Liebe Petra,
deine Zeilen hätte ich vor einem halben Jahr vermutlich auch so geschrieben. Mein ganzes Leben ( bin 47) und das Leben meiner Familie hat sich nach der Migräne gerichtet. Alles wurde so geplant, dass ich mit meiner Migräne irgendwie durchs Leben kam. Manche Dinge, wie zum Beilspiel der jetzige Wetterumschwung oder Periode lassen sich aber einfach nicht planen. So lag ich auch des öfteren ( ca. 2 x pro Monat) im Bett, weil die 10-Tages-Regel mal wieder überschritten war. Die 2-maligen Kielaufenthalte haben mir zwar jeweils sehr gut getan, aber nach etwa 1 Jahr war ich wieder total am Ende. Als Prophylaxe kamen bei mir Betablocker und Topamax nicht in Frage. Also bekam ich Antidepressiva. Sehr viel gebracht hat dies aber auch nicht. Desweiteren habe ich immer wieder durch verschiedene Maßnahmen versucht mit der Migräne fertigzuwerden. Dann habe ich vor etwa 9 Monaten mit migra 3 begonnen. Hierdurch gings mir schon etwas besser. Dann hat mich eine Ärztin meines Sohnes an einen Arzt verwiesen, der mir jetzt seit ca. 5 Monaten Teemischungen verschreibt. Ich hab nicht dran geglaubt und hab halt gedacht, na ja mal wieder was neues, wahrscheinlich bringts eh nichts.
Mittlerweile gehts mir blendend. Ich brauch ca 3 -4 Triptane pro Monat und das wars. Die Migräne bestimmt nicht mehr mein Leben. Ich denke, das wichtigste ist nicht aufzugeben, immer versuchen eine Lösung für die Migräne zu finden. Glaub mir, ich war auch schon am Ende, weil ich dachte mir hilft nichts.Ausserdem hatte ich schon Unsummen für irgendwelchen Unsinn ausgegeben, da mir dies angeblich helfen sollte.
Ich weiß natürlich nicht, ob dies nur eine vorübergehende Besserung ist, oder ob es bei mir auch wieder schlimmere Phasen gibt, aber ich kann nur sagen, nie aufgegen. Ich denke es gibt nicht die Lösung für Migräne. Jeder muss seine Lösung finden.
Liebe Grüße
Petra
Ich denke, du bist sicher im ähnlichen Alter wie ich, denn damals war der Name Petra sehr verbreitet.