Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Suche nach richtiger Diagnose (Flummi)

Ansicht von 30 Beiträgen - 31 bis 60 (von insgesamt 71)
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  • Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Liebe Flummi,

    schreib dir gerade ein PN.

    Liebe Grüße und bald mal eine Diagnose,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Flummi,

    für die Wartezeit brauchst Du tatsächlich noch gute Betreuung – die Du leider jetzt noch nichts zu haben scheinst. Hoffentlich erhältst Du in der Schmerztherapiepraxis zeitnah einen Termin.

    Das von meiner Hausärztin verschriebene Sumatriptan 100mg habe ich trotz eines Schmerzpegels von 6-7 noch nicht genommen, da mich ein Gefühl beschleicht das da noch was kommt.

    Wie meinst Du das, worauf willst Du noch warten? Das Triptan sollte frühzeitig in der Attacke eingenommen werden, spätestens aber bei so einer hohen Schmerzstufe. Je länger Du wartest, desto schlechter das Ansprechen. Manchmal wirkt dann ohne Antiemetikum gar nichts mehr.

    Auch wenn ich mir vieles nicht merken kann, bleibt doch das ein oder andere hängen.

    Und was nicht hängen bleibt, kannst Du gerne jederzeit bei uns erfragen. 🙂

    EIN HERZLICHES DANKESCHÖN DAFÜR 😊😄😉

    Sehr gerne!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Liebe Bettina
    Ich habe gerade gegen halb 9 das Sumatriptan 100mg genommen, da ich beidseitig mittlerweile einen Pegel von 7-8 habe und das rechte Augenlid wieder hängt. Das Pieksen in diesem Auge wurde auch mehr. Ebenso ist der Tinnitus deutlich vorhanden. Links hatte ich hauptsächlich ein Ziehen Über der Schläfe und Stirn. Es sind beide Seiten zwar annähernd gleich stark, aber der Schmerzcharakter ist unterschiedlich.
    Es ist jetzt kurz nach 9 und ich merke auf der linken Seite eine leichte Verbesserung, rechts reagiert bis dato nicht.
    Bettina du fragst warum ich das noch nicht genommen habe. Ich fange morgens schon mit einem Pegel von mindestens 5-6 an, also müsste ich jeden Tag ein Akutmedikament nehmen. Ich hatte meine Neurologin gefragt ab welchem Schmerzpegel denn eine Attacke anfängt. Sie sagte, wenn der Schmerz höher ist als der Grundschmerz. Deshalb warte ich bis der Schmerz höher ist.
    Könnte sein, das das Pieksen im Auge gerade auch weniger wird. Muss ich noch abwarten.

    Gruß Flummi

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5104

    Liebe Flummi,

    und – wurden die Schmerzen im Auge durch das Triptan besser?

    Ich habe auch zwei völlig verschiedene Schmerzarten, die ich gut unterscheiden kann. Die eine (Migräne) spricht auf das Triptan gut an, die andere (???) überhaupt nicht, auch bislang auf nichts anderes an den ausprobierten Schmerzmitteln. Doch hin und wieder ist eben auf der Dauerschmerzseite bei mir auch eine Migräneattacke, und dann ist es wirklich schlimm, denn diese Doppelung muss ich leider ohne wirksame Medikation aushalten. Und das dauert dann zwei bis drei Tage, in denen ich angeblich ziemlich ungenießbar bin. Behauptet zumindest meine Umgebung 😉 , ich selber habe ja das Gefühl, ich reiße mich unglaublich zusammen… 😉

    Dass Indomatacin bei dir nicht gewirkt hat, heißt ja nicht, dass eine Hemicrania continua vollkommen ausgeschlossen ist. Ich habe eine wirklich gute Seite im Internet gefunden, die schicke ich dir mal per PN. Dort steht, dass retardierte Opioide helfen können, wenn Indometacin bei H.c. nicht anschlägt.

    Doch wichtig ist, dass du bald in guten fachlichen Händen bist, denn Diagnosen sollen Fachärzte stellen, nicht wir.
    Viel Kraft weiterhin!

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 1 Woche von  heika.
    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Liebe Heika

    Gestern Abend nach etwa 1 1/2 Std. ist das Pieksen im Auge deutlich zurückgegangen, ob nun durch das Sumatriptan oder zufällig, weiß ich nicht. Die anderen Symptome wie Ziehen über Augenbraue zur Nase runter und im Schläfenbereich haben sich nur minimal auf dann Pegel 6-7 verringert. Auch das Augenlid hing noch.
    Heute Morgen bin ich mit KS rechts 7-8 und Augentränen aufgewacht. Dieses wurde 2 Std. später etwas besser auch ohne Sumatriptan. Wobei das rechte Lid immer noch leicht hängt.
    Ich versuche seit 8 Uhr den Schmerztherapeuten telefonisch zu erreichen, aber ohne Erfolg. Jetzt werde ich erstmal eine Mail schreiben in der Hoffnung eine Nachricht zu erhalten. Du hast recht, es kann nicht unsere Aufgabe sein die Diagnose selber heraus zu finden. Denn das muss zwangsläufig in einer Katastrophe enden. Stelle dir mal vor eine Friseurin versucht ohne Fachwissen einen Fernseher zu reparieren 😥🤔 !!
    Liebe Heika auch dir wünsche ich ein baldiges Erfolgserlebnis. Ich werde weiterhin von meinem Weg zu einer Lichtung berichten.

    Gruß Flummi

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo ihr Lieben

    Ich könnte eure Hilfe gebrauchen.
    Wie ihr vielleicht wisst habe ich noch keine Diagnose für meine beiden Dauerkopfschmerzformen. Zur Zeit warte ich auf eine Reaktion der Klinik in Kiel und auch von einem Schmerztherapeuten aus Bremen habe ich noch keine Rückmeldung erhalten.
    Das Akutmedikament was mir derzeit zur Verfügung steht ist Sumatriptan Dura 100mg und die einzige Prophilaxe ist das Migravent Classic von denen ich Morgens und Abends je 2 Kapseln nehme.
    Das Tagebuch führe ich seit dem 2. März. Ich habe bis jetzt immer einen Schmerzpegel zwischen 5 und 7. Die Tage an denen es schlimmer wird, Pegel dann meistens bis 8-9, scheinen von Monat zu Monat mehr zu werden. März: 7 Tg.,April: 10 Tg. und im Mai liege ich jetzt bei 11 Tagen.
    Auch scheint sich die Intensität zu verändern. Eine Geräuschempfindlichkeit ist schon fast permanent vorhanden. Heute musste ich mich das erste mal kräftig übergeben. wobei ich auf der linken Seite keine typischen Migräneschmerzen hatte, sondern eher ein Dauerziehen im Schläfen-Stirnbereich mit einem Pegel von 7-8. Auf der rechten Seite dieses starke Brennen im Schläfen-Stirnbereich plus Ziehen oberhalb und hinter dem Ohr. Auch hier schätze ich den Pegel so bei 8. Kurz nachdem ich mich übergeben hatte habe ich dann eine Sumatriptan genommen, das war um halb 3. Mit dem Ergebnis das nach etwa 1 Std. links der Pegel auf 4-5 und rechts man gerade auf 7 runtergegangen ist. Jetzt liege ich links bei 4-5 und rechts bei 5-6, was ja wieder der Normalzustand ist. Den ganzen Tag über war ich schlapp und hatte sehr viel mit diesem schwammigen Gefühl im Kopf zu tun. Des weiteren immer wieder Sehstörungen in Form von unscharfen Sehen.
    Am Freitag habe ich wieder einen Termin bei meiner Hausärztin.( Bei der Neurologin habe ich erst einen Termin am 24. Juli bekommen.)
    Könnt ihr mir einen Tipp geben betreffend dem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen oder sollte das Sumatriptan anders sein?

    Es grüsst euch herzlich Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Flummi,

    es ist schwierig zu raten, da Du noch keine exakte Diagnose hast. Bis dies der Fall ist, wirst Du leider noch selbst testen müssen.

    Könnt ihr mir einen Tipp geben betreffend dem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen oder sollte das Sumatriptan anders sein?

    Was meinst Du damit, ob das Sumatriptan anders sein sollte?

    Gegen Übelkeit könntest Du Antiemetika wie MCP, Paspertin und Domperidon testen. Sie sorgen auch dafür, dass das Medikament besser weitertransportiert wird. Vomex ist auch ein Antiemetikum, verbessert aber die Peristaltik nicht. Aber es sediert zusätzlich noch angenehm.

    Sonst gäbe es noch Ondansetron, das am stärksten wirkende Antiemetikum.

    Bei Migräne hilft Imigran Injekt sehr gut, da es den Magen umgeht und mit dem Schmerz auch Übelkeit und Erbrechen schnell im Griff sind.

    Vielleicht kann Dir die Hausärztin eine Prophylaxe aufschreiben? Versuchsweise, um die Zeit bis zum Klinikaufenthalt zu überbrücken? Manchmal können Betablocker oder trizyklische Antidepressiva bei diversen Schmerzzuständen hilfreich sein. Nur so eine Überlegung …

    Schnelle Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Bettina

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich meinte mit den anderen Sumatriptan z.B. das Inject oder eine retadierte Form.
    Mit deiner Antwort hast du mir schon sehr geholfen. Ich habe gestern vor dem Schreiben noch versucht etwas aus dem Kopfschmerzbuch rauszulesen aber arge Probleme mit der Aufnahme des Gelesenen gehabt.
    Ich werde das Buch und deine Hinweise mit zur Hausärztin nehmen und alles mit ihr besprechen.
    Liebe Bettina, ich habe ehrlich gesagt auch Bedenken wie es sich bei mir entwickelt. Das macht mir mittlerweile ein wenig Angst.

    Viele Grüße und einen schönen Sonnentag

    Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Flummi,

    Sumatriptan gibt es als Pen (den nutze ich sehr gerne bei schweren Attacken mit starker Übelkeit und Erbrechen) und als Nasenspray (bin selbst kein Freund von den Sprays, aber viele finden ihn klasse). Retardiert gibt es Triptane nicht, es gibt aber welche mit langer Wirkzeit (Eletriptan, Naratriptan, Frovatriptan).

    Liebe Bettina, ich habe ehrlich gesagt auch Bedenken wie es sich bei mir entwickelt. Das macht mir mittlerweile ein wenig Angst.

    Ich verstehe Dich, liebe Flummi, aber bitte keine Angst aufbauen. Sie ist immer schädlich, kann Schmerzen verstärken und verlängern und bringt nix. Du leitest die richtigen Schritte ein, bist bald stationär und die moderne Medizin wird Dich unterstützen und den Verlauf wieder verbessern. Verhaltenstechnisch kann man auch vieles machen und eventuell optimieren, auch das lernst Du in der Klinik. Das wird schon wieder werden, an diesem Punkt waren bereits viele von uns. 🙂

    Alles Gute und Dir noch einen schönen Tag,
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Liebe Bettina

    Das ist genau das, was dieses Forum unter anderem so wertvoll macht.
    Ich danke dir für die Hilfe und auch für das Mut machen. 🤗🤗

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Sehr gerne. 🙂

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4254

    🙂 Genau Flummi!!!! 🙂

    Liebe Grüße
    Sternchen

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo ihr Lieben.
    Ich möchte euch heute vom weiteren Verlauf berichten.
    Leider habe ich immer noch nichts aus Kiel gehört. Ende Mai habe ich nochmal 2 Seiten aus dem Fragebogen zurückgeschickt, die ich mit einer bestimmten Voraussetzung neu ausgefüllt hatte. Telefonisch habe ich nur erfahren, das ich dann auf die Warteliste kommen soll. Seit dem aber nichts mehr gehört. Werde Montag wohl mal anrufen.
    Ich bin jetzt bei einer Schmerztherapeutin in Behandlung die auch auf der Kieler Therapeutenliste steht. Das 1.Gespräch war eher kurz und nur als Aufnahme gedacht. Das 2. Gespräch hat dann über eine Stunde gedauert und ich hatte den Eindruck das sie ein gutes Fachwissen über Kopfschmerzerkrankungen hat und meine Situation mit den Dauerkopfschmerzen absolut Ernst nimmt. Sie hat schon gleich am Anfang auch gemerkt, das ich an diesem Tag wieder einen hohen Schmerzpegel hab, denn die Geräusche vom Straßenlärm führten bei mir zum zusammenzucken. Des weiteren stellte sie fest, das ich doch deutliche Wortfindungsstörungen hatte und auch mehrere Auraformen. Auch konnte ich auf einmal für einen kurzen Moment nicht mehr sprechen (hatte ich bis dato noch nicht). Auch das registrierte sie und wir versuchten, leider ohne Erfolg, einen Auslöser zu finden. Sie versuchte dann herauszufinden ob eine prophylaktische Medikation erst einmal ausreicht oder doch intensiver vorgegangen werden muss. Meine Liste mit allen mich begleitenden Symptomen und Fragen konnten wir nicht zu Ende bearbeiten, werden wir aber das nächste Mal weiter bearbeiten. Auf Grund meines Schmerzzustandes war ich auch nicht in der Lage mir alles zu merken und auch am Ende ziemlich fertig. Betreffend meines Zusammenbruchs vom August 94 ist sie sich sicher, das das eine entgleiste Aura mit anschließender Bewustlosigkeit war, den folgenden Dauerkopfschmerz aber auch nicht erklären kann.
    Ihre Diagnose ist eine seit Jahrzehnten nicht erkannte Migräne und jetzt eine chronische Migräne. Die neue Medikation ist jetzt, das sie mir mit Metoprolol 50 und Amitriptylin 25mg 2 prophylaktische Medikamente und mit Prednisolon 50mg nach einem von ihr festgelegten Plan einnehmen soll. Als Akutmedikament versuche ich jetzt Rizatriptan 10mg als Schmelztablette. In 2 Wochen sehen wir uns wieder und ich kann bei Problemen jederzeit anrufen. Das klingt für mich nach einer guten Basis.
    Ich hoffe jetzt, das sich mein Dauerschmerzpegel und die Attacken jetzt endlich mal nach unten bewegen. Denn im Juni bin ich schon wieder bei 14 Tagen mit einem Schmerzpegel von 8-9.
    Es Grüßt euch die auf die Lichtung wartende Flummi

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4254

    Hallo Flummi,

    für mich ließt sich dein Beitrag schon ein wenig positiv. Es scheint, als wenn du eine kompetente Ärztin gefunden hast. Mit ihr kannst du optimistisch nach vorne schauen. Natürlich mußt du jetzt erst einmal der Medikation Zeit geben, damit sie sich richtig entfalten kann. Geduld ist eine Tugend, die bei uns Migränikern nicht unbedingt vertreten ist. Ich weiß dass. 🙂 🙂 🙂 Bei sehr vielen hier im Forum ist die Migräne Jahrzehnte lang nicht erkannt, und immer falsch behandelt worden.

    Mach nicht den Fehler, und erwarte zu früh eine Besserung. Mit 12 Wochen mußt du rechnen. Vielleicht mußt du auch noch manchmal die Medikation ändern und anpassen. Manchmal ist der erste Griff nicht der richtige, dann ist Ausprobieren angesagt.

    Ich weiß nicht wann du deinen Antrag nach Kiel abgeschickt hast. Ich weiß aber, dass es in Kiel zur Zeit lange Wartezeiten gibt. Also ein Anruf, um nachzufragen wann du endlich dran kommst ist (so glaube ich) nicht förderlich.

    Ich war selbst schon 2 Mal in Kiel und weiß, dass die Mitarbeiter sehr zuverlässig die Patienten informieren, wenn es absehbar ist, dass man dran kommt.

    Ich meine das letzte was ich hier gelesen habe, sind es bis zu 8 Monate, die man auf einen Platz warten muss/kann.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Liebes Sternchen

    Danke für die prompte Reaktion.
    Ich habe den Antrag Anfang Mai abgeschickt und ich denke du hast recht, der Zeit seinen Lauf zu lassen und nicht zu drängeln.

    Ich konzentriere mich jetzt auf die Arbeit mit der Schmerztherapeutin und weiß das gerade die Prophylaxe Zeit braucht. Bin aber auch gespannt wie das Cortison wirkt, hoffe ja das dadurch der Schmerzpegel in den nächsten Tagen etwas runter geht. Das wäre dann schon ein Erfolg.

    Für mich das wichtigste ist wieder am beruflichen und privaten Leben teilnehmen zu können und hoffe das wir das irgenwie hinkriegen.

    Viele Grüße Flummi

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Hallo Flummi,
    wenn man dir gesagt hat, dass du dann auf der Warteliste stehst, denke ich, wirst du auch erst den nächsten Bescheid bekommen, wenn dein Termin feststeht. Sonst bekommst du eine Ablehnung. So würde ich die Aussage verstehen.
    Und das wird dauern 😉.
    Lieber Gruß,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Liebe Flummi,

    Telefonisch habe ich nur erfahren, das ich dann auf die Warteliste kommen soll. Seit dem aber nichts mehr gehört. Werde Montag wohl mal anrufen.

    Wenn möglich, lieber nicht anrufen. 😉 Dadurch wirst Du auch nicht früher drankommen, die Mitarbeiter werden aber oft sehr aufgehalten durch die vielen Anrufe. Die Wartezeiten betragen zur Zeit oft acht bis neun Monate. Wenn Du Dich im Mai angemeldet hast, kann es sogar sein, dass es dieses Jahr gar nichts mehr wird mit der Aufnahme. Jeder Patient wird automatisch benachrichtigt, wenn ein Platz für ihn frei ist. Ob man anruft, oder nicht. 😉

    Super, dass Du jetzt eine gute und engagierte Ärztin gefunden hast. Eventuell würde ich aber mal hinterfragen, warum mit zwei Prophylaxen gleichzeitig begonnen wird. Normalerweise testet man erst mal aus, ob man mit einer Prophylaxe schon Erfolg hat. Einmal belastet eine Prophylaxe weniger als zwei, zum anderen weiß man bei einer Verbesserung nicht, welches Medikament dafür verantwortlich ist. Könnte dann also sein, dass man eines umsonst nimmt. Kombinationen werden in aller Regel erst dann eingesetzt, wenn man zur ersten Prophylaxe noch „Unterstützung“ benötigt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Bettina und Julia

    Wie ich Sternchen schon schrieb, werde ich das Aufnahmeschreiben aus Kiel abwarten und mich auf die Arbeit mit der Schmerztherapeutin konzentrieren.

    Obwohl ich an diesem Tag sehr viel Probleme hatte mit meinen Schmerzen und den Begleiterscheinungen, habe ich das von der Ärztin so verstanden das die eigentliche Prophylaxe das Amitriptylin ist und mit dem Betablocker begleitet wird, da ich einen leicht erhöhten Ruhepuls (90-100) und auch leicht erhöhten Blutdruck habe.

    Ps.: Der Jubel bei dem 2:1 für Deutschland gegen Schweden war von mir so laut, das mein Kopf gleich mit einer Schmerzspitze reagiert hat. Trotzdem Yess!! 🤗🤗🤗

    Viele Grüße Flummi

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Bettina und Julia

    Ich vergaß noch zu erwähnen, das ich mit dem Amitriptylin erst 1 Woche später anfange. Dann ist auch die Dosis vom Cortison schon sehr viel kleiner und eventuelle Nebenwirkungen wären schon spürbar.

    Eins würde mich noch interessieren. Habt ihr schon mal von einer entgleisten Aura gehört und wenn wie sieht das aus oder besser was passiert dann da im Gehirn?

    Einen angenehmen Sonntag wünsche ich allen.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 26778

    Hallo Flummi,

    erneutes Nachbohren … 😉 Warum nicht erst nur den Betablocker einsetzen und warten, ob er alleine auch als Prophylaxe reicht? 🙂 Wenn der Ruhepuls schon erhöht ist (kann auch unter Amitriptylin auftreten oder sich verstärken), könnte man doch wirklich erst mal nur den Betablocker testen. Viele kommen damit als einzige Prophylaxe super klar.

    Du meinst eine prolongiere (verlängerte) Aura? Nervenzellen feuern unkontrolliert, teilweise findet in bestimmten Arealen auch eine Unterversorgung statt. Wenn die Aura länger als eine halbe Stunde dauert, ist dies eine Komplikation – die allerdings nicht so ungewöhnlich ist. Besprich Dich mit dem Neurologen und lass Dich beraten. Nimmst Du Magnesium ein?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Bettina

    Ich muss die Frage betreffend des Betablockers als alleinige Prophylaxe an die Schmerztherapeutin weitergeben. Ich habe es halt so verstanden, das ich den Betablocker wegen der erhöhten Herzfrequenz, die schon mindestens 3 Jahre besteht, nehmen soll. Sie erwähnte noch, das das Amitriptylin mit 10mg, welches ich ja schon einmal 7 Wochen genommen hatte, viel zu gering dosiert war.

    Die Therapeutin ist sich ja sicher, das mein Zusammenbruch von 1994 eine Auraentgleisung war. Und mit dem Schwankschwindel, dem darauffolgendem Tunnelblick und direktem Übergang in die Bewustlosigkeit ist das vielleicht auch nachvollziehbar. Auch wenn sie den direkt folgenden Dauerkopfschmerz, nach dem Aufwachen, nicht erklären kann. Wie lange diese Auren damals gedauert haben, kann ich nicht mehr genau sagen. Ich schätze vom Beginn des Schwindels bis zum Umkippen sind max. 10 Minuten vergangen. Mich hat halt interessiert ob ihr solche Verläufe kennt.

    Für mich ist dieser Tag von damals der eigentliche Beginn meiner Kopfschmerzgeschichte. Daher mein Interesse. Wenn ich diesen Tag bis ins Detail erklären kann ist gut, wenn nicht ist das genau so gut, da ja nur einmalig aufgetreten ist.

    Ja Bettina, das Magnesium (Migravent Classic) nehme ich jetzt schon einige Wochen. Die ersten 120 Kapseln sind verbraucht. Bis dato habe ich aber noch keine positive Reaktion darauf.

    Am 6. Juni habe ich wieder einen Termin bei der Schmerztherapeutin und bin auch auf ihre Reaktion betreffend der Forenbeiträge gespannt.
    Ich schicke dir noch eine P.N., da mir diesbezüglich auch etwas aufgefallen ist.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Hallo Flummi,

    Ich muss die Frage betreffend des Betablockers als alleinige Prophylaxe an die Schmerztherapeutin weitergeben.

    Ganz genau so hatte ich das gemeint. 🙂

    Die Therapeutin ist sich ja sicher, das mein Zusammenbruch von 1994 eine Auraentgleisung war.

    Hat das jetzt noch irgend eine Relevanz? Nein, hat es nicht, daher ist es fraglich, ob man hierüber weiter nachdenken sollte. Das Problem ist jetzt da und es soll gelöst werden. Migräne ist genetisch festgelegt. Sie kann jederzeit einfach so auftreten, aber auch mal direkt nach Unfällen, Traumata usw.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo ihr Lieben

    Trotz Fußball möchte ich mich melden, da ich eine Frage zum Kortison habe.
    Ich nehme jetzt den 5. Tag Prednisolon. 2 Tage mit 100mg und 3 Tage mit 50mg. Kann es sein, das ich trotzdem eine Verschlechterung meiner Symptome haben kann? Denn seit Samstag habe ich jeden Tag einen Schmerzpegel, der sich ab Mittag bis zur Stärke 8-9 steigert. Oder ist es eher wahrscheinlich, das sich meine Attackenhäufigkeit, wie seit Anfang des Jahres schon, wiedermal gesteigert hat?

    Täglicher Schmerzpegel mindestens 5-6 und im März 7 Tage, April 10 Tage, Mai 15 Tage und Juni jetzt 17 Tage an denen ich bis 8-9 komme.

    Meine Anzahl der Akutmedikamente waren im März 1x, April 4x, Mai 7x und Juni jetzt 6x. Und im März habe ich das erste Mal überhaupt erst Triptane genommen.

    Es kann also kein MÜK sein. Was würdet ihr machen? Bin gerade ziemlich platt. 🤕

    Gruß Flummi

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6983

    Hallo liebe Flummi,

    das ist ja gemein! Da würde ich an deiner Stelle gleich morgen früh den Arzt fragen, denn da muss er/sie sich wohl was überlegen.
    Kannst du dir mit Beruhigungs-/Schlafmitteln heute abend helfen? Einfach mal „abschießen“?

    Ich drück dir die Daumen, dass es vielleicht doch noch ganz schnell besser wird,
    Julia

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Liebe Julia

    Danke das du mir wieder so prompt helfen kannst. 😍

    Nein, ich habe weder Schlaf – noch Beruhigungsmittel im Hause. Da ich die ganzen letzten Jahre, trotz der Dauerschmerzen auch ohne auskam. Auch müsste ich eh einen Arzt fragen welche denn für mich neben den anderen Medikamenten möglich wären.

    Werde Morgen früh gleich die Schmerztherapeutin anrufen. Gott sei Dank ist der Pegel gerade vor ein paar Minuten, zwar leicht (7-8), aber doch zurück gegangen. Vielleicht erbarmt sich mein Kopf ja und hilft mir so.

    Auch der Tinnitus und das schlechte Sehen ist leicht besser geworden. Dabei habe ich doch nur im Garten etwas Unkraut weggenommen.

    Gruß Flummi

    Flummi
    Teilnehmer
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    Hallo ihr Lieben.

    Ich möchte euch von meinem weiteren Verlauf berichten und eine offene Frage beantworten.

    Bettina – Du fragtest warum ich mit dem Betablocker neben dem Amitriptylin eine 2. Prophylaxe nehmen soll.
    Laut Schmerztherapeutin ist der Betablocker hauptsächlich für meinen etwas erhöhten Ruhepuls und das Herzstolpern als Unterstützung da. Dieses tut er auch mit Erfolg, zumindest das Stolpern ist seit geraumer Zeit weg und der Puls scheint zum Teil etwas ruhiger zu sein. Das Amitriptylin soll vor allem die Schlafstörungen verbessern.

    Das Amitriptylin in der Dosis von 25mg Abends hatte ich augenscheinlich nicht gut vertragen. Ich wurde davon extrem zittrig, so das ich z.B. die Zahlentasten an der Gemüsewaage im Laden teilweise nicht getroffen habe. Auch innerlich war ich deutlich nervöser geworden. Seit 2 Wochen nehme ich jetzt statt dessen Doxepin 25mg. Und das Zittrige ist fast komplett zurückgegangen.

    Was meine Kopfschmerztage betrifft, habe ich leider keine positive Nachricht. Im Juni hatte ich 20 starke KS Tage, der Rest war mittelstark und im Juli bin ich jetzt bei 14 Tagen.

    Seit 2 Wochen Laufe (gehe mit kurzen schnellen Schritten) ich täglich fast 1 Stunde bei uns im Landschaftsschutzgebiet. Es tut mir wirklich gut, weil ich diese Ruhe und Natürlichkeit sehr schätze. Leider hat das bis jetzt aber auf den Schmerz noch keine Wirkung.

    Das Doxepin scheint sich auf den Schlaf doch auszuwirken, denn manchmal schaffe ich auch 7 Stunden oder sogar mehr durchzuschlafen. Vorher war ich froh 3 oder 4 Stunden zu schaffen. Beim Amitriptylin hatte ich diesen Teilerfolg nicht.

    Des weiteren versuche ich von der Ernährung her cholesterinreich und histaminarm (Info von Schmerztherapeutin) zu verbinden. Bin aber ehrlich, es fällt mir deutlich schwerer als jeden Tag zu laufen. Für Tips und Anregungen wäre ich hier sehr dankbar.

    Die Schmerztherapeutin hat jetzt auch einen ersten Bericht an meine Hausärztin geschickt. Diagnosen waren u.a. Migräne mit Aura und chronische Migräne.

    So, das soll es erst einmal gewesen sein. Warte weiterhin geduldig auf Nachricht aus Kiel.

    Es grüßt die auf Lichtung wartende

    Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Flummi,

    der Wechsel von Amitriptylin auf Doxepin war in Deinem Fall gut und richtig. Der Schlaf hat sich bereits verbessert, die Verbesserung der Migräne kann auch noch kommen.

    Klasse, dass Du wieder etwas Sport betreibst und es Dir auch noch Spaß macht. 🙂

    Des weiteren versuche ich von der Ernährung her cholesterinreich und histaminarm (Info von Schmerztherapeutin) zu verbinden. Bin aber ehrlich, es fällt mir deutlich schwerer als jeden Tag zu laufen. Für Tips und Anregungen wäre ich hier sehr dankbar.

    Du willst eine Anregung? Forget it! 😀 Alles Krampf! Iss, was Dir schmeckt und Freude bereitet. Ausreichend Kohlenhydrate sollen es sein, auf Regelmäßigkeit achten, mehr Vorgaben gibt es nicht. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo Bettina

    Vielen Dank für deine Hilfe, insbesonders für die Anregung, „forget it 😁 Alles Krampf“. Denn das wäre es für mich. Schließlich soll ich ja den Kopf frei kriegen. Außerdem glaube ich nicht, das irgendwelche Lebensmittel meine Migräne triggern. Da konzentriere ich mich doch lieber auf einen geregelten Tagesablauf.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26778

    Da konzentriere ich mich doch lieber auf einen geregelten Tagesablauf.

    Ganz genau, denn das macht auch tatsächlich Sinn. 🙂

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 41

    Hallo ihr Lieben

    Ich melde mich mal wieder nach einem Besuch bei meiner Schmerztherapeutin.

    An der APP kann ich sehen, das die stärkeren KS Tage leider noch nicht weniger werden. Im Juni und Juli hatte ich jetzt 20 Tage und im August bin ich auch schon wieder bei 12 Tagen. Die restlichen Tage liege ich immer so im Grenzbereich zwischen mittleren und starken KS. Trotzdem habe ich das Gefühl, das es nicht mehr ganz so wild im Kopf zugeht wie noch vor 2 Monaten. Als die Therapeutin auf ihren Schmerzkalender (den ich parallel zur APP geführt habe) schaute, war ihr Komentar nur, das sieht ja schrecklich aus.

    Das ich jeden Tag laufen gehe und meinen Tagesablauf regelmäßig gestalte, sieht sie als positiv an. Ihrer Meinung nach sollte ich die Ernährung aber noch optimieren. Das heißt histaminarm, auf zuckerhaltige Nahrungsmittel und Weismehl möglichst verzichten. Naja ich bin zwar etwas übergewichtig und habe trotz Doxepin in einer Woche 1kg abgenommen, aber ich esse eh schon weniger als früher und möchte mich jetzt nicht auch noch extrem mit einer Diät beschäftigen müssen.

    Sie schätzt mich als eine Person ein, die alles sehr genau sieht und ihrem Kopf keine Ruhe gönnt. Deshalb sollte ich das Eintragen in die Schmerzkalender jetzt mal sein lassen. Da habe ich ihr deutlich widersprochen, denn die APP werde ich weiterführen. Ihren Kalender nicht mehr.

    Was meine Dauerkopfschmerzen betrifft, weiß sie allerdings auch keinen Rat. Wir sind letztendlich überein gekommen, das sie mich auch nach dem Klinikaufenthalt weiter betreuen wird. Denn ich komme mit ihr auch trotz unterschiedlicher Meinungen sehr gut klar. Und da sie in Kooperation mit der Klinik steht (Anmerkung von ihr) wird das hoffentlich einen positiven Verlauf geben.

    Betreffend der Triptane ( Sumatriptan 100 oder Rizatriptan) hatte ich bis auf einmal, am 28.März, keine wirklich deutliche Wirkung. Daraufhin empfahl sie die nicht mehr zu nehmen. Ich weiß es noch nicht, denn auch wenn ich maximal eine mittlere Wirkung hatte, ist das besser als nix.

    Ich versuche weiterhin die Schmerzen zu ignorieren, aber allein die Begleitsymptome oder neurologischen Auffälligkeiten, machen es mir sehr schwer.

    Es grüsst euch herzlich

    Flummi

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