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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 20 Stunden, 22 Minuten aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Migräne,Osteoporose und Rheuma (5 Antworten)

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  • Profilbild vor 1 Jahr, 3 Monaten:

    Ja,ich habe viele Begleiterkrankungen neben der Migräne.Seit genau vier Jahren nehme ich Triptane ein,und seitdem ist es schlimmer geworden.Außerdem nehme ich seit 4 Jahren das Morphium Capros ein.2007 bin ich die Treppe runter gefallen und hab mir wegen meiner Osteoprose drei Brustwirbel gebrochen.Operiert werden konnte ich nicht.Man schlug mir eine Schmerztherapie mit Morphinen vor.
    Genau seit dieser Zeit habe ich meine heftige Migräne.Ob da ein Zusammenhang besteht?Als Nebenwirkungbei dem Morphium stehen Kopfschmerzen allerdings keine Migräne.
    Es kann natürlich ein Zufall sein,und ich hatte nebenbei auch schon mit Fr.Dr. Gendolla darüber gesprochen.
    Meint Ihr Morphine können eine Migräne hervorrufen?Schade,dass Morphium nicht gegen alle Schmerzen wirkt.Leider komme ich auch nach dem Medikamentenentzug nicht von dem Morphium los.Das heißt ich Komme auf jeden Fall über die Einnahmegrenze von 10 Tagen im Monat,da ich das Morphium täglich einnehmen muß.

    Vielleicht liest Professor Göbel zufällig meinen Threadund kann mir was dazu sagen.
    Wer von Euch hat noch Osteopoprose oder Rheuma.Was macht Ihr dagegen?Ich habe Fibromyalgie(das heißt der gesamte Körper schmerzt) und chronische Polyarthritis also entzündliches Rheuma.
    LG Cinderella

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 3 Monaten:

    Liebe Cinderella,

    Du hast wirklich viel zu tragen, das tut mir leid. Morphium wirkt nicht bei Migräne und sollte daher auch keinen MÜK auslösen können. Ob es Migräne auslöst, kann ich Dir nicht sagen. Werde Deine Frage weiterleiten.

    Zu Deinen anderen Fragen kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Hartmut Göbel vor 1 Jahr, 2 Monaten:

    Liebe Cinderella
    Die Begleiterkrankungen erfordern die Dauereinnahme der Opioid-Schmerzmittel. In dieser Situation ist die Beachtung der 10-20-Regel nicht erforderlich. Retardierte Opioide wirken nicht bei Migräne. Sie unterhalten daher auch keinen Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch. Daher ist die Einnahme auch so möglich.
    Freundliche Grüße
    Hartmut Göbel

  • Profilbild Maja vor 1 Jahr, 2 Monaten:

    Guten Tag,
    mit Interesse lese ich diesen Beitrag, da auch ich inzwischen auf ein Opium eingestellt bin, und nun noch auf Grund einer OP ein weiteres Schmerzmedikament einnehmen muss. Natürlich ist auch mir der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch bekannt und aus diesem Grunde habe ich dann auf weitere Medikamentation bei Kopfschmerzen verzichtet. Nun jedoch stelle ich mir die Frage, ab wann tritt ein Übergebrauch auf, und was kann jemand der eh schon etwas zu sich nimmt überhaupt noch machen, wenn ihm starke Kopfschmerzen ( damit meine ich nicht die, welche aushaltbar sind, sondern schon extreme, welche eben auch zu Übelkeit, Schweissausbrüchen usw. führen ) machen. Werden dann eine weitere Einnahme eines Medikamentes diese noch mehr werden lassen? Ich war gestern in dieser verzwickten Situation und traute mich nichts mehr zu nehmen ( bis auf meine Notlösung, welche komischerweise funktionierte ). Nur wenn ich nicht diese Lösung gefunden hätte, ich kenne meine Kopfschmerzen nur als äusserst aggressiv und fast vernichtend, ich hätte nicht mehr gewusst was ich machen könnte, da ja ab einer gewissen Menge an Schmerzmedikamenten es zum Selbstläufer werden kann. Also ganz ehrlich, eigentlich weis ich nur dass es diesen Übergebrauch gibt, aber ab wann man von diesem spricht und in welcher Zusammensetzung es dazu kommen könnte weis ich nicht. Wenn man jetzt z.b. Opium nimmt ( retard) und gleichzeitig momentan über ca. 3 Wochen Metamizol, ist es dann trotzdem möglich etwas gegen Kopfschmerzen zu nehmen, oder kommt man dann schon in den Übergebrauch?
    glg

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 2 Monaten:

    Liebe Maja,

    Metamizol wirkt ja bei machen auch gut gegen die Migräne. Schade, dass Du davon nicht profitieren kannst. Wenn Du 3 Wochen schon Metamizol nimmst, könntest Du natürlich schon in einen MÜK geraten, da es ein Schmerzmittel ist, das auch bei Migräne helfen kann. Aber das ist wohl nun einfach notwendig wegen der anderen Schmerzen, die Du noch hast. Dann hat das Priorität und um den MÜK kannst Du Dich “kümmern”, wenn es Dir insgesamt wieder besser geht.

    Wenn Du so schlimme Attacken hast, kannst Du schon noch ein Triptan dazu nehmen. Was rät Dir denn Dein behandelnder Arzt? Bist Du bei einem Neurologen in Behandlung?

    In der Gruppe Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz kannst du einiges nachlesen. Dass man im MÜK ist, erkennt man daran, dass die Attackenmedikamente nicht mehr so gut wirken, sich eine Art Dauerkopfschmerz eingestellt hat und man natürlich einige Monate über den erlaubten 10 Tagen lag.

    Gute Besserung – für alles!

    Liebe Grüße
    Bettina