Liebe Bettina, Helicobacter ist nicht das Problem, war immer negativ. Ich soll mir einen grossen Magenbruch operieren lassen, da ich aber zu Thrombosen neige, ich hatte schon mehrere, und nach durchgemachter doppelseitiger Lungenembolie jetzt dauerhaft Gerinnungshemmer nehmen muss, riet mir die Internistin dringend von allen Operationen ab, die nicht zwingend nötig sind. Für den Magen bin ich dauerhaft unter PP-Hemmern, auch um mein intrinsisches Asthma (war jahrelang ungewollt Passivraucherin), habe da auch Grundmedikation und dieses Problem zur Zeit sehr gut im Griff, nicht zu unterstützen. Stress auf der Arbeit hab’ ich schon, den empfinde ich aber als positiv. Ansonsten bin ich schon auch ein bisschen mein eigener Stressfaktor
, ich bin von Natur aus sehr nervös. Ich hab ja jetzt Urlaub, vielleicht lassen die Anfälle in ein paar Tagen nach, letztes Jahr hat mir das auch sehr gut geholfen, da waren es aber gehäufte Schwächeanfälle….. Und die Wechseljahre dürften vielleicht auch so langsam losgehen, mit 46?…. Nach den Lungenembolien war der Stress natürlich auch nicht ohne, meiner Meinung nach war aber zumindest die 1. Magenschleimhautentzündung auch auf die Schmerztherapie über den Magen zurück zu führen, weil es über die Venen nicht mehr ging, entzündeten sich ausnahmslos alle (in 5 Wochen stationärer Behandlung). Die anderen Entzündungen führe ich aber zum Teil auch auf die Magenträgheit zurück, das ist bei Sport auch oft problematisch. Autoimmun ist zuzüglich der Schilddrüse (zur Zeit gut eingestellt, verkalkt) auch nicht alles in Ordnung, übermorgen geht’s deswegen auch zur Abklärung in eine Uniklinik, da allerdings erstmal zum Rheumatologen, der eine ganze Menge zu lesen bekommt. In einem Monat ist Termin beim Neurologen. Vielen lieben Dank für Deinen Rat und Deine Hinweise, ich werde dann mal nachfragen.
Liebe Heika, liebe Semi,
leider tut die Magenschleimhautentzündung nicht immer weh. Zumindest 2009 war ich überrascht, als man mir mitteilte, dass ich eine hatte. Ich hatte wie gesagt nur die kalten Schweissausbrüche und immer wieder heftige Kopfschmerzen, das erklärte dann möglicherweise aber auch, wieso die Thrombose im Bein, (zu spät diagnostiziert ;-( weil ich leider nicht ernst genommen wurde) nach zum Glück nach 2 Wochen strenger Bettruhe abgeheilten Lungenembolien, mehrere Monate brauchte, alles in allem fast 4, bis sie sich endlich, wahrscheinlich beim Spaziergang am Tag vor der Kontrollsonographie, unter unerträglichen Schmerzen, endlich löste….. Letztes Jahr machte sich die MSHE dann mit immer wiederkehrenden Krämpfen, dachte ich hätte ein Herzproblem, Blutdruckprobleme bestanden, und immer grösseren Schmerzen, dazu Appetitlosigkeit und natürlich Kopfschmerzen, Wandern war nur noch eine Qual, bemerkbar…..
Liebe Grüsse
Sonja