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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 6 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Gleitsichtbrille und Migräne (17 Antworten)

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  • Profilbild Heini vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo an alle,
    bisher bin ich mit einer Lesebrille ausgekommen. In Kürze brauche ich auch eine Brille für die Ferne. Ich habe starke und sehr lang anhaltende Migräneattacken ohne Aura.
    Ich habe die Befürchtung, dass eine Gleitsichtbrille bei Schmerzen im Kopf unangenehm sein kann. Umständlich wäre es aber auch, ständig mit zwei Brillen (und Sonnenbrille) zu hantieren. Da eine Gleitsichtbrille sehr teuer ist, hoffe ich auf Tipps und Anregungen aus dem Forum, um eine Entscheidung zu treffen.
    Liebe Grüße und schöne, schmerzfreie Pfingsten
    Elke

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Elke,

    eine Gleitsichtbrille ist auch für Nichtmigräniker erst mal eine große Umgewöhnung. Ich kenne Leute, denen richtiggehend schwindlig war und auch Nichtmigräniker, die während der mehrwöchigen Eingewöhnungsphase unter Kopfschmerzen litten. Deshalb bin ich mir ganz sicher, dass das eine harte Zeit für Dich werden könnte. Das Gehirn muss sich ja dauernd umstellen, weil sich der Visus permanent ändert. Danach sind die Probleme aber vielleicht wieder vorbei. Mehr kann ich Dir gar nicht raten, auch, weil ich selbst keine Brille habe. Aber sicher melden sich noch Mitglieder mit einem Erfahrungsbericht.

    Wir haben am 20.6. Live-Chat mit Prof. Göbel. Wenn Du noch so lange warten kannst, könntest Du Deine Frage dort stellen und sofort eine ärztliche Antwort erhalten.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Julia vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Elke,

    Gleitsichtbrillen habe ich seit vielen Jahren. Völlig ohne Probleme.
    Natürlich braucht man zum längeren Lesen auch eine Lesebrille. Auch Lesen im Liegen geht mit Gleitsicht nicht gut. Die Umstellung dann zwischen Lesebrille und Fern- oder Gleitsichtbrille, die stört mich manchmal, besonders bei Migräne.
    Viele Menschen brauchen eine längere Eingewöhnungszeit für die Gleitsichtbrillen. Versuchen solltest du es auf jeden Fall, und nicht so schnell aufgeben, wenn es anfangs Probleme gibt. Und bei dauerhaften Schwierigkeiten kann auch mal die Brille nicht stimmen, dann muss man sich beim Optiker durchsetzen und neue Gläser verlangen.

    Viel Glück
    Julia

  • Profilbild Heini vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Bettina, liebe Julia,
    danke für Eure Antworten. Der Tipp mit dem Chat ist klasse, ich werde auf jeden Fall die Frage auch an Prof. Göbel stellen.
    Julia, Du machst mir Mut, es mit der Gleitsichtbrille zu versuchen. Ich denke, es ist am besten gleich von Anfang eine Gleitsichtbrille zu nehmen, denn später ist eine Umgewöhnung sicher noch viel schlechter.
    Herzliche Grüße
    Elke

  • Profilbild Harald Rupp vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Elke,

    mittlerweile hab ich die zweite Gleitsichtbrille, immer das billigste Modell.
    Der Bereich im Glas für´s Lesen ist bei den billigen Brillen sehr klein.
    Du musst also immer den Kopf exakt dorthin drehen, wo Du hinblickst.
    Bei den teuren Brillen ist dieser Lesebereich etwas größer.

    Am PC ist die Gleitsichtbrille für mich auch sehr anstrengend.

    Je nach der Entfernung des Objekts das ich anvisieren, muss ich den Kopf immer heben oder senken, das geht auf den Nacken und da hab ich schon genügend Probleme.

    Ich steige jetzt um auf je eine Nah-, Fern-, Sonnenfern- und Bildschirmarbeitsplatzbrille. So nach und nach.

    Je mehr Betroffene Du fragst, um so verschiedenere Antworten wirst Du bekommen, Du kannst es nur selber ausprobieren, was für Dich am geeignetsten ist.

    Grüße

    HR

  • Profilbild Ronja vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Liebe Elke,

    ich habe jetzt die 2. Gleitsichtbrille, ich hatte keinerlei Umstellungsprobleme, auch keine Migräneverschlimmerung. Der Kopf, das Gehirn, die Augen haben sich bei mir sehr schnell an die neue “Art und Weise” des Sehvorganges gewöhnt, also dass man den Kopf bewegen muss um scharf zu sehen je nach Entfernung, wie Harald schreibt.
    Obwohl der Augenarzt mir angekündigt hatte bei der 2.Gleitsichtbrille, dass mir zuerst sicherlich schwindelig sein wird, trat dies nicht ein.
    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren!

    Herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild Heini vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Danke für Eure Erfahrungsberichte. Zuerst war ich sehr unsicher, bis mir die Idee kam hier im Forum anzufragen. Schon daurch sehe ich klarer. Ich werde mich wohl für eine Brille mit großem Lesebereich entscheiden (die leider teuerste Variante). Die Idee von Julia mit der zusätzlichen Lesebrille finde ich sehr gut, da ich Viel- und Langleserin bin. Bin gespannt, wie es wird.
    Liebe Grüße
    Elke

  • Profilbild Julia vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Noch ein Tipp: wenn du, wie ich , gerne auch im Freien liest, solltest du gleich an eine Lesesonnenbrille denken. In unserer schönen Stadt gibt es mindestens einen großen Optiker, der häufig mal 2 Brillen in der gleichen Stärke zusammen günstig anbietet.

  • Profilbild Kimeta vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Elke, ich habe mich gegen eine Gleitsichtbrille entschieden, weil sich meine Augen altersbedingt in den letzten Jahren regelmäßig alle paar Monate verschlechtert haben und das nach Auskunft der Augenärztin auch noch eine Weile so weitergehen kann. Da wollte ich mich nicht jedes Mal an eine neue Gleitsichtbrille gewöhnen müssen. Außerdem sehe ich an den Kollegen, dass solche Brillen zu merkwürdigen Kopfhaltungen und -bewegungen führen.

    Ich habe also jeweils eine Brille zum Rumlaufen/Autofahren, eine für PC/Notenständer und eine zum Lesen. Die rücken mit jeder Verschlechterung gewissermaßen auf, d.h. ich verwende meine Lesebrille dann für den PC etc., dadurch wurde immer nur eine neue Lesebrille fällig.

    Dann hatte ich früher noch zusätzlich Sonnenfern- und Lesebrille. Inzwischen habe ich eine Sonnenüberbrille, die einfach über der normalen Brille getragen wird. Sie ist an den Seiten und von oben geschützt, und da ich Sonneneinstrahlung nicht so gern im Gesicht habe, ist das für mich eine gute Lösung, wenn auch nicht unbedingt eine coole. Die Brille muss bei einer Sehkraftveränderung nicht ausgetauscht werden.

    Mit mehreren Brillen rumzulaufen stört mich nicht. Ich habe sowieso immer eine Tasche oder einen Rucksack dabei. Ich habe Sport-Brillenetuis, die sich mit Klettverschluss an einem Träger oder am Fahrradlenker befestigen lassen, man kommt dann schnell an die Brille, z.B. wenn man aus dem Wald wieder in die Sonne kommt oder beim Stadtbummel mal in den Reiseführer gucken muss.

    Viele Grüße, Kimeta

  • Profilbild Semi vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Elke,

    mein erster Gleitsichtbrillenversuch scheiterte kläglich, aber nicht wegen einer Migräneverschlimmerung, eher weil ich auch mit einer Störung des Gleichgewichtsnerven zu tun habe. Nach ungefähr zwei “durchbissenen” Monaten habe ich das dumme Ding dem Optiker zurück gebracht.

    Nun vor ca. 2 Jahren war die Qual, im Berufsleben nicht wie Edgar mit den Scherenhänden zwischen verschiedenen Brillen blitzschnell zu hantieren, sehr groß und ich versuchte es nochmal mit Gleitsicht. Und siehe da, es klappte. Eingewöhnungszeit und der feste Wille, Erleichterung zu erleben, bewirkten wahre Wunder.

    Auswirkungen auf die Migräne habe ich nicht wahrgenommen, ist, wie schon andere schrieben, lediglich mit einer Eingewöhnungszeit zu rechnen und die ist individuell sehr unterschiedlich. Da bei mir vieles immer mal wieder etwas länger dauert, war meine Eingewöhnung eben auch hier mal wieder länger. Lediglich bis heute ist mir geblieben, dass ich mit der Gleitsichtbrille nicht richtig schauen kann, wenn eine Migräne im Anmarsch ist. Ich kann nicht sagen, woran das liegt, aber dann habe ich immer das Gefühl, man hat mir diese Brille erst vor ca. wenigen Minuten auf die Nase gesetzt.

    Die Empfehlung einer zusätzlichen Lesebrille, PC-Brille und auch Sonnenbrille kann ich nur bestätigen. Ach ja und nochwas, achte etwas auf die Größe der Brille. Das erste Scheitern lag sicherlich auch daran, dass die damalige Brille zu schmal war, so meine ich. Die heutige Brille habe ich bewusst, wenn auch minimal, jedoch etwas größer gewählt. Es sollte auf jeden Fall nicht so ein Dingelchen sein, das mal gerade mit Glück die Pupillen abdeckt…du verstehst, was ich meine?!!!

    Lg
    Semi

  • Profilbild Heini vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Nochmal danke an alle für Eure Antworten. Mit all diesen Tipps weiß ich nun doch ziemlich genau, was ich machen werde (Anzahl der Brillen, Lesefelder, Größe der Gläser……..).
    Ich bin gespannt, ob ich dann “den Durchblick” habe und vielleicht sogar weniger Migräne bekomme (ha, ha).
    Schöne schmerzfreie Pfingsten und liebe Grüße
    Elke

  • Profilbild heika vor 11 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Elke,

    auch wenn das Thema eigentlich für dich schon abgeschlossen ist, von mir am Schluss noch den Rat, ganz unverkrampft an die Gleitsichtbrille ranzugehen und dein eigenes Gewöhnungstempo zu bestimmen. Ich musste damals von keiner Brille gleich auf Gleitsichtbrille einsteigen, eine ziemliche Herausforderung. Ich habe mich langsam, in meinem eigenen Tempo daran gewöhnt, bin aber schon konsequent dran geblieben. Anfangs trug ich die Brille nur eine halbe Stunde am Tag, immer bis zu dem Punkt “Jetzt stresst es mich!”, und habe dann nach und nach die Tragedauer gesteigert. Das ging sehr gut so, auf meine Migräne hatte die Brille keinen Einfluss.

    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild schachgigant vor 7 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo,

    ich habe seit 2 Wochen eine Gleitsichtbrille. Beim Auto fahren, Fahrrad fahren und spazieren gehen habe ich eine eindeutige Verbesserung erlebt. Fernsehen geht auch gut.

    Lesen und PC ist immer nocht schwierig. Teilweise klappt es gut, aber manchmal bin ich wie verflixt nach der richtigen Einstellung am suchen. Ich habe das teuerste Glas genommen. Mein Optiker meinte, es könnte manchmal Monate dauern, bis es perfekt klappt und ich sollte mir keine Sorgen machen.

    Problem sind die Kopfschmerz und Migränetage. Da meine ich tatsächlich, deutlich schlechter zu sehen. Zumindest am PC und beim lesen.

    LG

  • Profilbild sonja vor 7 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Schachgigant,

    Dein Problem hatte ich dieses Jahr auch. Hat Dein Optiker alles nochmal kontrolliert, oder Dich einfach “nur” beruhigt?

    Mir wurde im Januar eine neue, 2. Gleitsichtbrille verschrieben, die vom Augenarzt gemessenen Werte waren aber falsch! Bei meiner ersten Beanstandung wurde nur etwas an der Brille “rumgedoktert”, das ging dann gerade 2 Tage gut, bei der 2. wurde dann genau untersucht und es stellte sich raus, dass ich Recht hatte. Es reicht schon, dass wenn Du eine Hornhautverkrümmung hast, diese nur minimal schlecht korrigiert ist, und Du siehst schlecht.

    Allerdings waren nicht nur die Werte falsch. Auch hatte ich mir “neue, allerdings billigere” Gläser aufschwatzen lassen, die, wie sich dann aber herausstellte, für meine Augen überhaupt nicht geeignet waren, sie wurden mir kostenlos durch meine “alte” Marke ersetzt; vielleicht liegt es auch daran? Nicht jedes Glas ist für jedes Auge geeignet, und teuer bedeutet nicht unbedingt für jeden gleich gut.

    Falls noch nicht passiert, bestehe darauf, dass nochmal kontrolliert wird.

    Ich wünsch’ Dir viel Glück, lass’ Dich nicht abwimmeln.

    Liebe Grüsse

    Sonja

  • Profilbild schachgigant vor 7 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo,

    die vom Augenarzt gemessenen Werte waren nicht ok. Optiker hat neu gemessen, danach wurden die Brillenglläser ausgewählt.

    Hornhautverkrümmung hab ich auch.

    Was meinst du damit, es wurde an der Brille herumgedoktert?