Da ich mal wieder meine Neugierde befriedigen wollte, quälte ich die Suchmaschine und stolperte über das Alice im Wunderland Syndrom.
Neu war es mir nicht, ich hatte bezüglich der Migräne schon einiges darüber gelesen. Allerdings bin ich sehr überrascht darüber, dass dieses Syndrom auch bei den Symptomen des Pfeifferschen Drüsenfieber genannt wird.
Alice-im-Wunderland-Syndrom
Als Alice-im-Wunderland-Syndrom wird ein Syndrom bezeichnet, bei dem Menschen sich selbst oder ihre Umgebung auf halluzinatorische Weise verändert wahrnehmen. Das Phänomen gilt nicht als eigene Krankheit, sondern tritt meist als Begleiterscheinung eines Migräne-Anfalls oder als Vorbote eines epileptischen Anfalls in Form einer Aura mit ausgeprägten visuellen Wahrnehmungsstörungen auf. Ein Alice-im-Wunderland-Syndrom kann aber auch durch das Epstein-Barr-Virus oder Drogen verursacht werden.
quelle: Wikipedia
Mir ist nicht so ganz klar, wie das Virus dieses Phänomen hervorrufen kann. Erzeugt es auch Entzündungen an den Gefäßen?
Mein Sohn hatte während des Drüsenfiebers u. a. auch ganz massive Lichtempfindlichkeit. Er brauchte selbst eine Sonnenbrille, als er auf ein weißes Blatt Papier sah (und er hasst Sonnenbrillen, es soll was heißen, wenn er sie freiwillig aufsetzt). Es scheint also tatsächlich der Fall zu sein, dass diese Viren auch im Kopf ihr Unwesen treiben.
Ist es bekannt (oder gibt es Studien), dass EBV infizierte Patienten zu aggressiverer Migräne neigen? Könnte das ein ständiger Trigger dafür sein?
Liebe Grüße
Monika