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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 17 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Migräne und Tinnitus (93 Antworten)

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  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Für mich stellt sich aktuell die Frage, ob es einen Zusammenhang gibt.

    Seit ca. Mitte Dezember bin ich “stolze Besitzerin” eines ständigen Ohrgeräusches bds. Zusätzlich hatte ich anfänglich sehr starke Kopfschmerzen im Hinterkopf, und Schwindel. Die Schmerzen und der Schwindel waren nach relativ kurzer Zeit wieder weg, das Ohrgeräusch blieb.

    Seit gestern ist es (nach ganz wenig Schlaf) so laut, dass ich die Türklingel überhöre, zusätzlich hatte ich wieder sehr starke Kopfschmerzen am Hinterkopf, Schwindel, Übelkeit und konnte mich kaum auf den Beinen halten (nein, Alkohol hatte ich nur wenig getrunken, falls man das vermutet ;-) ).

    Heute gehts (nach 800 mg Ibuprofen nach Domperidon) wieder besser, noch nicht wirklich gut, aber ich konnte zumindest kochen etc.

    Kann es sein, dass man anfälliger für einen Tinnitus ist, wenn man zu den Migränikern gehört? In unserer Familie kommt beides gehäuft vor. Oder ist das eher dem Zufall zuzuschreiben?

    Anscheinend bin ich sehr beliebt für div. Erkrankungen am Kopf (vor 4 Jahren Herpes Zoster überm Auge) .

    Liebe (ratlose ;-) ) Grüße

    Monika

  • Profilbild Migränchen vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    ach du ärmste! da schicke ich dir mal heilende gedanken!!!!

    deine beobachtung teile ich auch. ich habe seit meiner jugend (also das ist schon ein paar tage her *gg*) tinnitus auf beiden ohren, zusätzlich ist mir auch schon 2x das gleichgewichtsorgan (im ohr) ausgefallen….und herpes tja, der hat sich mittlerweile in den mund verlegt (böse aphten oft über wochen hinweg)….ist aber genauso unangenehm wie außerhalb…..

    liebe monika – auch dir viele grüße und rasche besserung!!!!

    ps. wenn tinnitus bald behandelt wird (zb. durch infusionen) stehen die chancen auf besserung gut!!

  • Profilbild Migränchen vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    bevor ich es noch vergesse, auch lagerungsschwindel…taucht ab und an mal für ein paar wochen auf…..man gönnt sich ja sonst nix *gg*

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Vielen Dank für deine Genesungswünsche, liebe Elvira.

    Der HNO Besuch ist meinerseits schon fest eingeplant (ich hoffe, ich bekomme einen zeitnahen Termin).

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Da seid Ihr aber wirklich geplagt.:(
    Ich habe ja auch schon seit der Kindheit Kopfschmerzen (ob es damals auch schon Migräne war, weiß ich nicht), aber sonst keine Begleiterkrankungen. Weder Tinnitus, Schwindel noch Herpes. Auch meine von Migräne geplagten Verwandten sind von dieses Begleiterkrankungen verschont geblieben.

    Interessant zu wissen wäre nun: Sind Migräniker insgesamt empfänglicher für diese Begleiterkrankungen? Oder ist es eher Zufall, wenn diese Erkrankungen zusätzlich auftreten, da sie halt auch relativ häufig in der Bevölkerung vertreten sind?

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Nun ja, mit Varicella Zoster Virus sind ja ca. 98 % der Menschen “durchseucht”.
    Bei einer Gürtelrose (Herpes Zoster) handelt es sich um eine Reaktivierung, bei dem sich (lt Wikipedia) das Nervengewebe entzündet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Herpes_Zoster

    Ich litt bisher zweimal unter einem Zoster, einmal vor ca. 20 Jahren am Rücken nähe Schulterblatt und wie o. b. am Auge. Charakteristisch dafür waren für mich die Nervenschmerzen. Da die Erkrankung am Auge mein 2. Zoster war, wusste ich sofort, wie der anfallsweise stark brennende Schmerz, der sich halbseitig über die Stirn zog, zu deuten ist. Die Bläschenbildung auf dem Augenlid ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Zum Glück schlug dann Aciclovir ganz schnell an.

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Das Virus haben tatsächlich fast alle Menschen in sich. Die Frage ist nur, ob das Immunsystem imstande ist, einen Krankheitsausbruch zu unterdrücken. Ist das Immunsystem schon geschwächt durch andere Erkrankungen, extremen Stress usw. setzt sich oft als I-Tüpfelchen noch ein Herpes obendrauf.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es eine gewisse Veranlagung dazu gibt. Ich kenne Menschen, die bei jeder stärkeren Erkältung oder Grippe diese typischen Herpesbläschen um den Mund bekommen. Dies ist aber harmlos im Vergleich zu einem Zoster, der eine schwerwiegende gesundheitliche Störung ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Ganz genau, Bettina ;-) .

    Man könnte auch jetzt fragen: “Schwächt Migräne das Immunsystem?”

    :-)

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Ich kann mir schon vorstellen, dass eine agressive Migräne, die schon viele Jahrzehnte andauert, das Immunsystem nachhaltig schwächt. Ist nur meine laienhafte Meinung, aber chronische Schmerzen, Depressionen und die daraus folgernden sozialen Probleme tragen nicht dazu bei, das Wohlbefinden zu steigern.

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Unter meiner eigenen Migräne leide ich anscheinend viel weniger als unter der agressiven Migräne meines Jüngsten ;-) … aber wem sage ich das? :-)

    Heute hatte ich ein nettes Gespräch mit dem HNO, er sagte zu mir “und jetzt haben sie die Migräne im Ohr” oder so ähnlich … Wollte “mich aus dem Verkehr ziehen” , zumindest krank schreiben… aber so ein gelber Schein nützt mir ja hier ziemlich wenig *g*. Allerdings ist Stressvermeidung nach der gestellten Diagnose oberstes Gebot, wird mir schwer fallen das durchzusetzen, aber nun ja, wat mut dat mut.

    Jeden Tag muss ich nun zur Infusion und er meinte noch, er könnte mir bei der Kliniksuche Tipps geben (*hust* wie nett ;-) ), denn sollte sich bis Ostern keine Besserung einstellen, dann würde er mir einen Aufenthalt in einer speziellen Kurklinik empfehlen, dort lernt man mit dem Dauerton gelassener umzugehen. (Menno… ich BIN gelassen!! Wie kommt er nur aufs Gegenteil? :-) ).

    Achso.. Diagnose lautete Hörsturz, das Hörvermögen ist in allen Bereichen nur höchstens grenzwertig, sonst eingeschränkt, in den Tieftönen sogar sehr eingeschränkt.

    Nun ja, so ganz hatte ich damit nicht gerechnet, da beide Ohren betroffen sind, und ich hatte ja vorab schon ein bisschen recherchiert, da wird meistens nur von einem Ohr berichtet, auch von Schwindel weniger. Der ist bei mir auch ziemlich ausgeprägt.

    Naja… immer wieder was Neues.

    Es bleibt spannend – das Leben! ;-)

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Liebe Monika,

    ein wenig hattest Du mit dieser Diagnose und Prognose schon gerechnet? Die Belastung der letzten Jahre hat ihre Spuren hinterlassen.

    Ich wünsche Dir sehr, dass die Infusionen alles sehr bessern können und Du um den Klinikaufenthalt herumkommst.

    Etwas mehr schonen wäre sehr vernünftig! Ja, es geht auch mit (nicht mehr so) krankem Kind, Hund, Haushalt…..

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Monika vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Nun ja, gerechnet hatte ich eigentlich “nur” mit einem ganz normalen Tinnitus. Gelesen habe ich ja schon einiges darüber und bin dann zwangsläufig auch oft über die Diagnose “Hörsturz” gestolpert. Allerdings passte für mich das aufgrund der dort angegebenen Symptome nicht so ganz. Bei mir sind ja beide Ohren betroffen (zugegeben, eins schwerer), Beim Hörsturz las ich eigentlich immer nur von einer Seite… Und auch der Schwindel wurde dort eher selten aufgeführt, der ist bei mir ja auch sehr ausgeprägt.

    Nun ja, Kopfschmerzen habe ich sehr oft, vor allem im Hinterkopf, aber vll. hat das gar nichts miteinander zu tun.

    Die Diagnose hat mich deshalb doch ein bisschen überrascht.

    Es ist zz. leider etwas schwierig, sich hier rauszuziehen. Ich muss mal schauen, wie ich das manage. (Schöner Spruch für mich im Übrigen: “Ich manage meine Ressourcen nur suboptimal *g*)

    Bisher hab ich eigentlich immer alles irgendwie hinbekommen ;-)

    Liebe Grüße

    Monika

  • Profilbild Krümel vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Hallo, Ihr Lieben !

    Dieses ist nun mein erster Beitrag im neuen Forum. Ich habe ebenfalls seit der Kindheit Tinnitus auf beiden Ohren. Vor .- während und nach Migräne habe ich oft unangenehme heftige kurze Hörstürze, die mich oft aufschrecken lassen. Aber man sagte mir immer, dieses sei eine Begleiterscheinung der Migräne. Ich denke, es sind die Gefäße, die verrückt spielen.

    Ja Marion, ich habe auch wohl ziemlich laut “HIER” gerufen” als der liebe Gott die Krankheiten für den Kopf verteilt hat.

    Da bei mir die Ohrgeräusche sowie die Migräne mit Hormonveränderungen in Verbindung stehen, habe ich nun endlich mal einen Hormonspiegel machen lassen (natürlich auf eigene Kosten, weil niemand die Notwendigkeit sah) und hierbei kam nun raus, dass sämtliche Werte im Keller sind. Ich bin noch nicht in den Wechseljahren (38 Jahre). Ich werde in einigen Wochen ein Mittel für die Hypophyse bekommen. Ich bin sehr gespannt, welche Auswirkungen dieses hat.

    LG, Krümel

  • Profilbild Migränchen vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    hallo krümel,

    vorweg mal *ganzvieltröst* ich hab ihn wie schon erwähnt auch seit jungen jahren auf beiden ohren und kann dein leiden bestens nachvollziehen…..

    darf ich dich fragen, woraus du davon ausgegangen bist, dass die hormone probleme machen (mal abgesehen von der migräne)
    mein ersuchen um einen status wird immer abgeschmettert mit der aussage, solange ich die mens pünktlich kriege besteht kein verdacht bzw. notwendigkeit einen status zu machen (ich bin 44).

    alles liebe
    elvira

  • Profilbild Krümel vor 2 Jahre, 4 Monaten:

    Hallo Elvira,

    die Mens ist bei mir auch immer super pünktlich (bis auf einige Ausnahmen).

    Weshalb ich von Hormonproblemen ausgegangen bin:

    1. (Dauer-)Migräne vor – während – nach der Mens
    2. Migräne “zwei Tage” um den Eisprung
    3. Eine Woche vor der Mens ein paar Tage üble Kopfschmerzen/Migräne mit grundsätzlich folgender “Zwischenblutung”

    Und das jeden Monat immer gleich.

    Eine nette Apothekerin bei uns im Ort hat mich ermutigt, unbedingt einen Hormonstatus machen zu lassen und gesagt, es würde sich lohnen dem nachzugehen und zu forschen. Das hat mich ermutigt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Der Gyn wollte von Heilpraktikern nichts wissen und meinte nur : Die haben alle keine Ahnung !!!
    Mag sein,- die haben mit Sicherheit andere Ansatzpunkte und nicht so viele Jahre studiert. Aber ich habe ein positives Gefühl, hier nichts falsch machen zu können und es läge nicht in meiner Natur, nicht meinem Impuls zu folgen. Weil heilt hat Recht ! Ich werde berichten !

    LG, Krümel