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Migräneaura

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 2 Wochen aktiv

Visuelle Störungen, Sensibilitätsstörungen, Sprachstörungen und andere neurologische Ausfälle.

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Neurologische Ambulanz zur Abklärung der AURA (81 Antworten)

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  • Profilbild rina vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Leute heute bekamm ich die Überweissung von meinem Neurologen für die weitere Diagnostik in der Neurologische Ambulanz eines Krankenhauses.
    Ich weiss es nicht was die dort sonst noch machen können auser einen MRT da das noch nicht gemacht wurde
    EEG,Duppler und CT wurde gemacht

    War jeamnd von euch schon in der Neurologische Klinik wegen der AURA oder MigräneAURA???

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rina,

    es ist eine gute Idee, dass Du Dich nochmal gründlich untersuchen lassen wirst. Fast jeder von uns hat Untersuchungen dieser Art schon hinter sich. Du wirst sicher körperlich untersucht werden, vielleicht wird nochmal ein EEG gemacht, die Reflexe werden geprüft und sicher noch einige mehr. Ist aber nicht schlimm und bringt Dir und dem Arzt Sicherheit.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild rina vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Bettina
    Ich hoffe das dabei nichts schlimmer herauskommt:-((

    Ich denke immer öfter an MS

    Lieben Gruß

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Viele schwer betroffene Migräniker, ob mit Aura oder ohne, haben Angst vor schwerwiegenden Erkrankungen. Das ist auch verständlich, weil die Symptome oft gravierend sind und Angst machen. In den allermeisten Fällen bestätigt sich aber doch die Diagnose Migräne. Versuche, Dich nicht in etwas reinzusteigern. So viel ich weiß, gibt es bei MS gar keine Aura, sondern nur Sehstörungen an einem Auge. Das ist aber keine Aura und Du hast Aura.

    Warte in Ruhe die Untersuchung ab und dann kann man weiter überlegen, wie es besser weitergehen kann.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Semi vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Rina,

    MRT wird sicherlich noch gemacht und alles andere hat dir Bettina ja geschrieben. Woher kommt die Sorge vor MS?

    Sprich in der Ambulanz deine MS-Sorge an, denn es geht um innere Sicherheiten bzw. darum, Unsicherheiten auszuräumen. Man wird schon angemessen auf deine Sorge antworten.

    Lg Semi

  • Profilbild rina vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Hi Semi

    Woher meine sorgen über MS?
    Ganz einfach weil ich im letztem jahr spviel durchgemacht habe und keiner konnte bisher eine diagnose stellen.
    ich bin imer noch nicht fit und jetzt diese sehstörungen
    hab gelesen das sehstörungen oft anzeichen für MS sind..
    Ich entwickle mich langsam echt zu eine Hypochondrin:-(((
    Wundert mich nicht
    Hab heute morgen wieder vermehrt Herzrythmusstörungen gehabt und wahrscheinlich dadurch hyperventiliert..hab micr schnell einen Tavor unter der Zungen gelegt und 112 gerufen
    Die waren da..EKG super…wie immer…ich wollte nicht aber mit ins Krankenhaus

    So ein mist..was ist los mit mir

  • Profilbild regenbogen68 vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rina,

    ich weiß nicht, ob es so optimal ist, an verschiedenen Stellen Deine Geschichte zu posten. Ich musste gerade selber nochmals nachlesen, weil ich ja schon mitgedeacht habe bei Dir und zwar hier:

    http://www.headbook.me/groups/mein-persoenlicher-migraeneverlauf/forum/topic/migraene-mit-aura-ohen-kopfschmerz/

    Du bist dabei, die Dinge abzuklären. Sonst hilft nur eines: Ruhig bleiben.

    Was los ist mit Dir? Ich bin kein Arzt, aber …
    Es scheint so, als gerätst Du immer wieder in Panik. Es kann gut sein, dass Du tatsächlich an einer körperlichen Sache (z.B. Migräne oder auch etwas anderes) leidest, vielleicht gar nichts wirklich Ernsthaftes, zumindest nichts, woran Du stirbst (Migräne überleben wir alle dauernd …). Aber parallel dazu hast Du möglicherweise Panikattacken. Aber auch das müsste einmal ein Arzt diagnostizieren.

    Du brauchst zwei Diagnosen, die Hand in Hand gehen: Eine seelisch-therapeutische und eine körperliche.

    Was heute war, kenne ich von meiner Tante. Wir sind mehrfach ins Spital gesaust. Ergebnis, jedes Mal: Alles ok. “Wie immer ….”

    Ergebnis, zu dem wir zwei dann gekommen sind (ohne Arzt): Genau das sind Panikattacken.
    Über die Panik gerät der Körper völlig aus dem Gleichgewicht. Das Herz rast. Alles spielt verrückt.
    Bei ihr ist es Schwindel. Schwindelattacken, bei denen nichts mehr geht.

    Folgerung: Therapeutische Hilfe. Bei ihr war es so, dass sie fieserweise auch tatsächlich einen akuten Tinnitus hatte. Das musste erst auseinandergedröselt werden. Der Tinnitus ist jetzt abgeklungen. Die Schwindelattacken sind noch da, aber sie werden besser; sie hat “nur mehr” mit den Panikattacken zu tun.
    Meine Tante blickt den Panikattacken jetzt inzwischen sehr mutig entgegen. Sie hat es eingesehen, dass das wirklich Panik ist. Da steckt Mut dahinter, das zu akzeptieren.

    Du solltest zu Deinem besten Freund werden. Im Augenblick bist Du das noch nicht ;-)

    Du schreibst: “ich habe gelesen, dass …” Ich glaube, man sollte ein mündiger und informierter Patient sein. Aber man muss aufpassen, dass man sich nicht Krankheiten in google zusammensucht.

    Vielleicht wäre es interessant, zum Thema Panikattacken mehr zu lesen und zum Umgang damit (obwohl Dir das ja schon ein vertrautes Thema ist). Ich glaube, das wäre für die Akutsituation jetzt hilfreicher als alle anderen Krankheiten durchzuchecken. Du bist ja eh ärztlich betreut (und sprich auch MS an; kläre alles ab, aber in Ruhe). Du bist doch gut auf dem Weg auf der organischen Seite! Lies doch noch einmal all die Postings durch. Alle raten zur Ruhe. Alle. Aber wir können einfach nicht für Dich ruhig sein. Das mußt Du tun. Es dreht sich alles im Kreis. Es heißt raus kommen aus dem ewigen Kreis.

    Mir hilft es, die Dinge aufzuschreiben. Ich hab dazu auch etwas gepostet:
    http://www.headbook.me/groups/allgemeines/forum/topic/virtuelle-schreibgruppe/

    Mir hat es in schwierigen Situationen aber auch immer geholfen, zu lesen. Nicht im Internet, sondern Bücher/Ratgeber, von guten Autoren (Doris Wolf, Alice Miller, Verena Kast, Frankl ….).

    Google einmal nach “Bibliotherapie”.
    Du schaffst das!

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild rina vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Regenbogen,
    Danke für deine aufmunternde Worte. Tut mir gut es zu lesen und auch von alen anderen.
    Ich weiss das ich mittlerweile zu eine hypochondrin geworden bin..und auch unter Angst und Panik leide..aber meine Ärzte erkennen das nicht wirklich.
    Ich will irgendwannmal in die psychosomatische Kur gehen aber mein Neurologe wollte das plötzlich noch nicht beantragen den er meinte erstmals alles klären beim Neurologische Ambulanz und dann.
    Nagut…aber so wird alles hinausgezögert

    Ich weiss es nicht warum dort ein posting von mir ist..ich komm noch icht wirklich klar in diesem Forum wo was/Ich glaube jemand hat was verschoben

  • Profilbild regenbogen68 vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Rina,

    ich schlage vor, dann schreibst Du einfach jetzt immer hier weiter, soweit es Dich direkt betrifft.
    Und verlinkt sind Deine beiden Postings ja jetzt.

    Also, Hypochondrie ist erst einmal eine Erkrankung, eine psychische Erkrankung und als solche ernst zu nehmen. Ich finde es toll, dass Du so offen bist.

    Und wenn ich Dir so zu höre, und auch jetzt mitdenke, dann habe ich den Eindruck, dass Deine Ärzte GENAU den richtigen Weg gehen.

    Es geht (wenn ich Dein Posting aufgreife) möglicherweise um eine psychische Störung, die darin besteht, dass Du Angst hast, an einer ernsthafte Erkrankung zu leiden, ohne eine zu haben.
    Und möglicherweise hast Du tatsächlich irgendwelche Krankheiten parallel, aber keine lebensbedrohlichen bzw. ganz schwerwiegenden.

    Daher heisst es zunächst einmal alles Organische abzuklären. Das geschieht jetzt.
    Stell Dir vor, ein Arzt stellt die Diagnose “Hypochonder” und da wird etwas übersehen.

    Allerdings gerätst Du parallel zum Abklärungsprozess immer wieder in Panik. Das tut Dir nicht gut.

    Ich habe nicht das Gefühl, dass die Dinge hinausgezögert werden.
    Und außerdem: Du kannst jeden Tag an Dir arbeiten. Jeden Tag, jede Minute. Das wird Dir nämlich auch dann, wenn eine Diagnose da ist, NIEMAND abnehmen! Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den eigenen Problemen und jeden Tag versuchen, etwas zu verändern. Das geht nur in ganz kleinen Schritten.

    Ich glaube (wenn ich Dein letztes Posting lese), dass Dir letztendlich schon viel, viel mehr klar ist, als Du Dir zugestehst. Im Bauch ist es da, vielleicht muss es erst rauf in den Kopf wandern und in Handlungen umgesetzt werden.
    Und all das hörst Du bestimmt nicht zum ersten Mal, wenn ich so Deine Postings lese.

    Also, vorwärts schauen.

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Nun muss ich kurz klarstellen, dass ich Rinas erstes Posting plus der Antworten in das Vorstellungsforum versetzt hatte, da es an falscher Stelle stand. Dieses Forum hatte Rina danach erstellt, da es ganz speziell um die Abklärung der Aura ging.

    Ich würde Dir auch gerne Mut zusprechen und finde sehr vernünftig, was Dir Regenbogen da rät. Organisch sollte alles abgeklärt werden, was Dir noch Sorgen bereitet und im Anschluss eine psychosomatische Kur, wie Du anstrebst, wäre sicher hilfreich. Wie Regenbogen schon richtig schreibt, ist das sich Reinsteigern in Krankheiten und die Panik davor, behandlungsbedürftig. Es lässt sich aber behandeln und danach wirst Du das Leben wieder gelassener und lockerer, mit mehr Freude angehen können.

    Geh mal davon aus, dass Du Migräne mit Aura hast, wie sehr viele hier im Forum auch. ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild regenbogen68 vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Gut, danke Bettina. Alles klar.

    Da ich bei Rina besonders intensiv mitgeacht hab, hab ich mir etwas mühevoll erst einmal das alte Posting gesucht und mich wieder neu eingedacht. Aber jetzt passt es ja! Danke Dir. ;-)

    Lieben Gruß, Regenbogen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Deshalb ist es ja ganz gut, wenn sich Neumitglieder erst mal in dieser speziellen Gruppe vorstellen, da man dann immer wieder auf die ersten Postings zurückgreifen kann, um nachzulesen. Klickt man auf das Avatar des Mitglieds, öffnen sich alle von ihm veröffentlichten Beiträge, was die Sache noch einfacher macht. ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild regenbogen68 vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Bettina,

    danke für Deine Engelsgeduld mit uns allen – auch mit mir ;-)
    denn ich hab das bei meinem Eintritt prompt nicht gemacht. Ich glaube ich sollte nachsitzen …

    Lieben Gruß, Regenbogen

  • Profilbild Semi vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Rina,

    ich denke nicht, dass du ein “Hypochonder” bist, eher gehe ich davon aus, dass dich die körperlichen Symptome, die sich seit dem letzten Jahr zeigen, psychisch stark verunsichern und das ist durchaus nachvollziehbar – Unsicherheit macht Angst! Und dass du auf dieser Basis versuchst, nach Diagnosen zu suchen ist auch nachvollziehbar.

    Diese Recherchen allerdings, besonders im Netz, können zu verstärkter Verunsicherung beitragen. Sicherlich können Sehstörungen und eine Reihe weiterer neurologischer Symptome einen Hinweis auf MS geben, aber auch auf andere Erkrankungen wie eben auf Migräne, insbesondere mit ihren Sonderformen.

    Nur kurz zu meiner Seite: wurde ich vor ca. 15 Jahren auf MS hin untersucht, da mehrere neurologische Symtome (inclusive Sehstörungen) eine Abklärung diesbezüglich verlangten. Eine Neurologin, welcher ich in einer Akutsituation mit ebensolcher Akutaufnahme in der Klinik vorgestellt wurde, war gar nach der körperlichen Untersuchung von MS überzeugt, weitere Untersuchungen sollten lediglich diese Diagnose untermauern…wurde ich währenddessen schon mal vorab an einen hochdosierten Cortisontropf gehängt mit den Worten ” Sie werden sehen, es wird ihnen dann bald besser gehen”…

    Offizielle Diagnose bis heute, um abzukürzen: klassische Migräne, basiläre/vestibuläre Migräne und eine weitere neurologische Erkrankung, den Gleichgewichtsnerven betreffend, wobei hier die entstehende Symptomatik auch noch diskutiert wird und je nach Ansatz und Klinik der Migräne zugeordnet wird. Das alles trotz bzw. gerade weil Kribbelparästhesien in den Extremitäten, Lähmungserscheinungen obere Extremitäten mit heute anfallsartigen schmerzhaften Muskelanspannungen, Sehstörungen, auffälligen weiteren neurologischen Untersuchungsbefunden die Nervenleitung betreffend, Schwindelanfällen und Nachweis von Plaque (MRT) in einem entsprechenden Hirnareal, für MS typisch, aber auch bei schweren Migränkern zu finden….und das alles mit und auch ohne Migräneanfällen.

    Rina, nicht nur die MS hat viele Gesichter, auch die Migräne!

    Geh den Weg der Abklärung über die neurologische Ambulanz, wie dir vorgeschlagen nun im 1. Schritt. Das ist wichtig und wird dir Licht ins Dunkel bringen, somit auch Sicherheiten. Weiterhin kannst du auch überlegen, parallel eine ambulante Therapie zu beginnen, damit du Begleitung in dieser Phase hast.

    Es strömt seit letztem Jahr viel auf dich ein und auch in deinem Partner hast du offensichtlich nicht die Unterstützung, die du dir wünschst und dazu kommt noch das hohe Verantwortungsgefühl deinen Kindern gegenüber sowie auch noch diese leidige Wechseljahresgeschichte, die eigentlich auch schon Thema für sich ist. Ich kann gut verstehen, dass die Psyche ihre Pirouetten dreht. Nichtsdestotrotz versuche ruhig zu bleiben und geh zielgerichtet Schritt für Schritt vor, es wird wieder aufwärts gehen.

    Was das Tavor betrifft, so muss ich sicherlich nichts zu sagen, weisst du sicher sehr genau, welche Gefahren das Medikament in sich birgt und das sehr schnell.

    Lg Semi

  • Profilbild rina vor 7 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Semi
    Du hast echt viel durchgemacht…und bist noch so stark. wow

    Danke dir..deine Worte haben mich sehr gerührt weil du genau auf den Punkt getroffen hast.

    Bettina und Regenbogen euch zwei auch Danke das Ihr mich immer wieder hier versucht zu verstehen und eine Antwort schreibt..finde ich echt liebe.
    Es baut einfach auf das Gefühl nicht alleine mit sowas zu sein und das ich nicht zwingend morgen sterben werde…(was wirklich zunehmend meine sorge ist)..schon verrückt

    Ich zwinge mich meine gewohnten Alltag nachzugehen ohne das jemand was von meinen Problemen merkt dennoch bin ich am liebsten zuhause alleine und verkrieche mich.

    Ich hab morgen einen Kardio termin und halt mir die daumen das er mir sagt das alles ok ist und ich wieder ins Wald zum joggen gehe…das fehlt mir sehr den das mache ich jetzt seit 10 Tagen kaumda mich diese 5 Auren im Oktober sowas von runtergeholt haben wie nichts anderes.

    Ich glaube auch nicht wirklich das ich MS habe aber ich leben täglich in diese anspannung das wenn ich nochmals AURA bekomme das ich Schlaganfall erleiden könnte..das macht mich wahnsinnig..!!
    Ich muss vielleicht lernen damit umzugehen

    Grüße euch lieb
    Rina