Administratoren

  • Profilbild
  • Profilbild

Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 12 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
Unter “Dokumente” sind Informationslinks eingestellt.

Zum Einstellen eines Beitrags bitte immer auf “Forum” klicken. Dann öffnen sich alle Foren, die in dieser Gruppe schon bestehen. Nun kann man sich ein passendes Forum für seinen Beitrag aussuchen. Ist das passende Thema nicht dabei, bitte auf “Neues Thema” klicken und somit ein neues Forum eröffnen. Aussagefähige Überschrift wählen, Beitrag einstellen und unter “Tags” die relevanten Suchwörter eintragen.

Migräne und Depression (24 Antworten)

← Übersicht   Alle Diskussionen anzeigen
  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Hallo,
    nach ein paar schönen Tagen habe ich jetzt ein Gefühl wie eine Depression.
    Ich bin sehr niedergeschlagen, müde, traurig und sehr viel in Gedanken.
    Dieses Gefühl kenne ich schon seid fast einem Jahr.
    Kennt ihr das auch? Habe ich Depression weil ich Migräne habe? Die für mich in den letzten 15 Monaten sehr schlimm war.
    liebe Grüße rail

  • Profilbild steffikim vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Rail,
    leider soll sich oft zu Migräne eine Depression vergesellschaften, ob die Migräne der Auslöser ist weiss ich nicht. Wichtig ist nur, dass Du Dir helfen lässt, denn solch einen Zustand musst Du nicht hinnehmen. Vielleicht kannst Du ja auch ein Antidepressivum bekommen damit alles einwenig rosiger wird. Meistens denkt man “nicht nochmehr tabletten” aber wenn man die Chance hat aus dem Tal zu kommen ist es eine Überlegung wert.

    Lieben Gruss Steffi

  • Profilbild alchemilla vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Ich habe oft den Eindruck, dass das, was sich nach Despression anfühlt, aus einer wahnsinnigen tiefen Erschöpfung resultiert.
    Ich habe beobachtet, dass sich die Lebensumstände überhaupt nicht geändert haben und an dem einen Tag nehme ich alles als Herausforderung an und an einem anderen macht mich alles Unerledigte einfach traurig. Und dann merke ich, dass es daher kommt, dass ich zu erschöpft bin um überhaupt IRGENDetwas zu tun.

    Diese Sichtweise finde ich hilfreich, weil sie mich dazu bringt, ganz viel Regeneraton in den Alltag einzubauen. Dann geht es oft besser.

    Die tiefe Erschöpfung kommt mit Sicherheit von der vielen Migräne.

    LG und gute Erholung
    alchemilla

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Oh ja ich fühle mich auch sehr Erschöpft.
    Ich finde seid dem ich in Kiel war und dort auch viel Ruhe hatte, bin ich jetzt noch mehr Erschöpft. Ich habe das Gefühl nicht mehr das zu leisten, was ich vorher schaffte. Vorher unter Druck – mein Leistungsdruck.

    Liebe Grüße
    rail.

  • Profilbild SimonPhoenix vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Rail, Erschöpfung kann eine form von Depression sein. woher sie kommt können wir dir leider nicht sagen. schmerzen verbrauchen einen botenstoff der für die Glückshormone zuständig ist. somit kann eine Depression körperlich durch Migräne verursacht werden. Natürlich auch durch den seelischen Faktor. Je nachdem wie stark deine Erschöpfung und Traurigkeit ist solltest du einen Neurologen und eine psychologische Unterstützung suchen. Eventuell reicht es wirklich eine Zeit Antidepressiva zu nehmen um aus dem Loch und der schwierigen Zeit in der du stecktst rauszukommen.

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    hallo Steffi, alchemilla und Simon,
    nächste Woche soll ich zum EEG und in zwei Wochen zur Neurologin. Vorher gab es kein Termin. Dann kann ich es ansprechen, bis dahin muss ich es aushalten.
    Ich mache regelmäßig Sport, gehe mit meinen Kindern gerne spazieren. Aber jede pause, jedes bissel Ruhe holt die Grübeleien hervor. Sobald ich nichts aktives mache könnte ich schlafen (das hat nichts mit Narkolepsie zu tun). Ich bin einfach total Erschöpft.

    liebe Grüße
    rail

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Es gibt die Erschöpfungsdepression (das ist eigentlich der bessere Ausdruck für Burnout). Wenn Du das Gefühl hast, dass es Dich starkt beeinträchtigt, würde ich auch das mit dem Arzt besprechen – aber zunächst gleich einmal mit der Ärztin, zu der Du jetzt eh gehst. Sie kann Dich ja im Bedarfsfall weiterverweisen. Sprich Dein Problem dort offen an.

    Manchmal ist ein Antidepressivum gut, manchmal eine Gesprächstheraphie, manchmal eine Kombination. Migräne erschöpft. Nicht immer kann man alles leicht auseinanderhalten.

    Ich habe den Eindruck, dass Du auch eine große Verantwortung für Deine Kinder trägst. Das kommt auch noch dazu. In Kiel hattest Du Ruhe. Du hast Zusammenhänge erkannt … Jetzt bist Du zurück in Deinem Alltag und in vielerlei Hinsicht sehr gefordert. Das ist nicht so leicht. Ich denke, die Ärztin, zu der Du demnächst gehst, ist wirklich Deine erste Anlaufstelle. Und dann siehst Du weiter ;-)

    Lieben Gruß, Regenbogen

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    ja ich habe viel Verantwortung für die Kinder. 2 Kinder die mich derzeit ganz schön auslaugen, so empfinde ich es.

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rail, jetzt haben sich unsere Postings überschnitten.
    Worüber grübelst Du?
    Ich kenne von früher ganz arge Erschöpfungszustände.
    Lieben Gruß, Regenbogen

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    ich grübel darüber welchen Sinn das alles macht es auszuhalten. Ich grübel warum ausgerechnet ich die Migräne habe. Warum ausgerechnet ich jetzt so fertig bin.
    Warum das alles so ist wie es bei mir jetzt so ist.

    Liebe Grüße
    rail

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rail,

    das geht wirklich tief und Du bist sehr verzweifelt, glaub ich.
    Wenn es einem sehr, sehr schlecht geht, stellt man den Sinn vieler Dinge in Frage.

    Aber jetzt schau, jetzt bist Du erst einmal hier bei uns gelandet und Du hast einen Arzttermin. Einen Schritt nach dem anderen. Und vielleicht suchst Du Dir wirklich Unterstützung auf therapeutischer Ebene. Sprich das offen bei Deinem Arztbesuch an.

    Warum gerade Du die Migräne hast? Das ist eine Erkrankung. Die hat man sich nicht ausgesucht. Das ist Schicksal. Wir machen alle das Beste daraus, versuchen es und motivieren uns hier gegenseitig.

    Warum Du so fertig bist? Ja, weil es Dir schlecht geht! Weil Du auch kranke Kinder hast, um die Du Dich kümmerst. Dein Mann ist oft unterwegs, Du bist dann alleine für sie verantwortlich und das obwohl Du nicht fit bist.

    Beame Dich einmal an die Decke und schau auf die Rail runter. Das ist kein Wunder, dass es jetzt so ist.

    Aber, was jetzt so ist, muss nicht so bleiben und kann sich, nein: wird sich ändern! Vorwärts schauen.

    Ganz lieben Gruß, Regenbogen, die Sonnenstrahlen schickt ….

  • Profilbild Doro vor 5 Monaten, 1 Woche:

    liebe Rail,
    wie wäre es denn mit einer Mutter-Kind-Kur, die auf Eure Belange abgestimmt ist. Keine Ahnung ob es so etwas für gerade Deinen speziellen Fall gibt, aber ich könnte mir vorstellen, dass Du dort auf jeden Fall das Problem der Erschöpfung im geschützten Raum angehen könntest und für die Kleinen wäre mit ihren Erkrankungen auch gesorgt.
    Oder gibt es vielleicht die Möglichkeit einer Familienhilfe für Dich. Dass du das in Kiel erlernte auch in Deinem Tempo umsetzen kannst.
    Vielleicht ist hier im Forum ja jemand, der sich mit Familienhilfe etc auskennt.
    Ich kann Dich gut verstehen, Deine eigene Erkrankung ist schon hart, aber dann auch noch die der Kleinen. Ich fühle mit Dir. Und ich habe große Achtung vor Deinem Tun.
    LG
    Doro

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rail,

    Du hast jetzt schon so viele gute Tipps erhalten. Du musst Dein Problem bei der Ärztin ansprechen, damit sie Dir helfen kann, Dich wieder besser zu fühlen. Eine Muter-Kind-Kur wäre sicher auch eine Idee, oder auch eine Kur nur für Dich alleine.

    Von Depressionen gibt es so viele Formen und Ursachen, dass man der Sache nachgehen muss. Vielleicht ist es eine reaktive Depression aufgrund der Erschöpfung – durch die Migräne und die Narkolepsie, oder auch eine eigenständige organische Erkrankung. Es gibt viele Möglichkeiten, aber auch viele Möglichkeiten der Behandlung.

    Gute Besserung,
    Bettina

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 1 Woche:

    guten morgen,
    danke für die Antworten.
    Ich nehme abends an Medikamente Tizandin – Teva (Muskelentspannung) und Clomipramin Sandoz 75 mg geringe Dosis Antidepressivum. Das soll bei mir die Schmerzintensivität verringern oder Schmerzgrenze erhöhen. So wie ich es verstanden habe, reicht die Dosis aber nicht aus, damit es gegen Depressionen hilft.
    Einen Mutter – Kind – Kurantrag ist schon in arbeit. Ich denke das es so ab April oder Mai losgehen kann.
    Auch bin ich schon auf der Warteliste für eine stationäre Psychotherapie. Die Wartezeit beträgt mind. 6 Monate. Das wurde mir in Kiel empfohlen.
    Erst dachte ich was soll so ein Quatsch, dann habe ich es eingesehen. Vorher war mir mein Verhalten, meine Ängste und meine Erschöpfung gar nicht aufgefallen.

    Dadurch das mein Mann ein 3/4 Jahr erkrankt war und ich alles alleine machen musste und auch noch ihn versorgen oder ewig ins Krankenhaus musste, hatte ich gar keine Zeit an mich zu denken. Nun ist er gesund und arbeitet wieder voll.

    Nun bringe ich die Kinder zur Kita oder Schule, sitze daheim, sehe die Arbeit und finde kaum Kraft anzufangen. Ich könnte die ganze Zeit nur schlafen. Einige Tage habe ich es auch so gemacht. Ich hatte mich Vormittags einfach nochmal hingelegt und dann in Schnelldurchlauf z.B. das Haus sauber gemacht. Es hatte aber nichts an meinen Gefühlen, Gedanken etc. geändert.
    2x die Woche gehe ich morgens zum Sport.

    Ich habe hier fast das ganze Forum durchgelesen, einfach nur damit ich sehe das es noch mehr Menschen mit Problemen gibt. So ungefähr um mir zu sagen “hey stell dich nicht so an”, aber es brachte auch nichts.

    Auf alle Fälle werde ich es bei der Ärztin ansprechen. Bis dahin muss ich es irgendwie Ertragen /Aushalten.
    Da hilft dieses Forum auch schon etwas.

    Liebe Grüße
    rail

  • Profilbild regenbogen68 vor 5 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rail,

    Sport ist ganz wichtig.
    Ein Antidepressivum, egal in welcher Höhe, ist immer nur ein “Anschieber”, eine Unterstützung. Parallel dazu gilt es im Leben Veränderungen vorzunehmen – schrittweise.
    Möglicherweise machen Dich auch teilweise Deine Medikamente müde (Muskelentspannung!? – habe einmal etwas in der Richtung bei Rückenproblemen genommen, war völlig schlapp).
    Besprich das alles mit der Ärtzin.

    Ich denke, Du bist auf dem besten Weg.

    Lieben Gruß, Regenbogen