Suche nach richtiger Diagnose (Flummi)

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  • Flummi
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    Hallo Julia

    Vielen Dank für die Antwort. 😍

    Das Brennen habe ich im Schläfen-Stirnbereich auf der rechten Seite und dieser Schmerz führte in extremer Form (wenn er sehr schnell kommt) auch dazu, das ich mich direkt hinlegen musste.

    In Kiel hatten wir den Sumatriptan Pen das 1. Mal für diesen Schmerz probiert und auch dort ging das Brennen zurück. Ich glaube das nach etwa 4 Stunden das Brennen wiederkam aber nicht mehr so stark. Deswegen möchte ich es jetzt mal mit zusätzlich Naproxen versuchen.

    Meine Migräneschmerzen haben meistens nicht die typische Form, daher muss ich es auch immer mal wieder austesten, welches Akutmedikament wann am besten hilft. Ich weiß aber das bis jetzt bei diesem Brennen nur der Pen geholfen hat.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Julia

    Ich vergaß, ich Spritze in den Oberschenkel. Das 1. Mal selbst.

    Julia
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    Hallo Flummi,
    im Oberschenkel brennt es bei mir ganz kräftig, das muss ich nicht haben.
    Ich spritz grundsätzlich erst und nehme dann ein Triptan als Tablette. Ohne wirken die Tabletten, die ich schon probiert, hab alle nicht.
    Jede Migräne benimmt sich anders, gibt kein einheitliches Schema für Alle. Da muss man immer wieder rumprobieren.
    Alles Gute,
    Julia

    Flummi
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    Beitragsanzahl: 147

    Hallo ihr Lieben

    Heute hatte ich ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber. Ich hatte darum gebeten um Klarheit für meine Zukunft in diesem Betrieb zu bekommen.

    Anwesend waren neben meinem direkten Vorgesetzten noch der Abteilungsleiter, die Betriebsärztin und eine Vertreterin der Personalabteilung.

    Was soll ich euch sagen, es lief mehr als gut! Im Januar versuche ich eine Wiedereingliederung nach dann 1 Jahr Krankschreibung.

    Ich bin offen mit meiner Erkrankung umgegangen und habe auch detailliert über alles informiert. Das Sprechen viel mir zwar schwer, da ich ausgerechnet an diesem Morgen eine schwere Attacke hatte. Aber mit Hilfe des Vomex, Sumatriptan Pen und Naproxen habe ich das gut überstanden.

    Meine Kollegen fanden diese Offenheit sehr gut und die Ärztin meinte sogar, das ich schon richtig über das Thema referieren könnte.

    Meinen alten Arbeitsplatz kann ich zwar nicht im ganzen wieder aufnehmen. Denn ein Arbeiten unter elektrischer Spannung, ist zur Zeit auf Grund der neurologischen Ausfälle, einfach zu riskant. Aber ich kann im Prüffeld bleiben.

    Der Abteilungsleiter hat mir auch zu verstehen gegeben, das ich auf Grund meiner bisherigen Leistungen und Einsatzbereitschaft es verdient habe, das es jetzt an der Firma liege mich gerade in dieser Situation zu unterstützen und auch zu stärken.

    Des weiteren habe ich am kommenden Dienstag einen Termin bei meiner Schmerztherapeutin und hoffe das wir auch dort, mit Hilfe der Klinik, einen guten Weg einschlagen werden.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Flummi,

    das sind tolle Nachrichten, die einen wieder optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Weiter alles Gute!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Ich hatte euch vor kurzem erzählt wie meine Schmerztherapeutin auf die Ergebnisse aus Kiel reagiert hatte. Sie wollte sich ja direkt mit Prof. Göbel in Verbindung setzen, da sie mit der Gabe von Tramadol gar nicht einverstanden war.

    Ich hatte gestern jetzt das Gespräch mit ihr, um zu erfahren mit welchem Ergebnis dieses Gespräch ausging und wie die Therapie jetzt weitergeht.

    Sie erzählte mir, das sie mit meiner Ärztin in Kiel nicht gesprochen habe, da sie darauf bestand mit Prof. Göbel persönlich zu sprechen. [Der genaue Bezug zur individuellen Therapie wurde von der Moderation entfernt] Meine Schmerztherapeutin ignoriert jetzt meinen NDPH und will sich nur auf die Migräne konzentrieren. Denn auch die Information, das der NDPH die Migräne triggern könnte interessierte sie nicht wirklich.

    Ich musste ihr mitteilen, das ich durch die Erhöhung des Tramadols auf 150mg keine Veränderung feststellen konnte. Das ich jetzt im November erst 14 Migränetage habe, statt der ca. 20 Tage wie in den Vormonaten, ist wohl eher der Erhöhung des Doxepin auf 50mg zuzuschreiben. Da mein Ruhepuls weiterhin leicht erhöht ist, welches ihrer Meinung nach ein Trigger ist, erhöhte sie das Metoprolol auf 2x75mg. Dadurch haben wir jetzt ja 2 Prophylaxe.

    Ich habe mich jetzt entschlossen das Tramadol doch abzusetzen und nochmal meine Ärztin in Kiel anzuschreiben. Vielleicht komme ich so weiter. Außerdem möchte ich wissen wie der Kontakt meiner Ärztin in Kiel mit der Schmerztherapeutin ablief. Denn ich habe Zweifel ob ihre Aussagen so stimmen.

    Des weiteren habe ich ihr von meinem Treffen mit dem Arbeitgeber berichtet und wie ich die starke Attacke an diesem Tag behandelt habe. Auch damit ist sie nicht einverstanden. Denn eigentlich bestimmt sie wann eine Wiedereingliederung sinnvoll ist. Sie hat Bedenken das ich nach dem Absetzen des Tramadols und der zwingend folgenden Schmerzmittelpause von 3 Wochen, Mitte Januar wieder arbeiten gehen kann.

    Genauso ist sie damit nicht einverstanden, das ich den Sumatriptan Pen für die starken Attacken verwende. Obwohl ich ja damit eine sehr gute Wirkung erzielt habe. Aber ihr ist der Sumatriptan Pen zu stark und sie verschreibt ihn nur an Clusterpatienten und auch nur ungern. Ich soll statt dessen direkt zu Beginn erst eine MCP dann Naproxen und wenn keine Aurasymptome auftauchen Rizatriptan nehmen. Rizatriptan würde ja auch den Magen umgehen.

    2 Fragen hätte ich an euch:
    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Absetzen von retadierten Opioiden? Nehme die ja erst seit Mitte Oktober. Kann ich in 2 Tages Schritten reduzieren oder auch direkt ganz absetzen?
    Warum sind nach dem Absetzen 3 Wochen Schmerzmittelpause zwingend erforderlich?

    Ich hatte mir das Treffen mit ihr anders vorgestellt und ich denke das wars für mich mit dieser Schmerztherapeutin. 😣

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Flummi,

    ich musste leider einige Passsagen aus Deinem Kommentar entfernen, da er zu sehr und detailliert Deine persönlichen Empfehlungen aus der Klinik wiedergegeben hatte. Bitte hier mehr allgemein berichten und nicht zu sehr ins Detail gehen.

    Schade, dass Deine Schmerztherapeutin so direkt nach der Klinik nur ihre eigene Linie durchdrücken will. Damit wäre ich auch nicht einverstanden.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Absetzen von retadierten Opioiden? Nehme die ja erst seit Mitte Oktober. Kann ich in 2 Tages Schritten reduzieren oder auch direkt ganz absetzen?

    Ich würde auf jeden Fall trotz allem sehr langsam ausschleichen. Dann bist Du auf der sicheren Seite und wirst es ohne Probleme absetzen können.

    Warum sind nach dem Absetzen 3 Wochen Schmerzmittelpause zwingend erforderlich?

    Keine Ahnung, warum sie das denkt. Wenn Du nicht im MÜK bist, besteht kein Grund für eine Medikamentenpause.

    Genauso ist sie damit nicht einverstanden, das ich den Sumatriptan Pen für die starken Attacken verwende. Obwohl ich ja damit eine sehr gute Wirkung erzielt habe. Aber ihr ist der Sumatriptan Pen zu stark und sie verschreibt ihn nur an Clusterpatienten und auch nur ungern. Ich soll statt dessen direkt zu Beginn erst eine MCP dann Naproxen und wenn keine Aurasymptome auftauchen Rizatriptan nehmen. Rizatriptan würde ja auch den Magen umgehen.

    Puh, ich würde wechseln, Ihr beiden kommt nicht mehr auf einen grünen Zweig.
    Und zum Rizatriptan: Was durch den Magen in den Dünndarm muss, geht nun mal über den Magen. Beamen ist noch nicht erfunden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo Bettina

    Sorry. Das ich das nicht so detailliert schreiben sollte, war mir nicht so bewusst. Werde zukünftig dieses berücksichtigen.

    Vielen Dank für deine Einschätzung und der damit verbundenen Sicherheit mit dieser Therapeutin nicht weiter zu machen.

    Hoffe, das erstmal meine Hausärztin mir den Pen weiter verschreibt.
    Des weiteren habe ich der Ärztin in Kiel geschrieben und hoffe dort einen ambulanten Termin zu bekommen.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Hallo Flummi,

    also darum bitten wir immer, dass individuelle Therapien nicht öffentlich bis ins Detail besprochen werden sollten.

    Hoffe, das erstmal meine Hausärztin mir den Pen weiter verschreibt.

    Das wird sicher zur Überbrückung möglich sein, aber auf Dauer sollte diese teure Verschreibung lieber von einem Neurologen getätigt werden. Er hat das Budget dafür, der Hausarzt nicht.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Heute mal ein kurzes Update.

    Da meine Schmerztherapeutin mir weder bei meinem New Daily Persistent Headache helfen wollte noch den Sumatriptan Pen verschreiben wollte, bin ich jetzt bei der Neurologin gewesen, die mich auch in die Schmerzklinik überwiesen hatte. Hier bekomme ich wenigstens meine Medikamente einschließlich des Pens. Aber auch diese Neurologin lehnt die Behandlung des NDPH mit Opioiden ab.

    Meine Ärztin aus Kiel hat mir geschrieben, das der Abschlussbericht mit Hinweisen zu einer neuen Therapiemöglichkeit für den NDPH unterwegs ist und das ich ambulant einen Termin in der Klinik machen kann. Dieses werde ich auch in Anspruch nehmen, da ich hier vor Ort einfach nicht weiterkomme. Ich bin dankbar das ich diese Möglichkeit habe und auch jederzeit meiner Ärztin aus Kiel Fragen stellen kann.

    Des weiteren muss ich leider berichten, das es nach dem Absetzen des Tramadols eine Verschlechterung in Form von mehr starken Schmerztagen gibt. Im Dezember habe ich jetzt 12 von 14 Tage an denen ich bis zum Pegel von 8-9 komme. Und diese Schmerzen sind auch migräneartig. Vielleicht hat ja das Tramadol doch eine für mich nicht spürbare Wirkung gehabt. Denn im November hatte ich nur 16 Migränetage statt ca. 20+ wie in den Vormonaten.

    Ich habe jetzt auch das Schreiben vom Versorgungsamt bekommen. Es wurde ein Grad der Behinderung von 50 festgelegt bis zum Mai 2020. Danach wird neu begutachtet.

    Euch allen ein schönes Wochenende

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Hallo Flummi,

    es ist sicher am besten, Du machst erst mal ambulant in Kiel weiter. Nicht jeder Arzt arbeitet ausreichend oft mit Opioiden, oder manch einer lehnt sie mehr oder weniger generell ab. Dann ist es besser, sich Spezialisten genau für diesen Bereich zu suchen.

    Ein Grad von 50 ist gut.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Ich habe jetzt für Ende Januar einen Termin in der Schmerzambulanz in Kiel bekommen. Ein weiterer Versuch jemanden in Bremen zu finden scheiterte erneut an einem Aufnahmestopp.

    Meine Ärztin in Kiel empfahl jetzt einen Prophylaxeversuch mit Topiramat. Zwei Dinge beschäftigen mich zur Zeit.

    1. Habe ich eine Aussage von Dr. Heinze aus Kiel, während eines Patientenseminars richtig in Erinnerung?
    Wenn man zum Beispiel ein trizyklisches Antidepressiva wie Doxepin oder Amitriptylin nimmt, das weitere Versuche aus dieser Medikamentengruppe immer weniger erfolgversprechend sind? In meinem Fall wäre dann auch der Betablocker Metoprolol eine Prophylaxemöglichkeit, obwohl ich den ja eigentlich aus anderen Gründen nehme, das heißt ein anderer Betablocker würde hier auch keine Verbesserung bringen.
    Bis jetzt habe ich keine deutliche Verbesserung, obwohl mit dem erhöhten Doxepin müsste man noch bis Mitte Januar abwarten.

    2. Ich habe betreffend des Topiramat ein wenig hier gestöbert und das Nebenwirkungspotential schreckt mich doch sehr ab. Meine Frage hierzu wäre. Wenn ich auch schon ohne dem Topiramat Störungen betreffend der Sprache, Konzentration, Koordination, Gedächtnis und des Verstehens habe, würden diese dann unter dem Topiramat noch verstärkt?

    Das Topiramat ist ja ein Antiepileptika und ich versuche noch ein paar Informationen zu sammeln, bevor ich nach Kiel fahre.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27605

    Hallo Flummi,

    schön, dass Du so bald einen Termin in Kiel erhalten hast.

    1. Habe ich eine Aussage von Dr. Heinze aus Kiel, während eines Patientenseminars richtig in Erinnerung?
    Wenn man zum Beispiel ein trizyklisches Antidepressiva wie Doxepin oder Amitriptylin nimmt, das weitere Versuche aus dieser Medikamentengruppe immer weniger erfolgversprechend sind? In meinem Fall wäre dann auch der Betablocker Metoprolol eine Prophylaxemöglichkeit, obwohl ich den ja eigentlich aus anderen Gründen nehme, das heißt ein anderer Betablocker würde hier auch keine Verbesserung bringen.
    Bis jetzt habe ich keine deutliche Verbesserung, obwohl mit dem erhöhten Doxepin müsste man noch bis Mitte Januar abwarten.

    Wenn man schon einige Medikamente aus einer bestimmten Gruppe erfolglos getestet hat, ist die Wahrscheinlichkeit zwar da, dass andere Medikamente aus der Gruppe dann trotzdem noch wirken, aber die andere Möglichkeit ist größer.

    2. Ich habe betreffend des Topiramat ein wenig hier gestöbert und das Nebenwirkungspotential schreckt mich doch sehr ab. Meine Frage hierzu wäre. Wenn ich auch schon ohne dem Topiramat Störungen betreffend der Sprache, Konzentration, Koordination, Gedächtnis und des Verstehens habe, würden diese dann unter dem Topiramat noch verstärkt?

    Also besser werden diese Symptome unter dieser Medikation sicher nicht. 😉 Eventuell hältst Du noch mal Rücksprache mit Deiner Ärztin, ob das Medikament wirklich eingesetzt werden soll?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo Bettina

    Danke für die Information. Ich war wirklich nicht sicher, ob ich das in dem Patientenseminar richtig verstanden hatte.

    Ich werde das Thema sicher auch in Kiel ansprechen.

    Heute habe ich mir wieder den Sumatriptan Pen gespritzt und bin froh das er wieder so gut wirkt. Aus dem Brennen ist ein leichtes Ziehen geworden. Zum 1. Mal habe ich auch Vorboten gemerkt, vor 2 Tagen fing erst ein dauerndes Hungergefühl an und gestern kamen Grippesymptome dazu. Abends fing das Brennen dann an.

    Durch die Erfahrungen aus diesem Forum kann ich das jetzt einordnen. Früher hätte ich diese Vorboten nie im Zusammenhang mit meinen KS gesehen.

    Gruß Flummi

    Julia
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    Liebe Flummi,
    in Headbook kann man viel lernen! 😀
    Was hab ich mich früher immer gewundert, und auch oft abgrundtief geschämt, wenn plötzlich das große, nicht zu stoppende Gähnen einsetzte! Heute weiß ich, morgen meldet sich der Kopf 😉! Jetzt erklär ich es manchmal mit: ach sorry, aber ich bekomm Migräne, kann leider nicht anders, als zu gähnen.

    Flummi
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    Hallo Julia

    Für mich ist schon die Diagnose eine enorme Erleichterung. Und das ich jetzt für mich alle anderen Begleiterscheinungen einordnen kann ist einfach nur hilfreich. Das Grübeln über die Ursachen fällt jetzt weg.

    Zur Zeit versuche ich meine Grenzen, auch unter der Behandlung von Akutmitteln, auszutesten. Denn im Januar will ich in die Wiedereingliederung gehen.

    Es steht heute noch ein Besuch im Weserstadion an und hoffe, das ich den nicht absagen muss. Freue mich tierisch darauf. Oder meine Geburtstagsfeier mit ca. 15 Personen am Freitag.

    Nach dem ich in diesem Jahr viele Termine abgesagt hatte (oder nur kurz da war), wird es Zeit sich wieder am gesellschaftlichem Leben zu beteiligen.

    Gruß Flummi

    Julia
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    Ja, an den Tag, als mir mein Hausarzt nach 26jähriger Suche sagte, „Ach, das ist ja Migräne!“ kann ich mich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Dann endlich lösten sich unzählige Rätsel und all die vielen unsinnigen Verdachtsdiagnosen waren aus dem Rennen. Es war wie ein Stück Befreiung. Migräne war mir ja durch meine Großmutter und all ihre Geschwister bestens vertraut, nur bei mir war niemand darauf gekommen. Und ich auch nicht!

    Ich drück die Daumen für die Wiedereingliederung und auch für heute und Freitag. Genieß jeden Tag, der was Gutes bringt.
    Julia

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Allen wünsche ich ein gutes neues Jahr mit weniger Schmerzbelastung.

    Wie ihr vielleicht wisst versuche ich im Kalender die Tage zu unterscheiden zwischen Migräne und dem New Daily Persistent Headache (NDPH). Dieses fällt mir immer noch schwer, da mein Schmerzpegel mindestens bei 5-6 liegt.

    Im Laufe jeden Tages kommt es zu kurzen, für mich typischen, Migräneschmerzen. Die Dauer liegt so zwischen 1-2 Stunden und der Pegel liegt maximal bei 7-8. Das kann durchaus auch 2 oder 3 mal am Tag so sein. Oftmals sind dann auch Empfindungsstörungen, Sehstörungen oder Frieren dabei. Ich bin da nicht sicher ob es nun der NDPH ist oder doch kurze Migräneattacken sind. Denn der NDPH kann sowohl die Art von Spannungskopfschmerzen als auch migräneartig sein.

    Erst wenn der Schmerzpegel über die 7-8 geht und auch länger anhält wird es für mich deutlicher. Da dann auch meistens Sprachstörungen usw.
    dazu kommen. Eine Geräusch-oder Lichtempfindlichkeit ist in beiden Fällen dabei.

    So sind im Dezember 21 Migränetage zusammen gekommen. Ich frage mich ob ihr das kennt, das 2 oder mehrere Migräneattacken an einem Tag ablaufen können. Wobei bei mir die Intensität im mittleren bis Anfang des starken Bereich liegt und die Dauer bei etwa 1-2 Stunden.

    Wenn diese beschriebene Symptomatik nicht in ein bekanntes Migränechema passt, könnte ich es einfacher zuordnen. Auch den genauen Beginn einer Attacke kann ich kaum wahrnehmen.

    Eure Erfahrungen könnten mir hier mehr Sicherheit geben.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Hallo Flummi,

    Im Laufe jeden Tages kommt es zu kurzen, für mich typischen, Migräneschmerzen. Die Dauer liegt so zwischen 1-2 Stunden und der Pegel liegt maximal bei 7-8. Das kann durchaus auch 2 oder 3 mal am Tag so sein.

    das wäre untyisch für Migräne, da sie meist nicht von selbst wieder vergeht. Sprich, so eine kurze Dauer hat. Auch wären diese Wiederholungen untypisch.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Hallo Bettina

    Danke, das macht es mir etwas leichter die KS auseinander zu halten.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Heika und Astrid

    Danke für euren Zuspruch. Ich bin jetzt mal in meinen Schmerzverlauf gegangen. Ich denke da passt es jetzt besser.

    Ich war gestern stark am Grübeln über meine am Montag beginnende Wiedereingliederung nach einem Jahr Krankschreibung. Und dabei kamen mir halt diese Gedanken.

    Ich befürchte stark, das ich es nicht schaffen werde, da sich an meiner Situation noch nicht wirklich etwas verändert hat. Es ist aber durchaus ein Vorteil, das ich jetzt weiß wie ich die akuten Attacken behandeln kann. Des weiteren stehen die Kollegen und Vorgesetzten scheinbar alle hinter mir und wollen mich dabei auch unterstützen.

    Als eine Bedingung für die Wiedereingliederung habe ich um eine 10 minütige Pause/Stunde gebeten. Damit möchte ich erreichen in Ruhe etwas trinken zu können, denn wir dürfen am Arbeitsplatz nicht trinken, sondern müssen in einen Frühstücksraum gehen. Des weiteren möchte ich damit vermeiden Stress aufzubauen und mich runterfahren können ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen zu haben.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Flummi,

    das Grübeln bringt Dich nicht weiter. Du hast die Unterstützung der Kollegen und sogar der Chefs, besser gehts doch nicht. 🙂 Die Alternative wäre doch, dass Du gar nicht mehr ins Arbeitsleben zurückfindest.

    Als eine Bedingung für die Wiedereingliederung habe ich um eine 10 minütige Pause/Stunde gebeten. Damit möchte ich erreichen in Ruhe etwas trinken zu können, denn wir dürfen am Arbeitsplatz nicht trinken, sondern müssen in einen Frühstücksraum gehen. Des weiteren möchte ich damit vermeiden Stress aufzubauen und mich runterfahren können ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen zu haben.

    Super, tolle Idee!

    Also pole Dich jetzt mal positiv um und starte neu durch.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
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    Liebe Bettina

    Danke für deinen Zuspruch. Ich lasse es jetzt einfach mal auf mich zukommen.

    Die Alternative wäre doch, dass Du gar nicht mehr ins Arbeitsleben zurückfindest.

    Genau das ist meine Befürchtung. Denn bis ich eine geeignete Prophylaxe für mich gefunden habe, bin ich wahrscheinlich schon ausgesteuert und mein geliebter Job ist weg.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Ganz genau und deshalb mach das jetzt „einfach“. 😉 Du hast die beste Unterstützung überhaupt, so ist das auch zu schaffen.

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Ich hätte da mal eine Frage zu einem ambulanten Termin in Kiel.

    Als Unterlagen habe ich eine Überweisung und Ausdrucke aus dem Schmerzkalender mit. Weitere Befunde gab es ja seit letztem Oktober nicht. Zusätzlich einen Fragebogen von mir.

    Habe ich irgend etwas Wichtiges vergessen?

    Gruß Flummi

    Katrin
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    Hallo Flummi,

    schau mal hier, dann kannst du abgleichen!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  Katrin.
    Flummi
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    Danke Katrin

    Hätte ich auch selber drauf kommen können. Habe aber scheinbar ein Brett vorm Kopf! 🤓😴

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Wollte euch berichten von meiner Wiedereingliederung und den nächsten Schritten.

    Nach einem Jahr Krankschreibung bin ich vor etwas mehr als 14 Tagen wieder angefangen zu arbeiten.

    Die 1. Woche mit je 2 Stunden/Tag war etwas schwierig. Dazu kommt ja noch die Anfahrt von 45 bis 60 Minuten. Jeden Tag stieg der Kopfschmerz leicht an. Das heißt von einem beginnenden Pegel von 6-7 bin ich maximal mit 7-8 rausgegangen. Aber ohne besondere Begleitsymptome. Mit einer Ausnahme.

    Am Freitag bin ich in ein Büro gegangen und schaute direkt in die dort reinscheinende grelle Sonne. Das mochte mein Kopf gar nicht, denn kurz danach trat ein leichter Schwindel mit anschließendem Kribbeln in beiden Armen und Sprachstörungen auf. Ich habe dann eine Pause gemacht und nach etwa einer halben Stunde ging es dann wieder.

    In der 2. Woche, auch mit je 2 Stunden/Tag, war es die ersten beiden Tage besser da sich der Pegel nicht steigerte. Am Mittwoch musste ich direkt morgens schon behandeln, da auf dem Weg zur Arbeit eine stärkere Attacke anfing. Ich habe dann erst einmal ganz in Ruhe eine Tasse Kaffee getrunken und es ruhig angehen lassen.

    Die restliche Woche war ohne Probleme. Auch meine geplanten Pausen von 10 Minuten pro Stunde kann ich hier gut umsetzen. Es sind alle bemüht mir das Arbeiten so leicht wie möglich zu machen. Meine derzeitige Aufgabe ist auch nicht sehr anspruchsvoll und ich kann sie ohne Zeitdruck durchführen.

    Gestern hatte ich den ambulanten Termin in Kiel. Mit dem Ergebnis, das ich jetzt mit Topiramat einen Versuch starte. Sollte ich das Medikament nicht vertragen oder es wirkt nicht ausreichend, soll der nächste Schritt dann Botox sein.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
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    Hallo Flummi,

    toll, dass es doch relativ gut läuft mit Deiner Wiedereingliederung.

    Alles Gute weiterhin und auch viel Erfolg mit Topamax. Langsam einsteigern, weißt eh. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 147

    Hallo ihr Lieben

    Ich möchte mal eine Frage in den Raum stellen die mich seit längerem schon beschäftigt, ich mich aber schwer damit tue dieses auszudrücken.
    In wie weit, oder ab wann kann eine Kopfschmerzerkrankung Einfluss auf die eigene Intelligenz nehmen?

    Ich stelle zunehmend fest, das es mir zum Beispiel schwer fällt gelesene Texte aufzunehmen und zum Teil muss ich sie mehrmals lesen um sie zu verstehen. Den Inhalt kurz danach wiederzugeben klappt in der Regel nicht oder nur zum Teil. Derartige Probleme habe ich aber auch in anderen Bereichen des Denkens. Mein Gedächtnis ist ebenfalls deutlich eingeschränkt.

    Wenn ich in einer starken Migräneattacke stecke ist es extrem. Dann nennt man das meines Wissens kognitive Störungen. Dazu kommen dann ja auch noch Koordinationsprobleme. Ich habe das Gefühl diese Probleme mittlerweile in kleiner Form dauerhaft zu haben und nicht erst seit dem ich Topiramat nehme, sondern schon seit Monaten. Die ersten Anzeichen hatte ich schon 2017 als meine Kopfschmerzen sich veränderten.

    Vielleicht habt ihr ja eine Idee wie ich da gedanklich gegensteuern kann.

    Ich muss jetzt auf der Arbeit noch einige Schulungen nachholen und hoffe das ich es trotzdem irgendwie hinbekomme. Werde Morgen die erste angehen und mein Vorteil ist, ich habe kein Zeitdruck.

    Ich musste jetzt das erste mal die Arbeit abbrechen, da trotz der Akutbehandlung ein weitermachen nicht möglich war. Ich arbeite mit einer Lupenlampe und das Licht war einfach nicht aushaltbar.

    Gruß Flummi

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