Hallo Elke,
mein erster Gleitsichtbrillenversuch scheiterte kläglich, aber nicht wegen einer Migräneverschlimmerung, eher weil ich auch mit einer Störung des Gleichgewichtsnerven zu tun habe. Nach ungefähr zwei “durchbissenen” Monaten habe ich das dumme Ding dem Optiker zurück gebracht.
Nun vor ca. 2 Jahren war die Qual, im Berufsleben nicht wie Edgar mit den Scherenhänden zwischen verschiedenen Brillen blitzschnell zu hantieren, sehr groß und ich versuchte es nochmal mit Gleitsicht. Und siehe da, es klappte. Eingewöhnungszeit und der feste Wille, Erleichterung zu erleben, bewirkten wahre Wunder.
Auswirkungen auf die Migräne habe ich nicht wahrgenommen, ist, wie schon andere schrieben, lediglich mit einer Eingewöhnungszeit zu rechnen und die ist individuell sehr unterschiedlich. Da bei mir vieles immer mal wieder etwas länger dauert, war meine Eingewöhnung eben auch hier mal wieder länger. Lediglich bis heute ist mir geblieben, dass ich mit der Gleitsichtbrille nicht richtig schauen kann, wenn eine Migräne im Anmarsch ist. Ich kann nicht sagen, woran das liegt, aber dann habe ich immer das Gefühl, man hat mir diese Brille erst vor ca. wenigen Minuten auf die Nase gesetzt.
Die Empfehlung einer zusätzlichen Lesebrille, PC-Brille und auch Sonnenbrille kann ich nur bestätigen. Ach ja und nochwas, achte etwas auf die Größe der Brille. Das erste Scheitern lag sicherlich auch daran, dass die damalige Brille zu schmal war, so meine ich. Die heutige Brille habe ich bewusst, wenn auch minimal, jedoch etwas größer gewählt. Es sollte auf jeden Fall nicht so ein Dingelchen sein, das mal gerade mit Glück die Pupillen abdeckt…du verstehst, was ich meine?!!!
Lg
Semi