Vorstellung: Anakin

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  • Anakin
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    Guten Morgen Zusammen

    Wieder bin ich kurz vor dem Verzweifeln, die oben genannte Phase dauert noch immer an. Das heisst seit dem 12.Oktober jeden Tag (mit zwei Ausnahmen) Migräne oder Clusterattacken, ich hoffe sehr, dass die starke Erkältung, welche seit Mittwoch anhält der Grund ist, dass es gerade so heftig ist. Ich hatte schon lange nicht mehr so viele Schmerztage. Heute Nacht musste ich kurz nacheinander ein Sumatriptan T-50 nehmen, das Zweite hat dann geholfen – obschon ich nun wieder so ein Stechen im Hinterkopf habe und die Schmerzen in der rechten Schulter wieder präsent sind.

    Leider habe ich erst in zwei Wochen einen Termin bei meinem Neurologen. Heute gehe ich aber wegen dem üblen Husten zu meinem Hausarzt. Soll ich schauen, dass er mir ein langwirkendes Triptan verschreibt oder warten bis ich bei meinem Neurologen bin?

    Liebe Grüsse aus der stürmischen Schweiz

    Julia
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    Beitragsanzahl: 7341

    Liebe Anakin,

    ja, das ist immer eine besondere Herausforderung, Kopf und Erkältung zu haben. Tust mir wirklich leid. Wenn du aber eigentlich mit dem Sumatriptan 50 mg bisher zufrieden warst, würde ich es an deiner Stelle vorerst weiter mit Sumatriptan 100 mg versuchen. Oder dir das Sumatriptan Inject verschreiben lassen für die ganz harten Fälle. Das wäre ja auch beim Cluster gut einzusetzen.
    Die Wirkverlängerung und -verstärkung mit Naproxen kennst du ja wahrscheinlich, auch damit lässt sich viel erreichen.
    Eine Umstellung während des Infektes fände ich nicht so ratsam.

    Wünsch dir schnelle und gute Besserung,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Liebe Anakin,

    Erkältung kann leider triggern und die lange Schmerzphase noch weiter verlängern. 🙁

    Bei Clusterattacken solltest Du nur Imigran Injekt verwenden. Die Tabletten benötigen zum Wirkeintritt mindestens so lange wie die Clusterattacke meist dauert. Die vermeintliche Wirkung der Sumatriptan T ist leider nichts anderes als das natürliche Ende der Attacke. Somit hast Du die Attacke ohne Hilfe überstehen müssen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Headbookler

    Meine Bronchitis dauert noch immer an und dadurch habe ich nun bereits 6 Schmerztage in diesem Monat.

    Heute war ich bei meinem Neurologen und er hat mir nun folgendes empfohlen:

    Ab heute Abend, bis zum nächsten Termin in 2 Wochen, soll ich jeweils Abends 1x Naratriptan einnehmen (nur wenn ich keine Schmerzen habe).

    Nur weiss ich noch nicht genau wieso. Er meint ich habe einen Rebound Kopfschmerz. Ich hatte am Samstag Morgen eine Attacke, Sonntag in der Nacht um 3.30 und Montag am Abend um 21.00. Das sind zwar 3 Tage nacheinander aber jeweils mehr als 20h dazwischen ohne Schmerzen (wie immer behandelte ich die Anfälle mit Sumtratiptan T-50).

    Bei mir ist das aber sehr oft so, dass ich jeweils „erst“ nach 20-24h wieder einen neuen Anfall bekomme.Ich ging aber immer davon aus, dass die einzelnen Anfälle eine neue Migräne sind?!

    Ich fühle mich nun auch etwas „doof“ ein Naraptriptan zu nehmen ohne Schmerzen. Kann mich da jemand aufklären? Ah und wenn ich Schmerzen habe, dann soll ich ein Sumatriptan nehmen und dann später (weiss nicht wie viel später) ein Naratriptan.

    Er meinte auch, dass ich das Triptan nicht jeden Abend muss nehmen, je nachdem.. was auch immer das heisst?

    Ich habe mir wirklich Mühe gegeben das ganze zu verstehen aber scheinbar war es nicht mein Tag heute.

    Das Naratriptan habe ich vorhin genommen, darf ich noch meine Hustenmittel (Tossamin Nacht) nehmen (beinhalten u.a. Codein)?

    Danke für die liebe Hilfe!!!

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7341

    Liebe Anakin,

    meines Wissens kannst du das Tossamin ruhig nehmen. Ich habe vorsichtshalber auch noch den Wechselwirkungscheck gemacht, auch da gab es keine negative Anzeige.

    Was es allerdings, außer auf Dauer einem MÜK, bringen soll, wenn du an jedem Abend ohne Schmerzen eine Naratriptan nimmst, erschließt sich mir auch absolut nicht. Generell gilt, Triptane und Schmerzmittel erst nach Einsetzen von Migräneschmerzen!

    Das Naratriptan nach dem Sumatriptan zu nehmen macht Sinn, um die nachlassende Wirkung des Suma mit dem längerwirkenden Nara aufzufangen. Dann kommt es darauf an, wie lange bei dir das Sumatriptan mit seiner sehr kurzen Halbwertszeit wirkt. Naratriptan braucht ja etwas länger, bis es anschlägt, da würde ich es etwa zwei Stunden vor vermutetem Ende der Wirkung des Suma nehmen. Kennst du Naproxen, mit dem man die Wirkung des ersten Triptans sehr gut Verstärken und Verlängern kann? Man kann aber sicher auch beide Varianten versuchen.

    Die Vorschläge des Neurologen solltest du mit gutem eigenen Wissen (Migränewissen unten rechts in der Sidebar!) mal gründlich hinterfragen.

    Ich hoffe, ich kann dir ein wenig helfen und wünsche endlich gute Besserung,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Liebe Anakin,

    Ab heute Abend, bis zum nächsten Termin in 2 Wochen, soll ich jeweils Abends 1x Naratriptan einnehmen (nur wenn ich keine Schmerzen habe).

    ich kann nur hoffen, dass Du den Arzt missverstanden hast. Das ist nämlich so unsinnig, dass er es hoffentlich nicht so gesagt hat. Ich würde das noch mal besprechen mit ihm und vorher nicht (!) damit starten.

    Ich würde auch insgesamt nur mit einem Triptan versuchen. Warum nicht mal Naratriptan aber nur bei Attacken testen, da es eine lange Wirkzeit hat. Das Ziel ist immer, nur mit dem Triptan behandeln zu können und dann auch nicht ohne Not Triptane mischen.

    Das Naratriptan habe ich vorhin genommen, darf ich noch meine Hustenmittel (Tossamin Nacht) nehmen (beinhalten u.a. Codein)?

    Wie lange behandelst Du schon mit dem codeinhaltigen Hustenmittel? Die Kombination mit dem Triptan ist kein Problem, eine längerfristige Einnahme aber sehr wohl.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Herzlichen Dank für die raschen Antworten. Es ist wirklich nicht selbstverständlich so rasch und kompetent Auskunft zu erhalten.

    Ich habe soeben bei meinem Arzt angerufen und es war in der Tat ein Missverständnis.

    Wie weiss ich in Zukunft ob ich in einer Phase bin? Ist es ab 3 Tagen? Ab 6 Tagen?

    Wieso bekomme ich meistens nach 24h wieder Migräne? Scheinbar weiss ich weniger über meine Kopfschmerzen als gedacht, werde mir heute das Buch von Dr.Göbel kaufen.

    Würdet ihr in Anbetracht meiner Attackenfrequenz einen stationären Aufenthalt empfehlen?

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5564

    Liebe Anakin,

    wenn du mit „Phase“ den „Status migraenosus“ meinst, dann merkst du diesen daran, dass die Migräne einfach nicht aufhört. Wirkt das Triptan, ist im Kopf (hoffentlich) erst einmal Ruhe, doch wenn dann immer wieder die Migräne wiederkommt, bist du in einem Status.
    Doch ob du immer wieder neue Attacken hast oder dich in einem Status befindest, macht in der Behandlung eh keinen Unterschied. Du solltest pro Monat nicht auf mehr als 10 Medikamententage kommen, das ist wichtig.

    Ich würde dir auf jeden Fall zu einem stationären Aufenthalt raten. Zudem hast du ja die Kombination von Migräne und Cluster, das ist eh eine besondere Herausforderung. Da die Wartezeiten lang sind, würde ich mich an deiner Stelle anmelden. Sollte sich die Situation von alleine wieder deutlich bessern, könntest du immer noch absagen.

    Lieber Gruß
    Heika

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Guten Morgen Meine Lieben

    Am 22.11.2018 habe ich Botox gespritzt inkl. Okzipitalisblockade (Cortison). Ich hatte dann erstmal 10 Tage keine Schmerzen (!), das war so schön!
    Leider hatte ich dananch wieder 4 Tage durchgehend. Am 5 Tag haben wir nochmals die Blockaden gespritzt und siehe da, nochmals 12 Tage keine Schmerzen (bin mir nun am überlegen das Cefaly zu testen). Gestern hatte ich dann aber eine starke Attacke, welche ich mit Sumatriptan behandelt habe. Am Abend habe ich dann noch Naramig 2.5mg genommen, da sich der Kopf etwas komisch angefühlt hat. Mein Neuorolog meinte ich soll es so machen mit dem Naramig, damit ich nicht gerade wieder ein Rebound Kopfschmerz bekomme.

    Nun meine Frage, wer von Euch hat das mit der Okzipitalisblockade auch schon ausprobiert? Wie lange hattet ihr „Ruhe“? War das mit dem Naramig richtig so?
    Und gibt es eigentlich einen Unterschied vom Sumatriptan 50 und Sumatriptan T 50?

    Liebe Grüsse
    Anakin

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4547

    Hallo Anakin,

    soweit ich weiß, steht das T für turbo. Soll heißen, dass sich die Tabeletten schneller auflösen. Allerdings gibt es das T-Modell eigentlich nicht mehr. Zumindest wurde es von vielen Herstellern vom Markt genommen. Es wurde durch die Schmelztablette abgelöst.

    Auch ich würde einen stationären Aufenthalt einplanen. Ich denke vor allem bei Cluster- und Migräne sollte das keine Frage sein. Spezielle Fragen zu dir und zu den Medikamenten etc. können wirklich abgeklärt werden.

    Wir können hier ja nur allgemein gültige Info´s und Erfahrungen weitergeben. Deshalb bin ich bei den Medi´s raus. Schon lange, wenn ein Fachmann etwas Besonderes empfiehlt.

    Alles Liebe
    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  sternchen.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  sternchen.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Liebe Anakin,

    Nun meine Frage, wer von Euch hat das mit der Okzipitalisblockade auch schon ausprobiert? Wie lange hattet ihr „Ruhe“? War das mit dem Naramig richtig so?

    ja, habe ich auch schon mal ausprobiert, wenn die Schmerzen in diesem Bereich sehr stark waren und ich zusätzlich ein wenig Kortison brauchte. Es ist nicht zur Dauertherapie geeignet.

    Naramig sollte nicht vorbeugend gegeben werden, es ist ein Akutmedikament. Nur dann nehmen, wenn der Schmerz einsetzt.

    Die T-Variante des Sumatriptan hat sich nicht durchgesetzt und wurde weitgehend vom Markt genommen. Bin mir nicht sicher, ob es überhaupt noch erhältlich ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Guten Morgen Liebe Headbookler

    Bei mir ist seit November der Wurm drin. Vor allem seit Anfang Februar habe ich nun fast täglich Attacken, diese sind jeweils nach 24h wiederkehren. Irgendwie komme ich aus dem Status einfach nicht mehr raus. Es ist zum verzweifeln.

    Seit Donnerstag habe ich nun eine neue Prophylaxe und zwar Orfiril. Ab heute Abend werde ich 900mg nehmen, bis jetzt hat es aber noch nicht geholfen.
    Zudem habe ich letzte Woche alle Unterlagen für Kiel zusammen gesucht und kann mich, sobald ich die weiteren Unterlagen von meinem Neurologen habe, dort anmelden. Mein Neurologe meint zwar ich leide nicht an einem MüK, aber dass kann ich einfach nicht glauben. Im Februar hatte ich 18 Meditage.

    Seit ich das letzte Mal Botox gespritzt habe (bei der Schulter nur rechts) fühlt sich mein rechter Arm/Hand ab und an taub an. Kennt ihr das? Ich habe es dem Neurologen gemacht, welcher dann gleich einen neurologischen Test machte, er meinte es könne eine Aura sein ?!

    So, ich wünsche Euch Allen einen guten Start in die neue Woche.

    Liebe Grüsse
    Anakin

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5564

    Liebe Anakin,

    vielleicht ist es gerade eine extrem schlechte Phase bei dir. Ich hatte mal sechs Wochen am Stück, in denen ich kaum einen migränefreien Tag hatte und mein längster Migränestatus dauerte 27 Tage. So was gibt´s einfach mal. Es schlaucht allerdings sehr, wenn man sich zwischendurch gar nicht mehr erholen kann.

    Ob es ein Status ist oder einzelne Migräneattacken, die sich gerade häufen, kann man meist nicht auseinanderhalten.

    Wie sah denn bei dir der Januar und der Dezember aus? Es kann schon mal einen Ausreißermonat geben, in dem man an mehr als 10 Tagen behandelt, ohne dass gleich ein MÜK um die Ecke schaut 😉 . Wobei 18 Medi-Tage natürlich sehr viel sind.

    Eine medikamentöse Prophylaxe braucht oft einige Wochen, um ihre positive Wirkung optimal zu entfalten. Wogegen Nebenwirkungen oft schon sehr schnell auftreten. Deshalb ist anfangs immer viel Geduld angesagt.

    Was auch immer die Taubheitsgefühle in Arm bzw. Hand bei dir verursacht, es können auch ganz normale Verspannungen der Nacken- und Halsmuskulatur als Ursache in Frage kommen. Die Nerven, die die Arme versorgen, treten aus der Halswirbelsäule aus. Sind die umgebenden Muskeln stark verspannt, werden die Nerven gedrückt und das kann Missempfindungen auslösen.

    Da bei dir ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Botox und den Problemen zu sehen ist, würde ich eher nicht an einen Bandscheibenvorfall in der HWS denken.

    Ich habe Botox auch in die Nackenmuskulatur gespritzt bekommen. Und obwohl Botox ja zur Entspannung der Muskulatur beitragen soll, hatte ich wochenlang danach sehr starke Verspannungen, teils auch wirklich schmerzhaft, vor allem im Zusammenhang mit Migräneattacken. Als sich das Botox abbaute, verschwanden auch diese Probleme wieder.

    Ich würde dir zu Dehn- und Lockerungsübungen der HWS-Muskuatur raten und Wärme (auf der Couch auf zwei Wärmeflaschen re. und li. der HWS liegen oder Wärmepflaster auf die verspannte Muskulatur kleben oder Ähnliches).

    Lieber Gruß
    Heika

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Heika

    Danke für Deine ausführliche Antwort, welche mich doch etwas beruhigt hat.

    Ja und ich würde halt ab und an eine Attacke aushalten wollen, dies geht aber nicht, da ich jeden Morgen um 08.00 bei der Arbeit sein muss.

    Im Dezember war ich bei 12 Schmerztagen aber 10 Tage aneinander schmerzfrei aufgrund der Kortison Wirkung nach der Okzipitalis Blockade. Januar war auch eher mühsam mit 16 Schmerz/Meditagen. Vielleicht behandle ich nun auch mal nur mit dem Naramig (wie von Euch hier im Thread bereits empfohlen worden ist), das Sumatriptan wirkt zwar so gut wie immer verlässlich aber eben zu kurz.

    Das mit dem rechten Arm/Hand hat mir einfach Sorgen bereitet weil es einfach ab und zu am Morgen ist und sich so schwach und kalt anfühlt. Habe dann immer wieder Panik und denke es könnte MS sein. Du siehst momentan fährt mein Hirn Achterbahn. Das mit den Wärmepflastern ist eine super Idee.

    Wie machst du es, dass du nur an 10 Tagen Medikamente nimmst?

    Liebe Grüsse
    Anakin

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5564

    Liebe Anakin,

    tja, die 10-/20-Tage-Regel ist für jeden chronischen Migräniker eine Herausforderung, auch für mich. Es ist eine Jongliererei, wenn man nicht nach Bedarf behandeln soll. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als hin und wieder eine Attacke ohne Medis durchzustehen. Zum Schlafen abends hilft mir Vomex, tagsüber ein breites, bequemes Haarband, unter das ich ein Eis-Pack klemme, das ich regelmäßig wechsle.

    Ich taktiere dann so, dass ich an den Tagen mit wichtigen Terminen behandeln kann und das Aushalten auf das Wochenende oder die freien Tage verlege.

    Es ist bei dir zu viel, wenn du mehrfach und immer wieder über die 10 Tage kommst. Es besteht definitiv die Gefahr, dass du in einen MÜK kommst und dir die Akutmedikamente dann irgendwann nicht mehr gut helfen. Das Schmerzsystem kann erschöpfen, wenn es überstrapaziert wird, und dann geht eines Tages gar nichts mehr.

    Ja und ich würde halt ab und an eine Attacke aushalten wollen, dies geht aber nicht, da ich jeden Morgen um 08.00 bei der Arbeit sein muss.

    Wäre ich Arbeitgeber, würde ich dich glatt einstellen. 😉
    Nur auf Dauer wird das so nicht funktionieren. Ich wünsche dir sehr, dass deine neue med. Prophylaxe greift. Da wirst du dich noch etwas gedulden müssen, um das beurteilen zu können.

    Kannst du im Bereich Verhalten noch etwas optimieren?

    Meine Attacken dauern meist 2-3 Tage. Deshalb ist für mich das Frovatriptan des beste Triptan, weil es eine extrem lange Halbwertszeit von ca. 20 Stunden hat. So hilft mir eine Tablette meist über eine ganze Attacke hinweg und ich habe nur einen Einnahmetag. Beim Sumatriptan musste ich bis zu 4 Tabletten nehmen und hatte damit zwei Einnahmetage.

    Wobei man sich darüber bewusst sein muss, dass man beim Frovatriptan eben eine lange Zeit ein Triptan im Körper hat. Behandle ich an 10 Tagen, stehe ich in diesem Monat 20 Tage unter Triptanwirkung.

    Wenn du die Armprobleme oft morgens hast, kann es mit einer ungünstigen Lage des Kopfes über Nacht zusammenhängen. Die Nervenbahnen werden dann gedrückt, der Arm ist dann nicht nur im Empfinden gestört, sondern auch in der Kraft. Und wenn die Durchblutung nicht optimal ist, fühlt sich der Arm eben auch kälter an, das ist überhaupt nicht schlimm.

    Lieber Gruß
    Heika

    Anakin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Heika

    Doofe Frage: Vomex nimmst du wegen Übelkeit und Erbrechen oder hat es sonst noch eine Zusatzwirkung? Ich habe zwar eine Licht- und Lärmempfindlichkeit aber keine Übelkeit noch muss ich Erbrechen :).

    Ja das mit der Arbeit ist so eine Sache momentan, es stresst mich auch sehr, wenn ich weiss, dass ich zu einer gewissen Zeit am Morgen fit sein muss, aber eine gute Lösung ist in Sicht (viel mehr Flexibilität und ein eigenes ruhiges, kleines Büro).

    Bzgl. Verhalten könnte ich sicherlich noch einiges optimieren, momentan bewege ich mich klar zu wenig (also eigentlich gar nicht). Irgendwie ist mein Hauptfokus nur auf der Arbeit. Was ich aber ein wenig gelernt habe, ist dass ich bei nicht so starken, nächtlichen Schmerzen, mit Atemübungen wieder einschlafen kann und dann ohne Schmerzen erwache. Ich schaue auch kein TV mehr oder halte mich nicht in lauten Restaurant’s/Bar auf. Vielleicht hast du ja noch ein paar gute Ideen?

    Ja, das kenne ich gut mit dem Sumatriptan, das geht mir genau gleich. Zählen die Tage „unter Triptaneinwirkung“ dann auch als Medikamenten Tage?

    Ich hoffe sehr, dass das mit dem Arm von meiner Schlafposition her kommt – obschon die seit Jahren dieselbe ist und ich es erst seit ein paar Wochen habe.

    Liebe Grüsse
    Anakin

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5564

    Liebe Anakin,

    das ist gar keine doofe Frage: Mir ist bei starken Schmerzen auch immer übel, da lindert Vomex ein wenig. Hauptsächlich nehme ich es aber deshalb abends, weil es mich total müde macht und ich dann gut schlafen kann. Ich nehme eine Tablette mit 50mg Dimenhydrinat. Es muss ja nicht Vomex sein, es gibt auch günstigere Präparate.

    Geht es mir sehr schlecht, greife ich zu den 150mg Vomex-Zäpfchen. Die sind noch stärker und umgehen logischerweise den Magen.

    Zum Verhalten kannst du dich ausführlich hier informieren:

    http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/verhalten/

    Es zählt definitiv nur der Einnahmetag als Medikamententag.

    Auch wenn die Schlafposition seit vielen Jahren immer die gleiche ist, andere Dinge drumrum können sich ändern. Und dann ist auch das Ergebnis ein anderes. Mit 20 Jahren konnte ich 4 Stunden lang intensiv putzen und danach noch tanzen gehen 😉 , heute hätte ich danach „Rücken“ und wahrscheinlich auch „Kopf“, deshalb teile ich mir das schon lange in Etappen auf. 🙂

    Lieber Gruß
    Heika

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