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Migräne und Begleiterkrankungen

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 1 Woche, 1 Tag aktiv

Gibt es Erkrankungen, die gehäuft zusammen mit Migräne auftreten?
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Persistierendes Foramen ovale (PFO) (27 Antworten)

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  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 6 Monaten:

    Beitrag von Rosa:

    Hallo, gibt es hier jemandälter als 60 Jahre? Bei mir haben sich die schweren Anfälle verloren, jedoch stattdessen migräneartige immer halbseitige über Tage hinziehende starke Druckkopfschmerzen manifestiert, die sich allerdings b. Bewegung nicht verstärken.Normale KS-Tabletten helfen nur selten, so daß ich möglichst darauf verzichte.Da mir vor einem Jahr ein PFO(Loch i. Herz)diagnostiziert wurde, frage ich mich ob es für diese Art KS einen stärkeren Zusammenhang gibt.Triptane nehme ich ab und an trotzdem,auch wenn ich sie meistens zu spät einnehme u. die Wirkung nur ganz kurz anhält.Außerdem soll man ab 65 Jahre sowieso keine Triptane mehr einnehmen. (EEG u. CT.) waren o.B. Vielleicht gibt es hier auch Migräniker m. PFO. Freundl. Grüße Rosa

  • Profilbild Bettina Frank – Moderator vor 1 Jahr, 6 Monaten:

    Liebe Rosa,

    ich habe Deinen Beitrag nun in diese Gruppe versetzt und für Dich ein neues Forum (Thema) eröffnet. Nur die Beiträge in den Foren bleiben erhalten, daher bitte hier weiterschreiben.

    Gute Infos zum Thema findest Du hier. Auch im früheren Forum wurde schon über das PFO diskutiert.

    Bist Du in guter schmerztherapeutischer Behandlung? Wenn der Arzt grünes Licht gibt, kann man durchaus auch jenseits der 60 noch Triptane einnehmen.

    Wir haben Mitglieder in Deinem Alter und auch solche, die ein PFO haben. Ich schreibe Dir noch eine PN. Da siehst Du oben in der Leiste unter Benachrichtigungen eine “1″.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild heika vor 1 Jahr, 6 Monaten:

    Hallo Rosa,

    ob es einen Zusammenhang zwischen Migräne und PFO gibt, wird derzeit untersucht, aber die Studie läuft noch. Es liegen leider noch keine ausreichenden Informationen dazu vor.

    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild Anna2104 vor 4 Monaten:

    Hallo Ihr lieben,

    Ich war heute zur Abklärung des offenen Foramen beim Kardiologen. Leider hat mein Hausarzt ein Ultraschall Termin vereinbart da konnte der Kardiologe aber nichts erkennen. Ich muss am 10.11 noch mal hin und dann wird eine neue Untersuchung gemacht (Ultraschalluntersuchung durch die Speiseröhre). Zu diesem termin muss ich nüchtern erscheinen da etwas zur Beruhigung verabreicht wird wahrscheinlich so ähnlich wie bei einer Magenspiegelung. Im Fall des Falles ich hätte ein offenes Forame…was soll ich dann machen? Ich habe heute den Kardiologen gefragt und er sagte bei der Menge an Migräneattacken in meinem Fall würde er es verschließen lassen. Ich habe versucht mich im Internet etwas schlau zu machen aber die Fachbeiträge verstehe ich nicht und viel findet man dazu auch nicht. Kann einer helfen?

    Liebe Grüße Anna

  • Profilbild moonlight vor 4 Monaten:

    Hallo Ihr Lieben,
    hier kann ich auch etwas zu beisteuern.
    Bei mir wurde vor über 10 Jahre bereits ein PFO diagnostiziert. Ich habe auch mehrfach ein “Schluckecho” bekommen und einen OFO-Test, bei dem gemessen wird, mittels Kontrastmittel wie groß mdas Loch in etwa ist. Ich musste pressen und man sah, dass unter dem Pressen doch reichlich desd Kontrasmittels übergetreten ist durch das Loch.
    Dennoch ist es bei mir bislang noch nicht verschlossen worden, da hier die Meinungen noch immer weit auseinandergehen.
    Am Anfang habe ich jahrelang Aspirin 100mg protect geschluckt, um das erhöhte Schlaganfallrisiko zu senken. Seit ein paar Jahren nehme ich es nun nicht mehr, da viele Ärzte der Meinung sind, hier sei kein Nutzen zu erwarten. Auch das Verschließen wurde immer wieder kontrovers diskutiert.
    Eigentlich hieß es dann etw3as lapidar “wir machen es erst zu, wenn es nachweislich zu einem Schlaganfall gekommen ist”.
    Ich dachte mir nur oft ” na wenn es dann mal nicht zu spät ist”. Lebe aber mittlerweile wieder einigermaßen ruhig und hoffe, dass an der Front Ruhe herrscht.
    Aber in diesem Zusammenhang ist mir vor Jahren auch mal eine Studie aus Amerika in die Händegefallen, aus der hervorging, dass Menschen mit PFO deutlich häufiger unter Kopfschmerzen und/oder Migräne leiden und viele dort davon profitiert haben sollen nachdem das PFO verschlossen wurde.
    Mein Kardiologe ist hier der Meinung auch ein Verschluß birgt wieder Risiken an sich (Thrombem am Schirmchen etc), so dass man heute wohl wieder etwas zögerlicher mit dem Verschließen ist.
    Aber klar ist auch, dass ich mich in den letzten Monaten auch wieder vermehrt frage, ob mein PFO etwas mit meinen Schmerzen zu tun hat????

    Liebe Grüße
    Moonlight

  • Profilbild heika vor 4 Monaten:

    Liebe Anna,

    ich habe die Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre (TEE) schon drei Mal hinter mich gebracht. Das erste Mal ohne “Beduselungsmittel”. Eine Bekannte von mir arbeitete auf der Station und meinte, ich würde das auch so schaffen. Vorher wird durch ein Spray der Rachen lokal betäubt, dann legt man sich auf die Seite und muss einen Schlauch schlucken. Während man schluckt, schieben sie den Schlauch nach unten und schallen dann das Herz. Wichtig ist, dass man nur durch die Nase atmet, wobei das für mich eine echte Konzentrationsübung war, denn wer atmet schon automatisch durch die Nase, wenn der Mund sperrangelweit offen steht ;-) . Doch sonst kommt Luft in die Speiseröhre und man sieht nicht so gut auf das Herz. Das Bewegen des Schlauches kann einen Würgreflex auslösen, doch wenn der Arzt den Schlauch ganz langsam bewegt, geht es besser.
    Vor der Untersuchung wird ein venöser Zugang gelegt, über den dann während der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt wird. Man wird dann zum Pressen aufgefordert, damit der Druck im Herzen erhöht wird und der Arzt sehen kann, ob von dem Kontrastmittel etwas vom rechten Vorhof in den linken Vorhof wandert, was eigentlich nicht sein sollte. Bei mir war es so.

    Ob man ein PFO verschließen soll oder nicht, ist in der Ärztewelt sehr umstritten. Ich hatte Arztmeinungen in beide Richtungen und musste mich entscheiden, und ich hatte mich FÜR den Verschluss entschieden. Dieser Eingriff erfolgt über die große Vene in der re. Leiste und verläuft wie eine Herzkatheter-Untersuchung. Nur dass dabei ein Doppelschirmchen im Herzen aufgespannt wird. Über diese beiden Schirmchen, die mit einem festen Steg verbunden sind, wächst dann Herzgewebe drüber und alles ist dicht.

    Vor diesem Eingriff wurde noch einmal ein TEE gemacht, das machte ich dann zur Abwechslung mit Beduselungsmittel. Es war deutlich angenehmer, allerdings brauchte ich einige Zeit, bis ich im Kopf wieder klar war. Wobei man sich selber für topfit hält. Ich meinte auch, gleich danach ein Buch lesen zu müssen, und stellte etliche Stunden später fest, dass von dem Inhalt in meinem Gehirn nichts mehr vorhanden war. Also auf gar keinen Fall danach Auto fahren oder ein Testament verfassen (kleiner Scherz am Rande).

    Das dritte TEE bekam ich zwei Monate nach dem Eingriff zur Kontrolle. Da war bei mir schon alles dicht, wobei das auch ein paar Monate länger dauern kann.

    Der Grund meines PFO-Verschlusses war nicht die Migräne, sondern ein vorausgegangener Schlaganfall. Ich weiß, dass Studien laufen (oder liefen?), die untersuchen sollen, ob sich ein PFO-Verschluss positiv auf die Migräne auswirkt. Soweit ich gehört habe (aber genaues weiß ich nicht), verändert sich die Migräne dadurch nicht.
    Anders ist es aber, wenn man viele Auren hat, bei denen man nicht weiß, ob diese durch minikleine Blutgerinnsel ausgelöst werden, die durch ein PFO im Gehirn landen, anstatt wie bei jedem anderen Menschen unauffällig in der Lunge zu “verschwinden”. Als Laie kann ich dir dazu aber nicht mehr sagen.

    In den ersten Monaten nach dem Eingriff hatte ich manchmal erstaunlich lange Pausen zwischen den Attacken. Ob das mit dem PFO-Verschluss zusammenhing, weiß ich nicht, denn zeitgleich landete ich hier im Forum, lernte unglaublich viel zum Thema Migräne (wobei ich früher mal dachte, ich wüsste schon alles…) und setzte auch viel von den Tipps zur Vorbeugung um. Was also letztlich die Besserung bewirkte, bleibt unklar.
    Und so geht es mir auch heute noch. Ich habe mich bei einer durchschnittlichen Migränefrequenz eingependelt, die ein wenig unter der von früher liegt, habe aber auch vieles in meinem Leben umgestellt.

    Wenn du noch Fragen hast, nur raus damit, ich will hier nur keinen Roman schreiben.
    Vor der Untersuchung musst du auf jeden Fall keine Angst haben, das ist wirklich machbar.

    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild Anna2104 vor 4 Monaten:

    Hallo Heika,

    danke für deinen ausführlichen Bericht. Der Kardiologe meinte heute morgen auch das man es nicht genau erklären kann warum Menschen mit einem offene Foramen besonders oft an Migräne erkrankt sind. Man hat in Studien herausgefunden das durch verschließen des formane bei manchen Patienten die Attackenzahl Positiv beeinflusst wird. So hat er es mir erklärt und mir zu einem verschluss geraten falls es denn so wäre. Ich bin nun leider wieder mal total überfordert und weiß überhaupt nicht was ich machen soll. Soll ich denn überhaupt die Untersuchung machen lassen?

    Lieber Gruß Anna

  • Profilbild heika vor 4 Monaten:

    Liebe Anna,

    ich würde die Untersuchung nur dann machen lassen, wenn sie auch echte Konsequenzen nach sich zieht. Wenn du dir im Vorfeld ganz sicher bist, dass du z.B. keinen Verschluss des PFO möchtest, macht es ja keinen Sinn, oder? Nur um zu schauen, ob du ein PFO hast, dafür ist die Untersuchung eigentlich zu aufwändig.
    Ca. 25 % der Bevölkerung laufen übrigens mit einem PFO herum und wissen nichts von ihrem “Glück”.
    Wenn du deinem Arzt voll vertraust und er dir zu einem Verschluss rät, falls du überhaupt dafür in Frage kämst, würde ich die Untersuchung (TEE) machen lassen.
    Ich selber bin ein Mensch, der bei so schwierigen Entscheidungen immer eine Zweitmeinung einholt; aber wie schon gesagt, ist dieses Thema bei den Ärzten umstritten. Ich kenne auch die neueste Studienlage nicht, von der dein Kardiologe gesprochen hat.

    Selbst für mich war die Entscheidungsfindung damals nicht einfach, obwohl die Situation bei mir noch dringlicher war als bei dir. Und das Gefühl der Überforderung mit diesem Thema kannte ich auch. Wie soll man sich als Laie da einen objektiven Überblick verschaffen und das alles beurteilen können?
    Und wiederum kann es passieren, dass man drei Arztmeinungen einholt und dann mit drei verschiedenen Ansichten da steht und auch nicht schlauer ist als vorher.

    Tut mir leid, Anna, dass ich dir da nichts Hilfreicheres schreiben kann.
    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild Anna2104 vor 4 Monaten:

    Hallo Heika,

    da ich im Moment mit Ärzten auf Kriegsfuß stehe vertraue ich keinem mehr so schnell. Der Arzt heute morgen war aber sehr nett und hat alle meine Fragen beantwortet ohne das ich das Gefühl hatte er schaut gleich auf seine Uhr. Ich habe heute morgen mit meiner Mutter gesprochen sie ist natürlich sehr beunruhigt wegen der Sache falls es zum verschluss kommt sie fragte miich auch ob dies unbedingt nötig wäre. Ob es mir danach besser geht kann mir ja auch keiner sagen. Das ist ja das schlimme man fragt 3 Ärzte und jeder hat eine andere Meinung. Ich weiß wirklich nicht wie ich mich entscheiden soll….

    Gruß Anna

  • Profilbild alioet vor 4 Monaten:

    Hallo Anna, hallo Heika,

    ich habe mich vor einigen Wochen auf das PFO untersuchen lassenund das Ergebnis war positiv. Der Grund der Untersuchung war meine überdurchschnittliche Zahl von Auren. 10 – 15 Aurentage habe ich im Monat. Manchmal mit, manchmal ohne Kopfschmerz. Zur Vorbeugung nehme ich Amlodipin u. Betablocker. Seitdem sind die Schmerzen nicht mehr so stark und die Anfälle nicht mehr so lang. Zusätzlich zu den Auren habe ich Sehstörungen die keiner so recht erklären kann. Es ist als ob plötzlich die Augenlider verkrampfen, hängen bleiben. Ein ganz erschreckendes, furchtbares Gefühl ist das. Dann sehe ich plötzlich alles mehrfach hintereinander. Nach kurzer Zeit (ca 1 Min) ist alles wieder vorbei. Es geht mir danach gut, keine Kopfschmerzen. Ich finde vom Gefühl her das paßt überhaupt nicht zu meinen sonstigen Auren (Zackenbildung Sehstörung bis zu einer Stunde).
    Ich habe mich auf Anraten auf das PFO untersuchen lassen. Natürlich möchte ich es unbedingt schließen lassen, aber das ist gar nicht so leicht. Ich bin ins Klinikum nach Oldenburg geschickt worden, wo man mir das Verschließen wieder ausredete und mich nach Hause schickte mit den Worten, ja wenn der Leidensdruck zu groß ist kommen sie wieder.
    Ich bin jetzt 49 Jahre alt und leide seit meinem 10 Lebensjahr unter Migräne.
    Die letzten 10 Jahre waren die schlimmsten. Meine Schwester ist jetzt 64 und leidet immer noch unter der Aura. Sie hat die Attacken allerdings immer sehr selten gehabt. Wenn ich mir vorstelle ich habe es im späteren Alter immer noch wird mir ganz anders. Darum will ich es gern verschließen lassen.

    Gruß alioet

  • Profilbild Anna2104 vor 4 Monaten:

    Hallo Alioet,

    hat man dir gründe genannt warum du es nicht machen sollst? 10 – 15 Auratage sind schon sehr häufig. Ich habe auch Migräne mir Aura. Aber die Auren sind nicht so häufig wie bei dir. Ich habe 10 -15Tage Migräne im Monat zum jetzigen Stand.

    Gruß Anna

  • Die Studienlage ist wirklich nicht eindeutig, wobei nach meinem Kenntnisstand immer noch ein wenig die Empfehlung vorherrscht, bei Beschwerden einen Verschluss in Erwägung zu ziehen. Bei multiplen Auren, wie es bei Alioet der Fall ist, sind die Chancen auf Verbesserung der Beschwerden allerdings sehr groß.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild alioet vor 4 Monaten:

    Hallo Anna, hallo Bettina,

    der Arzt in Oldenburg erwähnte unter anderem auch noch die Bezahlung durch die Krankenkasse wäre schwierig. Aber ich weiß nicht ob er Recht hat, denn was er sonst noch zu sagte war ein wenig merkwürdig. Ich hätte dann ja einen Fremdkörper in mir und dadurch könnte die Migräne auch mal schlimmer werden.Wollen Sie das? Natürlich nicht. Und einen Weg zurück gäbe es danach nicht mehr. Das ganze war schon sehr merkwürdig.
    Evtl. kann wohl eine möglich Nickelallergie von Nachteil sein. Das Material der Schirme ist wohl auch aus Nickel. Ob das wirklich so ist keine Ahnung.
    Ich weiß gar nicht ob ich auf Nickel reagiere. Auf Armbanduhren und Gürtel reagiere ich jedenfalls nicht.
    Mein Kardiologe meinte er hätte noch nicht gehört das die Migräne dadurch schlimmer wird.

    Gruß alioet

  • Liebe Alioet,

    die Schirmchen bestehen aus einer Legierung von Nickel und Titan. Angeblich sind sie sogar verträglich, wenn eine Nickelallergie besteht. Eventuell gibt es aber auch Schirmchen ohne Nickel, das müsste man erfragen. Ich stelle unter Dokumente das PDF einer Doktorarbeit ein, welche zum Schluss kommt, dass ein Verschluss bei Migräne mit Aura (auch ohne Aura) auf jeden Fall Sinn macht und sich bei vielen die Beschwerden danach deutlich verbessern oder sogar komplett verschwinden.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Heiko59 vor 4 Monaten:

    Hallo, das ist ja hier ein heißes, interessantes Thema ;-)
    Ich kann meine folgende Erfahrung dazu beitragen. Bedingt durch meine BasilarisMigräne hatte ich leider schon Viermal solch starke Anfälle, das ich Kurzzeitig ins Locked in Syndrom gefallen bin. Bis jetzt, Toi Toi Toi, ohne bleibende Probleme. Normalerweise werden die Attacken nicht so schlimm, aber es kann immer mal wieder vorkommen. (schreckliche erfahrung)
    Aufgrund dieser Tatsache wurde mir schon damals in Kiel erklärt, das dieser Eingriff evtl. eine Option für mich wäre. Auch mein Schmerztherapeut und mein Hausarzt stehen dem positiv gegenüber.
    Hingegen meine Neurologin es eher skeptisch sieht. Sie vertritt auch den Standpunkt, dass die Studien und Zusammenhänge im Bezug auf die Migräne, mit oder ohne Aura, noch nicht wirklich ausgereift sind. Nach alledem, was auch ich so über TV, Radio, Web und natürlich dieses tolle Forum ;-) gelesen und gehört habe, habe ich für mich diesen Eingriff erst einmal zurückgestellt.
    Dabei spielt für mich natürlich auch zum einen der Gedanke eine Rolle, das jeder Eingriff in den Körper, der nicht zwingend notwendig ist und nicht 100% Verbesserung und Erfolg verspricht, auch ein erhebliches Risiko und eine Belastung für den Körper darstellt.
    Zum anderen habe ich meine Migräne durch meine Erfahrungen in Kiel, neue Prophylaxe, andere Lebenseinstellung, Entspannungsübungen, Sport und, und, und, eben ein bewussteres Leben führen, ganz gut in den Griff bekommen. „Think Positive“ ;-)
    Ich habe es soweit geschafft, das es mir gut geht damit, auch Dank Topi, Betablocker und Magnesium. Also warte ich, was die Zeit noch so bringt, und hoffe, dass ich die gute Zeit für mich noch ne ganze Weile erleben kann. Das Leben kann so herrlich sein 

    Ich wünsche allen hier auch ruhige und schmerzfreie Zeiten, und angenehme Tage.
    Liebe Grüße
    Heiko 
    :-)