Administratoren

  • Profilbild
  • Profilbild

Migräne, chronische Schmerzerkrankungen und Sport

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 21 Stunden, 48 Minuten aktiv

Sportliche Betätigung und moderater Ausdauersport werden dem Migräniker und auch chronisch schmerzkranken Menschen zur Prävention empfohlen. Aber wie viel Sport verträgt der Kopf tatsächlich? Profitiert der Patient mit Clusterkopfschmerzen, der Patient mit Fibromyalgie und andere chronisch Schmerzkranke? In dieser Gruppe können wir uns darüber austauschen.

Zum Einstellen eines Beitrags bitte immer auf “Forum” klicken. Dann öffnen sich alle Foren, die in dieser Gruppe schon bestehen. Nun kann man sich ein passendes Forum für seinen Beitrag aussuchen. Ist das passende Thema nicht dabei, bitte auf “Neues Thema” klicken und somit ein neues Forum eröffnen. Aussagefähige Überschrift wählen, Beitrag einstellen und unter “Tags” die relevanten Suchwörter eintragen.

Allgemeines zum Thema Sport bei Migräne (38 Antworten)

← Übersicht   Alle Diskussionen anzeigen
  • Liebe Mitglieder,

    nachdem hier in letzter Zeit wieder so heftig über sportliche Aktivitäten diskutiert wurde, habe ich dem Thema eine längst überfällige eigene Gruppe gewidmet.

    Wir können hier im Laufe der Zeit unsere Erfahrungen austauschen, Foren zu bestimmten Sportarten gründen und ganz allgemein darüber diskutieren.

    Wer Studienergebnisse hat, kann diese einstellen. Hier schon mal eine Meldung dazu: Ausdauersport lindert Migräne

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Werde den Gruppennamen gleich nochmal ändern, da das Thema ja nicht nur für Migräniker interessant ist.

  • Profilbild Ronja vor 8 Monaten:

    Liebe Bettina,
    dann kopiere ich jetzt meinen Beitrag hierher, ist ein wichtiges Thema.
    Doch ich denke auch, dass die “Abhärtung” irgendwie hilft. Deswegen wird doch auch Ausdauersport als Migräen-Prophylaxe empfohlen, damit man eine Grundkondition hat, auf deren Ebene man körperlich belastbar ist.
    Also meinen Sport als Walking, gemixt mit immer mehr Jogginig-Einlagen – das lasse ich mir nicht nehmen. Das funktioniert aber leider nur einigermaßen, wenn man nicht zu oft Migräne hat, ich hatte auch schon Zeiten, in denen ich froh war wenn ich einmal pro Woche zum Walking konnte, da kann man natürlich die Kondition nicht steigern.
    Die Triggeranfälligkeit hat sich bei mir auch im Laufe der vielen Migränejahrzehnte gesteigert, früher mussten mehrere Trigger gleichzeitig da sein, dann kam es zur Attacke, heutzutage reicht ein einziger Trigger um die Attacke zu provozieren – das ist schon recht traurig!
    Herzlich Ronja

  • Profilbild Doro vor 8 Monaten:

    Der Sport ist unerlässlich. Auch hier ein Maß für sich zu finden, scheint richtig schwierig zu sein. Ich habe beschlossen dieses *Lerngeschenk* anzunehmen und vielleicht über den Sport meine Grenzen herauszufinden und damit besser zu setzen. Es bleibt also spannend. Ich denke, das kann dauern… daher wohl Ausdauersport :-) *lach*
    @Bettina, schön, dass du diese Gruppe geöffnet hast
    LG
    Doro

  • Danke Doro. :) Die Studienlage gibt leider nicht zu viel her zum Thema. Es ist ja leicht für den Therapeuten einfach mal die Empfehlung zu mehr Sport auszusprechen, aber hilft uns das wirklich weiter? Oft genügen die Studien nicht den modernen Ansprüchen, die Gruppen sind viel zu klein, die Diagnose Migräne nicht mal immer gesichert und die Zeit ist oft zu kurz. Zusätzlich widersprechen sich dann auch noch die Ergebnisse und man steht wieder da und ist so klug wie zuvor.

    Die üblichen Entspannungsverfahren haben wohl einen ähnlich guten, oder sogar besseren Dauereffekt auf die Migräneerkrankung.

    Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass eine allgemeine Verbesserung der Fitness, wie immer die nun entsteht, sich positiv auf jede Schmerzerkrankung auswirkt. Ihr seht, wir haben hier unendliche Diskussonsmöglichkeiten. ;)

    Hier noch ein – allerdings älterer – Artikel: Hilft Sport bei Migräne? Dafür spricht bislang nur wenig

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild heika vor 8 Monaten:

    Hallo Anna und Muri,

    ich gehöre leider auch zu denen, die unter den sportlichen Einschränkungen leidet. Sich unbeschwert austoben zu können, ist soooo herrlich!
    Leider kann man sich nicht “abhärten”, was die Migräne betrifft. Das wäre doch zu schön, wenn man durch langsame Steigerungen der Belastung den Zustand erreichen könnte, dass man wieder “so richtig” Sport machen kann. Aber nein, uns bleibt nur die Triggervermeidung, seufz!

    Wobei ich auch immer darauf bedacht bin, mich nicht in Watte zu packen. Ich lote durchaus meine Grenzen aus. ;-)

    Lieber Gruß
    Heika

  • Profilbild heika vor 8 Monaten:

    Noch eine Erklärung:
    Bei dem Begriff “Abhärten” bzw. dass man sich nicht abhärten kann, da meinte ich nicht, dass man keinen Sport treiben sollte. Dies wird regelmäßig, 3-4 Mal pro Woche, für mindestens 30 Minuten ausdrücklich empfohlen. Aber eben nur als gemäßigter Ausdauersport empfohlen, kein Leistungssport oder andere extremere körperliche Aktivitäten.
    Ich meinte damit, dass die Situation nicht besser wird, wenn man mehrfach über die eigenen Grenzen hinaus Sport macht, jedes Mal eine dicke Migräne auslöst und dabei denkt, dass sich der Körper im Laufe der Zeit schon daran gewöhnen wird und dann nicht mehr mit Migräne reagiert.
    DAS funktioniert nämlich nicht.

  • Profilbild Doro vor 8 Monaten:

    also, wenn Sport die Serotoninfreisetzung/Produktion beeinflußt, dann muss hat dies auch Auswirkungen auf die Migräne. Keine Ahnung, kann man einen Serotoninspiegel bestimmen? Oder ist der nur im akuten Anfall verändert?
    LG
    Doro

  • Profilbild Doro vor 8 Monaten:

    @heika, stimmt, das *Abhärten* funktioniert definitiv nicht :-)
    also ist es wohl doch eher die Achtsamkeit :-)

  • Profilbild muri vor 8 Monaten:

    ja… heika, das problem habe ich auch. bin immer so gerne zum aerobic gegangen. als es mir juni so schlecht ging, habe ich den vertrag bis ende september ruhen lassen. ab oktober starte ich einen neuen versuch.
    es ist ja so, das wir uns wegen der migräne immer mehr zurück nehmen, und dann bei jeder kleinsten anstrengung migräne bekommen. wir werden immer anfälliger… ist ja echt grosser mist!
    liebe grüße
    andrea

  • Profilbild Doro vor 8 Monaten:

    mir ist auch aufgefallen, dass sobald alles was die Halswirbelsäule zu sehr beansprucht, direkt in die Migräne führt
    LG
    Doro

  • Profilbild Peter Schwirkmann vor 8 Monaten:

    Hallo Doro!

    So geht es mir leider auch bei der Wirbelsäulemgymnastik. Bei mir ist es so, wenn ich z.B.
    einige Übungen mache, die mit der Halswirbelsäule zu tun hat, das triggert bei mir auch
    Migräne. Das fühlt sich zuerst an, als wenn ich Muskelkater habe, aber wird im Laufe
    der Zeit immer schlimmer. Wehe, wenn die Schmerzen dann in die Schläfe gewandert sind,
    dann fängt das Hämmern in der Schläfe an. Bingo: Sie haben 100% Migräne.

    Ratlose Grüße
    Peter

  • Profilbild Doro vor 8 Monaten:

    hallo Peter, erst einmal noch schnell alles erdenklich Liebe zu Deinem Geurtstag :-)
    Und genau das habe ich gemeint. Das sieht bei mir genau so aus. :-( Allerdings muss ich sagen, dass seit ich die Yogaübungen durch die Physiotherapeutin beigebracht kriege, dieses Problem fern bleibt. :-) Toi, toi, toi…
    Andere Übungen trau ich mich nicht mehr. Ich würde so gerne mal wieder was für meine Oberarme tun, aber das geht gar nicht. Da sind immer Schulter und Nacken betroffen und dann geht das von dir so passend beschriebene Szenario los.
    LG
    Doro

  • Profilbild schachgigant vor 8 Monaten:

    Hallo,

    ich bin früher mal mal marathon gelaufen (genauer gesagt waren es 3). Mit allem drum und dran im Training: Ausdauertraining, Tempotraining, Intervall etc. Jetzt mach ich nur noch gemächliches joggen, max. ne stunde, bin nicht mehr so gut trainiert, schnell erschöpft und ich habe immer mehr den eindruck, obwohl als ausdauersport von mir für meine verhältnisse sehr moderat betrieben, schadet es mehr als es nützt.

    muckibude mach ich seit 2 jahren auch sehr gedrosselt, aber auch hier habe ich den eindruck, es schadet mehr als es nützt….

    Dabei soll doch insbesondere ausdauersport moderat betrieben gut sein. früher haben mich sogar einheiten, die sehr geschlaucht haben, nach kurzer zeit sehr entspannt und mit 46 kann es ja wohl nicht so sein, dass das alter hier der grund ist.

  • Profilbild sonja vor 8 Monaten:

    Hallo Schachgigant,

    Die Frage mit dem Alter hab’ ich mir die letzten Wochen schon mehrfach gestellt, bin nämlich auch (noch;-)) 46, es könnte aber schon mit reinspielen, glaube ich.

    Noch bis vor 3 Jahren konnte ich mühelos Sport treiben (nach Grippe Ashtma lange nicht im Griff), habe sehr viel ausprobiert, Gymnastik (ist zwar kein Ausdauersport, aber sehr schön), Tennis, zu meinen besten Zeiten bis 4 zu Stunden am Tag, am liebsten jeden Tag (noch heute mein liebster Sport, kann ihn nur nicht mehr betreiben, beim Marathon muss ich passen (GLÜCKWUNSCH zu den dreien, schöne Leistung!!), (Thriathlon hätte mich immer mal gereizt), Joggen, wenn auch nie schnell, (hab’ in meiner kurzen “Karriere”, einmal bei einem Lauf für einen guten Zweck (meine längste Strecke mit 14km, nur EINE Frau getroffen, die langsamer war als ich ;-) , schwimmen (war lange eine Wasserratte, geht leider auch nicht mehr, olle Schultern ;-) , Gerätefitness (wurde mir wegen Rückenproblemen (BSV nach/durch Rückenschule!) vom Ortho abgeraten) und Ausdauer (sehr gerne), Schi usw.

    Wandern geht aber, zumindest heute mal wieder, nach 2 Tagen Migräne hatte ich heute überhaupt keine Bescherden und konnte endlich mal wieder einen schnellen Marsch bei schönem Wetter richtig geniessen, und hab’ immer noch KEINE Kopfschmerzen ;-) wie schön, vielleicht wird’s doch bald wieder was mit regelmässig…. die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

    LG

    Sonja

  • Profilbild Ronja vor 8 Monaten:

    Hallo ihr Lieben,

    heute war ich beim Walking, alles so schön, ich fühlte mich so fit. Da bin ich doch einfach losgerannt, so schnell ich konnte, es ist wunderschön, die Kraft zu spüren und ganz schnell zu laufen. Lange habe ich ja nicht durchhalten können, ist ja klar, da ich nach einer längeren Pause wegen akuter Hüftschmerzen mein Walking-Training, das ich sonst ca. 2 mal pro Woche mache, unterbrechen musste und jetzt erst wieder ganz langsam angefangen hatte.
    Also ich habe die völlig ungeplanten “Sprints” – ich renne einfach los, so schnell ich kann – heute sehr genossen – es ist soooo herrlich, so schnell und mit aller Kraft so schnell wie zur eben möglich zu laufen. Mir ist es auch gut bekommen, ich habe keine Migräne bekommen.
    Seid ihr auch manchmal so “unvernünftig”?

    Herzliche Grüße
    Ronja