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Mein persönlicher Schmerzverlauf

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 8 Stunden, 15 Minuten aktiv

Hier könnt Ihr über Euren persönlichen Schmerzverlauf berichten. Sei es Migräne, Aura, Sonderformen der Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Neuralgien, oder sonstige Schmerzzustände.

Wie begann alles, wie entwickelte sich die Erkrankung, verstärkte oder verbesserte sie sich. Wie ging ich damit um in früheren Zeiten, wie verarbeite ich sie jetzt. Was bewegt mich, was macht mir Angst und was gibt mir Hoffnung.

Hier geht es nicht nur um den rein medikamentösen Behandlungsverlauf und was man schon alles versucht hatte, sondern auch um die psychische Ebene, mit dieser Erkrankung umzugehen.

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Schmerzverlauf Blümchen (47 Antworten)

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  • Profilbild Blümchen vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Ich möchte ein wenig über mein Schmerzverlauf erzählen. Seit ca. 18 Jahre leide ich unter Kopfschmerzen, davon seit ca. 10 Jahren unter Migräne, wobei die letzten drei Jahre die Migräne stärker wurde. Im September 2010 war ich das erste Mal in Kiel in der Schmerzklinik, dort wurde ich auf andere Medikamente umgestellt (Medikamentenpause, Kortison. Die erste Zeit danach zu Hause verlief recht gut, die Migräneattacken wurden weniger. Ich versuchte mit der Situation klarzukommen, wenn die Migräne kam, ging zur Arbeit pp. Das ganze spitzte sich im September 2011 zu, so dass ich seitdem krankgeschrieben bin. Im November war ich erneut in Kiel, jetzt bin ich drei Wochen zu Hause und hätte während dieser Zeit dreimal eine Migräneattacke, die erste Attacke habe ich ohne Triptane ausgehalten, nachdem in Kiel wieder eine Medikamentenpause durchgeführt wurde. Jetzt habe ich seit einer Woche keine Attacke mehr gehabt und hoffe, dass es so weitergeht. Grüsse Bluemchen

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebes Blümchen,

    willkommen hier! Du hast schwierige Zeiten hinter Dir, bist aber offenbar auf dem Weg der Besserung.
    Nimmst Du jetzt eine Prophylaxe? Was machst Du sonst noch alles – auch auf der nicht-medikamentösen Ebene (an dem Punkt muss ich mich selber immer wieder beim Schopf packen und motivieren, was nicht immer leicht ist!)?

    Eine Woche keine Attacke zu haben, ist viel und perfekt!

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Ein herzliches Willkommen bei uns, liebes Blümchen. :)

    Du scheinst jetzt auf einem guten Weg zu sein, nachdem Du voher sehr schwierige Phasen hattest. Dass Du nun schon eine schmerzfreie Woche hinter Dir hast, hört sich gut an. Dass man direkt nach dem Klinikaufenthalt einige Migränetage hat, ist eigentlich ganz “normal”. Diese Erfahrung machten wir alle. Man muss sich auch zu Hause wieder eingewöhnen, aber dann sollte es eigentlich wieder bergauf gehen. ;)

    Mich würde auch interessieren, was Du sonst noch von den Vorschlägen der Klinik umsetzen kannst.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    P.S.: Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass Migräniker verschiedene Stärken im Berufsleben haben, die andere Menschen oft nicht haben: Sie sind zum Beispiel manchmal sensibler im Umgang mit anderen. Haben ein besseres Gespür für das menschliche Miteinander.

    Ich schicke Dir, liebes Blümchen, dazu noch eine PN.

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Da hast Du Recht, Regenbogen, aber das wissen die Arbeitgeber leider nicht. Für sie bedeutet Migräne häufige Fehlzeiten und weniger Leistung. Deshalb ist Aufklärung enorm wichtig.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Blümchen vor 5 Monaten, 1 Woche:

    bluemchen
    Liebe Bettina, lieber Regenbogen68,
    vielen Dank für Eure netten Worte. Zu der Frage, was ich sonst noch so mache. Mir haben die Entspannungsübungen insbesondere die CD`s aus der Klinik gut gefallen. Seit einem Jahre mache ich fast regelmäßig die Entspannungsübungen (Tiefenentspannung). Im Laufe der Zeit habe ich gelernt mich zu entspannen und “runterzufahren”. Es gelingt jetzt schon recht gut. Nach dem letzten Klinik-Aufenthalt in Kiel habe ich einen erneuten Anlass bei unserer VHS genommen und mich erneut versucht zum Quigong-Kurs anzumelden (immer überlaufen), hat jetzt aber für Januar geklappt :) . Weiterhin habe ich mich für einen Pilates-Kurs angemeldet. Mal schauen wie es wird. Da ich momentan Zeit habe, versuche ich mich abzulenken, gehe raus, ein wenig unter Leute…..

    Liebe Grüsse

    Bluemchen

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebes Blümchen,

    das klingt extrem gut. Siehst Du das wirklich als “Ablenkung”? Für mich wirkt das so, als ob Du Dich richtig gut um Dich kümmerst.

    Lieben Gruß, Regenbogen

  • Profilbild SimonPhoenix vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Regenbogen nicht zu vergessen sind viele Migräniker Perfektionisten eine Eigenschaft die wenn man sie unter kontrolle bekommt gold wert ist

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Den Ball, lieber Sebastian, greife ich gerne auf!

    Ja, das sind dann aber keine “Perfektionisten” mehr, sondern Menschen, die einfach “sehr genau” arbeiten, präzise sind, die Dinge ordentlich, zuverlässig machen – würde ich sagen ;-)

    Tauschen wir doch gleich einmal die Wörter, das macht viel aus. Auch im Selbstverständnis.

  • Profilbild SimonPhoenix vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Sei mir nicht böse, dass ist für mich Wortklauberei das streben nach Perfektion und somit der Perfektionist ist nichts negatives. Wichtig ist nur sich und seine Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. Aber dass du Verhaltenstechnisch besser aufgestellt bist merkt man ja. Ich habe einen Job wenn ich Fehler mache kann das zum Beispiel Gehälter beeinflussen. Nur gute Arbeit reicht da nicht. sicher nicht der beste job für einen Migräniker. Aber der den ich machen will.

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebes Blümchen,

    wir haben jetzt ein wenig philosophiert in Deinem Forum, aber ich denke, dass es Dich als Migränikerin ja auch irgendwie betrifft. ;) Alle eigentlich – mehr oder weniger.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild muri vor 5 Monaten, 1 Woche:

    da es ja hier um den schmerzverlauf von blümchen geht woll ich mal nachfragen wie es blümchen heute geht?
    liebes blümchen, ich hoffe heute gehts dir auch noch gut!
    allen anderen wünsche ich einen schönen 3. advent.

    liebe grüße
    andrea

  • Profilbild Blümchen vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Guten Morgen an alle,

    sorry, war gestern Abend nicht mehr online, deshalb jetzt verspätet mein Kommentar zu Euren Überlegungen/Antworten.

    Ich denke schon, dass ihr mit Eurer Überlegung mit dem Anspruch an sich selber alles perfekt machen zu wollen nicht falsch liegt. Jedoch diesen Anspruch haben auch Nicht-Migräniker. Ich kann eben nicht aus meiner Haut und eine Umstellung von jetzt auf gleich ist eben schwer. Ich habe bis vor drei Monaten immer versucht “alles aufrecht zu halten” trotz Migräne, Spannungskopfschmerzen, Gesichtsschmerzen pp.. Dies hatte jedoch zur Folge, dass ich kurz vor dem Zusammenbruch war. Erst seit dem ich aus Kiel zurück bin, wird mir langsam klar, dass alles nicht so weitergehen kann und es um mich geht und um meine Gesundheit und der Job erst einmal hinten angestellt werden muss.

    Zur Frage von muri, vielen Dank für die Nachfrage, mir geht es heute einigermaßen, hoffe es bleibt so.

    Vielen Dank für Eure netten Diskussionsbeiträge und einen schönen 3. Advent.
    liebe Grüsse Blümchen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Lieber Sebastian, Regenbogen und Semi, bitte kopiert Eure Beiträge, die nur mit Perfektionismus zu tun haben, in die das Forum Burnout durch Perfektionismus?. Danke Regenbogen fürs Umziehen!

    Blümchen, auch Du bist natürlich herzlich eingeladen, “drüben” über Perfektionismus weiter zu diskutieren, Dein Forum aber halten wir nun frei für Dich und Deine Belange.

    Danke!

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebes Blümenchen,

    nun ist Dein Forum wieder “sauber” ;) . Danke Euch fürs schnelle Umziehen.

    Blümchen, niemand würde von Dir verlangen wollen, gleich alles umzusetzen, was Dir nun in der Klinik mitgegeben wurde. Das sollst Du nicht mal versuchen, da es nur wieder in Stress ausarten würde. Und den, den unnötigen, selbstgemachten Stress, möchten wir ja nun alle vermeiden. :)

    Für viele war der Klinikaufenthalt ein Umbruch in ihrem Leben. Man erhält meist das erste Mal einen Spiegel vorgehalten und erkennt dann selbst, was falsch lief und was man optimieren könnte. Wobei das Wort Schuld überhaupt keine Rolle spielen sollte. Meist gerät man so schleichend in so einen Prozess rein, dass man es nicht bewusst wahrnehmen konnte.

    Wie gut, dass Du nun einiges erkennst und schön langsam daran arbeiten wirst, das eine oder andere für Dich besser zu regeln. Gutes Gelingen!

    Freut mich, dass Du heute einen besseren Tag hast.

    Liebe Grüße
    Bettina