Administratoren

  • Profilbild
  • Profilbild

Migräne im Leben der Frau

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Tag, 15 Stunden aktiv

Wie sehr beeinflussen die Hormone das Migränegeschehen? Schwangerschaft und Wechseljahre sind einschneidende Veränderungen im Hormonhaushalt der Frau.

Welche Erkenntnisse gibt es von Seiten der Medizin? Was sind Eure eigenen Erfahrungen?

Zum Einstellen eines Beitrags bitte immer auf “Forum” klicken. Dann öffnen sich alle Foren, die in dieser Gruppe schon bestehen. Nun kann man sich ein passendes Forum für seinen Beitrag aussuchen. Ist das passende Thema nicht dabei, bitte auf “Neues Thema” klicken und somit ein neues Forum eröffnen. Aussagefähige Überschrift wählen, Beitrag einstellen und unter “Tags” die relevanten Suchwörter eintragen.

Triptaneinnahme in den Wechseljahren? (16 Antworten)

← Übersicht   Alle Diskussionen anzeigen
  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Beitrag von Lisa:

    Hallo zusammen,
    kann mir jemand sagen, warum eine Frau nach der Menopause ( in den Wechseljahren) keine Triptane nehmen soll?
    Bzw. mit Vorsicht nehmen soll? Wo muß denn dann besonders drauf geachtet werden, leider verstehe ich diesen Hinweis noch nicht ganz.
    Muß aber gestehen, dass ich dies auch noch nicht mit meinem Schmerztherapeuten besprochen habe.
    Aus andeeren gesundheitlichen Gründen bekomme ich keine Prophylaxe, traue mich demnach auch nicht so recht ihn zu fragen, damit mir das letzte Mittel nicht genommen wird.
    Danke für die Antworten

    Gruß
    Lisa

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Beitrag von Julia:

    Liebe Lisa,

    ich bin keine Ärztin und meine Anwort muß nicht stimmen.
    Ich glaube, es hat nichts mit der Menopause zu tun, sondern mit dem Alter. Ab 65 sind (oder waren) Triptane nicht mehr zugelassen, weil in dem Alter die Gefahr von Gefäßschäden, vor allem
    der coronaren Herzerkrankung, zunehmen. Sollte man also verkalkte Herzkranzgefäße oder auch Hirngefäße haben, wäre ein Triptangebrauch evtl. gefährlich.
    Das ist damit wohl gemeint.

    Liebe Grüße

    Julia

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Lisa,

    ich denke, wie Julia, dass es damit zusammenhängt. Frag Deinen Arzt einfach mal danach. Wenn Du sonst gesund bist, wird er wahrscheinlich auch nichts einzuwenden haben. Sollte ich mit 60 noch Migräne haben, würde ich mir die Triptane sowieso nicht nehmen lassen, da bei mir nichts anderes hilft. ;)

    Julia, ich habe Deinen Beitrag hierher gesetzt, da er sonst im Forum nicht aufscheint.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Bettina,
    da brauch ich jetzt Nachhilfe. Wo hätte ich antworten müssen? Das mit dem Anworten ist immer noch Glücksache für mich.
    Und die Triptane würde ich mir auch nicht nehmen lassen. Das Risiko würde ich eingehen. Alles andere wäre ja der blanke Horror.

    LG
    Julia

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Julia,

    Du hättest da antworten sollen, wo Du jetzt geantwortet hattest. ;) Dieses Antwortfeld auf der Startseite eignet sich eher für “Diskussionen”, die man nicht unbedingt später wieder aufrufen muss/will. Die gewohnten Diskussionen sollten in den Foren stattfinden, da sie sonst nicht gespeichert werden. Oder sie werden vielleicht gespeichert (weiß ich auch noch nicht so genau ;) ), verschwinden aber dann am Ende der Startseite und keiner wird sich mehr die Mühe machen, sie wieder “auszugraben”.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Sonne vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Wenn keine Alternative zur Verfügung steht, werde ich die Triptane nicht absetzen wenn ich dann über 65ig bin! Naja, mit 70ig lässt die Migi ja nach ;-)

    Das wäre mal eine gezielte Frage im Chat?
    Da ich den Chat immer verpasse, würde diese Frage für mich Jemand übernehmen?

    Liebe Grüsse
    Sonne

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Hallo Sonne,
    man kann dir nur wünschen, daß du dich da (mit 70zig oder so) nicht täuscht.
    Meine Großmutter hatte mit 89zig noch Migräne. Und danach?? Die haben kein Internet da oben. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, glauben wir mal dran. Sonst lassen wir uns die Triptane einfach nicht wegnehmen.

    Kauf dir lieber mal wieder einen schönen Strauß Tulpen, die sind schön, das weißt du sofort.

    LG
    Julia

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Sonne,

    der nächste Chat ist am 15.3. und ich werde Dich daran erinnern. :)

    Julia, Dein Tipp ist wirklich gut. :)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Sonne vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Julia
    Mensch, Du nimmst mir gleich den letzten Funken Hoffnung. Ich erbte die Migi von meiner Oma. Leider weiss ich nicht mehr, wie lange sie unter Migräne gelitten hat. Naja, auch hier gilt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Tulpen sind schön, aber ich verwöhn mich momentan mit orangen Gerbera ;-)

    Bettina
    Danke fürs aufmerksam machen, aber meistens bin ich um diese Zeit nicht am Compi (ausser Sa/So) und daher verpass ich den Chat meistens. Hat nichts mit unflexibel zu tun, eher mit “sich selbst erziehen” :-)
    Trotzdem Danke

  • Profilbild Sonne vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Nochmals zu den Triptanen. Irgendwie merk ich ganzkörperlich, ob ich mehr oder weniger Triptane aufnehme. Wenn die Triptane mir die Migi wegputzen bin ich immer happy, aber meistens kommen dann irgendwelche “Nachwehwehchen”, sei das Muskelschmerzen, kribbeln in Händen und Armen oder Darmprobleme.
    Ich hatte ja auch schon Phasen wo ich über ein Jahr keine Triptane nehmen musste. Die Triptane schlugen nach dieser Zeit bei mir ein wie ein “Hammer”. Irgendwie fühlte ich mich wie losgelöst und sie wirkten sehr schnell (innerhalb 20 Min.) und das mit einer Aufnahme von 25 mg!

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Sonne,

    tut mir sehr leid, dich so enttäuscht zu haben. Da haben wir ja ein ähnlich “hartes” Schicksal. Auch mir wurde die Migräne von den Generationen vor mir überlassen. Ich konnte aber leider genau beobachten, dass meine Großmutter bis zum letzten Tag Migräne hatte (ohne Triptane). Also gehen wir es tapfer an und erfreuen uns an dieser schönen Welt solange wir hier sind, ob mit Migräne oder ohne.
    Die Frage nach dem Ersatzmedikament können wir uns auch wohl selber beantworten. Davon hätten wir schon gehört. Spätestens bei der Diskussion zwischen Prof. Göbel und Heika im Chat. Gäbe es so etwas, hätte er sicher nicht nur die Vorbeugung und Schmerzmedikamente angesprochen als Ersatz für Triptane.
    Dir ein schönes Wochenende, ohne dass der Kopf sich meldet.

    Julia

  • Profilbild alchemilla vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Hallo, Julia, hallo, Sonne,
    wir sollten uns von den Geschichten unserer Großmütter nicht herunter ziehen lassen.
    Einfach deswegen, weil mittlerweile die Forschung viel weiter ist.
    Unsere Vorfahren mussten die Migräne aushalten. Dann gab es Ergotamine und man war froh. Jetzt haben wir immerhin Triptane und können ein viel besseres Leben führen.
    Auch im Bereich Prophylaxe hat sich doch schon viel getan.

    Ich weiß, dass weitere Forschungen auf Hochtouren laufen, weil man versucht, neue Medikamente zu entwickeln (die den Sponsoren dann richtig Geld bringen).
    Bei einem neuartigen Medikament wurde die Erprobung abgebrochen, weil es -glaube ich- die Leber zu sehr belastet hat (oder wars der Magen?) Egal, es tut sich jedenfalls was.
    Darauf können wir a u c h noch hoffen. Das ist doch was.

    Loswerden können wir unsere Migränedispostiton nicht. Es sei denn es gibt irgendwann eine Möglichkeit, die Gene zu verändern.

    Auf der anderen Seite ist es für mich gerade diese Migränedisposition und die damit verbundene sehr sehr hohe Gehirnaktivität, die das Leben lebenswert macht.
    Ich bin so wissensdurstig und so neugierig, dass mich die Migräne hin und wieder auf den Topf setzen m u s s ,damit ich nicht völlig durchknalle. . .
    (uns selbst wenn das nicht stimmt, ist es doch hilfreich, die Migräne SO zu sehen)

    Wir setzen unsere Ahnenreihe fort,
    aber nicht in allen Facetten,
    nicht?

    Schönes Wochenende!!!

    wünscht

    Gisela

  • Profilbild Sonne vor 1 Jahr, 11 Monaten:

    Liebe Julia
    Mach Dir keinen Kopf, das mit der Enttäuschung war nicht so heftig:-) Wir wissen ja von was wir reden ;-) Jetzt hoffen wir alle, dass es bald Ersatzmedis gibt, die man auch über 65ig nehmen kann :-) Auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Auch ich wünsche Dir einen guten Sonntag OHNE Schmerzen:-)

    Liebe Gisela
    Ich lass mich nicht runterziehen von der Tatsache, woher die Migi kommt. Für mich ist wichtig zu wissen, woher und warum ich unter der Migi leide. Da hast Du schon recht, loswerden kann die Menscheit die Migi nie. Nein im Gegenteil, ich vermute eher, dass diese noch verbreiteter auftritt. Denn unsere heutige Zeit ist wirklich nicht fördernd für die Köpfe ;-)

    Zum Thema Gehirnakivität; da staunen viele Mitmenschen um mich rum, was ich alles innert Kürze regeln kann und nichts aber auch gar nichts geht verloren! Aber irgendwie macht diese Gabe auch müde und lässt uns zum Teil gar nicht “Runterfahren” und genau dieses “Runterfahren* wäre für unsere Köpfe sehr wichtig. Du benützt hier ein gutes Wort -durchknallen-:-) Wie älter dass ich werde, wie mehr gelingt es mir, der “Durchknalleffekt” in den Griff zu bekommen. Aber, auch hier leider ein aber…….kopfmässig bringt es mir bis jetzt nichts :-(
    Jetzt komme ich noch zu den Nebenerscheinungen der Medikamente. Ich bin der Meinung, dass alle Medis in irgendeiner Form Nebenerscheinungen erzeugen, was ja eigentlich logisch ist. Der gesunde Körper wehrt sich automatisch. Seit ich die Beipackzettel nicht mehr lese, geht es mit den Nebenerscheinungen viel besser ;-)
    In diesem Sinne wünsche ich auch Dir einen schmerzfreien Sonntag:-)

    Liebe Güsse
    Sonne

  • Profilbild terry vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Liebe Gisela, liebe Sonne,

    ihr sprecht mir aus dem Herzen.

    Mittlerweile habe ich dank einem Arzt meine Migräne gut im Griff. Die Periode ist eigentlich noch der Knackpunkt bei mir ( bei meiner Mutter und meiner Oma ließ die Migräne mit den Wechseljahren stark nach bzw. verabschiedete sich ganz – deshalb
    ich hab die starke Hoffnung, das das bei mir dann auch so ist!) .

    Das mit dem Durchknallen passiert mir aber immer noch manchmal. Da es im Moment so ist, dass sich die Migräne nicht mehr oft meldet, schone ich mich auch nicht mehr. Ich schöpfe aus dem vollen. Vor 2 Wochen war ich sogar so dreist, dass ich , als sich die Migräne meldete, ein Triptan genommen hab und lustig weitergearbeitet hab. Früher hab ich das nie gemacht. Ich hab mich dann hingelegt und mir 2 Stunden Ruhe gegönnt. Die Strafe kam bald. Das Triptan ließ schon am Abend nach und es kam eine Horrormigräne mit Erbrechen, die 4 Tage angehalten hat.
    Irgendwie hab ich das vermutlich mal wieder gebraucht. Jetzt weiß ich wieder, dass ich halt doch noch meine Migräne hab und auch gut mit ihr leben kann, wenn ich mich etwas zurücknehme. Aber so sind wir halt, wir Migräniker. Wenns uns gut geht
    haben wir das Gefühl alles erledigen zu müssen und alles unter Kontrolle halten zu müssen. Wären wir nicht so gestrickt, hätten wir vermutlich einige Probleme weniger.

    Liebe Grüße

    Petra

  • Profilbild heika vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Hallo Petra,
    ich musste grinsen, als ich deine Zeilen las, weil´s mir grad am Montag auch so ging, dass ich zu übermütig wurde. Gegen besseren Wissens war ich nachmittags trotz Migräne viel zu aktiv, anstatt halblang zu machen und mich darüber zu freuen, dass das Triptan gut wirkt. Ich hab´s abends auch büßen müssen, kam im Gegensatz zu dir aber glimpflich davon. Tja, man kann nur draus lernen und es beim nächsten Mal besser machen!
    Lieber Gruß
    Heika