Suche nach richtiger Diagnose (Flummi)

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  • Rosinante
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    Beitragsanzahl: 358

    Liebe Flummi,

    erschrecke dich nicht.
    Deine Intelligenz vermindert sich nicht.

    Bei einer hohen Frequenz von Migräneanfällen merke ich das auch.
    Wenn ich Migräne habe, dann ist mein Kopf anderweitig beschäftigt und wenn ich eine längere
    Migränephase mit wenigen Pausen habe merke ich das auch.

    Mit Migräne kann ich überhaupt nicht arbeiten, bin von Beruf Lehrerin.
    Wenn ich dann 4 oder 5 Tage keine Migräne habe, ein Hochgefühl wenn ich noch länger mal
    eine Migränepause habe, dann ist meine Intelligenz wieder auf der üblichen Höhe und mein Textverständnis auch.
    Ich glaube, dass es ganz normal ist, wenn der Kopf bei vielen Anfällen etwas auf Sparflamme läuft,
    aber das gibt sich wieder.

    Vielleicht schreibt unsere Expertin Bettina noch was dazu, die kennt sich besser aus als ich.

    Liebe Grüße
    Rosinante

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4551

    Liebe Flummi,

    das kennen viele, das unter Migräne, und besonders wenn sie dann so häufig und intensiv da ist, die Konzentration, Aufnahmefähigkeit und Ausdauer stark beeinträchtigt ist.

    Besonders auch unter Topamax hat mir diese Tatsache enorm zugesetzt. Diese Vergesslichkeit, die sich bei mir über viele Bereiche ausdehnte setzte auch mir seiner Zeit zu. Nach Absetzten des Topi´s war alles wieder wie vorher.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo Rosinante und Sternchen

    Danke für eure Rückmeldungen.

    Mir ist auch klar das bei starken Attacken diese Einschränkungen vorhanden sind. Nur merke ich diese Einschränkungen schon seit 2017, da wusste ich noch nicht einmal das ich Migräne habe. Meine Dauerkopfschmerzen hatten sich in diesem Jahr insofern verändert, das ein rechtsseitiger zusätzlicher Dauerkopfschmerz dazukam. Diesen dauerhaft hohen Schmerzpegel habe ich erst seit März 2018.

    Ich gehe auch davon aus, das wenn der Schmerz mal in ein erträgliches Maß (Pegel 3-4) gehen würde, mein Gehirn wieder leistungsfähiger wäre.

    Mir macht nur Sorge dieser lange Zeitraum indem ich jetzt schon mit diesem hohen Schmerzpegel lebe. Wie könnte sich das auf Dauer auswirken, denn ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

    Gruß Flummi

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4551

    Hallo Flummi,

    da ich es selbst erlebt habe, kann ich deine Verunsicherung so gut verstehen. Allerdings macht es keinen Sinn sich mit diesen Gedanken zu quälen. Möglicherweise unterstützt Topamax die Vergesslichkeit und Unkonzentriertheit noch zusätzlich. Zwangsläufig achtet man noch mehr auf sich und kommt so in einen Kreislauf der nicht gut tut.

    Die Schmerzstärke wird sich nicht auf deine Intelligenz auswirken. Allerdings kann die Migräne uns durchaus, wie du ja schon selbst geschrieben hast, manchmal lahm legen.

    Hoffentlich ergibt sich bald für dich ein Wandel im deinem Schmerzgeschehen. Ich wünsche es dir sehr.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebes Sternchen

    Diese Situation verunsichert mich in vielen Gesprächen oder Aufgaben die ich vor mir habe. Aber insbesonders auf der Arbeit stört es mich ungemein, da ich früher doch alles nahezu spielend hinbekommen habe und jetzt einfach total gehemmt bin. Privat ist es gar nicht so schlimm.

    Die Kollegen wissen ja um meine Situation und wenn ich es halt nicht schaffe helfen die mir bestimmt auch. Ich will mal versuchen die Sache Morgen ohne Erwartungsdruck meinerseits anzugehen. Denn ich denke der Grad der Behinderung beinhaltet auch diese Einschränkung.

    Sternchen vielen Dank 😍

    Gruß Flummi

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5570

    Liebe Flummi,

    wenn ich bedenke, wie lange du schon Schmerzen hast, kann es einfach sein, dass du 2017 an den Punkt gekommen bist, an dem die Schmerzen an die Substanz gehen, auch geistig. Auch nicht so starke Dauerschmerzen kosten Kraft, die woanders dann fehlt. Wir sind ja Spezialisten darin zu kompensieren, doch vielleicht war bei dir damals einfach ein Punkt errreicht, an dem du deutlich gespürt hast, dass du das nicht mehr so gut wegstecken kannst wie vorher.

    Wegen deiner Intelligenz mach dir bloß keine Gedanken, das ist alles noch vorhanden! Du hast ja schließlich keine strukturelle Schädigung im Gehirn bekommen.

    Und stärkere Dauerschmerzen gehen erst recht an die Substanz, körperlich und geistig. Ich bin da auch über Monate hinweg durch. Es fiel mir in dieser Zeit sehr schwer, mich zu konzentrieren und in komplexere, geistig herausfordernde Dinge einzutauchen. Mich in alt vertrauten Bahnen zu bewegen, ging noch so einigermaßen, doch z.B. etwas Neues zu lernen, war in dieser Zeit kaum möglich. Schon Kleinigkeiten erschienen mir wie ein riesiger Berg. Mir fehlte schlichtweg der „Nerv“ zu so etwas.

    Inzwischen geht es mir deutlich besser, mein Dauerschmerz bewegt sich nur noch so um die Stufe 2 und meine Denk- und Konzentrationsfähigkeit ist wieder zurück. Altersentsprechend halt… 😉 😀

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  heika.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  heika.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 477

    Liebe Flummi,

    wie dir die anderen Lieben schon geschrieben haben, so denke auch ich, dass die Schmerzen keinen Einfluss auf unsere Intelligenz haben.

    Ich halte es nicht für nötig, gedanklich dagegenzusteuern, dadurch würde sich vielleicht Druck und Anspannung aufbauen, beides wäre dir nicht hilfreich.

    Aber ich verstehe sehr gut, was du meinst und wovon du schreibst!

    Professor Göbel schreibt in seinem Buch: ‚Die Zeit ist Taktgeber der Symptome.‘

    Mir ist aufgefallen, dass ich mit den über die Jahre zunehmenden Schmerzen immer weniger aufnehmen und mich weniger lange konzentrieren konnte und kann – und das betrifft alle möglichen Bereiche meines Lebens. Ich bin sozusagen schneller „voll“, schneller erschöpft. Damit fühlte ich mich lange Zeit gar nicht wohl, weil ich – wie du gerade – meine Fähigkeiten in Frage gestellt habe und dachte, ich muss da was machen. Das kann ich in gewissem Maße auch, aber die Hauptarbeit dabei ist sicher wieder einmal die Annahme dessen, sich darauf einzustellen = umzudenken und sein Handeln danach auszurichten.

    …das es mir zum Beispiel schwer fällt gelesene Texte aufzunehmen und zum Teil muss ich sie mehrmals lesen um sie zu verstehen.

    Entscheidend ist doch die Tatsache, dass du das Gelesene verstehst! Da verliert das „Wie oft“ meiner Meinung nach deutlich an Wichtigkeit. Ich lese gerade ein Buch und weiß, dass ich daran deutlich länger lesen werde als andere. Na und!? Ich kann eben nur einige Seiten am Stück lesen, sonst bin ich schnell überfordert.

    Den Inhalt kurz danach wiederzugeben klappt in der Regel nicht oder nur zum Teil.

    Das hängt sicher einerseits vom Umfang und Inhalt des Gelesenen ab, andererseits ist es Übungsache. In diesem Fall kann ein Vergleich vielleicht helfen: Schau mal in deiner Umgebung, wie viele Leute fähig sind, sich kurz und bündig auszudrücken?

    Derartige Probleme habe ich aber auch in anderen Bereichen des Denkens. Mein Gedächtnis ist ebenfalls deutlich eingeschränkt.

    Umwelt und Gesellschaft haben sich sehr stark verändert, es ist lauter, mehr, schneller, greller usw. geworden. Wir haben eine Reizverarbeitungsstörung und nehmen Reize früher und schneller auf, unser Gehirn arbeitet ständig auf Hochtouren, wenn wir ihm keine Ruhe gönnen. Da gilt es, seine EIGENEN Prioritäten zu setzen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Wenn etwas für dich von Wichtigkeit ist, wirst du es sicher in deinem Gedächtnis abspeichern. Wenn nicht, war es vielleicht auch nicht so wichtig? Ich hoffe, das ich mich verständlich ausdrücke! Wenn etwas für dich nicht stimmig sein sollte, dann ist es nicht wichtig und kann weg!

    Vielleicht kann ich an einem (hoffentlich guten) Beispiel deutlich machen, was ich meine: wenn mein Mann seine Mutter angerufen hat, war ich immer dabei, ich wollte ja schließlich nichts verpassen und mitreden können 😉! Irgendwann habe ich gemerkt, dass es einfach zu viel für mich ist und konnte mich mehr und mehr rausnehmen. Und so telefoniert mein Mann noch immer mit seiner Mutter, aber ohne mich! Und wenn etwas von dem Besprochenen wichtig für uns oder mich ist, erzählt mein Mann es mir. Mit diesem Bewusstsein konnte ich schon in vielen Bereichen meines Lebens „aufräumen“ und „ausmisten“, so dass ich wieder mehr „Platz“ für MEINE WICHTIGKEITEN geschaffen habe. Und immer auch etwas „Luft“ lasse, wer weiß, was noch an Wichtigem oder Interessantem kommt 😉!

    …mein Vorteil ist, ich habe kein Zeitdruck.

    Super, so kannst du das Tempo selbstbestimmt selbst bestimmen und an deine Tagesform anpassen 😊! Denn ganz bestimmt ist auch bei dir nicht jeder Tag gleich.

    …mein Gehirn wieder leistungsfähiger wäre.

    Dein Gehirn IST leistungsfähig!

    …da ich früher doch alles nahezu spielend hinbekommen habe und jetzt einfach total gehemmt bin.

    Früher waren wir auch jünger, hatten vielleicht deutlich weniger häufige und weniger intensive Schmerzen, haben vielleicht keine oder weniger Medikamente genommen, die bestimmte Nebenwirkungen haben können und und und…!
    Du schreibst, dass deine Kollegen um deine Situation wissen. Vielleicht ist es möglich, auch offen damit umzugehen, Verständnis zu haben und Hilfe anzubieten und anzunehmen.

    Denn ich denke der Grad der Behinderung beinhaltet auch diese Einschränkung.

    Wir sind nicht behindert! Wir sind eingeschränkt! Und das muss nicht zwangsläufig immer und überall schlecht sein! Seit einiger Zeit laufen Diskussionen, ob der „Schwerbehindertenausweis“ umbenannt werden soll oder nicht, aber das ist ein anderes Thema!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Katrin.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7351

    Liebe Flummi,

    verwechselt du vielleicht in deiner Angst vor nachlassenden geistigen Fähigkeiten Intelligenz und Kognition?
    Beim Frühstück heute morgen musste ich an dich denken, als ich auf die Eieruhr blickend zu dem Schluss kam: noch 1€ 3 (Cent)!!!!

    Solche Fehlleistungen hat jedes Gehirn wohl hin und wieder, aber besonders in belastenden Situationen und Zeiten, wie durch die Migräne. Was zu viel ist, ist dann irgendwann wohl wirklich zuuu viel, ganz unabhängig von der vorhandenen Intelligenz. Hoff ich zumindest gerade sehr, denn solche Fehlsch(l)üsse passieren mir jetzt nach 2 langen Operationen in 3 Monaten pausenlos. Ein dicker Klops folgt dem anderen. Zum Glück mit einer deutlichen Erholung zwischen den Ops.

    Geben wir also die Hoffnung auf Besserung nicht auf!!!
    Alles Gute,
    Julia
    P.S. mein Telefonat war wohl zuuu lang, inzwischen hat Katrin es sehr viel besser erklärt 😀👌!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Julia.
    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 464

    Also ich finde auch, dass Katrin das absolut genial erklärt hat!

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27723

    Ich schließe mich den anderen an. Du bist nicht mehr oder weniger gaga als sonst auch, nur überlastet. 😀 Und Du wirst ja auch nicht jünger, das macht natürlich auch was aus. 😜

    Und nicht zu unterschätzen die kognitiven Einschränkungen unter Topamax, die zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen. Das musst Du einfach wissen und so lange Du Topamax nimmst, wirst Du wohl weiterhin nicht die hellste Kerze auf der Torte sein. Aber alles reversibel. 😇

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ihr Lieben

    Bin jetzt wieder zu Hause und kann in Ruhe auf eure zahlreichen tollen und hilfreichen Beiträge reagieren.

    Das ist der Grund warum ich dieses Forum so sehr schätze. Es ist immer irgendjemand mit mehr Erfahrung und oder Wissen da um einen aus schwierigen Gedanken oder Situationen rauszuhelfen. Danke allen 🤗🤗🤗

    Der Ausdruck Intelligenz ist in diesem Zusammenhang dann wirklich nicht ganz so passend gewählt. Obwohl mir bewusst ist, das es sich einerseits um Begleiterscheinungen meiner Migräne handelt oder eine Nebenwirkung des Topiramat ist, kam diese Verunsicherung zu Stande. Es scheint vielleicht auch ein wenig an meiner Psyche zu nagen, denn ich merke irgendwie eine Veränderung bei mir, ohne sie wirklich benennen zu können.

    Ich muss diese Situation so akzeptieren wie sie ist und der Zeit seinen Lauf lassen. Mit der Klinik habe ich ja auch einen verlässlichen Partner. Ich hoffe ja, das wir in diesem Jahr noch eine Verbesserung erreichen können.

    Außerdem hab ich mit euch einen genauso verlässlichen Partner!

    Da gilt es, seine EIGENEN Prioritäten zu setzen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

    Das sollte wohl jetzt mal ein Kernsatz für mich werden, denn verinnerlicht habe ich das noch nicht.

    Heute fing der Tag nicht so gut an, da ich die Autofahrt zur Arbeit unterbrechen musste und auf die Bahn umgestiegen bin. Ich hatte irgendwie Probleme den Verkehr im ganzen zu betrachten (alles wahrzunehmen) und die Lichter waren leicht sternförmig.

    Auf der Arbeit musste ich dann feststellen, das ich 14 Schulungen nachholen muss. Allerdings nur 1 größere und 13 kleinere PC Schulungen.
    1. Feststellung: Nein ich bin nicht gaga, denn ich habe 2 Schulungen geschafft.
    2. Feststellung: Ich brauchte bei dem mir bekannten Thema doppelt so lange und zwei Anläufe.
    3. Feststellung: Bei dem neuen Thema brauchte ich zwar mehr als 3 mal so lange wie vorgesehen aber (mit etwas Glück) 0! Fehler 😅😆
    Es geht doch.

    Danke für eure Unterstützung

    Gruß Flummi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 477

    Liebe Flummi,

    aber (mit etwas Glück) 0! Fehler 😅😆

    Es hat mal jemand in einem guten Film gesagt: Glück ist Sonnenschein auf der Hoteltapete 😉!

    Nix Glück! Du hast es eben drauf 👍👍👍!

    Liebe Grüße
    Katrin 🍀

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
    Sokrates

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Katrin.
    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebe Katrin

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
    Sokrates

    Da ist wirklich was dran!

    Danke dir auch für den vorherigen Beitrag, es hat mir unheimlich viel gegeben.

    Heute habe ich man gerade eine zweite, mir unbekannte, Prüfung bestanden. Bei der letzten Frage habe ich vor Beantwortung noch ein Stoßgebet gen Himmel geschickt. Denn wenn die falsch gewesen wäre hätte ich wahrscheinlich von vorne anfangen müssen. Eine weitere Schulung war mir heute einfach zu viel.

    Dir ein schönes Wochenende

    Gruß Flummi

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5570

    Herzlichen Glückwunsch, Flummi!
    Daraufhin kann sich hier eigentlich jeder vorstellen, zu welchen geistigen Höhenflügen zu erst fähig bist, wenn du ohne Schmerzen und ohne Topamax daherkommst. 🙂

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ihr Lieben

    Wie ihr wisst, befinde ich mich derzeit in der beruflichen Wiedereingliederung. Habe jetzt die erste Woche mit je 4 Arbeitsstunden hinter mir und es wird immer schwieriger. Jetzt im Februar habe ich man gerade 4 Tage an denen der KS nur eine mittlere Intensität hatte, der Rest waren Migränetage mit starken KS und mehr oder weniger ausgeprägten Begleitsymptomen. Behandelt habe ich bereits 5 mal, immer auf der Arbeit, denn dafür möchte ich die 10er Regel nutzen.

    Am Freitag hatte ich einen Termin bei einer neuen Neurologin und obwohl sie anfangs sagte, dass sie sich mit Kopfschmerzen nicht so gut auskenne, wusste sie mehr als ihre Vorgänger zusammen. Sie kannte zum Beispiel den New Daily Persistent Headache und wusste auch, dass hier mit retadierten Opioiden behandelt werden kann.

    Sie sieht hier vorrangig auch den Versuch die Attackenhäufigkeit der chronische Migräne zu verringern und den Grundschmerzpegel zu drücken. Wir haben auch über die unterschiedlichen Prophylaxen gesprochen, die sie aus ihrer Sicht noch sieht. Die einzige die sie nicht durchführen kann ist die Botoxbehandlung, aber die könnte ich ja auch in Kiel durchführen lassen. Angesprochen hatte sie auch schon das Aimovig. Des weiteren sprach sie eine Teilerwerbsminderung an, die ich in Erwägung ziehen könnte. In 4 Wochen sehen wir uns wieder.

    Ich bin am Ende mit einem positiven Gefühl rausgegangen und hoffe, das das auch so bleibt. Auch in diesem Gespräch hatte ich Sprachstörungen und Verständnisprobleme.

    Des weiteren überlege ich meine Wiedereingliederung zwar nicht abzubrechen aber die 4 Stunden erst einmal für 4 oder 6 Wochen stehen zu lassen, um zu erkennen ob ich überhaupt 4 Stunden dauerhaft schaffe.

    Von meinen 14 Schulungen habe ich die Hälfte abgehakt. Die größte Prüfung hebe ich mir bis zum Schluss auf, weil sie über den ganzen Tag geht.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27723

    Hallo Flummi,

    schön, dass Du eine gute Neurologin gefunden hast. Es ist so wichtig, gut betreut zu sein.

    Des weiteren überlege ich meine Wiedereingliederung zwar nicht abzubrechen aber die 4 Stunden erst einmal für 4 oder 6 Wochen stehen zu lassen, um zu erkennen ob ich überhaupt 4 Stunden dauerhaft schaffe.

    Das hört sich nach einem guten Plan an. Ich drück die Daumen, dass es klappt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ihr Lieben

    Ich möchte euch heute von einer Migräneattacke berichten, von der ich nicht genau weiß, wie ich gewisse Ereignisse daraus bewerten kann.

    Am Montag Nachmittag war ich walken und schon während des Laufens bekam ich migräneartigen Stiche. Vorher war der Schmerzpegel so bei 5-6, nachher bei 6-7 aber für mich immer noch ok.

    Etwas später fing im linken Ohr ein starkes pulsierendes Rauschen an und gleichzeitig ist der dauerhaft vorhandene 6 kHz Ton im rechten Ohr deutlich zurückgegangen oder gar nicht mehr wahrnehmbar gewesen. Das Rauschen links kenne ich ja aber nicht so stark.

    Am frühen Abend war die Migräne teilweise beidseitig mit Pegel max. bei 7-8. Ich habe nicht behandelt, da ich mir die Akutmedikamente für die Arbeit aufschone und ich auch so einschlafen kann.

    Am nächsten Morgen bin ich auch wieder mit der Migräne aufgewacht und zur Arbeit gefahren. Schon morgens habe ich ein Schwanken, aber kein direkter Schwindel, bemerkt und ein schwammiges Gefühl im Kopf. Um halb 9 habe ich dann behandelt und nach 1/2 Std. war die erhoffte Reaktion auch da. Behandelt habe ich mit Sumatriptanspritzen (2×3mg), Vomex und Naproxen. Der Schmerzpegel lag dann bei 5-6, hat aber nicht so lange gehalten wie sonst. Nach etwa 2.5 Stunden kamen wieder vereinzelt Stiche durch und meine Begleitsymptome wurden immer stärker.

    Gegen Mittag wollte ich noch kurz mit einem Kollegen etwas besprechen, da passierte etwas was ich nicht einordnen kann. Ich stand an der Tür und hielt mich mit einer Hand an der Türklinke und mit der anderen an einem Kistenstapel fest. Ich will was sagen und kann es nicht, es kommt einfach kein Wort heraus. Das habe ich ja schon mal erlebt aber hier kam noch hinzu, das ich mich nicht mehr bewegen kann. Ich will mich hinsetzen, weil sie mir auch den Stuhl anbieten und komme da verdammt noch mal nicht hin! Irgendwie sage ich dann zu ihm, das ich mich morgen melde da mir die Situation sehr unangenehm war. Für mich hat dieser Spuk vielleicht max. 30 Sekunden gedauert. Der Kollege hat mir aber am nächsten Tag erzählt, das das ganze 2-3 Minuten gedauert hat und das ich in keiner Form ansprechbar war sondern nur die Augen weit aufgerissen hatte.

    Danach habe ich mich in den Aufenthaltsraum gesetzt und ein Kollege hat mir einen Kaffee besorgt. Auch nach einer 3/4 Std. war ich noch nicht wirklich klar im Kopf und habe mich dann mit einem Taxi nach Hause bringen lassen. Den Nachmittag habe ich mehr oder weniger verschlafen.
    Am nächsten Tag war alles wieder beim alten.

    Die Kollegen waren sehr verunsichert und wussten nicht was sie machen sollten. Ich konnte ihnen heute auch keine richtige Antwort darauf geben. Habe aber den Verdacht, das es sich um eine Hirnstammaura gehandelt haben könnte (locked in Syndrom?) ? Bin aber überhaupt nicht sicher, da es ja auch nur für wenige Minuten so war.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27723

    Hallo Flummi,

    locked in sicher nicht, das ist eine schwere Diagnose und da ist man komplett weg, da könntest Du nicht stehen und auch sonst nicht agieren. Hirnstammauren sind auch massiver und dauern viel länger an. Dass man neurologische Ausfälle hat, kann relativ häufig vorkommen. Dann kann man sich auch nicht artikulieren usw. Hake es mal als Aura ab und sprich mit Deinem Arzt darüber.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebe Bettina

    Ich habe am 18. März wieder einen Termin bei meiner Neurologin.
    Solche Situationen beunruhigen ja nicht nur mich sondern auch mein Umfeld, sprich in diesem Fall die Kollegen. So kann ich ihnen erstmal sagen, das sie einfach abwarten sollen und zur Not die Betriebsärztin holen könnten.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27723

    Ja klar ist das beunruhigend, daher würde ich die Mannschaft aufklären über Deine Migräneerkrankung und dass sie sich auch mal so äußern kann.

    Hoffentlich hast Du jetzt wieder Ruhe und das war ein einmaliger Ausrutscher.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ihr Lieben

    Aus gegebenem Anlass möchte ich in meinem Schmerzverlauf zum Thema Berufstätigkeit eure Einschätzung erfahren.

    Bevor ich im Januar 2018 krank geschrieben wurde hatte ich eine 40 Stunden Woche. Seit Mitte Januar diesen Jahres bin ich in Wiedereingliederung und immer noch bei 4 Stunden pro Tag. Wobei meine Leistungsfähigkeit bei weitem noch nicht die ist wie vor der Krankschreibung. Auch meine Versuche eine Steigerung zu erreichen endeten in Sehstörungen, Schmerzverstärkungen oder ich wurde konfus.
    Auch mein Vorgesetzter deutete schon an, dass meine Leistung nach der Wiedereingliederung so nicht reichen würde und wir uns nochmal zusammensetzen sollten.

    Des weiteren habe ich schon mehrfach Akutmittel einsetzen müssen, die Arbeit vorzeitig beendet oder wegen Arztbesuch und 1 mal auf Grund einer Attacke gefehlt.

    Derzeit bin ich immer noch über 20 Migränetage und der Rest ist im mittleren Schmerzbereich sprich NDPH.

    Für mich ergeben sich daraus einige Fragen.
    In wieweit bin ich überhaupt erwerbsfähig?
    Sollte ich meine derzeitige Erwerbsfähigkeit prüfen lassen? Und wenn, wie geht man so etwas an und bei wem?
    Oder die Wiedereingliederung abbrechen und warten was die Krankenkasse macht?
    Welche Leistungseinschränkungen kann ein Arbeitgeber bei einem Arbeinehmer mit einer Schwerbehinderung tolerieren?
    Ich meine nach 18 Monaten Krankschreibung wird man ausgesteuert. Heißt das, dass ich keinen Anspruch mehr auf meinen Job habe?

    In der nächsten Woche müsste ich laut Plan 5 Stunden arbeiten. Da ich die komplette Woche meine letzte Schulung habe, werde ich die auch erst einmal anfangen. Pro Tag steht dann eine Prüfung an und am Ende erhält man ein Zertifikat, welches Basis für meinen Beruf ist und alle 2 Jahre wiederholt werden muss. Das brauche ich unbedingt egal was kommt. Früher habe ich diese Prüfungen mit insgesamt maximal 1 Fehler bestanden, heute bin ich froh wenn ich sie überhaupt bestehe.

    Vielleicht könnt ihr ein wenig daraus erkennen, dass es mich doch arg beschäftigt meinen Job zu verlieren. Wobei nicht das Finanzielle im Vordergrund steht, sondern die Liebe zu den Aufgaben und die Kollegialität im Betrieb.

    Eure Erfahrungen oder Einschätzungen könnten mir helfen eine gute Richtung einzuschlagen.

    Gruß Flummi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 477

    Liebe Flummi,

    ich kann nachvollziehen, wie wichtig dir deine Arbeit ist und wie gerne du möglichst weiter in deinem Job tätig sein möchtest.

    Ich kenne mich in diesem Thema nicht aus und kann dir deine Fragen nicht beantworten. Aber ich schreibe dir wenigstens ein paar meiner Gedanken dazu.

    Ich nehme mal an, dass eine Begutachtung für die Feststellung, inwieweit du erwerbsfähig bist, nötig sein wird. Welche Art von Antrag an welcher Stelle dem vorausgehen muss, weiß ich nicht und ist sicher auch von deinem „Ziel“, welches du hast oder sich ergibt, abhängig. Möglicherweise kannst du dich bei beim SoVd oder einem anderen Verband dazu beraten und im Bedarfsfall vertreten lassen.

    Möglicherweise lassen sich in einem Gespräch mit deinem Arbeitgeber weitere gemeinsame Lösungen finden.

    Ich wünsche dir ein bewusst entspanntes Wochenende, an dem du dir vielleicht eine Gedankenpause gönnen kannst, um gut in die neue Woche zu starten und zu schauen, wie es läuft und gegebenenfalls zu handeln.

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von  Katrin.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von  Katrin.
    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebe Katrin

    Vielen Dank für deinen Zuspruch, es ist halt nicht einfach wenn einem die Zeit im Nacken sitzt.

    Ich habe mal geschaut und demnach werde ich nach 78 Wochen (einschließlich der 6 Wochen Lohnfortzahlung) ausgesteuert. Das wäre in meinem Fall Ende Juli.

    Nach dem Gespräch mit der Rentenversicherung Mitte April bin ich dann hoffentlich etwas schlauer. Ansonsten lasse ich mich da von unserem Anwalt beraten, wie die für mich beste Vorgehensweise ist.

    Mein Arbeitgeber ist bis dato immer hilfsbereit gewesen und ich denke auch gesprächsbereit was eine Arbeitszeitverkürzung betrifft. Inwieweit das meine Einschränkungen betrifft, wird sich zeigen.

    Heute wollte ich eigentlich ins Weserstadion aber mein Kopf lässt es einfach nicht zu. 🤕

    Allen ein schönes Wochenende

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27723

    Liebe Flummi,

    wäre denn eine Verlängerung der Eingliederung mit der reduzierten Stundenzahl möglich? Toll, dass der Arbeitgeber hilfsbereit ist, rede noch mal mit ihm. Insgesamt die Stunden zu reduzieren, wäre das grundsätzlich möglich im Betrieb?

    Die Arbeitsfähigkeit einschätzen lassen wäre andererseits auch nicht schlecht. Dazu wendet man sich an den Rentenversicherungsträger, wenn ich richtig informiert bin.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo Bettina

    Ich müsste meinen Wiedereingliederungsplan, der ab nächste Woche 5 Stunden vorsieht ein 2. Mal ändern. Im Betrieb ist das sicherlich kein Problem aber die Krankenkasse wird das nicht so gerne sehen. Ich überlege aber mit der Krankenkasse hierüber zu sprechen und um ein bisschen Zeit zu bitten, da ja vielleicht die nächste Prophylaxe mit Botox greifen könnte.

    Parallel dazu habe ich am 17. April ein Beratungsgespräch beim Rententräger. Dort geht es auch um die Frage, wer die Erwerbsfähigkeit feststellen kann. Aber auch um die Frage nach einer Erwerbsminderung auf Zeit.

    Mit meinen Vorgesetzten bin ich regelmäßig in Kontakt, da wir uns auch fast täglich sehen. Sie bekommen es ja auch hautnah mit wie eingeschränkt ich bin und was ich im Vergleich zu vorher schaffe. Des weiteren sehen sie die Ausfälle die meine Attacken manches mal so mit sich bringen. Selbst wenn ich behandel brauche ich immer mindestens eine halbe Stunde um wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren zu können.

    Die Stundenzahl nach der Wiedereingliederung zu reduzieren wurde mir schon angeboten. Habe ich eh schon geplant, denn vorher waren es 40 Stunden. Zur Zeit geht es aber erst einmal vorrangig um die Frage der Erwerbsfähigkeit und wie lange mein Betrieb mir meinen Arbeitsplatz offen lässt.

    Liebe Grüße
    Flummi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 477

    Liebe Flummi,

    schau mal in mein Album, da wartet ein fröhliches Bild mit einem Zweizeiler für dich!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebe Katrin

    Ich kann in dein Album leider nicht schauen. Da steht ein englischer Text unter und laut Übersetzung müsste es sinngemäß heißen, das entweder die Bilder nicht geladen wurden oder ich nur einen eingeschränkten Zugang habe.

    Vielleicht schaust du noch mal. Habe das selber auch noch nicht gemacht. Oder jemand anderes weiß das vielleicht.

    Flummi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 477

    Hallo Flummi,

    wenn du dich einloggst, müsste es eigentlich klappen.

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo Katrin

    Klasse passt sehr genau. Den Smiley wollte ich mir speichern und an meinen Namen heften habe aber noch nicht raus wie. Im Augenblick schaffe ich das auch nicht.

    Was Computerarbeit angeht bin ich eher eine Novizin aber die alten Röhrenfernseher konnte ich sehr gut reparieren. Sind halt Grund verschiedene Welten.

    Gruß Flummi 😏

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ihr Lieben

    Ich wende mich heute an euch, weil ich nicht genau weiß wie ich mit meiner jetzigen Situation umgehen soll.

    Meine Wiedereingliederung habe ich am vergangenen Montag endgültig, nach fast 2 1/2 Monate, abgebrochen.

    Eine Verlängerung meiner Wiedereingliederung war nicht mehr sinnvoll, weil wir sie zum jetzigem Zeitpunkt nicht begründen konnten. Denn eine Wiedereingliederung muss am Ende das Ziel haben wieder voll, wenn auch mit Einschränkungen oder Hilfsmitteln, am Berufsleben teilnehmen zu können. Bei der ersten Verlängerung könnte ich noch die Brille mit den polarisierten Gläsern angeben, jetzt würde nur noch eine spürbare Prophylaxe helfen.

    Ich war bei 4 Stunden selbst an guten Tagen, mit einem mittlerem Schmerzpegel, nur zu maximal einer Leistung von 50 bis 60% fähig und davon gab es nur wenige Tage.

    Die Schulung in der ersten Aprilwoche habe ich geschafft und das für mich so wichtige Zertifikat habe ich auch erhalten aber zu welchem Preis. Zum einen habe ich in diesen 5 Tagen 3 Meditage verbraucht plus 2 Tage mit MCP gegen Übelkeit zum anderen haben meine lieben Kollegen mir geholfen und an diesen Tage war ich nicht in der Lage mich für andere Aktivitäten zu motivieren.

    Ich musste feststellen, dass eine Belastung, die etwas länger dauert oder sehr schnell auf mich zu kommt (Schreck) sei sie körperlich oder psychisch bei mir mehr Schmerzen auslöst.

    Ich habe heute versucht nach fast 2 Jahren meinem Hobby wieder nachzugehen. Ich bin Sportschütze und wollte in dieser Saison meine Mannschaft nicht im Stich lassen. Also habe ich es heute gewagt mich mit Ohrstöpseln in den Kleinkaliberstand zu begeben. Ich hatte vorsorglich meine Tochter gebeten mich zu betreuen, da sie über entsprechende Scheine verfügt und mich kennt. Nach ganzen 6 Schuss stand fest, es geht absolut nicht, im Gegenteil es ist sogar ein Trigger.

    Bettina, mein Arbeitgeber bietet mir einen Vertrag mit einer von mir gewünschten Stundenzahl jederzeit an, nur arbeitsfähig sollte ich schon sein.

    Mein Bauchgefühl hat am 5. April in irgendeiner Form Abschied von den Kollegen genommen, denn bislang hat nichts auch nur ansatzweise geholfen. Ich seh zwar noch nicht schwarz aber es ist dunkelgrau.

    Es ist glaube ich an der Zeit zu überlegen mir psychologische Hilfe zu holen, habe aber sehr viel negative Erfahrungen damit. Eine Psychologin die auf Schmerztherapie spezialisiert ist nimmt nur Privatpatienten auf und sitzt eine Autostunde weit weg.

    Ich wohne im Raum Bremen vielleicht kann mir jemand diesbezüglich weiterhelfen?

    Gruß Flummi

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