Administratoren

  • Profilbild
  • Profilbild

Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 6 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
Unter “Dokumente” sind Informationslinks eingestellt.

Zum Einstellen eines Beitrags bitte immer auf “Forum” klicken. Dann öffnen sich alle Foren, die in dieser Gruppe schon bestehen. Nun kann man sich ein passendes Forum für seinen Beitrag aussuchen. Ist das passende Thema nicht dabei, bitte auf “Neues Thema” klicken und somit ein neues Forum eröffnen. Aussagefähige Überschrift wählen, Beitrag einstellen und unter “Tags” die relevanten Suchwörter eintragen.

Hilfe! Was kann ich tun? (38 Antworten)

← Übersicht   Alle Diskussionen anzeigen
  • Profilbild snookem vor 9 Monaten:

    Hallo alle miteinander, vielleicht kann mir hier ja jemand helfen. Bin diagnostizierter Migraenepatient und dazu habe ich noch Asthma bronchiale. Bin auch bei einem Neurologen in Behandlung, der mir vorgeschlegen hat es mal mit PMR nach Jacobsen zu versuchen. Gesagt, getan, hilft aber nicht. Betablocker kommen fuer mich nicht in Frage aufgrund meines Asthma. Leider habe ich auch viele Alleriden, u.a. alles mit …profen enthalten, auch Triptane helfen bei mir nicht. Habe allerdings heftige Anfaelle von Migraen, die oftmals 3-4 Tage anhalten und mich teilweise arbeitsunfaehig machen, mein stressiger Job in der Geschaeftsleitung eines Unternehmens hilft traegt dem auch nichts gutes dazu bei. Kann mir jemand mit gutem rat zur Seite stehen?????? Vielen Dank!

    Danke schon mal fuer die Tipps, die ich bekommen habe und dass ich mich in ein Forum posten soll.Macht ja Sinn.
    Vielleicht noch ein paar Ergaenzungen zum Text oben. Triptane vertrage ich im Allgemeinen nicht, mir wird schlecht und schwindlig. Habe Akkupunktur, PMR versucht, bin aber auch ein eher quirliger Typ und es faellt mir schwer lange ruhig zu bleiben. Ich brauch irgendwo die Action. Betablocker geht ja nicht wegen Asthma, leider habe ich auch noch Allergien und nen Magengeschwuer, daher kann ich nur Pracetamol nehmen, was aber eben nicht immer hift, ausserdem nehme ich weit ueber die empfohlene Dosis hinaus, was ganz sicher nicht gut ist fuer Leber und Nieren.Ibuprofene oder andere Profene vertrage ich nicht, Allergie. Ist nicht so ganz einfach.

  • Profilbild Cinderella vor 9 Monaten:

    Hallo,
    wie gesagt es gibt noch das Topamax.Wie viele Tabletten nimmst Du denn im Monat ein?Du weißt ja sicher,dass man Paracetamol auch nicht einfach so nehmen darf,oder?Es macht Leberschäden,deshalb ist es nun auch verschreibungspflichtig.Wenn Du an mehr als 10 Tagen im Monat Schmerzmedikamente einnimmst ensteht ein sogenannter MÜK(Medikamentenübergebrauchskopfschmerz).Es gibt hier im Forum eine eigene Rubrik darüber.Gib in der Suchfunktion einfach MÜK ein und lies Dich da durch.Vielleicht kannst Du Triptane besser vertargen,wenn Du sie Dir mit einem Pen selber spritzt.Da gibt es z.B Imigran Injekt.Welches Triptane hast du denn ausprobiert?
    Klar,die Schmerzmedis schlagen irgendwann auch auf den Magen.Wichtig ist bei einer Attacke auch was für den Magen einzunehmen wie z.B Vomex oder MCP Tropfen.Dadurch werden die Schmerzmedis besser durch den Körper befördert.Ich ho0ffe,ich hab jetzt alles richtig erklärt.
    LG und gute Besserung
    Cinderella

  • Profilbild Saphira78 vor 9 Monaten:

    Hallo Snookem,

    ersteinmal Herzlich Willkommen hier im Forum. Du hast ja schon eine Menge Tipps bekommen, keine Bange du bist noch nicht am Ende :) mit deinem Latein… Ich habe auch A.Bronchiale und die meisten Betablocker fallen da für mich auch schonmal weg. Einige Monate habe ich mal wegen zu hohen Blutdrucks Tenormin genommen aber musste es leider wegen des verschlechterten Asthmas absetzen, Migräne hatte ich in der Zeit allerdings kaum. Hast du denn schonmal Amlodipin versucht? Auch ein Blutdruckmittel was zur Migräneprophylaxe eingestzt wird, das darf meines Wissens auch bei A. bronch. gegeben werden, bin mir jetzt aber nicht ganz sicher. Da wird Bettina, oder jemand anderes, aber sicher wenn sie Zeit hat was Genaueres zu sagen können.

    Hmmm, bist du sicher das du die Triptane nicht verträgst oder sind es nur die ganz “normalen” Nebenwirkungen die du dann hast wenn du Triptane eingenommen hast??? Ich bin nach der Sumatablette auch jedesmal völlig im Eimer, ich hatte erst gestern das Vergnügen und schwächel heut noch mit der Restmigräne so vor mich hin. Hingegen wenn ich Triptane spritze, was Cinderella ja schon schrieb, da habe ich keinerlei Nebenwirkungen, bin innerhalb von einer Std. fast komplett wieder einsatzfähig. Und ich habe noch vor einigen Wochen Hammerattacken mit fast 72 Std. Dauer gehabt, Erbrechen bis zum gehtnichtmehr, Schwindel, Durchfall. Jeder Anfall war die Hölle auf Erden für mich (ich hab 3 kleine Kinder :) ) Mit dem Topamax als Prophylaxe sind die Anfälle kürzer und nicht mehr so schwer, aber leider etwas häufiger geworden.
    Ich hoffe du findest eine Prophylaxe die für dich passt und ich würde vielleicht nochmal die Triptane ausprobieren. Was hast du denn genommen, nur Tabletten oder auch Nasenspray oder Injekt??? Bei den Nasensprays hast du schon viel weniger Wirkstoff der aber besser aufgenommen wird, weil er ja nicht durch den lahmgelegten Magen-Darm-Trakt muss, sondern durch die Nasenschleimhaut aufgenommen wird und beim Injekt spritzt du NUR 6mg des Medis in die Bauchfalte (so wie es Diabetiker machen), aber das wirkt wie die Feuerwehr.

    LG Sandy (die sich jetzt wieder um ihren kranken Wurm kümmert)

  • Profilbild Happy vor 9 Monaten:

    Hallo Snookem,

    auch ich bin eher ein quirliger Typ. Ich habe mich lange gegen eine Prophylaxe gesträubt und daher viele Migränetage im Monat gehabt, so dass ich Angst bekam, dass ich einen MÜK bekomme. Dann habe ich Topamax genommen, was mir schon gut geholfen hatte, aber ich kam mit den Nebenwirkungen nicht klar. Jetzt nehme ich eine kleine Dosis Amitriptylin (10mg / Tag) und es geht mir viel besser. Ich habe seit dem keine Migräne mehr, die mich völlig lahm legt. Nur noch kleine Attacken und die Triptane wirken viel besser und schneller seit dem. Auch sind die Anfälle nicht mehr so häufig und nicht mehr tagelang, wie zuvor. Ich bin froh, dass mir Amitriptylin so gut hilft und empfehle Dir, Dich mit einem Neurologen oder dem Hausarzt über die Einnahme zu beraten.

    Gute Besserung
    Christiane

  • Profilbild snookem vor 9 Monaten:

    Vielen lieben Dank fuer die Tips und die Fuersorge hier. Ich denke, ich sollte es mal mit den Spritzen versuchen, dass scheint ja bei einigen von Euch gute Erfolge zu erzielen. Bei den Tabletten habe ich eben immer Schwindelgefuehle und helfen tun sie auch noch nicht einmal. Ich halte Euch auf dem Laufenden, was es gebracht hat. Danke

  • Lieber Snookem,

    viel Erfolg mit den Spritzen. Mir helfen sie meist auch dann noch, wenn die Migräne schon weit fortgeschritten ist und ich Dauererbrechen habe. Bin gespannt auf Deinem Bericht.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild sonja vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Ihr Lieben, ich hätte eine Frage zu Migräne und Magenschleimhautentzündung. Kann eigentlich die Migräne auch durch die Magenschleimhautentzündung getriggert werden, (habe schon seit meiner Kindheit einen sehr trägen Magen und bin deswegen seit 13 Jahren in Behandlung, die erste Migräneattacke mit Aura mit 10 Jahren) oder flammt die Magenschleimhautentzündung (in den letzten 2,5 Jahren mindestens 4) umgekehrt eher durch die häufigen Migräneanfälle wieder auf? Hatte diesen Monat mindestens 9 Anfälle (bei einem kein Triptan nötig), vielleicht auch mehr, ich kann leider nicht wirklich unterscheiden ob es jedesmall neue waren oder doch Ausläufer von vorherigen Attacken… Ich komme deshalb auf die Magenschleimhautentzündung, weil ich schon 2 mal positive Magenspiegelungen hatte, wenn mich vor den Untersuchungen wochenlang immer wieder heftigste Attacken, Migräne und andere Kopfschmerzen, plagten. Ich lag heute wieder mal den grössten Teil des Tages mit einem Anfall flach (am 1. Urlaubstag :-( , diesmal wahrscheinlich zyklusbedingt, hab’ auch schön gebibbert. Seit heute Nachmittag habe ich unangenehmen kalten Achselschweiss, das hatte ich bei mindestens einer Magenschleimhautentzündung. Ebrechen musste ich bei Anfällen bisher zum Glück noch nie, habe “nur” oft starke Übelkeit, und im Moment eher begleitende zunehmende dumpfe Magenschmerzen, trotz eines jedesmal mit dem Triptan eingenommenen Antiemetikums und regelmässigem Magenschutz. Deswegen mein Verdacht auf erneute Magenschleimentzündung, letzte Spiegelung war erst im März. Da wurde mir zu einer für mich leider zu risikoreichen Magenbruchoperation geraten. Ich würde mich freuen wenn jemand mich ein wenig aufklären könnte.
    Liebe Grüsse und gute Nacht
    Sonja

  • Profilbild Semi vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Sonja, ich denke letztlich können das nur versierte Menschen beantworten. Es gibt ja alle möglichen Trigger und sicher auch welche, die noch nicht erforscht sind. Magenschleimhautentzündungen, insbesondere chronische, haben doch, wie ich dunkel im Hinterkopf habe, mit irgendwelchen Bakterien zu tun, oder? So wäre es interessant, einfach mal auf deine Frage eingehend, zu erforschen, was diese Bakterien so anstellen können. War jetzt nur mal so ein Spontangedanke. Vielleicht aber ist diese Überlegung ja völlig daneben.

    Gelegentlich bekommt man da ja auch Antibiotika in ganz akuten Fällen, war das mal bei dir so und wenn, konntest du beobachten, dass die Migräne rückläufig war?

    Grundsätzlich habe ich aber noch nie gehört, dass Magenschleimhautentzündungen Migräneanfälle triggern können. Leider eher nur die Variante, dass man von zu vielen Medikamenten eine solche bekommen kann und ich kann mir auch vorstellen, dass bei einer solchen Entzündung, sollte man in dieser Situation ein Migränemittel einnehmen, dieses vielleicht nicht so gut wirkt, weil die Wirkstoffe nicht gut aufgenommen werden können. Zumindest so ähnlich.
    Weiterhin sind Magenschleimhautentzündungen auch ein Hinweis auf erlebte Stresssituationen jeglichen Ursprungs und Art. Stress wiederum ist ein Auslöser für Migräne. Vielleicht sind hier die Ursachen und Zusammenhänge zu suchen und finden.

    Vielleicht aber bekommst du ja noch hilfreiche Hinweise zu deiner Frage.

    Lg Semi

  • Profilbild heika vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Sonja,

    bei mir sind Schmerzen jeder Art ein Migränetrigger. Ich hatte zum Glück noch nie eine Magenschleimhautentzündung, doch soweit ich weiß, ist das durchaus schmerzhaft. Und du beschreibst ja auch einen dumpfen Magenschmerz. Schmerzen sind Stress pur für den Körper und die Seele. So könnte ich mir durchaus einen Zusammenhang denken, dass dadurch die Migräne ausgelöst bzw. gefördert wird.

    Gute Besserung!
    Heika

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Sonja,

    bei mir ist es auch so wie bei Heika, dass jegliche andere Schmerzen Migräne triggern. Daher könnte ich mir auch vorstellen, dass das bei Dir so ist.

    Weiß man denn, woher diese chronische Magenschleimhautentzündung kommt und wie wird sie behandelt. Ist Helicobacter pylori der Auslöser, kann man diesen mit einer Langzeitantibiose relativ zuverlässig behandeln.

    Extremer Dauerstress könnte auch ein Auslöser sein, dann könnte eine Psychotherapie vielleicht sinnvoll sein.

    Versuche doch mal, bei der Attackentherapie den Magen zu umgehen und verwende Zäpfchen (Imigran) oder Imigran Injekt. Ein Pflaster von Sumatriptan soll wohl auch demnächst auf den Markt kommen.

    Welche OP wurde Dir geraten? Warum scheint sie für Dich zu risikoreich?

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild sonja vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Bettina, Helicobacter ist nicht das Problem, war immer negativ. Ich soll mir einen grossen Magenbruch operieren lassen, da ich aber zu Thrombosen neige, ich hatte schon mehrere, und nach durchgemachter doppelseitiger Lungenembolie jetzt dauerhaft Gerinnungshemmer nehmen muss, riet mir die Internistin dringend von allen Operationen ab, die nicht zwingend nötig sind. Für den Magen bin ich dauerhaft unter PP-Hemmern, auch um mein intrinsisches Asthma (war jahrelang ungewollt Passivraucherin), habe da auch Grundmedikation und dieses Problem zur Zeit sehr gut im Griff, nicht zu unterstützen. Stress auf der Arbeit hab’ ich schon, den empfinde ich aber als positiv. Ansonsten bin ich schon auch ein bisschen mein eigener Stressfaktor ;-) , ich bin von Natur aus sehr nervös. Ich hab ja jetzt Urlaub, vielleicht lassen die Anfälle in ein paar Tagen nach, letztes Jahr hat mir das auch sehr gut geholfen, da waren es aber gehäufte Schwächeanfälle….. Und die Wechseljahre dürften vielleicht auch so langsam losgehen, mit 46?…. Nach den Lungenembolien war der Stress natürlich auch nicht ohne, meiner Meinung nach war aber zumindest die 1. Magenschleimhautentzündung auch auf die Schmerztherapie über den Magen zurück zu führen, weil es über die Venen nicht mehr ging, entzündeten sich ausnahmslos alle (in 5 Wochen stationärer Behandlung). Die anderen Entzündungen führe ich aber zum Teil auch auf die Magenträgheit zurück, das ist bei Sport auch oft problematisch. Autoimmun ist zuzüglich der Schilddrüse (zur Zeit gut eingestellt, verkalkt) auch nicht alles in Ordnung, übermorgen geht’s deswegen auch zur Abklärung in eine Uniklinik, da allerdings erstmal zum Rheumatologen, der eine ganze Menge zu lesen bekommt. In einem Monat ist Termin beim Neurologen. Vielen lieben Dank für Deinen Rat und Deine Hinweise, ich werde dann mal nachfragen.

    Liebe Heika, liebe Semi,

    leider tut die Magenschleimhautentzündung nicht immer weh. Zumindest 2009 war ich überrascht, als man mir mitteilte, dass ich eine hatte. Ich hatte wie gesagt nur die kalten Schweissausbrüche und immer wieder heftige Kopfschmerzen, das erklärte dann möglicherweise aber auch, wieso die Thrombose im Bein, (zu spät diagnostiziert ;-( weil ich leider nicht ernst genommen wurde) nach zum Glück nach 2 Wochen strenger Bettruhe abgeheilten Lungenembolien, mehrere Monate brauchte, alles in allem fast 4, bis sie sich endlich, wahrscheinlich beim Spaziergang am Tag vor der Kontrollsonographie, unter unerträglichen Schmerzen, endlich löste….. Letztes Jahr machte sich die MSHE dann mit immer wiederkehrenden Krämpfen, dachte ich hätte ein Herzproblem, Blutdruckprobleme bestanden, und immer grösseren Schmerzen, dazu Appetitlosigkeit und natürlich Kopfschmerzen, Wandern war nur noch eine Qual, bemerkbar…..
    Liebe Grüsse
    Sonja

  • Profilbild sonja vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    ……. und vielen Dank für die Besserungswünsche

    hatte ich vergessen :-)

    Sonja

  • Profilbild heika vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Sonja,

    oh, da kommt bei dir ja wirklich viel zusammen! In diesem Fall sind bei dir wohl nicht die Schmerzen der Auslöser, aber deine letzten Jahre musst du dennoch auch erst einmal “verdauen”. Ob da letztlich ein Zusammenhang zwischen der Migräne und deiner Magenschleimhautentzündung besteht, kann ich dir leider nicht sagen.

    Was die entzündeten Venen betrifft, kann ich mit dir mitfühlen: Bei allen Krankenhausaufenthalten war der venöse Zugang immer das Schlimmste für mich. Es tat scheußlich weh, leider interessierte sich niemand dafür.
    Ich wünsche dir, dass deine Blutverdünnung dich vor weiteren Thrombosen bewahrt. Aber in deinem Fall ist es mehr als verständlich, dass du dir jede OP supergründlich überlegen musst. Es ist nicht einfach, wenn es Situationen im Leben gibt, bei denen man nur zwischen “schwierig” und “schwierig” wählen kann.

    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild sonja vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Heika

    Zuerst einmal wünsche ich Dir, dass Du keinen Venenzugang mehr brauchst, und vielen Dank für dein Mitgefühl.
    Ich muss allerdings eine Lanze fürs Krankenhauspersonal brechen. Die waren alle, den Arzt (hat sich bei grossem Kummer meinerseits auch mal ans Bett gesetzt) mitgerechnet, super einfühlsam, ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Beim Arzt bin ich auch heute noch in Behandlung, kann mich jederzeit mit Fragen, auch über die Sprechstunden hinaus, an ihn wenden, das gibt’s glaub ich auch nicht so oft.

    Die letzte Thrombose hatte ich unter Gerinnungshemmern, allerdings “nur” oberflächlich, nach ……… Venenzugang…..

    Bei Entscheidungen zwischen “schwierig” und “schwierig” sage ich mir oft, es gibt noch Schlimmeres, ich lebe!!! ;-) und denk dann an die, denen gar nicht geholfen werden kann….. aus welchen Gründen auch immer

    Drück dich
    Sonja

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 8 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Sonja,

    also Deinen Schilderungen nach bist Du sowieso bestens aufgeklärt über Deine Beschwerden und Beeinträchtigungen. Sehr bewundernswert, wie Du das alles packst und ich beglückwünsche Dich zu Deinem Arzt, der Dir eine große Stütze ist.

    War mir noch einfallen würde, wäre, an Deiner Entspannung zu arbeiten. Du schreibst, dass Du sehr nervös bist und Du positiven Stress in der Arbeit hast. Frau Nielson aus der Schmerzklinik sagte mir mal, dass uns der positive Stress auf lange Sicht mehr schadet als der negative. Ich habe nämlich ein ähnliches Problem. ;) Den negativen Stress versucht man meist sehr schnell auszuschalten, sofern man nicht masochistisch veranlagt ist, der positive Stress gibt uns ein gutes Gefühl, er beeinträchtigt uns nicht und daher sehen wir auch keinen Handlungsbedarf. Genau das ist das Schädliche, denn somit möchten wir uns nicht von ihm trennen. ;)

    Aber auch hierfür gibt es eine Lösung! Mehr Pausen in den Tag integrieren (ja, es geht),Regelmäßigkeit reinbringen, soweit es machbar ist und sich ganz bewusst immer wieder mal Auszeiten suchen, in denen man rein gar nichts macht. Einfach nur sitzen, schauen, beobachten, eine Tasse Tee nebenbei und genießen. Das kann zu einem Ritual werden, das einen immer wieder runterfahren lässt. Versuche es, es wird Dir gut tun.

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Heike, diese Probleme mit den Venen habe ich auch immer!