Mein persönlicher Schmerzverlauf

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Suche nach richtiger Diagnose (Flummi)

Ansicht von 9 Beiträgen - 91 bis 99 (von insgesamt 99)
  • Autor
    Beiträge
  • Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo Julia

    Vielen Dank für die Antwort. 😍

    Das Brennen habe ich im Schläfen-Stirnbereich auf der rechten Seite und dieser Schmerz führte in extremer Form (wenn er sehr schnell kommt) auch dazu, das ich mich direkt hinlegen musste.

    In Kiel hatten wir den Sumatriptan Pen das 1. Mal für diesen Schmerz probiert und auch dort ging das Brennen zurück. Ich glaube das nach etwa 4 Stunden das Brennen wiederkam aber nicht mehr so stark. Deswegen möchte ich es jetzt mal mit zusätzlich Naproxen versuchen.

    Meine Migräneschmerzen haben meistens nicht die typische Form, daher muss ich es auch immer mal wieder austesten, welches Akutmedikament wann am besten hilft. Ich weiß aber das bis jetzt bei diesem Brennen nur der Pen geholfen hat.

    Gruß Flummi

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo Julia

    Ich vergaß, ich Spritze in den Oberschenkel. Das 1. Mal selbst.

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Hallo Flummi,
    im Oberschenkel brennt es bei mir ganz kräftig, das muss ich nicht haben.
    Ich spritz grundsätzlich erst und nehme dann ein Triptan als Tablette. Ohne wirken die Tabletten, die ich schon probiert, hab alle nicht.
    Jede Migräne benimmt sich anders, gibt kein einheitliches Schema für Alle. Da muss man immer wieder rumprobieren.
    Alles Gute,
    Julia

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo ihr Lieben

    Heute hatte ich ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber. Ich hatte darum gebeten um Klarheit für meine Zukunft in diesem Betrieb zu bekommen.

    Anwesend waren neben meinem direkten Vorgesetzten noch der Abteilungsleiter, die Betriebsärztin und eine Vertreterin der Personalabteilung.

    Was soll ich euch sagen, es lief mehr als gut! Im Januar versuche ich eine Wiedereingliederung nach dann 1 Jahr Krankschreibung.

    Ich bin offen mit meiner Erkrankung umgegangen und habe auch detailliert über alles informiert. Das Sprechen viel mir zwar schwer, da ich ausgerechnet an diesem Morgen eine schwere Attacke hatte. Aber mit Hilfe des Vomex, Sumatriptan Pen und Naproxen habe ich das gut überstanden.

    Meine Kollegen fanden diese Offenheit sehr gut und die Ärztin meinte sogar, das ich schon richtig über das Thema referieren könnte.

    Meinen alten Arbeitsplatz kann ich zwar nicht im ganzen wieder aufnehmen. Denn ein Arbeiten unter elektrischer Spannung, ist zur Zeit auf Grund der neurologischen Ausfälle, einfach zu riskant. Aber ich kann im Prüffeld bleiben.

    Der Abteilungsleiter hat mir auch zu verstehen gegeben, das ich auf Grund meiner bisherigen Leistungen und Einsatzbereitschaft es verdient habe, das es jetzt an der Firma liege mich gerade in dieser Situation zu unterstützen und auch zu stärken.

    Des weiteren habe ich am kommenden Dienstag einen Termin bei meiner Schmerztherapeutin und hoffe das wir auch dort, mit Hilfe der Klinik, einen guten Weg einschlagen werden.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Liebe Flummi,

    das sind tolle Nachrichten, die einen wieder optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Weiter alles Gute!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo ihr Lieben

    Ich hatte euch vor kurzem erzählt wie meine Schmerztherapeutin auf die Ergebnisse aus Kiel reagiert hatte. Sie wollte sich ja direkt mit Prof. Göbel in Verbindung setzen, da sie mit der Gabe von Tramadol gar nicht einverstanden war.

    Ich hatte gestern jetzt das Gespräch mit ihr, um zu erfahren mit welchem Ergebnis dieses Gespräch ausging und wie die Therapie jetzt weitergeht.

    Sie erzählte mir, das sie mit meiner Ärztin in Kiel nicht gesprochen habe, da sie darauf bestand mit Prof. Göbel persönlich zu sprechen. [Der genaue Bezug zur individuellen Therapie wurde von der Moderation entfernt] Meine Schmerztherapeutin ignoriert jetzt meinen NDPH und will sich nur auf die Migräne konzentrieren. Denn auch die Information, das der NDPH die Migräne triggern könnte interessierte sie nicht wirklich.

    Ich musste ihr mitteilen, das ich durch die Erhöhung des Tramadols auf 150mg keine Veränderung feststellen konnte. Das ich jetzt im November erst 14 Migränetage habe, statt der ca. 20 Tage wie in den Vormonaten, ist wohl eher der Erhöhung des Doxepin auf 50mg zuzuschreiben. Da mein Ruhepuls weiterhin leicht erhöht ist, welches ihrer Meinung nach ein Trigger ist, erhöhte sie das Metoprolol auf 2x75mg. Dadurch haben wir jetzt ja 2 Prophylaxe.

    Ich habe mich jetzt entschlossen das Tramadol doch abzusetzen und nochmal meine Ärztin in Kiel anzuschreiben. Vielleicht komme ich so weiter. Außerdem möchte ich wissen wie der Kontakt meiner Ärztin in Kiel mit der Schmerztherapeutin ablief. Denn ich habe Zweifel ob ihre Aussagen so stimmen.

    Des weiteren habe ich ihr von meinem Treffen mit dem Arbeitgeber berichtet und wie ich die starke Attacke an diesem Tag behandelt habe. Auch damit ist sie nicht einverstanden. Denn eigentlich bestimmt sie wann eine Wiedereingliederung sinnvoll ist. Sie hat Bedenken das ich nach dem Absetzen des Tramadols und der zwingend folgenden Schmerzmittelpause von 3 Wochen, Mitte Januar wieder arbeiten gehen kann.

    Genauso ist sie damit nicht einverstanden, das ich den Sumatriptan Pen für die starken Attacken verwende. Obwohl ich ja damit eine sehr gute Wirkung erzielt habe. Aber ihr ist der Sumatriptan Pen zu stark und sie verschreibt ihn nur an Clusterpatienten und auch nur ungern. Ich soll statt dessen direkt zu Beginn erst eine MCP dann Naproxen und wenn keine Aurasymptome auftauchen Rizatriptan nehmen. Rizatriptan würde ja auch den Magen umgehen.

    2 Fragen hätte ich an euch:
    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Absetzen von retadierten Opioiden? Nehme die ja erst seit Mitte Oktober. Kann ich in 2 Tages Schritten reduzieren oder auch direkt ganz absetzen?
    Warum sind nach dem Absetzen 3 Wochen Schmerzmittelpause zwingend erforderlich?

    Ich hatte mir das Treffen mit ihr anders vorgestellt und ich denke das wars für mich mit dieser Schmerztherapeutin. 😣

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Liebe Flummi,

    ich musste leider einige Passsagen aus Deinem Kommentar entfernen, da er zu sehr und detailliert Deine persönlichen Empfehlungen aus der Klinik wiedergegeben hatte. Bitte hier mehr allgemein berichten und nicht zu sehr ins Detail gehen.

    Schade, dass Deine Schmerztherapeutin so direkt nach der Klinik nur ihre eigene Linie durchdrücken will. Damit wäre ich auch nicht einverstanden.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Absetzen von retadierten Opioiden? Nehme die ja erst seit Mitte Oktober. Kann ich in 2 Tages Schritten reduzieren oder auch direkt ganz absetzen?

    Ich würde auf jeden Fall trotz allem sehr langsam ausschleichen. Dann bist Du auf der sicheren Seite und wirst es ohne Probleme absetzen können.

    Warum sind nach dem Absetzen 3 Wochen Schmerzmittelpause zwingend erforderlich?

    Keine Ahnung, warum sie das denkt. Wenn Du nicht im MÜK bist, besteht kein Grund für eine Medikamentenpause.

    Genauso ist sie damit nicht einverstanden, das ich den Sumatriptan Pen für die starken Attacken verwende. Obwohl ich ja damit eine sehr gute Wirkung erzielt habe. Aber ihr ist der Sumatriptan Pen zu stark und sie verschreibt ihn nur an Clusterpatienten und auch nur ungern. Ich soll statt dessen direkt zu Beginn erst eine MCP dann Naproxen und wenn keine Aurasymptome auftauchen Rizatriptan nehmen. Rizatriptan würde ja auch den Magen umgehen.

    Puh, ich würde wechseln, Ihr beiden kommt nicht mehr auf einen grünen Zweig.
    Und zum Rizatriptan: Was durch den Magen in den Dünndarm muss, geht nun mal über den Magen. Beamen ist noch nicht erfunden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo Bettina

    Sorry. Das ich das nicht so detailliert schreiben sollte, war mir nicht so bewusst. Werde zukünftig dieses berücksichtigen.

    Vielen Dank für deine Einschätzung und der damit verbundenen Sicherheit mit dieser Therapeutin nicht weiter zu machen.

    Hoffe, das erstmal meine Hausärztin mir den Pen weiter verschreibt.
    Des weiteren habe ich der Ärztin in Kiel geschrieben und hoffe dort einen ambulanten Termin zu bekommen.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Hallo Flummi,

    also darum bitten wir immer, dass individuelle Therapien nicht öffentlich bis ins Detail besprochen werden sollten.

    Hoffe, das erstmal meine Hausärztin mir den Pen weiter verschreibt.

    Das wird sicher zur Überbrückung möglich sein, aber auf Dauer sollte diese teure Verschreibung lieber von einem Neurologen getätigt werden. Er hat das Budget dafür, der Hausarzt nicht.

    Liebe Grüße
    Bettina

Ansicht von 9 Beiträgen - 91 bis 99 (von insgesamt 99)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Zur Werkzeugleiste springen