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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 15 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Migräne und Narkolepsie (90 Antworten)

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  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Beitrag von railwaycom:

    Hallo alle zusammen,
    erstmal finde ich es super das es so ein Forum gibt.
    Ich leide an Narkolepsi und an Migräneanfällen. Gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen? Wenn ich mehr Migräneanfälle bekomme, habe ich auch mehr Einschlafphasen, aber leider nicht dann wenn man sie gebrauchen kann.
    Hat jemand damit Erfahrungen?
    Liebe Grüße
    railwaycom

  • Profilbild Hartmut Göbel vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Narkolepsie äußert sich durch übermäßige Tagesschläfrigkeit mit einem zur unpassenden Zeit einsetzenden Schlafdrang. Diese Schlafattacken können manchmal durch extremen Stress ausgelöst werden und haben nichts mit Unausgeschlafenheit zu tun. Sie lassen sich daher auch mit mehr Schlaf nicht beheben.
    Narkolepsie ist eine große Belastung für die Betroffenen die zur Arbeitsunfähigkeit führen kann. Die vier häufigsten Symptome der Narkolepsie sind übermäßige Tagesschläfrigkeit, plötzlicher Tonusverlust, d. h. Lähmung der Muskeln, Schlaflähmung) und kurz vor dem Einschlafen oder im Halbschlaf auftretende visuelle oder akustische Halluzinationen.
    Zum Zusammenhang zwischen Migräne und Narkolepsie gibt es unterschiedliche Daten.
    Einerseits können Müdigkeit bis zur Bewusstlosigkeit im Rahmen einer Basilaristyp-Migräne auftreten. Die genaue diagnostische Einteilung ist daher notwendig.
    Zum Zusammenhang zwischen Narkolepsie und Migräne gibt es zwei Studien:
    In einer Studie aus dem Jahre 1999 mit 68 Narkolepsie-Patienten litten 54% auch an Migräne.
    In einer weiteren Studie aus dem Jahre 2003 an 96 Narkolepsie-Patienten litten 21,9% an Migräne.
    Erstere Studie bestätigt einen Zusammenhang, die zweite Studie konnte eine Verbindung nicht finden.

  • Profilbild railwaycom vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Lieber Professor Göbel,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Unter Migräne leide ich schon seid meiner Kindheit. Die Schlafattacken am Tage traten ca. nach der Pubertät auf und erhielten vor ein paar Jahren den Namen Narkolepsie. (keine Kataplexie)
    Die Frage stellt sich nur, wie unterscheidet man die Sehstörungen und Konzentrationsstörungen, wo sind sie einzuordnen, denn sie passen zu beiden Krankheitssymptomen. Woher weis ich was was ist.
    In den letzten 4 Monaten habe ich durch das Familiäre Umfeld ziemlich viel Stress. Das sind leider die schlechtesten Vorraussetzungen für Migräne. Leider können wir, mein Mann und ich, das aber nicht abstellen, denn Kinder und Mutter haben keinen Abstellhahn.
    Nachts werde ich wiederholt wach und weis nichts mit der Nacht anzufangen, während ich am Tage immer wieder die Schlafattacken habe. Dazu treten die Migräneanfälle immer heftiger auf. Die Sehstörungen, vor allem auf einem Auge, machen mich noch ganz fuchsig.

    Bsp. morgens wache ich auf und möchte aufstehen. Vor meinen Augen flackert, funkt und blitzt es, mein Kopf fängt an zu Hämmern. Da stellt sich immer wieder die Frage, ist es jetzt ein Migräneanfall oder sind es die Nebenwirkung einer fast schlaflosen Nacht. Nehme ich mein Medikament zu spät, weil ich ja noch immer daran glaube dass es kein Migräneanfall ist, habe ich einen sehr schlechten Tag. Nehme ich das Medikament und es war kein Migräneanfall, war es unnutz. Unnutze Medikamenteneinnahme haben ja auch wieder seine Auswirkungen.
    Liebe Grüße

  • Profilbild steffikim vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Hallo,

    na ich finde auch wenn man da nicht von Narkolepsie spricht, es sehr auffällig das ich vor der Migräne diese bleierne Müdigkeit habe die schon fast weh tut. ich kann aber zum Glück das Einschlafen bestimmen und kontrollieren.

    LG

    Steffikim

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Bettina,
    nein jetzt am Montag den 5.12 habe ich einen Termin. Naja mein Führerschein hängt davon ab. Leider muss ich aber täglich meine Kinder fahren. Wir wohnen so gut, das es kein Bus gibt.

  • Profilbild Happy vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,

    meine Migräne kündigt sich immer mit bleiernder Müdigkeit und extremen Schlafbedürfnis an, wenn ich mal nicht damit aufwache. Überhaupt habe ich extrem häufig Schlafbedürfnis zu den unpassensten Zeiten. Unangenehm ist es, wenn man arbeitet und nur damit beschäftigt ist, gegen das Schlafbedürfnis anzugehen, das ist ziemlich anstrengend und erst recht ermüdend. Aber wie gesagt, ist das bei mir meistens mit der Migräne verbunden.

    LG
    Christiane

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Also wenn Du bis jetzt immer gefahren bist, wird das doch wohl weiterhin auch gehen? Was hast Du für ein Gefühl? Setze Dich durch, denn ohne Auto scheint es ja wohl nicht zu klappen, wenn Du so abseits wohnst.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Christiane, das scheint aber wohl nichts mit Narkolepsie zu tun zu haben. Das kenne ich ebenso, wie sicher viele andere auch. Die Migräne kann einen ziemlich fertig machen.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,
    Christiane, bei Narkolepsie musst du nicht mehr Kämpfen um wach zu bleiben. Du schläfst jetzt sofort einfach ein. Sicher gibt es Anzeichen, die mich vorwarnen, somit bin ich meistens in der Lage mich hinzusetzen oder wie auch immer in Sicherheit zu bringen. Da bleiben mir aber nur wenige Sec.

    Bettina :Mit dem Führerschein bleibt mir nur zu hoffen. Das Medikament gegen Narkolepsie führte zu mehr Migräne. Mal sehen was ich nun bekomme.
    Werde ich am Montag ja sehen.
    Liebe Grüße
    rail

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Railwaycom,

    ich drücke ganz fest die Daumen, dass das mit dem Führerschein klappt, ebenso mit dem neuen Medikament. Wie oft hast Du denn diese “Anfälle”? Wirklich innerhalb von Sekunden schläfst Du ein? Wenn das im Auto passiert, was machst Du dann? Auf der Autobahn z.B.?

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Happy vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Achso.. ja ich habe das so verstanden, dass Deine Frage war, ob bei anderen eine starke Müdigkeit auch bei der Migräne bekannt wäre. Habe ich wohl was falsch verstanden…
    Das ist sicherlich eine unangenehme Erkrankung. Ich wünsche Dir gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Christiane

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Danke Happy.
    Bettina, die Anfälle sind etliche Male am Tag. Es gibt aber Anzeichen, wie Augen tränen, Erschöpfung, Flimmern , gerade wenn es auch ein Migräne Tag ist, etc, bei denen ich dann z.B. mit dem Auto anhalte. Auch auf einen Standstreifen im Notfall. Das Funktioniert schon seid etlichen Jahren so. Ich bin nach längstens 1 Min wieder ausgeschlafen. In dieser Zeit schafft es kein anderer Autofahrer anzuhalten und nachzufragen. Alle kennen mich, alle wissen wie ich bin und warten z.B. beim Karten spielen die eine min ab.
    Schlimmer finde ich Medikamente dagegen nehmen zu müssen, die ggf Migräne wieder auslösen. Und genau das tun die meisten Medis.
    Aber mal sehen was mir am Montag angeboten wird.
    Vielen dank und liebe Grüße
    rail

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Railwaycom,

    mehrmals am Tag solche Anfälle zu haben, muss wirklich sehr belastend sein. Wenigstens dauern Deine Ausfälle dann aber nur eine Minute. Trotzdem eine extreme Lebenseinschränkung.

    Seit wann leidest Du darunter? Kannst Du einen Auslörer erkennen, eine Grippeimpfung vielleicht? Pandemrix ist grad sehr im Gespräch, solche Zustände auszulösen.

    Ich wünsche Dir sehr, dass ein passendes Medikament für Dich gefunden werden kann. Was nimmst Du bisher dagegen eigentlich ein?

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Doro vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    liebe/r Railwaycom,
    da schließe ich mich den guten Wünschen von Bettina an. Das ist wirklich sehr belastend. Kann man solche Anfälle denn auch wieder *verlieren*?
    Liebe Grüße
    Doro

  • Profilbild railwaycom vor 5 Monaten, 3 Wochen:

    hallo ihr beiden,
    ich nehme nichts dagegen ein, weil die Nebenwirkungen zu heftig waren. Das heißt ich hatte alles einfach vor langer Zeit abgesetzt und mich nicht mehr gemeldet. Dann das Coffein dazu, da stand ich auf 1000 Grad und stürzte genauso schnell wieder ab.
    Seid wann ich das habe, kann ich nicht genau sagen. Das sind schon etliche Jahre. Ich bin weiblich und ca. 40 Jahre jung und weis das ich schon immer diese Schlaf Attacken hatte. Damals, also als Kind nicht so heftig, wie später im Berufsleben.
    Ich nahm die Medikamente, habe 12 Stunden im Dienst verbracht, kam nach Hause und stürzte ins Bett. Da war nichts mehr zu machen. An freien Tagen konnte ich nicht einschlafen, morgens nahm ich die Medikamente, stand etliche Stunden wie unter Strom, aber was echtes sinnvolles machen, ging kaum. Somit kam die Zeit das ich letztendlich nur alle zwei Nächte schlafen konnte und den Rest fast immer aufblieb.
    An den Tagen wo ich geschlafen habe, bekam ich dann Migräne. Das ging bis hin zur Medi – Vergiftung. Habe den ersten Entzug gemacht und so weiter.

    Liebe Grüße
    rail