sollte.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 2 Wochen von  heika.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 2 Wochen von  heika.
    Ka.tha
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    Liebe Heika,

    Vielen Dank für deine Aufmunterung 🙂 Da die Schmerzen seit heute morgen auch wieder da sind, wird es wohl auch heute auf Triptan hinauslaufen. Ich versuche noch etwas durchzuhalten…

    Ich dachte mir schon, dass Amitriptylin appetitsteigernd ist, ich könnt bloß noch essen und das kann ich nun gar nicht brauchen. Ich überlege, es wieder abzusetzen. Geht das von 25mg auf 0? Oder muss man das abdosieren?

    Liebe Grüße!

    Julia
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    Beitragsanzahl: 7197

    Liebe Ka.tha,
    mach bitte jetzt nicht den Fehler, ein evtl. gutwirkendes Medikament vorschnell abzusetzen, und damit für alle Zeit zu verbrennen, denn dann wirst du es nie wieder versuchen!
    Der Heißhunger kann auch gut von dem langen und hohen Einsatz des Kortisons kommen! Das beruhigt sich dann, oft recht langsam, aber doch irgendwann. Kortison greift schon recht stark in viele Körperfunktionen ein, das darf man nie außer acht lassen. Der Körper läuft auf Hochtouren mit dem Kortison, was man ja auch an der ständigen Unruhe und dem sich sogar sehr Wohlfühlen merkt. Man denkt ja oft, und lebt es dann leider auch so, als könnte man „Bäume ausreißen“. Nötig wäre aber das Gegenteil, nämlich absolute Ruhe einzuhalten. Die Kortisongabe steigert ganz erheblich den Grundumsatz, der sich erst wieder nach Ende Behandlung normalisieren kann. Also bitte alles mit Ruhe abwarten.

    Viele Medikamente steigern das Hungergefühl und bewirken so, dass wir Schwierigkeiten haben, unser Gewicht zu halten. Da sollte man dann immer erstmal versuchen, mit einer Kontrolle der Essgewohnheiten gegenzusteuern. Aber nicht an der Menge/Masse sparen, sondern am Gehalt der Nahrungsmittel. Also Magen füllen mit weniger Kalorien!

    Warte lieber auf das Gespräch mit deiner neuen Ärztin! Das halte ich für deutlich sinnvoller, als jetzt noch mehr Unruhe durch das Weglassen des Amitriptylins in den Körper zu bringen. Das steigert höchstens noch die Attacken.
    Sind ja nur noch zwei Wochen 😀.
    Alles Liebe,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 2 Wochen von  Julia.
    heika
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    Liebe Ka.tha,

    das Hoch- oder Herunterdosieren oder ganz Absetzen sollte immer mit einem kompetenten Arzt abgesprochen werden. Da schließe ich mich voll und ganz Julia an, das lieber mit deiner Schmerztherapeutin gemeinsam zu überlegen. Bis dahin hast du auch noch ein wenig mehr Erfahrung.

    Die wenigsten von uns können eine Gewichtszunahme gebrauchen 😉 , die entscheidende Frage ist: Wie sehen die Alternativen aus? Wenn es gleichwertige, medikamentöse Alternativen gibt, bei denen man nicht zunimmt, kannst du sicherlich wechseln, doch es wird gute Gründe haben, weshalb man dir das Amitriptylin verschrieben hat.

    Ich kann deine Situation übrigens sehr gut nachempfinden: Ich hatte diesen ungebremsten Appetit, treffender ausgedrückt mit „Fresslust“ 😉 unter Flunarizin. Seitdem habe ich ein ganz neues Verständnis für Suchtkranke entwickelt, und das ist jetzt kein Scherz. Früher dachte ich immer, die müssten sich nur mal ein wenig zusammenreißen, dann würde das schon. Tja, und dann ging es bei mir selber ums Zusammenreißen, und das war sehr viel schwieriger als gedacht… 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Ka.tha
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    Liebe Julia, Liebe Heika,

    Vielen Dank für eure Antworten. Dann werde ich das mit meiner Ärztin in zwei Wochen besprechen. Heute war auch mein letzter Tag mit Prednisolon.

    Mir ist nur etwas Angst und Bange geworden, denn, wie du ja auch schreibst Heika, ist das wirklich eher Fresslust und man schnappt sich alles was gerade gut schmeckt. Und Zusammenreißen will gelernt sein…

    Mittlerweile hab ich gleich noch eine Frage, wenn ich sie in einem anderen Forum stellen soll, verschiebe ich sie auch gerne. Ich habe heute zwei Probepackungen Mutterkraut einer österreichischen Firma 100mg bekommen. Darf man die zusammen mit Amitriptylin nehmen?

    Liebe Grüße an alle!

    Daniela
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    Beitragsanzahl: 660

    Liebe Ka.tha,

    ich muss da auch noch kurz was zu schreiben; als ich mit dem Amitriptylin angefangen habe, war ich ziemlich verzweifelt – weil ich mir nicht erklären konnte, warum ich immer mehr zunahm, obwohl ich schon ziemlich genau darauf achte mich gesund zu ernähren.

    Gudrun hat mir das dann mal genau erklärt, was die Medikamente wirklich bewirken.

    Das Amitriptylin kann dafür sorgen, dass man kein Sättigungsgefühl hat; bzw. dass das viel später einsetzt. Wenn man das nicht weiß, isst man tendentiell immer zu viel, weil man nicht direkt beim Essen Sättigung verspürt. Ich habe mir dann angewöhnt, mir immer eher kleine Portionen auf den Teller zu nehmen. Die esse ich dann schön langsam auf. Dann warte ich mind. 30 Minuten – und nur wenn ich wirklich noch Hunger habe, esse ich noch etwas.

    Außerdem hat man oft Lust auf Süßes ;o) Bei meinem ersten Mal Ami hab ich ganze Honig-Gläser leer gelöffelt – dass das ansetzt ist ja logisch. Mittlerweile habe ich getrocknete Mango (ungezuckert, die is von Natur aus süß genug) für mich entdeckt. Die habe ich immer daheim, und esse die oft abends anstatt Chips oder so.

    Man sollte das nur einrechnen in den Tagesbedarf. Und bei getrockneten Früchten immer viel dazu trinken. Vorzugsweise Wasser 😉

    Für mich ist es wichtig, dass ich regelmäßig esse. Wenn ich mal eine Mahlzeit auslasse, dann bekomme ich irgendwann Heißhunger und esse dann definitiv das Falsche und definitiv viel zu viel. Solange ich mich an diese Regeln halte kann ich mein Gewicht ganz gut halten. Und ich hoffe mit ein bisschen Sport kann ich es bald ein bissle reduzieren ;o)

    Grüßle Daniela

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Daniela,

    Vielen Dank für die Infos und Tipps, das trifft es ziemlich gut. Getrocknete Mango hört sich gut an 🙂
    Ich bin nur längst nicht so eisern wie du… Ich hab in einer Tour Hunger und auch das Gefühl, wenn ich nichts esse, Schwindel zu bekommen.
    Mit Schwindel hab ich auch so Probleme bzw. damit öfter das Gefühl zu haben, gleich umzukippen. Das ist ziemlich nervig.
    Ich hoffe, das mit dem Hunger legt sich bald. Denn so fühl ich mich nicht wirklich gut.

    Viele Grüße,
    Ka.tha

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe alle,

    ich wollte mal – ein eher verzweifeltes – Update geben.

    Im August hatte ich ja in einer Klinik eine fehlgeschlagene Medikamentenpause und war auf 2 Prophylaxen eingestellt worden. Davon habe ich eine weiter genommen: Amitriptylin. Mithilfe des Prednisolons hatte ich dann doch eine Woche ohne Akutmedikation geschafft. Kaum war das Prednisolon bis auf 20mg abdosiert, ging es allerdings wieder los. Die Schmerzen waren sogar schlimmer als vorher.

    Ein kurzer Nachtrag, vor dem KH hatte ich mal selbst versucht die Medikamenten wegzulassen und hatte die schlimmsten Schmerzen in einer Nacht, da bekomme ich lieber noch ein Kind, bevor ich das noch einmal habe…

    Inzwischen war ich bei einer sehr guten Schmerztherapeutin. Ich bin wirklich froh, endlich eine kompetente Ärztin gefunden zu haben. Ich habe dann mir ihr ausgemacht, einen unkonventionellen Weg zu gehen:
    1. Nochmals Prednisolon von 100mg jeden Tag in 10er Schritten abdosieren.
    2. Ascotop Nasal, Domperidon und bei Wiederkehrkopfschmerz Rizatriptan, das ganze nur, wenn ich wirklich sicher bin, es wird ein ausgewachsener Migräneanfall
    3. das Antidepressivum geändert, da ich mit den Nebenwirkungen des Amitriptylin nicht klar komme und keine Auswirkung auf die Migräne gespürt habe
    4. Nur an 10 Tagen Akutmedikation im Monat

    Die ersten Tage ging das ganz gut, ca. eine Woche lang. Das Prednisolon war dann auf 40mg abdosiert und ich hatte mich schon gefreut, auch wenn ich die Nebenwirkungen des Prednisolons erheblich spürte. Und dann ging es wieder los. Seit 1,5 Wochen habe ich wieder Dauerschmerzen, die noch schlimmer sind und seit Freitag ist es ganz extrem. Ich brauche sehr viel Akutmedikamente, viel mehr als vorher, sie wirken nur kurz, kann nachts nicht schlafen und bin schon eher verzweifelt.

    Irgendwie ist alles noch schlimmer als vor dem Versuch der Reduzierung der Akutmedikation.

    Das andere Antidepressivum ging leider gar nicht, ich habe mich gefühlt wie unter einer Narkose, die nicht ordentlich wirkt. Konnte kaum Autofahren.

    Die 10 Tage habe ich längst überschritten, aber ich halte es einfach nicht aus.

    Habt ihr einen Tipp für mich?

    Noch zur Info, Prophylaxen habe ich folgende probiert: Betablocker, Topiramat, Amitriptylin und das andere Antidepressivum.

    Liebe Grüße,
    Ka.tha

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 397

    Liebe Ka.tha,

    es gibt auch die Möglichkeit, Tage mit leichter und mittelschwerer Schmerzintensität mit sedierenden Medikamenten zu „überstehen“, dazu zählen z.B. Dimenhydrinat oder (auch mal) Diazepam. Das bedeutet aber auch im besten Falle Rückzug, Reizabschirmung, wenn möglich Schlaf oder zumindest Wegdämmern und so wenig wie möglich tun, wenn überhaupt. Vielleicht kannst du diese Möglichkeit nutzen, um Medikamententage zu „sparen“.

    Deinem Beitrag kann ich nicht genau entnehmen, ob und welches Antidpressiva du nimmst, auch das wäre eine Möglichkeit der „Sedierung“, da die meisten von ihnen eine schlaffördernde bzw. schlafanstoßende Wirkung haben.

    Wenn du merkst, dass die Wirkung der Medikamente immer kürzer wird, ist eine (gut begleitete) Medikamentenpause wohl das Sinnvollste, damit diese danach wieder besser „greifen“ können. Vielleicht findest du mit deiner Schmerztherapeutin zusammen noch einen besseren Weg. Ich wünsche es dir sehr!

    Liebe Grüße

    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Katrin,

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Momentan nehme ich gar kein Antidepressivum, die Nebenwirkungen waren einfach zu heftig.

    Vielen Dank auch für den Tipp mit dem Sedieren. Leider geht das wegen der Arbeit und meinem Kind nicht.

    Ich hatte versucht mithilfe des Prednisolons eine Medikamentenpause zu machen, das hat leider nicht funktioniert. Es ging eine Woche ganz gut und dann waren die Schmerzen schlimmer als vorher trotz Kortison.

    Liebe Grüße!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Liebe Ka.tha,

    welches Antidepressivum hattest Du denn zuletzt versucht und in welcher Dosierung? Die starke Müdigkeit kommt meist daher, dass man zu hoch einsteigt. Dosiert man ganz langsam und sachte hoch, sind sie meist gut verträglich.

    Deine Lösung liegt in einer gut wirkenden Prophylaxe, sonst kommst Du mit der Frequenz kaum runter.

    Ich hatte versucht mithilfe des Prednisolons eine Medikamentenpause zu machen, das hat leider nicht funktioniert. Es ging eine Woche ganz gut und dann waren die Schmerzen schlimmer als vorher trotz Kortison.

    Eine Medikamentenpause gelingt nur in absoluter Abschirmung und mit viel Ruhe. Nebenbei kann das leider nichts werden. Dann verpufft die Wirkung des Kortisons und man hat im Grunde nur die Nebenwirkungen.

    Welche Überlegungen hat denn Deine Ärztin?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Bettina,

    Vielen Dank für deine Antwort. 🙂

    Das war Mirtazapin 7,5mg. Die Müdigkeit und Schlappheit waren sehr extrem. Ich hatte das Gefühl noch nicht mal mehr ordentlich sprechen zu können.

    Meine Ärztin macht nun für mich einen Termin bei einem Kollegen, um über die Antikörpertherapie zu sprechen. Da war ich heute schon sehr erleichtert.

    Liebe Grüße

    Ka.tha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe alle,

    Nachdem ich im gestrigen Chat ein bisschen gelesen habe, habe ich noch eine Frage: Ist die Antikörpertherapie im MÜK sinnvoll, würdet ihr das probieren?

    Mit Prednisolon hab ich ja auch im 2. Versuch keine Pause erreicht… Ich hatte vermutet, dass ich im MÜK bin, da ich seit Jahren über 10 Einnahmetagen im Monat liege und seit mind. 2 Jahren täglich Schmerzen habe.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27484

    Liebe Ka.tha,

    Nachdem ich im gestrigen Chat ein bisschen gelesen habe, habe ich noch eine Frage: Ist die Antikörpertherapie im MÜK sinnvoll, würdet ihr das probieren?

    Prof. Göbel hatte sich klar dazu geäußert. Ich würde es nicht probieren, da es sein könnte, dass Du wegen des Übergebrauchs keine Wirkung hast. Wenn Du schon so lange im Übergebrauch bist, wirst Du eine längere Medikamentenpause benötigen, um da wieder rauszukommen.

    Liebe Grüße
    Bettina

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