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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Woche, 1 Tag aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Migräne und Emotionale Belastung (128 Antworten)

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  • Profilbild Hartmut Göbel vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Migränepatienten stehen ständig unter dem Damoklesschwert, von einer Migräneattacke heimgesucht zu werden. Langfristige Planungen sind für die betroffenen Migränepatienten nur eingeschränkt möglich, da sie jederzeit damit rechnen müssen, für ein bis drei Tage sowohl im Arbeitsleben als auch im Freizeitleben auszufallen. Ein Großteil der Migränepatienten hat zudem keine Informationen und Konzepte zur Erkrankung. Aufgrund mangelnden Wissens und mangelnder Aufklärung stellen Migräneattacken somit große individuelle Belastungen dar. Die Patienten haben oft Angst, einen Hirntumor zu haben, Schlaganfälle zu erleiden oder aufgrund der häufigen Arbeitsunfähigkeit ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Aus diesem Grunde verwundert es nicht, dass viele Migränepatienten erhöhte Ausprägungen von Ängstlichkeit, Depressivität und Vorsicht im Umgang mit anderen Leuten haben.
    Es ist bisher nicht bewiesen, ob solche Persönlichkeitsmerkmale die Folge der wiederholten Kopfschmerzattacken sind oder aber ob eine angelegte oder erworbene psychische Besonderheit zu den Kopfschmerzattacken disponiert oder ob möglicherweise den psychischen Besonderheiten und der Migräne ein gemeinsamer dritter Faktor zugrunde liegt.
    Aus Untersuchungen ist bekannt, dass die Dauer der Kopfschmerzanamnese mit psychischen Veränderungen bei den Betroffenen nicht korreliert ist. Man würde erwarten, dass psychische Veränderungen, die Folge einer Kopfschmerzerkrankung sind, mit zunehmender Dauer des Kopfschmerzleidens zunehmen. Ein solcher Zusammenhang ist bisher jedoch nicht beschrieben worden. Umgekehrt zeigt sich, dass in der Anfangszeit von Kopfschmerzleiden besonders große psychische Veränderungen auftreten. Allerdings müssen solche Ergebnisse nicht zwangsläufig im Sinne einer Ursächlichkeit der psychischen Veränderungen interpretiert werden, da sie auch widerspiegeln können, dass gerade in der Anfangszeit von Kopfschmerzleiden psychische Veränderungen die Konsequenz der Erkrankung sind und im Laufe der Zeit Bewältigungsstrategien entwickelt werden, um mit der Kopfschmerzproblematik besser umgehen zu können. Die Bedeutung von Schmerzerkrankungen für die Psyche ist seit langem bekannt. Der Begriff des »algogenen Psychosyndroms« ist dafür eine treffende Beschreibung.

  • Profilbild Sonne vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Leider ist jeder immer wiederkehrende Schmerz eine grosse Belastung.
    Schmerz erzeugt Angst und lähmt.
    Sich immer wieder aufzuraffen braucht viel Energie.
    Daher ist es wichtig, dass es solche Foren gibt wie dieses. Denn Aufklärung ist sehr wichtig. Auch fühlt man sich unter *Gleichgesinnten* verstanden und wohl.
    Daher ist es auch sehr wichtig über den KS zu sprechen, sich damit auseinandersetzen, Hilfe beiziehen und vorallem, mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen.

    Ich danke allen für den Einsatz, welcher hier tagtäglich eingebracht wird.

    Grüsse aus der sonnigen Schweiz
    Sonne :-)

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Diese Parabel vom Damoklesschwert finde ich sehr gelungen! Auch mir ging es früher ganz genau so, wie Sie das hier schildern. Das allergrößte Problem war, dass ich keinerlei Informationen zur Migräne hatte (kann ich heute nicht mehr nachvollziehen), mich nur auf die Hilfe anderer verlassen hatte (die nie kam) und dadurch immer hoffnungsloser wurde. Sätze wie z.B.: “Finde Dich damit ab, Migräne ist nicht heilbar. Sooo schlimm kann das doch gar nicht sein! Andere haben doch auch Kopfschmerzen und ziehen sich nicht so zurück. Mach nicht immer einen Strich durch jede Planung.” – also solche Sätze tragen nicht dazu bei, sich besser und verstanden zu fühlen.

    Ich bin immer ein optimistischer, gut gelaunter Mensch gewesen. Doch diese jahrzehntelangen Schmerzen, das Unverständnis der Umwelt und das Gefühl zu haben, das Leben zieht an einem vorbei und man kann nicht teilnehmen, haben mich langsam aber sicher in eine Depression rutschen lassen. Meine sozialen Kontakte waren extem reduziert, da ich eigentlich nur froh war, meinen Tag irgendwie zu überstehen.

    In meinem Fall war die Depression ganz eindeutig eine Reaktion auf die Schmerzen und die allgemeine Hoffnungslosigkeit meiner Lage. Als ich meinen ersten Klinikaufenthalt hatte und somit das erste Mal ein Konzept zu meiner Erkrankung, war die Depression wie weggeblasen. Nun war mir klar, dass es doch Hilfe für mich gibt und ich mich mit meiner ausweglosen Situation nicht abzufinden hatte.

    Sie hatten mir und auch anderen immer wieder gesagt: “Werde Dein eigener Anwalt!” Wie recht Sie hatten mit dieser Aufforderung. Damit kehrt sich nämlich alles um: Man wird nun selbst aktiv und verlässt die Rolle der Passivität, zu der man gezwungen wurde. Alleine das gibt schon genug Auftrieb und man packt sein Leben wieder an.

    Ohne Informationen und viel Wissen geht es nicht. Deshalb halte ich auch Selbsthilfegruppen, ob real, oder virtuell, für ungemein wichtig. Der Arzt kann uns “nur” Hilfestellung leisten, um wieder Zuversicht und Hoffnung schöpfen zu können. Alles andere liegt bei uns.

  • Profilbild alchemilla vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Lieber Prof. Göbel,
    in diesem Zusammenhang fand ich es äußerst interessant von dem Phänomen der
    Hochsensibilität
    zu erfahren. Demnach soll es in unserer Bevölkerung ungefähr einen Anteil von 20% (!) geben, die angeboren hochsensibel sind.
    Die Eigenart zeichnet sich dadurch aus, dass Umweltreize extrem deutlich wahrgenommen werden, dass ein feines Gespür für Stimmungen besteht, dass daraus resultiert eine schnelle Ermüdung bis Erschöpfung mit dem Wunsch nach Ruhe und Alleinsein verknüpft ist.
    Es soll so sein, dass es zwischen “hochsensibel” und “nicht hochsensibel” keine fließenden Übergänge gibt, sondern dass Menschen eindeutig einer Gruppe zugehören.
    Es gibt Forschungen dazu, zuerst in Amerika ( Elaine Aron), jetzt in Österreich (Georg Parolw) und in Deutschland (“Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität” )

    Ich finde die Ähnlichkeit der Beschreibung der hochsensiblen Persönlichkeit und die der Migräne”persönlichkeit” faszinierend. Bei uns Migränemenschen kommt ja noch hinzu, dass man keine Möglichkeit hat, die Reize von außen wegzufiltern und als “kenn ich schon” zu ignorieren.

    Ich würde diese Zusammenhänge gerne weiter verfolgen . . . (wenn diese Migräneanfälle mich mal nicht mehr so ausbremsen würden, dauernd . . .)

    Gruß

    Gisela

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Vielen Dank für die wertvollen Beiträge, ich muss das erst einmal sacken lassen…

    Ich stehe da irgendwie noch ganz am Anfang. Unter Migräne leide ich selbst auch schon über 30 Jahre, bisher ohne jeglichen ärztlichen brauchbaren Rat.

    Bei meinen Kindern wurde sie schnell weggeschlafen, so dass ich bis September letzten Jahres auch nie irgendwelche Überlegungen anstellte, in wie weit man einer Migräne denn noch begegnen könnte.

    Nun habe ich durch die chron. Erkrankung meines Sohnes und seinem Klinikaufenthalt ganz viel gelernt und lerne immer noch täglich dazu.

    Herzlichen Dank noch einmal dafür! Jetzt weiß ich endlich, dass es auch anders geht! :-)

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Liebe Gisela,

    mit der Möglichkeit der Hochsensibilität hatte ich mich in den letzten Monaten auch das eine oder andere Mal beschäftigt. Mir fielen auch die Zusammenhänge auf, allerdings bin ich ein ziemlicher Skeptiker und ich war unsicher, wie seriös denn nun bestimmte Seiten sind.

    Zumindest hatte ich es mir nicht nehmen lassen und einen online-Test gemacht ;-) , und mir war vorher schon ganz klar, dass ich zu 100 % dazu gehören werde (obwohl ich ernsthaft geantwortet hatte ;-) ).

    Noch mehr gilt es allerdings für meinen Jüngsten, durch ihn hatte ich überhaupt erst nachgelesen, weil mich in den letzten Monaten gleich mehrere ansprachen, die der Meinung waren, er sei übersensibel (wusste ich schon vorher ;-) ), besonders einfühlsam, besonders empfindlich (au Backe.. das Tens-Gerät hat ihn fertig gemacht), ziemlich begabt, bestimmte Kleidungsstücke werden nicht getragen, weil sie “unbequem” sind, er hat oft mit Nebenwirkungen von Medikamenten zu kämpfen, auch paradoxe Wirkungen.. Ohren wurden im Unterricht zugehalten etc. pp.

    Aber ist das ganze jetzt nicht wieder ein Schubladendenken? Ich bin mir echt unsicher dabei..

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild alchemilla vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Liebe Monika,
    ich denke, es ist nicht so wichtig, ob das eine Schublade ist.
    Ich hasse es auch, wenn man Leute in “Typen” einteilt und darüber dann die Individuen gar nicht mehr sieht.
    Aber in diesem Fall war es für mich eine enorme Erleichterung, diese Persönlichkeitsbeschreibung zu lesen.
    Und den Test zu machen.
    Ich habe mein ganze bisheriges Leben immer das Gefühl gehabt, ich müsste mich anstrengen, “normal” zu werden.
    Ich habe mich enorm unter Druck gesetzt, mich zu ändern, weil doch alle anderen Leute in meiner Umgebung nicht so empfunden haben wie ich.
    Jetzt weiß ich,
    1. dass ich so b i n ,
    2. dass es auch einen Wert hat so zu sein,
    3. dass ich nichts ändern muss und ich nicht neurotisch sondern nur hochsensibel bin.

    Ich trage auch n u r bequeme Kleidung, ich k a n n keine Wolle auf der Haut haben, es
    i s t oftmals zu laut, usw.

    Diese “Schublade” hilft mir, Frieden zu schließen mit mir. Und das ist erleichternd.

    Und zum ersten Mal traue ich mich, so offen darüber mich zu äußern.

    Vielen Dank für dein Interesse
    und deine Berichte!

    Gruß
    Gisela

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Also mit dem Thema Hochsensibilität habe ich mich noch nie richtig beschäftigt. Wenn ich aber lese, was Ihr schreibt, Gisela und Monika, dann erkenne ich da schon einiges wieder.

    Ich trage auch nur bequeme Kleidung, die nirgends einschneidet.
    Ich vertrage keine Wolle oder Kaschmir auf der Haut, nur Baumwolle und Seide.
    Ich schneide jedes Etikett aus neu gekaufter Kleidung, weil ich dieses Kratzen nicht ertragen könnte.
    Nun ja, die Lärm- und Lichtempfindlichkeit schreibe ich der Migräne zu. Auch, dass ich extrem empfindlich auf Gerüche jeglicher Art reagiere.

    Allerdings hatte mir das noch nie große Probleme bereitet, muss ich sagen. Ich mache es immer schon so, wie es für mich angenehm und richtig ist. Dass ich hier etwas anders, als die anderen bin, wurde mir eigentlich erst klar bei meinem ersten Klinikaufenthalt. Da wurden diese Themen angesprochen.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Ich hatte mich mit meinen Eigenarten schon oft auseinander gesetzt (setzen müssen?). Sicher war ich als Kind auch schon anders als meine Geschwister. Aber das kann ich von meinen Kindern auch behaupten, dass alle anders sind. Zwei von ihnen würde ich blind als hochsensibel bezeichnen, allerdings darf man dabei nie außer Acht lassen, dass sie sich vll. auch so entwickelt haben, weil die Umstände unterschiedlich waren.

    Eine gewisse Empfindlichkeit muss sicher vorhanden sein, aber es sind auch oft Erfahrungen, die unser Empfinden beeinflussen, negativ wie positiv.

    Und auch äußere Begebenheiten haben oftmals Einfluss auf unser Empfinden. Ich denke hier nur mal an die “Sonnenländer”. Da sind so viele Menschen arm und müssten eigentlich total depressiv sein, weil sie oft nicht wissen, was sie morgen essen sollen. Und trotzdem machen sie Musik und feiern…

    Ich bewundere das immer sehr, liebe es wahnsinnig, wenn Menschen so eine Lebensfreude ausstrahlen!

    Liegt es vll. daran, dass sie viel mehr Sonnenlicht genießen können? Wenn draußen die Sonne scheint, dann sinkt meine Reizschwelle… dann empfinde ich auch tatsächlich anders.

    Sicherlich ist vieles Veranlagung, aber wir entwickeln uns nie ohne jegliche äußere Einflüsse.

    Nun brauche ich einen Mathematiker, der die Prozentzahlen dafür berechnet (oder erfindet *g*).

    Liebe Gisela, es ist oftmals schwer, zu dem zu stehen, was man empfindet oder wie man denkt… wie schön, wenn man sich nicht (mehr?) verbiegen muss (will?), nur, damit man in die Norm passt, die sich jedes Jahr doch wieder ändert… ;-) .

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild mamutschka vor 2 Jahre, 1 Monat:

    ich habe mit sehr großem interesse die beiträge verfolgt und festgestellt,dass auch auf mich sehr viel zutrifft.
    besonders in den letzten monaten stelle ich fest, dass ich auf sehr viele dinge übersensibel reagiere.
    was die kleidung betrifft-auch ich mag nur bequemes. nichts sollte drücken und schnüren, aber auch auf bemerkungen meiner mitmenschen reagiere ich übersensibel.
    ich führe eine sehr glückliche ehe. mein mann hat großes verständnis für mich und unterstützt mich in all meinen bemühungen, besserung zu erlangen. aber manchmal reicht ein gutgemeinter, und sicherlich auch richtiger rat, um mich aus der fassung zu bringen.
    ein etwas anderer blick kann mich schon zum heulen bringen und das ist doch nicht normal.
    oft verstehe ich mich selbst nicht mehr.

    liebe grüße mamutschka

  • Profilbild Migränchen vor 2 Jahre, 1 Monat:

    wie schon anderer orts von mir erwähnt, zähle auch ich mich schon seit jahren zu dieser gruppe menschen. zur zeit lese ich auch das buch “zartbesaitet”…gleichnamig wie die internetseite, wo man diesen “test” machen kann…ich hoffe, ich darf das hier reinsetzen ;-) ….

    ich möchte mich hier giselas eintrag anschließen.und..es ist für mich persönlich einfach ein mögliches erklärungsmodell …

    ..ich glaube, dass es auch etwas mit unserer struktur zu tun hat…ob wir eher dickere oder dünnere haut haben – wie wir auf unsere umwelteinflüsse reagieren…

    …und last but not least, wie wir herangewachsen sind…
    … diese hochsensibilität muss nicht angeboren sein…

    interessant aber auf jeden fall – wie eben auch reizüberflutung einfluss auf das migränegeschehen haben kann….

    alles liebe
    elvira

  • Profilbild alchemilla vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Vielleicht ist auch die Migräne eine Art Antwort darauf:
    diese hohe Empfindsamkeit lässt ja alle Sinneneindrücke besonders tief einwirken,
    hinzu kommen die Eindrücke auf der psychischen und der mitmenschlichen Ebene (man hört die Flöhe husten).
    Dann ist der Migräneanfall eine Art Systemabsturz. Man ist gezwungen, sich für eine Weile aus dem Drama des Alltagsgeschehens zurück zu ziehen und quasi im abgedunkelten Zuschauerraum Platz zu nehmen (oder aufm Klo),
    so lange, bis sich das System wieder abgekühlt hat und man wieder mitmischen kann.
    Deshalb ist es so wichtig bei einem Anfall dann, wenn man den Schmerz beseitigen konnte, trotzdem, so gut es nur eben geht, Ruhe zu geben, Pause einzulegen, im Zuschauerraum zu bleiben.
    Und es sit hilfreich zu lernen, die Bühne ab und zu rechtzeitig zu verlassen, bevor das System heiß läuft.

    Aber das kann ich auch ( noch?) nicht.

    Und wenn die Reize in Dingen besteht, denen man sich nicht entziehen kann (Wetterumschwung, Kälte, Hormone usw), dann nützt einem das Wissen um die Hochsensibilität nicht doll viel.

    Gruß
    Gisela

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Man kann sicherlich viele Parallelen ziehen, allerdings bin ich bei solchen Dingen immer etwas vorsichtig ;-) .

    Der letzte Absatz z. B. gilt ja nach all dem, was hier beschrieben wurde, ganz klassisch sowohl für Migräne als auch für Hochsensibilität.

    Welcher Aspekt vll. noch interessant wäre, ob man eine Häufung in der Familie ausmachen kann?

    Liebe Grüße

    Monika

    z. Z. höchstsensibel ;-)

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Wenn ich nun genau darüber nachdenke, fällt mir auf, dass meine Mutter, meine Tante und meine beiden Kinder auch zu den hochsensiblen Menschen zählen. Alle haben sie aber auch Migräne.

    Ist es nun so, dass die Migräne eine “Antwort” auf die Hochsensibilität ist, wie Gisela meint, oder ist man hochsensibel, “weil” man Migräne hat. Bewirkt diese fehlende Filterfunktion des Gehirns, dass man einfach alles um sich herum viel intensiver wahrnimmt, als Menschen, die nicht unter Migräne leiden und gewisse “Störfaktoren” wirksamer ausblenden können?

    Das ist ein interessantes Thema, dem ich mich noch nie gewidmet hatte.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Krümel vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Ja, ein sehr interessantes Thema !

    Ich kenn aber auch Menschen, die hochsensibel sind und keine Migräne haben.

    Wie kann man es eigentlich schaffen, nicht alles zu sehr an sich rankommen zu lassen ? Ich schaff´es einfach nicht, mir ne gesunde Mauer zuzulegen. Vielleicht in einigen Angelegenheiten eine zeitlang, aber dann holen mich die Angelegenheiten wieder ein.

    LG, Krümel